Aber wie sollte die Welt sich verbessern?
Es läßt sich ein Jeder Alles zu
Und will mit Gewalt die andern bezwingen.
Und so sinken wir tiefer und immer tiefer ins Arge.
Afterreden, Lug und Verrat und Diebstahl
Und falscher Eidschwur, Rauben und Morden,
Man hört nicht anderes erzählen,
Falsche Propheten und Heuchler betrügen schändlich die Menschen!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD
Es läßt sich ein Jeder Alles zu
Und will mit Gewalt die andern bezwingen.
Und so sinken wir tiefer und immer tiefer ins Arge.
Afterreden, Lug und Verrat und Diebstahl
Und falscher Eidschwur, Rauben und Morden,
Man hört nicht anderes erzählen,
Falsche Propheten und Heuchler betrügen schändlich die Menschen!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD
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Keine Wahrheit kann durch ein Wissen erreicht werden,
das das Objekt mit einem einzigen Blick erfassen will,
sondern nur durch die Gesamtheit der wahren Sichtweisen,
die aus verschiedenen Blickwinkeln gegeben werden.
💐165.💐
-Rudolf Steiner 27.02.1861 in Nieder-Kraliewitz, Ungarn - 30.03.1925 in Dornach, Schweiz-
@DeutscheDD
das das Objekt mit einem einzigen Blick erfassen will,
sondern nur durch die Gesamtheit der wahren Sichtweisen,
die aus verschiedenen Blickwinkeln gegeben werden.
💐165.💐
-Rudolf Steiner 27.02.1861 in Nieder-Kraliewitz, Ungarn - 30.03.1925 in Dornach, Schweiz-
@DeutscheDD
❤47💯25👍13✍4🔥4👌2
Du bist strategisch unerreichbar,
An dich kann Hindenburg nicht `ran.
Politisch bist du unangreifbar,
Ja, du bist Deutschlands klügster Mann.
An Wissen jedem überlegen,
Du zeigst Talent in jedem Wort,
Bewund`rung wirst du stets erregen
In aller Welt, an jedem Ort.
Dies ist der Grund dich zu belohnen,
Wir haben lange nachgesonnen,
Du sollst, heut laden wir dich ein,
In unserm Bund der Dritte sein!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
An dich kann Hindenburg nicht `ran.
Politisch bist du unangreifbar,
Ja, du bist Deutschlands klügster Mann.
An Wissen jedem überlegen,
Du zeigst Talent in jedem Wort,
Bewund`rung wirst du stets erregen
In aller Welt, an jedem Ort.
Dies ist der Grund dich zu belohnen,
Wir haben lange nachgesonnen,
Du sollst, heut laden wir dich ein,
In unserm Bund der Dritte sein!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
👏33❤9😁9👌5🤣3
B e s t ä n d i g k e i t
🍃Gänseblümchen klein und zart,
so unvergleichlich in der Art.
Ob du dich zur Sonne reckst,
oder unterm Schnee versteckst,
du bist ohne falschen Schein,
dir genügt es da zu sein,
wenn alles vor dem Winter flieht,
der Sommer in dir weiterblüht.
Und nach der langen Winternacht
bist du als Erste schon erwacht.
Julie aus der Mark 🌳
06.11.2025
@DeutscheDD
🍃Gänseblümchen klein und zart,
so unvergleichlich in der Art.
Ob du dich zur Sonne reckst,
oder unterm Schnee versteckst,
du bist ohne falschen Schein,
dir genügt es da zu sein,
wenn alles vor dem Winter flieht,
der Sommer in dir weiterblüht.
Und nach der langen Winternacht
bist du als Erste schon erwacht.
Julie aus der Mark 🌳
06.11.2025
@DeutscheDD
❤80👍7👏6😍3💯3
Wolle dein Leben –
Wolle dein Leben, so wie es ist –
Mit allen Blumen der Heiterkeit,
mit allen Schatten der Traurigkeit,
mit der großen Kühle am Abend,
nach dem Erglühen dich labend;
wolle dein Leben, so wie es ist,
darinnen du alles Schwere vergißt
und am Ziele den langen Weg nicht mißt.
