Dr. Lockdown Viehler & Team
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Tierarzt und Experte. Fragen Sie mich zu Corona. Jetzt erst recht.
Satire. Parody. Unzensiert.

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Tierärztliche Sprechstunde vom 26.11.21
Dr. Lockdown Viehler
Die Tierärztliche Sprechstunde vom 26.11.2021

Mit Ernst Wolff, der Digitalen 4. Industriellen Revolution und der Aufforderung, sich zu vernetzen.

Ihr
@Lockdownviehler
Es war super. Der Mann ist wirklich grandios!
Liebe Mai Thi,
ich schon wieder, der Dr. Viehler. Mit erneut großem Interesse habe ich dein neuestes Video „Corona-Endlosschleife. Kommen wir da jemals wieder raus?“ gesehen und möchte gerne darauf antworten.
Dein Video veröffentlichst du über FUNK, dem Netzwerk der öffentlich-rechtlichen Medien. Warum das wichtig ist, dazu später mehr.

Du beginnst mit einem kurzen Rückblick auf April 2020. Damals hieß die Devise: #flattenthecurve. Heißt: Eine Überlastung der Intensivstationen abwenden durch AHA+L, Kontaktbeschränkungen, Lockdown. Letztere Maßnahme hat rückblickend so gut funktioniert, dass die Wellen bereits bei ihrer Einführung im Rückgang und gebrochen waren – sogar in Ländern wie der Schweiz, welche zeitgleich keinerlei Lockdown eingeführt hatte.

Beeindruckend finde ich dein Reismodell, um #flattenthecurve darzustellen. Du legst eine Handvoll Reis auf ein Modell der Belastungsgrenze und stellst schnell fest: Diese lag bereits in 2020 nicht so weit oben, wie von der Politik behauptet, sondern deutlich tiefer. Jetzt, im November 21, ist sie sogar noch ein ganzes Stück weiter gesunken. Viele ausgebildete Pflegekräfte haben aus Frust über die Behandlung durch die Regierung ihren Job gekündigt und sich anderweitig orientiert. Sie sind, zu Recht, mütend, also müde und wütend. Auf die Politik, auf die Profitgier der Krankenhäuser und ja, auch auf die Menschen, welche zwar geklatscht haben, aber ansonsten sich nicht darum geschert haben (und es heute auch noch nicht tun), wie die Pflege behandelt wird. Anstatt eine Lufthansa mit 8 Milliarden zu stützen, hätte man das Geld dort einsetzen können, wo es dringend gebraucht wird.

Wir haben es mit viel Geld geschafft, einen Impfstoff innerhalb nicht einmal eines Jahres aus dem Boden zu stampfen – teleskopieren nennt man das. Die Ausbildung für Intensivpfleger haben wir jedoch weiterhin bei 5 Jahren gelassen – ohne einmal zu hinterfragen, ob wirklich alle diese Jahre und Lehrinhalte während einer Pandemie sinnvoll sind. Spezielle Ausbildungsangebote für Corona-Pfleger hätten bereits im Sommer 2020 starten können und würden in diesem Winter dafür sorgen, dass die Zahl der belegbaren Intensivbetten deutlich ansteigt. Deutschland hat noch immer die meiste Zahl an Intensivplätzen pro Einwohner in Europa – dennoch sind wir anscheinend eins der wenigen Länder, welches nicht erst seit Corona ständig an der Belastungsgrenze knabbert. Vergleicht man die Aufrufe der Intensivmediziner in den Vorjahren bei den Grippewellen, zeigt sich ein ähnliches Bild. Nur hat das niemanden interessiert. Dich auch nicht, Mai Thi, sonst hättest du diesen Missstand bereits vorher in deinen Videos genauso ausführlich thematisiert. Warum beschäftigt dich das Sterben auf Intensiv erst seit Corona?

Reis und Käse – das sind die Themen, welche du dem LOGO-erprobten ÖR-Publikum vorführst. Dabei ist es interessant, dass du das Käsemodell verwendest. Ist es doch von der #NoCovid Fraktion rund um Kollegin Brinkmann erfunden worden. Diese Strategie wurde bereits von einer Vielzahl an Experten aus der Wissenschaft für falsch und nicht durchführbar kritisiert – was dich nicht daran hindert, es auf einem FUNK-Kanal noch einmal zu propagieren. Es ist ein Modell von vielen, wird aber von dir als einzig richtiges präsentiert. Journalismus besteht auch aus dem Vergleichen und Abwägen – was du jedoch nicht tust.

