Michael Brück
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Hier verbreite ich gelegentlich politische Nachrichten, stelle Überlegungen an oder weise auf spannende Dinge hin, die in der Welt passieren.

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Zum 125. Geburtstag von Edwin Erich Dwinger: Ein Chronist vergessener Zeiten!

Fast hätte ich den 125. Geburtstag des Schriftstellers, der mich im Alter von etwa 20 Jahren maßgeblich geprägt hat und dessen Bücher ich regelrecht verschlungen habe, vergessen – doch ein Telegram-Beitrag des Sturmzeichen Verlages erinnerte mich daran. Und deshalb möchte ich auch einige Zeilen zu jenem Mann schreiben, der am 23. April 1898 in Kiel geboren wurde und den heute viel zu wenige Menschen kennen. Er ist einer der vergessenen Helden unserer deutschen Geschichte. Als junger Mann nach dem 1. Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft geraten, schrieb Dwinger seine sibirische Trilogie über die grauenvollen Ereignisse dieser Zeit. Dwinger, dessen Mutter Russin war, beschrieb aber nicht nur die Schrecken des Krieges und das Elend der Kriegsgefangenschaft, sondern vermittelte auch ein Bild dieses faszinierenden Landes, in dem er sich zwangsläufig befand. Gerade in einer Zeit, in der Deutsche und Russen wieder gegeneinander aufgehetzt werden, müssten solche Bücher, die Völkerverständigung pur sind, eigentlich zur Pflichtlektüre gehören – tatsächlich sind sie aber (obwohl freiverfügbar) nur einem kleinen Kreis Informierter bekannt. Seien es die Erzählungen über die Grausamkeiten der russischen Revolution (Dwinger schloss sich aus der Kriegsgefangenschaft heraus der weißen Armee an und schildert die gesamte Dramatik dieser Epoche) oder die Darstellung über der Situation, in der sich die deutschen Kriegsheimkehrer in der fremden Weimarer Republik befanden. Ob antikommunistischer Abwehrkampf im Baltikum, Kapp-Putsch in Berlin oder die Niederschlagung des Aufstandes der „Roten Ruhr Armee“, es sind die spannenden und packenden Wahrheiten einer Zeit, die kaum noch thematisiert wird. Leider ist Dwinger nicht nur später zur NS-Zeit in Ungnade gefallen (er kritisierte den Umgang mit der Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten im Osten scharf, was ihm einige Unannehmlichkeiten einbrachte), sondern wurde auch nach dem Krieg weitestgehend von der deutschen Rechten vergessen – obwohl jedes seiner Bücher eine absolute Leseempfehlung verdient. Dwinger starb im Alter von 83 Jahren im bayrischen Gmund am Tegernsee.

Jedes einzelne Buch von ihm trägt die Erinnerung weiter: An die Geschichte unseres Volkes und an einen großen Mann, der hoffentlich einst die Ehrung erfahren wird, die er verdient.

Abschließend möchte ich auf die Zusammenfassung der NS Heute verweisen, der das Prädikat „absolut lesenswert“ verdient:

https://www.nsheute.com/der-vergessene-chronist-zum-125-geburtstag-von-edwin-erich-dwinger/

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Über 10 Jahre nach westlichem Putsch und Bürgerkrieg: Syrien zurück in der "Arabischen Liga"!

Seit 2011 versucht der Westen, allen voran die USA mit ihren Verbündeten, den syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad zu stürzen. Auch der Aufbau des "Islamischen Staates" (IS) war Teil dieser Agenda, die zeigt, dass der westliche Imperialismus dabei vor Nichts zurückschreckt. Der Unterstützung von Assads starken Verbündeten, vor allem Russland, Iran und aus dem Libanon, ist es zu verdanken, dass die USA, Israel und Co mit ihrer versuchten Farbenrevolution in Syrien gescheitert sind.

Nun wurde Syrien auch offiziell wieder in die "Arabische Liga" aufgenommen, womit nach mehr als zehn Jahren die Isolation endgültig beendet ist. Ein Tag der Demütigung für den imperialistischen Westen und ein guter Tag für alle freien Völker!

