Bei der Bundestagswahl 2025 war ich Wahlbeobachterin bei der Briefwahl, und habe bereits damals über einige meiner Erkenntnisse berichtet.
Im Rahmen der Landtagswahlen von Sachsen-Anhalt möchte ich diese Beiträge nochmals in Erinnerung rufen.
1️⃣ Kann man bei der Briefwahl zusätzliche Stimmen einschmuggeln?
2️⃣ Wie könnte sich ein Krimineller zusätzliche Wahlunterlagen besorgen?
3️⃣ Gesetzesänderung von 1989 vereinfacht Wahlbetrug: Wahlscheine aus der Briefwahl müssen nicht mehr mit dem Wahlscheinverzeichnis abgeglichen werden
Im Rahmen der Landtagswahlen von Sachsen-Anhalt möchte ich diese Beiträge nochmals in Erinnerung rufen.
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Angela aus Poing
Ich habe eine Gemeindemitarbeiterin, die mit der Wahl beauftragt ist, gefragt, ob es eigentlich theoretisch möglich ist, zusätzliche Wahlbriefe an die Gemeinde zu senden, etwa wenn man eine eigene Druckerei hat, und sich diese Drucksachen selbst herstellen…
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Anbei die Webseite, auf der man in Echtzeit die bisher ausgezählten Daten zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern sehen kann.
Bisher ist viel blau, und wenig rot.
Das Ergebnis wird sich noch ändern, da die Auszählung noch läuft.
https://wahlen.mvnet.de/dateien/ergebnisse.2026/landtagswahl.html
Bisher ist viel blau, und wenig rot.
Das Ergebnis wird sich noch ändern, da die Auszählung noch läuft.
https://wahlen.mvnet.de/dateien/ergebnisse.2026/landtagswahl.html
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Dies sind ganz frische Daten aus Mecklenburg-Vorpommern, ca. 82% sind ausgezählt, also noch kein Endergebnis.
Anbei sieht man das Gesamtergebnis (blau), das Urnenergebnis (rot) und das Briefwahlergebnis (gelb) der einzelnen Parteien.
Die Statistik habe ich selbst anhand der Rohdaten erstellt.
Man sieht in dieser Statistik sehr schön, dass bestimmte Parteien bei der Briefwahl ein sehr viel besseres Ergebnis holen als bei der Urnenwahl.
Derzeit sieht es so aus, als würde es die CDU nicht mehr in den Landtag schaffen.
Anbei sieht man das Gesamtergebnis (blau), das Urnenergebnis (rot) und das Briefwahlergebnis (gelb) der einzelnen Parteien.
Die Statistik habe ich selbst anhand der Rohdaten erstellt.
Man sieht in dieser Statistik sehr schön, dass bestimmte Parteien bei der Briefwahl ein sehr viel besseres Ergebnis holen als bei der Urnenwahl.
Derzeit sieht es so aus, als würde es die CDU nicht mehr in den Landtag schaffen.
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Die aktuellen Zwischenergebnisse für Berlin kann man direkt von der Berliner Webseite ablesen. Dort gibt es auch direkt einen Vergleich Urnenwahl vs. Briefwahl, so dass ich mir die Mühe gespart habe, die Rohdaten zu analysieren.
Hier könnt ihr jederzeit den aktuellen Stand ansehen, es gibt auch eine Tabelle mit exakten Prozentsätzen, und ihr könnt sehen, wie weit die Auszählung fortgeschritten ist. Die Screenshots sind von 20:50h.
https://www.wahlen-berlin.de/wahlen/BE2026/Afspraes/AGH/index.html
Hier könnt ihr jederzeit den aktuellen Stand ansehen, es gibt auch eine Tabelle mit exakten Prozentsätzen, und ihr könnt sehen, wie weit die Auszählung fortgeschritten ist. Die Screenshots sind von 20:50h.
https://www.wahlen-berlin.de/wahlen/BE2026/Afspraes/AGH/index.html
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Anbei das aktuelle Zwischenergebnis von Mecklenburg-Vorpommern.
