Ein bewegter Tag geht zu Ende. Zwischen Regierungsprotest und Gegendemo und zwischen privat und beruflich war ich heute unterwegs.
Berlin hat sich so gezeigt, wie ich es kenne: fröhlich, kämpferisch, wütend und anarchisch. Über 5000 Polizisten können keine Regeln durchsetzen, wenn Zehntausende ihre Freizeit gestalten. So gab es Konzerte im Marihuana-Dunst, Umarmungen und Küsse. Dann natürlich die ritualisierte "18-Uhr-Demo". Die Revolution wird auch in diesem Jahr ausbleiben.
Seit 12 Monaten habe ich keine so gedrängte Veranstaltung erlebt. Die berühmten Abstände wurden nicht im geringsten eingehalten. Das jedoch ist eine andere Geschichte und da hat Polizei Berlin ihren Anteil dran.
Ich bin wohlbehalten zu Hause und habe an meinem Ende der Demo nur sehr wenige Festnahmen und Reizgaseinsatz gesehen. Marcel ist an anderer Stelle gewesen wo es anders zur Sache ging.
Doch eines ist wichtig: Auch heute waren die Demonstranten ganz überwiegend friedlich und sind für ihre Meinung auf die Straße gegangen.
Benjamin
Berlin hat sich so gezeigt, wie ich es kenne: fröhlich, kämpferisch, wütend und anarchisch. Über 5000 Polizisten können keine Regeln durchsetzen, wenn Zehntausende ihre Freizeit gestalten. So gab es Konzerte im Marihuana-Dunst, Umarmungen und Küsse. Dann natürlich die ritualisierte "18-Uhr-Demo". Die Revolution wird auch in diesem Jahr ausbleiben.
Seit 12 Monaten habe ich keine so gedrängte Veranstaltung erlebt. Die berühmten Abstände wurden nicht im geringsten eingehalten. Das jedoch ist eine andere Geschichte und da hat Polizei Berlin ihren Anteil dran.
Ich bin wohlbehalten zu Hause und habe an meinem Ende der Demo nur sehr wenige Festnahmen und Reizgaseinsatz gesehen. Marcel ist an anderer Stelle gewesen wo es anders zur Sache ging.
Doch eines ist wichtig: Auch heute waren die Demonstranten ganz überwiegend friedlich und sind für ihre Meinung auf die Straße gegangen.
Benjamin
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Die Polizei hat hier in Berlin Kreuzberg / Neukölln sicher noch die halbe Nacht damit zu tun, die Ausgangssperre durchzusetzen. Viele Hundertschaften sind weiter im Einsatz. Die Lage ist überschaubar. Doch unser Einsatz endet hier. Schönen Abend allerseits! 😊🥳
Ab in den Montag! Benjamin und Marcel sprechen heute von 12 bis 13 Uhr im Radio-Livestream über die Erlebnisse am 1. Mai - es gibt viel zu berichten. Klickt euch gerne rein: http://audio2.video.ria.ru/voiceger Wir wünschen einen guten Start in die neue Woche! 😎😊
Basierend auf meinem Video: Wie steht ihr zu einer Veröffentlichung des Vortrags von "König" Peter Fitzek vor Querdenken im November? Sollte das Video öffentlich werden?
Anonymous Poll
5%
Nein, es war ein vertrauliches Treffen
4%
Nein, das schadet der Bewegung
2%
Nein, weil der Leak von Anonymus D kommt
11%
Ja, ich will Klarheit über das Treffen
40%
Ja, jeder sollte sich selbst seine Meinung bilden können
8%
Ja, Basta Berlin sollte es veröffentlichen wenn sie es haben
15%
Das Thema ist durch und Schnee von gestern
14%
Ist mir einerlei
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Anonymus Deutschland, Querdenken, "Königreich Deutschland", Video öffentlich?
Liebe Basta Berlin-Freunde, hier noch ein längerer Text zu der großen Debatte um Patente auf Impfstoffe.
Was war passiert?
Seit Monaten gibt es eine Initiative unter anderem aus Südafrika und Indien, die Patente für Sars-Cov-2-Impfstoffe auszusetzen. So soll es allen Ländern ermöglicht werden, auf den bestehenden Formeln eigene Produktionen aufzubauen. Astrazeneca hat beispielsweise Indien von sich aus die Genehmigung dafür erteilt. Biontech/Pfizer oder Moderna hingegen nicht. Dieser Initiative von über 100 Ländern haben sich die USA gestern öffentlich angeschlossen und das Thema liegt heute bei der Welthandelsorganisation WTO. Für diese Maßnahme gibt es Pro und Contra-Argumente. Befürworter argumentieren, dass die Preise für ärmere Länder fallen könnten und die Produktion deutlich steigen könnte. Befürworter verweisen außerdem auf zwei finanzielle Aspekte:
1. Wurden die Impfstoffe ohnehin mit massiver staatlicher Unterstützung und Subventionen entwickelt. So könnte man sagen, dass viele der Kosten zwar von Staaten getragen, der Gewinn aber privatisiert wurde.
