An meine Kameradinnen
Wir wagten zur Höhe zu fliegen,
Als „Kriechen“ Parole war,
Wir glaubten durch Liebe zu siegen,
In Zeiten, die Haß gebar.
Wir ließen uns nur diktieren
Von Gott und des Volkes Not,
Wir wollten nicht kapitulieren
Vor fremder Völker Gebot.
Wir nahmen das Herz in die Hände
Und gruben nach Gold in ihm,
Und brachten es Deutschland zur Spende,
Geführt von dem Motto „Ich dien“.
Wir holten aus unserm Blute,
Aus unserer Seele die Kraft,
Um frei zu kaufen das Gute,
Weil alles Edle in Haft.
Wir kannten nicht Rast noch Erlahmen,
Zur Tat rief uns zweierlei Recht :
Die Forderung edelster Ahnen
Und die Freiheit fürs junge Geschlecht.
Was machte der Hohn aller andern
Uns Frauen im blau-Leinen Kleid?
Wir wußten den Weg, den wir wandern
Und scheuten nicht Kämpfe noch Leid.
Nun ist es endlich erstanden
Das Reich, zu dem wir gestrebt,
Nun reichen wir, die wir uns fanden,
Das Werk, für das wir gelebt
Dem Einem des Volkes, dem Wahren,
Und jede einzelne spricht
„Wir geben den Dienst Dir von Jahren
Etwas besseres haben wir nicht!“
-Ch. von Hadeln-
@DeutscheDD
Wir wagten zur Höhe zu fliegen,
Als „Kriechen“ Parole war,
Wir glaubten durch Liebe zu siegen,
In Zeiten, die Haß gebar.
Wir ließen uns nur diktieren
Von Gott und des Volkes Not,
Wir wollten nicht kapitulieren
Vor fremder Völker Gebot.
Wir nahmen das Herz in die Hände
Und gruben nach Gold in ihm,
Und brachten es Deutschland zur Spende,
Geführt von dem Motto „Ich dien“.
Wir holten aus unserm Blute,
Aus unserer Seele die Kraft,
Um frei zu kaufen das Gute,
Weil alles Edle in Haft.
Wir kannten nicht Rast noch Erlahmen,
Zur Tat rief uns zweierlei Recht :
Die Forderung edelster Ahnen
Und die Freiheit fürs junge Geschlecht.
Was machte der Hohn aller andern
Uns Frauen im blau-Leinen Kleid?
Wir wußten den Weg, den wir wandern
Und scheuten nicht Kämpfe noch Leid.
Nun ist es endlich erstanden
Das Reich, zu dem wir gestrebt,
Nun reichen wir, die wir uns fanden,
Das Werk, für das wir gelebt
Dem Einem des Volkes, dem Wahren,
Und jede einzelne spricht
„Wir geben den Dienst Dir von Jahren
Etwas besseres haben wir nicht!“
-Ch. von Hadeln-
@DeutscheDD
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Lichtdom
Der Lichtdom baut sich bläulich zu den Sternen
und seine Pfeiler stehen rings ums Reich.
In ihren Grenzen gibt es keine Fernen,
die Kuppel überwölbt uns alle gleich.
Ihr sagt, es seien Vögel, die dort oben
taumelnd durchkreisen das erhabne Rund?
Mich aber dünkt’s, als täten sich von droben
geheimnisvolle Zeugen schwebend kund.
Hier stehn wir alle einig um den Einen,
und dieser Eine ist des Volkes Herz.
Das Herz, das wie die Quelle unter Steinen
standhielt dem tödlich starren Winterschmerz,
das aus der Erde schweren Ackerschweigen
sich unermüdlich pochend aufgekämpft,
und das kein Spuk und kein Dämonenreigen
im Glühn und Glauben für den Sieg gedämpft.
Stärker als alle Gletscher, alle Gluten
dies Herz – dein Herz, du Volk! – in Treue blieb,
bis es die eignen, lautren Lebensfluten
dir heiß bis in die fernsten Adern trieb,
bis durch dich, Volk, der Strom von neuem kreiste,
durch den du zu dir selbst berufen warst,
und du in einer Sprache, einem Geiste
dich selbst aus diesem Herzen neu gebarst.
