Eine Mutter, die ihr Kind ordentlich erzieht, leistet an einem einzigen Tag mehr für ihr Volk als so mancher Politiker in seiner gesamten Amtszeit!
-Werner Braun, geboren am 19.03.1951 in Karlsruhe – verstorben am 08.05.2006 in Zürich-
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-Werner Braun, geboren am 19.03.1951 in Karlsruhe – verstorben am 08.05.2006 in Zürich-
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❤92💯54👍19👌8✍2👏1
Der fremde Bauer
Ein Mann mit einer Sense tritt
zur Dämmerzeit beim Dorfschmied ein.
Der schlägt sie fester an den Stiel
und dengelt sie und schleift sie scharf
und gibt sie frohen Spruchs zurück
und frägt sein wer? woher? wohin?
und lauscht dem Fremden offnen Munds,
als der ihm dies und das erzählt.
Und wie die Rede irrt und kreist,
berührt sie auch das letzte Los,
das jedem fällt, und – „Unverhofft!
so möcht' ich hingehn!“ ruft der Schmied –
und stürzt zusammen wie vom Blitz...
Die Sense auf der Schulter geht
der fremde Mann das Dorf hinab!
🪦 -Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, geboren am 06. 05.1871 in München – verstorben am 31.03.1914 in Untermais-
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Ein Mann mit einer Sense tritt
zur Dämmerzeit beim Dorfschmied ein.
Der schlägt sie fester an den Stiel
und dengelt sie und schleift sie scharf
und gibt sie frohen Spruchs zurück
und frägt sein wer? woher? wohin?
und lauscht dem Fremden offnen Munds,
als der ihm dies und das erzählt.
Und wie die Rede irrt und kreist,
berührt sie auch das letzte Los,
das jedem fällt, und – „Unverhofft!
so möcht' ich hingehn!“ ruft der Schmied –
und stürzt zusammen wie vom Blitz...
Die Sense auf der Schulter geht
der fremde Mann das Dorf hinab!
🪦 -Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, geboren am 06. 05.1871 in München – verstorben am 31.03.1914 in Untermais-
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👍33😢8❤4👏3🤔2😨1
𝔍𝔢 ſ𝔱ä𝔯𝔨𝔢𝔯 ſ𝔦𝔠𝔥 𝔢𝔦𝔫 𝔙𝔬𝔩𝔨𝔰𝔠𝔥𝔞𝔯𝔞𝔨𝔱𝔢𝔯 𝔥𝔢𝔯𝔞𝔲𝔰𝔟𝔦𝔩𝔡𝔢𝔱, 𝔧𝔢 𝔢𝔦𝔤𝔢𝔫𝔱ü𝔪𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔯 𝔴𝔦𝔯𝔡 𝔢𝔯 ſ𝔦𝔠𝔥 𝔦𝔪 ‚ℌ𝔞𝔫𝔡ſ𝔠𝔥𝔯𝔦𝔣𝔱𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔫‘ 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔇𝔯𝔲𝔠𝔨𝔱𝔶𝔭𝔢𝔫 𝔟𝔢𝔨𝔲𝔫𝔡𝔢𝔫.
𝔖𝔬 𝔦𝔰𝔱 𝔣ü𝔯 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔦𝔪𝔪𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔯 𝔲𝔫𝔪𝔦𝔱𝔱𝔢𝔩𝔟𝔞𝔯ſ𝔱𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔦𝔤ſ𝔱𝔢 𝔄𝔲𝔰𝔡𝔯𝔲𝔠𝔨 𝔣ü𝔯 𝔡𝔞𝔰 ‚𝔉𝔞𝔲ſ𝔱𝔦𝔰𝔠𝔥𝔢‘ 𝔦𝔪 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔴𝔢ſ𝔢𝔫, 𝔬𝔥𝔫𝔢 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔬𝔠𝔥 𝔡𝔢𝔯 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔯 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥 𝔪𝔢𝔥𝔯 ſ𝔢𝔦𝔫 𝔴ü𝔯𝔡𝔢!
