Forwarded from Robert Teske
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Deutsche Soldaten sterben bald für ukrainische Dörfer?
Noch-Kanzler Friedrich Merz:
Das weckt sicher auch die wenigen Parteifreunde auf, die eine Aufrüstung der Merz-Bundeswehr begrüßen …
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Noch-Kanzler Friedrich Merz:
Wir werden auf dem Land, zur See und in der Luft zur Stärkung der Ukraine beitragen ... wir schließen dabei nichts aus.
Das weckt sicher auch die wenigen Parteifreunde auf, die eine Aufrüstung der Merz-Bundeswehr begrüßen …
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Forwarded from Robert Teske
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Zerbricht die Koalition an der Rentenreform?
Noch nicht. Aber zwischen den Koalitionspartnern taten sich Ende 2025 spannende Risse auf – und dazu kamen ja noch die Wannabe-»Rebellen« in den eigenen Reihen der Union.
Die Kluft wird tiefer, die Junge Gruppe bleibt bedeutungslos, und die Sozialdemokraten sind bald wohl nur noch eine Kleinpartei. Dennoch dominieren sie Schwarz-Rot bis ins Absurde hinein.
Kann das gut gehen? Und: Was will eigentlich die AfD?
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Noch nicht. Aber zwischen den Koalitionspartnern taten sich Ende 2025 spannende Risse auf – und dazu kamen ja noch die Wannabe-»Rebellen« in den eigenen Reihen der Union.
Die Kluft wird tiefer, die Junge Gruppe bleibt bedeutungslos, und die Sozialdemokraten sind bald wohl nur noch eine Kleinpartei. Dennoch dominieren sie Schwarz-Rot bis ins Absurde hinein.
Kann das gut gehen? Und: Was will eigentlich die AfD?
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[OAZ statt FAZ?]
Ostdeutsche lesen nur sehr zurückhaltend die westdeutsche „Qualitätspresse“. Von Frankfurter Allgemeine bis ZEIT: Die Absatzzahlen zwischen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind, im Vergleich zu den alten Bundesländern, verschwindend gering.
Aber auch die ostdeutschen Regionalzeitungen verlieren konstant an Auflage. Dessen ungeachtet wagt sich der streitbare Medienunternehmer Holger Friedrich aus Ostberlin, der u.a. die Berliner Zeitung und die neue Weltbühne verantwortet, nun an ein weiteres, überaus ambitioniertes Zeitungsprojekt: die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (OAZ).
In wenigen Wochen startet das Vorhaben, an dem bereits hinter den Kulissen emsig gearbeitet wird. Montag bis Freitag erscheint es dann als E-Paper, samstags folgt eine große Print-Wochenendausgabe.
Wird es Friedrich und seinen Redaktionen (von Chemnitz bis Rostock) gelingen, die „Sehnsucht nach mehr Nähe als Kennzeichen eines ostdeutschen Lebensgefühls“ (Simon Strauß) in Abonnements zu übersetzen?
Oder bleibt das selbstformulierte Ziel, ein neues Ost-„Leitmedium“ zu schaffen, in den Mühen der Ebene stecken?
Meine „Kaisers Zone“ für Der Eckart gibt es folglich diesmal zur Frage: OAZ statt FAZ?
Grüße in die Runde.
___
// folgt dem kaiser
Ostdeutsche lesen nur sehr zurückhaltend die westdeutsche „Qualitätspresse“. Von Frankfurter Allgemeine bis ZEIT: Die Absatzzahlen zwischen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind, im Vergleich zu den alten Bundesländern, verschwindend gering.
Aber auch die ostdeutschen Regionalzeitungen verlieren konstant an Auflage. Dessen ungeachtet wagt sich der streitbare Medienunternehmer Holger Friedrich aus Ostberlin, der u.a. die Berliner Zeitung und die neue Weltbühne verantwortet, nun an ein weiteres, überaus ambitioniertes Zeitungsprojekt: die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (OAZ).
In wenigen Wochen startet das Vorhaben, an dem bereits hinter den Kulissen emsig gearbeitet wird. Montag bis Freitag erscheint es dann als E-Paper, samstags folgt eine große Print-Wochenendausgabe.
Wird es Friedrich und seinen Redaktionen (von Chemnitz bis Rostock) gelingen, die „Sehnsucht nach mehr Nähe als Kennzeichen eines ostdeutschen Lebensgefühls“ (Simon Strauß) in Abonnements zu übersetzen?
Oder bleibt das selbstformulierte Ziel, ein neues Ost-„Leitmedium“ zu schaffen, in den Mühen der Ebene stecken?
Meine „Kaisers Zone“ für Der Eckart gibt es folglich diesmal zur Frage: OAZ statt FAZ?
