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Derzeit könnt ihr euch das Arbeitsbuch zum Kurs „Innere Freiheit 2024“ sichern. Nutzt die Impulse zur persönlichen Weiterentwicklung und nehmt euch Zeit für echte Selbstreflexion. Viel Freude beim Durcharbeiten.
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Persönliches Wachstum ist ein Weg, kein Zufall ↗

Persönliches Wachstum beginnt selten mit einem einzelnen Gedanken oder einem kurzen Impuls. Meist entsteht es Schritt für Schritt durch Wahrnehmung, Wiederholung und die Bereitschaft, sich selbst ehrlich zu betrachten. Wer sich entwickeln will, braucht nicht nur Wissen, sondern auch die Fähigkeit, das eigene Denken und Handeln zu prüfen.

Die Psychologie zeigt seit Langem: Entwicklung geschieht dort, wo Menschen Muster erkennen, Irrtümer zulassen und neue Wege einüben. Veränderung ist kein bloßer Erkenntnisschritt, sondern ein Prozess. Sie braucht Aufmerksamkeit, Geduld und die Bereitschaft, aus Einsicht auch Konsequenzen zu ziehen.

Die Philosophie lehrt seit langer Zeit, dass Tugenden nicht einfach vorhanden sind. Sie werden gebildet. Wer geduldiger, klarer oder freier werden will, muss diese Haltungen im Alltag einüben. Persönliches Wachstum ist deshalb immer auch eine Frage von Charakter, Maß und innerer Ordnung.

Einfach heruntergebrochen braucht es diese Schritte:

1️⃣ Erkennen
Welche Muster prägen mein Denken und Handeln?

2️⃣ Einüben
Welche neuen Gewohnheiten sollen entstehen?

3️⃣ Dranbleiben
Welche Impulse helfen mir, den Weg nicht wieder zu verlieren?

Hinzu kommt: Entwicklung geschieht selten im Alleingang. Andere Menschen können herausfordern und neue Perspektiven eröffnen. Gerade darin liegt oft ein entscheidender Impuls für Reifung und persönliche Klarheit.

In einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar sind, wird etwas anderes immer wertvoller: Orientierung. Nicht jede kluge Antwort führt bereits zu einer reifen Einsicht. Persönliches Wachstum braucht daher mehr als bloßen Input. Es braucht fundierte Anregungen, die Denken vertiefen und Verstehen fördern.

Genau hier setzt das RPP Institut an: mit Kursen, die psychologische und philosophische Impulse verbinden und so dabei helfen, Wissen in echte Entwicklung zu übersetzen.

Bis Sonntag, 24.05.2026, haben Sie noch die Möglichkeit, sich den reduzierten Zugang zur RPP-Kursbibliothek zu sichern: https://akademie.rpp-institut.com/abo-aktion
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Warum es nicht besser wird ↘

Vorgestern haben wir darüber geschrieben, wie persönliches Wachstum entsteht. Erkennen, einüben, dranbleiben. Hört sich logisch an. Aber wenn es so einfach wäre, würden es alle tun. An Information mangelt es heute niemandem. Und trotzdem geht es vielen Menschen nicht besser, sondern schlechter. Sie entwickeln sich nicht weiter, sondern zurück.

Woran liegt das?

➡️ Kein Fundament haben
Wer sich an politischen Ideologien, gesellschaftlichen Trends oder wechselnden Zeitströmungen orientiert, baut auf Sand. Echte Entwicklung braucht ein Fundament, das nicht von der nächsten Schlagzeile abhängt: das immergültige Wahre, Gute und Schöne.

➡️ Blinde Flecken nicht erkennen
Wer die eigenen Muster nicht sieht, kann sie nicht verändern. Ohne ehrliche Selbstwahrnehmung bleibt jede Bemühung an der Oberfläche. Und ohne Erkenntnis gibt es keine Tugend, die sich einüben lässt.

➡️ Sich selbst genügen
Wer nie etwas tut, das größer ist als das eigene Ego, bleibt in sich selbst gefangen. Wachstum beginnt dort, wo man bereit ist, über sich hinauszugehen. Wer meint, nichts mehr lernen zu müssen, hat aufgehört zu wachsen. Gerade die Überzeugung, schon weit genug zu sein, ist oft das größte Hindernis.

