Wer die FREIEN SACHSEN wählt, ist zu dumm, politische Zusammenhänge zu verstehen. 🤡
Sagt nicht etwa ein üblicher Schreihals von SPD oder Grünen, sondern ein AfD-Abgeordneter aus Berlin. Irgendein Hansel. Vielleicht sollte er sich nicht in innersächsische Angelegenheiten einmischen. Oder sich zumindest vorher damit beschäftigen, zu was er so seine schlaue Meinung preisgibt - hunderttausende Menschen in Sachsen wissen nämlich, welchen Mehrwert eine Graswurzelbewegung bringt, die den Herrschenden eben auch auf der Straße (und nicht nur in den warmen Büros) einheizt. Und im Juni zuerst die kommunale Ebene erobern wird. Danach schauen wir weiter.
P.S.; Statt sich an patriotischen Kräften abzuarbeiten, könnten solche AfD-Abgeordneten ihre Energie sinnvoller nutzen, z.B. mit Aufrufen zu den Massenprotesten am 8. Januar. Da besteht nämlich gerade hier in Sachsen noch einiges an Nachholbedarf...
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@michaelbrueck90
Sagt nicht etwa ein üblicher Schreihals von SPD oder Grünen, sondern ein AfD-Abgeordneter aus Berlin. Irgendein Hansel. Vielleicht sollte er sich nicht in innersächsische Angelegenheiten einmischen. Oder sich zumindest vorher damit beschäftigen, zu was er so seine schlaue Meinung preisgibt - hunderttausende Menschen in Sachsen wissen nämlich, welchen Mehrwert eine Graswurzelbewegung bringt, die den Herrschenden eben auch auf der Straße (und nicht nur in den warmen Büros) einheizt. Und im Juni zuerst die kommunale Ebene erobern wird. Danach schauen wir weiter.
P.S.; Statt sich an patriotischen Kräften abzuarbeiten, könnten solche AfD-Abgeordneten ihre Energie sinnvoller nutzen, z.B. mit Aufrufen zu den Massenprotesten am 8. Januar. Da besteht nämlich gerade hier in Sachsen noch einiges an Nachholbedarf...
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Bundesweite Proteste: Massenhaft, entschlossen und friedlich!
Am morgigen Montag dürfte es die größten (flächendeckenden) Proteste in der jüngeren Geschichte dieses Landes geben. Gut so, denn seit Jahren kippt die Stimmung immer weiter, die Wut wächst und die Widerstandsmomente nehmen zu. Dieser Protest muss entschlossen auf die Straße getragen werden, um deutlich zu machen, wie unversöhnlich wir dem herrschenden System gegenüberstehen. Und natürlich zahlreich werden. Aber: Er muss auch friedlich sein und friedlich bleiben. Nicht primär aus moralischen Gründen, ich kann es menschlich nachvollziehen, wenn angesichts der Ohnmacht gegen den immer übergriffigeren Staat und die teils menschenunwürdige Behandlung durch seine Behörden der Wunsch wächst, „auch mal einen Gang zuzulegen“, sondern vor allem aus strategischen Gründen. Denn der Gegner wartet nur darauf, seinen Repressionsapparat anzuwerfen und die Proteste niederzuschlagen. Natürlich, das wird er auch so versuchen, aber er wird es schwerer haben, friedliche Massen zu diskreditieren und am Ende weiter an Ansehen verlieren.
Friedlich zu sein heißt nicht, sich im vorauseilenden Gehorsam unsinnigen Polizeianweisungen zu unterwerfen oder jede Schikane über sich ergehen zu lassen. Friedlich zu sein heißt aber, keine offene Konfrontation mit der Polizei zu suchen. Auch dann nicht, wenn die Situation günstig zu sein scheint. Wie zum Beispiel am 8. Januar, denn angesichts tausender Versammlungen bundesweit wird das Kräfteverhältnis dieses Mal andersherum sein. Die Macht liegt tatsächlich in den Händen des Volkes, die Polizei wird in vielen Regionen unterbesetzt und faktisch handlungsunfähig sein. Sicherlich für Manchen eine verlockende Gelegenheit, offensiver aufzutreten – doch darauf wartet das System nur: Selbst, wenn die Polizei punktuell den Kürzeren zieht, wird die Antwort des Repressionsapparates umso stärker ausfallen. Und, im Gegensatz zu willkürlicher Repression, gelingt es durch entsprechende Videos und Bilder, die Meinung vieler Menschen dann gegen die Proteste zu lenken. Ganz anders ist es, wenn die Menschen konsequent friedlich bleiben und der einzige Aggressor höchstens die Polizei ist, der es natürlich auch zustünde, ebenfalls friedlich zu bleiben.
Wir haben in den Corona-Jahren erlebt, wie brutale Polizeikommandos Rentner und Frauen verprügelt haben. Diese offene Gewalt hat die Protestwelle im Winter 2021/22 erst richtig angekurbelt, denn nichts mobilisiert mehr, als Bilder enthemmter Milizen, die offensichtlich unverhältnismäßig gegen friedliche Menschen vorgehen. Der Versuch, darauf ebenfalls mit Gewalt zu antworten, legitimiert aber die Attacken des Systems und schadet dem Widerstand. Denn: Auch, wenn in diesem Land einiges schief läuft und manche Kreise (gewollt) Narrenfreiheit haben, das staatliche Gewaltmonopol gegen politische Oppositionelle funktioniert – leider – immer noch ganz gut.
Gerade in Massenprotesten reifen manchmal unausgegorene Gedanken. So war beispielsweise der „Sturm auf das Kapitol“ in den USA für Donald Trump ein herber Rückschlag, der ihm möglicherweise seine erneute Kandidatur kosten wird. Ein friedlicher Massenprotest, beispielsweise eine wochenlange Belagerung des Kapitols durch Zehntausende, hätte dagegen ganz andere Bilder geliefert, die als Zeichen der Stärke und Standfestigkeit von Trumps Anhängern aufgefasst worden wäre.
Auch, wenn es manchmal schwer fällt, es zu glauben: Die Zeit spielt für uns. Wir sind am Drücker, immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die herrschende Politik. Und wir haben die Massen mittlerweile auf unserer Seite. Die Veränderung wird kommen. Lassen wir uns nicht zu unüberlegten Handlungen treiben. Achten wir auf andere Mitstreiter und erklären auch ihnen, warum dieser Widerstand friedlich bleiben muss. Denn vor nichts hat das System größere Angst, als vor den friedlichen, aber nicht mehr zu beruhigenden Massen.
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Am morgigen Montag dürfte es die größten (flächendeckenden) Proteste in der jüngeren Geschichte dieses Landes geben. Gut so, denn seit Jahren kippt die Stimmung immer weiter, die Wut wächst und die Widerstandsmomente nehmen zu. Dieser Protest muss entschlossen auf die Straße getragen werden, um deutlich zu machen, wie unversöhnlich wir dem herrschenden System gegenüberstehen. Und natürlich zahlreich werden. Aber: Er muss auch friedlich sein und friedlich bleiben. Nicht primär aus moralischen Gründen, ich kann es menschlich nachvollziehen, wenn angesichts der Ohnmacht gegen den immer übergriffigeren Staat und die teils menschenunwürdige Behandlung durch seine Behörden der Wunsch wächst, „auch mal einen Gang zuzulegen“, sondern vor allem aus strategischen Gründen. Denn der Gegner wartet nur darauf, seinen Repressionsapparat anzuwerfen und die Proteste niederzuschlagen. Natürlich, das wird er auch so versuchen, aber er wird es schwerer haben, friedliche Massen zu diskreditieren und am Ende weiter an Ansehen verlieren.
Friedlich zu sein heißt nicht, sich im vorauseilenden Gehorsam unsinnigen Polizeianweisungen zu unterwerfen oder jede Schikane über sich ergehen zu lassen. Friedlich zu sein heißt aber, keine offene Konfrontation mit der Polizei zu suchen. Auch dann nicht, wenn die Situation günstig zu sein scheint. Wie zum Beispiel am 8. Januar, denn angesichts tausender Versammlungen bundesweit wird das Kräfteverhältnis dieses Mal andersherum sein. Die Macht liegt tatsächlich in den Händen des Volkes, die Polizei wird in vielen Regionen unterbesetzt und faktisch handlungsunfähig sein. Sicherlich für Manchen eine verlockende Gelegenheit, offensiver aufzutreten – doch darauf wartet das System nur: Selbst, wenn die Polizei punktuell den Kürzeren zieht, wird die Antwort des Repressionsapparates umso stärker ausfallen. Und, im Gegensatz zu willkürlicher Repression, gelingt es durch entsprechende Videos und Bilder, die Meinung vieler Menschen dann gegen die Proteste zu lenken. Ganz anders ist es, wenn die Menschen konsequent friedlich bleiben und der einzige Aggressor höchstens die Polizei ist, der es natürlich auch zustünde, ebenfalls friedlich zu bleiben.
Wir haben in den Corona-Jahren erlebt, wie brutale Polizeikommandos Rentner und Frauen verprügelt haben. Diese offene Gewalt hat die Protestwelle im Winter 2021/22 erst richtig angekurbelt, denn nichts mobilisiert mehr, als Bilder enthemmter Milizen, die offensichtlich unverhältnismäßig gegen friedliche Menschen vorgehen. Der Versuch, darauf ebenfalls mit Gewalt zu antworten, legitimiert aber die Attacken des Systems und schadet dem Widerstand. Denn: Auch, wenn in diesem Land einiges schief läuft und manche Kreise (gewollt) Narrenfreiheit haben, das staatliche Gewaltmonopol gegen politische Oppositionelle funktioniert – leider – immer noch ganz gut.