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Von Dorstfeld nach Sachsen - ein netter Plausch beim "Thing der Titanen"

Im März war ich in Rheinland-Pfalz beim sog. "Thing der Titanen" zu Gast - knapp eine Stunde wurde über meinen politischen Werdegang, die wilden Zeiten in Dortmund-Dorstfeld und den späteren Umzug nach Sachsen gesprochen. Wer zum Freitag nicht weiß, was er mit seiner Zeit machen soll, kann sich das Video, das diese Woche veröffentlicht wurde, anschauen 🙂

Übrigens: Entgegen einer Überschrift, die zu dem Video in sozialen Netzwerken kursiert, sehe ich mich nicht als "libertär", wenngleich sich einige wirtschaftspolitische Ansichten im Laufe der letzten Jahre durchaus etwas liberalisiert haben. Aber das seht Ihr ja im Video.

Hier kann das Video angesehen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=Sng6sDbMkjo

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Ein kleiner Super-Wahlsonntag, den kaum jemand auf dem Schirm hat...

Heute ist nicht nur Muttertag, sondern auch ein Tag mit vielen Wahlen, die aus patriotischer Sicht durchaus interessant sind, bisher aber vergleichsweise wenig Beachtung gefunden haben. Deshalb stelle ich eine kleine Übersicht bereit.

In Bremen findet die Bürgerschaftswahl statt, ein Sieg des Linksbündnisses (SPD, Grüne, Linke) gilt als sicher, wenngleich Verluste drohen. Spannend wird, wie die rechtskonservativen "Bürger in Wut", bisher eine lokale Wählervereinigung in Bremen, abschneiden. Die AfD darf in Bremen nicht antreten, nachdem ihr Landesverband nicht in der Lage war, die Unterlagen zum Wahlantritt formgemäß einzureichen. Durch die Sonderklausel im Bremer Wahlrecht (Bremerhaven-Regel) sind die "Bürger in Wut" bereits in der Bürgerschaft vertreten, jetzt liegen sie in Umfragen stadtweit bei 10 Prozent. Das wäre mehr, als die AfD je bei einer Wahl in Bremen erreicht hätte und würde zeigen, dass die Marke AfD beliebig austauschbar ist.

Aus traditionell-nationaler Sicht interessant ist der Antritt der "Heimat" bei der Kommunalwahl in Neumünster - es ist der erste Testlauf der NPD, die sich in wenigen Wochen auch auf Bundesebene in "Die Heimat" umbenennen wird. Bei der letzten Kommunalwahl, damals noch ohne AfD-Konkurrenz, konnten 3,9 Prozent erzielt werden, was für Schleswig-Holstein durchaus ein respektabler Wert ist. Jetzt gibt es in in Teilen der Stadt einen AfD-Antritt (wenn auch nicht flächendeckend, dazu fehlten die Kandidaten). Für die NPD, die einen relativ aktiven Wahlkampf in Neumünster gezeigt hat, wird sich heute bereits zeigen, ob die Marke "Heimat" zieht und Perspektive hat. Oder eben nicht.

Nicht ganz so spannend wird die Stichwahl um den Landratsposten im Kreis Oder-Spree. Zwar konnte die AfD in der ersten Runde mit knapp 25 Prozent stärkste Kraft werden, was natürlich ein Erfolg ist, allerdings dürte die Mehrheit der übrigen 75 Prozent in der zweiten Runde für den SPD-Kandidaten stimmen. Spannend wird eher, ob es 30 - 70 ausgeht oder vielleicht mit 45-55 deutlich knapper wird. Den ersten AfD-Landrat Deutschlands gibt es aber wohl auch heute nicht.

