SaarChance, um an ein Freies pazifistisches Saarland zu erinnern.
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Die Pazifisten im Saarland an unsere Historie erinnern.
Das Saarland sollte ein neutrales Land sein, um friedlich Brücken zu anderen Völkern zu bauen.

t.me/SaarChance/2
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Forwarded from Zeitz, Johann von
Geschichte wiederholt sich.

Hier Herbert Wehner Rundfunkrede
von 1954, über die verfälschte Volksbefragung
der DDR von 1954.

Herbert Wehner (SPD) vor 1946 noch KPD
Funktionär, hat selbst am eigenen Leibe erfahren
was es bedeutet ein Moskauer treuer Kommunist
zu sein. Viele seiner gleichgesinnten wurden durch
den stalinistischen Terror dahingerafft, bis er sein
leben rettete und Sozialdemokrat wurde. Er selbst
lebte zeitlebens äußert bescheiden, hat einen groß-
teil seiner Bezüge an bedürftige abgegeben.

Aus Ihm spricht somit ein Mann mit Erfahrung, was
er sagt, kommt so ziemlich deßen gleich, was wir vor
der Sachsen-Anhalt Wahl mitanhören mußten, jetzt
nach dieser Wahl weiter mitanhören müßen.

Umso mehr ist erstaunlich das 50 Jahre nach dieser
Rundfunkrede, seine Genossen aus der SPD, exakt
das selbe heute betätigen, was die SED mit Ihren
Blockparteien in der DDR damals betrieben.
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Die Saar fließt nach Europa – 1954

Bereits im April 1954 beschrieb Walter Dirks im Vorwort zu Werner Eckhardts Buch ein Bild der Saar, das heute kaum noch bekannt ist. Johannes Hoffmann hatte eine einseitige wirtschaftliche Bindung kritisiert und stärkere Wirtschaftsbeziehungen sowohl nach Frankreich als auch nach Deutschland ins Gespräch gebracht. Dirks warf der bundesdeutschen Presse vor, diese Aussagen nahezu vollständig ignoriert zu haben.
Hier gehts weiter: http://youtube.com/post/UgkxagkpxmB2HCsWvh-14ex2VjEnPC3NtXgm?si=V1rWpM-AWWS5mzIp
Unglaublich , cest la vie 🫣
Forwarded from Martin Sichert Infokanal
Milliarden für neue Schulden, Rotstift bei unserer Gesundheit?! 😡


Beim Patienten wird gekürzt, für Schulden ist weiterhin Geld da!

Diese Zahlen sind ein politischer Offenbarungseid: Ausgerechnet der Etat des Gesundheitsministeriums soll 2027 um 34,2 Prozent schrumpfen, stärker als jeder andere Haushaltsposten.

Unser Gesundheitswesen steht ohnehin unter massivem Druck: steigende Beiträge, überlastete Kliniken, Ärztemangel und immer mehr Bürokratie. Und was macht die Bundesregierung? Sie setzt ausgerechnet beim Gesundheitsministerium den dicksten Rotstift an.

Gleichzeitig steigen Schulden und Zinslast weiter. Für die Fehler der Politik sollen am Ende wieder Patienten, Beitragszahler und Beschäftigte im Gesundheitswesen geradestehen.


