„Ich kann es ja nicht lassen, ich muß mich sorgen um das arme, elende, verlassene, verachtete, verratene und verkaufte Deutschland, dem ich ja kein Arges, sondern alles Gute gönne,
als ich schuldig bin meinem lieben Vaterland!“
-Martin Luther, geboren am 10.11.1483 in Eisleben – verstorben am 18.02.1546 ebenda-
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als ich schuldig bin meinem lieben Vaterland!“
-Martin Luther, geboren am 10.11.1483 in Eisleben – verstorben am 18.02.1546 ebenda-
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U n s b i e g t k e i n S t u r m
Uns biegt kein Sturm, beugt keine Not,
bleibt blank das Herz und rein.
Und unser Sterben ist kein Tod,
muß es ein Opfer sein.
Ein Leben, reinen Sinns vollbracht,
kann nie vergessen sein.
Es strahlt noch in der letzten Nacht
durch seiner Reinheit Schein.
Wer in der Welt die Fackel trägt,
von Finsternis umdroht,
der hat der Welten Lauf bewegt
ins letzte Morgenrot!
-Hans Bahrs, geboren am 25.05.1917 in Hamburg – verstorben am 18.07.1983 ebenda-
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Uns biegt kein Sturm, beugt keine Not,
bleibt blank das Herz und rein.
Und unser Sterben ist kein Tod,
muß es ein Opfer sein.
Ein Leben, reinen Sinns vollbracht,
kann nie vergessen sein.
Es strahlt noch in der letzten Nacht
durch seiner Reinheit Schein.
Wer in der Welt die Fackel trägt,
von Finsternis umdroht,
der hat der Welten Lauf bewegt
ins letzte Morgenrot!
-Hans Bahrs, geboren am 25.05.1917 in Hamburg – verstorben am 18.07.1983 ebenda-
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Niedrige Polizeikräfte
weisen eine hohe Staatsgesinnung auf!
-Emil Maier-Dorn, 26.09.1908 in Kaufbeuren - 01.10.1986-
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weisen eine hohe Staatsgesinnung auf!
-Emil Maier-Dorn, 26.09.1908 in Kaufbeuren - 01.10.1986-
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Fallendes Laub 🍃
Oktobermorgen. Dampfgewordner Tau
Erhebt zur Sonne sich in lichten Säulen.
Der Park liegt traumhaft noch im blassen Grau.
Vom Stoppelfelde klagt Maschinenheulen.
Verschlafen reibt die Stirn der junge Tag.
Die Krähen ziehn. Von schweren Flügelschlägen
Wird in der Linde leiser Luftzug wach.
Aufschauernd sinkt der gelbe Blätterregen.
Sinkt mir aufs Haupt. Ich wollt, ich wäre blind
Und könnte mit dir durch die Stille schreiten
Und träumen, daß es deine Hände sind,
Die segnend über meine Haare gleiten!
-Helene Theodora Voigt-Diederichs, geboren am 26.05.1875 auf Gut Marienhoff, Thumby bei Eckernförde – verstorben am 03.12.1961 in Jena-
@DeutscheDD
Oktobermorgen. Dampfgewordner Tau
Erhebt zur Sonne sich in lichten Säulen.
Der Park liegt traumhaft noch im blassen Grau.
Vom Stoppelfelde klagt Maschinenheulen.
Verschlafen reibt die Stirn der junge Tag.
Die Krähen ziehn. Von schweren Flügelschlägen
Wird in der Linde leiser Luftzug wach.
Aufschauernd sinkt der gelbe Blätterregen.
Sinkt mir aufs Haupt. Ich wollt, ich wäre blind
Und könnte mit dir durch die Stille schreiten
Und träumen, daß es deine Hände sind,
Die segnend über meine Haare gleiten!
-Helene Theodora Voigt-Diederichs, geboren am 26.05.1875 auf Gut Marienhoff, Thumby bei Eckernförde – verstorben am 03.12.1961 in Jena-
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Das deutsche Schwert
Ich hab' ihn zerschmettert!
Da liegt sein Leib.
Am Strande verröchelt der Drache.
