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Andernach - die erste "essbare Stadt"

Der Bericht ist aus 2012 und da lief das Projekt schon 3 Jahre lang.
Heute ist Andernach ein einzigartiges Vorbild für essbare Städte. Interessierte sind dort herzlich willkommen, um von den jahrelangen Erfahrungen zu profitieren 👍

Hier mehr über "Essbare Städte" 👉 Link

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Andernach - die erste "essbare Stadt"

Der Bericht ist aus 2012 und da lief das Projekt schon 2 Jahre lang.
Heute ist Andernach ein einzigartiges Vorbild für essbare Städte. Interessierte sind dort herzlich willkommen, um von den jahrelangen Erfahrungen zu profitieren 👍

Nach 11 Jahren essbare Stadt, konnte Andernach die Hauptgegenargumente widerlegen: Vandalismus und Vernachlässigung bzw. hohe Pflegekosten für die Beete.

Die Grünen-Politiker sind übrigens die größten Gegner solcher Projekte. Mein Antrag wurde knallhart abgelehnt - von den Grünen 😠

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Andernach - die erste "essbare Stadt"

Der Bericht ist aus 2012 und da lief das Projekt schon 2 Jahre lang.
Heute ist Andernach ein einzigartiges Vorbild für essbare Städte. Interessierte sind dort herzlich willkommen, um von den jahrelangen Erfahrungen zu profitieren 👍

Nach 11 Jahren essbare Stadt, konnte Andernach die Hauptgegenargumente widerlegen: Vandalismus und Vernachlässigung bzw. hohe Pflegekosten für die Beete.

Die Grünen-Politiker sind übrigens die größten Gegner solcher Projekte. Mein Antrag wurde knallhart abgelehnt - von den Grünen 😠

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Guerilla Gardening: Wie die Stadt heimlich befruchtet wird 🍎🍐🍇🍒

Wo sind die Apfel- und Birnenbäume geblieben? Und warum gibt es in den Städten keine?

Urban Agriculture Expertin Tilla Künzli aus Basel trifft auf den erfahrenen Guerilla Gärtner aus Zürich – Maurice Maggi. Gemeinsam wollen sie Obstbäume zurück in die Schweizer Städte holen.

Das Ganze geht auch mit allen möglichen Beeren-Sträuchern und Bienen-Blumen 🌼🐝

Naja, wie in Andernach (Link) halt 😉😃

"Selbst wenn morgen die Welt untergeht, kann man heute noch etwas pflanzen!"

Reinhard, guerilliat in seiner Heimatstadt Mainz 👍
https://youtu.be/VKah8ScUe6U

Wie man Samenbomben herstellt:
https://youtu.be/fIsw8JTQrOQ

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In Todmorden haben 2008 Pamela Warhurst und Mary Clear das Konzept edible City (Essbare Stadt) für incredible edible entwickelt. Von dort hat sich der Ansatz für Ernährung und mehr Miteinander in der Stadt weltweit verbreitet. 2017 waren im Incredible Edible Network UK mehr als 100 Gruppen vernetzt. Darüber hinaus gibt es weltweit weitere Initiativen, Programme und Projekte, die diesen Titel verwenden. Seit 2008 gibt es in Toronto ein von der Stadt gefördertes Programm.

Im Mai 2009 wurde in Deutschland, in Kassel, der gleichnamige Verein Essbare Stadt gegründet. 2009 erfolgten die Grundsteine des städtischen
Projektes Essbare Stadt Andernach. Als dieses Projekt 2014 auf der Internationalen Grünen Woche Berlin vorgestellt wurde, haben Presseberichte das Beispiel bundesweit bekannt gemacht.

Hier weiterlesen 👉 Link

Nahrungswälder gibt es auch 👉 Link

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Permakultur ist eine weltweite Bewegung, ein globaler Gestaltungsansatz und eine Philosophie. Permakultur-Projekte erkennt man nicht am Aussehen. Sie können die unterschiedlichsten Formen annehmen. Was sie allerdings ausmacht ist, dass sie durch das Nachahmen natürlicher Gesetzmäßigkeiten dauerhaft funktionieren – am besten über viele Generationen. Und: sie erfüllen Bedürfnisse, ohne dafür die Umwelt auszubeuten oder auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben.

Hier noch ein paar Fakten über Permakultur 👉 Link

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PERMAKULTUR AUF DEN MENSCHEN ÜBERTRAGEN 🫶

Realistisch umsetzbar wird das auf gesellschaftlicher Ebene dort, wo wir vom Prinzip der Masse zurück in Milieus, Kontexte und Resonanzräume gehen. So wie eine Pflanze nicht „funktioniert“, sondern stimmig platziert wird, braucht auch der Mensch ein Umfeld, in dem seine innere Information andocken kann.

Ein paar konkrete, umsetzbare Ansatzpunkte:

1. Milieus statt Systeme
Nicht „für alle“, sondern für konkrete Lebensrealitäten. Kleine Nachbarschaften, Dorfgemeinschaften, Werkstätten, Lernorte, Höfe, Stadtteile. Überschaubar, lebendig, beobachtbar. Permakultur funktioniert nie im Großformat, sondern im Lesbaren.

2. Bewusste Rollen statt Funktionen
Menschen, die nicht „betreuen“, sondern beobachten, spiegeln, verbinden. Kümmerer im ursprünglichen Sinn. Nicht als Beruf mit Zielvorgaben, sondern als Haltung: Wer steht wo gut? Wer braucht gerade Schutz, wer Raum, wer Herausforderung?

3. Zeit statt Druck
Permakultur denkt in Zyklen. Übertragen heißt das: keine linearen Lebensläufe, keine Taktung nach Norm. Übergangsräume, Vorhöfe, Zeiten des Dazwischen. Gesellschaftlich wäre das: weniger Bewertung, mehr Reifezeit.

4. Vielfalt statt Normierung
Nicht jeder Knoblauch gehört ins gleiche Beet. Unterschiedliche Begabungen, Temperamente, Lebensphasen werden nebeneinander kultiviert, nicht geglättet. Das erfordert ein anderes Bildungsideal: fördern statt formen.

5. Beobachtung als bewusste Tat
Beobachten ist Energie. Gesellschaftlich hieße das, Menschen wieder zu Subjekten ihres Lebens zu machen, nicht zu Objekten von Maßnahmen. Fragen stellen statt Diagnosen verteilen. Hinhören statt einordnen.

6. Kleine Eingriffe, große Wirkung
Permakultur arbeitet mit minimalem Aufwand am richtigen Ort. Übertragen: Ein Café, ein Laden, ein Werkraum, ein Gespräch – richtig platziert, verändert er ganze soziale Böden.

Kurz gesagt:
Die Permakultur des Menschen entsteht dort, wo Bewusstsein vor Struktur kommt, wo Beobachter wissen, dass sie beobachten, und wo Entscheidungen im Hier und Jetzt getroffen werden – nicht aus Konzepten, sondern aus Wahrnehmung.

Das ist kein utopisches Modell. Es ist leise, lokal, menschlich – und genau deshalb tragfähig.

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