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Der Eckart
OAZ statt FAZ
von Benedikt Kaiser Ostdeutsche lesen nur sehr zurückhaltend die westdeutsche „Qualitätspresse“. Das heißt: Bürger Sachsens, Sachsen-Anhalts, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns und Thüringens,...
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[Regime Change, der nächste …]
Thema Iran:
Dass auch in AfD und Vorfeld so viele Personen den erneuten Regime Change-Versuch in Teheran unterstützen, oft unter Verwendung banaler antiislamischer Stereotype, fällt ihnen spätestens dann auf die Füße, wenn ein Bürgerkriegs-Iran, und nur ein solcher entstünde ja, kein westlich-liberales Paradies auf Erden, für etliche Millionen Flüchtlinge sorgt. Und man dadurch mindestens ideologisch motivierte Mitverantwortung für die weitere Destabilisierung des Mittleren Ostens trägt.
Ich bin da skeptisch und wage vorsichtig zu formulieren: Es ist unpolitischer Wahnsinn, aus den katastrophalen Regime Change-Episoden der letzten Jahre von Libyen bis Syrien nichts, aber auch gar nichts gelernt zu haben. Gerade als Deutsche.
P.S.: Wem das nicht auf die Füße fällt? Jenen Neocon-Netzwerken, die erneut diese offensichtliche und mittlerweile ja auch unverhohlene Farbrevolution managen.
P.P.S.: Ich nehme vielen deutschen Rechtspopulisten und Liberalkonservativen auch ihr vermeintlich hehres Motiv, die eingeforderte Befreiung der iranischen Frauen vom Kopftuch, nicht ab. Viele fallen hier vielmehr auf die westextreme Inszenierung rein, dass der schiitische Islam, der interessanterweise, aber dies nur am Rande, viele Berührungspunkte zu christlichen Mythen und Lehren aufweist, ein moralisch „böser“ Islam sei, wohingegen man gerade keinen Regime Change in Saudi-Arabien und sonstwo einfordert, wo „der Islam“ ja bekannterweise deutlich rigider gelebt wird (wahhabitisch).
Es ist eben für die wirklich handelnden einflussstarken Akteure letztlich eine Frage der Geopolitik und Geoökonomie und keine der Religion. Aber die Religionsfrage nutzen sie zielsicher, um vorhandene Ressentiments zu stimulieren und, darauf aufbauend, „rechte“ Gefolgschaft für die Zerstörung des realexistierenden Iran zu erhalten.
P.P.P.S.: Dass auch den bundesdeutschen rechten Regime-Change-Befürwortern anstelle des (durchaus kritikwürdigen, durchaus repressiven) schiitisch-autoritären Staatswesens nichts Besseres einfällt als eine krude Apologie des vergangenen und volksfernen Schah-Regimes, ist dann nur noch die Krone des Irrsinns. Da wird am Ende noch der über alle (!) iranischen politischen Lager hinweg verhasste Schah ex post zum Frauenrechtler stilisiert … wenigstens auf eine irritierende Art unterhaltsam bleibt das Krisen- und Kriegsjahr 2026.
Grüße in die Runde.
___
// folgt dem kaiser
Thema Iran:
Dass auch in AfD und Vorfeld so viele Personen den erneuten Regime Change-Versuch in Teheran unterstützen, oft unter Verwendung banaler antiislamischer Stereotype, fällt ihnen spätestens dann auf die Füße, wenn ein Bürgerkriegs-Iran, und nur ein solcher entstünde ja, kein westlich-liberales Paradies auf Erden, für etliche Millionen Flüchtlinge sorgt. Und man dadurch mindestens ideologisch motivierte Mitverantwortung für die weitere Destabilisierung des Mittleren Ostens trägt.
Ich bin da skeptisch und wage vorsichtig zu formulieren: Es ist unpolitischer Wahnsinn, aus den katastrophalen Regime Change-Episoden der letzten Jahre von Libyen bis Syrien nichts, aber auch gar nichts gelernt zu haben. Gerade als Deutsche.
P.S.: Wem das nicht auf die Füße fällt? Jenen Neocon-Netzwerken, die erneut diese offensichtliche und mittlerweile ja auch unverhohlene Farbrevolution managen.
P.P.S.: Ich nehme vielen deutschen Rechtspopulisten und Liberalkonservativen auch ihr vermeintlich hehres Motiv, die eingeforderte Befreiung der iranischen Frauen vom Kopftuch, nicht ab. Viele fallen hier vielmehr auf die westextreme Inszenierung rein, dass der schiitische Islam, der interessanterweise, aber dies nur am Rande, viele Berührungspunkte zu christlichen Mythen und Lehren aufweist, ein moralisch „böser“ Islam sei, wohingegen man gerade keinen Regime Change in Saudi-Arabien und sonstwo einfordert, wo „der Islam“ ja bekannterweise deutlich rigider gelebt wird (wahhabitisch).