Wolle die Süße im Vogellied,
eh`es aus deinem Lauschen schied,
und wolle die Sehnsucht, die übrigbleibt,
die Unrast, die dich von dannen treibt,
das Fließen in allem Gescheh`n.
Wenn du weinend die Blicke senkst
und dein Herz an die Trauer verschenkst,
kannst du das Glück wohl nicht seh`n.
Wenn du mit allem verschwistert bist,
dann willst du dein Leben – so wie es ist!
💐 -Karl Günther Stempel, geboren am 01.03.1917 in Charlottenburg – verstorben am 04.09.2012 in München-
@DeutscheDD
Wolle dein Leben, so wie es ist –
Mit allen Blumen der Heiterkeit,
mit allen Schatten der Traurigkeit,
mit der großen Kühle am Abend,
nach dem Erglühen dich labend;
wolle dein Leben, so wie es ist,
darinnen du alles Schwere vergißt
und am Ziele den langen Weg nicht mißt.
Wolle die Süße im Vogellied,
eh`es aus deinem Lauschen schied,
und wolle die Sehnsucht, die übrigbleibt,
die Unrast, die dich von dannen treibt,
das Fließen in allem Gescheh`n.
Wenn du weinend die Blicke senkst
und dein Herz an die Trauer verschenkst,
kannst du das Glück wohl nicht seh`n.
Wenn du mit allem verschwistert bist,
dann willst du dein Leben – so wie es ist!
💐 -Karl Günther Stempel, geboren am 01.03.1917 in Charlottenburg – verstorben am 04.09.2012 in München-
@DeutscheDD
❤47🥰11👏5👌5😢3🔥2
März. Schmächtiger. Aus Fronmacht
Erwecktes Zart. O Lächeln
Noch zwischen Macht und Ohnmacht.
Die blassen Säfte steigen
Im Baum der Sonne nach
Zu schlafenden Gezweigen.
Und bleich im Ungewissen
Liegt Feld still neben Brache,
Ruht Land in Düsternissen. –
Der Lerche blauer Dom
Ist noch nicht aufgerichtet.
Doch wilder jagt der Strom.
Die Wasser drängts zu Meeren
Und heimlich hoch im Grau
Zieht es von Vogelheeren.
Nichts blickt zurück.
Was stockt
Ist stummes Sich-ermannen
Im strengsten Ruf der lockt.
Und um dich ist es schwer
Und leicht von Schlaf und Schauern
Von Lächeln und Begehr!
-Rudolf Georg Binding, geboren am 13.08.1867 in Basel – verstorben am 04.08.1938 in Starnberg-
@DeutscheDD
Erwecktes Zart. O Lächeln
Noch zwischen Macht und Ohnmacht.
Die blassen Säfte steigen
Im Baum der Sonne nach
Zu schlafenden Gezweigen.
Und bleich im Ungewissen
Liegt Feld still neben Brache,
Ruht Land in Düsternissen. –
Der Lerche blauer Dom
Ist noch nicht aufgerichtet.
Doch wilder jagt der Strom.
Die Wasser drängts zu Meeren
Und heimlich hoch im Grau
Zieht es von Vogelheeren.
Nichts blickt zurück.
Was stockt
Ist stummes Sich-ermannen
Im strengsten Ruf der lockt.
Und um dich ist es schwer
Und leicht von Schlaf und Schauern
Von Lächeln und Begehr!
-Rudolf Georg Binding, geboren am 13.08.1867 in Basel – verstorben am 04.08.1938 in Starnberg-
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🥰25❤20👌8
Wir litten und stritten in leidvollen Jahren
in Flammen zusammen stolz gegen die Welt
die Heimat zu wehren vor feindlichen Scharen
in Not und Gefahren auf uns nur gestellt
In Schlachten und Wachten vom Lorbeer zerrieben
die Stirnen, in Hirnen die wehvolle Not
ist nichts uns geblieben, als dich, Land, zu lieben
Wir sind dir verschrieben getreu bis zum Tod
In Schanden und Banden, in heiligen Hallen
aus Schauern und Trauern glüht auf unser Schrei
Hinweg mit den Krallen der Zwietracht, dann fallen
die Ketten uns allen – erst dann sind wir frei!