Als einzige Konstante des Käse-Modells stellst du die Impfung dar: Sie sei die einzige Scheibe, die bleibt, sozusagen der „Hartkäse“. Im weiteren Verlauf deines Videos weichst du diese Scheibe aber kräftig ein, indem du sagst, dass man nach zwei Impfungen nicht vollständig immunisiert ist, sondern erst ab dem Booster. Ich bin mir sicher, dass dein Video im April 2022 wieder Bezug auf das jetzige nehmen wird, mit dem Hinweis „Damals haben wir geglaubt“.
Dann wendest du die Impfung auf dein Reis-Modell an, um ihre Wirksamkeit zu zeigen. Wir erinnern uns: Es war eine handvoll Reiskörner, welche das Abflachen der Kurve mit den „richtigen“ Maßnahmen symbolisieren sollte. Doch trotz einer Impfquote von über 80% bei den Ü18-jährigen entfernst du als Wirkung der Impfung gerade mal einen Bruchteil dieser Reiskörner und präsentierst uns das als die Impfwirkung.

Liebe Mai Thi – soll das jetzt für oder eher gegen die Impfung sprechen?

Am Ende stimme ich dir jedoch voll und ganz zu: Dein Appell an die Politik, endlich ihren Job zu machen, gehe ich mit. Der Sommer wurde für Wahlkampf verplempert, weder Scholz noch Laschet haben sich an das Corona-Thema getraut, um keine Stimmen zu vergraulen. An den Schulen herrscht das gleiche Chaos wie im Winter 2020, als die Kanzlerin den frierenden Kindern empfahl, sich mit Klatschen und Kniebeugen warm zu halten.

Nicht nur das Virus ist, trotz 84% Impfquote bei Ü18, mehr geworden. Auch die Panik und Angst in der Bevölkerung ist gestiegen. Aber genauso steigen der Frust und die Wut über immer neue falsche Versprechungen. Immer mehr Menschen organisieren sich privat, stellen hinter vorgehaltener Hand die Maßnahmen in Frage. Selbst wir Geimpften lesen zum Teil fassungslos immer neue, haltlose Thesen wie den #Ebola Vergleich vom #TyranneiderUngeimpften Erfinder.

Am Ende appellierst du dafür, sich nicht vom Hass anstecken zu lassen und Andersdenkende nicht zu beschimpfen, wie es bspw. Kollege Hahnefeld so gerne macht. Liebe Mai-Thi: Der Hass ist hausgemacht. Und er kommt von Institutionen wie deinem Arbeitgeber, der in Tagesthemen-Kommentaren von seiner absoluten Medienschlagkraft Gebrauch macht.

Die Frage muss daher lauten: Wie lange macht der Deutsche das noch mit und wenn der Moment erreicht ist, dass er es nicht mehr tut – wie viel ist dann noch von Deutschland übrig?

Dein
@lockdownviehler
Forwarded from @spasskultur MEMES (Spassi)
belegung und betten am 26. nov 2021
Heute hat es auch gleich eine ganz andere Bedeutung, wenn ein Ungeimpfter sagt „Ich geh‘ mal schnell zur Tanke!“
👍1
Es geht um Gesundheit.
Alle geimpft oder genesen - ich sehe hier kein Problem, 50.000 Zuschauer zuzulassen. Bei einer Impfpflicht hätten wir schließlich die gleichen Bilder, weil danach alles vorbei wäre. Ganz bestimmt.
Spontan live bei Twitter 👇👇👇

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Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen.
Verbales Abrüsten

Derzeit geistern einige Beiträge durch die sozialen Netzwerke, in denen die „Ungeimpften, die Impfverweigerer und Unsolidarischen“ als Vollidioten beschimpft werden. Da mich dieser Artikel nicht anspricht, werde ich ihn auch nicht besprechen, sehe ihn aber als gutes Beispiel für das genaue Gegenteil von dem, was ich immer wieder fordere: Das verbale Abrüsten.