Gerade in Massenprotesten reifen manchmal unausgegorene Gedanken. So war beispielsweise der „Sturm auf das Kapitol“ in den USA für Donald Trump ein herber Rückschlag, der ihm möglicherweise seine erneute Kandidatur kosten wird. Ein friedlicher Massenprotest, beispielsweise eine wochenlange Belagerung des Kapitols durch Zehntausende, hätte dagegen ganz andere Bilder geliefert, die als Zeichen der Stärke und Standfestigkeit von Trumps Anhängern aufgefasst worden wäre.
Auch, wenn es manchmal schwer fällt, es zu glauben: Die Zeit spielt für uns. Wir sind am Drücker, immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die herrschende Politik. Und wir haben die Massen mittlerweile auf unserer Seite. Die Veränderung wird kommen. Lassen wir uns nicht zu unüberlegten Handlungen treiben. Achten wir auf andere Mitstreiter und erklären auch ihnen, warum dieser Widerstand friedlich bleiben muss. Denn vor nichts hat das System größere Angst, als vor den friedlichen, aber nicht mehr zu beruhigenden Massen.
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Motiviert ins Jahr 2024: Meine Begrüßungsrede beim gestrigen Neujahrsempfang der FREIEN SACHSEN
Beim Jahresauftakt der FREIEN SACHSEN durfte ich gestern die Veranstaltung anmoderieren und habe eine kleine Rede zur Einstimmung gehalten. Natürlich auch mit einem Ausblick auf den morgigen Tag. Wer am Sonntagabend noch ein paar Minuten Zeit über hat, darf gerne reinschauen 🙂
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Beim Jahresauftakt der FREIEN SACHSEN durfte ich gestern die Veranstaltung anmoderieren und habe eine kleine Rede zur Einstimmung gehalten. Natürlich auch mit einem Ausblick auf den morgigen Tag. Wer am Sonntagabend noch ein paar Minuten Zeit über hat, darf gerne reinschauen 🙂
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EIL: USA und Großbritannien greifen offenbar den Jemen an!
Nach verschiedenen Medienberichten hat das britische Kabinett Luftangriffe auf die Huthi-Rebellen im Jemen genehmigt. Diese sollen bereits heute Nacht erfolgen. Ansprachen von US-Präsident Biden und GB-Premier Sunak sind offenbar in Kürze geplant.
Damit weitet sich der Nahost-Konflikt aus: Die Huthi-Rebellen sind eng mit dem Iran verbündet, durch die USA + Großbritannien wird somit eine neue Front eröffnet. Und ein weiteres Land durch Bombenterror westlicher Art "demokratisiert". Eine weitere Eskalation in der gesamten Region ist wahrscheinlich, zumal die Kämpfe zwischen Palästinensern und Israelis, aber auch zwischen der Hisbollah und Israel, seit nunmehr drei Monaten unverändert andauern.
Das Rote Meer dürfte zudem durch diese Eskalation für Schiffe auf absehbare Zeit nicht mehr passierbar sein, was in Deutschland zu einer weiteren Rohstoffverknappung und zu Lieferengpässen führen wird. Der Konflikt betrifft uns deshalb wirtschaftlich unmittelbar, von seiner geopolitischen Komponente ganz abgesehen.
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Nach verschiedenen Medienberichten hat das britische Kabinett Luftangriffe auf die Huthi-Rebellen im Jemen genehmigt. Diese sollen bereits heute Nacht erfolgen. Ansprachen von US-Präsident Biden und GB-Premier Sunak sind offenbar in Kürze geplant.
Damit weitet sich der Nahost-Konflikt aus: Die Huthi-Rebellen sind eng mit dem Iran verbündet, durch die USA + Großbritannien wird somit eine neue Front eröffnet. Und ein weiteres Land durch Bombenterror westlicher Art "demokratisiert". Eine weitere Eskalation in der gesamten Region ist wahrscheinlich, zumal die Kämpfe zwischen Palästinensern und Israelis, aber auch zwischen der Hisbollah und Israel, seit nunmehr drei Monaten unverändert andauern.
Das Rote Meer dürfte zudem durch diese Eskalation für Schiffe auf absehbare Zeit nicht mehr passierbar sein, was in Deutschland zu einer weiteren Rohstoffverknappung und zu Lieferengpässen führen wird. Der Konflikt betrifft uns deshalb wirtschaftlich unmittelbar, von seiner geopolitischen Komponente ganz abgesehen.
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Bundesregierung befiehlt deutschen Kriegseintritt gegen den Jemen: Kampfschiff ins Rote Meer entsandt!
Wenn irgendwo auf der Welt ein Krieg ausbricht, bei dem der politische Westen souveräne Staaten attackiert, ist die Bundesregierung nicht weit. Neuester Opfer der imperialistischen Aggression: Der Jemen. Nach den Angriffen der USA und Großbritannien tritt auch Deutschland dem Kriegsbündnis bei und will ab dem 1. Februar den "Kampf gegen die Huthis" unterstützen. Es ist ein weiterer Konflikt, in dem wir Deutschen nichts, aber auch überhaupt nichts, zu suchen haben.
Hände weg vom Jemen.
Hände weg vom Iran, Syrien und allen anderen souveränen Staaten im Nahen Osten.
Wir dürfen uns von dieser Regierung nicht in weitere Kriege verwickeln lassen.
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Wenn irgendwo auf der Welt ein Krieg ausbricht, bei dem der politische Westen souveräne Staaten attackiert, ist die Bundesregierung nicht weit. Neuester Opfer der imperialistischen Aggression: Der Jemen. Nach den Angriffen der USA und Großbritannien tritt auch Deutschland dem Kriegsbündnis bei und will ab dem 1. Februar den "Kampf gegen die Huthis" unterstützen. Es ist ein weiterer Konflikt, in dem wir Deutschen nichts, aber auch überhaupt nichts, zu suchen haben.
Hände weg vom Jemen.
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Sachsen vor den Kommunalwahlen 2024: Realistische Machtoptionen und Gedankenspiele
Vorab: Nein, Wahlen alleine werden uns nicht retten. Sie sind aber eine Möglichkeit, politischen Einfluss auszubauen und schrittweise in Machtpositionen vorzurücken, in denen das patriotische Lager politische Gestaltungskraft ausüben kann. Und wenn dieses Jahr mehrere wichtige Wahlen stattfinden, sollte diese Gelegenheit nicht ungenutzt bleiben.
Das patriotische Lager muss stärker werden!
Bei den Kommunalwahlen in Sachsen werden die FREIEN SACHSEN und die AfD flächendeckend auf Kreisebene, in den kreisfreien Städten und in vielen Kommunen antreten. Sie sind das Zentrum des patriotischen Lagers. Um sie herum gesellen sich lokale Wählervereinigungen, die ebenfalls aus dem konservativ-patriotischen Milieu entstammen. Auf Kreisebene z.B. die „Konservative Mitte“ in SOE oder in der kreisfreien Stadt Dresden die „Freien Wähler Dresden“ (nicht zu verwechseln mit der soft-gespülten Bundesvereinigung der FW). In den kreisangehörigen Kommunen gibt es zudem noch viel mehr unabhängige Bürgerbewegungen, die schon jetzt starke, zweistellige Ergebnisse erzielt haben. In Bautzen z.B. das „Bürger Bündnis Bautzen“ (bei der Kommunalwahl 2019 starke 20 % neben der AfD), im erzgebirgischen Jahnsdorf die „Neue Liste“ (18 % neben der AfD) oder in Lößnitz die Wählerinitiative MHERZ (14,4 % neben der AfD). All diese Akteure bilden letztendlich zusammen das patriotische Lager. Zwischen diesen Akteuren und den Blockparteien (CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP) muss die Trennlinie verlaufen. Dazwischen stehen noch einzelne Akteure, z.B. lokale Ableger der „Freien Wähler“, die regional unterschiedlich einzuordnen sind.
Das Ziel müssen auf Ebene der Kommunen stabile Mehrheiten gegen die Blockparteien sein.
Für die Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden ist das realistische Ziel, stabile Mehrheiten gegen die Blockparteien zu bilden. Schon jetzt ist das in vielen kleineren Kommunen der Fall, bei dieser Wahl müssen jetzt die mittleren und großen kreisangehörigen Kommunen „fallen“. Das ist durchaus realistisch.
Auf Kreisebene sind Mehrheiten gegen die Blockparteien möglich, aber nicht sicher.
In den Landkreisen können starke Einzelergebnisse der AfD und der FREIEN SACHSEN dazu führen, dass es patriotische Mehrheiten gibt. Sicher ist das jedoch nicht überall. Das Problem: Es fehlen dort zumeist weitere Akteure, mit denen kooperiert werden kann. Denn: Jeder Akteur spricht zwar ein teils überschneidendes, teils aber auch komplett unterschiedliches Spektrum an. Und diese Stimmen zusammen bringen auf der Ebene der Kommunen patriotische Mehrheiten. Realistische Chancen auf eine patriotische Mehrheit gibt es im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge durch den Antritt von AfD, FREIE SACHSEN und der Konservativen Mitte. Ansonsten wird sich zeigen, ob es in anderen starken Widerstandsregionen, z.B. im Erzgebirgskreis oder in der Oberlausitz, reichen wird, mit den Stimmen von AfD und FREIEN SACHSEN Mehrheiten gegen den Parteienblock zu bilden.
