Henry Hafenmeyer war seit der ersten Stunde ein Freund und Förderer unserer Zeitschrift N.S. Heute und arbeitete aktiv an mehreren Artikeln mit. Durch seine großzügige Förderung ermöglichte er es uns, mehreren finanzschwächeren Kameraden ein kostenloses Abo zur Verfügung zu stellen. Wir werden Henry als treuen, idealistischen und stets opferbereiten Mitstreiter in Erinnerung behalten.
- Die Redaktion -
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DAS Praxisbuch für den modernen und zugleich traditionsbewußten Nationalisten! "Unbeugsam" - jetzt auch als hochwertige Hardcover-Version!
Die im Buch angebotene Themenpalette wechselt immer wieder zwischen den klassischen Fragen der Politik, Kultur, Philosophie, Religion, Wirtschaft, Volks- und Rassebewusstsein einerseits sowie zahlreichen Alltagsthemen, die normalerweise nicht in politischen Büchern zu finden sind. Zu nennen wären unter anderem Kraft- und Kampfsport, Gewalt, Ernährung, Musik, Film, Spiele, Literatur, Ästhetik, Mode, Umgangsformen, Sexualität, Geschlechterbeziehungen, Familie und (Männer-)Freundschaft. Das Themenspektrum ist sehr vielfältig, dennoch zieht sich Follins Kernaussage wie ein roter Faden durch alle Kapitel: Du selbst hast es in der Hand, was Du aus Deinem Leben machst! Die Veränderungen müssen sich zunächst in uns, in den Menschen selbst vollziehen, dann können sie auch zur politischen Realität werden.
Softcover 20 Euro / Hardcover 30 Euro
Bestellungen unter kontakt@nsheute.com
Die im Buch angebotene Themenpalette wechselt immer wieder zwischen den klassischen Fragen der Politik, Kultur, Philosophie, Religion, Wirtschaft, Volks- und Rassebewusstsein einerseits sowie zahlreichen Alltagsthemen, die normalerweise nicht in politischen Büchern zu finden sind. Zu nennen wären unter anderem Kraft- und Kampfsport, Gewalt, Ernährung, Musik, Film, Spiele, Literatur, Ästhetik, Mode, Umgangsformen, Sexualität, Geschlechterbeziehungen, Familie und (Männer-)Freundschaft. Das Themenspektrum ist sehr vielfältig, dennoch zieht sich Follins Kernaussage wie ein roter Faden durch alle Kapitel: Du selbst hast es in der Hand, was Du aus Deinem Leben machst! Die Veränderungen müssen sich zunächst in uns, in den Menschen selbst vollziehen, dann können sie auch zur politischen Realität werden.
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Stanford Prison
Kanal Sturmzeichen - Der Freitags-Kommentar
Das "Stanford-Prison-Experiment" war eine psychologische Studie, die 1971 an der Stanford University im US-Bundesstaat Kalifornien durchgeführt wurde. 24 Probanden - Studenten aus der Mittelschicht, die zuvor in einem Persönlichkeitstest mit normalen, durchschnittlichen Ergebnissen abgeschnitten hatten - wurden durch Losverfahren in zwei Gruppen aufgeteilt: Wärter und Gefangene.
Die "Gefangenen" wurden auf offener Straße "verhaftet" und unter realen Gefängnisbedingungen in den zuvor präparierten Keller der Universität gesperrt. Die "Wärter" hatten die völlige Freiheit, eigenständig Regeln zu setzen und Maßnahmen zu treffen, um "Ruhe und Ordnung" im Gefängnis aufrechtzuerhalten. Schnell demonstrierten die Wärter ihre absolute Macht gegenüber den Gefangenen, mit Zählappellen und Liegestützen zur Bestrafung. Ein erster Gefangenenaufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen, woraufhin die Wärter das ungehorsame Verhalten zum Anlaß nahmen, ihre Delinquenten noch mehr zu demütigen. Nach dem Aufstand wurden allerdings auch "privilegierte Zellen" für jene Gefangenen eingerichtet, die sich nicht aufständisch verhielten und dafür etwa in den Genuß eines besseren Essens kamen.