Nicht nur in Deutschland wird gewählt, auch im europäischen und nicht ganz europäischen Ausland. Die Türkei wählt einen neuen Präsidenten und laut Umfragen könnte es für Recep Erdoğan knapp werden. Das hieß es aber auch schon öfter, so dass solche Prognosen mit Vorsicht zu genießen sind. Der Wahlkampf hat bekanntlich auch schon in Deutschland seine Schatten vorausgeworfen, im Mercedes-Werk in Sindelfingen wurden zwei Anhänger von Erdogans AKP voneinem Erdogan-Gegner erschossen.

Geopolitisch zwar nicht vergleichbar relevant wie die Türkei-Wahl, aber ebenfalls nicht uninteressant ist die Wahl zum Regionalgouverneur in der autonomem moldauischen Region Gagausien. Im Gegensatz zum Rest von Moldau, sprechen in Gagausien die meisten Menschen Russisch und wollen eine engere Anbindung an Russland, in Moldau kommt es derzeit bekanntlich zu starken Konflikten zwischen den Pro-EU-Kräften und ihren anti-westlichen Gegnern. In der Stichwahl befinden sich nur noch zwei Kandidaten, die beide anti-westlich ausgerichtet sind, so dass bereits jetzt feststeht, dass sich Gaugasien weiter vom Westen entfernen wird und möglicherweise ein zweites Transnistrien in Moldau werden könnte. Es versteht sich von selber, dass sowohl der imperialistische Westen, als auch die russische Führung, mit Spannung auf diese Wahl blicken.

Und wer sich für all diese Wahlen nicht interessiert, kann sich heute zumindest am schönen Wetter erfreuen 🙂

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Tino Chrupalla zum Unvereinbarkeitsbeschluss gegen die FREIEN SACHSEN...

Oder: "Ohne meine Berater sage ich lieber Nichts, das ist mir alles zu kompliziert." 😁

Aufgenommen am Montag (15. Mai) in Zittau

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Polizisten durften mit Haftbefehl gesuchten Afrikaner nicht festnehmen, weil die Bilder von der Polizeiführung nicht gewünscht waren...

Die BILD-Zeitung ist heute zum Angriff auf die Dortmunder Polizeiführung von Gregor Lange übergegangen. Ausgerechnet im Multikulti-Ghetto Nordstadt soll den Polizisten geraten worden sein, keine Migranten zu kontrollieren, stattdessen wurden sie zum Kaffee-Trinken mit Intensivstraftätern gezwungen. Weiterer Vorwurf: Der Anmelder einer Ausländer-Demonstration gegen Polizeigewalt wurde per Haftbefehl gesucht, durfte aber nicht festgenommen werden. Die Bilder seien unerwünscht.

https://www.bild.de/bild-plus/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/dortmund-brennpunktwache-nord-jetzt-sprechen-polizisten-83953004.bild.html

Ich kenne die Dortmunder Polizei aus langjährigen Erfahrungen. Mich überraschen die Vorwürfe nicht. Bisher saß Polizeipräsident Gregor Lange jedoch fest im Sattel. Ob sich das nun ändern wird?!

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NATO-Soldaten liefern sich im nördlichen Kosovo Straßenschlachten mit Serben!

Am Pfingstsonntag ist es im nördlichen Kosovo, in den serbischen Siedlungsgebieten, zu schweren Ausschreitungen zwischen den westlichen Besatzungstruppen der KFOR und serbischen Demonstranten gekommen. Auf beiden Seiten gibt es dutzende Verletzte, sogar über Schusswaffeneinsätze wird berichtet. Für heute Abend hat der serbischen Präsident Aleksandar Vucic eine Dringlichkeitskeitserklärung angekündigt, an der Grenze zum Kosovo sammelt sich serbisches Militär.

https://www.dw.com/en/kosovo-nato-led-troops-injured-as-serbs-protest-new-mayors/a-65764001

Einmal mehr eskaliert die Situation im Kosovo, wo es immer wieder zu Schikanen der - vom Westen gestützten - Regierung in Pristina kommt, die sich gegen die serbische Minderheit richten. Mal sehen, was unsere westlichen Qualitätsmedien darüber berichten werden...

