Wir schauen nach den trotzgen Bergen
nach alter Firne Eis und Schnee
wir schaukeln, unsre eignen Fergen
auf diesem hellen blauen See
Auf Schweizerboden schreiten wir
als wäre unsre Heimat hier.
Wir trinken hier als freie Gäste
dein Heil, du gute freie Schweiz
verflogen von dem heimschen Neste
gefesselt von der Fremde Reiz
und doch den Brüdern draußen gleich
dem Reiche fern und doch im Reich.
Ob wir in Ostseeluft erwachsen
ob, wo die schwäbschen Höhen blaun
Thüringer, Bayern oder Sachsen
aus Hessen oder rheinschen Gaun
hier wollen wir nichts anders sein
als stolze Deutsche ganz allein.
Uns stören nicht des Tages Kriege,
darinnen sich das Reich entzweit
daß hoch der deutsche Adler fliege
ob all der kleinen Vögel Streit
vom Nordmeer bis zur Alpenwand
ist unsre Sorg im fremden Land.
Wir stehen hier für Deutschlands Ehre
auf deutschem Schweizerboden gut
blank unser Schild und blank die Wehre
mit freiem Wort und festem Mut
ganz heimlich nur von Heimweh weich
dem Reiche fern und doch im Reich!
-Karl Theodor Weitbrecht, geboren am 08.12.1847 in Neuhengstett bei Calw - gestorben am 10.06.1904 in Stuttgart-
@DeutscheDD
nach alter Firne Eis und Schnee
wir schaukeln, unsre eignen Fergen
auf diesem hellen blauen See
Auf Schweizerboden schreiten wir
als wäre unsre Heimat hier.
Wir trinken hier als freie Gäste
dein Heil, du gute freie Schweiz
verflogen von dem heimschen Neste
gefesselt von der Fremde Reiz
und doch den Brüdern draußen gleich
dem Reiche fern und doch im Reich.
Ob wir in Ostseeluft erwachsen
ob, wo die schwäbschen Höhen blaun
Thüringer, Bayern oder Sachsen
aus Hessen oder rheinschen Gaun
hier wollen wir nichts anders sein
als stolze Deutsche ganz allein.
Uns stören nicht des Tages Kriege,
darinnen sich das Reich entzweit
daß hoch der deutsche Adler fliege
ob all der kleinen Vögel Streit
vom Nordmeer bis zur Alpenwand
ist unsre Sorg im fremden Land.
Wir stehen hier für Deutschlands Ehre
auf deutschem Schweizerboden gut
blank unser Schild und blank die Wehre
mit freiem Wort und festem Mut
ganz heimlich nur von Heimweh weich
dem Reiche fern und doch im Reich!
-Karl Theodor Weitbrecht, geboren am 08.12.1847 in Neuhengstett bei Calw - gestorben am 10.06.1904 in Stuttgart-
@DeutscheDD
❤57🔥6😇1🫡1
zum
Tag der Heimat
in Erinnerung an das Potsdamer Abkommen
02.08.1945
den Vertriebenen in's Stammbuch geschrieben.
-Friedrich Schiller-
@DeutscheDD
Tag der Heimat
in Erinnerung an das Potsdamer Abkommen
02.08.1945
den Vertriebenen in's Stammbuch geschrieben.
-Friedrich Schiller-
@DeutscheDD
❤92👍18⚡2
Wenn dich das Leid nicht zum Lieben zwingt, wird`s eine Last, die ums Leben dich bringt!
-Marie Feesche, geboren am 14.11.1871 in Hannover – verstorben am 07.05.1950 ebenda-
@DeutscheDD
-Marie Feesche, geboren am 14.11.1871 in Hannover – verstorben am 07.05.1950 ebenda-
@DeutscheDD
💯48❤20👍9👏6⚡3✍2
Ich bin eine Deutsche!
