Der Copilot, der den Piloten des Flydubai-Flugs nach Tel Aviv verletzt haben soll, plante nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) einen „Terroranschlag“. Laut dem Generalstaatsanwalt der VAE, die die Ermittlungen leiten, habe der Copilot den Kapitän mit der Notfallaxt aus dem Cockpit angegriffen und versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. Die Motive des Angreifers sind bislang unbekannt; die Ermittlungen dauern an.
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Zum Tag der Deutschen Einheit hat die „Welt“ vor einer zunehmenden Verlagerung von Kompetenzen der Länder nach Berlin gewarnt. Die Zeitung schreibt, der Bund ziehe immer mehr Zuständigkeiten an sich. Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt seien zudem Forderungen nach Eingriffen in die Länderautonomie laut geworden. Als Beispiele nennt die „Welt“ Überlegungen zum „Bundeszwang“ und Sanktionen gegen die AfD.
Besonders kritisch sieht die „Welt“ die finanzielle Abhängigkeit der Länder vom Bund. Über Förderprogramme wie den DigitalPakt Schule könne Berlin seinen Einfluss auf eigentlich föderale Aufgaben ausweiten. Die Zeitung plädiert deshalb für mehr Föderalismus und Subsidiarität. „Nur ein Staat, der seinen Regionen vertraut, kann das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen“, heißt es.
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Bürgern zum Tag der Deutschen Einheit gratuliert. „Eine gute Zukunft im wiedervereinigten Deutschland ist möglich. Unverändert. Und zwar mit genauso viel Zuversicht wie vor 36 Jahren“, sagte er in einer Videobotschaft – Zuversicht, die angesichts der Politik seiner eigenen Regierung reichlich verwegen klingt.
„Wir leben in Freiheit und wir leben – ja, so hoffe ich es jedenfalls – auch auf Dauer in Frieden. Wir leben in einem Land, das Wohlstand ermöglicht. Unser Land hat die Kraft dazu. Und vor dieser Kraftanstrengung stehen wir jetzt“, so Merz weiter. Wessen Wohlstand gemeint ist, sagte er nicht. Fest steht nur: Die „Kraftanstrengung“ – höhere Steuern, Inflation, gekürzte Sozialleistungen – soll vor allem von den Bürgern selbst geschultert werden.
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Satellit
Chaos in Frankreich: Jugendliche greifen Schul-Mitarbeiterin an Bei Schülerprotesten in der französischen Stadt Annecy ist die Lage an einer Schule eskaliert. Mehrere Jugendliche sollen auf eine Betreuerin losgegangen sein, die verhindern wollte, dass sie…
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Bei den Protesten französischer Schüler sind in dieser Woche bislang mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte im französischen Fernsehsender TF1, allein seit Donnerstag habe es 3700 Festnahmen gegeben. Rund 85% der Festgenommenen seien minderjährig, die meisten von ihnen Schüler. Das Ausmaß der Proteste bezeichnete Nuñez als erheblich und überraschend.
Die politische Mobilisierung auch durch die linke Partei LFI habe der Bewegung eine gewisse Größenordnung verliehen, sagte der Innenminister. Die Gewalt und die Sachbeschädigungen seien den Verantwortlichen jedoch völlig entglitten.
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Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine „Investition“ sieht „zwei einfache und transparente Mechanismen“ vor, wie die Regierung des Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.
Investoren müssten eine „direkte und nicht rückerstattbare Zahlung in Höhe von 350.000 Dollar an die Staatskasse“ tätigen oder ein eigens zu diesem Zweck geschaffenes „staatliches Wertpapier in Höhe von 800.000 Dollar“ erwerben. Um das Angebot auf Ehepartner und Kinder der Antragsteller auszuweiten, müssen jeweils weitere 100.000 Dollar investiert werden – bei Minderjährigen 25.000 Dollar.
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Satellit
Buhrufe statt Beifall: Merz und Rutte in Münster Kanzler Friedrich Merz und NATO-Generalsekretär Mark Rutte sind am Donnerstag am Rande der Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens in Münster von Hunderten Menschen ausgebuht worden.…
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BSW-Politikerin: NATO verteidigt keine Menschenrechte
Die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen räumt im Bundestag mit drei Mythen über die NATO auf. Erstens mit dem Mythos, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei. „War es nicht die NATO, die mit einem völkerrechtswidrigen Krieg Jugoslawien angriff und dabei Zivilisten, einen Fernsehsender und die chinesische Botschaft bombardierte?“, fragt sie.
Hinzu komme der Mythos, die NATO sei ein Bündnis der Demokratien und der Rechtsstaatlichkeit. Das sei eine glatte Lüge. Durch die Kriege der USA und ihrer Verbündeten seien allein in den vergangenen 20 Jahren 4,5 Millionen Menschen gestorben.
„Dritter Mythos: Die NATO verteidigt die Menschenrechte.“ Dagdelen führte etwa Julian Assange als Beispiel an, dem in den USA eine Haftstrafe von bis zu 175 Jahren drohe, weil er Kriegsverbrechen des NATO-Mitglieds USA öffentlich gemacht habe.