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Lina Engel ist frei, drei junge Patrioten aus dem Erzgebirge sitzen in Haft.

Dieser Tag beweist wieder, dass es in Deutschland keinen funktionierenden Rechtsstaat mehr gibt. Trotz Verurteilung zu über 5 Jahren Haft und der Mitgliedschaft in einer Gruppe, die im Untergrund schwerste Straftaten begeht, wurde Lina Engel soeben aus der Haft entlassen. Sie spaziert gerade aus dem Dresdner Oberlandesgericht in die Freiheit.

Nicht mehr in Freiheit sind dagegen drei patriotische Fußballfans von Erzgebirge Aue: Die jungen Männer (alle Anfang 20) wurden heute Morgen von der "Sonderkommission Rechte" verhaftet, weil sie eine kriminelle Vereinigung gegründet haben sollen - vorgeworfen wird ihnen, Schals von gegnerischen Vereinen geraubt und sich mit Anhängern anderer Vereine Raufereien geliefert zu haben. Das Amtsgericht Dresden hat heute gegen alle 3 Haftbefehl erlassen, sie befinden sich in Untersuchungshaft. Deutlicher könnte das unverhältnismäßige Agieren der Behörden in diesem Land nicht gezeigt werden.

Vergesst die Opfer des Justizwahnsinns in diesem Land nicht. Freiheit für die Inhaftierten aus dem Erzgebirge. Und Gerechtigkeit für alle Opfer linker Gewalt!

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Juliane Nagel bei Antifa-Demo in Leipzig festgenommen

Die Leipziger Landtagsabgeordnete Juliane Nagel (Linke) wurde am Donnerstagabend bei einer Antifa-Demo in Leipzig festgenommen. Offenbar soll sie vorher eine Polizeimaßnahme gestört haben.

Man kann von dieser Frau ja halten, was man will und politisch steht sie wohl so weit auf der falschen Seite, dass es kaum falscher geht, aber eine Sache ist ihr hoch anzurechnen: Sie setzt sich für ihr Klientel ein. Und das energisch und konsequent. Wenn ich dagegen Abgeordnete der AfD sehe, die in ihren Anzügen feige wegrennen, während die Polizei Bürger verprügelt, muss ich Juliane Nagel sogar für ihr Verhalten Respekt sollen. Es ist eben ein Unterschied, ob man etwas nur macht, weil man ca. 10.000 Euro im Monat erhält. Oder etwas macht, was man sowieso aus Überzeugung machen würde und sich freut, dafür auch noch ca. 10.000 Euro zu erhalten, von denen dann sogar noch ein Teil in politische Arbeit fließt.

https://twitter.com/marcoIsantos/status/1664340197264203776

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Molotow-Cocktails in Leipzig...

Noch nichts von gelesen? Die Polizei, die ansonsten wenig zimperlich ist, wenn es gegen sächsische Rentner und Frauen geht, hat nämlich bisher noch garnicht darüber berichtet. Im Video von "StreetNewsLE" ist jedoch bei Minute 0:48 deutlich der Bewurf von Polizisten mit einem Molotow-Cocktail, der offenbar beim Aufprall nicht kaputt geht, zu sehen. Nunja, passt wohl nicht zur gewünschten Deeskalation unseres Innenministers. 🤡

Und das war nur der Vorabend von "TagX". Prost Mahlzeit.

https://twitter.com/StreetNewsLE/status/1664820611477127168

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Aus der NPD wird "Die Heimat": Schauen wir, wohin der Weg führt!

Heute habe ich als Gast am Parteitag der NPD in Riesa teilgenommen, bei dem die Neuausrichtung der Partei (und vor allem die Umbenennung) im Mittelpunkt stand. Die Partei, die ihre letzte Hochphase zwischen 2004 und 2011 hatte, reagiert damit auf die wenig erfolgreichen letzten Jahre und möchte sich strategisch als ein (!) Teil einer breiten Oppositionsbewegung aufstellen. Ob das gelingt, wird maßgeblich davon abhängen, wie aktiv und konsequent nun Netzwerkarbeit betrieben, sowie die Schnelligkeit der politische Agitation dem Jahr 2023 angepasst wird.