Und gehe ich dann durch die fremde Stadt,
So trifft mich manch feindlicher Blick;
„Eine Deutsche!“ rings man gemurmelt hat...
Da werf ich den Kopf zurück:
Jawohl! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt?
Das heißt, eine Tochter zu sein
Des Landes, das heute den Völkern weist
Seinen Willen im Flammenschein!
Hurrah! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt?
Das heißt, dass auch mich durchbebt
Der alte, trutzige Heldengeist,
Der in unserem Volke lebt!
Habt acht! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt?
Dass tief in mir schlummert der Born,
Der hervorbrechend alles zu Boden reißt,
Der heilge germanische Zorn!
Hab acht! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Doch Eichenholz
Wächst nicht im Lande der Palmen.
Ihr kennt ja gar nicht den deutschen Stolz,
Der im Herzen harf’t Siegespsalmen!
Ihr wisst ja gar nicht, wie mir zum Sinn,
Wenn durch feindliche Blicke ich schreite hin
Trutzlachend: Ich bin eine Deutsche!
💐 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland-
(1917 geschrieben)
@DeutscheDD
Und gehe ich dann durch die fremde Stadt,
So trifft mich manch feindlicher Blick;
„Eine Deutsche!“ rings man gemurmelt hat...
Da werf ich den Kopf zurück:
Jawohl! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt?
Das heißt, eine Tochter zu sein
Des Landes, das heute den Völkern weist
Seinen Willen im Flammenschein!
Hurrah! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt?
Das heißt, dass auch mich durchbebt
Der alte, trutzige Heldengeist,
Der in unserem Volke lebt!
Habt acht! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Wisst ihr, was das heißt?
Dass tief in mir schlummert der Born,
Der hervorbrechend alles zu Boden reißt,
Der heilge germanische Zorn!
Hab acht! Ich bin eine Deutsche!
Ich bin eine Deutsche! Doch Eichenholz
Wächst nicht im Lande der Palmen.
Ihr kennt ja gar nicht den deutschen Stolz,
Der im Herzen harf’t Siegespsalmen!
Ihr wisst ja gar nicht, wie mir zum Sinn,
Wenn durch feindliche Blicke ich schreite hin
Trutzlachend: Ich bin eine Deutsche!
💐 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland-
(1917 geschrieben)
@DeutscheDD
❤118👏19💯15🔥6👍5
Zärtlichkeit
Der blaue und der weiße Flieder
Umduftet unsere Laubenbucht,
Goldregen pendelt auf uns nieder
Der blütenschweren Zweige Wucht.
Viele weiße Schmetterlinge fliegen,
Der Spötter singt im Rosendorn,
Ganz langsam sich die Zweige wiegen.
Ein warmer Wind geht über das Korn.
Die Sonne spielt auf deinen Händen,
Die lässig ruhn auf deinem Kleid,
Mein Blick will sich davon nicht wenden,
Mein Herz denkt lauter Zärtlichkeit!
-Hermann Löns, geboren am 29.08.1866 in Culm an der Weichsel – gefallen am 26.09.1914 bei Loivre bei Reims-
@DeutscheDD
Der blaue und der weiße Flieder
Umduftet unsere Laubenbucht,
Goldregen pendelt auf uns nieder
Der blütenschweren Zweige Wucht.
Viele weiße Schmetterlinge fliegen,
Der Spötter singt im Rosendorn,
Ganz langsam sich die Zweige wiegen.
Ein warmer Wind geht über das Korn.
Die Sonne spielt auf deinen Händen,
Die lässig ruhn auf deinem Kleid,
Mein Blick will sich davon nicht wenden,
Mein Herz denkt lauter Zärtlichkeit!
-Hermann Löns, geboren am 29.08.1866 in Culm an der Weichsel – gefallen am 26.09.1914 bei Loivre bei Reims-
@DeutscheDD
❤80🥰7💯5🤔1
Zwei Helden
Ich seh: ein deutsches Weib geht hinterm Pflug
und in der Furche schläft ihr kleines Kind;
dann streut andächtig sie aus ihrem Tuch
die goldenen Körner in den Abendwind.
