Wort und Tat
Ein Mensch, der heilige Worte stets im Munde führt, doch der nur redet und nicht nach den Worten handelt – ein derart Unbesonnener erfreut sich keines heiligen Lebens. Dem Kuhhirt gleicht er, der die Kühe seines Herren zählt.
Doch ist da einer, der selten nur ein heiliges Wort verliert, der aber lebt nach diesen wenigen Worten, von Leidenschaft und Hass und Täuschung frei, ein Mensch von rechter Anschauung und losgelöstem Geist, den es nach nichts verlangt im Diesseits oder Jenseits – das Leben dieses Menschen ist ein heiliges Leben.
Dhammapada
Ein Mensch, der heilige Worte stets im Munde führt, doch der nur redet und nicht nach den Worten handelt – ein derart Unbesonnener erfreut sich keines heiligen Lebens. Dem Kuhhirt gleicht er, der die Kühe seines Herren zählt.
Doch ist da einer, der selten nur ein heiliges Wort verliert, der aber lebt nach diesen wenigen Worten, von Leidenschaft und Hass und Täuschung frei, ein Mensch von rechter Anschauung und losgelöstem Geist, den es nach nichts verlangt im Diesseits oder Jenseits – das Leben dieses Menschen ist ein heiliges Leben.
Dhammapada
❤4
Achtsamkeit
Achtsamkeit ist der Pfad des Lebens, Unachtsamkeit ist der Pfad des Todes. Die achtsam sind, die sterben nie, die Achtlosen sind schon so gut wie tot.
☀️
Achtsam unter Unachtsamen, wach unter Schlafenden – der Weise sprengt dahin gleich einem schnellen Pferd und lässt die Trägen hinter sich zurück.
Dhammapada
Achtsamkeit ist der Pfad des Lebens, Unachtsamkeit ist der Pfad des Todes. Die achtsam sind, die sterben nie, die Achtlosen sind schon so gut wie tot.
☀️
Achtsam unter Unachtsamen, wach unter Schlafenden – der Weise sprengt dahin gleich einem schnellen Pferd und lässt die Trägen hinter sich zurück.
Dhammapada
👍4
✨✨✨
Der Edle Achtfache Pfad
Vollkommene Einsicht bedeutet:
die Vier Edlen Wahrheiten verstehen: das Leid, den Ursprung des Leids, das Ende des Leids und den zum Ende des Leids führenden Pfad.
Vollkommene Gesinnung bedeutet:
der Welt [innerlich] entsagen, kein Übelwollen hegen, kein Leid verursachen wollen.
Vollkommene Rede bedeutet:
nicht lügen, keine üble Nachrede führen, keine rohen Worte benutzen, nicht unnütz schwatzen.
Vollkommenes Handeln bedeutet:
kein Leben zerstören, nichts nehmen, was nicht [freiwillig] gegeben wird, keinen unkeuschen Lebenswandel führen.
Vollkommene Lebensführung bedeutet:
falsche Lebensführung vermeiden. [Falsche Lebensführung ist: Unaufrichtigkeit, Verrat, Verdächtigung, Aushorchen, Wucher; ferner Handel mit Waffen, mit lebenden Wesen, mit Fleisch, mit berauschenden Substanzen und mit Gift.]
Vollkommene Bemühung ist:
mit aller Kraft ringen und seinen Geist antreiben, um in sich den Willen zu erzeugen, keine schlechten, unheilsamen Gedanken auf-kommen zu lassen, vorhandene schlechte unheilsame Gedanken zu vertreiben, rechte Gedanken zu erwecken und, wenn sie da sind, festzuhalten.
Vollkommene Achtsamkeit heißt:
eifrig, mit klarem Geist, besonnen, alle Wünsche und Sorgen vergessend, über den Körper, über die Gefühle, über die Gedanken und über die Gegenstände der Lehre nachsinnen.
Vollkommene Versenkung bedeutet:
die erste, die zweite, die dritte und die vierte Stufe der meditativen Versenkung üben.
Samyutta-Nikâya
✨✨✨
Der Edle Achtfache Pfad
Vollkommene Einsicht bedeutet:
die Vier Edlen Wahrheiten verstehen: das Leid, den Ursprung des Leids, das Ende des Leids und den zum Ende des Leids führenden Pfad.
Vollkommene Gesinnung bedeutet:
der Welt [innerlich] entsagen, kein Übelwollen hegen, kein Leid verursachen wollen.
