Königsberg, 9. April 1945 – Ich erinnere mich an den Morgen
Ich weiß noch, dass es kalt war.
Nicht diese klare Kälte aus dem Winter –
sondern eine feuchte, schwere Kälte, die durch alles durchgeht.
Durch Mantel, Haut… bis irgendwo hin, wo man sie nicht mehr loswird.
Ich saß in einem Keller, der einmal zu einem Wohnhaus gehört hatte.
Jetzt war da nur noch Beton, Staub und dieser Geruch.
Rauch. Moder. Und etwas Süßliches, das ich nicht mehr einordnen wollte.
Neben mir lehnte Karl an der Wand.
Er hatte die Augen geschlossen, aber ich wusste, dass er nicht schlief.
„Heute gehen wir raus“, sagte er irgendwann.
Ich habe nichts geantwortet.
Ich wusste es längst.
⸻
Man hatte uns gesagt, es gäbe noch einen Weg.
Nach Westen. Durch die Linien.
Richtung Samland.
„Wenn wir durchkommen, sind wir raus“, hieß es.
Das klang einfach.
Alles klang einfach, wenn man es oft genug sagte.
⸻
Als wir rausgingen, war es schon hell.
Oder das, was davon übrig war.
Der Himmel war grau.
Die Stadt… ich habe sie kaum wiedererkannt.
Ich bin hier aufgewachsen.
Oder besser gesagt: ich war es mal.
⸻
Wir bewegten uns in kleinen Gruppen.
Keiner sprach viel.
Man hörte nur Schritte auf Schutt.
Und irgendwo in der Ferne… dieses dumpfe Grollen, das nie ganz aufhörte.
Ich hielt mein Gewehr fest.
So fest, dass meine Hände irgendwann taub wurden.
Nicht vor Kälte.
⸻
Dann ging es plötzlich los.
Ein Knall.
Dann mehrere.
Und dieses Geräusch von Maschinengewehren –
so schnell, dass man gar nicht mehr einzelne Schüsse hört.
Karl lief neben mir.
Oder lief er vor mir?
Ich weiß es nicht mehr.
Irgendwann war er einfach weg.
⸻
Ich rannte.
Nicht, weil ich mutig war.
Sondern weil alle rannten.
Vor mir fiel einer hin.
Ich bin über ihn gestolpert.
Ich weiß noch, dass ich mich kurz umdrehen wollte.
Nur ganz kurz.
Aber ich habe es nicht getan.
Ich habe einfach weitergemacht.
⸻
Wir hatten keine Linie durchbrochen.
Wir sind einfach in sie hineingerannt.
Von allen Seiten kamen Schüsse.
Man sah kaum, woher.
Nur Einschläge.
Schreie.
Dann wieder nichts.
⸻
Irgendwann lag ich hinter einer halb eingestürzten Mauer.
Allein.
Ich habe versucht, ruhig zu atmen.
Hat nicht funktioniert.
Mein Herz hat so laut geschlagen, dass ich dachte, man könnte es hören.
⸻
Ich habe gewartet.
Minuten.
Vielleicht Stunden.
Zeit gab es da draußen nicht mehr.
⸻
Später bin ich zurück.
Nicht, weil ich wollte.
Sondern weil ich keinen anderen Weg mehr gesehen habe.
Die Stadt hat mich wieder aufgenommen.
Oder verschluckt.
⸻
Am Nachmittag wurde es ruhiger.
Unheimlich ruhig.
Kein großes Feuer mehr.
Kein Vorwärts. Kein Zurück.
Nur dieses Gefühl, dass alles vorbei ist.
⸻
Jemand sagte später, wir hätten kapituliert.
Ein großes Wort.
Für etwas, das sich eher anfühlte wie… aufgeben, weil nichts mehr übrig war.
⸻
Ich habe Karl nie wieder gesehen.
Manchmal frage ich mich, ob er durchgekommen ist.
Oder ob er irgendwo da draußen liegt, zwischen all den anderen.
⸻
Ich erinnere mich nicht an einen klaren Moment des Endes.
Kein Signal.
Kein Befehl, der alles verändert hat.
Nur dieses langsame Verschwinden von allem, was vorher einmal sicher war.
Und das Einzige, was blieb, war dieser Morgen.