-𝔚𝔞𝔩𝔱𝔢𝔯 𝔗𝔦𝔢𝔪𝔞𝔫𝔫, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔞𝔪 29.01.1876 𝔦𝔫 𝔇𝔢𝔩𝔦𝔱𝔷𝔰𝔠𝔥 – 𝔳𝔢𝔯𝔰𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 12.09.1951 𝔦𝔫 𝔏𝔢𝔦𝔭𝔷𝔦𝔤-
@DeutscheDD
𝔖𝔬 𝔦𝔰𝔱 𝔣ü𝔯 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔦𝔪𝔪𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔯 𝔲𝔫𝔪𝔦𝔱𝔱𝔢𝔩𝔟𝔞𝔯ſ𝔱𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔦𝔤ſ𝔱𝔢 𝔄𝔲𝔰𝔡𝔯𝔲𝔠𝔨 𝔣ü𝔯 𝔡𝔞𝔰 ‚𝔉𝔞𝔲ſ𝔱𝔦𝔰𝔠𝔥𝔢‘ 𝔦𝔪 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔴𝔢ſ𝔢𝔫, 𝔬𝔥𝔫𝔢 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔬𝔠𝔥 𝔡𝔢𝔯 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔯 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥 𝔪𝔢𝔥𝔯 ſ𝔢𝔦𝔫 𝔴ü𝔯𝔡𝔢!
-𝔚𝔞𝔩𝔱𝔢𝔯 𝔗𝔦𝔢𝔪𝔞𝔫𝔫, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔞𝔪 29.01.1876 𝔦𝔫 𝔇𝔢𝔩𝔦𝔱𝔷𝔰𝔠𝔥 – 𝔳𝔢𝔯𝔰𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 12.09.1951 𝔦𝔫 𝔏𝔢𝔦𝔭𝔷𝔦𝔤-
@DeutscheDD
💯44👍23❤8
Deutschland, Deutschland über alles,
und im Unglück nun erst recht.
Nur im Unglück kann die Liebe
zeigen, ob sie stark und echt.
Und so soll es weiter klingen
von Geschlechte zu Geschlecht:
Deutschland, Deutschland über alles,
und im Unglück nun erst recht!
-Albert Matthäi, 1855 in Preußisch Stargard – 1924-
(💐 zum Gedenken an August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, geboren am 02.04.1798 in Fallersleben – verstorben am 19.01.1874 in Corvey bei Höxter)
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und im Unglück nun erst recht.
Nur im Unglück kann die Liebe
zeigen, ob sie stark und echt.
Und so soll es weiter klingen
von Geschlechte zu Geschlecht:
Deutschland, Deutschland über alles,
und im Unglück nun erst recht!
-Albert Matthäi, 1855 in Preußisch Stargard – 1924-
(💐 zum Gedenken an August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, geboren am 02.04.1798 in Fallersleben – verstorben am 19.01.1874 in Corvey bei Höxter)
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❤109💯28⚡5🥰5🔥4
Lied der Freiheit
Wer unter eines Mädchens Hand
Sich als ein Sclave schmiegt,
Und von der Liebe festgebannt,
In schnöden Fesseln liegt,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer sich um Fürstengunst und Rang
Mit saurem Schweiss bemüht,
Und eingespannt sein Lebenlang,
Am Pflug des Staates zieht,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer um ein schimmerndes Metall
Dem bösen Mammon dient,
Und seiner vollen Säcke Zahl
Nur zu vermehren sinnt:
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Doch wer dies Alles leicht entbehrt,
Wonach der Thor nur strebt,
Und froh bei seinem eignen Herd
Nur sich, nicht Andern, lebt,
Der ist's allein, der sagen kann:
Wohl mir, ich bin ein freier Mann!
1785
-Aloys Blumauer, 21.12.1755 in Steyr - 06.03.1798 in Wien-
der Lieblingsdichter W.A. Mozarts
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Wer unter eines Mädchens Hand
Sich als ein Sclave schmiegt,
Und von der Liebe festgebannt,
In schnöden Fesseln liegt,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer sich um Fürstengunst und Rang
Mit saurem Schweiss bemüht,
Und eingespannt sein Lebenlang,
Am Pflug des Staates zieht,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer um ein schimmerndes Metall
Dem bösen Mammon dient,
Und seiner vollen Säcke Zahl
Nur zu vermehren sinnt:
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Doch wer dies Alles leicht entbehrt,
Wonach der Thor nur strebt,
Und froh bei seinem eignen Herd
Nur sich, nicht Andern, lebt,
Der ist's allein, der sagen kann:
Wohl mir, ich bin ein freier Mann!
1785
-Aloys Blumauer, 21.12.1755 in Steyr - 06.03.1798 in Wien-
der Lieblingsdichter W.A. Mozarts
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❤37🔥24👍11👌6🤔3👏1
Die Sterne strahlen gegen Morgen viel heller und freudiger, und doch sehen sie ihrem Untergang entgegen!
