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Saufen, Kater, Sucht: Alltagsdroge Alkohol | Doku | exactly (Quelle und Video)

" Wird auf dem Dorf wirklich mehr Alkohol getrunken als in der Stadt? Wie lebt es sich mit #Alkoholsucht – und wie beginnt eine #Sucht überhaupt? Welchen Einfluss hat die #Alkohollobby auf die Politik? Für #exactly sucht Reporter Daniel Tautz nach Antworten. Das Besondere: Diese Fragen stammen von euch – aus der Kommentarspalte unter Daniels erstem exactly zum Alkoholproblem in Deutschland. Dieser Film hat auf unterschiedlichen Kanälen mehr als eine Million Menschen erreicht und gezeigt: Das Thema Sucht ist noch lange nicht auserzählt.

Ende April steht in den Dörfern der Börde nicht nur der Maibaum, sondern auch ordentlich Alkohol auf den Bierbänken. Daniel klappert mehrere Dorffeste ab und spricht bei Maibowle und Fassbier über die Trinkkultur auf dem Land. Zahlen gibt es wenige, aber eine Studie aus Bayern zeigt: Die Jugend auf dem Dorf trinkt mehr Alkohol. In der Stadt wird dagegen mehr gekifft. Eine Spurensuche auf dem Dorffest.

In Magdeburg trifft Daniel auf Pit. 21 Entzüge hat dieser durch, wäre fast an seiner Sucht gestorben. Jetzt kämpft er sich durch ein nüchternes Leben. Gemeinsam mit seinem besten Freund und ehemaligen Trinkerkumpel Thilo begibt er sich an die Orte seiner Vergangenheit – zum ersten Mal, seitdem sie beide nüchtern sind.

In Berlin geht es dagegen um alkoholfreie Alternativen. Die machen mittlerweile mehr als 10 Prozent des alkoholischen Getränkemarkts aus. Aber wie schmeckt ein Sambuca ohne Umdrehungen? Und wer trinkt alkoholfreien Alkohol? Daniel geht auf ein alkoholfreies Tasting mit vielen jungen Gästen. Und tatsächlich: Junge Menschen trinken seit Jahrzehnten kontinuierlich seltener."

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💪Sprachen lernen, Vera F. Birkenbihl (Quelle und Video)

Wir sind riesige Fans von Vera F. Birkenbihl und haben dank ihrer Methode vieles gelernt. Deshalb unterstützen wir das Projekt Kosys mit voller Überzeugung – bei uns hat es funktioniert!

In diesem Video erklärt Birkenbihl, wie Sprachen lernen wirklich funktioniert. Die klassische Schulmethode stammt noch aus dem Mittelalter, als Mönche sie entwickelten. Für die heutige Zeit mit ihren technischen Möglichkeiten ist sie völlig veraltet.

Ihre Methode hat vier Schritte: Zuerst das Dekodieren – man übersetzt wortwörtlich, um die Struktur der Fremdsprache zu verstehen. Grammatikregeln lernt man dabei nicht auswendig, das Gehirn erkennt sie von selbst. So wie man beim Bowling oder Skifahren auch nicht über jede Bewegung nachdenkt. Dann kommt das aktive Hören: Man hört das fremde Wort und liest gleichzeitig die deutsche Übersetzung. Das Gehirn verknüpft beides miteinander. Im dritten Schritt läuft die Sprache passiv nebenbei, während man anderen Dingen nachgeht. So baut man die nötigen Nervenbahnen auf. Erst danach, im vierten Schritt, kommen Sprechen, Lesen und Schreiben.

Der große Unterschied zur Schule: Man redet nicht über die Sprache, sondern nutzt sie. Beim klassischen Vokabellernen lernt man oft falsche Aussprache, bevor man weiß, wie es richtig klingt. Birkenbihls Methode vermeidet das und macht das Lernen einfacher und natürlicher.