Kurze Zeit später wurde die strikte Trennung zwischen "Privilegierten" und "Sanktionierten" aufgehoben, mit dem Kalkül, dadurch die Solidarität unter den Gefangenen zu brechen. Die Wärter zeigten zunehmend sadistische Verhaltensweisen, die Mißhandlungen rechtfertigten sie mit dem Hinweis auf die von ihnen selbst erfundenen "Vorschriften". Während einige Gefangene weiterhin standhaft bei ihrer Verweigerungshaltung blieben, verhielten sich andere betont unterwürfig und folgten den Befehlen der Wärter so korrekt wie möglich. Das Experiment wurde nach sechs von ursprünglich geplanten 14 Tagen abgebrochen. Vier Gefangene hatten emotionale Zusammenbrüche erlitten, die Gruppe der Häftlinge war zerschlagen, jeder blieb nur noch einzeln und auf sich selbst fixiert.
Der Leser wird bereits ahnen, warum dem Schreiber dieser Zeilen das Stanford-Prison-Experiment dieser Tage wieder ins Gedächtnis gerufen wurde, schließlich ist es praktisch eine Blaupause für das zurzeit stattfindende "Corona-Experiment". Mit Ermächtigungsgesetzen und Notverordnungen wird die absolute Kontrolle über das Leben der Delinquenten durchgesetzt. Ungehorsames Verhalten (insbesondere Verweigerung der potentiell tödlichen Impfspritze) wird sanktioniert - und wer trotzdem seine Freiheitsrechte einfordert, wird niedergeknüppelt. Für gehorsames Verhalten wiederum winken attraktive Privilegien wie Restaurant- und Konzertbesuche. Während sich die einen standhaft verweigern und mit zunehmender Verzweiflung auf eine Rückkehr zur Normalität hoffen, verhalten sich die anderen betont unterwürfig, damit sie ebenfalls zum Kreis der Privilegierten gehören dürfen. Die Folgen des zynischen Experiments sind nicht nur psychische Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen, sondern auch eine Fragmentierung und Ent-Solidarisierung der Bevölkerung, wobei der Riß auch quer durch Freundeskreise und Familien geht.
Das Stanford-Prison-Experiment wurde übrigens nicht deshalb vorzeitig abgebrochen, weil die Wärter irgendwann Einsicht in ihr menschenverachtendes Handeln zeigten, sondern weil es in Gestalt der Versuchsleiter eine übergeordnete Instanz gab, die im letzten Moment die Reißleine zogen und damit noch grausamere Mißhandlungen der Gefangenen verhinderten. Eine solche übergeordnete Instanz gibt es beim laufenden Corona-Experiment nicht, ein vorzeitiger Abbruch ist somit ausgeschlossen - es sei denn, die Gefangenen sind in der Lage, sich selbst zu befreien.
Folgt dem Kanal Sturmzeichen:
t.me/nsheute
Kanal Sturmzeichen - Der Freitags-Kommentar
Das "Stanford-Prison-Experiment" war eine psychologische Studie, die 1971 an der Stanford University im US-Bundesstaat Kalifornien durchgeführt wurde. 24 Probanden - Studenten aus der Mittelschicht, die zuvor in einem Persönlichkeitstest mit normalen, durchschnittlichen Ergebnissen abgeschnitten hatten - wurden durch Losverfahren in zwei Gruppen aufgeteilt: Wärter und Gefangene.
Die "Gefangenen" wurden auf offener Straße "verhaftet" und unter realen Gefängnisbedingungen in den zuvor präparierten Keller der Universität gesperrt. Die "Wärter" hatten die völlige Freiheit, eigenständig Regeln zu setzen und Maßnahmen zu treffen, um "Ruhe und Ordnung" im Gefängnis aufrechtzuerhalten. Schnell demonstrierten die Wärter ihre absolute Macht gegenüber den Gefangenen, mit Zählappellen und Liegestützen zur Bestrafung. Ein erster Gefangenenaufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen, woraufhin die Wärter das ungehorsame Verhalten zum Anlaß nahmen, ihre Delinquenten noch mehr zu demütigen. Nach dem Aufstand wurden allerdings auch "privilegierte Zellen" für jene Gefangenen eingerichtet, die sich nicht aufständisch verhielten und dafür etwa in den Genuß eines besseren Essens kamen.