💐 -Paul Böddinghaus, geboren am 03.03.1877 in Elberfeld – unbekannt verstorben-
@DeutscheDD
in Flammen zusammen stolz gegen die Welt
die Heimat zu wehren vor feindlichen Scharen
in Not und Gefahren auf uns nur gestellt
In Schlachten und Wachten vom Lorbeer zerrieben
die Stirnen, in Hirnen die wehvolle Not
ist nichts uns geblieben, als dich, Land, zu lieben
Wir sind dir verschrieben getreu bis zum Tod
In Schanden und Banden, in heiligen Hallen
aus Schauern und Trauern glüht auf unser Schrei
Hinweg mit den Krallen der Zwietracht, dann fallen
die Ketten uns allen – erst dann sind wir frei!
💐 -Paul Böddinghaus, geboren am 03.03.1877 in Elberfeld – unbekannt verstorben-
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Mensch, - Heimat braucht die Erde!
Hört die Not, - sie singt, sie schreit:
Mannheit wache, Heimat werde,
Es ist Zeit!
-Gustav Arthur Gräser, geboren am 16.02.1879 in Kronstadt / Siebenbürgen – verstorben am 27.10.1958 in München-
@DeutscheDD
Hört die Not, - sie singt, sie schreit:
Mannheit wache, Heimat werde,
Es ist Zeit!
-Gustav Arthur Gräser, geboren am 16.02.1879 in Kronstadt / Siebenbürgen – verstorben am 27.10.1958 in München-
@DeutscheDD
❤56👍16👏5👌3
Deutschland
Wie du mich treu begleitest
Auf meiner Wanderschaft,
An Mutterhand mich leitest,
Du Land voll Morgenkraft.
Wohin den Stab ich hebe,
Dein Auge sieht mich an
Und spricht: "Vertrau und lebe,
Mein Sohn und Wandersmann."
Wohin die Füße schreiten
In nimmermüder Lust,
Dein Feld und Anger breiten
Sich weit in meiner Brust.
Geruhig steht mein Wille
Wie dieser Felsen Hang;
Durch meines Herzens Stille
Rinnt deiner Ströme Klang!
🪦 -Otto Ernst Schmidt, geboren am 07.10.1862 in Ottensen bei Hamburg – verstorben am 05.03.1926 in Groß Flottbek-
@DeutscheDD
Wie du mich treu begleitest
Auf meiner Wanderschaft,
An Mutterhand mich leitest,
Du Land voll Morgenkraft.
Wohin den Stab ich hebe,
Dein Auge sieht mich an
Und spricht: "Vertrau und lebe,
Mein Sohn und Wandersmann."
Wohin die Füße schreiten
In nimmermüder Lust,
Dein Feld und Anger breiten
Sich weit in meiner Brust.
Geruhig steht mein Wille
Wie dieser Felsen Hang;
Durch meines Herzens Stille
Rinnt deiner Ströme Klang!
🪦 -Otto Ernst Schmidt, geboren am 07.10.1862 in Ottensen bei Hamburg – verstorben am 05.03.1926 in Groß Flottbek-
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Die Externsteine
Wie ragen sie so stolz und hoch empor,
Umgeben von der Berge grünem Kranze!
Aus weiter Ferne grüßt Westfalens Tor
Und rings die Welt im Sommersonnenglanze.
Hoch über ihnen zieht der Wolken Schar
In wechselnden Gebilden in der Ferne,
Doch diese Felsen stehn unwandelbar,
Und über ihnen glänzen ew`ge Sterne.
Vom See herauf ertönt ein Waldgesang,
Die Welle rauscht von raschen Ruderschlägen;
Aus weiter Ferne klingt`s wie Glockenklang
Als wär`s ein feierlicher Abendsegen.
Ihr lichten Höhen und ihr Täler weit,
Ihr Riesenfelsen dort im stillen Grunde
Seid mir gegrüßt, aus grauer Väterzeit
Bringt ihr den spätsten Enkeln alte Kunde.
Was sie geschaut in längst vergang`ner Zeit,
Das künden uns die alten Heldensagen.
Sie sahn der deutschen Stämme blut`gen Streit,
Sie sahn Arminius seine Schlachten schlagen.
Das Alte fiel in harter Zeiten Lauf,
Die Völker kamen und die Völker gingen,
Ein neu Jahrtausend stieg vor ihnen auf:
Und weiter geht’s im heißen Völkerringen!