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ENDLICH CLEAN! Neustart ins Leben | ARTE Re: (Quelle und Video)

" Endlich clean – und dann? Kinder und Jugendliche, die drogenabhängig sind, landen nicht selten auf der Straße oder vor dem Richter. Und von denen, die entziehen, werden weit über die Hälfte rückfällig. In einer Jugendhilfeeinrichtung im nordhessischen Leimbach bekommen männliche Jugendliche die Chance auf einen Neustart in ein selbstbestimmtes Leben.

Clark wollte partout nicht nach Leimbach, doch der Richter stellte ihn vor die Wahl: Paragraf 35 Betäubungsmittelgesetz, Therapie statt Strafe. Das hieß für Clark: Mindestens ein Jahr Lebensgemeinschaft Leimbach - oder Gefängnis. Bei seiner Ankunft muss Clark alles abgeben. Kleider, Fotos, Handy, Musik. Alles wird gefilzt und - bis auf die Kleidung - einbehalten. Nathan lebt schon zweieinhalb Jahre hier und weiß, wie sich das anfühlt: „Du stehst erst mal blank da. Du hast eigentlich nichts, außer dein Chaos im Kopf: Ich will wieder Drogen nehmen.“

Auch deshalb ist die ersten drei Monate kein Kontakt nach draußen erlaubt. Die Tage sind streng getaktet, die Gemeinschaft trifft sich pünktlich zu den Mahlzeiten. Und: tägliche Zimmerkontrolle, Schulpflicht oder Arbeitsdienste. Wer sich nicht daran hält, wird sanktioniert. Halten sich die Jugendlichen an die Regeln, können sie sich nach und nach Privilegien zurückerobern: persönliche Dinge, MP3-Player, Handy. Doch vor allem sollen sie Struktur lernen. Verlässlichkeit. Konflikte mit Worten lösen."

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Militärmedizin im Ersten Weltkrieg – Zwischen Forschung und Folter | DARK SCIENCE x SWR Wissen (Quelle und Video)

" 🪖 Im Ersten Weltkrieg wurden an Soldaten drastische Behandlungsmethoden erprobt. Elektroschocks sollten sogenannte „Kriegszitterer“ schnell zurück an die Front bringen. Frank Seibert verfolgt den Fall des jungen Kanoniers Albert bis nach Ypern in Belgien. Er entwickelte unter Beschuss Symptome, bei denen man heute von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sprechen würde.

Aber die Militärärzte diagnostizierten bei Albert „Traumatische Hysterie“. Kampfunfähige Soldaten wie er waren für die Armeeführung im Kaiserreich ein Problem, das mit radikalen Methoden und mit Hilfe skrupelloser Wissenschaftler gelöst werden sollte. Was haben die Militärärzte mit Albert gemacht?

⚠️ Triggerwarnung ⚠️
Die Doku zeigt historische Aufnahmen von Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg, von traumatisierten Soldaten mit körperlichen Symptomen und visualisiert die Elektroschock-Therapie. "

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Die Macht der Grauen Wölfe: Türkische Extremisten in Deutschland | WDR Doku (Quelle und Video)

" Der "Wolfsgruß" des türkischen Fußballspielers Merih Demiral bei der EM 2024 lenkte die Aufmerksamkeit auf die rechtsextreme Bewegung "Graue Wölfe". Die türkischen Ultranationalisten verbreiten in Deutschland Hass und eine antidemokratische Ideologie. Sie indoktrinieren Kinder und Jugendliche in Schulen, Kultur- und Sportvereinen, knüpfen gezielt Kontakte zu Kommunalpolitiker:innen und pflegen enge Verbindungen zur Organisierten Kriminalität. Der Verfassungsschutz beobachtet die "Grauen Wölfe" seit Jahren. Ihre Ideologie bedroht unsere Demokratie – in deutschen Städten und Gemeinden – oft unbemerkt, aber höchst gefährlich.