In den kreisfreien Städten gilt es, das patriotische Lager zu stärken.
Die Chance, Mehrheiten in den drei kreisfreien Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig zu bilden, ist gering. Bisher ist der patriotische Block in Chemnitz (AfD und PRO CHEMNITZ / FREIE SACHSEN kommen zusammen auf 25 % ) am stärksten, in Dresden sind es bisher 24 % (AfD und Freie Wähler). Großstädte sind aber seit jeher ein schwieriges Pflaster. Das Ziel muss es hier sein, das patriotische Lager auf weit über 30 % zu bringen, um es dem Rest schwieriger zu machen, an ihm vorbei zu arbeiten. Zumindest in Chemnitz und Dresden könnten 35 % + realistisch sein, in Leipziger ist es naturgemäß weniger.
Die Kommunalwahlen bieten durchaus realistische Optionen zur Mitgestaltung. Es kommt aber auf jeden Einzelnen an, sich dafür den Hintern aufzureißen. Die Formel ist relativ einfach: Viel Fleiß = viel Ertrag. Noch nie war das patriotische Lager so stark. Nutzen wir die Gelegenheiten!
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Vorab: Nein, Wahlen alleine werden uns nicht retten. Sie sind aber eine Möglichkeit, politischen Einfluss auszubauen und schrittweise in Machtpositionen vorzurücken, in denen das patriotische Lager politische Gestaltungskraft ausüben kann. Und wenn dieses Jahr mehrere wichtige Wahlen stattfinden, sollte diese Gelegenheit nicht ungenutzt bleiben.
Das patriotische Lager muss stärker werden!
Bei den Kommunalwahlen in Sachsen werden die FREIEN SACHSEN und die AfD flächendeckend auf Kreisebene, in den kreisfreien Städten und in vielen Kommunen antreten. Sie sind das Zentrum des patriotischen Lagers. Um sie herum gesellen sich lokale Wählervereinigungen, die ebenfalls aus dem konservativ-patriotischen Milieu entstammen. Auf Kreisebene z.B. die „Konservative Mitte“ in SOE oder in der kreisfreien Stadt Dresden die „Freien Wähler Dresden“ (nicht zu verwechseln mit der soft-gespülten Bundesvereinigung der FW). In den kreisangehörigen Kommunen gibt es zudem noch viel mehr unabhängige Bürgerbewegungen, die schon jetzt starke, zweistellige Ergebnisse erzielt haben. In Bautzen z.B. das „Bürger Bündnis Bautzen“ (bei der Kommunalwahl 2019 starke 20 % neben der AfD), im erzgebirgischen Jahnsdorf die „Neue Liste“ (18 % neben der AfD) oder in Lößnitz die Wählerinitiative MHERZ (14,4 % neben der AfD). All diese Akteure bilden letztendlich zusammen das patriotische Lager. Zwischen diesen Akteuren und den Blockparteien (CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP) muss die Trennlinie verlaufen. Dazwischen stehen noch einzelne Akteure, z.B. lokale Ableger der „Freien Wähler“, die regional unterschiedlich einzuordnen sind.
Das Ziel müssen auf Ebene der Kommunen stabile Mehrheiten gegen die Blockparteien sein.
Für die Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden ist das realistische Ziel, stabile Mehrheiten gegen die Blockparteien zu bilden. Schon jetzt ist das in vielen kleineren Kommunen der Fall, bei dieser Wahl müssen jetzt die mittleren und großen kreisangehörigen Kommunen „fallen“. Das ist durchaus realistisch.
Auf Kreisebene sind Mehrheiten gegen die Blockparteien möglich, aber nicht sicher.
In den Landkreisen können starke Einzelergebnisse der AfD und der FREIEN SACHSEN dazu führen, dass es patriotische Mehrheiten gibt. Sicher ist das jedoch nicht überall. Das Problem: Es fehlen dort zumeist weitere Akteure, mit denen kooperiert werden kann. Denn: Jeder Akteur spricht zwar ein teils überschneidendes, teils aber auch komplett unterschiedliches Spektrum an. Und diese Stimmen zusammen bringen auf der Ebene der Kommunen patriotische Mehrheiten. Realistische Chancen auf eine patriotische Mehrheit gibt es im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge durch den Antritt von AfD, FREIE SACHSEN und der Konservativen Mitte. Ansonsten wird sich zeigen, ob es in anderen starken Widerstandsregionen, z.B. im Erzgebirgskreis oder in der Oberlausitz, reichen wird, mit den Stimmen von AfD und FREIEN SACHSEN Mehrheiten gegen den Parteienblock zu bilden.
In den kreisfreien Städten gilt es, das patriotische Lager zu stärken.
Die Chance, Mehrheiten in den drei kreisfreien Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig zu bilden, ist gering. Bisher ist der patriotische Block in Chemnitz (AfD und PRO CHEMNITZ / FREIE SACHSEN kommen zusammen auf 25 % ) am stärksten, in Dresden sind es bisher 24 % (AfD und Freie Wähler). Großstädte sind aber seit jeher ein schwieriges Pflaster. Das Ziel muss es hier sein, das patriotische Lager auf weit über 30 % zu bringen, um es dem Rest schwieriger zu machen, an ihm vorbei zu arbeiten. Zumindest in Chemnitz und Dresden könnten 35 % + realistisch sein, in Leipziger ist es naturgemäß weniger.
Die Kommunalwahlen bieten durchaus realistische Optionen zur Mitgestaltung. Es kommt aber auf jeden Einzelnen an, sich dafür den Hintern aufzureißen. Die Formel ist relativ einfach: Viel Fleiß = viel Ertrag. Noch nie war das patriotische Lager so stark. Nutzen wir die Gelegenheiten!
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Die AfD ist die neue NPD.
Statt sich mit der Entwicklung der NPD auseinanderzusetzen, Fehler zu analysieren und staatliche Maßnahmen gegen die NPD als Gefahr für sich selber einzuordnen, hat die AfD im Bundestag nicht gegen das Gesetz zum Entzug der Parteienfinanzierung für "verfassungsfeindliche" Parteien gestimmt (Enthaltung). Das rächt sich.
Auch sonst machen weite Teile der AfD-Führungsriege die Fehler der NPD, angefangen vom Verzicht der Einbindung eines politischen Vorfeldes über die Nicht-Annahme positiver Kritik anderer patriotischer Akteure bis zum Glauben, einziger Retter des Landes zu sein. Und keine anderen Kräfte neben sich zu dulden. Die NPD hat aus ihren Fehlern gelernt, leider viel zu spät. Die AfD macht bisher den Eindruck, nicht einmal begriffen zu haben, dass sie die "neuen Nazis" sein werden, vor denen sich Kinder fürchten und biedere Bürger erschrocken die Flucht ergreifen sollen. Zeit aufzuwachen, Tino und Alice.
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Statt sich mit der Entwicklung der NPD auseinanderzusetzen, Fehler zu analysieren und staatliche Maßnahmen gegen die NPD als Gefahr für sich selber einzuordnen, hat die AfD im Bundestag nicht gegen das Gesetz zum Entzug der Parteienfinanzierung für "verfassungsfeindliche" Parteien gestimmt (Enthaltung). Das rächt sich.
Auch sonst machen weite Teile der AfD-Führungsriege die Fehler der NPD, angefangen vom Verzicht der Einbindung eines politischen Vorfeldes über die Nicht-Annahme positiver Kritik anderer patriotischer Akteure bis zum Glauben, einziger Retter des Landes zu sein. Und keine anderen Kräfte neben sich zu dulden. Die NPD hat aus ihren Fehlern gelernt, leider viel zu spät. Die AfD macht bisher den Eindruck, nicht einmal begriffen zu haben, dass sie die "neuen Nazis" sein werden, vor denen sich Kinder fürchten und biedere Bürger erschrocken die Flucht ergreifen sollen. Zeit aufzuwachen, Tino und Alice.
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Falls sich jemand fragt, warum es zwangsläufig rechts neben der AfD eine authentische, patriotische Kraft braucht: Die AfD alleine hat ihren Zenit erreicht, aller guten Stimmung zum Trotz.
Das italienische Modell hat gezeigt: Patriotische Wahlsiege (auch wenn sich der Meloni-Patriotismus erwartungsgemäß als False-Flag entpuppt hat) sind nur über ein breit aufgestelltes rechtes Lager möglich. Jede Organisation mit anderen Schwerpunkten, einem anderen Auftreten und einer nicht komplett identischen Zielgruppe. Ansonsten stößt das Potential halt irgendwann an eine Grenze, über die es nicht hinaus geht. Von der berechtigten Kritik an der AfD an dieser Stelle ganz abgesehen.
Zur Kommunalwahl heißt das: Ob FREIE SACHSEN, Konservative Mitte, AfD oder lokale Wählerinitiativen, jeder hat seine Berechtigung und danach muss Hand in Hand gearbeitet werden.
Und zur Landtagswahl: Schauen wir mal. 😉
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Das italienische Modell hat gezeigt: Patriotische Wahlsiege (auch wenn sich der Meloni-Patriotismus erwartungsgemäß als False-Flag entpuppt hat) sind nur über ein breit aufgestelltes rechtes Lager möglich. Jede Organisation mit anderen Schwerpunkten, einem anderen Auftreten und einer nicht komplett identischen Zielgruppe. Ansonsten stößt das Potential halt irgendwann an eine Grenze, über die es nicht hinaus geht. Von der berechtigten Kritik an der AfD an dieser Stelle ganz abgesehen.
