Balaclava Graphics Bautzen
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Kontakt: @Balaclavamoe
Das rechte Medienkollektiv aus der Oberlausitz.
Fotojournalismus von rechts.

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Für alle, die sich tiefer mit der Schlacht um Bautzen beschäftigen wollen – insbesondere mit der letzten größeren erfolgreichen Offensive deutscher Truppen im April 1945 rund um Bautzen – haben wir ein paar ausgewählte Buchtipps für euch zusammengestellt.

Gerade in einer Zeit, in der vieles nur noch oberflächlich behandelt wird, lohnt sich der Blick in detaillierte Zeitzeugenberichte und fundierte Darstellungen umso mehr. Bautzen ist kein Randthema der Geschichte – sondern ein Kapitel, das oft übersehen wird, obwohl es militärisch wie menschlich von enormer Bedeutung ist.

Ein besonderer Hinweis geht dabei an das Werk von Arno Lehnert.
Dieses Buch ist mittlerweile nur noch schwer zu bekommen, aber jeden Aufwand wert. Mit etwas Glück taucht es auf Flohmärkten oder in privaten Sammlungen auf – dann allerdings meist zu einem entsprechend hohen Preis.

Wer ernsthaft Interesse hat: Meldet euch gern bei uns.
Wir halten die Augen offen und geben Bescheid, wenn sich irgendwo eine Gelegenheit ergibt.

Und unter uns:
An gute Bekannte würde Moe sein persönliches Exemplar im Zweifel sogar verleihen 😉🤝

@balaclavamoe
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22. April 1945

„Haltet durch! Wir kommen!“

Dieser Funkspruch der 4. Panzerarmee erreichte am späten Nachmittag des 22.04.45 den Gefechtsstand von Oberst Hoepke.

Die Verbände der 4. Panzerarmee rücken von Nord-Osten und Süd-Osten in das Stadtgebiet Bautzen vor.

Auf den Straßen stoßen die Männer auf erbitterten Widerstand von schlecht ausgerüsteten aber zahlenmäßig überlegenen Sowjets.

Der Gefechtsstand von Oberst Hoepke ist derweil komplett eingekesselt und mehrere t34-Panzer versuchen sich mit Sprenggeschossen durch die Verteidigungsanlagen zu schießen.

Ein T34 bricht bei dem Versuch durch ein Haus zu fahren in das Kellergewölbe ein und bleibt stecken.
Heute befindet sich in diesem Haus die Bautzner Senfstube.

Jeder Straßenzug wird hart umkämpft. Zeller und seine Volkssturmkompanie machen derweil den russischen Stab aus, welcher sich im Rathaus eingerichtet hat und nehmen diesen unter Beschuss.

Im Osten rollen die gepanzerten Verbände der Wehrmacht unentwegt weiter in die Stadt und versetzen die russischen Soldaten in Angst und Schrecken. Viele Russen fliehen.

An der Ortenburg geht den russischen Panzern langsam die Munition aus und der Angriff auf Hoepkes Gefechtsstand flacht ab.
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Gedenken in Niederkaina 2026
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Was hier in Niederkaina bei Bautzen geschah, war kein Einzelfall.
Verbrechen wie in Niederkaina sucht man vergeblich in den Geschichtsbüchern unserer Zeit - sie passen nicht zur Befreiungslüge, die uns die Siegermächte seit jeher aufgetischt haben.

Doch wir wissen was damals geschah, wir werden der Opfer gedenken und an dieses Verbrechen erinnern!
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Hans Zeller
Ein Name, der Widerstand bedeutet.


Der Lehrer. Der Kämpfer. Der Vater.
Hans Zeller, einst Fallschirmjäger, verwundet 1940 im Einsatz über Rotterdam, wurde aus der Wehrmacht entlassen – und kehrte zurück in die Heimat, um an der Fichteschule von Bautzen Generationen zu unterrichten.

Doch als im Frühjahr 1945 der Krieg an die Tore Bautzens klopfte, stand er wieder auf – nicht als Soldat einer Armee, sondern als Volkssturmkompanieführer, an der Spitze des Panzerjagdkommandos 186/1. Seit dem 18. April war seine Einheit im Kampfeinsatz, zog sich unter schwerem Beschuss über die Weißenberger Landstraße von Nechern nach Bautzen zurück.

Zwischen Hoffnung und ahnungsvoller Stille schrieb Hans Zeller am 21. April 1945 eine letzte Nachricht an seine Familie – auf einer schlichten Postkarte, in einem Keller der Reichenstraße 29:

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„Liebe Ursula!
Nach schweren Kampftagen einmal ein paar Stunden Ruhe im Keller der Reichenstraße 29. Ich denke Dein in Liebe und Dank.
Grüßt die Kinder, die Omi, meine Eltern und Geschwister.
Wir gehen wohl einem ungewissen Schicksal entgegen. Doch wir wollen es bestehen, so Gott es will.
In inniger Liebe – Dein Hans“

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Es war das letzte Lebenszeichen. Drei Tage später, am 23. April, fiel ein Schuss auf dem Burgplatz. Stimmen schrien. Hektik brach aus.
Hans Zeller war gefallen – vermutlich durch eine deutsche Kugel, ein tragisches Versehen.
Schwer verwundet, blutend aus einer Halswunde, wurde er in das Haus Messergasse 2 getragen.

Seine letzten Worte:

„Kameraden, das war nicht recht!“

Ein Zeitzeuge, der auf dem Burgplatz Posten stand, erinnerte sich:

„Ein Schuss fiel. Geschreie. Es kam große Hektik auf. Ein Volkssturmführer war erschossen worden. Niemand wollte es gewesen sein.“

Hans Zeller wurde auf dem Taucherfriedhof beigesetzt.

Wenige Stunden vor seinem Tod schrieb er ein Gedicht – einfach, ehrlich, standhaft. Ein Vermächtnis aus einer sterbenden Welt:

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Wir tragen am Schicksal
und tun unsre Pflicht,
wir glauben und schaffen
und fürchten uns nicht.

Wir tragen am Schicksal
und schwer ist der Sinn,
so vieles versunken,
so vieles dahin.

Wir tragen am Schicksal,
doch fest bleibt der Mut,
Gott ist unser Schicksal,
und Gott ist gut.

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Hans Zeller – HIER.
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