Seit über 20 Monaten befinden wir uns in einer Medienpandemie, in der sich besonders die Online-Magazine im Kampf um Klicks jedes Mal mit neuen Superlativen zu übertrumpfen versuchen. Aktuelles Beispiel das sinnentstellte Zitat von Dr. Montgomery, welches implizieren soll, dass die neue Omicron-Variante aus Südafrika eine Gefährlichkeit von Ebola haben könnte. Das hat er so nicht gesagt, aber wenn der Geist einmal aus der Flasche ist, lässt er sich schwer wieder einfangen.

Das ist nur der letzte Punkt in einer Reihe von Entgleisungen, die sich an der Partyszene, den Kindern, Rodlern, Weihnachtsmarktgängern und aktuell den unsolidarischen Ungeimpften (es lebe die Alliteration!) abarbeiten. Ein eigenes, kritisches hinterfragen der persönlichen Position nehmen nur vereinzelte Journalisten vor, wie bspw. der öffentlich-rechtliche Georg Restle, welcher es sogar wagte, sich dem heiligen Karl Lauterbach, der professionellen Panik-Sirene der SPD, kritisch entgegenzustellen. Der Tenor unter seinem Tweet: Zwischen Fassungslosigkeit und offener Kritik, wie er es wagen kann, zu hinterfragen.

Gleiches wird Wissenschaftlern wie Hendrick Streeck oder Klaus Stöhr entgegengebracht, wenn sie zu Besonnenheit raten und versuchen, im aktuellen Irrsinn mit einem Streichholz Licht in die Dunkelheit der Irrationalen zu bringen. Besonders Kollege Streeck sah sich in den letzten Monaten der einen oder anderen diffamierenden Kampagne ausgesetzt, die sogar nicht einmal davor zurückschreckte, seinen Großvater und ihn in eine gemeinsame Nazi-Linie zu stellen.

Der Mensch ist einfach gestrickt und sucht vermeintlich einfache Antworten, die wir aber bis heute einfach nicht wissen. Da wird von „vermeintlich“ oder „vermutlich“ fabuliert, beim Rezipienten kommen diese kleinen, sprachlichen Unterschiede jedoch nicht an. Jeder Versuch einer vernünftigen Auseinandersetzung mit der größten gesundheitlichen Krise der Neuzeit verkümmert im Neonlicht von Katastrophen-Schlagzeilen und allgemeiner Verunsicherung.

Besonders stark zeigt sich dies, das ist nun einmal die Natur dieser Medien, in den Sozialen Netzwerken. Auf jeden „Bill Gates versucht uns alle zu chippen!“ gibt es mindestens einen, wenn nicht sogar doppelt so viele mit roten Punkten verzierte Accounts, welche für Kinder und Jugendliche Schreckensszenarien ausmalen, die durch eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus entstehen könnten. Für jedes quergedachte auslegen einer Studie und Statistik werden selbst 0,01%-Punkte als absolute Wahrheit dargestellt - „Es könnte auch dein Kind sein!“.

Der tragische Mord an einem Tankstellenmitarbeiter durch einen vermeintlichen Maskengegner, von Psychologen bereits als „so kann das nicht gewesen sein“ ausreichend besprochen, inspirierte Kleingeister, den Hashtag #QuerdenkerSindTerroristen zu lancieren und jedem, der das medial angeheizte Narrativ anzweifelt, als Kollektivschuld unter die Nase zu schieben. Dabei verhärtet sich der Ton bei gerade den vermeintlich Guten immer mehr. Es ist die Rede von „man sei mit der Geduld am Ende“, „es reicht“ und „Ihr seid schuld!“, als könnte man einer Minderheit die gesamte Last der Pandemie auf die Schultern legen. Dass soviel Hass, wie er auch zuletzt quotenreich in den Tagesthemen propagiert wurde, irgendwann zu Gegenhass führt, wird als Beweis dafür angesehen, dass doch alle Kritiker Schwere Schuld auf sich laden.
Derweil malt ein erstes Geschäft „Ungeimpfte unerwünscht“ in weißer Farbe auf seine Schaufenster und bekommt dafür, neben berechtigter Kritik (inzwischen ist die Schrift auch entfernt worden) ernsthaften Zuspruch von genau den Menschen, welche sonst mit erhobenem Zeigefinger alles anmahnen, was in irgendeiner Art und Weise den aufkommenden Gesundheitsfaschismus der frühen 20er Jahre des 21. Jahrhunderts anprangert. Dabei projizieren sie ihre eigene Unsicherheit und verzweifelte Ahnungslosigkeit in die Menschen, welche zumindest versuchen, in dieser kritischen Zeit nicht den Blick für das Wesentliche zu verlieren: Dass wir nur wissen, dass wir nichts wissen und dass wissenschaftliche Erkenntnisse auch nicht „die eine Wahrheit“ bedeuten. Wissenschaft ist Diskurs und nur weil eine laute Mehrheit dafür ist, muss sie nicht richtig sein. Man denke nur an die Eugenik, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts vergleichbar als das Nonplusultra galt und an die wir mit großem Schrecken zurückdenken.