Vollkommene Rede bedeutet:
nicht lügen, keine üble Nachrede führen, keine rohen Worte benutzen, nicht unnütz schwatzen.
Vollkommenes Handeln bedeutet:
kein Leben zerstören, nichts nehmen, was nicht [freiwillig] gegeben wird, keinen unkeuschen Lebenswandel führen.
Vollkommene Lebensführung bedeutet:
falsche Lebensführung vermeiden. [Falsche Lebensführung ist: Unaufrichtigkeit, Verrat, Verdächtigung, Aushorchen, Wucher; ferner Handel mit Waffen, mit lebenden Wesen, mit Fleisch, mit berauschenden Substanzen und mit Gift.]
Vollkommene Bemühung ist:
mit aller Kraft ringen und seinen Geist antreiben, um in sich den Willen zu erzeugen, keine schlechten, unheilsamen Gedanken auf-kommen zu lassen, vorhandene schlechte unheilsame Gedanken zu vertreiben, rechte Gedanken zu erwecken und, wenn sie da sind, festzuhalten.
Vollkommene Achtsamkeit heißt:
eifrig, mit klarem Geist, besonnen, alle Wünsche und Sorgen vergessend, über den Körper, über die Gefühle, über die Gedanken und über die Gegenstände der Lehre nachsinnen.
Vollkommene Versenkung bedeutet:
die erste, die zweite, die dritte und die vierte Stufe der meditativen Versenkung üben.
Samyutta-Nikâya
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Die vier Stufen der meditativen Versenkung
✨
Der Meditierende löst sich ab von dem Verlangen nach Sinnesgenüssen und von unheilsamen Regungen und erreicht die mit Nachdenken und Überlegen verbundene, aus der Ablösung entstandene, von Freude und Wohlbehagen erfüllte erste Stufe der Versenkung und bleibt darin.
✨✨
Dann bringt er das Nachdenken und Überlegen zur Ruhe, in seinem Inneren wird es still, sein Geist ist auf einen einzigen Gegenstand gerichtet, und so erreicht er die aus der Geistessammlung entstandene, von Nachdenken und Überlegen freie, von Freude und Wohlbehagen erfüllte zweite Stufe der Versenkung und bleibt darin.
✨✨✨
Wenn dann die freudige Erregung abgeklungen ist, bleibt er gleichmütig, andächtig und wissensklar und empfindet körperlich ein Wohlbehagen, von dem die Edlen sagen: Bei Gleichmut und Andacht fühlt man sicht beglückt. So erreicht er die dritte Stufe der Versenkung und bleibt darin.
✨✨✨✨
Dann geht er über Wohlbehagen und Missbehagen hinaus, und auch die Erinnerung an frühere frohe und trübe Stimmungen schwindet dahin, und er erreicht die über Wohlbehagen und Missbehagen erhabene vierte Stufe der Versenkung, bei der Gleichmut und Andacht in höchster Reinheit bestehen, und bleibt darin.
Majjhima-Nikâya
✨
Der Meditierende löst sich ab von dem Verlangen nach Sinnesgenüssen und von unheilsamen Regungen und erreicht die mit Nachdenken und Überlegen verbundene, aus der Ablösung entstandene, von Freude und Wohlbehagen erfüllte erste Stufe der Versenkung und bleibt darin.
✨✨
Dann bringt er das Nachdenken und Überlegen zur Ruhe, in seinem Inneren wird es still, sein Geist ist auf einen einzigen Gegenstand gerichtet, und so erreicht er die aus der Geistessammlung entstandene, von Nachdenken und Überlegen freie, von Freude und Wohlbehagen erfüllte zweite Stufe der Versenkung und bleibt darin.
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Wenn dann die freudige Erregung abgeklungen ist, bleibt er gleichmütig, andächtig und wissensklar und empfindet körperlich ein Wohlbehagen, von dem die Edlen sagen: Bei Gleichmut und Andacht fühlt man sicht beglückt. So erreicht er die dritte Stufe der Versenkung und bleibt darin.
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Dann geht er über Wohlbehagen und Missbehagen hinaus, und auch die Erinnerung an frühere frohe und trübe Stimmungen schwindet dahin, und er erreicht die über Wohlbehagen und Missbehagen erhabene vierte Stufe der Versenkung, bei der Gleichmut und Andacht in höchster Reinheit bestehen, und bleibt darin.
Majjhima-Nikâya
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Achtsamkeit
Wer sich der Achtsamkeit erfreut und wer sich hütet achtlos je zu sein, geht seinen Weg wie eine Feuersbrunst, die alle Hindernisse, klein und groß, verzehrt.