-Johann Friedrich Frevert, geboren 1841 in Detmold – verstorben 1914-
@DeutscheDD
Wie ragen sie so stolz und hoch empor,
Umgeben von der Berge grünem Kranze!
Aus weiter Ferne grüßt Westfalens Tor
Und rings die Welt im Sommersonnenglanze.
Hoch über ihnen zieht der Wolken Schar
In wechselnden Gebilden in der Ferne,
Doch diese Felsen stehn unwandelbar,
Und über ihnen glänzen ew`ge Sterne.
Vom See herauf ertönt ein Waldgesang,
Die Welle rauscht von raschen Ruderschlägen;
Aus weiter Ferne klingt`s wie Glockenklang
Als wär`s ein feierlicher Abendsegen.
Ihr lichten Höhen und ihr Täler weit,
Ihr Riesenfelsen dort im stillen Grunde
Seid mir gegrüßt, aus grauer Väterzeit
Bringt ihr den spätsten Enkeln alte Kunde.
Was sie geschaut in längst vergang`ner Zeit,
Das künden uns die alten Heldensagen.
Sie sahn der deutschen Stämme blut`gen Streit,
Sie sahn Arminius seine Schlachten schlagen.
Das Alte fiel in harter Zeiten Lauf,
Die Völker kamen und die Völker gingen,
Ein neu Jahrtausend stieg vor ihnen auf:
Und weiter geht’s im heißen Völkerringen!
-Johann Friedrich Frevert, geboren 1841 in Detmold – verstorben 1914-
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Ehre und Pflicht, untrennbar verbunden, weil Pflichterfüllung – „Behauptung der Ehre“ ist, sind die treibenden Kräfte gewesen, die schon 1914 das Volk aufbrechen, die Anfang und Ende der Kriegserlebnisse überhaupt überdauern ließen..
Diese Pflichterfüllung war eine ganz schlichte Tat, wortloses Handeln aus Urgründen letzter seelischer Haltung heraus, das mit Bewußtsein als solchem nichts zu tun hat…
Der Freiwilligengeist, der für die Bejahung des auferlegten Schicksals das tragende Element ist, ist auch der Grundzug der Opferbereitschaft. Das Sterben ist dadurch geadelt, daß es kein blindes Sterben und Opfern war.
🪦80.🪦
-Günther Lutz 05.08.1910 in Kiel - 07.03.1946 in Weimar-
@DeutscheDD
Diese Pflichterfüllung war eine ganz schlichte Tat, wortloses Handeln aus Urgründen letzter seelischer Haltung heraus, das mit Bewußtsein als solchem nichts zu tun hat…
Der Freiwilligengeist, der für die Bejahung des auferlegten Schicksals das tragende Element ist, ist auch der Grundzug der Opferbereitschaft. Das Sterben ist dadurch geadelt, daß es kein blindes Sterben und Opfern war.
🪦80.🪦
-Günther Lutz 05.08.1910 in Kiel - 07.03.1946 in Weimar-
@DeutscheDD
❤37🫡20🔥8💯7👍5
Stark sein im Schmerz;
nicht wünschen, was unerreichbar oder wertlos ist;
zufrieden sein mit dem Tag, wie er kommt;
in Allem das Gute suchen, und Freude an der Natur und an den Menschen haben, wie sie nun einmal sind;
für tausend bittere Stunden sich mit einer einzigen trösten, welche schön ist, und aus Herz und Können immer sein Bestes geben, auch wenn es keinen Dank erfährt.
Wer das lernt und kann, ist ein Glücklicher, Freier und Stolzer und immer schön wird sein Leben sein.
Wer misstrauisch ist, begeht ein Unrecht gegen Andere und schädigt sich selbst:
Wir haben die Pflicht, jeden Menschen für gut zu halten, solange er uns nicht das Gegenteil beweist.
Die Welt ist so groß, und wir Menschen sind so klein;
da kann sich doch nicht alles um uns allein drehen.
Wenn uns was schadet, was wehe tut, wer kann wissen, ob das nicht notwendig ist zum Nutzen der ganzen Schöpfung?