Als interessierter Beobachter wünsche ich der Mannschaft um Frank Franz dafür viel Erfolg und bin gespannt, ob der eingeschlagene Weg Früchte trägt, um das breit gefächerte patriotische Lager insgesamt zu bereichern.

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Wenn Linke plötzlich wie Rechte behandelt werden…

Ganz schön ungewohnt, was? Seit Jahrzehnten gehören Schikanen gegen patriotische Demonstrationen in Leipzig zum Alltag. Ob es die dutzenden Demonstrationen von Christian Worch Anfang der 2000er waren oder die „Recht auf Zukunft“ – Demonstrationen 2010/11, die von der Polizei nicht laufen gelassen bzw. stationär beschränkt wurden. Die Weigerung, kleinste Antifa-Blockaden bei den Legida-Demos 2015/16 räumen zu wollen. Die Auflösung der großen Querdenker-Demonstration im November 2020 mit über 40.000 Teilnehmern und die Auflösung der kleineren Demonstration im November 2021. Oder  die polizeiliche Blockade der großen „Querfront“-Demo im September 2022 auf dem Leipziger Ring. Und zuletzt bei der „Ami go home“ – Demo im November 2022. In Leipzig gibt es eine Polizeiführung, die politisch agiert und meint, das Recht in die eigene Hand nehmen zu können, ganz egal, ob es auch wirklich rechtmäßig ist.

Bisher hat die linke Szene sich darüber sehr gefreut, immerhin reichten schon kleinste Blockaden, um große Demonstrationen zu stoppen. Und es ging schließlich immer gegen „die Rechten“, da waren die Linksextremisten ein willkommener Kooperationspartner für die Polizei. An diesem Wochenende war das aber anders: Weil es sich medial schlecht vermarkten lässt, dass die Antifa-Szene die gesamte Stadt zerlegt, musste der Staat – zwangsläufig – einen Gang zulegen. Und hat in seinem Repertoire der Schikanen die Mittel gefunden, die „gegen Rechts“ auch zuverlässig funktionieren. Zunächst wurde die zentrale Demonstration am Samstag verboten, anschließend eine Verfügung (das Mittel war schon in der Corona-Zeit sehr beliebt, da aber gegen Maßnahmenkritiker) erlassen, wonach jede Versammlung, die ab Donnerstag angemeldet wird, automatisch verboten bleibt. Die Eilanträge der Antifa-Anwälte gegen das Totalverbot der zentralen Demo scheiterten, doch es gab eine erlaubte Klima-Demo, zu der nun mobilisiert wurde. Und so fanden sich am Samstagnachmittag auf dem Alexis-Schumann-Platz rund 2000 Teilnehmer (übrigens weit weniger, als vorher bei den Lina Engel – Protesten in Leipzig erwartet wurden) ein, um an eben dieser angemeldeten und genehmigten Demonstration teilzunehmen. Obwohl es alleine inhaltlich keine Ersatzdemonstration für die befürchtete Krawall-Demo gewesen ist, wenngleich natürlich Teile des Teilnehmerklientels identisch waren, ließ die Polizei die Demonstration nicht laufen. Immer mehr Polizisten wurden herangezogen und den Anwesenden erklärt, weil anstatt 100 angemeldeten Personen etwa 2000 anwesend seien, könne die Demonstration nicht laufen. Natürlich war genug Polizei anwesend, alleine 10 (!) Wasserwerfer umstellten den Platz. Doch es war eben, wie so oft in Leipzig, eine politische Entscheidung. Nur dieses Mal eben gegen die linke Szene.