https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1205070

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𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐒𝐚𝐚𝐫𝐥ä𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐢𝐞 𝐠𝐫𝐨ß𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐫𝐭𝐞𝐢𝐞𝐧?
Seit unserer Eingliederung regieren hier CDU und SPD – aber die Entscheidungen kommen selten aus dem Saarland. Unsere Politik wird in Berlin gemacht, nicht in Saarbrücken.
Dabei sind wir Saarländer ein Volk, das zusammenhält wie kaum ein anderes. Wir kennen uns. Wir helfen uns. Wir grüßen uns. Wir stehen füreinander ein – im Alltag, im Verein, im Dorf, in der Familie.
Deutschland ist ein föderales Gebilde: Jedes Bundesland soll selbst gestalten und Verantwortung tragen. Doch das Saarland wurde oft übersehen. In den Nachrichten tauchen wir kaum auf – außer als Vergleichsgröße für Waldbrände.
Aber wir sind mehr. Viel mehr.
Wir haben Dialekte, die man außerhalb des Saarlands kaum versteht.
Wir haben Traditionen, die es nur hier gibt.
Wir haben eine Geschichte, die uns zusammengeschweißt hat.
Und wir können unser Land in einer Stunde durchqueren – und trotzdem hat jede Ecke ihren eigenen Charakter.
Darum die Frage:
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐒𝐚𝐚𝐫𝐥ä𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐏𝐚𝐫𝐭𝐞𝐢 𝐠𝐫ü𝐧𝐝𝐞𝐧?
Keine Links Rechts Mitte Schublade. Keine Berliner Parteizentrale. Keine Fremdinteressen.
Sondern: 𝐆𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭. 𝐒𝐚𝐚𝐫𝐥𝐚𝐧𝐝. 𝐖𝐢𝐫.
𝐄𝐢𝐧 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬𝐩𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦, 𝐝𝐚𝐬 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐥𝐢𝐧𝐤𝐬 𝐢𝐬𝐭, 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬, 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐌𝐢𝐭𝐭𝐞 – 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐒𝐚𝐚𝐫𝐥𝐚𝐧𝐝.
𝟏. 𝑼𝒏𝒔𝒆𝒓 𝑳𝒂𝒏𝒅: 𝑰𝒅𝒆𝒏𝒕𝒊𝒕ä𝒕, 𝑮𝒆𝒎𝒆𝒊𝒏𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒕, 𝒁𝒖𝒔𝒂𝒎𝒎𝒆𝒏𝒉𝒂𝒍𝒕
• Stärkung der saarländischen Kultur, Dialekte und Traditionen
• Förderung regionaler Vereine, Ehrenamt und Dorfgemeinschaften
• Ausbau grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit Frankreich und Luxemburg
• Schutz und Pflege unserer Natur, Wälder, Flüsse und Landschaften
• Saarländische Geschichte als Pflichtbestandteil in Schulen
𝟐. 𝑾𝒊𝒓𝒕𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒕 & 𝑺𝒕𝒓𝒖𝒌𝒕𝒖𝒓𝒘𝒂𝒏𝒅𝒆𝒍: 𝒁𝒖𝒌𝒖𝒏𝒇𝒕 𝒔𝒕𝒂𝒕𝒕 𝑨𝒃𝒘𝒂𝒏𝒅𝒆𝒓𝒖𝒏𝒈
• Aktive Unterstützung der Stahl-, Auto- und Zulieferindustrie beim Übergang zu klimafreundlicher Produktion
• Förderung neuer Branchen: IT, Cybersecurity, Forschung, Medizintechnik, Energie
• Stärkung von CISPA, HTW, Universität des Saarlandes als Innovationsmotor
• Gründerfreundliches Saarland: Bürokratieabbau, schnelle Genehmigungen, digitale Verwaltung
• Regionale Wirtschaftskreisläufe stärken: „Saarland kauft "Saarland"
𝟑. 𝑨𝒓𝒃𝒆𝒊𝒕 & 𝒔𝒐𝒛𝒊𝒂𝒍𝒆 𝑺𝒊𝒄𝒉𝒆𝒓𝒉𝒆𝒊𝒕: 𝑮𝒖𝒕𝒆 𝑱𝒐𝒃𝒔 𝒇ü𝒓 𝒈𝒖𝒕𝒆 𝑳𝒆𝒖𝒕𝒆
• Tarifbindung und faire Löhne als Standard