In jedem Ding der Welt, ob es tot ist oder atmet, lebt der große, weise Wille des Allmächtigen und Allwissenden Schöpfers;
uns kleinen Menschen fehlt nur der Verstand, um ihn zu begreifen.
Wie alles ist, so muß es sein in der Welt, und wie es auch sein mag:
immer ist es gut im Sinne des Schöpfers!
-Dieser Spruch hing im Arbeitszimmer Seiner Majestät des Kaisers Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, geboren am 27.01.1859 in Berlin – verstorben am 04.06.1941 in Doorn-
@DeutscheDD
nicht wünschen, was unerreichbar oder wertlos ist;
zufrieden sein mit dem Tag, wie er kommt;
in Allem das Gute suchen, und Freude an der Natur und an den Menschen haben, wie sie nun einmal sind;
für tausend bittere Stunden sich mit einer einzigen trösten, welche schön ist, und aus Herz und Können immer sein Bestes geben, auch wenn es keinen Dank erfährt.
Wer das lernt und kann, ist ein Glücklicher, Freier und Stolzer und immer schön wird sein Leben sein.
Wer misstrauisch ist, begeht ein Unrecht gegen Andere und schädigt sich selbst:
Wir haben die Pflicht, jeden Menschen für gut zu halten, solange er uns nicht das Gegenteil beweist.
Die Welt ist so groß, und wir Menschen sind so klein;
da kann sich doch nicht alles um uns allein drehen.
Wenn uns was schadet, was wehe tut, wer kann wissen, ob das nicht notwendig ist zum Nutzen der ganzen Schöpfung?
In jedem Ding der Welt, ob es tot ist oder atmet, lebt der große, weise Wille des Allmächtigen und Allwissenden Schöpfers;
uns kleinen Menschen fehlt nur der Verstand, um ihn zu begreifen.
Wie alles ist, so muß es sein in der Welt, und wie es auch sein mag:
immer ist es gut im Sinne des Schöpfers!
-Dieser Spruch hing im Arbeitszimmer Seiner Majestät des Kaisers Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, geboren am 27.01.1859 in Berlin – verstorben am 04.06.1941 in Doorn-
@DeutscheDD
❤78👍17🔥6💯6👏3😢3
Das Leben gilt nichts, wo die Freiheit fällt.
Das höchste Heil, das letzte, liegt im Schwerte! ⚔️
-Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow-
@DeutscheDD
Das höchste Heil, das letzte, liegt im Schwerte! ⚔️
-Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow-
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⚡45❤38🫡9👍5💯3
Leistengedicht für Agnes Miegel 💐
Ferne Stimme, streng und doch verwandt,
Übervoller, klarer Bogenstrich!
Rührend grüßt dein Lied und mütterlich
Aus dem Lande des Immanuel Kant.
Gruß zurück aus unserm weichern Land,
Nimm ihn an in Huld, wir bitten dich.
Eine kleine Melodie an sich,
Schwank und zier, doch herzvoll einbekannt.
Mit dem Märchen von der schönen Mete,
In den Nibelungen, in Agnete,
Ewig hast du dir ein Mal gesetzt.
Gehst uns mit des Nords verhaltnen Schritten
Ernst voran, von Güte sanft umglitten,
Löst mit Liebe Leid und Tod zuletzt.
- 💐 Josef Weinheber 💐, geboren am 09.03.1892 in Wien-Ottakring – verstorben am 08.04.1945 in Kirchstetten, Niederösterreich-
(💐Agnes Miegel 💐, geboren am 09.03.1879 in Königsberg – verstorben am 26.10.1964 in Bad Salzuflen)
@DeutscheDD
Ferne Stimme, streng und doch verwandt,
Übervoller, klarer Bogenstrich!
Rührend grüßt dein Lied und mütterlich
Aus dem Lande des Immanuel Kant.
Gruß zurück aus unserm weichern Land,
Nimm ihn an in Huld, wir bitten dich.
Eine kleine Melodie an sich,
Schwank und zier, doch herzvoll einbekannt.
Mit dem Märchen von der schönen Mete,
In den Nibelungen, in Agnete,
Ewig hast du dir ein Mal gesetzt.
Gehst uns mit des Nords verhaltnen Schritten
Ernst voran, von Güte sanft umglitten,
Löst mit Liebe Leid und Tod zuletzt.