Alles wird schöner, wenn es sich bald verändert! 🌞
💐 -Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – verstorben am 20.01.1859 in Berlin-
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Alles wird schöner, wenn es sich bald verändert! 🌞
💐 -Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – verstorben am 20.01.1859 in Berlin-
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❤47👍11✍2
Die alte Eiche, die Göttin Ostara und das Osterfest
Von uralten Bäumen und einer Frühlingsgöttin
Es ist ein warmer Frühlingstag, und Pia und Pit machen mit Opa einen Spaziergang.
Auf der Bank unter der alten Eiche am Rand der Heidewiese machen sie Rast.
"Schön, nicht?", sagt Opa. "Dies hier ist ein uralter, heiliger Ort."
Uralt? Pia und Pit staunen.
"Wie alt?", fragt Pit.
"Mindestens 2000 Jahre und mehr", schätzt Opa. "Es heißt, die Germanen haben auf dieser Wiese bei der alten Eiche ihre Feste gefeiert."
"Die Germanen?"
"Bei diesem Eichenbaum hier?"
Pia und Pit starren Opa ungläubig an.
Opa nickt. "Na ja", sagt er dann, "so alt ist diese Eiche nicht. Aber sie ist bestimmt eine Urenkelin der Germanen-Eiche. Unter ihr haben die Germanen zu ihren Göttern gebetet. Bäume nämlich waren ihre Heiligtümer. Sie glaubten, die Götter wohnten in ihnen."
"Dann haben sie bestimmt mächtig gut auf sie aufgepasst", meint Pia. "Heute passt keiner mehr auf die Bäume auf."
"Oh ja! Das haben sie. Und Götterfeste haben sie gefeiert. Zu allen Jahreszeiten."
"Zu Ostern auch?", fragt Pit eifrig.
"Dummkopf", ruft Pia. "Ostern hat es bei den Germanen doch noch nicht gegeben!"
"Aber ein Frühlingsfest haben sie gefeiert", sagt Opa. "Es war das Fest der Licht- und Frühlingsgöttin Ostara."
"Ostara? Das klingt wie Ostern!"
„Manche sagen, der Name Ostern sei abgeleitet von Göttin ‚Ostara'“, erklärt Opa.
„Uih“, freut sich Pit. „das klingt spannend. Wie haben die Germanen denn damals das Frühlingsfest gefeiert? Mit Ostara-Eiern und Ostara-Hasen und so?“
Opa muss lachen. „Also, davon habe ich nichts gehört. Nein, ich denke, die Menschen haben unter der Eiche zu ihren Göttern, besonders aber zu Ostara gebetet und gedankt, dass der lange Winter endlich zu Ende geht und dass Ostara den Frühling und das Licht zurückgebracht hat.
Und weil sich die Menschen darüber so freuten, haben sie gefeiert mit Essen, Trinken, Gesang, Tanz und Spiel auf der Wiese neben der Eiche.“
„Oh“, sagt Pia ehrfürchtig: „Und deshalb heißt diese Wiese heute ‚Heidewiese‘? Weil die Heiden-Germanen damals auf ihr gefeiert haben?“
„Vielleicht.“
Pit seufzt. „Zu gerne hätte ich so ein Frühlingsfest mal mitgefeiert!“
„Ja, schade, nicht?“ Opa lächelt. ”Aber unser Osterfest wird auch schön werden. Und sehr feierlich. Ganz bestimmt!”
-Elke Bräunling-
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Von uralten Bäumen und einer Frühlingsgöttin
Es ist ein warmer Frühlingstag, und Pia und Pit machen mit Opa einen Spaziergang.
Auf der Bank unter der alten Eiche am Rand der Heidewiese machen sie Rast.
"Schön, nicht?", sagt Opa. "Dies hier ist ein uralter, heiliger Ort."
Uralt? Pia und Pit staunen.
"Wie alt?", fragt Pit.
"Mindestens 2000 Jahre und mehr", schätzt Opa. "Es heißt, die Germanen haben auf dieser Wiese bei der alten Eiche ihre Feste gefeiert."
"Die Germanen?"
"Bei diesem Eichenbaum hier?"
Pia und Pit starren Opa ungläubig an.
Opa nickt. "Na ja", sagt er dann, "so alt ist diese Eiche nicht. Aber sie ist bestimmt eine Urenkelin der Germanen-Eiche. Unter ihr haben die Germanen zu ihren Göttern gebetet. Bäume nämlich waren ihre Heiligtümer. Sie glaubten, die Götter wohnten in ihnen."
"Dann haben sie bestimmt mächtig gut auf sie aufgepasst", meint Pia. "Heute passt keiner mehr auf die Bäume auf."