• Schutz von Beschäftigten im Strukturwandel
• Ausbau von Weiterbildung und Umschulung für neue Industrien
• Stärkung der Pflege, Gesundheitsversorgung und sozialen Dienste
• Unterstützung für Familien, Alleinerziehende und pflegende Angehörige
𝟒. 𝑴𝒐𝒃𝒊𝒍𝒊𝒕ä𝒕 & 𝑰𝒏𝒇𝒓𝒂𝒔𝒕𝒓𝒖𝒌𝒕𝒖𝒓: 𝑬𝒊𝒏 𝒌𝒍𝒆𝒊𝒏𝒆𝒔 𝑳𝒂𝒏𝒅 𝒎𝒊𝒕 𝒈𝒓𝒐ß𝒆𝒏 𝑾𝒆𝒈𝒆𝒏
• Ausbau eines zuverlässigen, bezahlbaren ÖPNV im ganzen Land
• Modernisierung der Bahnstrecken und bessere Anbindung an Frankreich
• Radwege und sichere Fußwege in allen Gemeinden
• Digitale Infrastruktur: Glasfaser und 5G flächendeckend
• Verkehrspolitik, die das Saarland als „1 Stunden Land“ nutzt
𝟓. 𝑬𝒏𝒆𝒓𝒈𝒊𝒆 & 𝑲𝒍𝒊𝒎𝒂: 𝑵𝒂𝒄𝒉𝒉𝒂𝒍𝒕𝒊𝒈, 𝒓𝒆𝒈𝒊𝒐𝒏𝒂𝒍, 𝒃𝒆𝒛𝒂𝒉𝒍𝒃𝒂𝒓
• Ausbau erneuerbarer Energien (Solar, Wind, Geothermie)
• Förderung regionaler Energieprojekte und Bürgerenergie
• Energiesparprogramme für Haushalte und Unternehmen
• Klimaschutz als Chance für neue Arbeitsplätze
• Renaturierung ehemaliger Bergbauflächen
𝟔. 𝑩𝒊𝒍𝒅𝒖𝒏𝒈 & 𝑭𝒐𝒓𝒔𝒄𝒉𝒖𝒏𝒈: 𝑾𝒊𝒔𝒔𝒆𝒏 𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒇𝒕 𝒁𝒖𝒌𝒖𝒏𝒇𝒕
• Modernisierung aller Schulen, digitale Ausstattung, moderne Lernkonzepte
• Stärkung von MINT-Fächern und beruflicher Bildung
• Ausbau der Hochschulen und Forschungsinstitute
• Förderung von dualen Studiengängen und regionalen Ausbildungsnetzwerken
• Europäische Bildungsprogramme mit Frankreich und Luxemburg
𝟕. 𝑺𝒕𝒂𝒂𝒕 & 𝑽𝒆𝒓𝒘𝒂𝒍𝒕𝒖𝒏𝒈: 𝑬𝒊𝒏𝒇𝒂𝒄𝒉, 𝒅𝒊𝒈𝒊𝒕𝒂𝒍, 𝒃ü𝒓𝒈𝒆𝒓𝒏𝒂𝒉
• Digitale Verwaltung mit schnellen Prozessen
• Transparente Politik, klare Kommunikation, Bürgerbeteiligung
• Entbürokratisierung für Unternehmen, Vereine und Bürger
• Effiziente Landesstrukturen, die dem kleinen Saarland gerecht werden
• Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung
𝟖. 𝑮𝒓𝒆𝒏𝒛𝒓𝒆𝒈𝒊𝒐𝒏 𝑺𝒂𝒂𝒓𝒍𝒂𝒏𝒅: 𝑬𝒖𝒓𝒐𝒑𝒂 𝒍𝒆𝒃𝒆𝒏, 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒏𝒖𝒓 𝒗𝒆𝒓𝒘𝒂𝒍𝒕𝒆𝒏
• Bessere Mobilität über die Grenze
• Gemeinsame Bildungs-, Kultur- und Arbeitsprojekte
• Nutzung der Lage zwischen Frankreich, Luxemburg und Rheinland-Pfalz als Standortvorteil
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• Mehrsprachigkeit fördern (Deutsch, Französisch, Englisch)
• Europäische Fördermittel gezielt für regionale Projekte einsetzen
𝐃𝐚𝐬 𝐒𝐚𝐚𝐫𝐥𝐚𝐧𝐝-𝐏𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦:
𝑾𝒊𝒓 𝒔𝒊𝒏𝒅 𝒆𝒊𝒏 𝒌𝒍𝒆𝒊𝒏𝒆𝒔 𝑳𝒂𝒏𝒅 𝒎𝒊𝒕 𝒈𝒓𝒐ß𝒆𝒓 𝑺𝒆𝒆𝒍𝒆.
𝑾𝒊𝒓 𝒔𝒊𝒏𝒅 𝒆𝒊𝒏 𝑽𝒐𝒍𝒌, 𝒅𝒂𝒔 𝒛𝒖𝒔𝒂𝒎𝒎𝒆𝒏𝒉ä𝒍𝒕.
𝑾𝒊𝒓 𝒔𝒊𝒏𝒅 𝒆𝒊𝒏 𝑩𝒖𝒏𝒅𝒆𝒔𝒍𝒂𝒏𝒅, 𝒅𝒂𝒔 𝒔𝒆𝒊𝒏𝒆 𝒁𝒖𝒌𝒖𝒏𝒇𝒕 𝒔𝒆𝒍𝒃𝒔𝒕 𝒈𝒆𝒔𝒕𝒂𝒍𝒕𝒆𝒏 𝒌𝒂𝒏𝒏.
Dieses Programm ist kein Parteiprogramm. Es ist ein 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬𝐩𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦, das aus den besten Ideen aller Parteien entstanden ist – gefiltert durch die Frage:
𝑊𝑎𝑠 𝑠𝑡ä𝑟𝑘𝑡 𝑑𝑎𝑠 𝑆𝑎𝑎𝑟𝑙𝑎𝑛𝑑?
𝑊𝑎𝑠 ℎ𝑖𝑙𝑓𝑡 𝑑𝑒𝑛 𝑆𝑎𝑎𝑟𝑙ä𝑛𝑑𝑒𝑟𝑛?
𝑊𝑎𝑠 𝑚𝑎𝑐ℎ𝑡 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑛𝑑 𝑙𝑒𝑏𝑒𝑛𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟, 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑡𝑒𝑟 𝑢𝑛𝑑 𝑧𝑢𝑘𝑢𝑛𝑓𝑡𝑠𝑓äℎ𝑖𝑔?
Wir haben viele freie Wählergruppen – aber das große Gemeinsame fehlt. Vielleicht ist es Zeit, darüber nachzudenken.
