Eva Herman Offiziell
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Aber:
Wie seriös ist die „Bürgerbewegung“ Campact?

Die FAZ schrieb 2016 unter der Überschrift:


Merkwürdige Weltverbesserer : Wie eigennützig sind Campact-Aktivisten?

FAZ schreibt am 3.1.2016:

Offenbar wurde die Datenbank (von Campact.de) mit rechtswidrigen Methoden aufgebaut. Die Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen, Barbara Thiel, soll bereits im vergangenen September ein Verfahren gegen die NGO wegen Verstößen gegen das Datenschutzgesetz eingeleitet haben. Die Behörde hatte bemängelt, dass die Organisation im Netz personenbezogene Daten sammle, verarbeite und speichere, ohne die ausdrückliche Einwilligung der Bürger einzuholen.


Als Folge dieses Grundsatzurteils hat das Finanzamt für Körperschaften I Berlin im Oktober 2019 Campact den steuerlichen Status als gemeinnützige Organisation aberkannt!
Weitere Infos zu Campact, damit Ihr wisst, was und wen diese Organisation unterstützt - Infos von der Campact-Webseite:
Gegen Klimakrise, Bienenkiller und Hass im Netz: Die progressive Bürgerbewegung Campact wächst weiter. Der Transparenzbericht 2018 des Vereins zeigt, dass die Einnahmen 2018 auf über zehn Millionen Euro gestiegen sind (2017: 8,4 Mio. Euro). Dabei ist Campact "schwarmfinanziert" - 96 Prozent der Spenderinnen und Spender geben weniger als 200 Euro im Jahr. Nur aus diesen privaten Quellen finanziert die Organisation die Kampagnen für Kohleausstieg, ökologische Agrarwende und gegen Hassrede im Netz. Der Verein wird inzwischen von über zwei Millionen Menschen unterstützt. 68.944 Menschen förderten Campact 2018 mit einer regelmäßigen Spende, 14 Prozent mehr als im Vorjahr (2017: 60.169). Dazu kommen 86.827 Spenderinnen und Spender mit Einzelbeiträgen.

"2018 haben die Debatten um den Klimaschutz endlich die Bedeutung bekommen, die sie verdienen. Und wir sind stolz und froh, dass wir Teil dieser neuen Klimaschutzbewegung sind", sagt Felix Kolb, geschäftsführender Campact-Vorstand. "Wir erleben allerdings zu Themen wie Verkehrswende oder Seenotrettung auch sehr viel Hass in den Sozialen Medien. Daher hat es uns Mut gemacht, dass wir nach dem Brandanschlag auf unser Aktionsmittel-Lager so viel Solidarität erfahren haben." Das Gebäude mit mehr als 2.500 Aktionsmaterialien wurde durch ein Feuer im Januar 2018 vollständig zerstört.

Die meisten zweckgebundenen Spenden entfielen 2018 erstmals auf die Kampagnen zu Klimaschutz und Energiepolitik (902.000 Euro), gefolgt von ökologischer Agrarpolitik (493.000 Euro). Auch für Demokratie und Menschenrechte haben sich 2018 viele Menschen engagiert. Für die Kampagnen zur Seenotrettung erhielt Campact 286.000 Euro an Spenden und 281.000 Euro für die Arbeit gegen Rechtspopulismus und Hate Speech.

Die Campact-Unterstützerinnen und -Unterstützer beteiligten sich nicht nur finanziell oder an den Online-Appellen. Viele wollen progressive Politik selbst gestalten. 2018 starteten sie 870 Petitionen auf Campacts Petitionsplattform WeAct (2017: 818 Petitionen) - zum Beispiel gegen das bayerische Polizeiaufgabengesetz oder für die Anerkennung des dritten Geschlechts - und sammelten dort 2,5 Millionen Unterschriften. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten dem Campact-Aufruf und besuchten 120 Bundestagsabgeordnete in ihren Wahlkreisbüros, um sie auf ein wirksames Klimaschutzgesetz zu verpflichten. Um den Hambacher Wald bildete sich 2018 eine neue Klimaschutzbewegung. Im Herbst kamen mehr als 50.000 Menschen zur bis dahin größten Klimaschutz-Demo zum "Hambi".

