Der Herbstwind fährt übers Stoppelfeld,
Er weht über Acker und Brache.
Ein neues Jahrtausend beginnt in der Welt,
Du schlafendes Deutschland erwache!
Der Papst hockt in Rom auf seidenem Thron,
es hocken bei uns seine Pfaffen.
Was hat einer deutschen Mutter Sohn
Mit Papst und mit Pfaffen zu schaffen?
Man hat unsre Ahnen als Ketzer verbrannt,
der heuchelnden Kirche zur Ehre.
In Asiens Wüsten, im jüdischen Land,
Verbluteten deutsche Heere.
Rot floß die Aller von Sachsenblut,
Die Stedinger wurden erschlagen.
Als Ablaß wurde der Bauern Gut
Von Mönchen ins Welschland getragen.
Die Zeit verging - doch der Pfaffe blieb,
Dem Volke die Seele zu rauben.
Ob er's römisch oder lutherisch trieb,
Er lehrte den jüdischen Glauben.
Doch nun sind die Jahre des Kreuzes vorbei,
Das Sonnenrad will sich erheben.
Wir werden aus eigener Kraft nur frei,
Dem Volke die Freiheit zu geben.
Wir brauchen zum Himmel die Mittler nicht,
Uns leuchten ja Sonne und Sterne;
Und Blut und Schwert und Sonnenlicht,
Sind Weiser in jegliche Ferne! ☀️
💐 -Lothar August Arnold Stengel von Rutkowski, geboren am 03.09.1908 in Hofzumberge/Kurland – gestorben am 24.08.1992 in Wittmund-
@DeutscheDD
Er weht über Acker und Brache.
Ein neues Jahrtausend beginnt in der Welt,
Du schlafendes Deutschland erwache!
Der Papst hockt in Rom auf seidenem Thron,
es hocken bei uns seine Pfaffen.
Was hat einer deutschen Mutter Sohn
Mit Papst und mit Pfaffen zu schaffen?
Man hat unsre Ahnen als Ketzer verbrannt,
der heuchelnden Kirche zur Ehre.
In Asiens Wüsten, im jüdischen Land,
Verbluteten deutsche Heere.
Rot floß die Aller von Sachsenblut,
Die Stedinger wurden erschlagen.
Als Ablaß wurde der Bauern Gut
Von Mönchen ins Welschland getragen.
Die Zeit verging - doch der Pfaffe blieb,
Dem Volke die Seele zu rauben.
Ob er's römisch oder lutherisch trieb,
Er lehrte den jüdischen Glauben.
Doch nun sind die Jahre des Kreuzes vorbei,
Das Sonnenrad will sich erheben.
Wir werden aus eigener Kraft nur frei,
Dem Volke die Freiheit zu geben.
Wir brauchen zum Himmel die Mittler nicht,
Uns leuchten ja Sonne und Sterne;
Und Blut und Schwert und Sonnenlicht,
Sind Weiser in jegliche Ferne! ☀️
💐 -Lothar August Arnold Stengel von Rutkowski, geboren am 03.09.1908 in Hofzumberge/Kurland – gestorben am 24.08.1992 in Wittmund-
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Zur Erinnerung und Mahnung!
Die Kriegserklärung des "Vereinigten Königreichs" an das Deutsche Reich erfolgte am 03.09.1939 und nicht umgekehrt...
@DeutscheDD
Die Kriegserklärung des "Vereinigten Königreichs" an das Deutsche Reich erfolgte am 03.09.1939 und nicht umgekehrt...
@DeutscheDD
👍102💯41🔥7❤4⚡2
Alles mag man fürchten,
nur nicht,
was man bekämpft! ⚔️
-Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – gestorben am 20.01.1859 in Berlin-
@DeutscheDD
nur nicht,
was man bekämpft! ⚔️
-Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – gestorben am 20.01.1859 in Berlin-
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💯70👍25❤11👏8👌3🤝2
Meinungsfreiheit bedeutet:
Man kann alles schreiben,
was man denkt.
Man muß es nur so formulieren,
daß keiner weiß,
was man eigentlich meint.
