Balaclava Graphics Bautzen
9.32K subscribers
5.14K photos
771 videos
9 files
1.42K links
Kontakt: @Balaclavamoe
Das rechte Medienkollektiv aus der Oberlausitz.
Fotojournalismus von rechts.

www.balaclavagraphics.de
Download Telegram
Forwarded from PC Records offiziell
Hoffentlich nicht nach Deutschland…

Screenshot: Bild
👏64🤔7❤4
Forwarded from Sleipnir (offiziell)
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
Habt ein schönes Wochenende 🤘
❤36👍5🥴4
Hier spricht Dresden!

Liebe Freunde, Kameraden und Unterstützer!

Der Gedenkmarsch zum diesjährigen Dresden-Gedenken findet am 14. Februar statt.

Am Treffpunkt wird ab 12 Uhr wieder unsere Ausstellung zu sehen sein.

Die Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr.

Anschließend wird sich der Gedenkmarsch in Bewegung setzen.

Den würdigen Abschluß bildet dann unsere Gedenkfeier.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder die Gelegenheit geschaffen, daß alle älteren Teilnehmer, die nicht mehr so lange stehen und gehen können, auf dem Gedenkmarsch in Fahrzeugen mitfahren können. Außerdem besteht die Möglichkeit während der Auftaktkundgebung und der Gedenkfeier am Schluß auf Stühlen zu sitzen. Wer diese Möglichkeit nutzen möchte, kann sich gern unter kontakt@dresden-gedenken.info melden.

Wir sehen uns in Dresden!

____
✅ Folgt "Dresden Gedenken 2026“
➡️ auf Instagram
➡️ auf Facebook
➡️ auf YouTube
🌐
www.dresden-gedenken.de
✉️ kontakt@dresden-gedenken.info
❤38👍5👌1
Kiew unter Null
Kriegswinter 2026


Kiew erlebt aktuell den härtesten Kriegswinter.

Die Infrastruktur ist so stark beschädigt, dass in großen Teilen der Stadt kein Strom vorhanden ist.
Keine stabile Wasserversorgung. Keine Heizung.

Die Menschen frieren.
In nahezu jeder Straße ist das Knattern von Notstromgeneratoren zu hören – oft die einzige Möglichkeit, Licht, Wärme oder medizinische Geräte am Laufen zu halten.

Wir haben uns selbst ein Bild von der Lage gemacht und bringen Notstromgeneratoren nach Kiew.
Denn entgegen der Erzählungen des prorussischen Flügels in Deutschland sind diese nicht im Überfluss vorhanden – sie sind knapp, teuer und akute Mangelware.

Das ist die Realität. Und sie ist kalt.

Mehr von unserer Reise bald.
In Bild, Text und Audio.

Moe & Yves
❤109🤣19👎11🥴6👍4😢2🔥1
❤104👎26👌6👍4🔥2⚡1🥴1
Forwarded from Yves Herrenzimmer
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
„Spontan ist immer gut“,
so sagt man ja.

So begann auch diese Reise. Durch Spenden konnten wir kurzfristig zwei Notstromaggregate besorgen, die dort drüben gerade dringend gebraucht werden. Zweistellige Minusgrade, Tag und Nacht. Oft kein Strom, kein Wasser – tagelang, immer wieder. Unvorstellbar, ganz gleich, wie man zu diesem Konflikt steht.

Die Anreise verlief weitgehend problemlos – abgesehen von Schlaglöchern, die wirklich so groß und tief waren wie Badewannen. Ihr lacht? Ich meine es ernst. Freitagnachmittag dann in Kiew angekommen. Der Verkehr war relativ normal, so kenne ich diese wunderschöne Stadt. Wieder im Hotel „Ukraina“ übernachtet, direkt am Maidan, genau wie 2023. Ich hatte es bewusst gebucht, in der Hoffnung, dort vor Drohnen etwas sicherer zu sein. Irgendwie surreal.

Die Zimmer hatten eine akzeptable Temperatur – für mich als Frostbeule gerade noch erträglich. Der Notstromgenerator fiel zwischendurch immer wieder aus, was uns einen Fußmarsch in den zehnten Stock bescherte. Fahrstuhl ade.

Abends ging es in den Garnisons Pub. Eine Coverband spielte, wir trafen die ersten Freunde und ließen den Abend bei interessanten Gesprächen ruhig ausklingen. Um 22 Uhr Ausgangssperre, ab ins Bett. Der Schlaf war bitter nötig. Hoffentlich bleibt die Nacht ruhig.

Am nächsten Morgen warm geduscht (Gott sei Dank) und raus in die eisige Kiewer Luft. Die Generatoren übergeben – und dann das wohl kurioseste Geschenk meines Lebens bekommen: die Überreste einer abgeschossenen russischen Drohne. Krass. Und surreal. Ich verkaufe doch eigentlich nur politische Musik.

In der Nacht zuvor hatten die Russen wieder kritische Infrastruktur angegriffen – vielerorts kein Wasser, kein Strom. Bei diesen Temperaturen. In einer europäischen Hauptstadt. Keine 600km von der EU Grenze entfernt.

Besuch auf dem Deutschen Soldatenfriedhof. Besuch an der Mutter-Ukraine-Statue. Abends wieder essen gegangen. Viele Bekannte getroffen, alle noch am Leben. Gott sei Dank. Alles weiterhin surreal. Gespräche über die aktuelle Lage, die Unterstützung aus Europa. Auch über die Verärgerung über manche Ukrainer in Deutschland, die sich respektlos benehmen und Sozialleistungen in Anspruch nehmen – das nervt auch die Menschen vor Ort. Darin waren sich alle einig.

