😂 Dit ist Berlin! - Warum sollten die Steuergelder denn auch für Kindergärten, Spielplätze, Seniorenheime oder Sicherheit in Parks und Schwimmbädern ausgegeben werden?
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
🤡38🤣7❤1🥰1🤯1💯1
Forwarded from Harz Verteidigen
Zitronenfalter mit rauchiger Note 3 / Männer ohne Muskeln
Erst drinnen, nach dem Schließen der Tür, höre ich laute Musik aus der Küche schallen. Auf der Flurkommode liegt ein weißer Helm. „Kein Moped ist illegal“, steht auf dem Aufkleber am Hinterkopf. Mein Ältester ist also schon daheim.
Ich betrete die Küche. Er sitzt am Tisch, schneidet gerade die auf einem Teller vor ihm befindliche Graubrotstulle. Sie ist mit einem Spiegelei belegt, darunter erkenne ich Schinken. Dazu gibt es eine Salzgurke.
„Mahlzeit! Gibt es Strammen Max?“, frage ich.
„Hallöchen, Papa. Ja! Magst du auch? In der Pfanne ist noch ein Ei“, gibt er zurück.
„Nein, danke. Was ist das für Musik?“, frage ich.
Irgendein Deutschrapper reimt dort:
„An alle Menschen: Warum duckt ihr euch wie Sklaven? Das sind nur ein paar alte Männer ohne Muskeln und Moral!“, ballert es aus der Bluetooth-Box, die auf der Fensterbank steht.
Mein Sohn antwortet:
„Kollegah … eh nee, Felix Blume heißt er.“
„Frech, was er da spricht“, antworte ich.
Das Lied endet.
„Wenn der Adler wieder fliegt, kann euch auch Baal nicht mehr helfen!“
„Oh, jetzt wird er aber mutig. Sympathisch“, sage ich nickend.
Hip-Hop oder Rap ist jetzt nicht meine erste Wahl bei Musik. Aber ein Lied auf einem anderen Album, ich glaube, der Typ war … keine Ahnung! Vor meinem inneren Auge hoppelt ein weißes Kaninchen von rechts nach links. Es gefiel mir. Dort hieß es: „Wir haben Ernst von Salomon im Team …“
„Drehst du die Musik ein bisschen leiser? Ich mache ein Nickerchen“, sage ich.
„Klaro!!!“, antwortet er.
Teil 4 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
Erst drinnen, nach dem Schließen der Tür, höre ich laute Musik aus der Küche schallen. Auf der Flurkommode liegt ein weißer Helm. „Kein Moped ist illegal“, steht auf dem Aufkleber am Hinterkopf. Mein Ältester ist also schon daheim.
Ich betrete die Küche. Er sitzt am Tisch, schneidet gerade die auf einem Teller vor ihm befindliche Graubrotstulle. Sie ist mit einem Spiegelei belegt, darunter erkenne ich Schinken. Dazu gibt es eine Salzgurke.
„Mahlzeit! Gibt es Strammen Max?“, frage ich.
„Hallöchen, Papa. Ja! Magst du auch? In der Pfanne ist noch ein Ei“, gibt er zurück.
„Nein, danke. Was ist das für Musik?“, frage ich.
Irgendein Deutschrapper reimt dort:
„An alle Menschen: Warum duckt ihr euch wie Sklaven? Das sind nur ein paar alte Männer ohne Muskeln und Moral!“, ballert es aus der Bluetooth-Box, die auf der Fensterbank steht.
Mein Sohn antwortet:
„Kollegah … eh nee, Felix Blume heißt er.“
„Frech, was er da spricht“, antworte ich.
Das Lied endet.
„Wenn der Adler wieder fliegt, kann euch auch Baal nicht mehr helfen!“
„Oh, jetzt wird er aber mutig. Sympathisch“, sage ich nickend.
Hip-Hop oder Rap ist jetzt nicht meine erste Wahl bei Musik. Aber ein Lied auf einem anderen Album, ich glaube, der Typ war … keine Ahnung! Vor meinem inneren Auge hoppelt ein weißes Kaninchen von rechts nach links. Es gefiel mir. Dort hieß es: „Wir haben Ernst von Salomon im Team …“
„Drehst du die Musik ein bisschen leiser? Ich mache ein Nickerchen“, sage ich.