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Die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen räumt im Bundestag mit drei Mythen über die NATO auf. Erstens mit dem Mythos, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei. „War es nicht die NATO, die mit einem völkerrechtswidrigen Krieg Jugoslawien angriff und dabei Zivilisten, einen Fernsehsender und die chinesische Botschaft bombardierte?“, fragt sie.
Hinzu komme der Mythos, die NATO sei ein Bündnis der Demokratien und der Rechtsstaatlichkeit. Das sei eine glatte Lüge. Durch die Kriege der USA und ihrer Verbündeten seien allein in den vergangenen 20 Jahren 4,5 Millionen Menschen gestorben.
„Dritter Mythos: Die NATO verteidigt die Menschenrechte.“ Dagdelen führte etwa Julian Assange als Beispiel an, dem in den USA eine Haftstrafe von bis zu 175 Jahren drohe, weil er Kriegsverbrechen des NATO-Mitglieds USA öffentlich gemacht habe.
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Satellit
Linken-Spitze stellt sich trotz Remmo-Verbindungen hinter Koçak 😬 Nach heftiger Kritik an seinen Kontakten ins Berliner Clan-Milieu hat der Linken-Abgeordnete Ferat Koçak seine Funktionen vorerst auf Eis gelegt, bis volle Transparenz hergestellt ist. Sören…
Koçaks Verwandte lebten im Clan-Haus
Verwandte des Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak waren offenbar Mieter in einem Haus, das dem Umfeld des Remmo-Clans zugerechnet wird. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf Ermittlungsakten der Berliner Staatsanwaltschaft. Demnach lebten Koçaks Tante und mehrere Cousins in einem Gebäude in der Wildenbruchstraße in Neukölln und betrieben dort Geschäfte. Das Haus war 2018 von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden.
Ganz neu ist die Verbindung der Familie zu dem Gebäude allerdings nicht: Bereits 2019 berichtete der „Tagesspiegel“ über Hakenkreuze und SS-Runen an einem Burgerladen, einem Spätkauf und einem Wohnhaus dort. Koçak bestätigte damals, dass die Lokale seiner Tante und Cousins sowie das Wohnhaus Verwandten gehörten.
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Verwandte des Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak waren offenbar Mieter in einem Haus, das dem Umfeld des Remmo-Clans zugerechnet wird. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf Ermittlungsakten der Berliner Staatsanwaltschaft. Demnach lebten Koçaks Tante und mehrere Cousins in einem Gebäude in der Wildenbruchstraße in Neukölln und betrieben dort Geschäfte. Das Haus war 2018 von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden.
Ganz neu ist die Verbindung der Familie zu dem Gebäude allerdings nicht: Bereits 2019 berichtete der „Tagesspiegel“ über Hakenkreuze und SS-Runen an einem Burgerladen, einem Spätkauf und einem Wohnhaus dort. Koçak bestätigte damals, dass die Lokale seiner Tante und Cousins sowie das Wohnhaus Verwandten gehörten.
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Forwarded from Ostnews Faktencheck
In Berlin und Stuttgart finden an diesem Samstag zeitgleich zwei Großdemonstrationen gegen höhere Rüstungsausgaben und die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht. Aufgerufen hat das Aktionsbündnis „3. Oktober 2026“, das nach eigenen Angaben von mehr als 270 Organisationen und Friedensgruppen getragen wird.
In ihrem Aufruf wenden sich die Organisatoren gegen eine wachsende Gefahr eines direkten Krieges mit Russland und gegen den Kurs der Bundesregierung, Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen. Sie lehnen die Wiedereinführung der Wehrpflicht ab und kritisieren, dass Gesundheitswesen und Infrastruktur auf einen möglichen Krieg ausgerichtet würden.
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Satellit
Unwetter setzt Spanien unter Wasser Heftige Regenfälle haben in der Gemeinde Santa Bàrbara in der Provinz Tarragona für chaotische Zustände gesorgt. Lokalen Medien zufolge hätten sich auf den Straßen Sturzbäche gebildet. Die Wetterdienste warnten vor möglichen…
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Heftige Regenfälle haben in Spanien mehrere Regionen unter Wasser gesetzt – besonders betroffen ist das Städtchen Madrigueras im Herzen des Landes. Laut der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha wurden in der Gemeinde 142 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Aufnahmen in sozialen Medien zeigen überflutete Straßen, die sich in reißende Bäche verwandelt hätten, sowie weggeschwemmte Autos.
Der örtliche Katastrophenschutz rief eine „erhebliche Gefahrenlage“ aus. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen. Laut „El Pais“ konnten 90 Menschen gerettet werden. Eine 102-jährige Frau sei in ihrem Haus ums Leben gekommen – das Wasser dort habe über einen Meter hoch gestanden. Inzwischen habe es sich wieder zurückgezogen.
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