In Gold und Scharlach, feierlich mit Schweigen,
ziehn die Standarten vor dem Gotte auf.
Wer will das Haupt nicht überwältigt neigen?
Wer hebt den Blick nicht voll Vertrauen auf?
Ist dieser Dom, erbaut aus klarem Feuer,
nicht mehr als eine Burg aus Stahl und Stein,
und muß er nicht ein Heiligtum, uns teuer,
ewigen Deutschtums neues Sinnbild sein?
In hoher Kuppelrundung wallt die Wolke
bewegt von rätselhaftem Flügelschlag.
Wer ist’s, der vom vorausgegangnen Volke
sich zugesellt dem großen deutschen Tag?
Ach, zahllos sind sie mit uns angetreten,
auf zu den Sternen staffelt sich der Chor,
zu grüßen: Heil ihm – und: Hilf ihm!
die Unsichtbaren tragen es empor!
🪦 -Ina Seidel, 15.09.1885 in Halle an der Saale – 02.10.1974 in Ebenhausen bei Schäftlarn-
@DeutscheDD
Der Lichtdom baut sich bläulich zu den Sternen
und seine Pfeiler stehen rings ums Reich.
In ihren Grenzen gibt es keine Fernen,
die Kuppel überwölbt uns alle gleich.
Ihr sagt, es seien Vögel, die dort oben
taumelnd durchkreisen das erhabne Rund?
Mich aber dünkt’s, als täten sich von droben
geheimnisvolle Zeugen schwebend kund.
Hier stehn wir alle einig um den Einen,
und dieser Eine ist des Volkes Herz.
Das Herz, das wie die Quelle unter Steinen
standhielt dem tödlich starren Winterschmerz,
das aus der Erde schweren Ackerschweigen
sich unermüdlich pochend aufgekämpft,
und das kein Spuk und kein Dämonenreigen
im Glühn und Glauben für den Sieg gedämpft.
Stärker als alle Gletscher, alle Gluten
dies Herz – dein Herz, du Volk! – in Treue blieb,
bis es die eignen, lautren Lebensfluten
dir heiß bis in die fernsten Adern trieb,
bis durch dich, Volk, der Strom von neuem kreiste,
durch den du zu dir selbst berufen warst,
und du in einer Sprache, einem Geiste
dich selbst aus diesem Herzen neu gebarst.
In Gold und Scharlach, feierlich mit Schweigen,
ziehn die Standarten vor dem Gotte auf.
Wer will das Haupt nicht überwältigt neigen?
Wer hebt den Blick nicht voll Vertrauen auf?
Ist dieser Dom, erbaut aus klarem Feuer,
nicht mehr als eine Burg aus Stahl und Stein,
und muß er nicht ein Heiligtum, uns teuer,
ewigen Deutschtums neues Sinnbild sein?
In hoher Kuppelrundung wallt die Wolke
bewegt von rätselhaftem Flügelschlag.
Wer ist’s, der vom vorausgegangnen Volke
sich zugesellt dem großen deutschen Tag?
Ach, zahllos sind sie mit uns angetreten,
auf zu den Sternen staffelt sich der Chor,
zu grüßen: Heil ihm – und: Hilf ihm!
die Unsichtbaren tragen es empor!
🪦 -Ina Seidel, 15.09.1885 in Halle an der Saale – 02.10.1974 in Ebenhausen bei Schäftlarn-
@DeutscheDD
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W i e d e r k e h r
Land hinter sieben Bergen,
verkauft an seine Schergen,
verachtet von den Erben,
du sollst nun ganz verderben.
Geschaufelt ist dein Grab!
Du sollst den Tod erleiden
und nun für immer schweigen,
sollst bleich im Todesreigen
vergessen, was dein Eigen.
Brachen über dich den Stab!
Du Land aus Glück und Tränen,
aus Schmerz und heißem Sehnen;
den Quell kann keiner nehmen,
er fließt durch deine Venen.
Und göttlich ist der Pfad!
Julie aus der Mark 🌳
19.9.2025
@DeutscheDD
Land hinter sieben Bergen,
verkauft an seine Schergen,
verachtet von den Erben,
du sollst nun ganz verderben.
Geschaufelt ist dein Grab!