Wer sich der Achtsamkeit erfreut und wer sich hütet achtlos je zu sein, dem läßt der Sieg sich nicht mehr nehmen, und die Erlösung ist nahe.
Dhammapada
- - - - -
Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
Wer sich der Achtsamkeit erfreut und wer sich hütet achtlos je zu sein, geht seinen Weg wie eine Feuersbrunst, die alle Hindernisse, klein und groß, verzehrt.
Wer sich der Achtsamkeit erfreut und wer sich hütet achtlos je zu sein, dem läßt der Sieg sich nicht mehr nehmen, und die Erlösung ist nahe.
Dhammapada
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Die Weisheiten des Buddha.
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🔥3
Tugend und Laster
Der Buddha sprach:
«Nichts kenne ich, was in dem Maße Schlechtes erzeugt und Gutes zum Schwinden bringt, wie Leichtsinn. Wer leichtsinnig ist, in dem entsteht Schlechtes und Gutes schwindet.
Nichts kenn ich, was in dem Maße Gutes erzeugt und Schlechtes zum Schwinden bringt, wie Gewissenhaftigkeit. Wer gewissenhaft ist, in dem entsteht Gutes und Schlechtes schwindet.
Nichts kenne ich, was in dem Maße Schlechtes erzeugt und Gutes zum Schwinden bringt, wie Trägheit, Unmäßigkeit, Unzufriedenheit, unweises Grübeln, Verworrenheit, Freundschaft mit Übelgesinnten, Neigung zum Schlechten und Abneigung gegen das Gute.
Nichts kenne ich, was in dem Maße Gutes erzeugt und Schlechtes zum Schwinden bringt, wie Tatkraft, Genügsamkeit, Zufriedenheit, weises Erwägen, klares Bewusstsein, edle Freundschaft, Neigung zum Guten und Abneigung gegen das Schlechte.»
Anguttara-Nikâya
Der Buddha sprach:
«Nichts kenne ich, was in dem Maße Schlechtes erzeugt und Gutes zum Schwinden bringt, wie Leichtsinn. Wer leichtsinnig ist, in dem entsteht Schlechtes und Gutes schwindet.
Nichts kenn ich, was in dem Maße Gutes erzeugt und Schlechtes zum Schwinden bringt, wie Gewissenhaftigkeit. Wer gewissenhaft ist, in dem entsteht Gutes und Schlechtes schwindet.
Nichts kenne ich, was in dem Maße Schlechtes erzeugt und Gutes zum Schwinden bringt, wie Trägheit, Unmäßigkeit, Unzufriedenheit, unweises Grübeln, Verworrenheit, Freundschaft mit Übelgesinnten, Neigung zum Schlechten und Abneigung gegen das Gute.
Nichts kenne ich, was in dem Maße Gutes erzeugt und Schlechtes zum Schwinden bringt, wie Tatkraft, Genügsamkeit, Zufriedenheit, weises Erwägen, klares Bewusstsein, edle Freundschaft, Neigung zum Guten und Abneigung gegen das Schlechte.»
Anguttara-Nikâya
👍5
Begleiter
Findet ein Mensch auf der großen Reise des Lebens keinen Begleiter, der ihn an Tugend übertrifft oder ihm zumindest gleichkommt, so mag er freudig seinen Weg allein beschreiten. Ein Tor kann ihm auf seiner Reise nicht behilflich sein.
Dhammapada
Findet ein Mensch auf der großen Reise des Lebens keinen Begleiter, der ihn an Tugend übertrifft oder ihm zumindest gleichkommt, so mag er freudig seinen Weg allein beschreiten. Ein Tor kann ihm auf seiner Reise nicht behilflich sein.
Dhammapada
👍1😁1
Der Tor
Ein Tor, so er um seine eigene Torheit weiss, erweist sich darin letztlich als ein Weiser. Der Tor jedoch, der sich für weise hält, der ist fürwahr der rechte Tor.
☀️
Ein Tor, der sich für weise hält, hat sich in seinem Leben selbst zum Feind; all seine Taten müssen bittere Früchte tragen.
☀️
Und nimmt, zu seinem eigenen Schaden, die Schlauheit eines Toren zu, so zerstört sie doch nur sein eigenes Bewusstsein, und sein Los ist schlimmer als zuvor.
Dhammapada
Ein Tor, so er um seine eigene Torheit weiss, erweist sich darin letztlich als ein Weiser. Der Tor jedoch, der sich für weise hält, der ist fürwahr der rechte Tor.