Die Organisation und ihr Umfeld bildet eine der größten rechtsextremen Bewegungen in Deutschland. Die "Grauen Wölfe" betrachten das Türkentum als überlegene Nationalität und unterwandern sukzessive die deutsche Gesellschaft. Die häufig verwendete Darstellung des grauen Wolfes ("Bozkurt") ist eigentlich ein Symbol aus vorislamischer Zeit und stützt sich vor allem auf einen Ursprungsmythos des türkischen Volkes. Im 20. Jahrhundert führten zunächst gewalttätige Anhänger der ersten ultranationalistischen Partei der Türkei (Milliyetçi Hareket Partisi - MHP) den sogenannten "Wolfsgruß" als Erkennungszeichen ein."

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Was in seinem Kopf vorging, ist unbegreiflich: Der Schrecken des Albert Fish | Crime Time Doku (Quelle und Video)

Albert Fish, geboren 1870, wurde zu einem der grausamsten Serienmörder des 20. Jahrhunderts. Seine Kindheit im Waisenhaus, geprägt von Missbrauch und Gewalt, legte den Grundstein für seine späteren Abgründe. Mit 12 Jahren begann seine Deformation – sexuelle Abweichungen, die sich zu einer tödlichen Obsession entwickelten.

Jahrzehntelang missbrauchte, folterte und tötete Fish bevorzugt Kinder aus benachteiligten Familien. 1928 entführte er die zehnjährige Grace Budd unter einem Vorwand. Er erdrosselte sie und verzehrte über neun Tage Teile ihres Körpers.

Sechs Jahre später schickte er der Mutter einen handgeschriebenen Brief mit grausamen Details der Tat. Dieser Brief führte 1934 zu seiner Verhaftung. Trotz psychiatrischer Gutachten, die zahlreiche Paraphilien dokumentierten, wurde Fish 1936 im elektrischen Stuhl hingerichtet.

Seine letzten Worte: "Ich weiß gar nicht, warum ich hier bin."

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HITLERJUGEND: Das waren die Kindersoldaten im Dritten Reich – Zeitzeugen berichten | Part 1 DOKU (Quelle und Video)

" Berlin im April 1945: die letzten Tage des Dritten Reichs waren angebrochen. Zum Schutze des Führerbunkers liefen nicht nur erwachsene Männer gegen die Rote Armee auf. Unter den deutschen Truppen fanden sich ebenso Heranwachsende, einige unter ihnen noch nicht einmal 15 Jahre alt.

Wer waren die Kindersoldaten aus der 12. SS-Panzerdivision, bereit, sich für Adolf Hitler zu opfern? Und wie erlangte das NS-Regime ihre unerschütterliche Loyalität? Zeitzeugen berichten."

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Bürgergeld abgeschafft: DAS ändert sich jetzt! (Quelle und Video)

Hier analysiert Mauris Höfkin die Entscheidung der Regierung, das Bürgergeld abzuschaffen und durch eine neue Grundsicherung zu ersetzen. Die Änderungen bedeuten massive Verschärfungen, die laut SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas "an die Grenze dessen gehen, was verfassungsrechtlich möglich ist".

Die neuen Regelungen sind drastisch. Wer einen Termin im Jobcenter verpasst, bekommt sofort 30 Prozent des Regelbedarfs gekürzt. Beim zweiten verpassten Termin gibt es weitere 30 Prozent Abzug. Nach dem dritten Termin werden alle Geldleistungen komplett gestrichen. Wenn dann auch im Folgemonat niemand erscheint, entfallen sogar Miete und Heizkosten. Die Menschen stehen dann mit absolut nichts da.

Höfkin weist darauf hin, dass bereits heute viele Bürgergeldempfänger am Existenzminimum leben. Umfragen zeigen, dass jeder Dritte auf Essen verzichtet, um sich andere Dinge leisten zu können. Jeder Zweite spart beim eigenen Essen, um den Kindern etwas zu ermöglichen. 70 Prozent geben an, dass das Geld nicht für gesunde Ernährung reicht. Von diesem ohnehin knappen Betrag dann 30 Prozent zu kürzen, nennt Höfkin menschenunwürdig.