Du sollst den Tod erleiden
und nun für immer schweigen,
sollst bleich im Todesreigen
vergessen, was dein Eigen.
Brachen über dich den Stab!
Du Land aus Glück und Tränen,
aus Schmerz und heißem Sehnen;
den Quell kann keiner nehmen,
er fließt durch deine Venen.
Und göttlich ist der Pfad!
Julie aus der Mark 🌳
19.9.2025
@DeutscheDD
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Da lob ich mir den Bauersmann
So mancher Himmelsnaseweis,
Er opfert den Gelehrtenschweiß,
Um hoch im Sternenheer zu stöbern
Und Gottes Sonne zu umschnöbern,
Dieweil er huldigt jener Mär:
Daß alles Sein nur Stückwerk wär !
Und daß sie brennt, die Wissenskerze,
Schreibt er dann Bände Druckerschwärze !
Doch Hochmut kommt oft vor dem Fall,
Und aus dem hohen Weltenall
Ward mancher Schnüffler - angstentsetzt -
Per Sturzfall erdenrückversetzt !
Und seines Forschens A und O
Bleibt jetzt: wie flick ich den Popo ?
Da lob ich mir den Bauersmanm !
Er sieht die Welt als Ganzes an !
Was kümmern ihn der Sonne Flecken !
Die Gute dient ihm höhern Zwecken !
Ob sich die Erde wankend dreht,
Ob käser und sie, ob Ellipse
- Er hat nicht Zeit, daß er sie knipse -:
Wenn er nur selber feste steht !
Promt hält aufs T u n er Augenmerk,
Schafft Tagewerk auf Tagewerk,
Und wenn durchs Korn die Sense rauscht,
Er wohl mit keinem König tauscht !
Nutzt tapfer sich und nutzt uns allen,
Nie fehlgeleitet wird sein Kahn,
Er selbst nie aus den Himmeln fallen -
Nun klügle, wer gescheiter denn:
Ob der, der aus den Wolken purzelt,
Na oder der am Boden wurzelt ?
🪦 -Wilhelm Schirp, 10.12.1874 Wuppertal - 04.10.1952 Waith/Obb-
@DeutscheDD
So mancher Himmelsnaseweis,
Er opfert den Gelehrtenschweiß,
Um hoch im Sternenheer zu stöbern
Und Gottes Sonne zu umschnöbern,
Dieweil er huldigt jener Mär:
Daß alles Sein nur Stückwerk wär !
Und daß sie brennt, die Wissenskerze,
Schreibt er dann Bände Druckerschwärze !
Doch Hochmut kommt oft vor dem Fall,
Und aus dem hohen Weltenall
Ward mancher Schnüffler - angstentsetzt -
Per Sturzfall erdenrückversetzt !
Und seines Forschens A und O
Bleibt jetzt: wie flick ich den Popo ?
Da lob ich mir den Bauersmanm !
Er sieht die Welt als Ganzes an !
Was kümmern ihn der Sonne Flecken !
Die Gute dient ihm höhern Zwecken !
Ob sich die Erde wankend dreht,
Ob käser und sie, ob Ellipse
- Er hat nicht Zeit, daß er sie knipse -:
Wenn er nur selber feste steht !
Promt hält aufs T u n er Augenmerk,
Schafft Tagewerk auf Tagewerk,
Und wenn durchs Korn die Sense rauscht,
Er wohl mit keinem König tauscht !
Nutzt tapfer sich und nutzt uns allen,
Nie fehlgeleitet wird sein Kahn,
Er selbst nie aus den Himmeln fallen -
Nun klügle, wer gescheiter denn:
Ob der, der aus den Wolken purzelt,
Na oder der am Boden wurzelt ?
🪦 -Wilhelm Schirp, 10.12.1874 Wuppertal - 04.10.1952 Waith/Obb-
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Neue Heimat
Du liebes deutsches Heimatland,
Mit den Tannenhügeln am Ostseestrand,
Mit den Seen, die silberhell schimmern,
Mit den alten Ruinen, den felsigen Höh´n.
O, deutsche Heimat, wie bist Du so schön.
So schön noch in Deinen Trümmern!
Versinkt auch das Ziel, das vor mir ich hab`,
zerbricht auch mein morscher Wanderstab,
Die Treue geht nimmer in Scherben!