Kurze Zeit später wurde die strikte Trennung zwischen "Privilegierten" und "Sanktionierten" aufgehoben, mit dem Kalkül, dadurch die Solidarität unter den Gefangenen zu brechen. Die Wärter zeigten zunehmend sadistische Verhaltensweisen, die Mißhandlungen rechtfertigten sie mit dem Hinweis auf die von ihnen selbst erfundenen "Vorschriften". Während einige Gefangene weiterhin standhaft bei ihrer Verweigerungshaltung blieben, verhielten sich andere betont unterwürfig und folgten den Befehlen der Wärter so korrekt wie möglich. Das Experiment wurde nach sechs von ursprünglich geplanten 14 Tagen abgebrochen. Vier Gefangene hatten emotionale Zusammenbrüche erlitten, die Gruppe der Häftlinge war zerschlagen, jeder blieb nur noch einzeln und auf sich selbst fixiert.
Der Leser wird bereits ahnen, warum dem Schreiber dieser Zeilen das Stanford-Prison-Experiment dieser Tage wieder ins Gedächtnis gerufen wurde, schließlich ist es praktisch eine Blaupause für das zurzeit stattfindende "Corona-Experiment". Mit Ermächtigungsgesetzen und Notverordnungen wird die absolute Kontrolle über das Leben der Delinquenten durchgesetzt. Ungehorsames Verhalten (insbesondere Verweigerung der potentiell tödlichen Impfspritze) wird sanktioniert - und wer trotzdem seine Freiheitsrechte einfordert, wird niedergeknüppelt. Für gehorsames Verhalten wiederum winken attraktive Privilegien wie Restaurant- und Konzertbesuche. Während sich die einen standhaft verweigern und mit zunehmender Verzweiflung auf eine Rückkehr zur Normalität hoffen, verhalten sich die anderen betont unterwürfig, damit sie ebenfalls zum Kreis der Privilegierten gehören dürfen. Die Folgen des zynischen Experiments sind nicht nur psychische Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen, sondern auch eine Fragmentierung und Ent-Solidarisierung der Bevölkerung, wobei der Riß auch quer durch Freundeskreise und Familien geht.
Das Stanford-Prison-Experiment wurde übrigens nicht deshalb vorzeitig abgebrochen, weil die Wärter irgendwann Einsicht in ihr menschenverachtendes Handeln zeigten, sondern weil es in Gestalt der Versuchsleiter eine übergeordnete Instanz gab, die im letzten Moment die Reißleine zogen und damit noch grausamere Mißhandlungen der Gefangenen verhinderten. Eine solche übergeordnete Instanz gibt es beim laufenden Corona-Experiment nicht, ein vorzeitiger Abbruch ist somit ausgeschlossen - es sei denn, die Gefangenen sind in der Lage, sich selbst zu befreien.
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Verlagskanal: https://t.me/sturmzeichen
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Viel los heute in Dortmund-Dorstfeld: Die Antifa traut sich mal wieder unter massivem Polizeischutz in den Nazi-Kiez, und die Dorstfelder Stadtteilgemeinschaft zeigt eindrucksvoll, daß sie keinen Bock auf linksextreme Hetze hat. Wer über die Geschehnisse auf dem Laufenden bleiben will, sollte heute unbedingt die folgenden Kanäle verfolgen:
Die Rechte Dortmund:
t.me/dortmundsrechte
Siegfried Borchardt - Infokanal:
t.me/siggisinfokanal
BlickpunktTV:
t.me/BlickpunktTV
Die Rechte Dortmund:
t.me/dortmundsrechte
Siegfried Borchardt - Infokanal:
t.me/siggisinfokanal
BlickpunktTV:
t.me/BlickpunktTV
Haha, kaum ist es 13 Uhr (offizieller Treffpunkt für die Antifa-Demo), fängt es an zu regnen. Wir gehen erstmal ins Trockene und trinken einen Kaffee, während die roten Genossen einen nassen Arsch bekommen. ☕️
#do2208
#do2208
Angst vor Corona, Angst vor Nazis, Angst vor der Polizei... Kein Wunder, daß bei der Antifa auch Demosanis im Einsatz sind, da bekommen heute bestimmt einige eine Angstpsychose.