Auch die Rituale waren ähnlich: Als 2010 die Polizei die „Recht auf Zukunft“ – Demonstration nicht loslaufen lief, kam es zu kleineren Rangeleien und es flogen ein paar Feuerwerkskörper auf die Beamten. Das nahm die Polizei zum Anlass, rund 1300 Nationalisten für viele Stunden festzusetzen, ihre Personalien aufzunehmen und Strafverfahren einzuleiten, die Eskalation war an dieser Stelle staatlich gewollt. Als die Polizei am 3. Juni 2023 den Alexis-Schumann-Platz mit einem Großaufgebot umstellte, wo es bis dahin (im Gegensatz zu anderen Vierteln, vor allem in Connewitz selber, wo bereits in der Nacht zuvor die Straßenkämpfe tobten) friedlich war, reichten auch hier einige Flaschen und Steinwürfe, um etwa 1000 Anhänger der Antifa-Szene festzusetzen, von etwa 17.30 Uhr bis 5 Uhr in den Morgen. Auch diese Eskalation war polizeilich gewollt.

Jedes Mittel des repressiven Staates funktioniert eben in die eine und die andere Richtung – darüber sollte auch mancher Genosse nachdenken, der „staatliche Härte im Kampf gegen Rechts“ fordert.

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Hamburg, meine Perle 🤡

Der Richter wird wahrscheinlich auch grün gefärbt sein. Aber nunja, die Menschen in dieser Stadt wollen es ja so haben. Also sollen sie sich nicht beschweren...

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"Sie haben kein Problem damit, dass die FREIEN SACHSEN diese Veranstaltung hier mitorgansieren?"

Mit dieser Antwort hat der "Journalist" (oder Propagandist?) von N-TV dann wohl nicht gerechnet. 🤷‍♂😁

Chemnitz, 12.06.2023

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Ich bin auch immer so ergriffen, dass es mir die Sprache verschlägt 🤡

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Na sowas: Ukraine hat im März 2022 nach Verhandlungen mit Russland ein Friedensabkommen unterzeichnet und wenig später gebrochen...

Was Russlands Präsident Wladimir Putin bei seinem Treffen mit afrikanischen Staatsschefs jetzt veröffentlicht hat, dürfte politischer Sprengstoff sein. Und nach dem Nicht-Einhalten des 2. Minsker Abkommens die zweite Wortbrüchigkeit der ukrainischen Führung.

Konkret wurde bei den Verhandlungen im März 2022, die von der Türkei initiiert worden und über die bis jetzt wenige Details nach außen gedrungen waren, eine Übereinkunft erzielt: Russland zieht sich aus den Regionen Kiew, Sumy und Tschernihiw zurück, damit die Ukraine anschließend ein neutraler, blockfreier Staat wird und der Krieg beendet werden kann. Nur: Die Ukraine hat nach dem Rückzug bekanntlich eine Großoffensive gestartet und auch diesen Vertrag gebrochen.

Mehr dazu auch beim Schweizer Blick.ch: https://shorturl.at/lBTUV

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Wagner putscht gegen Putin: Eine erste Einordnung der letzten Nacht!

Seit gestern Abend überschlagen sich die Geschehnisse in Russland. Sah es anfangs nach den üblichen Geplänkeln zwischen Wagner-Chef Prigoschin und Verteidigungsminister Schoigu aus, zeichnete sich durch den Einmarsch von Wagner in Rostow am Don eine "ernstere" Angelegenheit ab. Auf die am Samstagvormittag erfolgte Aufforderung von Ministerpräsident Putin, den Aufstand zu beenden, der sich bis dahin offiziell nur als Bestrafungsaktion gegen Schaigu und seine Armeeführung gerichtet hat, reagierte Wagner mit der Ansage, nun auch Putin stürzen zu wollen. Es ist also spätesten jetzt ein klassischer Putschversuch.

Nun kann über die Motivation von Prigoschin spekuliert werden, auch die Frage, wem dieses Manöver zum jetzigen Zeitpunkt nutzt. Dazu würde aber auch eine Auseinandersetzung mit der seit Langem vorgetragenen Kritik an der ineffektiven Armeeführung um Schaigu gehören, die von Prigoschin fortlaufend vorgebracht wurde. Oder ob Schaigu tatsächlich am Freitag ein Camp von Wagner bombardieren ließ, um die Söldnergruppe zu schwächen bzw. auszuradieren. Die dringendste Frage lautet aber: Was bedeutet der Putschversuch in Russland geopolitisch. Und damit auch für uns.