"Oh ja! Das haben sie. Und Götterfeste haben sie gefeiert. Zu allen Jahreszeiten."
"Zu Ostern auch?", fragt Pit eifrig.
"Dummkopf", ruft Pia. "Ostern hat es bei den Germanen doch noch nicht gegeben!"
"Aber ein Frühlingsfest haben sie gefeiert", sagt Opa. "Es war das Fest der Licht- und Frühlingsgöttin Ostara."
"Ostara? Das klingt wie Ostern!"
„Manche sagen, der Name Ostern sei abgeleitet von Göttin ‚Ostara'“, erklärt Opa.
„Uih“, freut sich Pit. „das klingt spannend. Wie haben die Germanen denn damals das Frühlingsfest gefeiert? Mit Ostara-Eiern und Ostara-Hasen und so?“
Opa muss lachen. „Also, davon habe ich nichts gehört. Nein, ich denke, die Menschen haben unter der Eiche zu ihren Göttern, besonders aber zu Ostara gebetet und gedankt, dass der lange Winter endlich zu Ende geht und dass Ostara den Frühling und das Licht zurückgebracht hat.
Und weil sich die Menschen darüber so freuten, haben sie gefeiert mit Essen, Trinken, Gesang, Tanz und Spiel auf der Wiese neben der Eiche.“
„Oh“, sagt Pia ehrfürchtig: „Und deshalb heißt diese Wiese heute ‚Heidewiese‘? Weil die Heiden-Germanen damals auf ihr gefeiert haben?“
„Vielleicht.“
Pit seufzt. „Zu gerne hätte ich so ein Frühlingsfest mal mitgefeiert!“
„Ja, schade, nicht?“ Opa lächelt. ”Aber unser Osterfest wird auch schön werden. Und sehr feierlich. Ganz bestimmt!”
-Elke Bräunling-
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❤74👍10💯9🤣1🤝1😡1
Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen –
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen –
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen –
darum hat's der Has' gebracht! 🐇
-Eduard Friedrich Mörike, geboren am 08.09.1804 in Ludwigsburg – verstorben am 04.06.1875 in Stuttgart-
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streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen –
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen –
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen –
darum hat's der Has' gebracht! 🐇
-Eduard Friedrich Mörike, geboren am 08.09.1804 in Ludwigsburg – verstorben am 04.06.1875 in Stuttgart-
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❤52😁32👍10💯4
O s t e r s i n g e n
Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
über den Hängen und Triften,
nun lischt der siegende Morgenglanz
der Sorge zitternde Schriften.
Der Tauwind fliegt über Kluft und Höhn
auf veilchenduftigen Schwingen,
der weiße Wildbach, geküßt vom Fön,
tollt talwärts in tollen Sprüngen.
Nun wandert im Siebenmeilenschritt
der Frühling über die Fluren,
und heimlich hastet die Sehnsucht mit
auf knospenden Springaufspuren.
Viel Träume flattern durchs Frühlingsland
auf tauwindduftigen Schwingen --
vom Südmeer schwingt sich zum Nordseestrand
ein tiefes, tönendes Klingen.
Frau Sonne schaut aus dem Wolkentor
und strählt sich die blonden Locken,
da braust und dröhnt es -- ein Welltallchor --
der Weckruf der Osterglocken!
Die Hoffnung fiedelt am Weg zum Tanz,
einsingend Not und Beschwerden. -- --
Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
glückleuchtend über der Erden!
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
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Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
über den Hängen und Triften,
nun lischt der siegende Morgenglanz
der Sorge zitternde Schriften.
Der Tauwind fliegt über Kluft und Höhn
auf veilchenduftigen Schwingen,
der weiße Wildbach, geküßt vom Fön,
tollt talwärts in tollen Sprüngen.
Nun wandert im Siebenmeilenschritt
der Frühling über die Fluren,
und heimlich hastet die Sehnsucht mit
auf knospenden Springaufspuren.
Viel Träume flattern durchs Frühlingsland
auf tauwindduftigen Schwingen --
vom Südmeer schwingt sich zum Nordseestrand
ein tiefes, tönendes Klingen.
Frau Sonne schaut aus dem Wolkentor
und strählt sich die blonden Locken,
da braust und dröhnt es -- ein Welltallchor --
der Weckruf der Osterglocken!
Die Hoffnung fiedelt am Weg zum Tanz,
einsingend Not und Beschwerden. -- --
Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
glückleuchtend über der Erden!