Es ist eben für die wirklich handelnden einflussstarken Akteure letztlich eine Frage der Geopolitik und Geoökonomie und keine der Religion. Aber die Religionsfrage nutzen sie zielsicher, um vorhandene Ressentiments zu stimulieren und, darauf aufbauend, „rechte“ Gefolgschaft für die Zerstörung des realexistierenden Iran zu erhalten.
P.P.P.S.: Dass auch den bundesdeutschen rechten Regime-Change-Befürwortern anstelle des (durchaus kritikwürdigen, durchaus repressiven) schiitisch-autoritären Staatswesens nichts Besseres einfällt als eine krude Apologie des vergangenen und volksfernen Schah-Regimes, ist dann nur noch die Krone des Irrsinns. Da wird am Ende noch der über alle (!) iranischen politischen Lager hinweg verhasste Schah ex post zum Frauenrechtler stilisiert … wenigstens auf eine irritierende Art unterhaltsam bleibt das Krisen- und Kriegsjahr 2026.
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Benedikt Kaiser
Theorie und Texte, Politik und Polemik. // Alles weitere: https://www.benedikt-kaiser.de/
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Forwarded from Björn Höcke
(1/3) Ich möchte, bevor ich in medias res gehe, nochmal auf etwas hinweisen, was dem geneigten Leser meiner sozialen Kanäle sicherlich schon aufgefallen ist: Ich bespreche häufig Bücher. Ich tue das, weil ich möchte, daß in der volksverbundenen Opposition mehr und gründlicher gelesen wird. Vom parteiungebundenen Aktivisten, der nur gelegentlich bei oppositionellen Demonstrationen teilnimmt, bis zum Spitzenfunktionär der AfD, sollte jeder von uns auf einem festen Wissensfundament stehen.
Und, was ich bei dieser Gelegenheit auch klarstellen will, ist, daß ich nicht die Rolle eines klassischen Rezensenten einnehme, der selbstverständlich auch zu kritisieren hat. Es gibt kein Buch, mit dem ich zu hundert Prozent inhaltlich übereinstimme, trotzdem fokussiere ich mich als schreibender Politiker ausnahmslos auf die Werbung für Werke, die ich im Hinblick auf unsere Zeit, unsere Lage und unseren Auftrag für wertvoll erachte.
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@BjoernHoeckeAfD
Und, was ich bei dieser Gelegenheit auch klarstellen will, ist, daß ich nicht die Rolle eines klassischen Rezensenten einnehme, der selbstverständlich auch zu kritisieren hat. Es gibt kein Buch, mit dem ich zu hundert Prozent inhaltlich übereinstimme, trotzdem fokussiere ich mich als schreibender Politiker ausnahmslos auf die Werbung für Werke, die ich im Hinblick auf unsere Zeit, unsere Lage und unseren Auftrag für wertvoll erachte.
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Forwarded from Björn Höcke
(2/3) Ich halte das neue Werk von Benedikt Kaiser für wertvoll. »Das Theoretisieren muß im praktischen Leben stehen«, definiert er einen Standard, den er auch einhält. »Der Hegemonie entgegen« ist Lehrbuch, Debattenbeitrag und dort, wo er die AfD Maß nimmt, auch Streitschrift – und das ist gut so!
Kaiser führt anfangs aus, daß der rechtspopulistische Ansatz mit seiner Empörungsmaschinerie und mit seiner Dagegen-Haltung an sein Ende geraten sei, was nicht hieße, daß er keine Erfolge gehabt und seine Pflicht nicht getan hätte, nämlich ein Mindestmaß an Opposition gegen das volksfeindliche Establishment zu mobilisieren und zu sammeln. Aber nur mit Erregung bilde man keine selbsttragende Alternative zum falschen Ganzen. Es fehle die eigene positive Ideenbündelung, das stimmige kohärente Ganze. Er schreibt es nicht, aber sicherlich würde er vielen AfD-Fraktionen eine ordentliche Arbeit attestieren, allerdings gleichzeitig kritisieren, daß sich diese und die Programmarbeit der Partei in erster Linie an den Problemhalden ausrichtet, die die herrschenden Kräfte aufgetürmt haben. Er ist sich jedenfalls sicher, daß der finale Durchbruch, die Überwindung der linksliberalen Hegemonie, die mit der Auflösung aller Dinge einhergeht, nur mit einem schlüssigen neuen Weltbild, einer kraftspendenden Vision gelingt. Ja, er attestiert der alten und neuen Rechten ein Ideologiedefizit und arbeitet die Ideologiefeindschaft als echtes Problem des parlamentspatriotischen Rechtspopulismus heraus. Kaiser hat keine Scheu vor dem Begriff Ideologie, aber er unterscheidet historisch organische Ideologien von realitätsfremden Ideologen mit falschem Menschenbild. Er ist kein linker Dogmatiker, will die Wirklichkeit nicht ins Prokrustesbett der Ideologie zwängen, weiß, daß die Geschichte nicht linear verläuft und Sprünge macht, bleibt entwicklungsoffen, allerdings gleichzeitig auch überzeugt davon, daß zunächst die Partei und dann auch eine fragmentierte Gesellschaft über eine neue Idee integriert werden müssen.