☀️
Ein Tor, der sich für weise hält, hat sich in seinem Leben selbst zum Feind; all seine Taten müssen bittere Früchte tragen.
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Und nimmt, zu seinem eigenen Schaden, die Schlauheit eines Toren zu, so zerstört sie doch nur sein eigenes Bewusstsein, und sein Los ist schlimmer als zuvor.
Dhammapada
👍2
Müßige Fragen
Der ehrwürdige Malunkjaputta fragte den Erhabenen:
«Herr, als ich meditierte, kam mir der Gedanke: Über Ewigkeit und Vergänglichkeit, Endlichkeit und Unendlichkeit der Welt, über das Verhältnis von Seele und Leib und über das Schicksal der Vollendeten nach dem Tode hat der Erhabene nichts erklärt. Das gefällt mir nicht...»
Der ehrwürdige Malunkjaputta fragte den Erhabenen:
«Herr, als ich meditierte, kam mir der Gedanke: Über Ewigkeit und Vergänglichkeit, Endlichkeit und Unendlichkeit der Welt, über das Verhältnis von Seele und Leib und über das Schicksal der Vollendeten nach dem Tode hat der Erhabene nichts erklärt. Das gefällt mir nicht...»
Der Erhabene antwortete:
«Was beklagst du dich du Tor? Wer mit dem Reinheitswandel warten wollte, bis ihm über jene Fragen Auskunft gegeben wäre, der würde vorher sterben, genauso wie jener Mann, der durch einen vergifteten Pfeil getroffen wurde und, als seine Freunde und Verwandten einen erfahrenen Arzt herbeiriefen, sprach:
«Ich lasse mir den Pfeil nicht eher herausziehen, als ich weiß, ob der Schütze, der mich getroffen hat, ein Brahmane oder ein Adliger oder ein Bürger oder ein Knecht ist, nicht eher, als ich weiß, welcher Familie er angehört, ob er groß, klein oder mittelgroß ist, ob er schwarze oder braune oder helle Hautfarbe hat, in welchem Dorf oder in welcher Stadt er wohnt, nicht eher, als ich weiß, welcher Art der Bogen, die Sehne, der Schaft, die Federn und die Spitze des Pfeils sind, durch den ich getroffen wurde.» Dieser Mann würde sterben, bevor er dieses Alles erfahren hätte.
Auf die Ansicht, dass die Welt ewig sei, lässt sich ein Reinheitswandel nicht gründen, auch nicht auf die gegenteilige Ansicht, ebenso wenig auf die anderen von dir genannten Ansichten. Mag das Eine oder das Andere zutreffen, auf jeden Fall gibt es Geburt, Altern, Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung in der Welt, und ich lehre, wie man deren Ende noch in diesem Leben erreichen kann.
Darum nehmt das, was ich nicht erklärt habe, als nicht erklärt hin und haltet euch an das, was ich erklärt habe. Jenes habe ich nicht erklärt, weil es nicht zweckdienlich ist, weil es nicht einen vollkommenen Reinheitswandel begründet, weil es nicht zur Entsagung, nicht zur Leidenschaftslosigkeit, nicht zum Ende des Leids, nicht zur Beruhigung, nicht zu höherer Weisheit, nicht zum Erwachen, nicht zum Nirvâna führt.»
Majjhima-Nikâya
«Was beklagst du dich du Tor? Wer mit dem Reinheitswandel warten wollte, bis ihm über jene Fragen Auskunft gegeben wäre, der würde vorher sterben, genauso wie jener Mann, der durch einen vergifteten Pfeil getroffen wurde und, als seine Freunde und Verwandten einen erfahrenen Arzt herbeiriefen, sprach:
«Ich lasse mir den Pfeil nicht eher herausziehen, als ich weiß, ob der Schütze, der mich getroffen hat, ein Brahmane oder ein Adliger oder ein Bürger oder ein Knecht ist, nicht eher, als ich weiß, welcher Familie er angehört, ob er groß, klein oder mittelgroß ist, ob er schwarze oder braune oder helle Hautfarbe hat, in welchem Dorf oder in welcher Stadt er wohnt, nicht eher, als ich weiß, welcher Art der Bogen, die Sehne, der Schaft, die Federn und die Spitze des Pfeils sind, durch den ich getroffen wurde.» Dieser Mann würde sterben, bevor er dieses Alles erfahren hätte.