Der Moment, in dem wir noch geglaubt haben,
dass es vielleicht einen Weg hinaus gibt.
Ich weiß noch, dass es kalt war.
Nicht diese klare Kälte aus dem Winter –
sondern eine feuchte, schwere Kälte, die durch alles durchgeht.
Durch Mantel, Haut… bis irgendwo hin, wo man sie nicht mehr loswird.
Ich saß in einem Keller, der einmal zu einem Wohnhaus gehört hatte.
Jetzt war da nur noch Beton, Staub und dieser Geruch.
Rauch. Moder. Und etwas Süßliches, das ich nicht mehr einordnen wollte.
Neben mir lehnte Karl an der Wand.
Er hatte die Augen geschlossen, aber ich wusste, dass er nicht schlief.
„Heute gehen wir raus“, sagte er irgendwann.
Ich habe nichts geantwortet.
Ich wusste es längst.
⸻
Man hatte uns gesagt, es gäbe noch einen Weg.
Nach Westen. Durch die Linien.
Richtung Samland.
„Wenn wir durchkommen, sind wir raus“, hieß es.
Das klang einfach.
Alles klang einfach, wenn man es oft genug sagte.
⸻
Als wir rausgingen, war es schon hell.
Oder das, was davon übrig war.
Der Himmel war grau.
Die Stadt… ich habe sie kaum wiedererkannt.
Ich bin hier aufgewachsen.
Oder besser gesagt: ich war es mal.
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Wir bewegten uns in kleinen Gruppen.
Keiner sprach viel.
Man hörte nur Schritte auf Schutt.
Und irgendwo in der Ferne… dieses dumpfe Grollen, das nie ganz aufhörte.
Ich hielt mein Gewehr fest.
So fest, dass meine Hände irgendwann taub wurden.
Nicht vor Kälte.
⸻
Dann ging es plötzlich los.
Ein Knall.
Dann mehrere.
Und dieses Geräusch von Maschinengewehren –
so schnell, dass man gar nicht mehr einzelne Schüsse hört.
Karl lief neben mir.
Oder lief er vor mir?
Ich weiß es nicht mehr.
Irgendwann war er einfach weg.
⸻
Ich rannte.
Nicht, weil ich mutig war.
Sondern weil alle rannten.
Vor mir fiel einer hin.
Ich bin über ihn gestolpert.
Ich weiß noch, dass ich mich kurz umdrehen wollte.
Nur ganz kurz.
Aber ich habe es nicht getan.
Ich habe einfach weitergemacht.
⸻
Wir hatten keine Linie durchbrochen.
Wir sind einfach in sie hineingerannt.
Von allen Seiten kamen Schüsse.
Man sah kaum, woher.
Nur Einschläge.
Schreie.
Dann wieder nichts.
⸻
Irgendwann lag ich hinter einer halb eingestürzten Mauer.
Allein.
Ich habe versucht, ruhig zu atmen.
Hat nicht funktioniert.
Mein Herz hat so laut geschlagen, dass ich dachte, man könnte es hören.
⸻
Ich habe gewartet.
Minuten.
Vielleicht Stunden.
Zeit gab es da draußen nicht mehr.
⸻
Später bin ich zurück.
Nicht, weil ich wollte.
Sondern weil ich keinen anderen Weg mehr gesehen habe.
Die Stadt hat mich wieder aufgenommen.
Oder verschluckt.
⸻
Am Nachmittag wurde es ruhiger.
Unheimlich ruhig.
Kein großes Feuer mehr.
Kein Vorwärts. Kein Zurück.
Nur dieses Gefühl, dass alles vorbei ist.
⸻
Jemand sagte später, wir hätten kapituliert.
Ein großes Wort.
Für etwas, das sich eher anfühlte wie… aufgeben, weil nichts mehr übrig war.
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Ich habe Karl nie wieder gesehen.
Manchmal frage ich mich, ob er durchgekommen ist.
Oder ob er irgendwo da draußen liegt, zwischen all den anderen.
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Ich erinnere mich nicht an einen klaren Moment des Endes.
Kein Signal.
Kein Befehl, der alles verändert hat.
Nur dieses langsame Verschwinden von allem, was vorher einmal sicher war.
Und das Einzige, was blieb, war dieser Morgen.