Dein Mann pflügt jetzt im Feindeslande fern
mit blut'gem Schwert auf einem fremden Feld;
eins denkt ans andre, unter seinem Stern,
und jedes von euch beiden ist ein Held.
Gesegnet, Mutter, deine Friedenstat,
die heil'ge Nahrung deinem Kind gewährt!
Gesegnet, Vater, deine blut'ge Saat,
die Frieden deinem Vaterland beschert!
-Hans Thoma-
@DeutscheDD
Ich seh: ein deutsches Weib geht hinterm Pflug
und in der Furche schläft ihr kleines Kind;
dann streut andächtig sie aus ihrem Tuch
die goldenen Körner in den Abendwind.
Dein Mann pflügt jetzt im Feindeslande fern
mit blut'gem Schwert auf einem fremden Feld;
eins denkt ans andre, unter seinem Stern,
und jedes von euch beiden ist ein Held.
Gesegnet, Mutter, deine Friedenstat,
die heil'ge Nahrung deinem Kind gewährt!
Gesegnet, Vater, deine blut'ge Saat,
die Frieden deinem Vaterland beschert!
-Hans Thoma-
@DeutscheDD
❤78😢22🔥10🫡9😭4😇2
Wir werden uns wehren bis zum letzten Hauch von Mann und Ross.
Und wir werden diesen Kampf bestehen auch gegen eine Welt von Feinden!
-Kaiser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, geboren am 27.01.1859 in Berlin – verstorben am 04.06.1941 in Doorn-
@DeutscheDD
Und wir werden diesen Kampf bestehen auch gegen eine Welt von Feinden!
-Kaiser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, geboren am 27.01.1859 in Berlin – verstorben am 04.06.1941 in Doorn-
@DeutscheDD
❤68🫡25👍18⚡4👏3
F l u c h t w e g e
Du kannst an Ufern ferner Meere stehn,
Und ungehört verrauschen deine Klagen,
Kannst auf die Gipfel hoher Berge gehn,
Die kalt und fühllos in den Himmel ragen.
Sie können dir doch nicht ins Herze sehn,
Du bleibst allein mit deinen Fragen.
.
Doch an den alten ausgefahr'nen Wegen,
Wo schon im Frühjahr weiß die Schlehe blüht,
Liegt des Landes wahrer Schatz und Segen,
Um den von jeher sich das Landvolk müht.
Nur hier kann sich die wahre Herkunft regen,
Die als Lebensfunke in dir glüht.
-Julie aus der Mark 🌳-
Juli 2026
@DeutscheDD
Du kannst an Ufern ferner Meere stehn,
Und ungehört verrauschen deine Klagen,
Kannst auf die Gipfel hoher Berge gehn,
Die kalt und fühllos in den Himmel ragen.
Sie können dir doch nicht ins Herze sehn,
Du bleibst allein mit deinen Fragen.
.
Doch an den alten ausgefahr'nen Wegen,
Wo schon im Frühjahr weiß die Schlehe blüht,
Liegt des Landes wahrer Schatz und Segen,
Um den von jeher sich das Landvolk müht.
Nur hier kann sich die wahre Herkunft regen,
Die als Lebensfunke in dir glüht.