Auf die Ansicht, dass die Welt ewig sei, lässt sich ein Reinheitswandel nicht gründen, auch nicht auf die gegenteilige Ansicht, ebenso wenig auf die anderen von dir genannten Ansichten. Mag das Eine oder das Andere zutreffen, auf jeden Fall gibt es Geburt, Altern, Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung in der Welt, und ich lehre, wie man deren Ende noch in diesem Leben erreichen kann.
Darum nehmt das, was ich nicht erklärt habe, als nicht erklärt hin und haltet euch an das, was ich erklärt habe. Jenes habe ich nicht erklärt, weil es nicht zweckdienlich ist, weil es nicht einen vollkommenen Reinheitswandel begründet, weil es nicht zur Entsagung, nicht zur Leidenschaftslosigkeit, nicht zum Ende des Leids, nicht zur Beruhigung, nicht zu höherer Weisheit, nicht zum Erwachen, nicht zum Nirvâna führt.»
Majjhima-Nikâya
Die Lehre des Erwachten gleicht einem Floß, das man benutzt, um über einen Fluß ans andere Ufer überzusetzen, das man aber zurückläßt und nicht mehr mit sich herumschleppt, wenn es seinen Zweck erfüllt hat.
Majjhima-Nikâya
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
Majjhima-Nikâya
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
👍3
Der König Milinda fragte den Weisen Nagasena:
«Kann einer, der das Nirvâna nicht erlangt hat, wissen, daß es reine Seligkeit ist?»
Der Weise antwortete:
«Gewißlich kann er das. So wie man wissen kann , daß das Abschneiden der Hände und Füße Leid ist, wenn man die Schmerzensschreie eines Menschen hört, dem solches widerfährt, genauso weiß man, daß das Nirvâna reine Seligkeit ist, wenn man den Freudenruf derer vernimmt, die es erfahren haben.»
Milindapanha
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
«Kann einer, der das Nirvâna nicht erlangt hat, wissen, daß es reine Seligkeit ist?»
Der Weise antwortete:
«Gewißlich kann er das. So wie man wissen kann , daß das Abschneiden der Hände und Füße Leid ist, wenn man die Schmerzensschreie eines Menschen hört, dem solches widerfährt, genauso weiß man, daß das Nirvâna reine Seligkeit ist, wenn man den Freudenruf derer vernimmt, die es erfahren haben.»
Milindapanha
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
👍2
☀️
Ohne das Ende der Welt erreicht zu haben, ist es nicht möglich, dem Leiden ein Ende zu machen.
Ich verkünde aber, dass in diesem klaftergroßen Leib mit seinem Wahrnehmen und Denken die Welt liegt und die Entstehung der Welt und das Ende der Welt und der Pfad, der zum Ende der Welt führt.
Anguttara-Nikâya
Ohne das Ende der Welt erreicht zu haben, ist es nicht möglich, dem Leiden ein Ende zu machen.
Ich verkünde aber, dass in diesem klaftergroßen Leib mit seinem Wahrnehmen und Denken die Welt liegt und die Entstehung der Welt und das Ende der Welt und der Pfad, der zum Ende der Welt führt.
Anguttara-Nikâya
👍1
Die Schöpfung unseres Bewusstseins
Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, die wir gestern pflegten, unser gegenwärtiges Denken baut unser Leben, wie es morgen ist. – Die Schöpfung unseres Bewusstseins, das ist unser Leben.
Spricht oder handelt ein Mensch mit unreinem Bewusstsein, folgt ihm das Leiden nach, so wie das Rad dem Zugtier folgt, welches den Wagen zieht.
Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, die wir gestern pflegten, unser gegenwärtiges Denken baut unser Leben, wie es morgen ist. – Die Schöpfung unseres Bewusstseins, das ist unser Leben.
Spricht oder handelt ein Mensch nun mit lauterem [reinem] Bewusstsein, so folgt ihm Freude nach, wie ihm sein eigener Schatten folgt.
Dhammapada
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, die wir gestern pflegten, unser gegenwärtiges Denken baut unser Leben, wie es morgen ist. – Die Schöpfung unseres Bewusstseins, das ist unser Leben.
Spricht oder handelt ein Mensch mit unreinem Bewusstsein, folgt ihm das Leiden nach, so wie das Rad dem Zugtier folgt, welches den Wagen zieht.
Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, die wir gestern pflegten, unser gegenwärtiges Denken baut unser Leben, wie es morgen ist. – Die Schöpfung unseres Bewusstseins, das ist unser Leben.