Der Moment, in dem wir noch geglaubt haben,
dass es vielleicht einen Weg hinaus gibt.
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Forwarded from Sleipnir (offiziell)
Moin ihr Rabauken. Folge 9 des Unvervesserlich Podcast ist auf Sendung. Gepflegt direkt und nicht drum herum. Ab Montag oder Dienstag dann auch bei Spotify verfügbar. Beste Grüße
https://youtu.be/8kubdg31D6U?is=UdIGJpMVHxBf5MOz
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Folge #9 Das Leben ist nicht nur Pommes und Disko
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Es ist ja kein Geheimnis, dass sich auch auf unserer Seite immer wieder absolute Minusmenschen sammeln.
Ein aktuelles Beispiel: ein 18-Jähriger aus Stendal, gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag. Als die Polizei ihn holen wollte, fanden sie in seiner Wohnung einen Hund – gefesselt, eingesperrt in einem Kühlschrank.
Sowas ist keine „Jugendsünde“, das ist abartig.
Normalerweise bin ich kein Freund davon, Menschen öffentlich an den Pranger zu stellen. Aber in solchen Fällen sollte man genau hinschauen und sich merken, mit was für Gestalten man es zu tun hat.
Wer zu so etwas fähig ist, hat in keiner Bewegung, in keiner Gemeinschaft und in keiner Gesellschaft etwas verloren.
In diesem Fall ist es ziemlich wahrscheinlich, dass ich ganz persönlich mal meine Kamera aus der Hand lege, sollte sich der Kerl auf irgendeiner Demo blicken lassen - VERSPROCHEN!
Ein aktuelles Beispiel: ein 18-Jähriger aus Stendal, gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag. Als die Polizei ihn holen wollte, fanden sie in seiner Wohnung einen Hund – gefesselt, eingesperrt in einem Kühlschrank.
Sowas ist keine „Jugendsünde“, das ist abartig.
Normalerweise bin ich kein Freund davon, Menschen öffentlich an den Pranger zu stellen. Aber in solchen Fällen sollte man genau hinschauen und sich merken, mit was für Gestalten man es zu tun hat.
Wer zu so etwas fähig ist, hat in keiner Bewegung, in keiner Gemeinschaft und in keiner Gesellschaft etwas verloren.
In diesem Fall ist es ziemlich wahrscheinlich, dass ich ganz persönlich mal meine Kamera aus der Hand lege, sollte sich der Kerl auf irgendeiner Demo blicken lassen - VERSPROCHEN!
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Echtes Holz.
Aus der Oberlausitz.
Für die Hände, die dich großgezogen haben.
Für den Mann, der nie viele Worte brauchte – aber immer da war.
Jede unserer Vatertagsscheiben trägt Spuren von Zeit, von Natur, von echtem Leben. Kein Stück ist wie das andere – genau wie die Geschichten, die euch verbinden.
Das ist kein Geschenk, das man einfach übergibt.
Das ist etwas, das bleibt.
Für deinen Vater.
Für gemeinsame Erinnerungen.
Für alles, was man nicht immer sagt.
Oberlausitz. Echt. Für ihn.
Kontakt und Bestellung:
@balaclavamoe
Aus der Oberlausitz.
Für die Hände, die dich großgezogen haben.
Für den Mann, der nie viele Worte brauchte – aber immer da war.
Jede unserer Vatertagsscheiben trägt Spuren von Zeit, von Natur, von echtem Leben. Kein Stück ist wie das andere – genau wie die Geschichten, die euch verbinden.
Das ist kein Geschenk, das man einfach übergibt.
Das ist etwas, das bleibt.
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„Mit meiner Focke-Wulf flieg’ ich ins Verderben“
Das letzte Opfer des Ernst Beichl – April 1945
April 1945.
Die letzten Wochen des Reiches.
Die Welt in Flammen.
Die Heimat bricht unter der Wucht der roten Welle zusammen.
Was zurückbleibt, ist Leid.
Zerrissene Landschaften, zerbrochene Familien –
geschändete Frauen, erschlagene Kinder, erschossene Greise.
Ein Kontinent taumelt dem Abgrund entgegen.
Und mittendrin: Männer,
die das Unmögliche versuchen –
nicht für sich,
sondern für ihr Volk.
Ernst Beichl. Jahrgang 1920.