➡️ Ungeduld
Persönliche Entwicklung ist selten ein Knoten, der sich mit einer Erkenntnis auflöst. Was über Jahre falsch eingeübt wurde, sitzt tief. Die Neurowissenschaft nennt das Neuroplastizität: Unser Gehirn formt sich durch Wiederholung. Alte Muster sind wie ausgetretene Pfade, neue Wege müssen erst gebahnt werden. Das braucht Zeit, Geduld und vor allem Regelmäßigkeit. Wer nach dem ersten Impuls aufgibt, verwechselt den Anfang mit dem Scheitern. Rückschläge wird es immer geben. So ist das Leben.

Was es wirklich braucht
Nicht den nächsten Trend, nicht die nächste Methode, nicht die nächste Technik. Sondern das Fundament, auf dem Veränderung tatsächlich hält. Wer das nicht hat, baut auf Sand. Und wundert sich, wenn nichts bleibt.

Genau dafür haben wir die RPP-Kursbibliothek aufgebaut: Kurse, die psychologische und philosophische Perspektiven verbinden und dabei helfen, blinde Flecken zu erkennen und ein Fundament zu legen, das trägt.

🕐 Nur noch heute bis Ende des Tages können Sie sich den rabattierten Zugang zur RPP-Kursbibliothek sichern. Weitere Infos unter diesem Link: https://akademie.rpp-institut.com/abo-aktion
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Forwarded from Legitim.ch
‼️Eine norwegische Neurowissenschaftlerin hat 20 Jahre damit verbracht, zu beweisen, dass das Schreiben mit der Hand das menschliche Gehirn auf eine Weise verändert, wie es das Tippen physisch nicht vermag, und fast niemand außerhalb ihres Fachgebiets hat die Studie gelesen‼️

Ihr Name ist Audrey van der Meer. Sie leitet ein Hirnforschungslabor in Trondheim, und die Studie, die die Debatte endgültig entschied, wurde 2024 in einer Fachzeitschrift namens „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.

Die Erkenntnis ist so einschneidend, dass sie jedes Klassenzimmer auf der Welt hätte verändern müssen.

Das Experiment war einfach.

Sie rekrutierte 36 Universitätsstudenten und setzte jedem eine Kappe mit 256 Sensoren auf, die an die Kopfhaut gedrückt wurden, um die Gehirnaktivität aufzuzeichnen. Auf einem Bildschirm wurden nacheinander Wörter eingeblendet. Manchmal schrieben die Studenten das Wort mit einem digitalen Stift von Hand auf einen Touchscreen, und manchmal tippten sie dasselbe Wort auf einer Tastatur.

Jede neuronale Reaktion wurde während der gesamten fünf Sekunden aufgezeichnet, in denen das Wort auf dem Bildschirm blieb. Dann untersuchte ihr Team den Teil der Daten, den die meisten Forscher jahrelang ignoriert hatten: nämlich wie verschiedene Teile des Gehirns während der Aufgabe miteinander kommunizierten.

Wenn die Studenten von Hand schrieben, leuchtete das Gehirn überall gleichzeitig auf. Die Regionen, die für das Gedächtnis, die sensorische Integration und die Kodierung neuer Informationen zuständig sind, feuerten alle gemeinsam in einem koordinierten Muster, das sich über den gesamten Kortex ausbreitete. Das gesamte Netzwerk war aktiv und vernetzt.

Als dieselben Studenten dasselbe Wort tippten, brach dieses Muster fast vollständig zusammen. Der größte Teil des Gehirns verstummte, und die Verbindungen zwischen Regionen, die Sekunden zuvor noch aktiv gewesen waren, waren im EEG nirgends mehr zu finden.

Dasselbe Wort, dasselbe Gehirn, dieselbe Person und zwei völlig unterschiedliche neurologische Vorgänge.

Der Grund dafür war etwas, worauf vor ihrer Arbeit niemand wirklich geachtet hatte.