-Julie aus der Mark 🌳-
Juli 2026
@DeutscheDD
❤75👍13👏7💯7👌3🫡1
Trutzig auf zum Himmel ragen
deine Felsen raue Röhn
auf den Kuppen Wolken jagen
durch die Täler streicht der Föhn
Einsam schau ich hoch vom Gipfel
in die kratertiefe Schlucht
Drüben lugt durch Eichenwipfel
Gottes blaue Himmelsbucht
Rauhe Röhn, auf deinen Matten
hab ich oftmals still geruht
trank aus deiner Wälder Schatten
Jugendlust und Wandermut
Bin wie deine Felsenkämme
trutzgestählt und hart und stolz
bin wie deine Eichenkämme
aus urechtem Kattenholz
Kraft gab mir die Fuldawelle
wo sie schäumend klingt und rauscht
an geheimer Runenstelle
hab ich Odins Spruch gelauscht
Odins Spruch soll mich geleiten
durch des Lebens Kampfgetön
Und nach meinem letzten Streiten
gib mir Frieden, rauhe Röhn!
-Heinrich Gutberlet, geboren am 24.05.1877 Hersfeld – verstorben am 19.05.1953 in Zweibrücken / Pfalz-
@DeutscheDD
deine Felsen raue Röhn
auf den Kuppen Wolken jagen
durch die Täler streicht der Föhn
Einsam schau ich hoch vom Gipfel
in die kratertiefe Schlucht
Drüben lugt durch Eichenwipfel
Gottes blaue Himmelsbucht
Rauhe Röhn, auf deinen Matten
hab ich oftmals still geruht
trank aus deiner Wälder Schatten
Jugendlust und Wandermut
Bin wie deine Felsenkämme
trutzgestählt und hart und stolz
bin wie deine Eichenkämme
aus urechtem Kattenholz
Kraft gab mir die Fuldawelle
wo sie schäumend klingt und rauscht
an geheimer Runenstelle
hab ich Odins Spruch gelauscht
Odins Spruch soll mich geleiten
durch des Lebens Kampfgetön
Und nach meinem letzten Streiten
gib mir Frieden, rauhe Röhn!
-Heinrich Gutberlet, geboren am 24.05.1877 Hersfeld – verstorben am 19.05.1953 in Zweibrücken / Pfalz-
@DeutscheDD
❤54👏12🔥5⚡4💯3😇2
Das Denken lenkt die Sprache,
aber umgekehrt ist auch die Sprache ein Werkzeug zum richtigen denken,
es lenkt also in gewissem Sinne die Sprache das Denken!
-Hans-Jürgen Marquardt-
Mit diesem Sinnspruch möchten wir unsere Reihe
„Deutsche Sprache“ einleiten.
Wöchentlich werden wir zu den vormals hier veröffentlichten Sprachmahnungen mit Beiträgen und Gedichten auf die absolute Notwendigkeit hinweisen, bedingungslos die Wurzeln unserer Sprache zu nutzen und zu gebrauchen.
Alle Fremdworte sollten vermieden und vollständig verbannt werden!
Deutsch sei unser Wort!
Die Sprache ist eine Maßgabe unserer Kraft und des deutschen Denkens.
Die fortlaufende Verunstaltung der deutschen Sprache soll den deutschen Geist brechen und gar vernichten.
Eine richtige, gefühlsmäßige deutsche Ausdrucksweise ist ein Grundstein einer freien Verständigung, mit dem Verständnis eines richtigen völkischen Handelns.
Die Sprache ist ein Werkzeug für die Beständigkeit einer freien völkischen Gemeinschaft.
Deutsch im Wort, im Handeln und in der Tat!
Das sagen uns die „Deutschen Dichter und Denker“!
@DeutscheDD
aber umgekehrt ist auch die Sprache ein Werkzeug zum richtigen denken,
es lenkt also in gewissem Sinne die Sprache das Denken!
-Hans-Jürgen Marquardt-
Mit diesem Sinnspruch möchten wir unsere Reihe
„Deutsche Sprache“ einleiten.
Wöchentlich werden wir zu den vormals hier veröffentlichten Sprachmahnungen mit Beiträgen und Gedichten auf die absolute Notwendigkeit hinweisen, bedingungslos die Wurzeln unserer Sprache zu nutzen und zu gebrauchen.
Alle Fremdworte sollten vermieden und vollständig verbannt werden!