Flieger, Vater, Sohn, Ehemann.
Ein Mann aus der Mitte des Volkes,
bereit, über seine Grenzen hinauszugehen –
bis an den Rand des Todes.
Und weiter.
Als sich die Rote Armee im Osten wie ein eiserner Kiefer durch Dörfer und Städte fraß,
als Hoffnung zur Pflicht und Pflicht zur letzten Ehre wurde,
schloss sich Beichl einer Einheit an, deren Name wie ein Schwur klingt:
„Selbstopferungsstaffel Leonidas.“
35 Männer. 35 Entschlossene.
Benannt nach jenem König von Sparta,
der mit 300 Getreuen dem Feind gegenübertrat –
wissend, dass er fallen würde,
doch hoffend, dass sein Opfer Sinn stiftet.
Am 12. April 1945 traf der Befehl ein:
Sondereinsatz auf dem Fliegerhorst Jüterbog.
Beichl verabschiedete sich in der Nähe von Sebnitz von seiner Frau und den beiden Kindern.
„Lebt wohl“, sagte er nur.
Dann trat er durch die Tür – und kehrte nie wieder zurück.
15. April: Die Einsatzbesprechung.
Ziel: feindliche Pontonbrücken über Oder und Neiße –
die Lebensadern des sowjetischen Vormarschs.
In der letzten Nacht sangen die Männer das alte Volkslied:
„Kein schöner Land in dieser Zeit.“
Es klang nicht mehr wie eine Melodie –
es war ein Abschied.
Ein Gebet.
Am Morgen des 16. April legten sie die gewohnte Fliegermontur beiseite.
Stattdessen: Ausgehuniform.
Orden auf der Brust.
Der Tod sollte ihnen in die Augen sehen –
und Ehre erkennen.
Ernst Beichl bestieg seine Focke-Wulf FW190 A-5,
ausgerüstet mit einer 500-Kilo-Bombe.
Ziel: eine sowjetische Brücke bei Zellin in Oberschlesien.
Er stieg auf.
Drehte seine Maschine auf den Rücken.
Setzte zum Sturzflug an.
Ein letzter Funkspruch des Begleitfliegers:
„Beichl hat getroffen! Die Brücke ist zerstört! Eine schwarze Wolke steht über dem Fluss.“
Dann riss auch er die Maschine in den Tod –
und verschmolz mit dem Feuer, das er entfacht hatte.
33 weitere Männer taten es ihm gleich.
Sie stiegen auf –
und flogen hinein in die Ewigkeit.
Am Morgen des 20. April 1945 telegrafierte Generalmajor Robert Fuchs
die Namen der 35 Fliegerhelden des Unternehmens „Samurei“ an das Führerhauptquartier.
Ein Foto zeigt Ernst Beichl – aufgenommen kurz nach der letzten Einsatzbesprechung.
Keine Angst im Blick.
Kein Zittern in den Händen.
Nur die stille, eiserne Entschlossenheit,
sein Leben hinzugeben –
nicht um zu töten,
sondern um zu retten.
Für die, die flohen.
Für die, die litten.
Für die, die niemals wussten, was Männer wie er taten –
im Schatten der Geschichte.
Ernst Beichl – HIER.
Ein Sohn des Volkes.
Ein Opfer aus Pflicht.
Ein Held, der mit seiner Focke-Wulf in den Himmel stieg –
und ins Verderben flog. Für Deutschland.
Das letzte Opfer des Ernst Beichl – April 1945
April 1945.
Die letzten Wochen des Reiches.
Die Welt in Flammen.
Die Heimat bricht unter der Wucht der roten Welle zusammen.
Was zurückbleibt, ist Leid.
Zerrissene Landschaften, zerbrochene Familien –
geschändete Frauen, erschlagene Kinder, erschossene Greise.
Ein Kontinent taumelt dem Abgrund entgegen.
Und mittendrin: Männer,
die das Unmögliche versuchen –
nicht für sich,
sondern für ihr Volk.
Ernst Beichl. Jahrgang 1920.
Flieger, Vater, Sohn, Ehemann.
Ein Mann aus der Mitte des Volkes,
bereit, über seine Grenzen hinauszugehen –
bis an den Rand des Todes.
Und weiter.