#do2208
#do2208
Forwarded from Heimat Dortmund
Der Mob marschiert los. Über die Rheinische Straße nach Dorstfeld. Wir sind da 👌
Forwarded from BlickpunktTV
Die Demo der Linken ist in Dorstfeld angekommen. Wir werden jeden Moment auf unserer FB-Seite unter fb.com/BlickpunktTV live gehen. Jedenfalls solange, bis die #Zensur wieder einmal zuschlägt.
Forwarded from Heimat Dortmund
Die Antifademo ist jetzt auf dem Wilhelmplatz. Vor unserer Parteizentrale blieb es dann doch ruhig, nur Pöbeleien der Antifa.
Forwarded from BlickpunktTV
Laut bisher unbestätigter Informationen, soll ein Nationalist aus seiner Wohnung heraus festgenommen worden sein, weil er die linke Demo fotografiert (!) hat. Wir bleiben am Ball.
So lautet die Propaganda der Sicherheitskräfte. In der Realität wurde die Polizei gerade selbst übergriffig und nahm allem Anschein nach einen Fotojournalisten fest, der im Rahmen seiner Arbeit die linksextreme Demonstration dokumentiert hat. Das wird ein unangenehmes juristisches Nachspiel für die Feinde der Pressefreiheit haben!
#do2208
ERGÄNZUNG / BERICHTIGUNG: Der Journalist wurde nicht festgenommen, allerdings wird ihm gerade untersagt, seiner Arbeit nachzugehen und die Demo weiter zu dokumentieren!
#do2208
ERGÄNZUNG / BERICHTIGUNG: Der Journalist wurde nicht festgenommen, allerdings wird ihm gerade untersagt, seiner Arbeit nachzugehen und die Demo weiter zu dokumentieren!
Forwarded from BlickpunktTV
Letzte Impression vom heutige Tag in #Dortmund-Dorstfeld. Der gross angekündigte #Antifa-Sturm war mehr ein laues Lüftchen. Wir sind raus für heute und danken für die Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal irgendwo in #Deutschland. 👋
"Blutzeugen" - Das Standardwerk von A. K. Busch jetzt in 4. Auflage!
Versandkostenfrei bestellen unter kontakt@nsheute.com
Die Blutzeugen der nationalsozialistischen Bewegung wurden im Dritten Reich regional und überregional als Märtyrer des weltanschaulichen Kampfes geehrt. Trotzdem sind nur wenige Namen und Lebensbilder dieser Männer und Frauen bekannt. Die Heldenverehrung konzentrierte sich seit Kriegsbeginn auf die gefallenen und hochdekorierten Soldaten der Wehrmacht. Parteisoldaten, "die Rotfront und Reaktion erschossen", traten hingegen zurück und gerieten nach 1945 nahezu in Vergessenheit. Wer mehr als nur Namen über diese Gefallenen der Bewegung erfahren will, stößt meist ins Leere oder auf sehr begrenztes Material. Horst Wessel, Albert Leo Schlageter und Herbert Norkus sind Ausnahmen.
Erstmalig seit 1939 beschäftigt sich ein Autor mit den Lebens- und Todesumständen von SA- und SS-Männern ebenso wie mit den 21 Gefallenen der Hitlerjugend bis zum 31. Januar 1933. Chronologisch zählt das reich bebilderte Buch über 220 Namen auf und beschreibt die Zustände am Rande eines Bürgerkrieges. Ferner ermöglicht eine räumliche Zuordnung jedem Leser, auf den ersten Blick nicht nur die Schwerpunkte der Auseinandersetzung zu erkennen, sondern auch die regionalen Vorkämpfer der NS-Bewegung ausfindig zu machen.
Neben den vorliegenden Veröffentlichungen bis 1945 hat der Autor Gerichtsakten, Polizei- und Presseberichte ebenso ausgewertet wie Gespräche mit Angehörigen. Das Buch will keine kriminalistisch-wissenschaftliche Aufarbeitung sein oder minuziös juristische Feinheiten beleuchten. Der Autor stellt vielmehr wertfrei die bürgerkriegsähnlichen Zustände zwischen dem Jahr 1923 mit den ersten Toten und den politischen Mordopfern in Berlin und Lübeck in der Nacht der nationalsozialistischen Machtübernahme am 30. Januar 1933 anhand von Einzelschicksalen dar.
Die Texte weisen die noch greifbaren biographischen Daten der Blutzeugen aus und rücken die Toten durch zahlreiche seltene und unveröffentlichte Bilder aus der "Kampfzeit" aus dem Dunkel des Vergessens. Das Buch "Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik" erscheint für den an der jüngeren Zeitgeschichte Interessierten ebenso wertvoll wie für den Regionalhistoriker. Teilweise zeigt der Autor die Tatorte bis hin zu Straße und Hausnummer auf. Ferner ermöglicht er dem Uniformkundler eine Zuordnung zahlreicher Ehrennamen von SA- und SS-Einheiten.
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Die Blutzeugen der nationalsozialistischen Bewegung wurden im Dritten Reich regional und überregional als Märtyrer des weltanschaulichen Kampfes geehrt. Trotzdem sind nur wenige Namen und Lebensbilder dieser Männer und Frauen bekannt. Die Heldenverehrung konzentrierte sich seit Kriegsbeginn auf die gefallenen und hochdekorierten Soldaten der Wehrmacht. Parteisoldaten, "die Rotfront und Reaktion erschossen", traten hingegen zurück und gerieten nach 1945 nahezu in Vergessenheit. Wer mehr als nur Namen über diese Gefallenen der Bewegung erfahren will, stößt meist ins Leere oder auf sehr begrenztes Material. Horst Wessel, Albert Leo Schlageter und Herbert Norkus sind Ausnahmen.
Erstmalig seit 1939 beschäftigt sich ein Autor mit den Lebens- und Todesumständen von SA- und SS-Männern ebenso wie mit den 21 Gefallenen der Hitlerjugend bis zum 31. Januar 1933. Chronologisch zählt das reich bebilderte Buch über 220 Namen auf und beschreibt die Zustände am Rande eines Bürgerkrieges. Ferner ermöglicht eine räumliche Zuordnung jedem Leser, auf den ersten Blick nicht nur die Schwerpunkte der Auseinandersetzung zu erkennen, sondern auch die regionalen Vorkämpfer der NS-Bewegung ausfindig zu machen.
Neben den vorliegenden Veröffentlichungen bis 1945 hat der Autor Gerichtsakten, Polizei- und Presseberichte ebenso ausgewertet wie Gespräche mit Angehörigen. Das Buch will keine kriminalistisch-wissenschaftliche Aufarbeitung sein oder minuziös juristische Feinheiten beleuchten. Der Autor stellt vielmehr wertfrei die bürgerkriegsähnlichen Zustände zwischen dem Jahr 1923 mit den ersten Toten und den politischen Mordopfern in Berlin und Lübeck in der Nacht der nationalsozialistischen Machtübernahme am 30. Januar 1933 anhand von Einzelschicksalen dar.
Die Texte weisen die noch greifbaren biographischen Daten der Blutzeugen aus und rücken die Toten durch zahlreiche seltene und unveröffentlichte Bilder aus der "Kampfzeit" aus dem Dunkel des Vergessens. Das Buch "Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik" erscheint für den an der jüngeren Zeitgeschichte Interessierten ebenso wertvoll wie für den Regionalhistoriker. Teilweise zeigt der Autor die Tatorte bis hin zu Straße und Hausnummer auf. Ferner ermöglicht er dem Uniformkundler eine Zuordnung zahlreicher Ehrennamen von SA- und SS-Einheiten.