Spricht oder handelt ein Mensch nun mit lauterem [reinem] Bewusstsein, so folgt ihm Freude nach, wie ihm sein eigener Schatten folgt.
Dhammapada
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
❤2
Der Buddha sprach:
Befreunde dich nicht mit Menschen, deren Seele häßlich ist; schließe dich nicht jenen an, deren Wesen böse ist.
Mache dir den zum Freund, dessen Seele voll Schönheit ist; schließe dich jenem an, dessen Wesen Güte ist.
Dhammapada
☀️
Betrachte den, der deine Fehler dir enthüllt, als erzählte er dir von einem verborgenen Schatz. Der Weise, der dir des Lebens Gefahren zeigt — folge ihm; wer einem Weisen folgt, dem wird Gutes, nicht Schlechtes begegnen.
Dhammapada
[ "Seid vorsichtig, wem ihr folgt." Q1339 ]
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
Befreunde dich nicht mit Menschen, deren Seele häßlich ist; schließe dich nicht jenen an, deren Wesen böse ist.
Mache dir den zum Freund, dessen Seele voll Schönheit ist; schließe dich jenem an, dessen Wesen Güte ist.
Dhammapada
☀️
Betrachte den, der deine Fehler dir enthüllt, als erzählte er dir von einem verborgenen Schatz. Der Weise, der dir des Lebens Gefahren zeigt — folge ihm; wer einem Weisen folgt, dem wird Gutes, nicht Schlechtes begegnen.
Dhammapada
[ "Seid vorsichtig, wem ihr folgt." Q1339 ]
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Die Weisheiten des Buddha.
[Hier] im FREEDOM SPIRIT Kanal.
👍4❤1
Die Motive der Taten
Drei Motive gibt es, aus denen Taten entstehen:
Begierde, Haß und Verblendung.
Eine Tat, die aus Begierde, aus Haß oder aus Verblendung entsprungen ist, wird zur Reife gelangen, wo der Täter auch immer sein mag, und wo sie reift, dort wird ihm die Frucht jener Tagt zuteil, sei es in diesem oder einem anderen Leben — gleichwie unversehrte, unverdorbene, nicht durch Wind oder Sonnenglut beschädigte, gesunde Samenkörner, auf fruchtbaren, wohlbearbeiteten Acker gesät, bei rechtzeitigem Regen aufgehen, wachsen und sich entfalten.
Drei andere Motive gibt es, aus denen Taten entstehen:
Genügsamkeit, Versöhnlichkeit und Geistesklarheit.
Eine Tat, die aus Genügsamkeit, aus Versöhnlichkeit oder aus Geistesklarheit entsprungen ist, diese ist, da ja Begierde, Haß und Verblendung geschwunden sind, entwurzelt, gleich einer Fächerpalme dem Boden entrissen, vernichtet und nicht mehr fähig, wieder ins Dasein zu treten — gleichwie Samenkörner, die zu Asche verbrannt und in alle Winde zerstreut oder von reißender Flußströmung fortgespült sind, von Grund aus zerstört, nicht mehr fähig sind, wieder ins Dasein zu treten.
Anguttara-Nikâya
Drei Motive gibt es, aus denen Taten entstehen:
Begierde, Haß und Verblendung.
Eine Tat, die aus Begierde, aus Haß oder aus Verblendung entsprungen ist, wird zur Reife gelangen, wo der Täter auch immer sein mag, und wo sie reift, dort wird ihm die Frucht jener Tagt zuteil, sei es in diesem oder einem anderen Leben — gleichwie unversehrte, unverdorbene, nicht durch Wind oder Sonnenglut beschädigte, gesunde Samenkörner, auf fruchtbaren, wohlbearbeiteten Acker gesät, bei rechtzeitigem Regen aufgehen, wachsen und sich entfalten.
Drei andere Motive gibt es, aus denen Taten entstehen:
Genügsamkeit, Versöhnlichkeit und Geistesklarheit.
Eine Tat, die aus Genügsamkeit, aus Versöhnlichkeit oder aus Geistesklarheit entsprungen ist, diese ist, da ja Begierde, Haß und Verblendung geschwunden sind, entwurzelt, gleich einer Fächerpalme dem Boden entrissen, vernichtet und nicht mehr fähig, wieder ins Dasein zu treten — gleichwie Samenkörner, die zu Asche verbrannt und in alle Winde zerstreut oder von reißender Flußströmung fortgespült sind, von Grund aus zerstört, nicht mehr fähig sind, wieder ins Dasein zu treten.
Anguttara-Nikâya
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