Als sich die Rote Armee im Osten wie ein eiserner Kiefer durch Dörfer und Städte fraß,
als Hoffnung zur Pflicht und Pflicht zur letzten Ehre wurde,
schloss sich Beichl einer Einheit an, deren Name wie ein Schwur klingt:
„Selbstopferungsstaffel Leonidas.“
35 Männer. 35 Entschlossene.
Benannt nach jenem König von Sparta,
der mit 300 Getreuen dem Feind gegenübertrat –
wissend, dass er fallen würde,
doch hoffend, dass sein Opfer Sinn stiftet.
Am 12. April 1945 traf der Befehl ein:
Sondereinsatz auf dem Fliegerhorst Jüterbog.
Beichl verabschiedete sich in der Nähe von Sebnitz von seiner Frau und den beiden Kindern.
„Lebt wohl“, sagte er nur.
Dann trat er durch die Tür – und kehrte nie wieder zurück.
15. April: Die Einsatzbesprechung.
Ziel: feindliche Pontonbrücken über Oder und Neiße –
die Lebensadern des sowjetischen Vormarschs.
In der letzten Nacht sangen die Männer das alte Volkslied:
„Kein schöner Land in dieser Zeit.“
Es klang nicht mehr wie eine Melodie –
es war ein Abschied.
Ein Gebet.
Am Morgen des 16. April legten sie die gewohnte Fliegermontur beiseite.
Stattdessen: Ausgehuniform.
Orden auf der Brust.
Der Tod sollte ihnen in die Augen sehen –
und Ehre erkennen.
Ernst Beichl bestieg seine Focke-Wulf FW190 A-5,
ausgerüstet mit einer 500-Kilo-Bombe.
Ziel: eine sowjetische Brücke bei Zellin in Oberschlesien.
Er stieg auf.
Drehte seine Maschine auf den Rücken.
Setzte zum Sturzflug an.
Ein letzter Funkspruch des Begleitfliegers:
„Beichl hat getroffen! Die Brücke ist zerstört! Eine schwarze Wolke steht über dem Fluss.“
Dann riss auch er die Maschine in den Tod –
und verschmolz mit dem Feuer, das er entfacht hatte.
33 weitere Männer taten es ihm gleich.
Sie stiegen auf –
und flogen hinein in die Ewigkeit.
Am Morgen des 20. April 1945 telegrafierte Generalmajor Robert Fuchs
die Namen der 35 Fliegerhelden des Unternehmens „Samurei“ an das Führerhauptquartier.
Ein Foto zeigt Ernst Beichl – aufgenommen kurz nach der letzten Einsatzbesprechung.
Keine Angst im Blick.
Kein Zittern in den Händen.
Nur die stille, eiserne Entschlossenheit,
sein Leben hinzugeben –
nicht um zu töten,
sondern um zu retten.
Für die, die flohen.
Für die, die litten.
Für die, die niemals wussten, was Männer wie er taten –
im Schatten der Geschichte.
Ernst Beichl – HIER.
Ein Sohn des Volkes.
Ein Opfer aus Pflicht.
Ein Held, der mit seiner Focke-Wulf in den Himmel stieg –
und ins Verderben flog. Für Deutschland.
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Forwarded from Stefan Hartung (Stefan Hartung)
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Der Ablauf der Oberbürgermeisterwahl wird in meinem neuesten Video noch einmal detailliert erklärt. Außerdem zeige ich auf, weshalb ich als Favorit ins Rennen gehe. Denn bereits 2019 konnte ich in Bad Schlema und Wildbach alle Wahlgänge mit deutlichem Vorsprung gewinnen. Ausschlaggebend waren damals lediglich die zahlenmäßig überlegenen Wähler aus Aue, die mit ihrem Wahlverhalten den Ausschlag für Heinrich Kohl (CDU) gaben.
Bei der Landratswahl 2022 konnte ich meinen Vorsprung sogar weiter ausbauen – und das, obwohl zusätzliche Mitbewerber, unter anderem von AfD und FDP, antraten. In der Hälfte der Wahlbezirke unserer Stadt lag ich damals bereits vorn, und der AfD-Kandidat erhielt stadtweit nur etwas mehr als halb so viele Stimmen wie ich.