Ja, wäre selbst Alles hin, Alles vorbei:
O deutsche Heimat, ich bleibe Dir treu,
Bleib treu Dir im Leben und Sterben!
Dein war mein Leben, Dein war mein Blut!
Dein alles Streben, das in mir ruht,
Froh trotzte ich jeder Beschwerde.
Und sollte man senken mich auch hinab,
O, deutsche Heimat, so schenk´ mir ein Grab,
Ein Grab nur in deutscher Erde!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
Du liebes deutsches Heimatland,
Mit den Tannenhügeln am Ostseestrand,
Mit den Seen, die silberhell schimmern,
Mit den alten Ruinen, den felsigen Höh´n.
O, deutsche Heimat, wie bist Du so schön.
So schön noch in Deinen Trümmern!
Versinkt auch das Ziel, das vor mir ich hab`,
zerbricht auch mein morscher Wanderstab,
Die Treue geht nimmer in Scherben!
Ja, wäre selbst Alles hin, Alles vorbei:
O deutsche Heimat, ich bleibe Dir treu,
Bleib treu Dir im Leben und Sterben!
Dein war mein Leben, Dein war mein Blut!
Dein alles Streben, das in mir ruht,
Froh trotzte ich jeder Beschwerde.
Und sollte man senken mich auch hinab,
O, deutsche Heimat, so schenk´ mir ein Grab,
Ein Grab nur in deutscher Erde!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
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„Ich kann es ja nicht lassen, ich muß mich sorgen um das arme, elende, verlassene, verachtete, verratene und verkaufte Deutschland, dem ich ja kein Arges, sondern alles Gute gönne,
als ich schuldig bin meinem lieben Vaterland!“
-Martin Luther, geboren am 10.11.1483 in Eisleben – verstorben am 18.02.1546 ebenda-
@DeutscheDD
als ich schuldig bin meinem lieben Vaterland!“
-Martin Luther, geboren am 10.11.1483 in Eisleben – verstorben am 18.02.1546 ebenda-
@DeutscheDD
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U n s b i e g t k e i n S t u r m
Uns biegt kein Sturm, beugt keine Not,
bleibt blank das Herz und rein.
Und unser Sterben ist kein Tod,
muß es ein Opfer sein.
Ein Leben, reinen Sinns vollbracht,
kann nie vergessen sein.
Es strahlt noch in der letzten Nacht
durch seiner Reinheit Schein.
Wer in der Welt die Fackel trägt,
von Finsternis umdroht,
der hat der Welten Lauf bewegt
ins letzte Morgenrot!
-Hans Bahrs, geboren am 25.05.1917 in Hamburg – verstorben am 18.07.1983 ebenda-
@DeutscheDD
Uns biegt kein Sturm, beugt keine Not,
bleibt blank das Herz und rein.
Und unser Sterben ist kein Tod,
muß es ein Opfer sein.
Ein Leben, reinen Sinns vollbracht,
kann nie vergessen sein.
Es strahlt noch in der letzten Nacht
durch seiner Reinheit Schein.
Wer in der Welt die Fackel trägt,
von Finsternis umdroht,
der hat der Welten Lauf bewegt
ins letzte Morgenrot!
-Hans Bahrs, geboren am 25.05.1917 in Hamburg – verstorben am 18.07.1983 ebenda-
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Niedrige Polizeikräfte
weisen eine hohe Staatsgesinnung auf!
-Emil Maier-Dorn, 26.09.1908 in Kaufbeuren - 01.10.1986-
@DeutscheDD
weisen eine hohe Staatsgesinnung auf!
-Emil Maier-Dorn, 26.09.1908 in Kaufbeuren - 01.10.1986-
@DeutscheDD
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Fallendes Laub 🍃
Oktobermorgen. Dampfgewordner Tau
Erhebt zur Sonne sich in lichten Säulen.
Der Park liegt traumhaft noch im blassen Grau.
Vom Stoppelfelde klagt Maschinenheulen.
Verschlafen reibt die Stirn der junge Tag.
Die Krähen ziehn. Von schweren Flügelschlägen
Wird in der Linde leiser Luftzug wach.
Aufschauernd sinkt der gelbe Blätterregen.