Kaiser führt anfangs aus, daß der rechtspopulistische Ansatz mit seiner Empörungsmaschinerie und mit seiner Dagegen-Haltung an sein Ende geraten sei, was nicht hieße, daß er keine Erfolge gehabt und seine Pflicht nicht getan hätte, nämlich ein Mindestmaß an Opposition gegen das volksfeindliche Establishment zu mobilisieren und zu sammeln. Aber nur mit Erregung bilde man keine selbsttragende Alternative zum falschen Ganzen. Es fehle die eigene positive Ideenbündelung, das stimmige kohärente Ganze. Er schreibt es nicht, aber sicherlich würde er vielen AfD-Fraktionen eine ordentliche Arbeit attestieren, allerdings gleichzeitig kritisieren, daß sich diese und die Programmarbeit der Partei in erster Linie an den Problemhalden ausrichtet, die die herrschenden Kräfte aufgetürmt haben. Er ist sich jedenfalls sicher, daß der finale Durchbruch, die Überwindung der linksliberalen Hegemonie, die mit der Auflösung aller Dinge einhergeht, nur mit einem schlüssigen neuen Weltbild, einer kraftspendenden Vision gelingt. Ja, er attestiert der alten und neuen Rechten ein Ideologiedefizit und arbeitet die Ideologiefeindschaft als echtes Problem des parlamentspatriotischen Rechtspopulismus heraus. Kaiser hat keine Scheu vor dem Begriff Ideologie, aber er unterscheidet historisch organische Ideologien von realitätsfremden Ideologen mit falschem Menschenbild. Er ist kein linker Dogmatiker, will die Wirklichkeit nicht ins Prokrustesbett der Ideologie zwängen, weiß, daß die Geschichte nicht linear verläuft und Sprünge macht, bleibt entwicklungsoffen, allerdings gleichzeitig auch überzeugt davon, daß zunächst die Partei und dann auch eine fragmentierte Gesellschaft über eine neue Idee integriert werden müssen.
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Forwarded from Björn Höcke
(3/3) Das politische Denken von Antonio Gramsci, dem »Vater der Kulturrevolution» ist Dreh- und Angelpunkt des Buches. Der italienische Marxist mit nationaler Attitüde verfaßte in jahrelanger Haft, die er im faschistischen Italien zu verbüßen hatte, seine legendären »Gefängnishefte«. Sie haben in der editierten Variante einen Umfang von 2848 Seiten. Und der Anmerkungsapparat von »Der Hegemonie entgegen« deutet darauf hin, daß Kaiser alle gelesen hat. Zentral gesetzt ist bei Gramsci, und er entwickelte seine Theorie mit Blick auf die entwickelte bürgerlichen Gesellschaften des Westens, die Erlangung der Hegemonie. Legendär ist seine Selbstdefinition: »Staat = politische Gesellschaft + Zivilgesellschaft, das heißt Hegemonie, gepanzert mit Zwang.« Gramsci erkannte, daß die Erlangung der in Alltagspraxen eingelassene Meinungsführerschaft in der Gesellschaft, der Eroberung der Staatsmacht vorauszugehen habe. Die Kombination von Zivilgesellschaft und Staatsapparaten bedingt den »integrierten Staat«, der nach Gramsci »dauerhaft« ist. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein linksliberal integrierter Staat. Zweifellos haben die Umstände des Scheiterns des Kurzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich in Thüringen jedem Oppositionellen eindringlich vor Augen geführt, daß es nicht reicht, die Spitze formaler Apparate zu beherrschen, wenn man nicht die kulturelle Hegemonie innehat.