„Klaro!!!“, antwortet er.
Teil 4 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
👏11👌6❤🔥1
🧳 Es geht eine N.S. Heute auf Reisen:
Böhse Onkelz am 12. Juni in Leipzig - und so viele alte Kameraden! 😄
Vielen Dank an unseren Leser für die Zusendung!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
Böhse Onkelz am 12. Juni in Leipzig - und so viele alte Kameraden! 😄
Vielen Dank an unseren Leser für die Zusendung!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
👍22🤮6😁1🤡1
Bekannte “Sprachfehler” – Über die Feinheiten der deutschen Sprache (Teil 2)
von Christian Holz, für nsheute.com
Fortsetzung von Teil 1
8. „Konnotiert“ klingt einfach unwiderstehbar
Seit einigen Jahren hört man laufend die Erklärung: „Das ist… konnotiert“ oder „Das ist die Konnotation dieses Worts.“ Das aber ist völliger Unsinn. Konnotation bedeutet nämlich nicht Grund-, sondern Mitbedeutung eines Worts. Erzählt zum Beispiel jemand von einer geführten Tour und sagt: „Der Führer war gut ausgebildet“ und ein Zuhörer lacht auf: „Hahaha, der Führer,“ weil er Hitler, der sich bekanntlich „Der Führer“ nennen ließ, assoziiert, liegt Konnotation vor... hier weiterlesen!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
von Christian Holz, für nsheute.com
Fortsetzung von Teil 1
8. „Konnotiert“ klingt einfach unwiderstehbar
Seit einigen Jahren hört man laufend die Erklärung: „Das ist… konnotiert“ oder „Das ist die Konnotation dieses Worts.“ Das aber ist völliger Unsinn. Konnotation bedeutet nämlich nicht Grund-, sondern Mitbedeutung eines Worts. Erzählt zum Beispiel jemand von einer geführten Tour und sagt: „Der Führer war gut ausgebildet“ und ein Zuhörer lacht auf: „Hahaha, der Führer,“ weil er Hitler, der sich bekanntlich „Der Führer“ nennen ließ, assoziiert, liegt Konnotation vor... hier weiterlesen!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
👍11
Forwarded from Harz Verteidigen
Zitronenfalter mit rauchiger Note 4 / Pistolenhalfter
Ich exe noch ein großes Glas Wasser und verlasse die Küche. Ab ins Schlafzimmer. Auch hier ist es angenehm kühl.
Auf meinem Smartphone stelle ich den Wecker auf 20 Min. und lasse mich auf das Bett nieder. Ein Zitronenfalter setzt sich auf den Nachttisch meiner Frau.
„Du musst jetzt mein Schläfchen abwarten. Dann lasse ich dich nachher ins Freie“, fasele ich und schlummere zügig ein.
Schemenhaft entsteht um mich herum so etwas wie eine Radiostation. Es ist verraucht vom Zigarettenqualm. An einem Pult sitzt vor einem Mikrofon ein Mann im Sakko, mit braunem Haar und Kurzhaarfrisur.
Seine Stimme schnarrt ins Mikro:
„Hier spricht Radio RIAS 1. Radio im amerikanischen Sektor. Seit heute Morgen, dem 16.06.53, gibt es große Proteste im sowjetischen Sektor, Streiks in vielen ostdeutschen Städten. Bauarbeiter legten in Ost-Berlin die Arbeit nieder und demonstrieren. Die Forderungen sind eindeutig regierungskritisch. Eine Delegation dieser Arbeiter erwarten wir heute Nachmittag bei uns in der Redaktion. Eine Resolution soll verlesen werden.“
Nebenan, es wird so etwas wie eine Redaktionsstube sein, steht mittig ein langer Tisch. Auf vielen Stühlen ringsherum sitzen Männer verschiedenster Altersgruppen. Sie sind merkwürdig altmodisch gekleidet, tragen ähnliche Frisuren wie der Nachrichtensprecher.
Lautstarke Diskussionen. Überall auf dem Tisch stehen Aschenbecher, liegen Notizblöcke, einige Zeitungen und Schreibwerkzeuge. Viele der Männer rauchen, trinken Kaffee oder Wasser, einige Cola, Coca-Cola.