Sinkt mir aufs Haupt. Ich wollt, ich wäre blind
Und könnte mit dir durch die Stille schreiten
Und träumen, daß es deine Hände sind,
Die segnend über meine Haare gleiten!
-Helene Theodora Voigt-Diederichs, geboren am 26.05.1875 auf Gut Marienhoff, Thumby bei Eckernförde – verstorben am 03.12.1961 in Jena-
@DeutscheDD
Oktobermorgen. Dampfgewordner Tau
Erhebt zur Sonne sich in lichten Säulen.
Der Park liegt traumhaft noch im blassen Grau.
Vom Stoppelfelde klagt Maschinenheulen.
Verschlafen reibt die Stirn der junge Tag.
Die Krähen ziehn. Von schweren Flügelschlägen
Wird in der Linde leiser Luftzug wach.
Aufschauernd sinkt der gelbe Blätterregen.
Sinkt mir aufs Haupt. Ich wollt, ich wäre blind
Und könnte mit dir durch die Stille schreiten
Und träumen, daß es deine Hände sind,
Die segnend über meine Haare gleiten!
-Helene Theodora Voigt-Diederichs, geboren am 26.05.1875 auf Gut Marienhoff, Thumby bei Eckernförde – verstorben am 03.12.1961 in Jena-
@DeutscheDD
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Das deutsche Schwert
Ich hab' ihn zerschmettert!
Da liegt sein Leib.
Am Strande verröchelt der Drache.
Unter leuchtenden Wolken
Wogt brüllend das Meer
Leckt lüstern die blutige Lache.
Nie soll mehr verpesten
Das deutsche Land
Sein tückisches, giftiges Fauchen.
Und sein modernd Gebein
Soll in salziger Flut
In ewiger Vergessenheit tauchen
Noch gerötet vom Blut
Wie ein flammendes Kreuz
Erheb' ich mein treffliches Schwert,
Wie der Vater mir's gab,
Vermach ich's dem Sohn:
Zerschroten, doch unentehrt.
Du bist mein Glauben.
Der Hort meines Herd's.
In allen Gefahren bewährt.
Von Freiheit singe,
Von Frieden und Sieg,
Du herrliches, deutsches Schwert!
-Alfred Köppen-
@DeutscheDD
Ich hab' ihn zerschmettert!
Da liegt sein Leib.
Am Strande verröchelt der Drache.
Unter leuchtenden Wolken
Wogt brüllend das Meer
Leckt lüstern die blutige Lache.
Nie soll mehr verpesten
Das deutsche Land
Sein tückisches, giftiges Fauchen.
Und sein modernd Gebein
Soll in salziger Flut
In ewiger Vergessenheit tauchen
Noch gerötet vom Blut
Wie ein flammendes Kreuz
Erheb' ich mein treffliches Schwert,
Wie der Vater mir's gab,
Vermach ich's dem Sohn:
Zerschroten, doch unentehrt.
Du bist mein Glauben.
Der Hort meines Herd's.
In allen Gefahren bewährt.
Von Freiheit singe,
Von Frieden und Sieg,
Du herrliches, deutsches Schwert!
-Alfred Köppen-
@DeutscheDD
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Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen?
Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte!
💐200💐
-Conrad Ferdinand Meyer, 11.10.1825 in Zürich - 28.11.1898 in Kilchberg bei Zürich-
@DeutscheDD
Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte!
💐200💐
-Conrad Ferdinand Meyer, 11.10.1825 in Zürich - 28.11.1898 in Kilchberg bei Zürich-
@DeutscheDD
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Deutsche Freiheit
Wir wollen frei sein, denn noch nie
Hat Deutschland Knechtschaft lang ertragen,
Sich fremdem Joch gefügt;
Nicht Rom, nicht auch Napoleon`s Genie
Ist es gelung`n und stets nach Niederlagen
Erhob sich Deutschland wieder unbesiegt.
Wir wollen frei sei von den Fron`n,
Zu denen uns der Fein verpflichtet,
Der uns durch Hinterlist gezwungen,
Daß wir uns selbst, - o Spott und blutiger Hohn! -
Der Schuld am Kriege ganz allein bezichtigt,
Nachdem uns das Geständnis abgerungen.