Unter leuchtenden Wolken
Wogt brüllend das Meer
Leckt lüstern die blutige Lache.
Nie soll mehr verpesten
Das deutsche Land
Sein tückisches, giftiges Fauchen.
Und sein modernd Gebein
Soll in salziger Flut
In ewiger Vergessenheit tauchen
Noch gerötet vom Blut
Wie ein flammendes Kreuz
Erheb' ich mein treffliches Schwert,
Wie der Vater mir's gab,
Vermach ich's dem Sohn:
Zerschroten, doch unentehrt.
Du bist mein Glauben.
Der Hort meines Herd's.
In allen Gefahren bewährt.
Von Freiheit singe,
Von Frieden und Sieg,
Du herrliches, deutsches Schwert!
-Alfred Köppen-
@DeutscheDD
Ich hab' ihn zerschmettert!
Da liegt sein Leib.
Am Strande verröchelt der Drache.
Unter leuchtenden Wolken
Wogt brüllend das Meer
Leckt lüstern die blutige Lache.
Nie soll mehr verpesten
Das deutsche Land
Sein tückisches, giftiges Fauchen.
Und sein modernd Gebein
Soll in salziger Flut
In ewiger Vergessenheit tauchen
Noch gerötet vom Blut
Wie ein flammendes Kreuz
Erheb' ich mein treffliches Schwert,
Wie der Vater mir's gab,
Vermach ich's dem Sohn:
Zerschroten, doch unentehrt.
Du bist mein Glauben.
Der Hort meines Herd's.
In allen Gefahren bewährt.
Von Freiheit singe,
Von Frieden und Sieg,
Du herrliches, deutsches Schwert!
-Alfred Köppen-
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Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen?
Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte!
💐200💐
-Conrad Ferdinand Meyer, 11.10.1825 in Zürich - 28.11.1898 in Kilchberg bei Zürich-
@DeutscheDD
Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte!
💐200💐
-Conrad Ferdinand Meyer, 11.10.1825 in Zürich - 28.11.1898 in Kilchberg bei Zürich-
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Deutsche Freiheit
Wir wollen frei sein, denn noch nie
Hat Deutschland Knechtschaft lang ertragen,
Sich fremdem Joch gefügt;
Nicht Rom, nicht auch Napoleon`s Genie
Ist es gelung`n und stets nach Niederlagen
Erhob sich Deutschland wieder unbesiegt.
Wir wollen frei sei von den Fron`n,
Zu denen uns der Fein verpflichtet,
Der uns durch Hinterlist gezwungen,
Daß wir uns selbst, - o Spott und blutiger Hohn! -
Der Schuld am Kriege ganz allein bezichtigt,
Nachdem uns das Geständnis abgerungen.
Wir wollen frei sein von dem Schein
Erborgten Reichtums, eitler Mode,
Die unseren Feinden ist entlehnt;
Wir wollen stolz auf unsere Armut sein,
Die, schwer erkämpft, uns mit dem Tode
So vieler uns`rer Brüder erst versöhnt.
Wir wollen frei sein von den Titeln
Vergang`ner Zeit, die uns nicht mehr gebühr`n,
Da uns nur Ein`s, der Name Bettler ehrt,
Solang wir noch im eig`nen Land von fremden Bütteln
Uns fühl`n bedroht und unsere Tür`n
Geöffnet ihnen steh`n und unverwehrt!
-A. W. Büsing-
@DeutscheDD
Wir wollen frei sein, denn noch nie
Hat Deutschland Knechtschaft lang ertragen,
Sich fremdem Joch gefügt;
Nicht Rom, nicht auch Napoleon`s Genie
Ist es gelung`n und stets nach Niederlagen
Erhob sich Deutschland wieder unbesiegt.
Wir wollen frei sei von den Fron`n,
Zu denen uns der Fein verpflichtet,
Der uns durch Hinterlist gezwungen,
Daß wir uns selbst, - o Spott und blutiger Hohn! -
Der Schuld am Kriege ganz allein bezichtigt,
Nachdem uns das Geständnis abgerungen.