Das Zimmer hat zwei Fensterfronten: eine nach draußen, wo sich eine Großstadt öffnet, die andere zu einem langen Flur hin. Büros sieht man auf der anderen Seite des Flurs, ebenfalls mit großen Fenstern zum Gang.
Von links kommen Uniformierte den Flur entlang. Die Tür der vermeintlichen Redaktionsstube geht auf. Die Uniformierten treten rasch ein. Am Gürtel Pistolenhalfter. Fünf Soldaten. Die Uniformen sehen aus wie die von Amerikanern.
„Mister Schmidt“, sagt ein Soldat auf Deutsch mit amerikanischem Akzent zu einem Mann Mitte fünfzig am Kopf des Tisches, direkt neben der Eingangstür.
„Die Resolution der Arbeiter aus dem Osten wird erst verlesen, nachdem wir sie begutachtet haben. Es wird eine Zensur derselben geben.“
Die Männer im Raum sind still. Einer, an der hinteren Ecke des Tisches sitzend, schätzungsweise Mitte zwanzig, murmelt etwas. Der daneben Sitzende stößt ihn böse blickend an.
Die Soldaten verlassen den Raum.
Der junge Mann, der eben etwas murmelte, erhebt zornig das Wort:
„Das war doch klar, dass die Amis dazwischenfunken. Warum sagt hier niemand was? Wir können den Menschen drüben damit unter die Arme greifen. Es könnte ein historischer Moment werden. Eventuell wird es generell souveräner, auch für uns hier im Westen.“
„Herr Bohr, reißen Sie sich zusammen. Nein, wir halten uns an die Regeln. Wir senden schon frei genug. Wir können das jetzt nicht riskieren, die Zensur würde danach noch einschneidender werden“, antwortet der, der von dem Soldaten Mister Schmidt genannt wurde.
„Ich ziehe mein Ding durch!“, antwortet Bohr.
Vivaldis „Frühling“ aus „Die vier Jahreszeiten“ ist leise, sanft streichend aus der Ferne zu vernehmen.
Der Wecker!
Ich war echt weit weg, denke ich mir so beim Hochquälen aus den Federn.
„Befreit und zensiert!“
Mein zweiter Gedanke, den ich laut ausspreche. Gleichzeitig wundere ich mich über meine Gedankengänge.
Kommentiere ich meinen Traum?
Teil 5 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
Ich exe noch ein großes Glas Wasser und verlasse die Küche. Ab ins Schlafzimmer. Auch hier ist es angenehm kühl.
Auf meinem Smartphone stelle ich den Wecker auf 20 Min. und lasse mich auf das Bett nieder. Ein Zitronenfalter setzt sich auf den Nachttisch meiner Frau.
„Du musst jetzt mein Schläfchen abwarten. Dann lasse ich dich nachher ins Freie“, fasele ich und schlummere zügig ein.
Schemenhaft entsteht um mich herum so etwas wie eine Radiostation. Es ist verraucht vom Zigarettenqualm. An einem Pult sitzt vor einem Mikrofon ein Mann im Sakko, mit braunem Haar und Kurzhaarfrisur.
Seine Stimme schnarrt ins Mikro:
„Hier spricht Radio RIAS 1. Radio im amerikanischen Sektor. Seit heute Morgen, dem 16.06.53, gibt es große Proteste im sowjetischen Sektor, Streiks in vielen ostdeutschen Städten. Bauarbeiter legten in Ost-Berlin die Arbeit nieder und demonstrieren. Die Forderungen sind eindeutig regierungskritisch. Eine Delegation dieser Arbeiter erwarten wir heute Nachmittag bei uns in der Redaktion. Eine Resolution soll verlesen werden.“
Nebenan, es wird so etwas wie eine Redaktionsstube sein, steht mittig ein langer Tisch. Auf vielen Stühlen ringsherum sitzen Männer verschiedenster Altersgruppen. Sie sind merkwürdig altmodisch gekleidet, tragen ähnliche Frisuren wie der Nachrichtensprecher.
Lautstarke Diskussionen. Überall auf dem Tisch stehen Aschenbecher, liegen Notizblöcke, einige Zeitungen und Schreibwerkzeuge. Viele der Männer rauchen, trinken Kaffee oder Wasser, einige Cola, Coca-Cola.
Das Zimmer hat zwei Fensterfronten: eine nach draußen, wo sich eine Großstadt öffnet, die andere zu einem langen Flur hin. Büros sieht man auf der anderen Seite des Flurs, ebenfalls mit großen Fenstern zum Gang.