Zur Kommunalwahl heißt das: Ob FREIE SACHSEN, Konservative Mitte, AfD oder lokale Wählerinitiativen, jeder hat seine Berechtigung und danach muss Hand in Hand gearbeitet werden.
Und zur Landtagswahl: Schauen wir mal. 😉
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👍97👏5🤡5🤯3
Eine "arische Polin" bringt die sächsische AfD auf die Palme 🤡
Kannste Dir alles nicht ausdenken. Was für eine Realsatire.
Gibt es eigentlich niemanden, der sich dazu veranlasst sieht, diesen Trümmerhaufen ordentlich zu führen? Um Sachsen herum gibt es doch auch vernünftige Verbände, die nicht über jedes Stöckchen springen und in vorauseilendem Gehorsam stabile Patrioten "opfern"...
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Kannste Dir alles nicht ausdenken. Was für eine Realsatire.
Gibt es eigentlich niemanden, der sich dazu veranlasst sieht, diesen Trümmerhaufen ordentlich zu führen? Um Sachsen herum gibt es doch auch vernünftige Verbände, die nicht über jedes Stöckchen springen und in vorauseilendem Gehorsam stabile Patrioten "opfern"...
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Italienische Ministerpräsidentin Meloni fordert Viktor Orbán auf, Hammerbanden-Linksextremistin freizulassen 🤡
Der "Postfaschismus" ist auch nicht mehr das, war er mal war: Die italienische Ministerpräsidenten Giorgia Meloni setzt sich für die Freilassung einer inhaftierten Linksterroristin ein, die derzeit in Ungarn vor Gericht steht und der eine Haftstrafe von über 10 Jahren droht. Der Frau wird vorgeworfen, als Mitglied der berüchtigten "Hammerbande" an der Seite von Johann Guntermann rund um den "Tag der Ehre" in Ungarn mehrere Passanten überfallen und schwer verletzt zu haben.
Nun, dieser erneute Kniefall vor dem politischen Establishment verwundert bei Meloni nicht. Pro-westlich, neuerdings auch für Masseneinwanderung und nun sogar mit diplomatischer Initiative für eine militante Linksexremistin. Nicht überall wo "Patriotismus" drauf steht, ist Patriotismus drin. Das sehen wir ja leider auch im eigenen Land gelegentlich...
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Der "Postfaschismus" ist auch nicht mehr das, war er mal war: Die italienische Ministerpräsidenten Giorgia Meloni setzt sich für die Freilassung einer inhaftierten Linksterroristin ein, die derzeit in Ungarn vor Gericht steht und der eine Haftstrafe von über 10 Jahren droht. Der Frau wird vorgeworfen, als Mitglied der berüchtigten "Hammerbande" an der Seite von Johann Guntermann rund um den "Tag der Ehre" in Ungarn mehrere Passanten überfallen und schwer verletzt zu haben.
Nun, dieser erneute Kniefall vor dem politischen Establishment verwundert bei Meloni nicht. Pro-westlich, neuerdings auch für Masseneinwanderung und nun sogar mit diplomatischer Initiative für eine militante Linksexremistin. Nicht überall wo "Patriotismus" drauf steht, ist Patriotismus drin. Das sehen wir ja leider auch im eigenen Land gelegentlich...
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🤡96👍38🤬21🤯2👏1
„Die nehmen sich doch nur gegenseitig die Stimmen weg“: Warum diese Phrase nicht nur Unsinn, sondern sogar Propaganda des Gegners ist!
Im Juni sind Kommunalwahlen in Sachsen und natürlich beginnt langsam überall der Wahlkampfmodus. Gelegentlich ist dabei die Behauptung zu hören, dass mehrere patriotische Organisationen / Parteien, die nebeneinander antreten, schädlich seien. Einerseits kommt diese Behauptung aus Kreisen, die schlichtweg panische Angst um ihre Mandate haben. Diesen Leuten geht es nicht um Sachsen (oder Deutschland,) sondern vor allem um ihr eigenes Portemonnaie. Ein gutes Beispiel dafür ist der AfD-Bundestagsabgeordnete Mike Moncsek, der vor dem Freiberger Rathaus in Antifa-Manier Bürger bedrängte, die auf dem Weg waren, Unterstützungsunterschriften für die FREIEN SACHSEN zu leisten. Leute wie Moncsek sind für rationale Argumente nicht zugänglich, aber ihr Verhalten wird zu gegebener Zeit auch für sie Konsequenzen haben. Viele Mitstreiter wissen es aber schlichtweg nicht besser und wiederholen ohne böse Absicht die Phrase „mehrere patriotische Parteien nehmen sich doch nur die Stimmen weg“. Und da möchte ich jetzt einfach mit klaren Fakten aufzeigen, weshalb diese Phrase falsch und kontraproduktiver Unsinn ist.
Hinweis: Ich möchte mit dem Beitrag nicht erklären, warum lieber die eine oder die andere Kraft gewählt werden soll – das muss jeder zu gegebener Zeit selbst entscheiden.
Wir nehmen als Ausgangspunkt dieses Beispiels den Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, einer Region, in der gleich drei patriotische Initiativen stark sind.
Variante I:
Nur die AfD tritt an und erzielt 30 %. Damit stehen 70 % gegen sie, es gibt keinerlei Gestaltungsoption.
Variante II:
Neben der AfD treten die FREIEN SACHSEN an. Die AfD holt nur noch 22,5 %, die FREIEN SACHSEN erzielen 15 % (Anhaltspunkt diesbezüglich ist das Ergebnis der FS bei der Landratswahl 2022, sowie der seither stattgefundene Strukturausbau in der Region). Zwar nehmen die FREIEN SACHSEN der AfD natürlich ein paar Stimmen weg, sie holen aber auf der anderen Seite Stimmen, die niemals AfD gewählt hätten – beispielsweise aus Enttäuschung über deren weichgespülten Kurs in Sachsen. In diesem Szenario steht das patriotische Lager bereits bei 37,5 %.
Variante III:
Neben AfD und FREIEN SACHSEN tritt auch die Wählervereinigung Konservative Mitte an. Die AfD holt nur noch 17,5 %, die FREIEN SACHSEN fallen auf 12,5 %, aber die Konservative Mitte landet ebenfalls bei 12,5 % (das ist unter Auswertung des Ergebnisses der Freitaler Oberbürgermeisterwahl 2022 auf Kreisebene eine realistische Größenordnung). Die KM spricht wieder ein deutlich anderes Klientel an, was sehr auf Freital und seinen OB fixiert ist, aber in Teilen niemals AfD oder FREIEN SACHSEN gewählt hätte. Nach diesem Szenario steht das patriotische Lager aber plötzlich schon bei 42,5 %.
Und wenn dann noch im Laufe der Legislaturperiode ein paar Überläufer anderer Parteien hinzukommen oder Einzelne bei den Freien Wählern, die ansonsten ja sehr angepasst sind, ihr Stimmverhalten etwas patriotischer gestalten, entstehen auf Landkreisebene plötzlich patriotische Mehrheiten gegen alle (!) Blockparteien, insbesondere die CDU. Oder natürlich auch, wenn alle drei Organisationen noch stärker abschneiden, als in diesem Szenario, was die Wahlergebnisse der letzten Jahre in der Region dafür als Anhaltspunkt nimmt.
Genau so holen sich die linken Parteien mit SPD, Grünen, Linken, Piraten, die Partei + lokalen Linksbündnissen ihre Mehrheiten. Es muss endlich auf der anderen Seite auch erkannt werden, dass wir nicht krampfhaft eine Organisation brauchen, sondern durchaus in unterschiedlichen Organisationen mit zum Teil eigenen Wegen und Schwerpunkten arbeiten können, um trotzdem das Große und Ganze voranzutreiben. Und das vielleicht gerade dann sogar noch viel erfolgreicher können.
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@michaelbrueck90
Im Juni sind Kommunalwahlen in Sachsen und natürlich beginnt langsam überall der Wahlkampfmodus. Gelegentlich ist dabei die Behauptung zu hören, dass mehrere patriotische Organisationen / Parteien, die nebeneinander antreten, schädlich seien. Einerseits kommt diese Behauptung aus Kreisen, die schlichtweg panische Angst um ihre Mandate haben. Diesen Leuten geht es nicht um Sachsen (oder Deutschland,) sondern vor allem um ihr eigenes Portemonnaie. Ein gutes Beispiel dafür ist der AfD-Bundestagsabgeordnete Mike Moncsek, der vor dem Freiberger Rathaus in Antifa-Manier Bürger bedrängte, die auf dem Weg waren, Unterstützungsunterschriften für die FREIEN SACHSEN zu leisten. Leute wie Moncsek sind für rationale Argumente nicht zugänglich, aber ihr Verhalten wird zu gegebener Zeit auch für sie Konsequenzen haben. Viele Mitstreiter wissen es aber schlichtweg nicht besser und wiederholen ohne böse Absicht die Phrase „mehrere patriotische Parteien nehmen sich doch nur die Stimmen weg“. Und da möchte ich jetzt einfach mit klaren Fakten aufzeigen, weshalb diese Phrase falsch und kontraproduktiver Unsinn ist.