Wir wollen frei sein von dem Schein
Erborgten Reichtums, eitler Mode,
Die unseren Feinden ist entlehnt;
Wir wollen stolz auf unsere Armut sein,
Die, schwer erkämpft, uns mit dem Tode
So vieler uns`rer Brüder erst versöhnt.
Wir wollen frei sein von den Titeln
Vergang`ner Zeit, die uns nicht mehr gebühr`n,
Da uns nur Ein`s, der Name Bettler ehrt,
Solang wir noch im eig`nen Land von fremden Bütteln
Uns fühl`n bedroht und unsere Tür`n
Geöffnet ihnen steh`n und unverwehrt!
-A. W. Büsing-
@DeutscheDD
Wir wollen frei sein, denn noch nie
Hat Deutschland Knechtschaft lang ertragen,
Sich fremdem Joch gefügt;
Nicht Rom, nicht auch Napoleon`s Genie
Ist es gelung`n und stets nach Niederlagen
Erhob sich Deutschland wieder unbesiegt.
Wir wollen frei sei von den Fron`n,
Zu denen uns der Fein verpflichtet,
Der uns durch Hinterlist gezwungen,
Daß wir uns selbst, - o Spott und blutiger Hohn! -
Der Schuld am Kriege ganz allein bezichtigt,
Nachdem uns das Geständnis abgerungen.
Wir wollen frei sein von dem Schein
Erborgten Reichtums, eitler Mode,
Die unseren Feinden ist entlehnt;
Wir wollen stolz auf unsere Armut sein,
Die, schwer erkämpft, uns mit dem Tode
So vieler uns`rer Brüder erst versöhnt.
Wir wollen frei sein von den Titeln
Vergang`ner Zeit, die uns nicht mehr gebühr`n,
Da uns nur Ein`s, der Name Bettler ehrt,
Solang wir noch im eig`nen Land von fremden Bütteln
Uns fühl`n bedroht und unsere Tür`n
Geöffnet ihnen steh`n und unverwehrt!
-A. W. Büsing-
@DeutscheDD
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Die Allerärmsten
Von allen Losen, die der Krieg verhängt,
Ist dies mir stets als bitterstes erschienen:
Gefangen in des Feindes Frohnde dienen,
Den Nacken krumm, den Blick in Scham gesenkt.
Verlacht, in jedem Heiligsein gekränkt,
Verachtung und Triumph in allen Mienen –
Und Feige sind doch selten unter ihnen,
Die einst auch opferfroh ein Schwert geschwenkt.
Wie viele waren übermannt vom Grauen,
Wie viele lagen wund, gelähmt, zerhauen,
Als sie der Feind von blutger Walstatt las-
Sie tragen Erdenjammers Übermaß,
Schmach, Fremde, Knechtschaft – laßt für sie mich bitten,
Die auch für euch gestritten – und gelitten!
-Walter Julius Gustav Bloem, geboren am 20.06.1868 in Elberfeld – verstorben am 19.08.1951 in Lübeck-
@DeutscheDD
Von allen Losen, die der Krieg verhängt,
Ist dies mir stets als bitterstes erschienen:
Gefangen in des Feindes Frohnde dienen,
Den Nacken krumm, den Blick in Scham gesenkt.
Verlacht, in jedem Heiligsein gekränkt,
Verachtung und Triumph in allen Mienen –
Und Feige sind doch selten unter ihnen,
Die einst auch opferfroh ein Schwert geschwenkt.
Wie viele waren übermannt vom Grauen,
Wie viele lagen wund, gelähmt, zerhauen,
Als sie der Feind von blutger Walstatt las-
Sie tragen Erdenjammers Übermaß,
Schmach, Fremde, Knechtschaft – laßt für sie mich bitten,
Die auch für euch gestritten – und gelitten!
-Walter Julius Gustav Bloem, geboren am 20.06.1868 in Elberfeld – verstorben am 19.08.1951 in Lübeck-
@DeutscheDD
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Unser großer deutscher Kanzler
führt das arme Volk ins Glück,
durch seine Kraft und Willensstärke
ruht auf ihm ein jeder Blick.
Um zu erfüllen seine Sendung,
hat ihn die Allmacht auch geweiht.
Heil dem Kanzler, der im Reiche
von der Knechtschaft uns befreit.