Zusätzlich entfallen die Karenzzeiten für Schonvermögen und Wohnkosten. Wer also etwas angespart hat, etwa Selbstständige, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten scheitern, muss dieses Vermögen sofort aufbrauchen. Die bisherige Karenzzeit von zwölf Monaten für überhöhte Wohnkosten fällt weg. Dabei zahlen schon heute viele Bürgergeld-Haushalte einen Teil der Miete aus dem eigenen Regelsatz, weil die Pauschalen nicht ausreichen.

Höfkin kritisiert scharf die öffentliche Debatte der letzten zwei Jahre. In Talkshows wurde so getan, als würde beim Bürgergeld Milch und Honig fließen. Geringverdiener wurden gegen Bürgergeldempfänger ausgespielt nach dem Motto "unten gegen unten". Diese Debatte habe die AfD stark gemacht, nicht das Bürgergeld selbst.

Besonders empört ihn, dass SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas behauptet, an der Seite der Beschäftigten zu stehen. Dabei schwächt diese Reform die Verhandlungsmacht aller Arbeitnehmer. Wer Angst vor Arbeitslosigkeit und drastischen Kürzungen hat, akzeptiert schlechtere Arbeitsbedingungen. Das neue System ist schärfer als Hartz 4, das die SPD eigentlich als Fehler anerkannt hatte.


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"BRD-Staatslüge"
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Forwarded from 🌳Unsere Heimath-Irtha🦌 (BenniLife)
Was ist eigentlich mit dem BenniLife

In eigener Sache👋

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War die Pest die größte Seuche aller Zeiten? | Stimmt es, dass...? | ARTE (Quelle und Video)

" Die Pest forderte Millionen Leben – und veränderte Europas Gesellschaftsordnung tiefgreifend. Noch folgenreicher war das Massensterben der indigenen Bevölkerung Amerikas durch eingeschleppte Krankheiten nach 1492. Haben winzige Erreger mehr Macht über den Lauf der Geschichte als wir selbst? Und was bringt die nächste Pandemie?

Wie sehr haben wir Menschen den Lauf der Geschichte eigentlich selbst in der Hand? Oder sind mikroskopisch kleine Erreger entscheidender, als wir glauben? Infektionskrankheiten von der Pest über die Spanische Grippe bis COVID-19 haben gravierende Spuren hinterlassen. Die Dokumentation betrachtet die größten Seuchen der Menschheitsgeschichte – gemessen daran, wie stark sie Gesellschaften verändert und Machtstrukturen ins Wanken gebracht haben.

Die tödlichen Auswirkungen der Pest sind unbestritten: Im 14. Jahrhundert löschte sie schätzungsweise die Hälfte der europäischen Bevölkerung aus. Doch damit nicht genug, wie der Soziologe Jonathan Kennedy zeigt: Die Pest untergrub nebenbei den Feudalismus und legte das Fundament für die Reformation und den modernen Kapitalismus. Würden wir ohne die Pest also heute noch im Mittelalter leben?

Mindestens genauso einschneidend war ein anderes Ereignis im Jahr 1492. Ein gewisser Christoph Kolumbus segelte nach Amerika und mit ihm an Bord - eine Menge tödlicher europäischer Viren und Bakterien. Diese trafen bald auf die nicht-immunisierten Bewohner eines fernen Kontinents. Innerhalb weniger Jahrzehnte starben daran bis zu 90 Prozent der indigenen Bevölkerung – die größte demografische Katastrophe der Menschheitsgeschichte.