Es gibt - aus meiner Sicht - drei denkbare Szenarien.

1.) Der Putsch scheitert.
Prigoschin wird gerichtet, Russland bleibt geopolitisch weitgehend handlungsfähig. Die Folgen des Putschversuches werden aber eine massive Spaltung in der Armee hinterlassen, durch welche zumindest die Kriegsführung in der Ukraine beeinträchtigt wird.

2.) Der Putsch gelingt.
Dann wird Prigoschin neuer Präsident, der Übergang wird (bei einigen lokalen Auseinandersetzungen) relativ reibungslos verlaufen. Geopolitisch wird Russland nach einigen Tagen des inneren Chaos wieder handlungsfähig sein. Wie sich Prigoschin zum weiteren Krieg in der Ukraine positioniert, wäre abzuwarten. Von einem Einfrieren des Konfliktes (um die innenpolitische Situation zu beruhigen) bis zu einer Verstärkung der Aktivitäten sind alle Szenarien denkbar.

3.) Es kommt zum russischen Bürgerkrieg.
Die geopolitisch schlechteste Situation: Wagner erobert einige Städte (Rostow am Don ist z.B. bereits in der Hand von Wagner), während Putin mit seinen Gefolgsleuten weite Teile Russlands hält. In dieser Situation des innerrussischen Kampfes würde nicht nur die Ukraine massiv vorrücken, sondern auch eine Kettenreaktion rund um Russland ausgelöst. Sämtliche Krisenherde, die derzeit durch Russlands Armeepräsenz befriedet würden, stünden vor einer erneuten Eskalation, der imperialistische Westen würde Feuer für Feuer legen. Von Abchasien / Südossetien über Bergkarabach und Transnistrien bis hin nach Syrien. Wenn Putin in die Defensive gerät, wäre selbst in Tschetschenien ein neuer Aufstand gegen seinen treuen Gefolgsmann Kadyrow denkbar, auch Lukaschenko in Weißrussland dürfte wieder in das Visier „orangener Farbenrevolutionen“ geraten. Es würde faktisch zu einem Flächenbrand kommen. Sogar Putschversuche gegen anti-imperialistische Regierungen in Afrika und Südamerika sind denkbar, wenn Russland längere Zeit mit sich selber beschäftigt sein sollte.

Es ist kein Geheimnis, dass amerikanische Vordenker davon träumen, Russland in seiner Einheit zu zerschlagen und in viele kleine Einzelstaaten zu zerteilen. Wer nicht voller Begeisterung dem NATO-Imperialismus zujubelt, sollte deshalb hoffen, dass die Situation in Russland schnellstmöglich befriedet wird, damit Russland geopolitisch handlungsfähig bleibt. Die Namen der politischen Verantwortlichen sind möglicherweise austauschbar. Ein starkes Russland als Zentrum der Nationen, die dem imperialistischen Westen die Stirn bieten, ist es jedoch nicht.

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Der Putsch ist gestoppt, die Folgen sind offen!

Durch die Vermittlung von Weißrusslands Präsidenten Lukaschenko ist es gelungen, einen Deal zwischen Putin und Wagner-Chef Prigoschin auszuhandeln. Konkrete Details sind noch nicht offiziell, der Wagner-Vormarsch wurde jedoch gestoppt und der Rückzug aus Rostow am Don hat bereits begonnen. Im Gegenzug sollen offenbar Verteidigungsminister Schoigu und weitere führende Militärs abgesetzt werden. Als Teil des Deals wurde offenbar auch beschlossen, Wagner-Einheiten überwiegend nach Afrika zu verlegen.

Offenbar ist es allen Beteiligten gelungen, eine für sie gesichtswahrende Lösung zu finden - gut so.