Hinweis: Ich möchte mit dem Beitrag nicht erklären, warum lieber die eine oder die andere Kraft gewählt werden soll – das muss jeder zu gegebener Zeit selbst entscheiden.
Wir nehmen als Ausgangspunkt dieses Beispiels den Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, einer Region, in der gleich drei patriotische Initiativen stark sind.
Variante I:
Nur die AfD tritt an und erzielt 30 %. Damit stehen 70 % gegen sie, es gibt keinerlei Gestaltungsoption.
Variante II:
Neben der AfD treten die FREIEN SACHSEN an. Die AfD holt nur noch 22,5 %, die FREIEN SACHSEN erzielen 15 % (Anhaltspunkt diesbezüglich ist das Ergebnis der FS bei der Landratswahl 2022, sowie der seither stattgefundene Strukturausbau in der Region). Zwar nehmen die FREIEN SACHSEN der AfD natürlich ein paar Stimmen weg, sie holen aber auf der anderen Seite Stimmen, die niemals AfD gewählt hätten – beispielsweise aus Enttäuschung über deren weichgespülten Kurs in Sachsen. In diesem Szenario steht das patriotische Lager bereits bei 37,5 %.
Variante III:
Neben AfD und FREIEN SACHSEN tritt auch die Wählervereinigung Konservative Mitte an. Die AfD holt nur noch 17,5 %, die FREIEN SACHSEN fallen auf 12,5 %, aber die Konservative Mitte landet ebenfalls bei 12,5 % (das ist unter Auswertung des Ergebnisses der Freitaler Oberbürgermeisterwahl 2022 auf Kreisebene eine realistische Größenordnung). Die KM spricht wieder ein deutlich anderes Klientel an, was sehr auf Freital und seinen OB fixiert ist, aber in Teilen niemals AfD oder FREIEN SACHSEN gewählt hätte. Nach diesem Szenario steht das patriotische Lager aber plötzlich schon bei 42,5 %.
Und wenn dann noch im Laufe der Legislaturperiode ein paar Überläufer anderer Parteien hinzukommen oder Einzelne bei den Freien Wählern, die ansonsten ja sehr angepasst sind, ihr Stimmverhalten etwas patriotischer gestalten, entstehen auf Landkreisebene plötzlich patriotische Mehrheiten gegen alle (!) Blockparteien, insbesondere die CDU. Oder natürlich auch, wenn alle drei Organisationen noch stärker abschneiden, als in diesem Szenario, was die Wahlergebnisse der letzten Jahre in der Region dafür als Anhaltspunkt nimmt.
Genau so holen sich die linken Parteien mit SPD, Grünen, Linken, Piraten, die Partei + lokalen Linksbündnissen ihre Mehrheiten. Es muss endlich auf der anderen Seite auch erkannt werden, dass wir nicht krampfhaft eine Organisation brauchen, sondern durchaus in unterschiedlichen Organisationen mit zum Teil eigenen Wegen und Schwerpunkten arbeiten können, um trotzdem das Große und Ganze voranzutreiben. Und das vielleicht gerade dann sogar noch viel erfolgreicher können.
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Buch-Neuerscheinung: „Kampf um Dortmund“ von Michael Brück!
Nie zuvor wurde die Geschichte der nationalen Rechten in Dortmund in einem chronologischen Buch erzählt. Von Hooligan-Schlachten der 80er über die Parteienverbote der 90er-Jahre bis heute. Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner, lagerinterne Grabenkämpfe, staatliche Repressionen, bis zu Mord und Totschlag - dieses Buch lässt kein Thema der über 40-jährigen Widerstandsgeschichte aus.
Doch es ist kein Propagandabuch: Erfolge nationaler Politik kommen ebenso zur Sprache, wie bittere Niederlagen oder der Weg in politische Sackgassen. Ein exklusiver Einblick in eine Struktur, die bundesweit in solcher Kontinuität ihresgleichen sucht. Wer sich mit der Entwicklung politischer Gruppen beschäftigt, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.
Bestellt noch heute und sichert euch ein Exemplar der 1. Auflage.
https://www.sturmzeichen-versand.de/Buecher-Magazine/Sturmzeichen-Verlag/Brueck-Michael-Kampf-um-Dortmund-Vier-Jahrzehnte-Widerstand::473.html
Nie zuvor wurde die Geschichte der nationalen Rechten in Dortmund in einem chronologischen Buch erzählt. Von Hooligan-Schlachten der 80er über die Parteienverbote der 90er-Jahre bis heute. Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner, lagerinterne Grabenkämpfe, staatliche Repressionen, bis zu Mord und Totschlag - dieses Buch lässt kein Thema der über 40-jährigen Widerstandsgeschichte aus.
Doch es ist kein Propagandabuch: Erfolge nationaler Politik kommen ebenso zur Sprache, wie bittere Niederlagen oder der Weg in politische Sackgassen. Ein exklusiver Einblick in eine Struktur, die bundesweit in solcher Kontinuität ihresgleichen sucht. Wer sich mit der Entwicklung politischer Gruppen beschäftigt, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.
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Da mich seit gestern viele Anfragen erreichen, wo und wann mein Buch erhältlich ist:
Es befindet sich derzeit im Druck und wird unmittelbar nach Eintreffen vom Verlag verschickt. Wer es schnell erhalten möchte, sollte einfach vorbestellen, spätestens Ende März (mit Glück früher) wird das Buch dann zu euch verschickt. Und, das ist kein Werbespruch: Wer ein Exemplar der ersten Auflage möchte, sollte sich ranhalten, die Zahl der Vorbestellungen ist hoch und ansonsten müssten ggf. bis zum Nachdruck Wartezeiten einkalkuliert werden.
Hier könnt Ihr bestellen, 360 Seiten der Dortmunder Bewegungsgeschichte, eines der spannendesten Kapitel der deutschen Rechten in den letzten über 40 Jahren, warten auf euch:
https://www.sturmzeichen-versand.de/Buecher-Magazine/Sturmzeichen-Verlag/Brueck-Michael-Kampf-um-Dortmund-Vier-Jahrzehnte-Widerstand::473.html
Es befindet sich derzeit im Druck und wird unmittelbar nach Eintreffen vom Verlag verschickt. Wer es schnell erhalten möchte, sollte einfach vorbestellen, spätestens Ende März (mit Glück früher) wird das Buch dann zu euch verschickt. Und, das ist kein Werbespruch: Wer ein Exemplar der ersten Auflage möchte, sollte sich ranhalten, die Zahl der Vorbestellungen ist hoch und ansonsten müssten ggf. bis zum Nachdruck Wartezeiten einkalkuliert werden.
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Brück, Michael - Kampf um Dortmund. Vier Jahrzehnte Widerstand - Sturmzeichen-Verlag
Brück, Michael - Kampf um Dortmund. Vier Jahrzehnte Widerstand: Seit den 1980er-Jahren sind bis heute 5 Generationen durch die ›Schule‹ des organisierten Nationalismus in Dortmund gegangen. Was einst mit der legendären ›Borussenfront‹ und der nicht minder…
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Jemen-Einsatz der Bundeswehr: Tino Chrupalla mit merkwürdigen Gedächtnislücken…
Mit dem Kurzzeitgedächtnis ist es, nicht nur bei Olaf Scholz, so eine Sache. Zum Beispiel bei AfD-Chef Tino Chrupalla. Erst stimmt Chrupalla (wie leider weite Teile der AfD-Fraktion) für den Bundeswehreinsatz gegen den Jemen, um nur 9 Tage später seinen Parteifreunden genau das Gegenteil zu erzählen und sich als bei einer Rede in Magdeburg als Streiter für den Frieden zu inszenieren. Ein irritierender Vorgang, den der Youtuber Actuarium detailliert aufarbeitet.
Möglicherweise ist Chrupalla sogar geographisch durcheinander gekommen: Er scheint nicht zu wissen, wer überhaupt im Jemen ansässig ist, spricht von "Hutsis". Offenbar eine Mischung aus den Tutsis (die aber im afrikanischen Ruanda ansässig sind) und den schiitischen Huthis, die es tatsächlich im Jemen gibt.
So oder so: Hier fehlt die gerade Linie, die von anderen Politikern zurecht eingefordert wird.
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Mit dem Kurzzeitgedächtnis ist es, nicht nur bei Olaf Scholz, so eine Sache. Zum Beispiel bei AfD-Chef Tino Chrupalla. Erst stimmt Chrupalla (wie leider weite Teile der AfD-Fraktion) für den Bundeswehreinsatz gegen den Jemen, um nur 9 Tage später seinen Parteifreunden genau das Gegenteil zu erzählen und sich als bei einer Rede in Magdeburg als Streiter für den Frieden zu inszenieren. Ein irritierender Vorgang, den der Youtuber Actuarium detailliert aufarbeitet.
Möglicherweise ist Chrupalla sogar geographisch durcheinander gekommen: Er scheint nicht zu wissen, wer überhaupt im Jemen ansässig ist, spricht von "Hutsis". Offenbar eine Mischung aus den Tutsis (die aber im afrikanischen Ruanda ansässig sind) und den schiitischen Huthis, die es tatsächlich im Jemen gibt.
So oder so: Hier fehlt die gerade Linie, die von anderen Politikern zurecht eingefordert wird.
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Ab sofort ist mein Buch "Kampf um Dortmund" erhältlich!