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
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❤54👍8💯1
𝔚𝔦𝔯 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢
𝔚𝔦𝔯 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫 𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔦𝔫 𝔇𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔟𝔢𝔲𝔤𝔢𝔫 𝔴𝔦𝔯 𝔡𝔦𝔢 𝔎𝔫𝔦𝔢,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔯𝔩öſ𝔢𝔫,
𝔫𝔲𝔯 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔢𝔯𝔩öſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔥𝔦𝔢.
𝔑𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔪𝔦𝔱 𝔤𝔢𝔟𝔢𝔲𝔤𝔱𝔢𝔪 𝔑𝔞𝔠𝔨𝔢𝔫
𝔤𝔦𝔟𝔱 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔢𝔟𝔢𝔱,
𝔦𝔫 𝔞𝔲𝔣𝔯𝔢𝔠𝔥𝔱 𝔤𝔯𝔞𝔡𝔢𝔪 ℌ𝔞𝔫𝔡𝔢𝔩𝔫
𝔞𝔩𝔩𝔢𝔦𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔢𝔯ſ𝔱𝔢𝔥𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔨𝔢𝔫𝔫𝔢𝔫 𝔨𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔗𝔢𝔪𝔭𝔢𝔩,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔭𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔢𝔟𝔬𝔱,
𝔟𝔢ſ𝔢𝔢𝔩𝔱 𝔳𝔬𝔪 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔡𝔢𝔯 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔡𝔲𝔯𝔠𝔥𝔥𝔞𝔲𝔠𝔥𝔱 𝔲𝔫𝔰 ſ𝔢𝔩𝔟ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱.
𝔄𝔲𝔣 𝔅𝔢𝔯𝔤𝔢𝔫, 𝔚𝔞𝔩𝔡 𝔲𝔫𝔡 ℌ𝔢𝔦𝔡𝔢𝔫
𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫ſ𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰𝔥𝔞𝔲𝔰,
𝔴𝔦𝔯 𝔥ö𝔯𝔢𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰 𝔖𝔱𝔦𝔪𝔪𝔢𝔫
𝔦𝔪 𝔖𝔱𝔲𝔯𝔪 𝔲𝔫𝔡 𝔚𝔢𝔱𝔱𝔢𝔯𝔟𝔯𝔞𝔲𝔰.
𝔇𝔢𝔯 𝔄𝔥𝔫𝔢𝔫 𝔰𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔚𝔢ſ𝔢𝔫
𝔨𝔯𝔞𝔣𝔱𝔳𝔬𝔩𝔩 𝔲𝔫𝔡 𝔥𝔬𝔠𝔥𝔤𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔡𝔢𝔯 𝔖𝔦𝔭𝔭𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔲𝔱𝔷 𝔲𝔫𝔡 ℜ𝔢𝔦𝔫𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔤𝔢𝔟𝔦𝔢𝔯𝔱 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔅𝔩𝔲𝔱.
𝔘𝔫𝔰 𝔦ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔩𝔞𝔲𝔟𝔢 𝔚𝔞𝔥𝔯𝔥𝔢𝔦𝔱,
ℜ𝔢𝔠𝔥𝔱, 𝔖𝔦𝔱𝔱𝔢, 𝔈𝔡𝔢𝔩𝔪𝔲𝔱,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔇𝔬𝔤𝔪𝔞 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔷𝔴𝔦𝔫𝔤𝔢𝔫
𝔦𝔫𝔰 𝔍𝔬𝔠𝔥, 𝔣ü𝔯 𝔣𝔯𝔢𝔪𝔡𝔢𝔰 𝔊𝔲𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔣𝔩𝔢𝔠𝔥𝔱𝔢𝔫 𝔥𝔢𝔦𝔩'𝔤𝔢𝔰 𝔚𝔬𝔩𝔩𝔢𝔫
𝔦𝔫 𝔲𝔫ſ𝔯𝔢𝔰 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔫𝔷,
𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱 𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔤ö𝔱𝔱𝔩𝔦𝔠𝔥,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔰 𝔓𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔰 𝔊𝔩𝔞𝔫𝔷!
-Franz Weißin-
(Aus Folge 14, „Am heiligen Quell“ / Ludendorffs Volkswarte Verlag)
@DeutscheDD
𝔚𝔦𝔯 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫 𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔦𝔫 𝔇𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔟𝔢𝔲𝔤𝔢𝔫 𝔴𝔦𝔯 𝔡𝔦𝔢 𝔎𝔫𝔦𝔢,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔯𝔩öſ𝔢𝔫,
𝔫𝔲𝔯 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔢𝔯𝔩öſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔥𝔦𝔢.