2. Die Unternehmen hinter den Impfstoffen haben bereits Milliardenumsätze gemacht. Pfizer hat Anfang der Woche Quartalszahlen für Q1 veröffentlicht und auch eine Prognose abgegeben. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von 26 Milliarden Dollar durch den Impfstoff. Die Forschungsarbeit hat sich also ausgezahlt, argumentieren die Befürworter einer Patentsuspendierung.
Kritiker verweisen darauf, dass sichere Produktionen nicht einfach aus dem Boden gestampft werden könnten und sichere Produkte Spezialisten und Erfahrung bräuchten. Außerdem seien nicht nur die Produktionskapazitäten ein Problem, sondern auch die Belieferung mit den Inhaltsstoffen. Angeführt wird außerdem das Argument, dass forschende Pharmaunternehmen ihre Bemühungen zurückschrauben könnten, neue Medikamente und Ähnliches zu entwickeln.
Die Debatte wird zu einem Zeitpunkt auf die Agenda gebracht, wo die großen Verträge geschlossen sind und die Impfzukunft der EU und der USA in Sack und Tüten ist. Die Umsätze in den „reichen Ländern“ sind gemacht.
Ursula von der Leyen hat eine kaum verdeckte Attacke auf die USA geritten. Sie sagte laut SZ:
„Kurzfristig rufen wir jedoch alle Länder mit Impfstoffproduktion auf, Exporte zu erlauben und alles zu vermeiden, was Lieferketten stören könnte.“ Das ging natürlich direkt über den großen Teich. Schließlich hatte Curevac in dieser Woche moniert, dass die USA Inhaltsstoffe zurückhalten würden. Doch nicht genug damit. Von der Leyern fuhr fort:
„Um es klar zu sagen, Europa ist die einzige demokratische Region der Welt, die Exporte im großen Maßstab erlaubt.“ Europa sei die Apotheke der Welt und habe mehr als 200 Millionen Dosen in den Rest der Welt geliefert. Das sei fast so viel, wie hier in der EU verabreicht worden sei.
Der Seitenhieb in Richtung Russland und China sei nur am Rande erwähnt. Die Breitseite ging natürlich in Richtung der Vereinigten Staaten.
Auch Jens Spahn frotzelte in Richtung Biden: „Die EU ist zum Export in Wort und Tat bereit. Wir freuen uns, wenn die USA es nun auch sind.“ Der Gesundheitsminister rief damit in Erinnerung, wie die Vereinigten Staaten sich in den vergangenen Monaten zu Exporten verhalten haben.
Der kürzlich geimpfte Grünen-Vorsitzende Robert Habeck setzte einen anderen Ton: »Das ist ein großer Schritt aus den USA. Wir können die Pandemie nur global bekämpfen.“
Und dann wäre da noch die „zero covid- Initiative“. Prominente deutsche Unterstützer sind unter anderem Luisa Neubauer, Georg Restle , Margarete Stokowski und Hengameh Yaghoobifarah. Sie forderten schon vor Monaten:
„Impfstoffe sollten der privaten Profiterzielung entzogen werden. Sie sind ein Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit vieler Menschen, sie müssen der gesamten Menschheit gehören.“
Soweit mal ein kleiner, hoffentlich interessanter Abriss zu diesem Thema und Reaktionen auf die Pläne.
Was war passiert?
Seit Monaten gibt es eine Initiative unter anderem aus Südafrika und Indien, die Patente für Sars-Cov-2-Impfstoffe auszusetzen. So soll es allen Ländern ermöglicht werden, auf den bestehenden Formeln eigene Produktionen aufzubauen. Astrazeneca hat beispielsweise Indien von sich aus die Genehmigung dafür erteilt. Biontech/Pfizer oder Moderna hingegen nicht. Dieser Initiative von über 100 Ländern haben sich die USA gestern öffentlich angeschlossen und das Thema liegt heute bei der Welthandelsorganisation WTO. Für diese Maßnahme gibt es Pro und Contra-Argumente. Befürworter argumentieren, dass die Preise für ärmere Länder fallen könnten und die Produktion deutlich steigen könnte. Befürworter verweisen außerdem auf zwei finanzielle Aspekte:
1. Wurden die Impfstoffe ohnehin mit massiver staatlicher Unterstützung und Subventionen entwickelt. So könnte man sagen, dass viele der Kosten zwar von Staaten getragen, der Gewinn aber privatisiert wurde.
2. Die Unternehmen hinter den Impfstoffen haben bereits Milliardenumsätze gemacht. Pfizer hat Anfang der Woche Quartalszahlen für Q1 veröffentlicht und auch eine Prognose abgegeben. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von 26 Milliarden Dollar durch den Impfstoff. Die Forschungsarbeit hat sich also ausgezahlt, argumentieren die Befürworter einer Patentsuspendierung.
Kritiker verweisen darauf, dass sichere Produktionen nicht einfach aus dem Boden gestampft werden könnten und sichere Produkte Spezialisten und Erfahrung bräuchten. Außerdem seien nicht nur die Produktionskapazitäten ein Problem, sondern auch die Belieferung mit den Inhaltsstoffen. Angeführt wird außerdem das Argument, dass forschende Pharmaunternehmen ihre Bemühungen zurückschrauben könnten, neue Medikamente und Ähnliches zu entwickeln.
Die Debatte wird zu einem Zeitpunkt auf die Agenda gebracht, wo die großen Verträge geschlossen sind und die Impfzukunft der EU und der USA in Sack und Tüten ist. Die Umsätze in den „reichen Ländern“ sind gemacht.
Ursula von der Leyen hat eine kaum verdeckte Attacke auf die USA geritten. Sie sagte laut SZ:
„Kurzfristig rufen wir jedoch alle Länder mit Impfstoffproduktion auf, Exporte zu erlauben und alles zu vermeiden, was Lieferketten stören könnte.“ Das ging natürlich direkt über den großen Teich. Schließlich hatte Curevac in dieser Woche moniert, dass die USA Inhaltsstoffe zurückhalten würden. Doch nicht genug damit. Von der Leyern fuhr fort:
„Um es klar zu sagen, Europa ist die einzige demokratische Region der Welt, die Exporte im großen Maßstab erlaubt.“ Europa sei die Apotheke der Welt und habe mehr als 200 Millionen Dosen in den Rest der Welt geliefert. Das sei fast so viel, wie hier in der EU verabreicht worden sei.
Der Seitenhieb in Richtung Russland und China sei nur am Rande erwähnt. Die Breitseite ging natürlich in Richtung der Vereinigten Staaten.
Auch Jens Spahn frotzelte in Richtung Biden: „Die EU ist zum Export in Wort und Tat bereit. Wir freuen uns, wenn die USA es nun auch sind.“ Der Gesundheitsminister rief damit in Erinnerung, wie die Vereinigten Staaten sich in den vergangenen Monaten zu Exporten verhalten haben.
Der kürzlich geimpfte Grünen-Vorsitzende Robert Habeck setzte einen anderen Ton: »Das ist ein großer Schritt aus den USA. Wir können die Pandemie nur global bekämpfen.“
Und dann wäre da noch die „zero covid- Initiative“. Prominente deutsche Unterstützer sind unter anderem Luisa Neubauer, Georg Restle , Margarete Stokowski und Hengameh Yaghoobifarah. Sie forderten schon vor Monaten:
„Impfstoffe sollten der privaten Profiterzielung entzogen werden. Sie sind ein Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit vieler Menschen, sie müssen der gesamten Menschheit gehören.“
Soweit mal ein kleiner, hoffentlich interessanter Abriss zu diesem Thema und Reaktionen auf die Pläne.
Auf in den Basta-Donnerstag! Marcel und Benjamin wünschen gute Unterhaltung!
Grüße gehen raus an die 18485 "Neuinfizierten" des gestrigen Tages. Think positiv: In vier Wochen habt ihr Eure Grundrechte zurück.
Das gesamte Team von Basta Berlin distanziert sich ausdrücklich von Sachbeschädigung.
Entsprechende Graffitis sollten darum ausschließlich auf dafür vorgesehenen Flächen angebracht werden.
Außerdem gerne auf allen Privathäusern dieses Landes, so der Eigentümer damit einverstanden ist oder diese sogar selbst angebracht hat.
Danke an Stephan für das Fundstück und Euch allen ein tolles Wochenende!
Marcel und Benjamin
Entsprechende Graffitis sollten darum ausschließlich auf dafür vorgesehenen Flächen angebracht werden.
Außerdem gerne auf allen Privathäusern dieses Landes, so der Eigentümer damit einverstanden ist oder diese sogar selbst angebracht hat.
Danke an Stephan für das Fundstück und Euch allen ein tolles Wochenende!
Marcel und Benjamin
P.S. Wir haben im Interview auch einiger eurer Zuschauerfragen untergebracht! 😊👍
Eins haben wir heute noch für euch. Ich würde mich persönlich sehr freuen, wenn ihr das Video kurz anschaut.
Ich spreche mir Owe Schattauer alias Stimme des Zorns. Ein wirklich einmaliger Typ mit klarer Kante.
Wir sprechen über deutsche Russlandpolitik, auch über Corona und die Friedensbewegung.
Es macht Spaß und gibt neue Eindrücke zu Russland:
Ich spreche mir Owe Schattauer alias Stimme des Zorns. Ein wirklich einmaliger Typ mit klarer Kante.
Wir sprechen über deutsche Russlandpolitik, auch über Corona und die Friedensbewegung.
Es macht Spaß und gibt neue Eindrücke zu Russland:
Ankündigung: Heute um ca. 17:30 Uhr veröffentlichen wir unser Interview mit Sahra Wagenknecht. Auf YouTube und auf SNAnews.de 🥳🥳🥳