Wir wollen frei sein von dem Schein
Erborgten Reichtums, eitler Mode,
Die unseren Feinden ist entlehnt;
Wir wollen stolz auf unsere Armut sein,
Die, schwer erkämpft, uns mit dem Tode
So vieler uns`rer Brüder erst versöhnt.
Wir wollen frei sein von den Titeln
Vergang`ner Zeit, die uns nicht mehr gebühr`n,
Da uns nur Ein`s, der Name Bettler ehrt,
Solang wir noch im eig`nen Land von fremden Bütteln
Uns fühl`n bedroht und unsere Tür`n
Geöffnet ihnen steh`n und unverwehrt!
-A. W. Büsing-
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Die Allerärmsten
Von allen Losen, die der Krieg verhängt,
Ist dies mir stets als bitterstes erschienen:
Gefangen in des Feindes Frohnde dienen,
Den Nacken krumm, den Blick in Scham gesenkt.
Verlacht, in jedem Heiligsein gekränkt,
Verachtung und Triumph in allen Mienen –
Und Feige sind doch selten unter ihnen,
Die einst auch opferfroh ein Schwert geschwenkt.
Wie viele waren übermannt vom Grauen,
Wie viele lagen wund, gelähmt, zerhauen,
Als sie der Feind von blutger Walstatt las-
Sie tragen Erdenjammers Übermaß,
Schmach, Fremde, Knechtschaft – laßt für sie mich bitten,
Die auch für euch gestritten – und gelitten!
-Walter Julius Gustav Bloem, geboren am 20.06.1868 in Elberfeld – verstorben am 19.08.1951 in Lübeck-
@DeutscheDD
Von allen Losen, die der Krieg verhängt,
Ist dies mir stets als bitterstes erschienen:
Gefangen in des Feindes Frohnde dienen,
Den Nacken krumm, den Blick in Scham gesenkt.
Verlacht, in jedem Heiligsein gekränkt,
Verachtung und Triumph in allen Mienen –
Und Feige sind doch selten unter ihnen,
Die einst auch opferfroh ein Schwert geschwenkt.
Wie viele waren übermannt vom Grauen,
Wie viele lagen wund, gelähmt, zerhauen,
Als sie der Feind von blutger Walstatt las-
Sie tragen Erdenjammers Übermaß,
Schmach, Fremde, Knechtschaft – laßt für sie mich bitten,
Die auch für euch gestritten – und gelitten!
-Walter Julius Gustav Bloem, geboren am 20.06.1868 in Elberfeld – verstorben am 19.08.1951 in Lübeck-
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Unser großer deutscher Kanzler
führt das arme Volk ins Glück,
durch seine Kraft und Willensstärke
ruht auf ihm ein jeder Blick.
Um zu erfüllen seine Sendung,
hat ihn die Allmacht auch geweiht.
Heil dem Kanzler, der im Reiche
von der Knechtschaft uns befreit.
Brüder all von Nord und Süden
kämpfen um ihr ehrlich` Recht,
geben Blut und auch ihr Leben,
weisen ab, was bös und schlecht.
Wollen die, die blind noch hassen,
auch den Frieden, den wir gemeint.
Heil dem Kanzler, der uns alle
In „Ein Reich, ein Volk“ vereint.
Heil dem Retter, diesem Manne,
Deutschlands Stolz und höchste Zier,
der auch für Deutsche jeder Heimat
kämpft mit offenem Visier.
Bleib gottbegnadet unser Lenker,
den noch ein heißer Wunsch beseelt,
ein einig Deutschland über alles,
über alles in der Welt!
-Hans Herzl, aus Graz-
@DeutscheDD
führt das arme Volk ins Glück,
durch seine Kraft und Willensstärke
ruht auf ihm ein jeder Blick.
Um zu erfüllen seine Sendung,
hat ihn die Allmacht auch geweiht.
Heil dem Kanzler, der im Reiche
von der Knechtschaft uns befreit.
Brüder all von Nord und Süden
kämpfen um ihr ehrlich` Recht,
geben Blut und auch ihr Leben,
weisen ab, was bös und schlecht.
Wollen die, die blind noch hassen,
auch den Frieden, den wir gemeint.
Heil dem Kanzler, der uns alle
In „Ein Reich, ein Volk“ vereint.