Über Jahrhunderte gewachsene Kulturen und Berge an regionalem Wissen gingen zum Teil unwiederbringlich verloren. Welche Zukunft hätten diese Zivilisationen wohl gehabt, wären sie von den eingeschleppten Krankheiten verschont geblieben? Und was erwartet uns in der Zukunft?
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Auch wenn alles sich drastisch wandelt.
Dein schönes SELBST bleibt davon unberührt 🪷


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📱 Tickende Zeitbombe Erdgas 💣: Was die Politik völlig ignoriert (Quelle und Verweis)

Erdgas ist eine tickende Zeitbombe: extrem abhängig vom Ausland, verwundbar durch Angriffe, klimaschädlich – und trotzdem will die Regierung neue Gaskraftwerke bauen und weiter Gasheizungen erlauben. Biogas und Wasserstoff können das nicht kurzfristig kompensieren – zu knapp, zu teuer.

Statt auf „Technologieoffenheit“ zu setzen, brauchen wir jetzt: einen schnellen Ausbau von Photovoltaik, Windkraft, Batterien und Elektrolyseuren. Erst wenn wir genug Wasserstoff haben, ergeben Gaskraftwerke Sinn, sonst rasen wir in die nächste Krise. Mehr dazu im Video.

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Deutsche Familie lebt unter Nomaden in der Mongolei (Quelle und Video)

Eine deutsche Familie wagt ein ziemlich verrücktes Experiment und verbringt einen ganzen Winter in der mongolischen Steppe bei Nomaden. Dort gibt es kein fließendes Wasser aus der Leitung. Es gibt keinen Strom aus der Steckdose. Der nächste Laden ist Stunden entfernt. Die Familie lebt in einer traditionellen Jurte und hat Nachbarn, deren Familien seit Hunderten von Jahren genauso leben. Das Video dokumentiert sechs Monate lang, wie es wirklich ist, wenn alles wegfällt, was für uns selbstverständlich geworden ist.

Die Realität schlägt von der ersten Woche an brutal zu. Morgens zeigt das Thermometer minus sechs Grad an. Das klingt erstmal nicht dramatisch, aber diese Temperatur herrscht nicht draußen, sondern direkt in der Jurte. Aufstehen wird zur echten Qual. Der Ofen muss erstmal eine ganze Stunde lang heizen, bevor es halbwegs erträglich wird. In dieser Zeit sitzt die Mutter mit einem frierenden Kind da, das sich partout keine Mütze aufsetzen will.

Die schlimmste Aufgabe wartet aber draußen. Das Wasserholen bei minus 25 Grad bedeutet, einen schweren 40-Liter-Kanister den Berg hochzuschleppen. Das muss vor Sonnenaufgang passieren, weil die Herden sonst zur einzigen offenen Wasserstelle laufen und dort mit ihrem Kot und Urin alles verschmutzen. An solchen Momenten wird glasklar, wie weich unser Leben in Deutschland geworden ist.

Die Nomaden haben Prinzipien, die uns heute völlig fremd sind. Wenn ein Tier geschlachtet oder kastriert wird, landet jedes einzelne Teil davon irgendwo. Nach der Kastration wandern die Hoden direkt in die Suppe. Das klingt für uns absurd oder ekelhaft, zeigt aber einen Respekt vor dem Leben, den wir längst verloren haben. Im Winter steht bei den Nomaden ausschließlich Fleisch auf dem Tisch. Wenn der Sommer kommt, stellen sie aus der Milch ihrer Jaks dutzende verschiedene Produkte her. Es entstehen diverse Käsesorten, verschiedene Arten von Joghurt, Quark in allen Variationen und der traditionelle salzige Tee, der hier jeden Tag getrunken wird.

Der Alltag verschlingt eine unglaubliche Menge Zeit. Dinge, die bei uns in Deutschland vielleicht fünf Minuten dauern, fressen hier locker zwei Stunden. Die Jurte muss ständig sauber gehalten werden, weil der Sand und Staub überall eindringen. Das Wasser muss mehrmals täglich geholt werden, weil man für alles große Mengen braucht. Die Wäsche wird komplett von Hand gewaschen, weil es natürlich keine Waschmaschine gibt. Das Schmutzwasser muss anschließend weit genug von der Jurte entfernt ausgekippt werden. Die Tiere müssen morgens und abends versorgt werden, die Kühe und Jaks wollen gemolken werden. Grob geschätzt geht die Hälfte jedes Tages nur für diese grundlegenden Arbeiten drauf. Die Nomadenfrau hat dabei ein System entwickelt, das sie niemals durchbricht. Jeder Arbeitsschritt erfolgt in exakt derselben Reihenfolge. Das passiert jeden einzelnen Tag ohne jede Abweichung. Nur durch diese eiserne Disziplin schaffen es zwei erwachsene Menschen, eine Herde von 300 Tieren zu organisieren und am Leben zu halten.