Die Auslieferung erfolgt so, dass es Montag bei euch im Briefkasten ist.
Hier könnt Ihr bestellen: https://www.sturmzeichen-versand.de/Buecher-Magazine/Sturmzeichen-Verlag/Brueck-Michael-Kampf-um-Dortmund-Vier-Jahrzehnte-Widerstand::473.html
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AfD-Parteitag in Glauchau: Willkommen bei der CDU…
Ganze vier Tage hat sich die AfD Zeit genommen, um ihre Landesliste für die Landtagswahl im September aufzustellen – nachdem ihr letztes Mal schwere formale Fehler unterlaufen sind, wird dieses Mal genau auf jedes Detail geachtet. Das ist verständlich. Weniger verständlich sind die Ergebnisse dieses Parteitages, insbesondere eine Versorgungsposten-Mentalität, die sehr an CDU & Co erinnert.
Eine Zusammenfassung:
1.) Delegiertenparteitag statt Mitgliederversammlung
Erstmals wurde kein Mitgliederversammlung, sondern eine Delegiertenparteitag, durchgeführt, bei der die einzelnen Verbände ihre Delegierten nach Glauchau sandten. Der Vorteil für die Landesführung: Statt die Gunst aller Mitglieder für ihre Favoriten gewinnen zu müssen, reicht es, die überschaubare Zahl an Delegierten zu umgarnen.
2.) Polit-Neulinge haben gegen das Establishment keine Chance
Auf den aussichtsreichen Plätzen finden sich fast alle bisherigen Landtagsabgeordneten wieder, so unsichtbar manche von ihnen in den letzten Jahren auch waren. Solange sie sich loyal gegenüber der Führungsclique um Jörg Urban, Jan Zwerg und Joachim Keiler verhalten haben, scheint ihre Wiederwahl sicher gewesen zu sein. Einziger Neuling auf den vorderen Plätzen: Jonas Dünzel aus Zwickau, der auch im unmittelbaren Umfeld von Urban und Zwerg zu verordnen ist. Ansonsten hat es kein einziges Neumitglied der letzten fünf Jahre auf einen aussichtsreichen Listenplatz geschafft, obwohl es in vielen Regionen natürlich auch bei der AfD kompetente Neueintritte gibt. Die Botschaft von Glauchau lautet: Wer einmal einen gut bezahlten Landtagsposten errungen hat, gibt den nicht wieder her. Ganz egal, ob jemand anderes vielleicht qualifizierter gewesen sein mag.
3.) Der Flügel spielt in Sachsen keine Rolle mehr
Nachdem Roland Ullbrich bereits aus der Fraktion gedrängt wurde, geht die Entsorgung ehemaliger Flügel-Anhänger in Sachsen weiter. Einzig Jörg Dornau aus dem LK Leipzig hat mit Platz 21 noch eine minimale Chance, in den Landtag einzuziehen (seinen Direktwahlkreis wird er durch den Antritt des Grimmaer Freie Wähler - Oberbürgermeisters Matthias Berger wahrscheinlich nicht gewinnen). Andere flügelnahe Direktkandidaten, die in einzelnen Wahlkreisen nominiert wurden, z.B. Edgar Naujok oder Ullrich Oehme (beide auch im LK Leipzig), tauchen auf der Landesliste nicht auf. Es ist die Abrechnung der sächsischen AfD-Führung mit dem Flügel.
4.) Nominierung des Finanzamt-Außenprüfers Torsten Gahler verhöhnt eigene Parteibasis
Bei der Wahl für den Direktwahlkreis in seinem Heimatverband Erzgebirgskreis unterlag Torsten Gahler dem Patrioten Arthur Österle. In seinem Kreisverband gilt der unbeliebte Gahler als isoliert. Dennoch hat die sächsische AfD-Führungsclique Gahler auf der Landesliste positioniert und konnte ihm die Mehrheiten für Platz 19 besorgen, den Gahler in einer Kampfabstimmung gegen Mario Kumpf (LK Görlitz) gewann. Besonders bitter für Kumpf: Der Mann, der als durchaus bürgernah und auch als im Widerstandsspektrum aktiv gilt, wurde bereits wenige Wochen zuvor in seinem Heimatverband als Direktkandidat abserviert und durch einen Parteigenossen aus dem Umfeld von Tino Chrupalla ersetzt, seine politische Karriere gilt damit als beendet. Schade, dass nun der Koch wieder einer ehrenwerten Arbeit nachgehen muss, das Finanzamt hätte seinen Außenprüfer sicherlich auch gerne zurück gehabt.
Alles in allem zeigen die Entwicklungen des Glauchauer Parteitages: Die AfD ist im Parteienspektrum angekommen. Sie hat ihre Stammwähler und sicherlich auch regelmäßige Erfolge. Sie hat aber auch einen tiefen Funktionärs-Sumpf, der ihr in Zukunft noch Probleme bereiten wird. Und bei der Landtagswahl wäre Sachsen gut damit aufgehoben, neben der AfD noch eine authentische patriotische Alternative zu haben – die könnten dann auch diejenigen Wählen, die tiefere Einblicke in die Vorgänge bei der AfD haben und die Partei nicht mehr mit gutem Gewissen wählen können.
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Ganze vier Tage hat sich die AfD Zeit genommen, um ihre Landesliste für die Landtagswahl im September aufzustellen – nachdem ihr letztes Mal schwere formale Fehler unterlaufen sind, wird dieses Mal genau auf jedes Detail geachtet. Das ist verständlich. Weniger verständlich sind die Ergebnisse dieses Parteitages, insbesondere eine Versorgungsposten-Mentalität, die sehr an CDU & Co erinnert.
Eine Zusammenfassung:
1.) Delegiertenparteitag statt Mitgliederversammlung
Erstmals wurde kein Mitgliederversammlung, sondern eine Delegiertenparteitag, durchgeführt, bei der die einzelnen Verbände ihre Delegierten nach Glauchau sandten. Der Vorteil für die Landesführung: Statt die Gunst aller Mitglieder für ihre Favoriten gewinnen zu müssen, reicht es, die überschaubare Zahl an Delegierten zu umgarnen.
2.) Polit-Neulinge haben gegen das Establishment keine Chance
Auf den aussichtsreichen Plätzen finden sich fast alle bisherigen Landtagsabgeordneten wieder, so unsichtbar manche von ihnen in den letzten Jahren auch waren. Solange sie sich loyal gegenüber der Führungsclique um Jörg Urban, Jan Zwerg und Joachim Keiler verhalten haben, scheint ihre Wiederwahl sicher gewesen zu sein. Einziger Neuling auf den vorderen Plätzen: Jonas Dünzel aus Zwickau, der auch im unmittelbaren Umfeld von Urban und Zwerg zu verordnen ist. Ansonsten hat es kein einziges Neumitglied der letzten fünf Jahre auf einen aussichtsreichen Listenplatz geschafft, obwohl es in vielen Regionen natürlich auch bei der AfD kompetente Neueintritte gibt. Die Botschaft von Glauchau lautet: Wer einmal einen gut bezahlten Landtagsposten errungen hat, gibt den nicht wieder her. Ganz egal, ob jemand anderes vielleicht qualifizierter gewesen sein mag.
3.) Der Flügel spielt in Sachsen keine Rolle mehr
Nachdem Roland Ullbrich bereits aus der Fraktion gedrängt wurde, geht die Entsorgung ehemaliger Flügel-Anhänger in Sachsen weiter. Einzig Jörg Dornau aus dem LK Leipzig hat mit Platz 21 noch eine minimale Chance, in den Landtag einzuziehen (seinen Direktwahlkreis wird er durch den Antritt des Grimmaer Freie Wähler - Oberbürgermeisters Matthias Berger wahrscheinlich nicht gewinnen). Andere flügelnahe Direktkandidaten, die in einzelnen Wahlkreisen nominiert wurden, z.B. Edgar Naujok oder Ullrich Oehme (beide auch im LK Leipzig), tauchen auf der Landesliste nicht auf. Es ist die Abrechnung der sächsischen AfD-Führung mit dem Flügel.
4.) Nominierung des Finanzamt-Außenprüfers Torsten Gahler verhöhnt eigene Parteibasis
Bei der Wahl für den Direktwahlkreis in seinem Heimatverband Erzgebirgskreis unterlag Torsten Gahler dem Patrioten Arthur Österle. In seinem Kreisverband gilt der unbeliebte Gahler als isoliert. Dennoch hat die sächsische AfD-Führungsclique Gahler auf der Landesliste positioniert und konnte ihm die Mehrheiten für Platz 19 besorgen, den Gahler in einer Kampfabstimmung gegen Mario Kumpf (LK Görlitz) gewann. Besonders bitter für Kumpf: Der Mann, der als durchaus bürgernah und auch als im Widerstandsspektrum aktiv gilt, wurde bereits wenige Wochen zuvor in seinem Heimatverband als Direktkandidat abserviert und durch einen Parteigenossen aus dem Umfeld von Tino Chrupalla ersetzt, seine politische Karriere gilt damit als beendet. Schade, dass nun der Koch wieder einer ehrenwerten Arbeit nachgehen muss, das Finanzamt hätte seinen Außenprüfer sicherlich auch gerne zurück gehabt.