- 💐 Josef Weinheber 💐, geboren am 09.03.1892 in Wien-Ottakring – verstorben am 08.04.1945 in Kirchstetten, Niederösterreich-
(💐Agnes Miegel 💐, geboren am 09.03.1879 in Königsberg – verstorben am 26.10.1964 in Bad Salzuflen)
@DeutscheDD
❤40👍7✍3🔥3💯2
BEKENNTNIS
Immer schon haben wir eine Liebe zu dir gekannt,
bloß wir haben sie nie mit einem Namen genannt.
Als man uns rief, da zogen wir schweigend fort,
auf den Lippen nicht, aber im Herzen das Wort
Deutschland.
Unsre Liebe war schweigsam; sie brütete tief versteckt.
Nun ihre Zeit gekommen, hat Sie sich hochgereckt.
Schon seit Monden schirmt sie in Ost und West dein Haus,
und sie schreitet gelassen durch Sturm und Wettergraus.
Deutschland.
Daß kein fremder Fuß betrete den heimischen Grund,
stirbt ein Bruder in Polen, liegt einer in Flandern wund.
Alle hüten wir deiner Grenze heiligen Saum.
Unser blühendstes Leben für deinen dürrsten Baum,
Deutschland.
Immer schon haben wir eine Liebe zu dir gekannt,
bloß wir haben sie nie bei ihrem Namen genannt.
Herrlich zeigte es aber deine größte Gefahr,
daß dein ärmster Sohn auch dein getreuester war.
Denk es, o Deutschland!
💐 -Karl Bröger geboren am 10.03.1886 in Nürnberg – verstorben am 04.05.1944 in Erlangen-
@DeutscheDD
Immer schon haben wir eine Liebe zu dir gekannt,
bloß wir haben sie nie mit einem Namen genannt.
Als man uns rief, da zogen wir schweigend fort,
auf den Lippen nicht, aber im Herzen das Wort
Deutschland.
Unsre Liebe war schweigsam; sie brütete tief versteckt.
Nun ihre Zeit gekommen, hat Sie sich hochgereckt.
Schon seit Monden schirmt sie in Ost und West dein Haus,
und sie schreitet gelassen durch Sturm und Wettergraus.
Deutschland.
Daß kein fremder Fuß betrete den heimischen Grund,
stirbt ein Bruder in Polen, liegt einer in Flandern wund.
Alle hüten wir deiner Grenze heiligen Saum.
Unser blühendstes Leben für deinen dürrsten Baum,
Deutschland.
Immer schon haben wir eine Liebe zu dir gekannt,
bloß wir haben sie nie bei ihrem Namen genannt.
Herrlich zeigte es aber deine größte Gefahr,
daß dein ärmster Sohn auch dein getreuester war.
Denk es, o Deutschland!
💐 -Karl Bröger geboren am 10.03.1886 in Nürnberg – verstorben am 04.05.1944 in Erlangen-
@DeutscheDD
❤65🫡24😢4✍2👌2💯1
Wir können nun zu jeder Stunde sterben.
Wir haben gesehen, weswegen es allein wert ist zu leben:
Daß Menschen in dem Gefühl des Ewigen und Unvergänglichen mit der freudigsten Hingebung all ihre Zeitlichkeit und ihr Leben darbringen können, als seien sie nichts!
-Ernst Moritz Arndt, geboren am 26.12.1769 in Groß Schoritz – verstorben am 29.02.1860 in Bonn-
@DeutscheDD
Wir haben gesehen, weswegen es allein wert ist zu leben:
Daß Menschen in dem Gefühl des Ewigen und Unvergänglichen mit der freudigsten Hingebung all ihre Zeitlichkeit und ihr Leben darbringen können, als seien sie nichts!
-Ernst Moritz Arndt, geboren am 26.12.1769 in Groß Schoritz – verstorben am 29.02.1860 in Bonn-
@DeutscheDD
❤59👍17⚡8🫡6✍1
Die Herde
Die Tiere, die in Herden leben,
Die haben sich selber Führer gegeben.
Und immer wählte den Führer die Masse
Aus ihrer eigenen Gattung und Rasse.
