Ich hab mir letztens wieder ein interessantes Video angeschaut. Es ging mal wieder um eine meiner Lieblingsallegorien und das interessante hierbei ist ein Bruch mit der Tradition.
Vielleicht ist es einigen von euch bereits bekannt, aber George Lucas, der Schöpfer von Star Wars, wurde immens von Joseph Campbell beeinflusst. Und so finden sich viele von Campbells philosophischen Ansichten in Star Wars wieder. So unter anderem das Konzept von Schicksal.
In jeder anderen Geschichte ist Schicksal unumgänglich. Es gibt meist drei Möglichkeiten wie das ganze ausgeht:
1. Der Held akzeptiert sein Schicksal und strebt es an.
2. Der Held widersetzt sich Anfangs seinem Schicksal, aber wendet sich ihm am Ende doch zu.
3. Der Held widersetzt sich dem und setzt durch diese Entscheidung eine Ereigniskette in Gang, die ihn letzten Endes gegen seinen Willen zwingt, sein Schicksal doch zu erfüllen.
Für Campbell waren solche Schicksalsgeschichten aber nichts weiter als ein Auswuchs der Herrschaftslegitimation neuerer Mythen. Mythen, welche den universellen Gedanken des Menschen als göttliches Wesen, verschlungen und korrumpiert haben. Diese neueren Mythen wären Gift für den natürlichen Lebenslauf des Menschen, in welchem er als abhängiges Geschöpf beginne und als selbstständiges, schaffendes Wesen ende.
Dieser Ansatz Campbells ist der fundamentale Grund, warum Star Wars das traditionelle Verständnis von Schicksal bricht. In Star Wars sei es beispielsweise, laut den Jedi, Luke's Schicksal Vader zu vernichten. Laut dem Imperator sei es Luke's Schicksal seinen Vater zu töten und seinen Platz einzunehmen.
Die Ansprüche beider Seiten sind richtig, wie es Luke's Vision in der Höhle auf Dagobah und des Imperators Visionen gezeigt haben. Luke's Schicksal war es Vader zu vernichten und daraufhin zur Dunklen Seite zu fallen und seinen Platz einzunehmen. Aber was passiert letztendlich in der Geschichte? Er widersetzt sich seinem Schicksal. Luke rettet Vader vor der Dunklen Seite und lehnt sie gleichzeitig selbst ab. Dies führt letztendlich zum Sieg über den Imperator.
Und das ist eine der Kernessenzen von Star Wars: Es gibt kein Schicksal außer das, welches du dir selbst ausgesucht hast.
Und fällt euch was auf? Das selbe Konzept findet sich auch in Matrix wieder. Neo rettet die Menschen nicht vor den Maschinen, weil es sein Schicksal ist, sondern weil er sich dazu entschieden hat.
Vielleicht ist es einigen von euch bereits bekannt, aber George Lucas, der Schöpfer von Star Wars, wurde immens von Joseph Campbell beeinflusst. Und so finden sich viele von Campbells philosophischen Ansichten in Star Wars wieder. So unter anderem das Konzept von Schicksal.
In jeder anderen Geschichte ist Schicksal unumgänglich. Es gibt meist drei Möglichkeiten wie das ganze ausgeht:
1. Der Held akzeptiert sein Schicksal und strebt es an.
2. Der Held widersetzt sich Anfangs seinem Schicksal, aber wendet sich ihm am Ende doch zu.
3. Der Held widersetzt sich dem und setzt durch diese Entscheidung eine Ereigniskette in Gang, die ihn letzten Endes gegen seinen Willen zwingt, sein Schicksal doch zu erfüllen.
Für Campbell waren solche Schicksalsgeschichten aber nichts weiter als ein Auswuchs der Herrschaftslegitimation neuerer Mythen. Mythen, welche den universellen Gedanken des Menschen als göttliches Wesen, verschlungen und korrumpiert haben. Diese neueren Mythen wären Gift für den natürlichen Lebenslauf des Menschen, in welchem er als abhängiges Geschöpf beginne und als selbstständiges, schaffendes Wesen ende.
Dieser Ansatz Campbells ist der fundamentale Grund, warum Star Wars das traditionelle Verständnis von Schicksal bricht. In Star Wars sei es beispielsweise, laut den Jedi, Luke's Schicksal Vader zu vernichten. Laut dem Imperator sei es Luke's Schicksal seinen Vater zu töten und seinen Platz einzunehmen.
Die Ansprüche beider Seiten sind richtig, wie es Luke's Vision in der Höhle auf Dagobah und des Imperators Visionen gezeigt haben. Luke's Schicksal war es Vader zu vernichten und daraufhin zur Dunklen Seite zu fallen und seinen Platz einzunehmen. Aber was passiert letztendlich in der Geschichte? Er widersetzt sich seinem Schicksal. Luke rettet Vader vor der Dunklen Seite und lehnt sie gleichzeitig selbst ab. Dies führt letztendlich zum Sieg über den Imperator.
Und das ist eine der Kernessenzen von Star Wars: Es gibt kein Schicksal außer das, welches du dir selbst ausgesucht hast.