22 Uhr Ausgangssperre. Eine weitere Nacht ohne Drohnenalarm, dann endlich die Heimreise.

Abfahrt 8:10 Uhr. Minus 18 Grad. Nicht mein Wetter. Knapp 1.500 km vor uns.

Heute früh kurz vor 2 Uhr zu Hause angekommen. 2,5 Liter Energy-Drinks intus. Minus 1 Grad. Keine Drohnen. Geschafft. 16,5 Stunden am Stück gefahren. Schon ein bisschen verrückt.

Zu diesem Thema wird es immer unterschiedliche Meinungen geben. Die Lebensrealität dort ist für uns Westeuropäer jedoch kaum vorstellbar. Man führt unter extrem schwierigen Bedingungen ein relativ normales Leben – mit Drohnen, mit Krieg, mit Tod. Weiter östlich, an der Front, ist es noch einmal um ein Vielfaches schlimmer.

Auch ich habe es satt, ständig zu hören, wohin unser Steuergeld fließt. Aber während wir hier im Warmen sitzen und politisch wenig auf die Reihe bekommen, stehen dort Menschen auf und kämpfen an der Front. Ist es als „fetter, fauler Westeuropäer“ wirklich angebracht, den Menschen im Krieg zu erklären, was sie alles falsch machen? Vielleicht wäre ein bisschen Selbstreflexion sinnvoll. Hier prallen Theorie und Praxis aufeinander. Hier trifft Gerede auf Realität. Die machen. Und wir?!

Vielen Dank an alle Spender, die trotz eigener Bedenken oder völlig anderer Ansichten zum Konflikt etwas gegeben haben. Krieg ist scheiße, Punkt. Das verbindet uns. Aber der Kampf um Freiheit ist wichtig – und eigentlich tief in der deutschen DNA verankert. Also stell dein Bier mal weg und mach was. Politisch. Legal. Versteht sich.

Für die Behörden: Sollte es Fragen zum Drohnenwrack
bzw. was davon übrig ist, geben – ich bin telefonisch erreichbar. Spart euch eine Razzia. Schließlich unterstützen wir dieselben Leute. Surreal…

Schönen Restabend,
Yves
❤66👎16💯8🥴6👍5
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
Hier spricht Dresden!

Liebe Freunde, Kameraden und Unterstützer!

Die Toten von Dresden sind auf den Trümmerberg in der Friedrichstadt gestiegen, um uns zu ermahnen, ihr Opfer nicht zu vergessen.

In den Schreckenstagen und -nächten vor 81 Jahren, fanden sie einen grausamen Tod – unschuldige Menschen, zumeist Frauen, Kinder und Greise. Der bis ins Kleinste vorbereitete Bombentod fiel gnadenlos vom Himmel.

Es ist unsere Pflicht, die Erinnerung an das unermessliche Leid wachzuhalten!

Wir müssen eindeutig widersprechen, wenn die Toten von Dresden geleugnet werden. Die Zahl 25.000 ist falsch und entstellt die Tragödie dieser Stadt. Viele Schicksale endeten in den Trümmern der Stadt, in verschütteten Kellern, im Phosphorbrand. Die tatsächliche Zahl der Opfer wird für immer im Dunkeln bleiben.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten setzen wir uns dafür ein, daß den Toten Dresdens endlich ein würdiges Denkmal errichtet wird – ein Denkmal, welches den Ausmaßen des Schreckens gerecht wird und den Opfern den Respekt erweist, den sie verdienen.

Lasst uns aufstehen und dafür kämpfen, daß die Erinnerung an ihr Leid niemals verblasst!


Wir sehen uns in Dresden!

Den Kurzfilm gibt es in 4k-Auflösung auf unserem Kanal bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=TdegWnzHzyI
____
✅ Folgt "Dresden Gedenken 2026“
➡️ auf Instagram
➡️ auf Facebook
➡️ auf YouTube
🌐
www.dresden-gedenken.de
✉️ kontakt@dresden-gedenken.info
❤22🙏13
Moe’s Taverne – Der Balaclava Podcast

🎙️ Folge #53 „Interview mit Lutz vom Dresdengedenken“

Diese Folge ist ruhiger als sonst – und gerade deshalb wichtig.
Moe spricht mit Lutz, langjährigem politischen Aktivisten und Anmelder des Dresden-Gedenkens, über Erinnerung, Verantwortung und die Frage, wie Gedenken heute überhaupt noch möglich ist.

Im Mittelpunkt steht nicht der schnelle Aufreger, sondern der lange Atem:
Was bedeutet das Dresden-Gedenken jenseits von Schlagzeilen und Etiketten?
Welche Entwicklungen gab es über die Jahre – und wo liegen die größten Spannungen zwischen Anspruch, Realität und öffentlicher Wahrnehmung?

Es geht um Organisation im Hintergrund, politische Angriffe, innere Konflikte – aber auch um Motivation, Durchhaltewillen und die persönliche Haltung, die es braucht, um diesen Weg weiterzugehen.

Eine Folge für alle, die nicht nur über Gedenken reden wollen, sondern verstehen möchten, wie es entsteht – und warum es trotz allem notwendig bleibt.

👉 Jetzt anhören bei Spotify:

https://open.spotify.com/episode/4NPKVI6XjY5RK4KQSrroO5?si=mEf0QskmTmmbBhsmxIaFew


Teilen! Teilen! Teilen!
Auch auf Telegram anhören!
⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️
❤29👍3👎2🤣2
Audio
👍23❤4🤣4🥴1