Heil dem Retter, diesem Manne,
Deutschlands Stolz und höchste Zier,
der auch für Deutsche jeder Heimat
kämpft mit offenem Visier.
Bleib gottbegnadet unser Lenker,
den noch ein heißer Wunsch beseelt,
ein einig Deutschland über alles,
über alles in der Welt!
-Hans Herzl, aus Graz-
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Schlusswort von Generaloberst Alfred Jodl, als Angeklagter in Nürnberg, am 31. August 1946
„Es ist mein unerschütterlicher Glaube, daß eine spätere Geschichtsschreibung zu einem objektiven und gerechten Urteil über die hohen militärischen Führer und ihre Gehilfen kommen wird...
Was mich betrifft, so glaube ich, kein Mensch kann besser handeln, als wenn er von den Zielen, die ihm erreichbar erscheinen, das höchste erstrebt.
Das und nichts anderes war die Richtschnur meines Handelns seit je, und deshalb werde ich, welches Urteil Sie, meine Herren Richter, auch über mich fällen, diesen Gerichtssaal ebenso erhobenen Hauptes verlassen, wie ich ihn vor vielen Monaten betreten habe. Wer mich aber einen Verräter nennt an der ehrenvollen Tradition der deutschen Armee, oder wer behauptet, daß ich aus egoistischen, persönlichen Gründen auf meinem Posten geblieben wäre, den nenne ich einen Verräter an der Wahrheit.
In einem Krieg wie diesem, in dem Hunderttausende von Kindern und Frauen durch Bombenteppiche vernichtet oder durch Tiefflieger getötet wurden, in dem Partisanen jedes, aber auch jedes Gewaltmittel anwandten, das ihnen zweckmäßig erschien, sind harte Maßnahmen, auch wenn sie völkerrechtlich bedenklich erscheinen sollten, kein Verbrechen vor Moral und Gewissen. Denn ich glaube und bekenne: die Pflicht gegen Volk und Vaterland steht über jeder anderen.
Diese zu erfüllen, war mir Ehre und höchstes Gesetz.
Möge diese Pflicht in einer glücklicheren Zukunft ersetzt werden durch eine noch höhere, durch die Pflicht gegen die Menschheit!“
🪦 -Alfred Josef Ferdinand Jodl, 10.05.1890 in Würzburg – umgebracht am 16.10.1946 in Nürnberg-
(Bild 1946 in Kerkerhaft)
@DeutscheDD
„Es ist mein unerschütterlicher Glaube, daß eine spätere Geschichtsschreibung zu einem objektiven und gerechten Urteil über die hohen militärischen Führer und ihre Gehilfen kommen wird...
Was mich betrifft, so glaube ich, kein Mensch kann besser handeln, als wenn er von den Zielen, die ihm erreichbar erscheinen, das höchste erstrebt.
Das und nichts anderes war die Richtschnur meines Handelns seit je, und deshalb werde ich, welches Urteil Sie, meine Herren Richter, auch über mich fällen, diesen Gerichtssaal ebenso erhobenen Hauptes verlassen, wie ich ihn vor vielen Monaten betreten habe. Wer mich aber einen Verräter nennt an der ehrenvollen Tradition der deutschen Armee, oder wer behauptet, daß ich aus egoistischen, persönlichen Gründen auf meinem Posten geblieben wäre, den nenne ich einen Verräter an der Wahrheit.
In einem Krieg wie diesem, in dem Hunderttausende von Kindern und Frauen durch Bombenteppiche vernichtet oder durch Tiefflieger getötet wurden, in dem Partisanen jedes, aber auch jedes Gewaltmittel anwandten, das ihnen zweckmäßig erschien, sind harte Maßnahmen, auch wenn sie völkerrechtlich bedenklich erscheinen sollten, kein Verbrechen vor Moral und Gewissen. Denn ich glaube und bekenne: die Pflicht gegen Volk und Vaterland steht über jeder anderen.
Diese zu erfüllen, war mir Ehre und höchstes Gesetz.