𝔑𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔪𝔦𝔱 𝔤𝔢𝔟𝔢𝔲𝔤𝔱𝔢𝔪 𝔑𝔞𝔠𝔨𝔢𝔫
𝔤𝔦𝔟𝔱 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔢𝔟𝔢𝔱,
𝔦𝔫 𝔞𝔲𝔣𝔯𝔢𝔠𝔥𝔱 𝔤𝔯𝔞𝔡𝔢𝔪 ℌ𝔞𝔫𝔡𝔢𝔩𝔫
𝔞𝔩𝔩𝔢𝔦𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔢𝔯ſ𝔱𝔢𝔥𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔨𝔢𝔫𝔫𝔢𝔫 𝔨𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔗𝔢𝔪𝔭𝔢𝔩,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔭𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔢𝔟𝔬𝔱,
𝔟𝔢ſ𝔢𝔢𝔩𝔱 𝔳𝔬𝔪 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔡𝔢𝔯 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔡𝔲𝔯𝔠𝔥𝔥𝔞𝔲𝔠𝔥𝔱 𝔲𝔫𝔰 ſ𝔢𝔩𝔟ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱.
𝔄𝔲𝔣 𝔅𝔢𝔯𝔤𝔢𝔫, 𝔚𝔞𝔩𝔡 𝔲𝔫𝔡 ℌ𝔢𝔦𝔡𝔢𝔫
𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫ſ𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰𝔥𝔞𝔲𝔰,
𝔴𝔦𝔯 𝔥ö𝔯𝔢𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰 𝔖𝔱𝔦𝔪𝔪𝔢𝔫
𝔦𝔪 𝔖𝔱𝔲𝔯𝔪 𝔲𝔫𝔡 𝔚𝔢𝔱𝔱𝔢𝔯𝔟𝔯𝔞𝔲𝔰.
𝔇𝔢𝔯 𝔄𝔥𝔫𝔢𝔫 𝔰𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔚𝔢ſ𝔢𝔫
𝔨𝔯𝔞𝔣𝔱𝔳𝔬𝔩𝔩 𝔲𝔫𝔡 𝔥𝔬𝔠𝔥𝔤𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔡𝔢𝔯 𝔖𝔦𝔭𝔭𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔲𝔱𝔷 𝔲𝔫𝔡 ℜ𝔢𝔦𝔫𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔤𝔢𝔟𝔦𝔢𝔯𝔱 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔅𝔩𝔲𝔱.
𝔘𝔫𝔰 𝔦ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔩𝔞𝔲𝔟𝔢 𝔚𝔞𝔥𝔯𝔥𝔢𝔦𝔱,
ℜ𝔢𝔠𝔥𝔱, 𝔖𝔦𝔱𝔱𝔢, 𝔈𝔡𝔢𝔩𝔪𝔲𝔱,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔇𝔬𝔤𝔪𝔞 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔷𝔴𝔦𝔫𝔤𝔢𝔫
𝔦𝔫𝔰 𝔍𝔬𝔠𝔥, 𝔣ü𝔯 𝔣𝔯𝔢𝔪𝔡𝔢𝔰 𝔊𝔲𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔣𝔩𝔢𝔠𝔥𝔱𝔢𝔫 𝔥𝔢𝔦𝔩'𝔤𝔢𝔰 𝔚𝔬𝔩𝔩𝔢𝔫
𝔦𝔫 𝔲𝔫ſ𝔯𝔢𝔰 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔫𝔷,
𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱 𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔤ö𝔱𝔱𝔩𝔦𝔠𝔥,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔰 𝔓𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔰 𝔊𝔩𝔞𝔫𝔷!
-Franz Weißin-
(Aus Folge 14, „Am heiligen Quell“ / Ludendorffs Volkswarte Verlag)
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𝔇𝔦𝔢 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔯𝔦𝔣𝔱 𝔦ſ𝔱 𝔩ä𝔫𝔤ſ𝔱 𝔷𝔲𝔯 𝔫ü𝔱𝔷𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔚𝔞𝔣𝔣𝔢 𝔦𝔪 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔲𝔪 𝔡𝔦𝔢 𝔈𝔯𝔥𝔞𝔩𝔱𝔲𝔫𝔤 𝔡𝔢𝔰 𝔙𝔬𝔩𝔨𝔰𝔱𝔲𝔪𝔰 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔟𝔢𝔡𝔯𝔬𝔥𝔱𝔢𝔫 𝔊𝔢𝔟𝔦𝔢𝔱𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔴𝔬𝔯𝔡𝔢𝔫.