Von links kommen Uniformierte den Flur entlang. Die Tür der vermeintlichen Redaktionsstube geht auf. Die Uniformierten treten rasch ein. Am Gürtel Pistolenhalfter. Fünf Soldaten. Die Uniformen sehen aus wie die von Amerikanern.
„Mister Schmidt“, sagt ein Soldat auf Deutsch mit amerikanischem Akzent zu einem Mann Mitte fünfzig am Kopf des Tisches, direkt neben der Eingangstür.
„Die Resolution der Arbeiter aus dem Osten wird erst verlesen, nachdem wir sie begutachtet haben. Es wird eine Zensur derselben geben.“
Die Männer im Raum sind still. Einer, an der hinteren Ecke des Tisches sitzend, schätzungsweise Mitte zwanzig, murmelt etwas. Der daneben Sitzende stößt ihn böse blickend an.
Die Soldaten verlassen den Raum.
Der junge Mann, der eben etwas murmelte, erhebt zornig das Wort:
„Das war doch klar, dass die Amis dazwischenfunken. Warum sagt hier niemand was? Wir können den Menschen drüben damit unter die Arme greifen. Es könnte ein historischer Moment werden. Eventuell wird es generell souveräner, auch für uns hier im Westen.“
„Herr Bohr, reißen Sie sich zusammen. Nein, wir halten uns an die Regeln. Wir senden schon frei genug. Wir können das jetzt nicht riskieren, die Zensur würde danach noch einschneidender werden“, antwortet der, der von dem Soldaten Mister Schmidt genannt wurde.
„Ich ziehe mein Ding durch!“, antwortet Bohr.
Vivaldis „Frühling“ aus „Die vier Jahreszeiten“ ist leise, sanft streichend aus der Ferne zu vernehmen.
Der Wecker!
Ich war echt weit weg, denke ich mir so beim Hochquälen aus den Federn.
„Befreit und zensiert!“
Mein zweiter Gedanke, den ich laut ausspreche. Gleichzeitig wundere ich mich über meine Gedankengänge.
Kommentiere ich meinen Traum?
Teil 5 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
👍11👌4❤1
📚 Pioniere der Waffen-SS im Bild - Infanterie-, Panzer-, Sturmpioniere und Brückenbauer
Der Klassiker in einer Neuauflage!
An allen Brennpunkten des Krieges waren sie unter den schwierigsten Bedingungen im Einsatz; immer an vorderster Front, zahlten sie einen hohen Blutzoll. Sie räumten ihrer Truppe den Weg nach vorn frei und deckten den Rückzug. Seit Jahrhunderten haben Pioniere in allen Armeen dieser Welt ihren festen Platz.
Dieser beeindruckende Bildband zeichnet die Geschichte der Pioniere der Waffen-SS nach. Wir sehen die Soldaten beim Kriegsbrückenbau, beim Minenverlegen, beim Bahnbrechen durch Sperren und Befestigungsanlagen, beim Sprengen, beim Verlegen von Eisenbahnschienen, beim Übersetzen über Flüsse und bei weiteren Aufgaben. Kaum eine andere Truppe zeigte eine solche Vielfalt an Fähigkeiten und Fertigkeiten.
➡️ Hier bestellen!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
Der Klassiker in einer Neuauflage!
An allen Brennpunkten des Krieges waren sie unter den schwierigsten Bedingungen im Einsatz; immer an vorderster Front, zahlten sie einen hohen Blutzoll. Sie räumten ihrer Truppe den Weg nach vorn frei und deckten den Rückzug. Seit Jahrhunderten haben Pioniere in allen Armeen dieser Welt ihren festen Platz.
Dieser beeindruckende Bildband zeichnet die Geschichte der Pioniere der Waffen-SS nach. Wir sehen die Soldaten beim Kriegsbrückenbau, beim Minenverlegen, beim Bahnbrechen durch Sperren und Befestigungsanlagen, beim Sprengen, beim Verlegen von Eisenbahnschienen, beim Übersetzen über Flüsse und bei weiteren Aufgaben. Kaum eine andere Truppe zeigte eine solche Vielfalt an Fähigkeiten und Fertigkeiten.