An vielen Stellen warnt Kaiser vor Annäherung an die CDU. Diese Partei begreife »Politik als Dienstleistung« (Herman Binkert) und habe keine intellektuelle und weltanschauliche Substanz. So komme deren Grundsatzprogramm ohne einen eigenständigen zusammenhängenden Gedanken aus. Die bunte Zivilgesellschaft als tragende Säule der linksliberalen Hegemonie erhalte unter der Regierung Merz aus CDU-geführten Ministerien sogar noch mehr Millionen als unter der Ampel-Herrschaft. Rückblickend versagte die Union nicht erst in der Merkel-Ära, auch nicht erst in der 68er Kulturrevolution, sondern schon bei der Verwestlichung, Totalliberalisierung und Charakterwäsche (Caspar von Schrenk-Notzing) durch die amerikanische Reeducation, die schnell zur Self-Reeducation wurde. So sei auch die schwarz-grüne Vermählung in der Logik liegend, denn hier kommt die Essenz des bundesrepublikanischen Selbstverständnisses voll zur Geltung: »Wer hier Deutschland sagt, meint das alte Westdeutschland als Wirtschaftsstandort mit rheinbündischer Tendenz, und wer das alte Westdeutschland meint, denkt eigentlich schon an die Selbstauflösung Deutschlands als autonomes politische Subjekt im Zeichen einer willfährigen Eingliederung in den kollektiven Westen«, so Kaiser. Kurz: Wenn man die CDU nicht scheitern läßt, von vernichten spricht keiner (!), war es das mit der deutschen Renovatio!
Und auch im Kampf um das Volk positioniert er sich eindeutig: Überfremdung ja, aber bitte rentabel, dürfe niemals die Position der AfD sein. Das Volk als die zwischen Ethnos und Demos stehende Entität, als Gruppe der Menschen, die »miteinander reden können«, müsse verteidigt werden, die Realität dürfe nicht für das Recht verbogen werden.
Kaiser zeigt klare Kante. Und das ist erfreulich in einer Republik, deren Debattenkultur mittlerweile an eine Diktatur erinnert.
An vielen Stellen warnt Kaiser vor Annäherung an die CDU. Diese Partei begreife »Politik als Dienstleistung« (Herman Binkert) und habe keine intellektuelle und weltanschauliche Substanz. So komme deren Grundsatzprogramm ohne einen eigenständigen zusammenhängenden Gedanken aus. Die bunte Zivilgesellschaft als tragende Säule der linksliberalen Hegemonie erhalte unter der Regierung Merz aus CDU-geführten Ministerien sogar noch mehr Millionen als unter der Ampel-Herrschaft. Rückblickend versagte die Union nicht erst in der Merkel-Ära, auch nicht erst in der 68er Kulturrevolution, sondern schon bei der Verwestlichung, Totalliberalisierung und Charakterwäsche (Caspar von Schrenk-Notzing) durch die amerikanische Reeducation, die schnell zur Self-Reeducation wurde. So sei auch die schwarz-grüne Vermählung in der Logik liegend, denn hier kommt die Essenz des bundesrepublikanischen Selbstverständnisses voll zur Geltung: »Wer hier Deutschland sagt, meint das alte Westdeutschland als Wirtschaftsstandort mit rheinbündischer Tendenz, und wer das alte Westdeutschland meint, denkt eigentlich schon an die Selbstauflösung Deutschlands als autonomes politische Subjekt im Zeichen einer willfährigen Eingliederung in den kollektiven Westen«, so Kaiser. Kurz: Wenn man die CDU nicht scheitern läßt, von vernichten spricht keiner (!), war es das mit der deutschen Renovatio!
Und auch im Kampf um das Volk positioniert er sich eindeutig: Überfremdung ja, aber bitte rentabel, dürfe niemals die Position der AfD sein. Das Volk als die zwischen Ethnos und Demos stehende Entität, als Gruppe der Menschen, die »miteinander reden können«, müsse verteidigt werden, die Realität dürfe nicht für das Recht verbogen werden.
Kaiser zeigt klare Kante. Und das ist erfreulich in einer Republik, deren Debattenkultur mittlerweile an eine Diktatur erinnert.
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[Schwarz-Rot kann es auch 2026 nicht!]
Professor Thomas Biebricher dürfte selbst wissen, dass das, was nötig wäre, um die AfD zu schwächen, nämlich eine fundamentale Politikwende durch Schwarz-Rot, vollkommen irreal bleibt.
(Wenn die AfD geschwächt wird, dann ausschließlich durch eigenes Tun.)
Quelle: hier.
Grüße in die Runde.
___
// folgt dem kaiser
Professor Thomas Biebricher dürfte selbst wissen, dass das, was nötig wäre, um die AfD zu schwächen, nämlich eine fundamentale Politikwende durch Schwarz-Rot, vollkommen irreal bleibt.
(Wenn die AfD geschwächt wird, dann ausschließlich durch eigenes Tun.)
Quelle: hier.
Grüße in die Runde.
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// folgt dem kaiser
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Forwarded from Robert Teske
Meine Anfrage zeigt: EU verschleudert unser Geld!