Die Daten sind von 21:00 Uhr.
92 % der Wahlbezirke sind ausgezählt.
Die Urnenwahl ist zu 95 % ausgezählt.
Die Briefwahl ist zu 78 % ausgezählt.
Damit ist klar, in welche Richtung sich die Ergebnisse weiter verschieben werden:
Diejenigen Parteien, die bei der Briefwahl gut abschneiden, werden sich weitere Prozentpunkte holen.
Wer bei der Briefwahl schlecht abschneidet, wird weitere Prozente verlieren.
Wir werden sehen, wie es für die CDU ausgehen wird, derzeit ist sie nicht im Landtag, und ich würde mich wundern, wenn sie es noch schaffen würde...
Das BSW dürfte draußen sein, die Grünen und die Linken sind drin.
Die Daten sind von 21:00 Uhr.
92 % der Wahlbezirke sind ausgezählt.
Die Urnenwahl ist zu 95 % ausgezählt.
Die Briefwahl ist zu 78 % ausgezählt.
Damit ist klar, in welche Richtung sich die Ergebnisse weiter verschieben werden:
Diejenigen Parteien, die bei der Briefwahl gut abschneiden, werden sich weitere Prozentpunkte holen.
Wer bei der Briefwahl schlecht abschneidet, wird weitere Prozente verlieren.
Wir werden sehen, wie es für die CDU ausgehen wird, derzeit ist sie nicht im Landtag, und ich würde mich wundern, wenn sie es noch schaffen würde...
Das BSW dürfte draußen sein, die Grünen und die Linken sind drin.
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Mecklenburg-Vorpommern - Zwischenergebnis von 21:31h
1892 von 1974 Wahlbezirke sind ausgezählt, also rund 95%.
CDU ist bei 4,84%.
Briefwahl ist zu 88% ausgezählt, Urnenwahl zu 97%.
Nach meinen Hochrechnungen kann die CDU es noch auf 4,9 % schaffen. Sollte sie die 5%-Marke knacken, dann müssen wir uns die Datensätze nach 21:31h sehr genau anschauen!
Ich gehe basierend auf der aktuellen Datenlage davon aus, dass die CDU draußen ist.
1892 von 1974 Wahlbezirke sind ausgezählt, also rund 95%.
CDU ist bei 4,84%.
Briefwahl ist zu 88% ausgezählt, Urnenwahl zu 97%.
Nach meinen Hochrechnungen kann die CDU es noch auf 4,9 % schaffen. Sollte sie die 5%-Marke knacken, dann müssen wir uns die Datensätze nach 21:31h sehr genau anschauen!
Ich gehe basierend auf der aktuellen Datenlage davon aus, dass die CDU draußen ist.
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Zwischenergebnis Mecklenburg-Vorpommern, 21:56h
Ich frage mich ehrlich gesagt, warum die Hochrechnungen von ARD und ZDF die CDU die ganze Zeit über 5 % dargestellt haben. Die Rohdaten haben von Anfang an eine andere Sprache gesprochen: nämlich CDU unter 5 %.
Das bestätigt sich auch weiterhin: CDU wird nicht über 4,9 % kommen - außer wenn jetzt noch "magische Wahlbezirke" ausgezählt werden, die das Ergebnis kippen. Meine Hochrechnung ergibt 4,87 % für die CDU.
Was wird das für Merz bedeuten, wenn die CDU aus dem Landtag fliegt?
Sollte die CDU plötzlich 5 % haben, dann müssten wir uns die Rohdaten sehr genau anschauen... Ich gehe davon aus, dass WABEO die Rohdaten im Minutentakt zieht, so dass man das dann analysieren könnte.
Derzeit sind 98 % der Wahlbezirke ausgezählt, 99 % der Urnenwahl und 95 % der Briefwahl.