Nicht aus Protest. Nicht aus Wut.
Sondern aus Liebe zu unserem Land. Aus Stolz auf unsere Gemeinschaft. Aus dem Wissen, dass wir Saarländer am stärksten sind, wenn wir zusammenstehen.
𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐆𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭 𝐬𝐭ä𝐫𝐤𝐞𝐧 – 𝐰𝐞𝐫 𝐬𝐨𝐥𝐥 𝐞𝐬 𝐝𝐚𝐧𝐧 𝐭𝐮𝐧?
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Historische Illustration einer dramatischen Szene aus der Frühphase des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 in Saarbrücken.
Es handelt sich um ein Gefecht bzw. eine Konfrontation in den Straßen von Saarbrücken kurz vor oder während der berühmten Schlacht von Spichern im August 1870. Die Stadt lag direkt an der umkämpften Grenze.
Auf der linken Seite ist die historische "Bäckerei zur Rose" zu sehen, an deren Fenstern sich Soldaten mit Gewehren verschanzen oder verteidigen.
Die Szene zeigt das chaotische Aufeinandertreffen von preußischen Truppen (erkennbar an den Pickelhauben auf der rechten Seite) sowie französischen Soldaten (links im Fenster) inmitten der lokalen Zivilbevölkerung und Aufrechterhaltung der Straßenkämpfe.
Dieser Absatz ist so nicht richtig. Hierzu schrieb Marius Kempf:
Die preußischen Soldaten sind Ulanen, also leichte Kavalleristen. Diese tragen keine Pickelhauben, sondern die für die Ulanen typische Tschapka. (ganzer Beitrag in den Kommentaren)
© Landesbildstelle Saarland im LPM
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„1815 wurde der bisherige Saarraum durch den Wiener Kongress auf mehrere Landesherren verteilt. Die Wiener Kongressakte behandelte das ehemalige Saar-Departement jedoch weiterhin als territorialen Bezugsraum und ordnete für Teile der aufgeteilten Gebiete sogar ausdrücklich eine gemeinsame vorläufige Verwaltung an. Die territoriale Aufteilung bedeutete daher nicht, dass der Saarraum als historisch-administrativer Zusammenhang einfach verschwand.“

Sogar eine Darstellung zur Geschichte des Saarlandes benutzt für 1815 den Plural „Saarlande“ und beschreibt deren Aufteilung hauptsächlich zwischen Preußen und Bayern sowie kleinere Abtretungen an Sachsen-Coburg und Oldenburg.

https://artsandculture.google.com/story/xgUxQrGxhRIA8A?hl=de

Art. 49 spricht ausdrücklich weiterhin vom „ehemaligen Saar-Departement“ und bestimmt darin einen Bezirk von 69.000 Seelen, der auf Oldenburg, Sachsen-Coburg, Mecklenburg-Strelitz, Hessen-Homburg und Pappenheim verteilt werden sollte.
Dann kommt der spannende Art. 50. Obwohl diese Gebiete verschiedenen Herrschern zugeschlagen wurden, heißt es ausdrücklich:
„Um aber die Verwaltungen genannter Districte nicht zu sehr zu vervielfältigen …“

sollten sie vorläufig von Preußen verwaltet werden, und zwar zugunsten der jeweiligen neuen Besitzer.

https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Orte-und-Raeume/saardepartement-/DE-2086/lido/57d1187a131616.61141777?utm_source=chatgpt.com
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