90. 💐
-Didi Hallervorden, 05.09.1935 in Dessau-
@DeutscheDD
Man kann alles schreiben,
was man denkt.
Man muß es nur so formulieren,
daß keiner weiß,
was man eigentlich meint.
90. 💐
-Didi Hallervorden, 05.09.1935 in Dessau-
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🥰87👌57❤42🥴10🤗3😍1
Einst
Einst wird dies alles vergangen sein
und wie ein böser Traum.
Wir liegen wieder im Sonnenschein
bei einem blühenden Baum.
Einst wird dies alles vergangen sein?
Wer kann es denn versteh'n?
Ich hör' einen Bruder: Mich dürstet! Schrei'n
und kann nicht zu ihm geh'n.
Wir üben das bitterste Herzeleid,
daß Mensch dem Menschen tut.
Wir tragen alle auf unserm Kleid
ein fremdes dunkles Blut.
Einst wird dies alles vergangen sein,
Und wenn es denn geschieht,
so wird es eine Sage sein
und ein unsterblich Lied!
-Will Vesper, 11.10.1882 in Barmen - 11.03.1962 Gifhorn-
@DeutscheDD
Einst wird dies alles vergangen sein
und wie ein böser Traum.
Wir liegen wieder im Sonnenschein
bei einem blühenden Baum.
Einst wird dies alles vergangen sein?
Wer kann es denn versteh'n?
Ich hör' einen Bruder: Mich dürstet! Schrei'n
und kann nicht zu ihm geh'n.
Wir üben das bitterste Herzeleid,
daß Mensch dem Menschen tut.
Wir tragen alle auf unserm Kleid
ein fremdes dunkles Blut.
Einst wird dies alles vergangen sein,
Und wenn es denn geschieht,
so wird es eine Sage sein
und ein unsterblich Lied!
-Will Vesper, 11.10.1882 in Barmen - 11.03.1962 Gifhorn-
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L a u n i s c h e r S o m m e r
Regen treibt den Sommer vor sich her,
die Katzen können keine Mäuse jagen,
der kleinste Tümpel wird zum offnen Meer
und Heimstatt künft'ger Mückenplagen.
In frischen Farben nun die Wiesen stehn,
doch fehlt die Lust sie zu durchwandern,
weil stündlich Regengüsse niedergehn
und Bäche wie ein Fluß so breit mäandern.
Und doch ein Sommer wie in jedem Jahr,
lang ersehnt und viel zu schnell vergangen,
und weil er wärmer als ein Winter war,
sollten wir nicht mehr von ihm verlangen.
-Julie aus der Mark- 🌳
28. Juli 2025
@DeutscheDD
Regen treibt den Sommer vor sich her,
die Katzen können keine Mäuse jagen,
der kleinste Tümpel wird zum offnen Meer
und Heimstatt künft'ger Mückenplagen.
In frischen Farben nun die Wiesen stehn,
doch fehlt die Lust sie zu durchwandern,
weil stündlich Regengüsse niedergehn
und Bäche wie ein Fluß so breit mäandern.
Und doch ein Sommer wie in jedem Jahr,
lang ersehnt und viel zu schnell vergangen,
und weil er wärmer als ein Winter war,
sollten wir nicht mehr von ihm verlangen.
-Julie aus der Mark- 🌳
28. Juli 2025
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Heimat 🍀
Mir ist’s, als ob viel Tausend Ketten
mich fest an dich geschmiedet hätten.
Nimmer komm ich von dir los.
Du bist die Kraft, die in mir lebt,
die in mir treibt, die in mir bebt.
Urgewaltig, stark und groß.
Du bist der Strom, der in mir rauscht,
dem meine Seele forschend lauscht
wie das Kind dem Mutterwort.
Du bist die Quelle, die mich speist.
Du bist das Blut, das in mir kreist,
unaufhörlich, immerfort.
Du bist das Licht, das mich verklärt,
du bist die Wurzel, die mich nährt,
du bist Unrast und doch Ruh’.
Du bist die Mutter, die mich hegt,
die mich, ihr Kind, betreut und pflegt,
heißgeliebte Heimat, du!