—
Mein Kanal: @AngelaAusPoing
Ich frage mich ehrlich gesagt, warum die Hochrechnungen von ARD und ZDF die CDU die ganze Zeit über 5 % dargestellt haben. Die Rohdaten haben von Anfang an eine andere Sprache gesprochen: nämlich CDU unter 5 %.
Das bestätigt sich auch weiterhin: CDU wird nicht über 4,9 % kommen - außer wenn jetzt noch "magische Wahlbezirke" ausgezählt werden, die das Ergebnis kippen. Meine Hochrechnung ergibt 4,87 % für die CDU.
Was wird das für Merz bedeuten, wenn die CDU aus dem Landtag fliegt?
Sollte die CDU plötzlich 5 % haben, dann müssten wir uns die Rohdaten sehr genau anschauen... Ich gehe davon aus, dass WABEO die Rohdaten im Minutentakt zieht, so dass man das dann analysieren könnte.
Derzeit sind 98 % der Wahlbezirke ausgezählt, 99 % der Urnenwahl und 95 % der Briefwahl.
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Warum um 18 Uhr schon Zahlen da sind – obwohl noch nichts ausgezählt ist
Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Gleichzeitig erscheinen die ersten Prozentzahlen. Das wirkt wie Magie, und manch einer behauptet, die Wahlergebnisse seien vorher festgelegt worden.
Da ich vor etwa acht Jahren für die IT-Abteilung von WPP Kantar (infratest dimap) gearbeitet habe, und interessante Gespräche mit den anderen Mitarbeitern geführt habe, weiß ich, wie die Wahlprognosen bzw. Wahlhochrechnungen entstehen.
Was um 18 Uhr kommt, ist kein Auszählungs-Ergebnis. Es ist eine Prognose auf Basis von Nachwahlbefragungen (Exit Polls).
Den ganzen Tag stehen Teams von infratest dimap (für die ARD) vor ausgewählten, repräsentativen Wahllokalen. Wählerinnen und Wähler werden beim Verlassen gebeten, anonym auf einem kurzen Fragebogen anzugeben, wen sie gerade gewählt haben. Die Bögen wandern in eine Box, die Ergebnisse gehen laufend in die Datenzentrale.
Meine IT-Kollegen hatten an den Wahl-Wochenenden (Bundestagswahl und Landtagswahlen) stets Wochenenddienst bzw. Bereitschaftsdienst, denn in dem Münchner Rechenzentrum durfte nichts schief gehen, andernfalls wäre die ARD ohne eigene Hochrechnungen da gestanden. Für die Hochrechnungen fließt sehr viel Geld, und jedes Institut hofft, durch geschickte Auswahl von repräsentativen Wahllokalen am Ende die beste Vorhersage zu haben, damit es auch in den Folgejahren von den Fernsehanstalten beauftragt wird.
Aus den oben genannten Nachwahlbefragungen entsteht das erste Gesamtbild – gewichtet nach Region, Stadt/Land, früheren Ergebnissen und Modellen für Briefwähler, die man am Lokal nicht befragen kann. Das ist die Prognose, die ab 18 Uhr gezeigt wird. Eine Veröffentlichung vor 18 Uhr ist gesetzlich verboten, damit es dadurch nicht zur Wahlbeeinflussung kommen kann.
Wahl-Hochrechnungen kommen erst danach: Sobald echte Stimmen ausgezählt werden, ersetzen sie Stück für Stück die Befragungsdaten. Deshalb werden die Zahlen im Laufe des Abends immer präziser.
Was gestern in Mecklenburg-Vorpommern bezüglich der Merz-Prognose ablief, hat mich erstaunt. Warum wusste ich viel früher als ARD und ZDF, dass die CDU kaum noch eine Chance hat, in den Landtag zu kommen? Ich schau mir im Laufe des Tages nochmal die durch mich heruntergeladenen Zahlen im Zeitverlauf an, und werde dazu dann einen weiteren Beitrag verfassen.