Deutsch sei unser Wort!
Die Sprache ist eine Maßgabe unserer Kraft und des deutschen Denkens.
Die fortlaufende Verunstaltung der deutschen Sprache soll den deutschen Geist brechen und gar vernichten.
Eine richtige, gefühlsmäßige deutsche Ausdrucksweise ist ein Grundstein einer freien Verständigung, mit dem Verständnis eines richtigen völkischen Handelns.
Die Sprache ist ein Werkzeug für die Beständigkeit einer freien völkischen Gemeinschaft.
Deutsch im Wort, im Handeln und in der Tat!
Das sagen uns die „Deutschen Dichter und Denker“!
@DeutscheDD
❤95👍30👌7👏5🤝3✍2
Mir ist nicht bange,
daß Deutschland nicht eins werde...
Vor allem
sei es eins in Liebe untereinander.
Und immer sei es eins,
daß der deutsche Thaler und Groschen
im ganzen Reiche
gleichen Wert habe.
Eins, daß mein Reisekoffer
durch alle deutschen Länder ungeöffnet
passieren könne!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
(1828)
@DeutscheDD
daß Deutschland nicht eins werde...
Vor allem
sei es eins in Liebe untereinander.
Und immer sei es eins,
daß der deutsche Thaler und Groschen
im ganzen Reiche
gleichen Wert habe.
Eins, daß mein Reisekoffer
durch alle deutschen Länder ungeöffnet
passieren könne!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
(1828)
@DeutscheDD
❤76👍13👏6👌3🤔1
Freie Jugend, neues Leben
freudetrunken ohne Wein
Neuer Mut blüht auf zum Leben
frohe Menschen wolln wir sein
Unser Zeichen ist die Sonne
mit dem goldenen Strahlenband
Und ein blauer Himmel wölbt sich
über unserm Jugendland.
Auf den Lippen neue Lieder
in den Augen heller Glanz
junge Menschen freun sich wieder
bei Gesang und Spiel und Tanz
Unser Zeichen ist die Sonne
mit dem goldenen Strahlenband
Und ein blauer Himmel wölbt sich
über unserm Jugendland.
Fort mit alltagsgrauen Sorgen
Wo wir sind ist Sonnenschein
Wie ein strahlendheller Morgen
soll für uns die Zukunft sein
Unser Zeichen ist die Sonne
mit dem goldenen Strahlenband
Und ein blauer Himmel wölbt sich
über unserm Jugendland.
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
freudetrunken ohne Wein
Neuer Mut blüht auf zum Leben
frohe Menschen wolln wir sein
Unser Zeichen ist die Sonne
mit dem goldenen Strahlenband
Und ein blauer Himmel wölbt sich
über unserm Jugendland.
Auf den Lippen neue Lieder
in den Augen heller Glanz
junge Menschen freun sich wieder
bei Gesang und Spiel und Tanz
Unser Zeichen ist die Sonne
mit dem goldenen Strahlenband
Und ein blauer Himmel wölbt sich
über unserm Jugendland.
Fort mit alltagsgrauen Sorgen
Wo wir sind ist Sonnenschein
Wie ein strahlendheller Morgen
soll für uns die Zukunft sein
Unser Zeichen ist die Sonne
mit dem goldenen Strahlenband
Und ein blauer Himmel wölbt sich
über unserm Jugendland.
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
❤36🥰20👏7👍3⚡2
Deutschlands Einheit war der Traum meines erwachenden Lebens,
das Morgenrot meiner Jugend,
der Sonnenschein der Manneskraft,
und ist jetzt der Abendstern,
der mir zur ewigen Ruhe winkt!
💐 -Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, geboren am 11.08.1778 in Lanz – verstorben am 15.10.1852 in Freyburg a. d. Unstrut-
@DeutscheDD
das Morgenrot meiner Jugend,
der Sonnenschein der Manneskraft,
und ist jetzt der Abendstern,
der mir zur ewigen Ruhe winkt!