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Wenn Arbeit krank macht | Psycho | ARTE (Quelle und Video)

Sarah war 21, als sie ihre erste Stelle antrat. Mit 24 lag sie in einer Klinik. Burnout. Die jüngste Patientin weit und breit. Was dazwischen geschah, erzählt viel über unsere Gegenwart.

Sie arbeitete in einem Team, das sich selbst zur Elite erklärte. Highperformer, so lautete das Zauberwort. Wer das Tempo nicht mitging, passte eben nicht zum Job. Sarah passte sich an. Sie strich Sport, Freunde, Schlaf von ihrer Liste. Sogar das Essen fiel weg. Übrig blieb nur noch die Performance. Bis zu jenem Moment, als sie vor ihrem Laptop saß und die Mail vor ihren Augen zu Hieroglyphen zerfiel. Der Kopf war leer. Die sichere Bank, auf die sie sich verlassen konnte, gab es plötzlich nicht mehr.

Andere Geschichten ähneln der ihren. Ein Vertriebsleiter blutete ins Auge. Die Ärztin sagte ihm, er sei Zentimeter von einem Schlaganfall entfernt gewesen. Das Auge habe als Sicherung gewirkt. Eine Krankenschwester verlor die Geduld mit einem Patienten und brach dann in Tränen aus, weil sie sich selbst nicht wiedererkannte.

Was hier verhandelt wird, ist der Preis eines Systems, das Erschöpfung als persönliches Versagen deutet. Die Betroffenen schämen sich. Sarah empfand es als peinlich, schon mit 24 zusammenzubrechen. Legitim erscheint das erst mit 50, nach Jahrzehnten im Hamsterrad.

Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die höchste Burnout-Rate liegt zwischen 22 und 35 Jahren. Schweden verzeichnet einen dramatischen Anstieg. Dort betrifft es jeden Fünften bis Sechsten.

Die Arbeitswelt hat sich gewandelt. Früher gab es Phasen der Anspannung, dann folgte Erholung. Heute bleibt das System hochgefahren. Monate, Jahre. Der Körper rebelliert irgendwann. Er muss es tun, sonst geht er zugrunde.

Die Genesung dauert lange. Die Stressachsen des Körpers brauchen Zeit, sich zu regenerieren. Sarah lernte, dass Arbeit nur eine Säule ihres Lebens sein darf. Gesund arbeiten, sagt sie, das sei ihr Ziel für die kommenden Jahre.

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FriedFreudVolle TagES ~ RHEIse gewünscht , geliebte SeelenFamilie 💫


PariPic*
@PariEssenz
🩵🪽
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Die letzte Ansage? Tanzverbots tragische Geschichte (Quelle/Video)

" Tanzverbot gehört zu den polarisierendsten YouTubern Deutschlands. Von chaotischen Ansagevideos im Bademantel über seine Zeit mit Unge auf Madeira, Casino-Streamer-Dramen, öffentliche Beziehungskrisen bis hin zu Schulden und völliger Isolation – seine Karriere war von Anfang an ein extremes Auf und Ab.

In diesem Video blicken wir gemeinsam auf seinen Weg zurück: Wie hat alles begonnen? Welche Wendepunkte haben ihn geprägt? Und warum ist seine aktuelle Lage so dramatisch wie nie zuvor?

Denn trotz seines beeindruckenden Wandels vom schwitzenden Typ im Bademantel hin zu einem der größten Streamer des Landes steht am Ende die Frage im Raum, die er selbst stellt: Wird er es schaffen, noch einmal zurückzukommen?