Heiko Schöning freut sich anhand meiner Daten: "Merz raus", und CDU-Leute von Mecklenburg-Vorpommern forderten bereits vor der Wahl: "Merz muss weg". Welche Konsequenzen wird diese Wahl für Merz haben?
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Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Gleichzeitig erscheinen die ersten Prozentzahlen. Das wirkt wie Magie, und manch einer behauptet, die Wahlergebnisse seien vorher festgelegt worden.
Da ich vor etwa acht Jahren für die IT-Abteilung von WPP Kantar (infratest dimap) gearbeitet habe, und interessante Gespräche mit den anderen Mitarbeitern geführt habe, weiß ich, wie die Wahlprognosen bzw. Wahlhochrechnungen entstehen.
Was um 18 Uhr kommt, ist kein Auszählungs-Ergebnis. Es ist eine Prognose auf Basis von Nachwahlbefragungen (Exit Polls).
Den ganzen Tag stehen Teams von infratest dimap (für die ARD) vor ausgewählten, repräsentativen Wahllokalen. Wählerinnen und Wähler werden beim Verlassen gebeten, anonym auf einem kurzen Fragebogen anzugeben, wen sie gerade gewählt haben. Die Bögen wandern in eine Box, die Ergebnisse gehen laufend in die Datenzentrale.
Meine IT-Kollegen hatten an den Wahl-Wochenenden (Bundestagswahl und Landtagswahlen) stets Wochenenddienst bzw. Bereitschaftsdienst, denn in dem Münchner Rechenzentrum durfte nichts schief gehen, andernfalls wäre die ARD ohne eigene Hochrechnungen da gestanden. Für die Hochrechnungen fließt sehr viel Geld, und jedes Institut hofft, durch geschickte Auswahl von repräsentativen Wahllokalen am Ende die beste Vorhersage zu haben, damit es auch in den Folgejahren von den Fernsehanstalten beauftragt wird.
Aus den oben genannten Nachwahlbefragungen entsteht das erste Gesamtbild – gewichtet nach Region, Stadt/Land, früheren Ergebnissen und Modellen für Briefwähler, die man am Lokal nicht befragen kann. Das ist die Prognose, die ab 18 Uhr gezeigt wird. Eine Veröffentlichung vor 18 Uhr ist gesetzlich verboten, damit es dadurch nicht zur Wahlbeeinflussung kommen kann.
Wahl-Hochrechnungen kommen erst danach: Sobald echte Stimmen ausgezählt werden, ersetzen sie Stück für Stück die Befragungsdaten. Deshalb werden die Zahlen im Laufe des Abends immer präziser.
Was gestern in Mecklenburg-Vorpommern bezüglich der Merz-Prognose ablief, hat mich erstaunt. Warum wusste ich viel früher als ARD und ZDF, dass die CDU kaum noch eine Chance hat, in den Landtag zu kommen? Ich schau mir im Laufe des Tages nochmal die durch mich heruntergeladenen Zahlen im Zeitverlauf an, und werde dazu dann einen weiteren Beitrag verfassen.
Heiko Schöning freut sich anhand meiner Daten: "Merz raus", und CDU-Leute von Mecklenburg-Vorpommern forderten bereits vor der Wahl: "Merz muss weg". Welche Konsequenzen wird diese Wahl für Merz haben?
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Warum bevorzugten SPD- und Grünen-Wähler bei der Bundestagswahl 2025 nicht die Briefwahl?
Im Zusammenhang mit den Unterschieden zwischen Urne- und Briefwahl verweise ich auf meine Auswertungen bei der Bundestagswahl 2025. Das Bild zeigt eine Stadt und eine größere Gemeinde. In beiden Fällen erhielt allein die CSU nennenswert zusätzliche Stimmen per Briefwahl. SPD und Grüne holten vor eineinhalb Jahren hier keine auffälligen Extra-Stimmen über die Briefwahl.