-Erich G. Höckelsberger-
@DeutscheDD
Mir ist’s, als ob viel Tausend Ketten
mich fest an dich geschmiedet hätten.
Nimmer komm ich von dir los.
Du bist die Kraft, die in mir lebt,
die in mir treibt, die in mir bebt.
Urgewaltig, stark und groß.
Du bist der Strom, der in mir rauscht,
dem meine Seele forschend lauscht
wie das Kind dem Mutterwort.
Du bist die Quelle, die mich speist.
Du bist das Blut, das in mir kreist,
unaufhörlich, immerfort.
Du bist das Licht, das mich verklärt,
du bist die Wurzel, die mich nährt,
du bist Unrast und doch Ruh’.
Du bist die Mutter, die mich hegt,
die mich, ihr Kind, betreut und pflegt,
heißgeliebte Heimat, du!
-Erich G. Höckelsberger-
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Das deutsche Schwert 🗡
Hoch aus der Scheide flammt es hell,
Das deutsche Schwert, so blank und schnell!
Es rauscht, als ob die Ahnen sprächen,
Es klingt, als wollt’ es Ketten brechen.
Wo Feind und Tod das Volk bedroht,
Da blinkt es auf in Sturm und Not;
Es hütet Heimat, Haus und Auen,
Und läßt uns fest die Zukunft bauen.
Drum schwöret, Brüder, stark und frei,
Dem alten Stahl die Treue neu!
Er ist der Schutz der deutschen Erden,
Er bleibe wach im Volkeswerden!
-Michel Seiferth-
@DeutscheDD
Hoch aus der Scheide flammt es hell,
Das deutsche Schwert, so blank und schnell!
Es rauscht, als ob die Ahnen sprächen,
Es klingt, als wollt’ es Ketten brechen.
Wo Feind und Tod das Volk bedroht,
Da blinkt es auf in Sturm und Not;
Es hütet Heimat, Haus und Auen,
Und läßt uns fest die Zukunft bauen.
Drum schwöret, Brüder, stark und frei,
Dem alten Stahl die Treue neu!
Er ist der Schutz der deutschen Erden,
Er bleibe wach im Volkeswerden!
-Michel Seiferth-
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Vorsicht
Freund, verbotenes Geschwätze
Laß den Lippen nie entfahren,
Schwerer oft als Gold und Schätze
Ist es, Worte zu bewahren!
-Moritz Wilhelm Döring, 13.02.1798 in Dresden – 29.10.1856 in Freiberg-
@DeutscheDD
Freund, verbotenes Geschwätze
Laß den Lippen nie entfahren,
Schwerer oft als Gold und Schätze
Ist es, Worte zu bewahren!
-Moritz Wilhelm Döring, 13.02.1798 in Dresden – 29.10.1856 in Freiberg-
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💯103👏28👍19🫡8👌4🤗3
Die Zensur von Gedanken ist ein guter Gradmesser gesunder Gesellschaften.
Je mehr ein System verbieten muss, desto instabiler und desaströser ist es!
-Julia P. Manzau-
@DeutscheDD
Je mehr ein System verbieten muss, desto instabiler und desaströser ist es!
-Julia P. Manzau-
@DeutscheDD
💯101👍17👌10👏9❤6🥴4
Guten Morgen.
Am 10.09.1919 wurde der Vertrag von Saint-Germain unterzeichnet.
Er bestimmte die Abtrennung Südtirols von Österreich und seine Eingliederung in das Königreich Italien.
Zum Gedenken an die völkerrechtswidrige Gebietsaneignung und entgegen dem Selbstbestimmungsrecht der Völker wurde Südtirol an Italien angegliedert.
Hierzu möchten wir heute, an diesem Schicksalstag, zwei Sichtweisen in Form von Gedichten der geschundenen deutschen Bevölkerung Südtirols darlegen.
Zum einen die in der Scholle verwurzelten Deutsch-Südtiroler, die in ihrer angestammten Heimat bis heute standhalten – und zum anderen der Südtiroler, die sich neue Wurzeln im verbliebenen deutschen Heimatland gegraben haben.