💐 -Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, geboren am 11.08.1778 in Lanz – verstorben am 15.10.1852 in Freyburg a. d. Unstrut-
@DeutscheDD
👍41❤33👌7💯6🔥1👏1
Drei Söhne
Mein Sohn, der war ein Reiter
ein Reiter in Kaisers Heer
er liegt in Frankreich begraben
weiß nit, wo –
Ich sah sein Rößlein traben
den siegesblonden Knaben
sah ich nimmermehr
Mein Sohn, der war ein Flieger
ein Flieger für Deutschlands Ehr
er liegt in Rußland begraben
weiß nit, wo –
Ich seh die Krähen und Raben
sie flattern um einen Graben
suchend hin und her
Mein Sohn, der war ein Matrose
ein Matrose auf schwimmender Wehr
er liegt im Meer begraben
weiß nit, wo –
Ich seh die Schiffe gehen
ich seh die Fahnen wehen
nun hab ich keinen mehr
-Jörg Ritzel, 31.03.1864 in St. Goarshausen - 26.03.1941 in Wiesbaden-
@DeutscheDD
Mein Sohn, der war ein Reiter
ein Reiter in Kaisers Heer
er liegt in Frankreich begraben
weiß nit, wo –
Ich sah sein Rößlein traben
den siegesblonden Knaben
sah ich nimmermehr
Mein Sohn, der war ein Flieger
ein Flieger für Deutschlands Ehr
er liegt in Rußland begraben
weiß nit, wo –
Ich seh die Krähen und Raben
sie flattern um einen Graben
suchend hin und her
Mein Sohn, der war ein Matrose
ein Matrose auf schwimmender Wehr
er liegt im Meer begraben
weiß nit, wo –
Ich seh die Schiffe gehen
ich seh die Fahnen wehen
nun hab ich keinen mehr
-Jörg Ritzel, 31.03.1864 in St. Goarshausen - 26.03.1941 in Wiesbaden-
@DeutscheDD
😢83❤23🫡8💯2
Ich habe nun ein freies Land gefunden;
Doch nirgends wird auf Rosen uns gebettet,
Und ist der Leib nicht eben angekettet,
Bleibt ewig uns die Seele doch gebunden.
Ich fühl es heiß in meinen schönsten Stunden:
Es hat mein grollend Herz zu viel verwettet,
Ich habe nur die Liebe mir gerettet,
Der Haß ist an der Grenze längst entschwunden.
O tretet ein in diesen kleinen Erker,
Ihr alle, die noch unversöhnt geblieben,
Und lernet wieder eure Heimat lieben.
Hier schmacht ich wie Kolumbus in dem Kerker,
Ich habe hundert Segel vor den Blicken
Und muß die Lust zum Steuern wohl ersticken!
-Georg Herwegh, geboren am 31.05.1817 in Stuttgart – verstorben am 07.04.1875 in Lichtental-
(1841)
@DeutscheDD
Doch nirgends wird auf Rosen uns gebettet,
Und ist der Leib nicht eben angekettet,
Bleibt ewig uns die Seele doch gebunden.
Ich fühl es heiß in meinen schönsten Stunden:
Es hat mein grollend Herz zu viel verwettet,
Ich habe nur die Liebe mir gerettet,
Der Haß ist an der Grenze längst entschwunden.
O tretet ein in diesen kleinen Erker,
Ihr alle, die noch unversöhnt geblieben,
Und lernet wieder eure Heimat lieben.
Hier schmacht ich wie Kolumbus in dem Kerker,
Ich habe hundert Segel vor den Blicken
Und muß die Lust zum Steuern wohl ersticken!