Meine Kleine Anfrage im Deutschen Bundestag belegt:
Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gaben EU und Bund zwischen 2021 und 2025 über 530 Millionen Euro aus, um Menschen „mit Migrationshintergrund“ in Arbeit zu bringen!
Das ist eine Vermittlungsquote von nur 11 Prozent. Pro Vermittlung betragen also die Unkosten bis zu 33.000 Euro Steuergeld.
Gegenüber Nius teilte ich mit:
Nius berichtet über meine Initiative: hier.
🇩🇪 Folgt mir: @RobertTeske
Meine Kleine Anfrage im Deutschen Bundestag belegt:
Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gaben EU und Bund zwischen 2021 und 2025 über 530 Millionen Euro aus, um Menschen „mit Migrationshintergrund“ in Arbeit zu bringen!
Das ist eine Vermittlungsquote von nur 11 Prozent. Pro Vermittlung betragen also die Unkosten bis zu 33.000 Euro Steuergeld.
Gegenüber Nius teilte ich mit:
Die Tätigkeit der ESF-Plus-Programme muss sofort lückenlos aufgeklärt werden. Deutsches Steuergeld kann es nur geben, wenn die Bundesregierung mit belastbaren Erfolgskennzahlen den Nutzen für unser Volk nachweisen kann.
Nius berichtet über meine Initiative: hier.
🇩🇪 Folgt mir: @RobertTeske
NiUS.de
Vermittlungsquote von 11 Prozent: EU und Regierung verwenden eine halbe Milliarde Euro, um Menschen „mit Migrationshintergrund“…
Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gaben EU und Bund zwischen 2021 und 2025 über 530 Millionen Euro aus, um Menschen „mit Migrationshintergrund“ in Arbeit zu bringen. Die Vermittlungsquote des Programms liegt bei 11 Prozent, die Kosten bis zu 33.000…
👍23😁1
Forwarded from Freilich Magazin
🔥 FREILICH erstrahlt in neuem Glanz!
Für das neue Jahr haben wir unseren Internetauftritt grundlegend überarbeitet. Dabei haben wir nicht nur die Optik, sondern auch viele Abläufe im Hintergrund verbessert und auf den neuesten Stand gebracht.
Neben einer eigenen Position im Online-Reiter hat das „Akademische Leben” seine typische Farbe erhalten, die Abonnenten der Druckausgabe kennen und schätzen.
Ein Höhepunkt ist nun die Möglichkeit, die Verbindungen der Autoren anzugeben: Welcher Bund bringt die meisten Texte ein?
👉 Jetzt die neue FREILICH-Netzseite besuchen: https://www.freilich-magazin.com/
Für das neue Jahr haben wir unseren Internetauftritt grundlegend überarbeitet. Dabei haben wir nicht nur die Optik, sondern auch viele Abläufe im Hintergrund verbessert und auf den neuesten Stand gebracht.
Neben einer eigenen Position im Online-Reiter hat das „Akademische Leben” seine typische Farbe erhalten, die Abonnenten der Druckausgabe kennen und schätzen.
Ein Höhepunkt ist nun die Möglichkeit, die Verbindungen der Autoren anzugeben: Welcher Bund bringt die meisten Texte ein?
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Forwarded from Robert Teske
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Weg mit der Hyper-Bürokratie!
Meine Rede im Bundestag galt heute einer wichtigen Forderung:
Schafft die Lieferkettengesetzgebung in Deutschland und in der EU ab!
Das geht nicht mit Ankündigungslord Merz. Das geht nur mit der AfD.
🇩🇪 Folgt mir: @RobertTeske
Meine Rede im Bundestag galt heute einer wichtigen Forderung:
Schafft die Lieferkettengesetzgebung in Deutschland und in der EU ab!
Das geht nicht mit Ankündigungslord Merz. Das geht nur mit der AfD.
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Forwarded from Freilich Magazin
Benedikt Kaisers Buch zwingt sogar linke Kritiker zu Respekt und gilt bereits als strategische Pflichtlektüre unserer Zeit. Aktuell erhalten FREILICH-Neuabonnenten das Buch gratis und handschriftlich signiert – aber nur, solange der Vorrat reicht.
https://www.freilich-magazin.com/blog/ins-neue-jahr-der-hegemonie-entgegen-kaiser-bestseller-gratis-zu-jedem-neuen-freilich-abo
https://www.freilich-magazin.com/blog/ins-neue-jahr-der-hegemonie-entgegen-kaiser-bestseller-gratis-zu-jedem-neuen-freilich-abo
FREILICH Magazin
Ins neue Jahr der Hegemonie entgegen – Kaiser-Bestseller gratis zu jedem neuen FREILICH-Abo
Benedikt Kaisers jüngstes Buch sorgt für Unruhe im politischen Betrieb, weil es offenlegt, wie kulturelle Macht tatsächlich entsteht – und wie sie zurückgewonne
❤19👍11
Forwarded from Robert Teske
Rentnerarbeit in Thüringen – meine Anfragen in den Medien
Von einem entspannten Lebensabend nach geleisteter Pflicht träumen viele Deutsche. Doch zur verdienten Realität wird das für immer weniger unserer Landsleute.