Die Gemsen und Bienen, die Störche, Gazellen,
Ameisen und Schafe, die Krähen, Sardellen,
Die Elefanten und Pelikane,
Die Büffel, die Affen, die Kormorane,
Ja selbst die Esel, die Hirsche und Schwalben —
Kurzum: man findet das allenthalben.
Und auch die Menschen sind so geraten!
Nur nicht die Sozialdemokraten!
-Karl Baumgarten-
@DeutscheDD
Die Tiere, die in Herden leben,
Die haben sich selber Führer gegeben.
Und immer wählte den Führer die Masse
Aus ihrer eigenen Gattung und Rasse.
Die Gemsen und Bienen, die Störche, Gazellen,
Ameisen und Schafe, die Krähen, Sardellen,
Die Elefanten und Pelikane,
Die Büffel, die Affen, die Kormorane,
Ja selbst die Esel, die Hirsche und Schwalben —
Kurzum: man findet das allenthalben.
Und auch die Menschen sind so geraten!
Nur nicht die Sozialdemokraten!
-Karl Baumgarten-
@DeutscheDD
💯62😁24🤣14❤10👍6✍4
Verschweige
Verschweige klug und weise
Mit selbstbewusster Kraft,
Wenn eine Schicksalswendung
Dir Glück und Freude schafft.
Verschweige, wenn das Leben
Dir eine Hoffnung raubt,
An deren gold’ne Früchte
Du felsenfest geglaubt. —
Schon mancher hat empfunden
Recht schweres Herzeleid,
Als Folge seiner großen
Vertrauensseligkeit! —
Ja, halte Deines Lebens
Geheimnisse in Ehr!
Denn: was Du andern mitteilst,
Ist kein Geheimnis mehr! —
-Freygang-
@DeutscheDD
Verschweige klug und weise
Mit selbstbewusster Kraft,
Wenn eine Schicksalswendung
Dir Glück und Freude schafft.
Verschweige, wenn das Leben
Dir eine Hoffnung raubt,
An deren gold’ne Früchte
Du felsenfest geglaubt. —
Schon mancher hat empfunden
Recht schweres Herzeleid,
Als Folge seiner großen
Vertrauensseligkeit! —
Ja, halte Deines Lebens
Geheimnisse in Ehr!
Denn: was Du andern mitteilst,
Ist kein Geheimnis mehr! —
-Freygang-
@DeutscheDD
👍71❤26💯12👌8
Neubruch der Zeit, und die Rosen blühen,
jeder Tag zeigt ein neues Gesicht.
Laßt voller Hoffnung die Herzen glühen:
Siegend durch Wolken doch Sonne bricht.
Aber vorauf vor dem Sonnenglanze geht
oft der Sturm und die Nacht und die Not.
Eh` man sich wiegt im fröhlichen Tanze
heißt es zu kämpfen für Freiheit und Brot.
Vieles muß fallen, vieles muß werden,
Opfer verlangt`s und ein tapferes Herz.
Soll froh der Deutsche und frei sein auf Erden,
muß es erst gehen durch Kampf und durch Schmerz.
Drum fasse Mut. In allem Getriebe
Schulter an Schulter beim Bruder gereiht.
Folge dem Einen und glaube und liebe,
dann baust du mit an der werdenden Zeit!
-Julius Kirchhoff, geboren am 17.01.1895 in Coesfeld – verstorben am 24.01.1939 ebenda-
@DeutscheDD
jeder Tag zeigt ein neues Gesicht.
Laßt voller Hoffnung die Herzen glühen:
Siegend durch Wolken doch Sonne bricht.
Aber vorauf vor dem Sonnenglanze geht
oft der Sturm und die Nacht und die Not.
Eh` man sich wiegt im fröhlichen Tanze
heißt es zu kämpfen für Freiheit und Brot.
Vieles muß fallen, vieles muß werden,
Opfer verlangt`s und ein tapferes Herz.
Soll froh der Deutsche und frei sein auf Erden,
muß es erst gehen durch Kampf und durch Schmerz.
Drum fasse Mut. In allem Getriebe
Schulter an Schulter beim Bruder gereiht.
Folge dem Einen und glaube und liebe,
dann baust du mit an der werdenden Zeit!
-Julius Kirchhoff, geboren am 17.01.1895 in Coesfeld – verstorben am 24.01.1939 ebenda-
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