Das Schreiben von Hand ist keine einzelne Bewegung, sondern eine Abfolge von Tausenden winziger Mikrobewegungen, die in Echtzeit mit den Augen koordiniert werden, wobei jeder Buchstabe eine andere Form hat, die vom Gehirn die Lösung eines leicht unterschiedlichen räumlichen Problems verlangt.

Die Finger, das Handgelenk, das Sehvermögen und die Teile des Gehirns, die die Position im Raum verfolgen, arbeiten alle zusammen, um einen Buchstaben zu erzeugen, dann den nächsten, dann den nächsten.

Das Tippen wirft all das über Bord.

Van der Meer hat dies in ihren Interviews klar zum Ausdruck gebracht.

Kinder, die auf Tablets lesen und schreiben lernen, können Buchstaben wie b und d oft nicht unterscheiden, weil sie nie körperlich gespürt haben, was es bedeutet, diese Buchstaben tatsächlich auf einem Blatt Papier zu schreiben.

Handschrift bringt das Gehirn zum Arbeiten. Tippen lässt es auf der Stelle treten.

Jede Notiz, die du jemals getippt statt geschrieben hast, gelangte über einen schmaleren Kanal in dein Gehirn.

Jedes Meeting, jede Buchmarkierung, jede Idee, die du auf deinem Handy statt auf Papier festgehalten hast, wurde nur halb so tief verarbeitet.

Du hast diese Dinge nicht vergessen, weil dein Gedächtnis schlecht ist.

Du hast sie vergessen, weil das Tippen nie den Teil des Gehirns geweckt hat, der sie hätte festhalten können.

Die Lösung ist das, was deine Großmutter schon wusste. Nimm einen Stift zur Hand. Schreib es auf. Der langsamere Weg ist der schnellere.

Quelle: Ithesham Ali

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#Neurowissenschaft #Studien #Gehirn #Handschrift #Computer #Aufschreiben #von_Hand_geschrieben
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Wenn alle schweigen 🤫

In einer freien Gesellschaft sollte es eigentlich keinen besonderen Mut brauchen, die eigene Meinung zu sagen. Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. Und doch gilt es heute oft schon als mutig, wenn jemand offen ausspricht, was er denkt.

Daran zeigt sich, dass etwas ins Rutschen geraten ist. Unfreiheit beginnt selten mit Verboten. Sie beginnt früher und leiser, mit Selbstzensur. Mit der Angst, als falsch oder unerwünscht zu gelten. Es braucht dann gar keinen offenen Zwang mehr, der Mensch legt sich den Filter selbst an.

Das ist deshalb so wirksam, weil niemand gern allein dasteht. Viele schweigen nicht, weil sie überzeugt sind, sondern weil sie keinen Ärger wollen.

Wie stark dieser Sog ist, hat der Psychologe Solomon Asch schon 1951 gezeigt. Versuchspersonen sollten beurteilen, welche von drei Linien gleich lang ist wie eine Vergleichslinie. Eine triviale Aufgabe. Doch sobald eine eingeweihte Gruppe einstimmig die offensichtlich falsche Antwort gab, schlossen sich die meisten an: 76 Prozent der Versuchspersonen passten sich mindestens einmal dem falschen Mehrheitsurteil an. Viele wussten, dass sie falsch antworteten, und taten es dennoch.

Feigheit beginnt nicht erst dort, wo jemand vor offener Gewalt einknickt. Sie beginnt im Kleinen: wenn man mitmacht, obwohl man es falsch findet, wenn man schweigt, obwohl man sprechen müsste. Und Mut beginnt ebenso im Kleinen, dort, wo man der eigenen Wahrnehmung traut, auch wenn die Mehrheit etwas anderes behauptet.

Drei Fragen zum Nachdenken:

➡️ Wo zensiere ich mich selbst, obwohl ich eigentlich sprechen könnte?
➡️ Wo mache ich mit, obwohl mein Gewissen widerspricht?
➡️ Wann habe ich zuletzt widersprochen, obwohl es unangenehm war?

Diese Gedanken sind inspiriert von einem Beitrag von Gudula Walterskirchen, der uns nicht mehr losgelassen hat. Mut & Feigheit kommt bald. Seid gespannt!
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