➡️ Hier bestellen!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
🫡26⚡3❤2👍1
Forwarded from Harz Verteidigen
Zitronenfalter mit rauchiger Note 5 / Streetfight
Ich öffne das Fenster, der rauchige Geruch ist noch immer in der Luft. Der kleine gelbe Flattermax fliegt direkt ins Freie, als ob er nur auf mein Versprechen von vorhin gewartet hätte.
Ich ziehe mir eine leichte Turnhose an und ein luftiges Funktionshemd, nehme die Trinkweste vom Haken, der an der Tür befestigt ist, und gehe in die Küche. Diesmal nehme ich einen Schluck Wasser mit einem großen Schuss Apfelsaft zu mir.
Die 500-ml-Trinkflasche, so eine flexible: Wasser rein, Elektrolyte, Geschmack Pampelmuse, fertig. Die Flasche wird für die große Runde reichen, die bei mir um die 10 km ist – für einen sommerlichen Tag immer ein guter Wegbegleiter.
Laufschuhe und Trinkweste sitzen, Flasche und Smartphone sind verstaut.
Auf dem Weg zur Wohnungstür rufe ich in das offen stehende Zimmer meines Sohnes:
„Mach heute ’ne große Runde, sag bitte Mama Bescheid, bin gegen 18:00 Uhr zurück.“
„Klaro!“, antwortet er.
Draußen im Freien. Diesmal umhüllt mich der Lärm der Stadt.
Kein rauchiger Geruch mehr, den meine Nase wahrnimmt. Vor fünf Minuten, als ich den Flatterer freiließ, roch es noch.
Sicher hat sich der Wind gedreht, denke ich mir.
Ein Stück zügiges Gehen, kurzes Aufwärmprogramm, ich trabe gleichmäßig los, die breite, große Straße Richtung Süden entlang. Unter dem dichten Grün der Bäume ist es angenehm. Die Straße hat Platz für Autos sowie für die in der Mitte fahrende Straßenbahn. Eine breite Häuserschlucht, in deren Schlund sich Geschäfte, Bars, Dönerläden und vieles mehr befinden.
Auf dem Fußweg laufend, vorbei an fremden Gerüchen. Die Straße ist nur mit wenigen Indigenen bevölkert. Wenn, dann sehe ich sie auf komischen Rädern auf dem Radweg neben mir vorbeifahren oder sitzend in klimatisierten E-Autos. Keines von dem Fabrikat eines verrückten „Social-Media“-Besitzers, der ist Nazi.
Männer mit Vokuhila und geradem Pony, genauso gerade wie der der Frauen, nur nicht so kurz, die Revoluzzer der Neuzeit, aber nur in Teilzeit, Work-Life-Balance und so. Die Woken bedienen sich ihrer Klischees.
Der Rest: Neudeutsche, vorwiegend arabisch, einige afrikanisch. Talahons auf E-Rollern und Indigo-Kids, die gern Erstere sein möchten. Houellebecqs „Unterwerfung“ in klein?
Frauen mit Kopftüchern und Kinderwagen. Männer, in der Hand Gebetsketten, laut miteinander redend, rauchend, Tee trinkend. Auch nur Klischees? Nein, Realität?
Diese Stadt hat sich in allem rasend schnell verändert.
Ich setze meinen Weg fort, steuere auf einen großen Kreisel zu, in dessen Mitte sich die Straßenbahnen kreuzen.
Ich biege nach rechts ab, Südwest. Links von mir baut sich ein mehrstöckiges Backsteingebäude auf. Ich muss grinsen, als es mich ein Stück begleitet.
Polizeidirektion.
Dahinter befindet sich ein riesiger Komplex, nicht einsehbar. Von einer Zufahrt einer anderen Straße kommt man dorthin. Dort sind die Arrestzellen.
Hier habe ich früher öfter mal Zeit verbracht, oder besser gesagt: wir. Die Bande und ich.
Politische Aktionen, Spontandemos, Landfriedensbrüche, Schlägereien – Letzteres oft auch unnützerweise – waren die Gründe, die uns hier gezwungenermaßen herführten.
Lustige Geschichten spielten sich hier ab, trotz des Ernstes, der uns danach oft auf juristische Weise einholte.
Ab und zu drehte es sich in uns.