Brüder all von Nord und Süden
kämpfen um ihr ehrlich` Recht,
geben Blut und auch ihr Leben,
weisen ab, was bös und schlecht.
Wollen die, die blind noch hassen,
auch den Frieden, den wir gemeint.
Heil dem Kanzler, der uns alle
In „Ein Reich, ein Volk“ vereint.
Heil dem Retter, diesem Manne,
Deutschlands Stolz und höchste Zier,
der auch für Deutsche jeder Heimat
kämpft mit offenem Visier.
Bleib gottbegnadet unser Lenker,
den noch ein heißer Wunsch beseelt,
ein einig Deutschland über alles,
über alles in der Welt!
-Hans Herzl, aus Graz-
@DeutscheDD
führt das arme Volk ins Glück,
durch seine Kraft und Willensstärke
ruht auf ihm ein jeder Blick.
Um zu erfüllen seine Sendung,
hat ihn die Allmacht auch geweiht.
Heil dem Kanzler, der im Reiche
von der Knechtschaft uns befreit.
Brüder all von Nord und Süden
kämpfen um ihr ehrlich` Recht,
geben Blut und auch ihr Leben,
weisen ab, was bös und schlecht.
Wollen die, die blind noch hassen,
auch den Frieden, den wir gemeint.
Heil dem Kanzler, der uns alle
In „Ein Reich, ein Volk“ vereint.
Heil dem Retter, diesem Manne,
Deutschlands Stolz und höchste Zier,
der auch für Deutsche jeder Heimat
kämpft mit offenem Visier.
Bleib gottbegnadet unser Lenker,
den noch ein heißer Wunsch beseelt,
ein einig Deutschland über alles,
über alles in der Welt!
-Hans Herzl, aus Graz-
@DeutscheDD
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Schlusswort von Generaloberst Alfred Jodl, als Angeklagter in Nürnberg, am 31. August 1946
„Es ist mein unerschütterlicher Glaube, daß eine spätere Geschichtsschreibung zu einem objektiven und gerechten Urteil über die hohen militärischen Führer und ihre Gehilfen kommen wird...
Was mich betrifft, so glaube ich, kein Mensch kann besser handeln, als wenn er von den Zielen, die ihm erreichbar erscheinen, das höchste erstrebt.
Das und nichts anderes war die Richtschnur meines Handelns seit je, und deshalb werde ich, welches Urteil Sie, meine Herren Richter, auch über mich fällen, diesen Gerichtssaal ebenso erhobenen Hauptes verlassen, wie ich ihn vor vielen Monaten betreten habe. Wer mich aber einen Verräter nennt an der ehrenvollen Tradition der deutschen Armee, oder wer behauptet, daß ich aus egoistischen, persönlichen Gründen auf meinem Posten geblieben wäre, den nenne ich einen Verräter an der Wahrheit.
In einem Krieg wie diesem, in dem Hunderttausende von Kindern und Frauen durch Bombenteppiche vernichtet oder durch Tiefflieger getötet wurden, in dem Partisanen jedes, aber auch jedes Gewaltmittel anwandten, das ihnen zweckmäßig erschien, sind harte Maßnahmen, auch wenn sie völkerrechtlich bedenklich erscheinen sollten, kein Verbrechen vor Moral und Gewissen. Denn ich glaube und bekenne: die Pflicht gegen Volk und Vaterland steht über jeder anderen.
Diese zu erfüllen, war mir Ehre und höchstes Gesetz.
Möge diese Pflicht in einer glücklicheren Zukunft ersetzt werden durch eine noch höhere, durch die Pflicht gegen die Menschheit!“
🪦 -Alfred Josef Ferdinand Jodl, 10.05.1890 in Würzburg – umgebracht am 16.10.1946 in Nürnberg-
(Bild 1946 in Kerkerhaft)
@DeutscheDD
„Es ist mein unerschütterlicher Glaube, daß eine spätere Geschichtsschreibung zu einem objektiven und gerechten Urteil über die hohen militärischen Führer und ihre Gehilfen kommen wird...
Was mich betrifft, so glaube ich, kein Mensch kann besser handeln, als wenn er von den Zielen, die ihm erreichbar erscheinen, das höchste erstrebt.