Möge einst das Unrecht dem alten Recht weichen!
Wir vergessen nicht!
@DeutscheDD
Am 10.09.1919 wurde der Vertrag von Saint-Germain unterzeichnet.
Er bestimmte die Abtrennung Südtirols von Österreich und seine Eingliederung in das Königreich Italien.
Zum Gedenken an die völkerrechtswidrige Gebietsaneignung und entgegen dem Selbstbestimmungsrecht der Völker wurde Südtirol an Italien angegliedert.
Hierzu möchten wir heute, an diesem Schicksalstag, zwei Sichtweisen in Form von Gedichten der geschundenen deutschen Bevölkerung Südtirols darlegen.
Zum einen die in der Scholle verwurzelten Deutsch-Südtiroler, die in ihrer angestammten Heimat bis heute standhalten – und zum anderen der Südtiroler, die sich neue Wurzeln im verbliebenen deutschen Heimatland gegraben haben.
Möge einst das Unrecht dem alten Recht weichen!
Wir vergessen nicht!
@DeutscheDD
❤98😢23💯8👏5⚡1🤨1
Dableibergedicht
Am Erker blühet wie immer
Die leuchtende „Brennende Lieb“.
Die Treue zur Heimat war stärker,
Wie jauchzen wir, daß sie uns blieb.
O blühe und leuchte du Blume −
Ein Zeichen der Treue du bist!
Und künde, daß Glaube und Heimat
Das Höchste für uns ist!
-Hans Egarter, 20.04.1909 in Olang – 20.06.1966 in Brixen-
@DeutscheDD
Am Erker blühet wie immer
Die leuchtende „Brennende Lieb“.
Die Treue zur Heimat war stärker,
Wie jauchzen wir, daß sie uns blieb.
O blühe und leuchte du Blume −
Ein Zeichen der Treue du bist!
Und künde, daß Glaube und Heimat
Das Höchste für uns ist!
-Hans Egarter, 20.04.1909 in Olang – 20.06.1966 in Brixen-
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Optantengedicht
So reißet vom sonnigen Erker
Die letzte brennende Lieb;
Die Treue zu Deutschland war stärker,
Das Heiligste, was uns blieb.
Wir nehmen sie mit im Herzen,
Für and’re dereinst Symbol;
Sie stille des Heimwehs Schmerzen:
Leb wohl du, mein Südtirol!
-Karl Felderer, 17.05.1895 in Margreid - 03.03.1989 in Bozen-
@DeutscheDD
So reißet vom sonnigen Erker
Die letzte brennende Lieb;
Die Treue zu Deutschland war stärker,
Das Heiligste, was uns blieb.
Wir nehmen sie mit im Herzen,
Für and’re dereinst Symbol;
Sie stille des Heimwehs Schmerzen:
Leb wohl du, mein Südtirol!
-Karl Felderer, 17.05.1895 in Margreid - 03.03.1989 in Bozen-
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❤70😢13⚡1🫡1
Heimat öffne deine Quellen
Laß uns deine Schönheit trinken,
Daß im Strom der Alltagswellen –
Deine Kinder nicht versinken!
Aus dem Borne der Geschichte
Raune von vergang’nen Tagen!
Künd’ im Liede und Gedichte
Deine Märchen, deine Sagen!
Heimat, deine Sonne breite
Auf dein Volk, das schreit nach Licht,
Daß die Freude es geleite
Bei der harten Werktagspflicht!
-Joseph Sprißler, 06. 03.1795 in Inneringen – 17.06.1879 in Stetten bei Hechingen-
@DeutscheDD
Laß uns deine Schönheit trinken,
Daß im Strom der Alltagswellen –
Deine Kinder nicht versinken!
Aus dem Borne der Geschichte
Raune von vergang’nen Tagen!
Künd’ im Liede und Gedichte
Deine Märchen, deine Sagen!
Heimat, deine Sonne breite
Auf dein Volk, das schreit nach Licht,
Daß die Freude es geleite
Bei der harten Werktagspflicht!