Punkige Gitarrenriffs spuken mir durch den Kopf, begleitet von knackigen Versen, Ian schmettert ins Mikro:
„Streetfight in the city …“
Wir waren nicht nur junge Männer, wir waren wie Dynamit! Würde Nietzsche von uns behaupten.
Kein Respekt für die, die uns und sich selbst hassten. Wir, die das Eigene liebten, stürmisch, jung, rücksichtslos, antibürgerlich.
Viele Jahre ist es her, bestätigt unser heutiges „Keine Reue“ doch, dass wir nicht bei allem falsch lagen. Im Gegenteil, vieles war sehr richtig!
⬇️⬇️⬇️
Ich öffne das Fenster, der rauchige Geruch ist noch immer in der Luft. Der kleine gelbe Flattermax fliegt direkt ins Freie, als ob er nur auf mein Versprechen von vorhin gewartet hätte.
Ich ziehe mir eine leichte Turnhose an und ein luftiges Funktionshemd, nehme die Trinkweste vom Haken, der an der Tür befestigt ist, und gehe in die Küche. Diesmal nehme ich einen Schluck Wasser mit einem großen Schuss Apfelsaft zu mir.
Die 500-ml-Trinkflasche, so eine flexible: Wasser rein, Elektrolyte, Geschmack Pampelmuse, fertig. Die Flasche wird für die große Runde reichen, die bei mir um die 10 km ist – für einen sommerlichen Tag immer ein guter Wegbegleiter.
Laufschuhe und Trinkweste sitzen, Flasche und Smartphone sind verstaut.
Auf dem Weg zur Wohnungstür rufe ich in das offen stehende Zimmer meines Sohnes:
„Mach heute ’ne große Runde, sag bitte Mama Bescheid, bin gegen 18:00 Uhr zurück.“
„Klaro!“, antwortet er.
Draußen im Freien. Diesmal umhüllt mich der Lärm der Stadt.
Kein rauchiger Geruch mehr, den meine Nase wahrnimmt. Vor fünf Minuten, als ich den Flatterer freiließ, roch es noch.
Sicher hat sich der Wind gedreht, denke ich mir.
Ein Stück zügiges Gehen, kurzes Aufwärmprogramm, ich trabe gleichmäßig los, die breite, große Straße Richtung Süden entlang. Unter dem dichten Grün der Bäume ist es angenehm. Die Straße hat Platz für Autos sowie für die in der Mitte fahrende Straßenbahn. Eine breite Häuserschlucht, in deren Schlund sich Geschäfte, Bars, Dönerläden und vieles mehr befinden.
Auf dem Fußweg laufend, vorbei an fremden Gerüchen. Die Straße ist nur mit wenigen Indigenen bevölkert. Wenn, dann sehe ich sie auf komischen Rädern auf dem Radweg neben mir vorbeifahren oder sitzend in klimatisierten E-Autos. Keines von dem Fabrikat eines verrückten „Social-Media“-Besitzers, der ist Nazi.
Männer mit Vokuhila und geradem Pony, genauso gerade wie der der Frauen, nur nicht so kurz, die Revoluzzer der Neuzeit, aber nur in Teilzeit, Work-Life-Balance und so. Die Woken bedienen sich ihrer Klischees.
Der Rest: Neudeutsche, vorwiegend arabisch, einige afrikanisch. Talahons auf E-Rollern und Indigo-Kids, die gern Erstere sein möchten. Houellebecqs „Unterwerfung“ in klein?
Frauen mit Kopftüchern und Kinderwagen. Männer, in der Hand Gebetsketten, laut miteinander redend, rauchend, Tee trinkend. Auch nur Klischees? Nein, Realität?
Diese Stadt hat sich in allem rasend schnell verändert.
Ich setze meinen Weg fort, steuere auf einen großen Kreisel zu, in dessen Mitte sich die Straßenbahnen kreuzen.
Ich biege nach rechts ab, Südwest. Links von mir baut sich ein mehrstöckiges Backsteingebäude auf. Ich muss grinsen, als es mich ein Stück begleitet.
Polizeidirektion.
Dahinter befindet sich ein riesiger Komplex, nicht einsehbar. Von einer Zufahrt einer anderen Straße kommt man dorthin. Dort sind die Arrestzellen.
Hier habe ich früher öfter mal Zeit verbracht, oder besser gesagt: wir. Die Bande und ich.
Politische Aktionen, Spontandemos, Landfriedensbrüche, Schlägereien – Letzteres oft auch unnützerweise – waren die Gründe, die uns hier gezwungenermaßen herführten.
Lustige Geschichten spielten sich hier ab, trotz des Ernstes, der uns danach oft auf juristische Weise einholte.
Ab und zu drehte es sich in uns.
Punkige Gitarrenriffs spuken mir durch den Kopf, begleitet von knackigen Versen, Ian schmettert ins Mikro:
„Streetfight in the city …“
Wir waren nicht nur junge Männer, wir waren wie Dynamit! Würde Nietzsche von uns behaupten.
Kein Respekt für die, die uns und sich selbst hassten. Wir, die das Eigene liebten, stürmisch, jung, rücksichtslos, antibürgerlich.
Viele Jahre ist es her, bestätigt unser heutiges „Keine Reue“ doch, dass wir nicht bei allem falsch lagen. Im Gegenteil, vieles war sehr richtig!
⬇️⬇️⬇️
❤10👍1
Forwarded from Harz Verteidigen
Ein blaues Plakat sticht mir beim Vorbeilaufen ins Auge. „Bürgerdialog“ steht drauf, ein nett aussehender Mann lächelt vom Plakat herunter. Gescheitelt, mit gepflegtem Dreitagebart.
In der Bande war kurz das Gespräch darüber, ob wir da mal vorbeikieken sollten.
Warum? Fragen stellen, die wir uns selbst beantworten können?
Er wirkt sympathisch mit allem, was er tut und macht, Glück auf.
Wir reiten weiter den Tiger.
Teil 6 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
In der Bande war kurz das Gespräch darüber, ob wir da mal vorbeikieken sollten.
Warum? Fragen stellen, die wir uns selbst beantworten können?
Er wirkt sympathisch mit allem, was er tut und macht, Glück auf.
Wir reiten weiter den Tiger.
Teil 6 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
❤11👍1
🧳 Es geht eine N.S. Heute auf Reisen ...
... in Berlin. Fernsehturm, Haus des Lehrers und die Polizeidirektion 5. Hier führte von 1927 bis 1932 der Polizeivizepräsident Bernhard Weiß sein Regiment, der von den Nationalsozialisten mit dem Spottnamen "Isidor" belegt wurde.
Vielen Dank an unseren Leser für die Zusendung!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
... in Berlin. Fernsehturm, Haus des Lehrers und die Polizeidirektion 5. Hier führte von 1927 bis 1932 der Polizeivizepräsident Bernhard Weiß sein Regiment, der von den Nationalsozialisten mit dem Spottnamen "Isidor" belegt wurde.
Vielen Dank an unseren Leser für die Zusendung!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
👍12❤2
🏰 Die Lauenburg: Ein Kontrast von Natur und Tourismus – Zufluchtsort zwischen Ruhe und Selfie-Kultur
von Patrick Tannert, für nsheute.com
Früher, abseits der Wege, gab es viele Orte, die sich dem heutigen, massiven Tourismus entzogen. Sie erschlossen sich oft nur den Einheimischen – jenen, die die geheimen Pfade durch das Unterholz kannten und genau wussten, hinter welcher Biegung der Farn am dichtesten wächst. Heute, wo die Welt digitaler und damit auch irgendwie kleiner geworden ist, findet man auch an diesen verborgenen Juwelen nur noch selten die gewünschte Einsamkeit. Dennoch, an ihrer mystischen Anziehungskraft und ihrer rauen, geschichtsträchtigen Schönheit haben diese Orte bis heute nichts verloren... hier weiterlesen!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
von Patrick Tannert, für nsheute.com
Früher, abseits der Wege, gab es viele Orte, die sich dem heutigen, massiven Tourismus entzogen. Sie erschlossen sich oft nur den Einheimischen – jenen, die die geheimen Pfade durch das Unterholz kannten und genau wussten, hinter welcher Biegung der Farn am dichtesten wächst. Heute, wo die Welt digitaler und damit auch irgendwie kleiner geworden ist, findet man auch an diesen verborgenen Juwelen nur noch selten die gewünschte Einsamkeit. Dennoch, an ihrer mystischen Anziehungskraft und ihrer rauen, geschichtsträchtigen Schönheit haben diese Orte bis heute nichts verloren... hier weiterlesen!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
👍12❤2