𝔄𝔩𝔰 ſ𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔎𝔩𝔢𝔦𝔡 𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔖𝔭𝔯𝔞𝔠𝔥𝔢 𝔰𝔱𝔢𝔩𝔩𝔱 ſ𝔦𝔢 ſ𝔦𝔠𝔥 ſ𝔠𝔥𝔦𝔯𝔪𝔢𝔫𝔡 𝔳𝔬𝔯 𝔡𝔦𝔢ſ𝔢𝔫 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰𝔫𝔢𝔯𝔳 𝔡𝔢𝔰 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔱𝔲𝔪𝔰!
—𝔍𝔬𝔥𝔞𝔫𝔫 𝔉𝔯𝔦𝔢𝔡𝔯𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔩𝔦𝔢𝔟 𝔘𝔫𝔤𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔦𝔪 𝔄𝔲𝔤𝔲ſ𝔱 1753 𝔦𝔫 𝔅𝔢𝔯𝔩𝔦𝔫 – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 26.12.1804 𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔞—
@DeutscheDD
𝔄𝔩𝔰 ſ𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔎𝔩𝔢𝔦𝔡 𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔖𝔭𝔯𝔞𝔠𝔥𝔢 𝔰𝔱𝔢𝔩𝔩𝔱 ſ𝔦𝔢 ſ𝔦𝔠𝔥 ſ𝔠𝔥𝔦𝔯𝔪𝔢𝔫𝔡 𝔳𝔬𝔯 𝔡𝔦𝔢ſ𝔢𝔫 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰𝔫𝔢𝔯𝔳 𝔡𝔢𝔰 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔱𝔲𝔪𝔰!
—𝔍𝔬𝔥𝔞𝔫𝔫 𝔉𝔯𝔦𝔢𝔡𝔯𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔩𝔦𝔢𝔟 𝔘𝔫𝔤𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔦𝔪 𝔄𝔲𝔤𝔲ſ𝔱 1753 𝔦𝔫 𝔅𝔢𝔯𝔩𝔦𝔫 – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 26.12.1804 𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔞—
@DeutscheDD
💯69❤48🔥6👍5👏2
Deutsches Bauernhaus
Hier stehe ich, ein deutsches Bauernhaus.
Mein Kleid ist schlicht, doch festgefügt mein Bau,
Und ist an mir auch manches altersgrau -
Ich trotze doch der Zeiten Sturmgebraus.
Es wohnt in mir ein stilles Friedensglück;
Das schmückt die Fenster, pflegt das Weingerank,
Das hält die Scheiben und die Augen blank
Und ist von treuer deutscher Art ein Stück.
So kann ich lächeln noch, so alt ich bin,
Weil ich noch berge deutschen Heimatsinn!
-Dr. Alfred Ritter von Wurmb, geboren am 16.07.1875 – verstorben unbekannt-
(Gedicht und Bildschmuck)
@DeutscheDD
Hier stehe ich, ein deutsches Bauernhaus.
Mein Kleid ist schlicht, doch festgefügt mein Bau,
Und ist an mir auch manches altersgrau -
Ich trotze doch der Zeiten Sturmgebraus.
Es wohnt in mir ein stilles Friedensglück;
Das schmückt die Fenster, pflegt das Weingerank,
Das hält die Scheiben und die Augen blank
Und ist von treuer deutscher Art ein Stück.
So kann ich lächeln noch, so alt ich bin,
Weil ich noch berge deutschen Heimatsinn!
-Dr. Alfred Ritter von Wurmb, geboren am 16.07.1875 – verstorben unbekannt-
(Gedicht und Bildschmuck)
@DeutscheDD
❤88💯13🥰5😍5👍1🤗1
Berggipfel erglühen,
Waldwipfel erblühen
Vom Lenzhauch geschwellt;
Zugvogel mit Singen
Erhebt seine Schwingen,
Ich fahr' in die Welt.
Mir ist zum Geleite
In lichtgoldnem Kleide
Frau Sonne bestellt;
Sie wirft meinen Schatten
Auf blumige Matten,
Ich fahr' in die Welt.
Mein Hutschmuck die Rose,
Mein Lager im Moose,
Der Himmel mein Zelt:
Mag lauern und trauern,
Wer will, hinter Mauern,
Ich fahr' in die Welt!
💐140.💐
-Joseph Victor von Scheffel, 16.02.1826 in Karlsruhe 09.04.1886 ebenda-
@DeutscheDD
Waldwipfel erblühen
Vom Lenzhauch geschwellt;
Zugvogel mit Singen
Erhebt seine Schwingen,
Ich fahr' in die Welt.
Mir ist zum Geleite
In lichtgoldnem Kleide
Frau Sonne bestellt;
Sie wirft meinen Schatten
Auf blumige Matten,
Ich fahr' in die Welt.