Der Blick auf 2018 stärkt Campact für die Herausforderungen im laufenden Jahr. Nachdem der Bundesfinanzhof die Gemeinnützigkeit von Attac aberkannt hat, muss Campact wie auch andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich tagespolitisch einbringen, mit dem Verlust der Gemeinnützigkeit rechnen. Deshalb stellt Campact für das laufende Jahr keine Spendenbescheinigungen mehr aus. (Anmerkung der EH-Redaktion: Der Status wurde bereits aberkannt 2019, das müsste mal der Transparenz halber geändert werden)

Achtung Redaktionen:

Der Transparenzbericht folgt den Standards der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft". Sie finden ihn hier: http://campact.org/transparenzbericht2018
Schöne neue Welt (Ordnung)
100 Millionen Inder haben sich freiwillig eine Corona-App heruntergeladen. Das reicht der Regierung nicht: Wer "Aarogya Setu" nicht nutzt, kann bald nicht mehr reisen - oder verliert seine Arbeit.
Facebook-Eintrag der Linke-Politikerin Sabine Leidig:
"Großartige Ansage im ICE der Deutschen Bahn an all die Anhänger*innen von Verschwörungstheorien in Zeiten des Coronavirus 👇🏽👍🏼 Genau zuhören👂🏻"
Ein Zugsprecher der Deutschen Bahn hat Verschwörungstheorien um das Coronavirus auf die Schippe genommen und im Netz für Lacher gesorgt. In einem Video, das Linken-Politikerin Sabine Leidig veröffentlicht hatte, ist zu hören, wie der Mitarbeiter in seiner Durchsage die Reisenden eines ICE Richtung Schweiz am Freitag ironisch aufforderte, möglichst Mund und Nase zu bedecken, um der Regierung kein Erbgut zukommen zu lassen.
US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden redet – zur Verzweiflung der Demokraten – wieder wirres Zeug

Am Donnerstagnachmittag hielt Biden einen "virtuellen Runden Tisch" ab, obwohl sein Team im vergangenen halben Jahr scheinbar jede mögliche Entschuldigung fand, um ihn davon abzuhalten, mit der Öffentlichkeit zu interagieren, wenn man bedenkt, wie oft die Dinge schrecklich schief gehen und in Heiterkeit und Peinlichkeit umschlagen.
Fast von Beginn der Veranstaltung an machte Biden bizarre und verwirrende Behauptungen, die ihm die Sprache verschlagen hätten:

"Wir befinden uns ... mitten in einer Pandemie, die uns bis heute mehr als 85.000 Arbeitsplätze gekostet hat. Das Leben von Millionen von Menschen. Das Leben von Millionen von Menschen. Millionen von Arbeitsplätzen. Und wir sind in einer Situation, in der wir, wie Sie wissen, erst heute Morgen eine neue Arbeitslosenversicherung erhalten haben, äh, Zahlen - 36,5 Millionen Schadensfälle seit Beginn dieser Krise".

Derzeit gibt es etwas mehr als 300.000 Todesfälle durch COVID-19 weltweit und über 85.000 in den Vereinigten Staaten. Es ist schwer, genau zu wissen, was Biden zu sagen versuchte, wenn man bedenkt, dass er auch von "Arbeitslosenversicherung ... äh, Zahlen" spricht.

Die "Daily Mail" beschreibt seine Umstellung auf die Zahlen, etwas, dessen er sich nicht bewusst zu sein schien:


Und die selbsternannte "Fauxpassmaschine" trug wenig dazu bei, diese Befürchtungen während eines Monologs über den sprunghaften Anstieg der Arbeitslosenzahlen am Donnerstag zu zerstreuen, in dem er fälschlicherweise behauptete, 85.000 Arbeitsplätze seien in den USA durch COVID-19 verloren gegangen, und Millionen Amerikaner seien gestorben.

Der ehemalige Vizepräsident scheint seine Zahlen verwechselt zu haben. In Wirklichkeit sind mindestens 85.000 Amerikaner gestorben, während 36,5 Millionen ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Die Demokraten könnten es vorziehen, dass ihr präsidentschaftshoffnungsvoller Spitzenkandidat bis zu den Parlamentswahlen irgendwo versteckt wird, denn je mehr er redet, desto unmöglicher ist es, etwas zu ignorieren, was eindeutig nicht nur die üblichen Fauxpas und Bidenismen sind, sondern die tatsächlich Fragen der kognitiven Fähigkeiten und der potenziellen Senilität aufwerfen.

Wahrscheinlich hoffen die Demokraten-Parteibosse einfach, dass sie nach dem nächsten November einen warmen Körper ins Weiße Haus bringen können, während sie das Drehbuch schreiben, aber auch das könnte übertrieben sein, da Biden zu diesem Zeitpunkt selbst beim Ablesen eines Teleprompters zu kämpfen scheint.
Die Verschwörer erhalten derzeit große Berichterstattung bei den von Bill Gates bezahlten, dennoch untergehenden Massenmedien: