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Sensationell wurde die Sache dann, als sich der Starvirologe Prof. Dr. Christian Drosten heute eingebracht hat. Er schrieb, soweit er es beurteilen könne habe der „Volksverpetzer“ noch nie die Zusammenhänge verändert oder ein Weltbild produziert.
Als ich das gelesen habe bin ich fast vom Stuhl gefallen. Über die vom Petzer gefeierte „Studie“ zu Querdenken-Demos haben wir ja schon berichtet. Ich hänge unten ein weiteres Beispiel an. Es handelt sich um einen VP-Artikel vom 7. Mail. Hier erstmal der Link zum Tweet
Was war damals mein Problem mit dem „Volksverpetzer“-Tweet und Beitrag?
Auf Twitter schreiben sie: „Es sind die Rechtsextremisten, die mit Querdenken zusammen gearbeitet haben.“
Sie meinen also, das „Königreich Deutschland“ und Peter Fitzek seien rechstextrem. Das hat mich gewundert weil ich in meiner Recherche dafür keine klaren Belege gefunden habe. Nun las ich mir den dazugehörigen Artikel durch:
Dort wird jede Menge über Fitzek geschrieben was gesonderter Erwähnung wert ist. Insbesondere macht der Petzer einen ziemlich merkwürdigen Move. Er schreibt zunächst, dass Reichsbürger vom Verfassungsschutz zu den Rechtsextremisten gezählt würden. Dann, dass Fitzek vom Verfassungsschutz als Reichsbürger beobachtet würde. Und weiter dann, dass bei Reichsbürgern Amphetamine, Macheten und Schusswaffen gefunden wurden.
Durch die Verbindung dieser Informationen kann folgender Eindruck entstehen: Herr Fitzel ist Reichsbürger und darum rechtsextrem. Bei ihm wurden Drogen und Waffen gefunden.
Aber was steht da außerdem im Artikel? Nach Erkenntnissen der Bundesregierung gibt es in Deutschland 19 000 Reichsbürger. Laut Bundesinnenministerium werden 950 als Rechtsextreme eingestuft.
Wie bitte? Woher weiß der Petzer dann, das Fitzek ein Rechtsextremer ist? Oder einer von 18050 Reichsbürgern, die nicht rechtsextrem sind?
Und das ist hier die wirklich brutale Geschichte. Ballweg und die Querdenker arbeiten mit Rechtsextremen zusammen. Das bleibt jetzt einfach bei Twitter so stehen und wird von Professor Drosten durch seinen Tweet noch geadelt.
Fazit: Herr Drosten sollte sich unbedingt raushalten. Oder er denkt ganz anders als ich. Auch ich lese häufig im Petzer und empfinde ihn oft auch als bereichernd. Aber neutral ist er natürlich nicht.
FERTIG!
Pfingsten in Berlin. Angekündigt als Protestwochenende mit Hunderttausenden wurde daraus ein Frühlingswochenende. Die Hunderttausende haben sich für Freizeit entschieden statt Protest. Ich habe mir heute den Protest in Berlin Kreuzberg angeschaut. Auf der regierungskritischen Kundgebung waren etwa 150 Menschen. Auf dem Gegenprotest etwa 40. Das Foto zeigt den Gegenprotest im Vordergrund und hinten dann die Kundgebung. Verwundert war ich über die Dichte der Teststationen rund um den Bergmannkiez. Innerhalb von 500 Metern gab es zwei mobile Testsutos und eine Hinterhofstation in einem Restaurant.
Und ja, Benjamin ist schwach geworden. Seine Frau überzeugte ihn, seinen ersten staatlichen Test zu machen. Zur Belohnung gab es Biergarten.
Das steht im Widerspruch zu dem, was er gesagt hat. Aber gut, so ist das. Gleich gibt es eine Umfrage dazu.