Die Zahl der Thüringer Senioren, die trotz Rentenalter arbeiten müssen, steigt steil an!
Das zeigt eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums mit Verweis auf Daten der Bundesagentur für Arbeit:
Allein die Zahl der Thüringer Rentner, die einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgingen, stieg demzufolge zwischen 2020 und 2024 von 2.022 auf 2.776 Menschen.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über meine Anfragen im Bundestag:
Politisch sind wir der Ausweg aus der Krise der Rente, der Demographie, der Arbeitswelt!
Wenn in der „Preußischen Allgemeinen“ formuliert wird, dass unser „Sozialstaat noch lange nicht am Ende sein muss“, es aber für den „Fortbestand kluge und mutige Köpfe“ brauche, die „in die politische Arena steigen“ – dann stellen wir fest:
Die AfD steht hierfür bereit und wird mehr denn je für die Große Reform benötigt.
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Von einem entspannten Lebensabend nach geleisteter Pflicht träumen viele Deutsche. Doch zur verdienten Realität wird das für immer weniger unserer Landsleute.
Die Zahl der Thüringer Senioren, die trotz Rentenalter arbeiten müssen, steigt steil an!
Das zeigt eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums mit Verweis auf Daten der Bundesagentur für Arbeit:
Allein die Zahl der Thüringer Rentner, die einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgingen, stieg demzufolge zwischen 2020 und 2024 von 2.022 auf 2.776 Menschen.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über meine Anfragen im Bundestag:
Teske sprach mit Blick auf die Zahlen der Grundsicherungsempfänger im Rentenalter von einer „grassierenden Altersarmut“. „Notgedrungen weiterzuarbeiten ist für viele Menschen, insbesondere in Mitteldeutschland, der einzige Ausweg“, so Teske.
Politisch sind wir der Ausweg aus der Krise der Rente, der Demographie, der Arbeitswelt!
Wenn in der „Preußischen Allgemeinen“ formuliert wird, dass unser „Sozialstaat noch lange nicht am Ende sein muss“, es aber für den „Fortbestand kluge und mutige Köpfe“ brauche, die „in die politische Arena steigen“ – dann stellen wir fest:
Die AfD steht hierfür bereit und wird mehr denn je für die Große Reform benötigt.
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Süddeutschen Zeitung
Immer mehr Rentner auf Grundsicherung angewiesen
Erfurt (dpa/th) - Immer mehr Menschen in Thüringen sind im Alter auf staatliche Unterstützung angewiesen. Das geht aus Antworten auf gleich zwei Anfragen von Politikern der AfD und des BSW hervor.
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Forwarded from Dr. Dominik Kaufner MdL
Patriotischer Lesekreis in Nauen – Der Hegemonie entgegen! 📚
Du hast Lust auf Austausch, Diskussion und gemeinsames Lesen abseits des Alltags?
Dann lade ich Dich herzlich zu meinem ersten patriotischen Lesekreis in meinem Wahlkreisbüro in Nauen ein!
Gemeinsam lesen und diskutieren wir in vier Treffen das neue Buch „Der Hegemonie entgegen“ von Benedikt Kaiser.
Zwischen den Terminen liest jeder die vereinbarten Kapitel – vor Ort sprechen wir darüber, ordnen ein und diskutieren gemeinsam.
Für junge Mitstreiter (bis 25 Jahre) stelle ich die Bücher kostenfrei zur Verfügung!
📅 Start: 27.01.2026
📍Marktstr. 18, 14641 Nauen
Ausgabe der Bücher & Einführung ins Thema
Besonderer Höhepunkt:
Zum Abschluss besucht uns am 24.03.2026 der Autor Benedikt Kaiser persönlich zu einer öffentlichen Veranstaltung im Wahlkreisbüro!
Interesse? Dann melde Dich jetzt an:
📧buero.dominik.kaufner@mdl.brandenburg.de
🕒 Anmeldefrist: 27.01.2026
Ich freue mich auf spannende Gespräche und bekannte wie neue Gesichter!
Du hast Lust auf Austausch, Diskussion und gemeinsames Lesen abseits des Alltags?
Dann lade ich Dich herzlich zu meinem ersten patriotischen Lesekreis in meinem Wahlkreisbüro in Nauen ein!