In Mecklenburg-Vorpommern hingegen heißt es, Wähler von SPD und Grünen neigten besonders stark zur Briefwahl. Deren Briefwahlergebnis liegt dort um 34 bzw. 60 Prozent über dem Urnenwahlergebnis.
Wenn der in Mecklenburg-Vorpommern beobachtete Briefwahl-Effekt demographisch bedingt ist, warum sieht man ihn dann nicht in obigem Beispiel in Bayern?
Auch ein Vergleich des Briefwahl-Verhaltens zwischen Eurpoawahl und Bundestagswahl warf in der Vergangenheit bereits Fragen auf.
Könnten solche Unterschiede mit der politischen Besetzung des jeweiligen Rathauses zusammenhängen? Wie kürzlich berichtet stellt ein politisch besetztes Rathaus eine erhebliche Schwachstelle bei der Briefwahl dar. Selbst wenn die Poststelle „sicher“ ist und Rücksendungen zuverlässig verwahrt werden, reicht der Zugriff auf unausgefüllte Wahlunterlagen aus, um mit geringer Entdeckungswahrscheinlichkeit unbemerkt zusätzliche Wahlbriefe ins System zu schleusen, was durch eine Gesetzesänderung von 1989 ermöglicht wurde.
Die Briefwahlunterlagen unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. Besonders Wahlschein und der rote Rücksendeumschlag (Adresse und Nummerierung) sehen unterschiedlich aus. Das erschwert eine bundes- oder landesweit organisierte Manipulation. Wer jedoch weiß, wie die Unterlagen in einer konkreten Gemeinde aussehen, der könnte theoretisch organisiert manipulativ in die Briefwahl eingreifen.
Ein Vergleich einer bayerischen Stadt und Gemeinde mit Mecklenburg-Vorpommern ist natürlich ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Deshalb werde ich die Daten aus Mecklenburg-Vorpommern zur Bundestagswahl 2025 heraussuchen, und ich werde für euch prüfen, ob sich der "demographische Briefwahl-Effekt" in Mecklenburg-Vorpommern seit der Bundestagswahl verändert hat. Wenn Du das nicht verpassen willst, dann komm in meinen Kanal!
Mir ist auch wichtig, zu betonen, dass diese unterschiedlichen Werte keinen Wahlbetrug beweisen. Aber es muss in einer Demokratie möglich sein, derartige Fragen offen zu stellen.
(🕊 X-Link)
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Kanal beitreten: @AngelaAusPoing
Übrigens: meine Tabellenkalkulations-Kenntnisse kann man als Dienstleistung buchen.
Im Zusammenhang mit den Unterschieden zwischen Urne- und Briefwahl verweise ich auf meine Auswertungen bei der Bundestagswahl 2025. Das Bild zeigt eine Stadt und eine größere Gemeinde. In beiden Fällen erhielt allein die CSU nennenswert zusätzliche Stimmen per Briefwahl. SPD und Grüne holten vor eineinhalb Jahren hier keine auffälligen Extra-Stimmen über die Briefwahl.
In Mecklenburg-Vorpommern hingegen heißt es, Wähler von SPD und Grünen neigten besonders stark zur Briefwahl. Deren Briefwahlergebnis liegt dort um 34 bzw. 60 Prozent über dem Urnenwahlergebnis.
Wenn der in Mecklenburg-Vorpommern beobachtete Briefwahl-Effekt demographisch bedingt ist, warum sieht man ihn dann nicht in obigem Beispiel in Bayern?
Auch ein Vergleich des Briefwahl-Verhaltens zwischen Eurpoawahl und Bundestagswahl warf in der Vergangenheit bereits Fragen auf.