Mein Hutschmuck die Rose,
Mein Lager im Moose,
Der Himmel mein Zelt:
Mag lauern und trauern,
Wer will, hinter Mauern,
Ich fahr' in die Welt!
💐140.💐
-Joseph Victor von Scheffel, 16.02.1826 in Karlsruhe 09.04.1886 ebenda-
@DeutscheDD
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Es gibt nur eine Sünde, die gegen die ganze Menschheit mit all ihren Geschlechtern begangen werden kann, und dies ist die Verfälschung der Geschichte!
-Christian Friedrich Hebbel, geboren am 18.03.1813 in Wesselburen - verstorben am 13.12.1863 in Wien-
@DeutscheDD
-Christian Friedrich Hebbel, geboren am 18.03.1813 in Wesselburen - verstorben am 13.12.1863 in Wien-
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Ich sehe die gleichen Wälder,
Ich gehe die gleichen Wege einher,
Ich sitze in Mutters Stube
Und hab doch keine Heimat mehr.
Ich sehe die gleichen Menschen,
Die schon als Kind ich gekannt,
Sie grüßen mit fremden Gruße
Und haben das Alte verbannt.
Sie beten zu fremden Göttern
Und dünken sich Göttern gleich -
Ich fühl' mich verlassen und einsam
Und wein' um mein Österreich!
-Emilie Gehrig, geboren am 11.06.1893 in Wien – 11.06.1974 in Klosterneuburg-
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Ich gehe die gleichen Wege einher,
Ich sitze in Mutters Stube
Und hab doch keine Heimat mehr.
Ich sehe die gleichen Menschen,
Die schon als Kind ich gekannt,
Sie grüßen mit fremden Gruße
Und haben das Alte verbannt.
Sie beten zu fremden Göttern
Und dünken sich Göttern gleich -
Ich fühl' mich verlassen und einsam
Und wein' um mein Österreich!
-Emilie Gehrig, geboren am 11.06.1893 in Wien – 11.06.1974 in Klosterneuburg-
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Unsere Farben
Wir haben geknirscht mit den Zähnen,
Sie sagten: so äßen wir Brot.
Wir haben gebetet in Tränen,
Sie sagten: so dankten wir Gott.
Wir kamen mit Farben und Fahnen,
Sie sagten: das seien nicht wir.
Auch die für das Vaterland starben,
Mein Vaterland, nahmen sie dir.
Doch wenn die Toten auch schweigen,
Und lügt ihr die Lebenden tot:
Die Blumen, sie werden es zeigen,
Die Blümelein blau, weiß und rot.
Bald ruft der Frühling sein: Werde!
Er ruft es hinaus in die Zeit.
Da blühet die wartende Erde
und keimet in Fröhlichkeit.
Ihr könnt es nimmer verdrehen,
Durch die Welt hin schallt`s wie Gesang:
Eines Volkes Wollen und Flehen,
Seines Rechtes gewaltiger Drang.
Und wenn selbst die Toten auch schweigen,
und lügt ihr die Lebenden tot,
Wir wollen die Farben euch zeigen,
Wir sind es: Blau, Weiß und Rot!
-Klaus Groth (Claus Johannes Groth), geboren am 24.04.1819 in Heide – verstorben am 01.06.1899 in Kiel-
Der Nordmark gewidmet am 12.04.1864
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Wir haben geknirscht mit den Zähnen,
Sie sagten: so äßen wir Brot.
Wir haben gebetet in Tränen,
Sie sagten: so dankten wir Gott.
Wir kamen mit Farben und Fahnen,
Sie sagten: das seien nicht wir.
Auch die für das Vaterland starben,
Mein Vaterland, nahmen sie dir.
Doch wenn die Toten auch schweigen,
Und lügt ihr die Lebenden tot:
Die Blumen, sie werden es zeigen,
Die Blümelein blau, weiß und rot.
Bald ruft der Frühling sein: Werde!
Er ruft es hinaus in die Zeit.
Da blühet die wartende Erde
und keimet in Fröhlichkeit.
Ihr könnt es nimmer verdrehen,
Durch die Welt hin schallt`s wie Gesang:
Eines Volkes Wollen und Flehen,
Seines Rechtes gewaltiger Drang.
Und wenn selbst die Toten auch schweigen,
und lügt ihr die Lebenden tot,
Wir wollen die Farben euch zeigen,
Wir sind es: Blau, Weiß und Rot!
-Klaus Groth (Claus Johannes Groth), geboren am 24.04.1819 in Heide – verstorben am 01.06.1899 in Kiel-
Der Nordmark gewidmet am 12.04.1864
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