Gemeinsam lesen und diskutieren wir in vier Treffen das neue Buch „Der Hegemonie entgegen“ von Benedikt Kaiser.
Zwischen den Terminen liest jeder die vereinbarten Kapitel – vor Ort sprechen wir darüber, ordnen ein und diskutieren gemeinsam.
Für junge Mitstreiter (bis 25 Jahre) stelle ich die Bücher kostenfrei zur Verfügung!
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Ich freue mich auf spannende Gespräche und bekannte wie neue Gesichter!
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Forwarded from Robert Teske
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Wir steuern um. Wir denken neu.
Mehr Netto vom Brutto, mehr Qualität statt Quantität, mehr Nachhaltigkeit und weniger Billig — das gibt es nur mit der AfD.
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Mehr Netto vom Brutto, mehr Qualität statt Quantität, mehr Nachhaltigkeit und weniger Billig — das gibt es nur mit der AfD.
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[Abonniert Freilich!]
Wer jetzt das Freilich-Magazin abonniert, ob aus Deutschland oder Österreich, erhält eines der letzten verfügbaren Hegemonie-Exemplare der Erstauflage aus dem Hause Jungeuropa. Auf geht’s!
Grüße in die Runde.
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// folgt dem kaiser
Wer jetzt das Freilich-Magazin abonniert, ob aus Deutschland oder Österreich, erhält eines der letzten verfügbaren Hegemonie-Exemplare der Erstauflage aus dem Hause Jungeuropa. Auf geht’s!
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Forwarded from Jungeuropa
Neue Podcastepisode: Die Faschisten-Kommune
Als Gabriele D’Annunzio am 12. September 1919 mit seinen Freischärlern die Stadt Fiume besetzte, begann die kurze Existenz einer autonomen »rechten« Herrschaft, die später zum Mythos werden sollte. Bekannt wurde das Fiume D’Annunzios jedoch nicht nur für unbändigen Tatendrang und den Willen, das Alte kompromisslos zu zerschlagen, sondern auch als Experimentierfeld antibürgerlicher Ideen. Nudismus, Drogen, Alkohol und freie Liebe – all das gehörte ebenso zu dieser neuartigen Regentschaft. Doch bei aller Absurdität stellt sich die Frage: Waren D’Annunzio, Marinetti und Co. tatsächlich »Irre«, bloß exzentrische Clowns ohne tragfähige Ideen und geistige Substanz?
Der neue Roman des Kabarettisten Dirk Stermann, »Die Republik der Irren«, legt eine solche Deutung nahe. Benedikt Kaiser, Volker Zierke und Philip Stein haben das Buch gelesen und diskutieren es vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse in Fiume.
🏴 Hier kostenfrei anhören.
Als Gabriele D’Annunzio am 12. September 1919 mit seinen Freischärlern die Stadt Fiume besetzte, begann die kurze Existenz einer autonomen »rechten« Herrschaft, die später zum Mythos werden sollte. Bekannt wurde das Fiume D’Annunzios jedoch nicht nur für unbändigen Tatendrang und den Willen, das Alte kompromisslos zu zerschlagen, sondern auch als Experimentierfeld antibürgerlicher Ideen. Nudismus, Drogen, Alkohol und freie Liebe – all das gehörte ebenso zu dieser neuartigen Regentschaft. Doch bei aller Absurdität stellt sich die Frage: Waren D’Annunzio, Marinetti und Co. tatsächlich »Irre«, bloß exzentrische Clowns ohne tragfähige Ideen und geistige Substanz?
Der neue Roman des Kabarettisten Dirk Stermann, »Die Republik der Irren«, legt eine solche Deutung nahe. Benedikt Kaiser, Volker Zierke und Philip Stein haben das Buch gelesen und diskutieren es vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse in Fiume.
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Forwarded from Dr. Dominik Kaufner MdL
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Kommt zum Lesekreis in meinem Wahlkreisbüro! Wir lesen dort das neue Buch von Benedikt Kaiser „Der Hegemonie entgegen“
Und das Beste: Wenn ihr unter 25 Jahren seid, dann bekommt Ihr das Buch von mir geschenkt! Also, schnell anmelden, die Plätze sind begrenzt. Das erste Treffen ist schon am Dienstag, 27. Januar.
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Forwarded from Freilich Magazin
🚨 Nur noch für kurze Zeit!
Benedikt Kaisers neuestes Buch bringt Bewegung in den politischen Betrieb: Es zeigt schonungslos, wie kulturelle Macht wirklich entsteht – und wie man sie sich zurückholt. Wer FREILICH jetzt abonniert, bekommt das viel diskutierte Werk kostenlos dazu, signiert obendrein.
👉 Jetzt lesen. Jetzt verstehen. Jetzt abonnieren!
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