Alles in allem zeigen die Entwicklungen des Glauchauer Parteitages: Die AfD ist im Parteienspektrum angekommen. Sie hat ihre Stammwähler und sicherlich auch regelmäßige Erfolge. Sie hat aber auch einen tiefen Funktionärs-Sumpf, der ihr in Zukunft noch Probleme bereiten wird. Und bei der Landtagswahl wäre Sachsen gut damit aufgehoben, neben der AfD noch eine authentische patriotische Alternative zu haben – die könnten dann auch diejenigen Wählen, die tiefere Einblicke in die Vorgänge bei der AfD haben und die Partei nicht mehr mit gutem Gewissen wählen können.
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Die ersten Leser halten mein Buch "Kampf um Dortmund" seit dem Wochenende in den Händen!
Alle Vorbestellungen wurden ausgeliefert und sollten bereits eingetroffen sein. Wer jetzt bestellt, erhält das Buch über den regulären Postversand innerhalb weniger Tage in seinen Briefkasten.
Ihr könnt direkt beim Verleger bestellen, aber auch andere Versände haben das Buch bereits im Sortiment. Ich freue mich, mit diesem Buch etwas zur Bewegungsgeschichte der politischen Rechten in Deutschland beigetragen zu haben und freue mich über Rückmeldungen, wie euch das Buch gefällt!
Hier Könnt Ihr bestellen:
https://www.sturmzeichen-versand.de/Buecher-Magazine/Sturmzeichen-Verlag/Brueck-Michael-Kampf-um-Dortmund-Vier-Jahrzehnte-Widerstand::473.html
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Mein frisch erschienenes Buch "Kampf um Dortmund" gibt es jetzt auch beim Sachsenversand.
Das freut mich, denn es ist nicht nur die regionale Geschichte wilder Widerstandsjahre in einer westdeutschen Großstadt, sondern zeigt viele "Probleme" auf, denen sich der Widerstand heute ausgesetzt sieht. Ob Querdenker, patriotische Bürgerinitiative, Partei oder andere Struktur: Repressionen, Gerichtsstreitigkeiten, Diffamierungskampagnen und staatliche Verbote - alles nicht neu. Damit muss sich aber ebenso beschäftigt werden, wie mit der Frage, weshalb sich politische Bewegungen stets neu erfinden und erneuern müssen, um bestehen zu können.
Das Buch ist keine Propagandaschrift, sondern setzt sich kritisch mit vielen Entwicklungen auseinander. Es ist deshalb auch ein Impulsgeber für das Hier und Jetzt. Und trägt hoffentlich dazu bei, einen politischen Mehrwert zu liefern.
Hier könnt Ihr das Buch bestellen: https://sachsenversand.shop/product_info.php?info=p309_buch--kampf-um-dortmund---von-michael-brueck.html
Das freut mich, denn es ist nicht nur die regionale Geschichte wilder Widerstandsjahre in einer westdeutschen Großstadt, sondern zeigt viele "Probleme" auf, denen sich der Widerstand heute ausgesetzt sieht. Ob Querdenker, patriotische Bürgerinitiative, Partei oder andere Struktur: Repressionen, Gerichtsstreitigkeiten, Diffamierungskampagnen und staatliche Verbote - alles nicht neu. Damit muss sich aber ebenso beschäftigt werden, wie mit der Frage, weshalb sich politische Bewegungen stets neu erfinden und erneuern müssen, um bestehen zu können.
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Israel zerstört iranische Botschaft in Damaskus per Luftangriff!
Soeben hat Israel die iranische Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus mit einem Luftangriff zerstört. Damit wurde bewusst die nächste rote Linie überschritten.
1.) Ein weiteres Mal wurde die syrische Souveränität mit Füßen getreten und ein Luftangriff auf das Land geflogen.
2.) Angriffe auf Botschaften gelten als internationales No-Go. Damit wurde bewusst eine weitere Grenze überschritten.
3.) Offenbar soll der Iran zu einer Reaktion verleitet werden. Israel versucht, den Nahost-Konflikt weiter zu entfachen, nachdem in den letzten Wochen die Kritik am israelischen Vorgehen in Gaza international immer lauter wurde.
4.) Welcher deutsche Politiker wird diesen Angriff auf ein Botschaftsgebäude verurteilen? Spoiler: Es werden nicht viele sein.
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Soeben hat Israel die iranische Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus mit einem Luftangriff zerstört. Damit wurde bewusst die nächste rote Linie überschritten.
1.) Ein weiteres Mal wurde die syrische Souveränität mit Füßen getreten und ein Luftangriff auf das Land geflogen.
2.) Angriffe auf Botschaften gelten als internationales No-Go. Damit wurde bewusst eine weitere Grenze überschritten.
3.) Offenbar soll der Iran zu einer Reaktion verleitet werden. Israel versucht, den Nahost-Konflikt weiter zu entfachen, nachdem in den letzten Wochen die Kritik am israelischen Vorgehen in Gaza international immer lauter wurde.
4.) Welcher deutsche Politiker wird diesen Angriff auf ein Botschaftsgebäude verurteilen? Spoiler: Es werden nicht viele sein.
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Warum das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ bei den Kommunalwahlen in Sachsen unfreiwillig nicht-linke Mehrheiten schaffen könnte
Bei den kommenden Wahlen ist das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ eine gewisse Wundertüte. Bundesweit steht die Partei in Umfragen regelmäßig bei 6-8%, in Sachsen teilweise bei rund 15%. Zur Europawahl tritt das BSW an, wird medial sicherlich Rückenwind erhalten, um die patriotische Opposition zu schwächen und dürfte letztendlich in Sachsen zweistellig werden. Bei den Kommunalwahlen hat das BSW mehrere Antritte nicht geschafft, in einigen Regionen wird es aber auf dem Stimmzettel stehen. Und hier wird es jetzt spannend, sofern der Rückenwind der Europawahl auch kommunal durchschlägt.
Die Strippenzieher der Wagenknecht-Partei haben aus den Neugründungen der letzten Jahrzehnte (z.B. Piratenpartei und AfD) gelernt und wissen, dass gerade zu Anfang eines erfolgsversprechenden Projektes zahllose Verrückte, Pöstchenjäger, anderswo Gescheiterte und andere unbrauchbare Gestalten mitmischen wollen. Deshalb setzt das BSW auf eine sehr restriktive Mitgliederpolitik, hat bisher bundesweit nur rund 2000 Mitglieder. Auch bei den Kommunalwahlen in Sachsen, wo neben Mitgliedern Nicht-Mitglieder antreten, wird sehr stark aussortiert, so dass fast alle Antritte bisher mit dem Mindestmaß an Kandidaten erfolgten, sprich ein Kandidat pro Wahlkreis. Das reicht um anzutreten, führt aber zu einem großen Problem – zumindest aus Sicht des BSW: Erhält das BSW mehr Stimmen, als Kandidaten aufgestellt sind, bleiben die überschüssigen Sitze frei. Und können nicht nachbesetzt werden.
Da sich die Wählerschaft des BSW (neben einigen der AfD abgeworbenen Protestwählern) überwiegend aus Wählern von SPD, Grünen und insbesondere der Linkspartei zusammensetzt, gehen demnach Stimmen aus dem linken Lager ins Leere, werden neutralisiert. Und das kann die Mehrheitsverhältnisse in einem Kreistag oder Stadtrat entscheidend verändern.
Ein paar Beispiele:
Im Landkreis Leipzig tritt das BSW mit 7 Kandidaten an, allerdings nur in einem Drittel Wahlkreise. Der Kreistag hat 86 Sitze. Wenn das BSW kreisweit 15 % holt, aber in 3 von 9 Wahlkreisen nicht wählbar ist, also kreisweit bei 10 % liegt, wären das bereits etwa 9 Sitze. Sprich: Zwei bleiben leer. Wird das BSW noch stärker, bleiben natürlich mehr Sitze im Kreistag frei.
Im Vogtlandkreis tritt das BSW mit 13 Kandidaten in 12 Wahlbezirken flächendeckend an, der Kreistag hat ebenfalls 86 Sitze. Bei 15 % würde das BSW genau diese 13 Sitze erreichen. Jeder weitere, dazukommende Sitz bleibt ebenfalls frei.
Zum Chemnitzer Stadtrat tritt das BSW mit 8 Kandidaten in 8 Wahlbezirken ebenfalls flächendeckend an. Der Stadtrat hat 60 Sitze. Bei etwa 13 % würden diese 8 Sitze erreicht, bei 15 % wäre bereits ein Sitz frei. Und wenn das BSW stärker wird, lichten sich die Reihen noch mehr.
Zwei Anmerkungen:
1.) Die Verteilung der Sitze kann nur grob vorher ausgerechnet werden, da sie auch vom Abschneiden der anderen Parteien abhängt. Die Fehlerabweichung liegt aber auf Ebene der Kreistage für die Sitzverteilung bei max. einem Prozent.
2.) Diese Prognose geht von starken Wahlergebnissen des BSW aus – die wären zwar aus meiner Sicht nicht unbedingt erfreulich, sind aber durchaus im Bereich des Möglichen. Wird das BSW deutlich schwächer abschneiden, reichen die aufgestellten Kandidaten aus. Aber wenn nicht, brauchen wir uns zumindest keine Sorgen machen: Je stärker das BSW zur Kommunalwahl wird, desto schwächer wird das linke Lager insgesamt. Und das ist doch eigentlich eine gute Nachricht!