-Georg Herwegh, geboren am 31.05.1817 in Stuttgart – verstorben am 07.04.1875 in Lichtental-
(1841)
@DeutscheDD
❤35👍8⚡4💯4🫡2
13. A u g u s t
Gedanken, in Verse verdichtet, können Flügel verleihn,
Mauern, im Schweiße errichtet, brechen im Zeitensturm ein.
-Julie aus der Mark- 🌳
15.08.2025
@DeutscheDD
Gedanken, in Verse verdichtet, können Flügel verleihn,
Mauern, im Schweiße errichtet, brechen im Zeitensturm ein.
-Julie aus der Mark- 🌳
15.08.2025
@DeutscheDD
🔥30❤16💯9👍2😇2
Ernte und Saat
Gekommen ist die Erntezeit,
Schon wird das reife Korn gehauen,
Und garbenbindend steht bereit
Die Schar der Schnitter und der Frauen.
Sie haben alle ihren Teil
Am liederfrohen Erntefeste
Und rufen jubelnd: „Dank und Heil!
Der Himmel gab dazu das Beste.“
„Der Himmel segnete das Mühn’,
Das ackernd, säend uns verbunden
Im Wettersturm, im Sonnenglühn –
Nun haben wir den Lohn gefunden!“
Schön war das frische Saatengrün,
Schön war das Feld im Aehrenwallen,
Die Wiese schön im Blumenblühn –
Doch nun sind Blüt und Halm gefallen. –
Der Baum, nur spärlich noch belaubt,
Wirft statt der Blüten Früchte nieder
Und schüttelt lächelnd noch das Haupt,
Singt man für ihn auch Erntelieder.
So ist es wohl ein Hochgefühl
Zu ernten selbst gesäte Saaten.
Der Arbeit Lohn, ein Kranz am Ziel,
Wenn, was man pflegte, wohlgeraten.
Auch manchen, die nicht selbst gesät,
Ist Erntesegen doch gekommen;
Sie haben dafür früh und spät
Ein heilig Erbteil übernommen.
Sie mögen nun mit voller Hand
Den Samen streun, den sie empfangen:
Des alten Werkes Segenspfand
Soll er zu neuer Frucht gelangen.
Und bleiben jetzt am Stoppelfeld
Wehmütig unsre Blicke hangen –
Bald wieder wird es neu bestellt
Im Grün der Wintersaaten prangen.
Scheint einmal alles still und tot,
Wächst selbst noch unterm Schnee verborgen
Die junge Saat zum neuen Brot
Kommt doch für sie ein Ostermorgen.
Drum frisch an’s Werk und nicht verzagt!
Beim Ernten denkt an’s Samenstreuen!
Denn wer da müßig steht und klagt
Kann keiner Ernte sich erfreuen!
-Louise Otto-Peters, geboren am 26.03.1819 in Meißen – verstorben am 13.03.1895 in Leipzig-
@DeutscheDD
Gekommen ist die Erntezeit,
Schon wird das reife Korn gehauen,
Und garbenbindend steht bereit
Die Schar der Schnitter und der Frauen.
Sie haben alle ihren Teil
Am liederfrohen Erntefeste
Und rufen jubelnd: „Dank und Heil!
Der Himmel gab dazu das Beste.“
„Der Himmel segnete das Mühn’,
Das ackernd, säend uns verbunden
Im Wettersturm, im Sonnenglühn –
Nun haben wir den Lohn gefunden!“
Schön war das frische Saatengrün,
Schön war das Feld im Aehrenwallen,
Die Wiese schön im Blumenblühn –
Doch nun sind Blüt und Halm gefallen. –
Der Baum, nur spärlich noch belaubt,
Wirft statt der Blüten Früchte nieder
Und schüttelt lächelnd noch das Haupt,
Singt man für ihn auch Erntelieder.
So ist es wohl ein Hochgefühl
Zu ernten selbst gesäte Saaten.
Der Arbeit Lohn, ein Kranz am Ziel,
Wenn, was man pflegte, wohlgeraten.