Gleichzeitig gibt es auf der anderen Seite genügend Menschen, welche mit den krudesten, wildesten Theorien das Bild der „Querdenker“ prägen. Gezielt platzierte Falschinformationen wie die Behauptungen, dass auf Demonstrationen aus den Gullideckeln von Spezialkommandos geimpft werden soll oder dass in Wasserwerfern flüssiges Pfizer verspritzt werden soll, machen auch hier verunsicherte Menschen wuschig und werden tausendfach geteilt. Zumindest wird der „nach der Impfung besserer Handy-Empfang“-Gag inzwischen nur noch von Impffans gemacht.

Doch wie kommen wir aus der ganzen Sache raus? Wie können wir, als Gesellschaft, unseren Beitrag leisten, um diesen kollektiven Irrsinn wieder einzudämmen und den ersten Schritt für einen Neuanfang leisten? Die Fronten sind verhärteter als der Rücken einer Pflegekraft nach einer kurzen Schlafpause im Ruheraum und viele Menschen verweigern den Diskurs, der doch so wichtig wäre.

Als Satire-Account war und ist es mein Ziel, die unzähligen Widersprüche in dieser Pandemie aufzuzeigen und schonungslos offen zu legen. Auch ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen – das maße ich mir auch überhaupt nicht an, es gibt genügend klügere Menschen auf der Welt. Doch bemühe ich mich stets, sachlich und höflich zu bleiben. Plumpe Beleidigungen haben wir zur Genüge, auch wenn einen manchmal die unqualifizierten Aussagen eines Karl Lauterbach durchaus zur Weißglut treiben können. Dann heißt es durchatmen, reflektieren und den einen oder anderen Text auf später verschieben. So, und nur so, können wir es schaffen, die Contenance zu behalten und damit das aufzuhalten, was uns momentan droht:

Der Zusammenbruch des Zusammenlebens, wie wir es bis März 2020 kannten. Lassen Sie es nicht soweit kommen.

Ihr
@lockdownviehler
❤1
Hat hier aus dieser großartigen Community jemand Lust darauf, ein Bild zu erstellen, das für einen Blog als Startbild verwendet werden kann?

Sie wissen ja, mit den Rechten ist das immer so ein Problem.

Kontaktieren Sie bei Interesse gerne die @Lockdownassistentin direkt.
Alle Jahre Wieler
mutiert ein Corona Kind,
Dieses Jahr schon wieder,
Wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Schrecken,
Ein in jedes Haus,
Leute anzustecken
Geht es ein und aus.

Onkel Karl im Keller,
Trinkt den Rotwein leer
Boostert doch mal schneller,
Wünscht er sich so sehr.

Text:
https://twitter.com/patriot_singles?s=21
Vielen Dank für die Zusendungen der Bilder für den Blog.
Da waren echt gute Sachen dabei.

Wenn jetzt noch jemand ein Bild hat, auf dem Lotti ist, hat er gewonnen.
Natürlich wird der Künstler einen Ehrenplatz bekommen. Versteht sich von selbst.
Stellen Sie sich nur vor, wenn Omicron nur einen leichten Schnupfen auslöst, sich aber stärker als Delta verbreitet. Schlagartig wäre fast die gesamte Menschheit immun und wir würden auf der Impfung sitzen bleiben.

Und nun entschuldigen Sie mich, ich muss Aktien verkaufen.

Ihr
@lockdownviehler
Nein, man glaubt es nicht!

Das Faszinierende dabei: Das sind sicher die Auswirkungen des Lockdowns in Österreich. Der wirkt sogar bis nach Rumänien.
Zumindest haben Geimpfte nur milde Todesfälle.