Und fällt euch was auf? Das selbe Konzept findet sich auch in Matrix wieder. Neo rettet die Menschen nicht vor den Maschinen, weil es sein Schicksal ist, sondern weil er sich dazu entschieden hat.
Hinzufügen möchte ich an der Stelle noch, dass dieser Bruch mit dem traditionellen Verständnis von Schicksal, Hand in Hand mit der eigentlichen Bedeutung von Liebe geht.
Liebe heißt, gemeinsam ein Ziel zu erreichen entgegen aller Wahrscheinlichkeiten. Das ist eine der Kernbotschaften von Matrix. Neo und Trinity haben ein gemeinsames Ziel, welches sie mit größter Opferbereitschaft verfolgen. Egal, wer oder was ihnen im Weg steht.
Den selben Pfad haben auch Vader und Luke beschritten. Nicht mal drei Tage nach dem Anakin die Jedi verraten hatte, erkannte er was er getan hatte und das der Imperator ihn die ganze Zeit über manipulierte. Und er hasste Sidious dafür fast so sehr, wie er sich selbst hasste. Jedoch sah Anakin keinen Weg mehr zurück. Er glaubte, es sei nun sein Schicksal ein Monster zu sein und dass der Imperator allmächtig sei. Bis zu dem Punkt, an dem Luke sich seinem Schicksal widersetzte. Luke setzte all seine Liebe in seinen Vater und zeigte dadurch, dass Sidious nicht allmächtig und unfehlbar war. Das hat Anakin dazu gebracht, den Imperator zu stürzen. Er wusste, dass er sterben würde und das die Chancen gut stehen, dass sein Sohn ebenfalls getötet wird. Er hatte es selbst gesehen in einer Vision. Eine Vision, in der er seinen Sohn im Flammenmeer des Imperators verbrennen sah, bevor er selbst zugrunde ging. Deswegen weigerte sich Vader anfänglich, mit Luke ein Bündnis einzugehen. Aber in diesem Augenblick, als Luke sich dem Imperator und seinem Schicksal entgegen aller Wahrscheinlichkeit widersetzte, tat Vader es ihm gleich. Er erkannte, dass auch er entscheiden und das unmögliche erreichen kann.
Liebe heißt, gemeinsam ein Ziel zu erreichen entgegen aller Wahrscheinlichkeiten. Das ist eine der Kernbotschaften von Matrix. Neo und Trinity haben ein gemeinsames Ziel, welches sie mit größter Opferbereitschaft verfolgen. Egal, wer oder was ihnen im Weg steht.
Den selben Pfad haben auch Vader und Luke beschritten. Nicht mal drei Tage nach dem Anakin die Jedi verraten hatte, erkannte er was er getan hatte und das der Imperator ihn die ganze Zeit über manipulierte. Und er hasste Sidious dafür fast so sehr, wie er sich selbst hasste. Jedoch sah Anakin keinen Weg mehr zurück. Er glaubte, es sei nun sein Schicksal ein Monster zu sein und dass der Imperator allmächtig sei. Bis zu dem Punkt, an dem Luke sich seinem Schicksal widersetzte. Luke setzte all seine Liebe in seinen Vater und zeigte dadurch, dass Sidious nicht allmächtig und unfehlbar war. Das hat Anakin dazu gebracht, den Imperator zu stürzen. Er wusste, dass er sterben würde und das die Chancen gut stehen, dass sein Sohn ebenfalls getötet wird. Er hatte es selbst gesehen in einer Vision. Eine Vision, in der er seinen Sohn im Flammenmeer des Imperators verbrennen sah, bevor er selbst zugrunde ging. Deswegen weigerte sich Vader anfänglich, mit Luke ein Bündnis einzugehen. Aber in diesem Augenblick, als Luke sich dem Imperator und seinem Schicksal entgegen aller Wahrscheinlichkeit widersetzte, tat Vader es ihm gleich. Er erkannte, dass auch er entscheiden und das unmögliche erreichen kann.
Und das ist Liebe. Zu lieben bedeutet zu leben. Die Wörter bedeuten exakt das selbe. Wer nicht lebt, wird nie lieben. Wer nicht liebt, kann nie leben. Diese Kernbotschaft wird sowohl in Matrix als auch in Star Wars vermittelt. Selbst in der Disney-Version. Liebe ist das Gegenteil von Schicksal. Es ist die Entscheidung zu leben. Man wird nicht geschickt, man wählt einen eigenen Pfad an der Endscheidung - dem letzten Punkt an dem man seinen Weg bestimmen kann. Und die Entscheidung lautet: Kämpf oder stirb.
An alle Instagram-Nutzer unter euch: Hütet euch vor Anastasia und betrachtet ihre Beiträge mit großer Vorsicht. Sie hat einen Master in Network Marketing Management und das merkt man auch. Ihre Art, wie sie sich auf ihrer Seite präsentiert, sprudelt nur so vor emotionaler Manipulation. Ich geb euch gleich ein paar Ausschnitte, damit ihr versteht was ich meine.
Aber ihre Kommentare werden mir im Diskussionsverlauf unter einem Beitrag auch nicht mehr angezeigt...