Das und nichts anderes war die Richtschnur meines Handelns seit je, und deshalb werde ich, welches Urteil Sie, meine Herren Richter, auch über mich fällen, diesen Gerichtssaal ebenso erhobenen Hauptes verlassen, wie ich ihn vor vielen Monaten betreten habe. Wer mich aber einen Verräter nennt an der ehrenvollen Tradition der deutschen Armee, oder wer behauptet, daß ich aus egoistischen, persönlichen Gründen auf meinem Posten geblieben wäre, den nenne ich einen Verräter an der Wahrheit.
In einem Krieg wie diesem, in dem Hunderttausende von Kindern und Frauen durch Bombenteppiche vernichtet oder durch Tiefflieger getötet wurden, in dem Partisanen jedes, aber auch jedes Gewaltmittel anwandten, das ihnen zweckmäßig erschien, sind harte Maßnahmen, auch wenn sie völkerrechtlich bedenklich erscheinen sollten, kein Verbrechen vor Moral und Gewissen. Denn ich glaube und bekenne: die Pflicht gegen Volk und Vaterland steht über jeder anderen.
Diese zu erfüllen, war mir Ehre und höchstes Gesetz.
Möge diese Pflicht in einer glücklicheren Zukunft ersetzt werden durch eine noch höhere, durch die Pflicht gegen die Menschheit!“
🪦 -Alfred Josef Ferdinand Jodl, 10.05.1890 in Würzburg – umgebracht am 16.10.1946 in Nürnberg-
(Bild 1946 in Kerkerhaft)
@DeutscheDD
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Ein Fall Jahrhundert ist dahin geschwunden
Seit jenem Tag, da voller Heldenkraft
Ein Jüngling unserer Stadt, der tief empfunden
Das Weh des Vaterlandes, sich aufgerafft
Kühn zu befreien, was schmählich lag, gebunden
In Sklavenketten der Tyrann schafft!
Von Schillers Tell und Jungfrau, heilgem Fühlen
Durch glüht, strebt er zu gleichen hohen Zielen.
Den Schillers Geist und Vaterlandsliebe,
Sie waren seiner Tat geweihte Triebe!
Wohl müssen wir vom Herzensgrund beklagen,
Daß tollkühn er voraus gestürmt ist.
Doch wert ist er, daß man ihn nicht vergißt!
-Mathilde von Gellhorn, geboren in Erfurt am 15.07.1847 - gestorben in Naumburg am 14.04.1934-
🪦 Ein Gedicht für Friedrich Stapß (geboren am 14.03.1792 in Naumburg ), der am 16.10.1809 mit 17 Jahren für ein Attentatsversuch auf Napoleon hingerichtet wurde.
Bild: Strapß Verhör durch Napoleon.
Am Hinrichtungsplatz soll er noch gerufen haben:
„Es lebe die Freiheit!
Es lebe Deutschland!
Tod seinen Tyrannen!“
@DeutscheDD
Seit jenem Tag, da voller Heldenkraft
Ein Jüngling unserer Stadt, der tief empfunden
Das Weh des Vaterlandes, sich aufgerafft
Kühn zu befreien, was schmählich lag, gebunden
In Sklavenketten der Tyrann schafft!
Von Schillers Tell und Jungfrau, heilgem Fühlen
Durch glüht, strebt er zu gleichen hohen Zielen.
Den Schillers Geist und Vaterlandsliebe,
Sie waren seiner Tat geweihte Triebe!
Wohl müssen wir vom Herzensgrund beklagen,
Daß tollkühn er voraus gestürmt ist.
Doch wert ist er, daß man ihn nicht vergißt!
-Mathilde von Gellhorn, geboren in Erfurt am 15.07.1847 - gestorben in Naumburg am 14.04.1934-
🪦 Ein Gedicht für Friedrich Stapß (geboren am 14.03.1792 in Naumburg ), der am 16.10.1809 mit 17 Jahren für ein Attentatsversuch auf Napoleon hingerichtet wurde.
Bild: Strapß Verhör durch Napoleon.
Am Hinrichtungsplatz soll er noch gerufen haben:
„Es lebe die Freiheit!
Es lebe Deutschland!
Tod seinen Tyrannen!“
@DeutscheDD
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