Auch manchen, die nicht selbst gesät,
Ist Erntesegen doch gekommen;
Sie haben dafür früh und spät
Ein heilig Erbteil übernommen.
Sie mögen nun mit voller Hand
Den Samen streun, den sie empfangen:
Des alten Werkes Segenspfand
Soll er zu neuer Frucht gelangen.
Und bleiben jetzt am Stoppelfeld
Wehmütig unsre Blicke hangen –
Bald wieder wird es neu bestellt
Im Grün der Wintersaaten prangen.
Scheint einmal alles still und tot,
Wächst selbst noch unterm Schnee verborgen
Die junge Saat zum neuen Brot
Kommt doch für sie ein Ostermorgen.
Drum frisch an’s Werk und nicht verzagt!
Beim Ernten denkt an’s Samenstreuen!
Denn wer da müßig steht und klagt
Kann keiner Ernte sich erfreuen!
-Louise Otto-Peters, geboren am 26.03.1819 in Meißen – verstorben am 13.03.1895 in Leipzig-
@DeutscheDD
❤54👍18💯3🤝3✍2
Steht auf, ihr Männer und Frauen im Land!
Es geht nicht um Gold, um vergänglichen Tand,
Es geht um das eigne Bestehen!
All unsre Glut sei zum Kämpfen entfacht,
Es hilft uns der Heimat urewige Macht,
Wir wollen nicht untergehen!
🪦 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland-
@DeutscheDD
Es geht nicht um Gold, um vergänglichen Tand,
Es geht um das eigne Bestehen!
All unsre Glut sei zum Kämpfen entfacht,
Es hilft uns der Heimat urewige Macht,
Wir wollen nicht untergehen!
🪦 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland-
@DeutscheDD
❤71💯27🔥13⚡2
Die Deutschen im Auslande
Ihr Deutschen unter fremden Sternen,
In meergeschiedenen weiten Fernen,
Ihr sollt die Sprache nie verlernen.
Die wohllautreiche, starke, milde,
Die schönheitvollen Klanggebilde,
Die in des alten Lands Gefilde
Dereinst zu euch die Mutter sprach;
In euren Herzen tönt sie nach: –
Wer sie vergißt – dem Weh und Schmach! –
Die Sprache Shakespeares trägt der Britte –
Ich lob' ihn drum! – wie seine Sitte
Getreu in fremder Lande Mitte:
Und Schiller soll vergessen sein? –
Ihr deutschen Männer rufet: »Nein!«
Ihr deutschen Frauen, stimmet ein,
Und eure Mädchen soll'n und Knaben
Als köstlichste von allen Gaben
Das Kleinod deutscher Sprache haben!
-Ludwig Sophus Felix Dahn, geboren am 09.02.1834 in Hamburg – verstorben am 03.01.1912 in Breslau-
@DeutscheDD
Ihr Deutschen unter fremden Sternen,
In meergeschiedenen weiten Fernen,
Ihr sollt die Sprache nie verlernen.
Die wohllautreiche, starke, milde,
Die schönheitvollen Klanggebilde,
Die in des alten Lands Gefilde
Dereinst zu euch die Mutter sprach;
In euren Herzen tönt sie nach: –
Wer sie vergißt – dem Weh und Schmach! –
Die Sprache Shakespeares trägt der Britte –
Ich lob' ihn drum! – wie seine Sitte
Getreu in fremder Lande Mitte:
Und Schiller soll vergessen sein? –
Ihr deutschen Männer rufet: »Nein!«
Ihr deutschen Frauen, stimmet ein,
Und eure Mädchen soll'n und Knaben
Als köstlichste von allen Gaben
Das Kleinod deutscher Sprache haben!
-Ludwig Sophus Felix Dahn, geboren am 09.02.1834 in Hamburg – verstorben am 03.01.1912 in Breslau-
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❤74👍12💯9🔥8👏6✍1