Das ist die tragische Geschichte von Tanzverbot."

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Sex für 5€? Undercover auf dem Straßenstrich im Frankfurter Bahnhofsviertel (Quelle und Video)

" Der Straßenstrich im Frankfurter Bahnhofsviertel zählt zu den härtesten Deutschlands.

Viele der Frauen sind drogenabhängig, Übergriffe durch Kunden sind traurige Realität.

Ausgestattet mit versteckten Kameras will ich herausfinden, wie und wo das Geschäft tatsächlich abläuft."


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Das Ende einer Ära: Ist die Dorfdisco ein Auslaufmodell? (Quelle/Video)

Dieses Video beleuchtet das schleichende Sterben der klassischen Tanzlokale und begibt sich auf eine Spurensuche zu den verlassenen Orten der Jugendkultur. Der Beitrag zeigt eindrücklich den Verfall einstiger Party-Hochburgen wie dem „Outback Roadhouse“ und lässt Zeitzeugen wie DJ Zeus zu Wort kommen, die sich an die „goldenen Zeiten“ erinnern.

Gleichzeitig analysiert der Bericht die Gründe für den Niedergang: Haben Netflix und Online-Dating den sozialen Treffpunkt Disco überflüssig gemacht? Anhand aktueller Zahlen der Wirtschaftskammer und Expertenmeinungen zeichnet das Video ein Bild des massiven Wandels in der Nachtgastronomie. Es wird die Frage geklärt, ob sich das Konzept neu erfinden kann oder ob die Lichter endgültig ausgehen.

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Ein richtungsweisendes Urteil: Autoren-Klage gegen OpenAI erzielt ersten Teilerfolg (Quelle)

Vor einigen Monaten reichte eine prominente Gruppe von Schriftstellern, darunter George R.R. Martin, Michael Chabon, Ta-Nehisi Coates, Jia Tolentino und Sarah Silverman, eine Sammelklage gegen OpenAI und Microsoft ein. Der Vorwurf wiegt schwer: Die Unternehmen hätten urheberrechtlich geschützte Werke nicht nur unerlaubt für das Training ihrer künstlichen Intelligenz genutzt, sondern würden nun auch Ergebnisse generieren, die den Originalen bedenklich nahekommen. Ende Oktober erzielten die Kläger vor dem zuständigen Richter Sidney Stein in New York einen bedeutenden Etappensieg, der die Dynamik des Prozesses verändern dürfte.

Der Richter entschied, dass die Klage hinreichend begründet ist, um verhandelt zu werden, da eine vernünftige Jury die generierten Texte durchaus als Urheberrechtsverletzung ansehen könnte. Ausschlaggebend für diese Einschätzung war ein Test, bei dem der Chatbot aufgefordert wurde, eine inhaltlich abgewandelte Fortsetzung zu Martins Werk „A Clash of Kings“ zu verfassen. Das Resultat imitierte den Stil und die Handlung so präzise, dass es nicht mehr bloß als Inspiration, sondern als potenzielle Marktkopie gewertet werden könnte.

Wer hier zwischen den Zeilen liest, erkennt eine juristische Verschiebung. Während frühere Verfahren, wie jenes gegen Anthropic, das reine Training der KI oft noch unter „Fair Use“ verbuchten, rückt nun das Endprodukt in den Fokus. Richter Stein signalisiert damit, dass die technologische Innovation kein Freibrief ist, um Wettbewerbsprodukte zu erzeugen, die auf der unbezahlten Arbeit anderer basieren. Sollte sich diese Sichtweise durchsetzen, stünde das Geschäftsmodell der KI-Anbieter auf wackeligen Beinen, da sie beweisen müssten, dass ihre Systeme keine Plagiatsmaschinen sind. Dies ist ein ernstzunehmendes Warnsignal für die Industrie, dass geistiges Eigentum auch im digitalen Zeitalter seinen Wert behält.

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