-Joseph Sprißler, 06. 03.1795 in Inneringen – 17.06.1879 in Stetten bei Hechingen-
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💐-Curt Goetz, 17. 11.1888 in Mainz - 12. 09.1960 in Grabs, Kanton St. Gallen, Schweiz-
@DeutscheDD
@DeutscheDD
👌36💯26👍17😁9⚡1🤨1
Wunderquellen fließen durch der Heimat Land,
um der Berge Füßen rinnt ihr silbern Band.
Trinke, Seele, trinke aus der Heimat Born,
daß du wie die Väter Treue dir erkor´n
Glockenlang voll Süße steigt aus Waldesgrund,
goldne Sagengrüße gehn von Mund zu Mund.
Lausche, Seele, lausche alter Mären Klang
in die grauen Tage dir ihr Leuchten sang.
Wenn die Berge träumen blau im Abendwind,
leises Goldverschäumen durch das Tal verrinnt.
Singe, Seele, singe von der Heimat Glanz
und um deine Stirne grünt der Sehnsucht Kranz.
Tausend Sterne brennen Fackeln in die Nacht
und die Berge nennen den, der sie entfacht.
Seele, blicke auf zum Sternenzelt,
daß dir erhalte deiner Heimat Welt.
In der Täler Schweigen Lärm und gelbe Glut,
aus den Schächten steigen Rauch und Feuers Flut.
Schmiede, Seele, schmiede rein und stark wie Erz
mit der Hämmer Schlägen dir das deutsche Herz!
-Erich Weijand, gestorben 1935-
@DeutscheDD
um der Berge Füßen rinnt ihr silbern Band.
Trinke, Seele, trinke aus der Heimat Born,
daß du wie die Väter Treue dir erkor´n
Glockenlang voll Süße steigt aus Waldesgrund,
goldne Sagengrüße gehn von Mund zu Mund.
Lausche, Seele, lausche alter Mären Klang
in die grauen Tage dir ihr Leuchten sang.
Wenn die Berge träumen blau im Abendwind,
leises Goldverschäumen durch das Tal verrinnt.
Singe, Seele, singe von der Heimat Glanz
und um deine Stirne grünt der Sehnsucht Kranz.
Tausend Sterne brennen Fackeln in die Nacht
und die Berge nennen den, der sie entfacht.
Seele, blicke auf zum Sternenzelt,
daß dir erhalte deiner Heimat Welt.
In der Täler Schweigen Lärm und gelbe Glut,
aus den Schächten steigen Rauch und Feuers Flut.
Schmiede, Seele, schmiede rein und stark wie Erz
mit der Hämmer Schlägen dir das deutsche Herz!
-Erich Weijand, gestorben 1935-
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Der Zweifel
Der Glaube ist zum Ruhen gut,
doch bringt er nichts von der Stelle.
Der Zweifel in ehrlicher Männerfaust,
der sprengt die Pforten zu Hölle.
Der eine fragt: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?
Und also unterscheidet sich der Freie
von dem Knecht.
Vom Unglück erst
Zieh ab die Schuld;
Was übrig ist,
Trag in Geduld!
💐 -Hans Theodor Woldsen Storm, 14.09.1817 in Husum – 04.07.1888 in Hanerau-Hademarschen-
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Der Glaube ist zum Ruhen gut,
doch bringt er nichts von der Stelle.
Der Zweifel in ehrlicher Männerfaust,
der sprengt die Pforten zu Hölle.
Der eine fragt: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?
Und also unterscheidet sich der Freie
von dem Knecht.
Vom Unglück erst
Zieh ab die Schuld;
Was übrig ist,
Trag in Geduld!
💐 -Hans Theodor Woldsen Storm, 14.09.1817 in Husum – 04.07.1888 in Hanerau-Hademarschen-
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Die Lieder der Heimat sind auch die Lieder der Schlachten,
sie sind die Urquellen der Siege!
-Franz Bayerfels-
@DeutscheDD
sie sind die Urquellen der Siege!
-Franz Bayerfels-
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💯74❤33🔥4⚡1🤔1