Den vielen Mitbürgern, die mir über die Jahre hinweg Ihr Vertrauen aussprachen, bin ich immer wieder aufs Neue sehr dankbar! Ich habe mir stets größte Mühe gegeben diesem Vertrauensvorschuss gerecht zu werden.
Die Botschaft ist daher klar: Die Oberbürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl. Entscheidend sind nicht die Parteien, sondern die Menschen. Wenn Sie sich den politischen Wandel in unserer Stadt wünschen, dann bin ich der Kandidat, mit dem dieser Wandel möglich wird!
Ihr
Stefan Hartung
Bei der Landratswahl 2022 konnte ich meinen Vorsprung sogar weiter ausbauen – und das, obwohl zusätzliche Mitbewerber, unter anderem von AfD und FDP, antraten. In der Hälfte der Wahlbezirke unserer Stadt lag ich damals bereits vorn, und der AfD-Kandidat erhielt stadtweit nur etwas mehr als halb so viele Stimmen wie ich.
Den vielen Mitbürgern, die mir über die Jahre hinweg Ihr Vertrauen aussprachen, bin ich immer wieder aufs Neue sehr dankbar! Ich habe mir stets größte Mühe gegeben diesem Vertrauensvorschuss gerecht zu werden.
Die Botschaft ist daher klar: Die Oberbürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl. Entscheidend sind nicht die Parteien, sondern die Menschen. Wenn Sie sich den politischen Wandel in unserer Stadt wünschen, dann bin ich der Kandidat, mit dem dieser Wandel möglich wird!
Ihr
Stefan Hartung
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20. April 1945 – Bautzen im Sturm.
Während in Berlin die ersten Granaten einschlagen und das Herz des Reiches zu zerbersten droht, steht die Rote Armee vor Bautzen – bereit, die Stadt zu nehmen, koste es, was es wolle.
In den grauen Morgenstunden sichern Pioniere der Wehrmacht die Spreeübergänge – vermint, versperrt, scharf gemacht. Noch stehen die Brücken, doch ihr Schicksal ist besiegelt. Jeder Balken, jeder Stein – ein letztes Hindernis im Vormarsch der Sowjets.
Die Kämpfe verdichten sich im Nordosten der Stadt. Das altehrwürdige Schützenhaus, einst Hauptverpflegungslager der Truppen, gerät gegen Mittag unter schweres Feuer. Russische Artillerie trifft das Herz des Widerstands – und legt es in Schutt und Asche.
Auf den Straßen wird erbittert gekämpft. Jeder Meter Boden kostet Blut. Russische Scharfschützen haben längst die Dächer besetzt – ihre Schatten legen sich tödlich über die Gassen. Melder, Sanitäter, Munitionsträger – jeder von ihnen bewegt sich unter Lebensgefahr.
Die Stadt ist ein Schlachtfeld. Die Ladungen an den Brücken sind scharf.
⸻
Teil 2 folgt heute Abend.
Mehr vom Kampf um Bautzen 1945:
t.me/balaclavagraphics
Während in Berlin die ersten Granaten einschlagen und das Herz des Reiches zu zerbersten droht, steht die Rote Armee vor Bautzen – bereit, die Stadt zu nehmen, koste es, was es wolle.
In den grauen Morgenstunden sichern Pioniere der Wehrmacht die Spreeübergänge – vermint, versperrt, scharf gemacht. Noch stehen die Brücken, doch ihr Schicksal ist besiegelt. Jeder Balken, jeder Stein – ein letztes Hindernis im Vormarsch der Sowjets.
Die Kämpfe verdichten sich im Nordosten der Stadt. Das altehrwürdige Schützenhaus, einst Hauptverpflegungslager der Truppen, gerät gegen Mittag unter schweres Feuer. Russische Artillerie trifft das Herz des Widerstands – und legt es in Schutt und Asche.
Auf den Straßen wird erbittert gekämpft. Jeder Meter Boden kostet Blut. Russische Scharfschützen haben längst die Dächer besetzt – ihre Schatten legen sich tödlich über die Gassen. Melder, Sanitäter, Munitionsträger – jeder von ihnen bewegt sich unter Lebensgefahr.
Die Stadt ist ein Schlachtfeld. Die Ladungen an den Brücken sind scharf.
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Teil 2 folgt heute Abend.
Mehr vom Kampf um Bautzen 1945:
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