Könnten solche Unterschiede mit der politischen Besetzung des jeweiligen Rathauses zusammenhängen? Wie kürzlich berichtet stellt ein politisch besetztes Rathaus eine erhebliche Schwachstelle bei der Briefwahl dar. Selbst wenn die Poststelle „sicher“ ist und Rücksendungen zuverlässig verwahrt werden, reicht der Zugriff auf unausgefüllte Wahlunterlagen aus, um mit geringer Entdeckungswahrscheinlichkeit unbemerkt zusätzliche Wahlbriefe ins System zu schleusen, was durch eine Gesetzesänderung von 1989 ermöglicht wurde.
Die Briefwahlunterlagen unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. Besonders Wahlschein und der rote Rücksendeumschlag (Adresse und Nummerierung) sehen unterschiedlich aus. Das erschwert eine bundes- oder landesweit organisierte Manipulation. Wer jedoch weiß, wie die Unterlagen in einer konkreten Gemeinde aussehen, der könnte theoretisch organisiert manipulativ in die Briefwahl eingreifen.
Ein Vergleich einer bayerischen Stadt und Gemeinde mit Mecklenburg-Vorpommern ist natürlich ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Deshalb werde ich die Daten aus Mecklenburg-Vorpommern zur Bundestagswahl 2025 heraussuchen, und ich werde für euch prüfen, ob sich der "demographische Briefwahl-Effekt" in Mecklenburg-Vorpommern seit der Bundestagswahl verändert hat. Wenn Du das nicht verpassen willst, dann komm in meinen Kanal!
Mir ist auch wichtig, zu betonen, dass diese unterschiedlichen Werte keinen Wahlbetrug beweisen. Aber es muss in einer Demokratie möglich sein, derartige Fragen offen zu stellen.
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Die Briefwahl-Abweichungen
Vergleich Landtagswahl und Bundestagswahl 2025 in Mecklenburg-Vorpommern
Zwei Wahlen, dasselbe Land, derselbe Vergleich: Urne gegen Brief.
Bei AfD, SPD und Grünen bleibt das Briefwahl-Muster ähnlich.
Bei FDP, CDU und Linken nicht.
Die erste Grafik zeigt nicht den Stimmenanteil, sondern die relative Abweichung: um wieviel besser oder schlechter eine Partei per Brief abschneidet als an der Urne.
Die zweite Grafik zeigt von vier ausgewählten Parteien die Wahlergebnisse der beiden Wahlen (blau=Bundestag, orange=Landtag), getrennt nach Urnenwahl (dunkel) und Briefwahl (blass). So kann man sich die Bedeutung der Prozentwerte aus der ersten Grafik besser vorstellen.
Bundestagswahl 2025 in MV, Briefwahl vs. Urnenwahl
FDP identisch (0 %).
CDU +32 %.
Linke +14 %.
Landtagswahl 2026 in MV, Briefwahl vs. Urnenwahl
FDP +64 %.
CDU +93 %.
Linke +54 %.
Die spannende Frage ist deshalb nicht: „Warum schneidet die AfD per Brief schlechter ab?“
Sondern:
Dies ist kein Beweis für einen Wahlbetrug. Es ist aber der Grund, warum man auffällige Briefwahlergebnisse nicht mehr einfach nur mit demografischen Effekten begründen kann.
➡️ Lies hier, warum die Briefwahl in Deutschland unsicher ist, und wie man das Gesetz ändern sollte, damit die Briefwahl wieder sicher wird.
➡️ Lies hier, wie eine Gesetzesänderung von 1989 dazu beigetragen hat, die Briefwahl unsicher zu machen.
Willst Du eine vergleichbare Auswertung für Sachsen-Anhalt und Berlin? Dann abonniere meinen Kanal!
Datenquellen: Bundestagswahl, Landtagswahl
(🕊 X-Link)
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Kanal beitreten: @AngelaAusPoing
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Vergleich Landtagswahl und Bundestagswahl 2025 in Mecklenburg-Vorpommern
Zwei Wahlen, dasselbe Land, derselbe Vergleich: Urne gegen Brief.
Bei AfD, SPD und Grünen bleibt das Briefwahl-Muster ähnlich.