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Bei den kommenden Wahlen ist das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ eine gewisse Wundertüte. Bundesweit steht die Partei in Umfragen regelmäßig bei 6-8%, in Sachsen teilweise bei rund 15%. Zur Europawahl tritt das BSW an, wird medial sicherlich Rückenwind erhalten, um die patriotische Opposition zu schwächen und dürfte letztendlich in Sachsen zweistellig werden. Bei den Kommunalwahlen hat das BSW mehrere Antritte nicht geschafft, in einigen Regionen wird es aber auf dem Stimmzettel stehen. Und hier wird es jetzt spannend, sofern der Rückenwind der Europawahl auch kommunal durchschlägt.
Die Strippenzieher der Wagenknecht-Partei haben aus den Neugründungen der letzten Jahrzehnte (z.B. Piratenpartei und AfD) gelernt und wissen, dass gerade zu Anfang eines erfolgsversprechenden Projektes zahllose Verrückte, Pöstchenjäger, anderswo Gescheiterte und andere unbrauchbare Gestalten mitmischen wollen. Deshalb setzt das BSW auf eine sehr restriktive Mitgliederpolitik, hat bisher bundesweit nur rund 2000 Mitglieder. Auch bei den Kommunalwahlen in Sachsen, wo neben Mitgliedern Nicht-Mitglieder antreten, wird sehr stark aussortiert, so dass fast alle Antritte bisher mit dem Mindestmaß an Kandidaten erfolgten, sprich ein Kandidat pro Wahlkreis. Das reicht um anzutreten, führt aber zu einem großen Problem – zumindest aus Sicht des BSW: Erhält das BSW mehr Stimmen, als Kandidaten aufgestellt sind, bleiben die überschüssigen Sitze frei. Und können nicht nachbesetzt werden.
Da sich die Wählerschaft des BSW (neben einigen der AfD abgeworbenen Protestwählern) überwiegend aus Wählern von SPD, Grünen und insbesondere der Linkspartei zusammensetzt, gehen demnach Stimmen aus dem linken Lager ins Leere, werden neutralisiert. Und das kann die Mehrheitsverhältnisse in einem Kreistag oder Stadtrat entscheidend verändern.
Ein paar Beispiele:
Im Landkreis Leipzig tritt das BSW mit 7 Kandidaten an, allerdings nur in einem Drittel Wahlkreise. Der Kreistag hat 86 Sitze. Wenn das BSW kreisweit 15 % holt, aber in 3 von 9 Wahlkreisen nicht wählbar ist, also kreisweit bei 10 % liegt, wären das bereits etwa 9 Sitze. Sprich: Zwei bleiben leer. Wird das BSW noch stärker, bleiben natürlich mehr Sitze im Kreistag frei.
Im Vogtlandkreis tritt das BSW mit 13 Kandidaten in 12 Wahlbezirken flächendeckend an, der Kreistag hat ebenfalls 86 Sitze. Bei 15 % würde das BSW genau diese 13 Sitze erreichen. Jeder weitere, dazukommende Sitz bleibt ebenfalls frei.
Zum Chemnitzer Stadtrat tritt das BSW mit 8 Kandidaten in 8 Wahlbezirken ebenfalls flächendeckend an. Der Stadtrat hat 60 Sitze. Bei etwa 13 % würden diese 8 Sitze erreicht, bei 15 % wäre bereits ein Sitz frei. Und wenn das BSW stärker wird, lichten sich die Reihen noch mehr.
Zwei Anmerkungen:
1.) Die Verteilung der Sitze kann nur grob vorher ausgerechnet werden, da sie auch vom Abschneiden der anderen Parteien abhängt. Die Fehlerabweichung liegt aber auf Ebene der Kreistage für die Sitzverteilung bei max. einem Prozent.
2.) Diese Prognose geht von starken Wahlergebnissen des BSW aus – die wären zwar aus meiner Sicht nicht unbedingt erfreulich, sind aber durchaus im Bereich des Möglichen. Wird das BSW deutlich schwächer abschneiden, reichen die aufgestellten Kandidaten aus. Aber wenn nicht, brauchen wir uns zumindest keine Sorgen machen: Je stärker das BSW zur Kommunalwahl wird, desto schwächer wird das linke Lager insgesamt. Und das ist doch eigentlich eine gute Nachricht!
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Iran startet nach Angriff auf Botschaft in Damaskus offenbar großangelegten Vergeltungsschlag gegen Israel!
Ist das der Beginn des 3. Weltkrieges? Erstmals in seiner Geschichte hat der Iran direkte Angriffe auf Israel gestartet - üblicherweise wird dieser Konflikt über Drittstaaten (bzw. verbündete Organisationen) ausgetragen. Hintergrund dieses Vergeltungsschlages ist der israelische Angriff auf die iranische Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus, bei dem mehrere Generäle der iranischen Revolutionsgarden getötet wurden.
Was bisher bekannt ist:
- Mehrere hundert unbemannte Kamikaze-Drohnen fliegen derzeit Richtung Israel. Die Ankunft wird am frühen Samstagmorgen erwartet.
- Weitere Angriffe iranischer Verbündeter erfolgen aus dem Irak, Libanon und dem Jemen.
- Amerikanische Flugzeuge sind im Luftraum über Syrien, Jordanien und dem Irak, um die Drohnen frühzeitig abzufangen.
- Das israelische Kriegskabinett berät in einem Bunker. US-Präsident Biden hat Israel bereits vollumfängliche Unterstützung versichert.
- Es ist davon auszugehen, dass zusätzlich zu den langsamen Kamikaze-Drohnen noch Raketen in Richtung Israel abgeschossen werden, um die israelische Luftabwehr zu überfordern.
- Auszugehen ist ebenfalls von sehr zeitnahen Gegenangriffen Israels und ggf. der USA auf iranisches Gebiet.
Ob es sich bei dem heutigen Angriff „nur“ um eine symbolische Vergeltungsaktion des Iran handelt (ähnlich wie die relativ überschaubaren Raketenangriffe auf US-Basen im Irak nach der Ermordung des iranischen Generals Soulemani Anfang 2020) oder durch die weitere Eskalation im Nahen Osten der Grundstein für den 3. Weltkrieg gelegt wird, hängt auch von der Reaktion der USA ab und wird sich zeigen.
Ganz grob verläuft die internationale geopolitische Front derzeit zwischen dem politischen Westen (NATO) + Israel auf der einen, sowie Russland / China / Iran auf der anderen Seite. Dazwischen stehen Regionalmächte wie die Türkei, die trotz NATO-Mitgliedschaft nicht zwangsläufig deren Kurs mittragen, sowie die jeweiligen Bündnispartner des Westens (im Nahen Osten z.B. Jordanien und Ägypten), sowie des Irans (insbesondere Syrien, Libanon und der Jemen). Eine Eskalation in der Region setzt automatisch eine Kettenreaktion in Gang, weshalb auch aus deutscher Sicht hohe Aufmerksamkeit auf die aktuellen Vorgänge gelegt werden sollte.
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Ist das der Beginn des 3. Weltkrieges? Erstmals in seiner Geschichte hat der Iran direkte Angriffe auf Israel gestartet - üblicherweise wird dieser Konflikt über Drittstaaten (bzw. verbündete Organisationen) ausgetragen. Hintergrund dieses Vergeltungsschlages ist der israelische Angriff auf die iranische Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus, bei dem mehrere Generäle der iranischen Revolutionsgarden getötet wurden.
Was bisher bekannt ist:
- Mehrere hundert unbemannte Kamikaze-Drohnen fliegen derzeit Richtung Israel. Die Ankunft wird am frühen Samstagmorgen erwartet.
- Weitere Angriffe iranischer Verbündeter erfolgen aus dem Irak, Libanon und dem Jemen.
- Amerikanische Flugzeuge sind im Luftraum über Syrien, Jordanien und dem Irak, um die Drohnen frühzeitig abzufangen.
- Das israelische Kriegskabinett berät in einem Bunker. US-Präsident Biden hat Israel bereits vollumfängliche Unterstützung versichert.
- Es ist davon auszugehen, dass zusätzlich zu den langsamen Kamikaze-Drohnen noch Raketen in Richtung Israel abgeschossen werden, um die israelische Luftabwehr zu überfordern.
- Auszugehen ist ebenfalls von sehr zeitnahen Gegenangriffen Israels und ggf. der USA auf iranisches Gebiet.
Ob es sich bei dem heutigen Angriff „nur“ um eine symbolische Vergeltungsaktion des Iran handelt (ähnlich wie die relativ überschaubaren Raketenangriffe auf US-Basen im Irak nach der Ermordung des iranischen Generals Soulemani Anfang 2020) oder durch die weitere Eskalation im Nahen Osten der Grundstein für den 3. Weltkrieg gelegt wird, hängt auch von der Reaktion der USA ab und wird sich zeigen.
Ganz grob verläuft die internationale geopolitische Front derzeit zwischen dem politischen Westen (NATO) + Israel auf der einen, sowie Russland / China / Iran auf der anderen Seite. Dazwischen stehen Regionalmächte wie die Türkei, die trotz NATO-Mitgliedschaft nicht zwangsläufig deren Kurs mittragen, sowie die jeweiligen Bündnispartner des Westens (im Nahen Osten z.B. Jordanien und Ägypten), sowie des Irans (insbesondere Syrien, Libanon und der Jemen). Eine Eskalation in der Region setzt automatisch eine Kettenreaktion in Gang, weshalb auch aus deutscher Sicht hohe Aufmerksamkeit auf die aktuellen Vorgänge gelegt werden sollte.
Michael Brück 🤝
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