In Rostow am Don werden zumindest wieder versöhnliche Töne angeschlagen, auf dem lokalen Stadion steht in großen Buchstaben:
„Wir sind alle ein Volk und kämpfen gegen einen äußeren Feind. Wir glauben an das russische Volk und unseren Präsidenten.“

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Wahlerfolg in Sonneberg: Jetzt müssen die Helfer der Täterparteien entfernt werden - doch dafür müssen wir sie erstmal kennen!

Mit Robert Sesselmann hat die AfD im thüringischen Sonneberg erstmals eine Landratsawahl gewonnen, wozu ich natürlich ebenfalls gratuliere. Die Kreisverwaltung wird zukünftig von einem Patrioten geführt, ein Novum in der Bundesrepublik. Natürlich lässt sich von Sonneberg aus die Welt nicht gänzlich ändern, doch es können wichtige Weichen gestellt werden. Und der Erfolg dürfte nicht der Letzte sein, was einmal passiert, kann wieder geschehen - deshalb ist es für uns alle wichtig, uns kommunal zu engagieren (egal bei welcher Bürgerbewegung oder Partei), um die lokalen Räte in Kommune und Kreis zu kennen. Denn: Mit der Übernahme der Macht, auch wenn es "nur" eine der untersten Ebenen ist, muss der Umbau der Verwaltung beginnen.

Jahrzehntelang saßen die Helfer der Täterparteien unbehelligt in den Verwaltungen, konnten patriotische Bürger nach Belieben mit Schikanen überziehen. Sie haben den Corona-Terror organisiert, Razzien bei Gewerbetreibenden durchgeführt und Bürger mit Bußgeldverfahren drangsaliert, immer in der Annahme, ohne Konsequenzen zu bleiben. Hoffentlich ein Trugschluss. Es muss die Aufgabe einer patriotischen Verwaltungsführung sein, Schritt für Schritt die Verwaltung zu säubern. Natürlich funktioniert das (dem stehen einige arbeitsrechtliche Probleme entgegen...) nicht von heute auf morgen, doch wenn die Zielrichtung klar ist, geht es Posten für Posten voran. Dabei darf nicht nur die politische Ebene, gerade die Dezernenten, im Visier stehen, sondern es müssen auch die unteren Ebenen systematisch ausgemistet werden - natürlich braucht es dafür aber die Kenntnis (und die kommt durch kommunale Mitarbeit!), welcher Mitarbeiter einfach nur seinen Job nach Vorschrift macht - der soll natürlich auch weiter diesen Job erledigen - und wer ein politisch motivierter Überzeugungstäter ist, der sich gegen unser Volk eingesetzt hat.

Im Gegensatz zu einigen anderen AfD-Verbänden halte ich den Landesverband Thüringen unter Björn Höcke für kompetent, zielfokussiert und auch professionell beraten. Es werden daher keine schlauen Ratschläge von mir benötigt, um den Weg aufzuzeigen. Wir sollten diese Zeilen aber als Anregung mitnehmen, um unsere tägliche politische Arbeit zu nutzen, damit wir die Verwaltungen ausleuchten und uns auf eine möglicherweise schnelle Veränderung der Machtverhältnisse vorbereiten. Und dann muss durch eine entschlossene Personalpolitik der Grundstein dafür gelegt werden, dass diese Macht nicht mehr aus den Händen gegeben wird. Nicht anders haben es SPD, Grüne und Co in den letzten Jahrzehnten (leider mit beachtlichem Erfolg) ebenfalls in den Verwaltungen gemacht. Lernen wir von ihnen.

Bei dieser notwendigen Säuberung der Verwaltung darf es keine falsche Nachsicht geben. Wer politischer Anhänger der Täter-Parteien war oder ist, hat sich mitschuldig gemacht und ist Teil des Problems. Er / sie oder es gehört deshalb raus aus der öffentlichen Verwaltung und rein in die Herausforderungen des Arbeitsmarktes in der Privatwirtschaft.

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