Bei FDP, CDU und Linken nicht.
Die erste Grafik zeigt nicht den Stimmenanteil, sondern die relative Abweichung: um wieviel besser oder schlechter eine Partei per Brief abschneidet als an der Urne.
Die zweite Grafik zeigt von vier ausgewählten Parteien die Wahlergebnisse der beiden Wahlen (blau=Bundestag, orange=Landtag), getrennt nach Urnenwahl (dunkel) und Briefwahl (blass). So kann man sich die Bedeutung der Prozentwerte aus der ersten Grafik besser vorstellen.
Bundestagswahl 2025 in MV, Briefwahl vs. Urnenwahl
FDP identisch (0 %).
CDU +32 %.
Linke +14 %.
Landtagswahl 2026 in MV, Briefwahl vs. Urnenwahl
FDP +64 %.
CDU +93 %.
Linke +54 %.
Wenn Briefwahl nur eine feste demografische Gewohnheit wäre, müssten beide Balken je Partei ungefähr gleich hoch sein. Sind sie aber nicht.
Die spannende Frage ist deshalb nicht: „Warum schneidet die AfD per Brief schlechter ab?“
Sondern:
Warum ändert sich der Briefwahl-Effekt derselben Partei von einer Wahl zur nächsten so stark?
Dies ist kein Beweis für einen Wahlbetrug. Es ist aber der Grund, warum man auffällige Briefwahlergebnisse nicht mehr einfach nur mit demografischen Effekten begründen kann.
Willst Du eine vergleichbare Auswertung für Sachsen-Anhalt und Berlin? Dann abonniere meinen Kanal!
Datenquellen: Bundestagswahl, Landtagswahl
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Kanal beitreten: @AngelaAusPoing
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Ich habe einige weitere Beiträge nun auch auf X veröffentlicht.
Hilf gerne mit, ihnen dort Reichweite zu geben. Zitat/Repost und Like sorgt für mehr Sichtbarkeit.
Die X-Links habe ich nun auch nachträglich in den obigen Telegram-Beiträgen eingefügt.
Warum sich Wahlergebnisse während der Auszählung verschieben — und warum das kein Beweis für Manipulation ist.
https://x.com/AngelaAusPoing/status/2102641514622927273
Mecklenburg-Vorpommern: komplett ausgezählt (Urnenwahl + Briefwahl getrennt)
https://x.com/AngelaAusPoing/status/2102745156021637526
Warum bevorzugten SPD- und Grünen-Wähler bei der Bundestagswahl 2025 nicht die Briefwahl?
https://x.com/AngelaAusPoing/status/2102751327608799326
Hilf gerne mit, ihnen dort Reichweite zu geben. Zitat/Repost und Like sorgt für mehr Sichtbarkeit.
Die X-Links habe ich nun auch nachträglich in den obigen Telegram-Beiträgen eingefügt.
Warum sich Wahlergebnisse während der Auszählung verschieben — und warum das kein Beweis für Manipulation ist.
https://x.com/AngelaAusPoing/status/2102641514622927273
Mecklenburg-Vorpommern: komplett ausgezählt (Urnenwahl + Briefwahl getrennt)
https://x.com/AngelaAusPoing/status/2102745156021637526
Warum bevorzugten SPD- und Grünen-Wähler bei der Bundestagswahl 2025 nicht die Briefwahl?
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Angela aus Poing
X hat es nun einfacher gemacht, Einsicht in den eigenen Account-Zustand zu erhalten. Es ist kein json mehr nötig.
Ruf einfach den folgenden Link auf: https://x.com/i/jf/under_the_hood
Frag X-grok, wenn Du das Ergebnis nicht verstehst.
Ruf einfach den folgenden Link auf: https://x.com/i/jf/under_the_hood
Frag X-grok, wenn Du das Ergebnis nicht verstehst.
X (formerly Twitter)
X - The Everything App
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