Möge diese Pflicht in einer glücklicheren Zukunft ersetzt werden durch eine noch höhere, durch die Pflicht gegen die Menschheit!“
🪦 -Alfred Josef Ferdinand Jodl, 10.05.1890 in Würzburg – umgebracht am 16.10.1946 in Nürnberg-
(Bild 1946 in Kerkerhaft)
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Ein Fall Jahrhundert ist dahin geschwunden
Seit jenem Tag, da voller Heldenkraft
Ein Jüngling unserer Stadt, der tief empfunden
Das Weh des Vaterlandes, sich aufgerafft
Kühn zu befreien, was schmählich lag, gebunden
In Sklavenketten der Tyrann schafft!
Von Schillers Tell und Jungfrau, heilgem Fühlen
Durch glüht, strebt er zu gleichen hohen Zielen.
Den Schillers Geist und Vaterlandsliebe,
Sie waren seiner Tat geweihte Triebe!
Wohl müssen wir vom Herzensgrund beklagen,
Daß tollkühn er voraus gestürmt ist.
Doch wert ist er, daß man ihn nicht vergißt!
-Mathilde von Gellhorn, geboren in Erfurt am 15.07.1847 - gestorben in Naumburg am 14.04.1934-
🪦 Ein Gedicht für Friedrich Stapß (geboren am 14.03.1792 in Naumburg ), der am 16.10.1809 mit 17 Jahren für ein Attentatsversuch auf Napoleon hingerichtet wurde.
Bild: Strapß Verhör durch Napoleon.
Am Hinrichtungsplatz soll er noch gerufen haben:
„Es lebe die Freiheit!
Es lebe Deutschland!
Tod seinen Tyrannen!“
@DeutscheDD
Seit jenem Tag, da voller Heldenkraft
Ein Jüngling unserer Stadt, der tief empfunden
Das Weh des Vaterlandes, sich aufgerafft
Kühn zu befreien, was schmählich lag, gebunden
In Sklavenketten der Tyrann schafft!
Von Schillers Tell und Jungfrau, heilgem Fühlen
Durch glüht, strebt er zu gleichen hohen Zielen.
Den Schillers Geist und Vaterlandsliebe,
Sie waren seiner Tat geweihte Triebe!
Wohl müssen wir vom Herzensgrund beklagen,
Daß tollkühn er voraus gestürmt ist.
Doch wert ist er, daß man ihn nicht vergißt!
-Mathilde von Gellhorn, geboren in Erfurt am 15.07.1847 - gestorben in Naumburg am 14.04.1934-
🪦 Ein Gedicht für Friedrich Stapß (geboren am 14.03.1792 in Naumburg ), der am 16.10.1809 mit 17 Jahren für ein Attentatsversuch auf Napoleon hingerichtet wurde.
Bild: Strapß Verhör durch Napoleon.
Am Hinrichtungsplatz soll er noch gerufen haben:
„Es lebe die Freiheit!
Es lebe Deutschland!
Tod seinen Tyrannen!“
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Sieh, das ist es, was auf Erden
Jung dich hält zu jeder Frist,
Daß du ewig bleibst im Werden,
Wie die Welt im Wandeln ist.
Was dich rührt im Herzensgrunde,
Einmal kommt's und nimmer so;
Drum ergreife kühn die Stunde,
Heute weine, heut sei froh!
Gib dem Glück dich voll und innig,
Trag es, wenn der Schmerz dich preßt,
Aber nimmer eigensinnig
Ihren Schatten halte fest.
Heiter senke, was vergangen,
In den Abgrund jeder Nacht!
Soll der Tag dich frisch empfangen,
Sei getreu, doch neu, erwacht.
Frei dich wandelnd und entfaltend,
Wie die Lilie wächst im Feld,
Wachse fort, und nie veraltend
Blüht und klingt für dich die Welt!
💐 -Franz Emanuel August Geibel, 17.10.1815 in Lübeck - 06.04.1884 ebenda-
@DeutscheDD
Jung dich hält zu jeder Frist,
Daß du ewig bleibst im Werden,
Wie die Welt im Wandeln ist.
Was dich rührt im Herzensgrunde,
Einmal kommt's und nimmer so;
Drum ergreife kühn die Stunde,
Heute weine, heut sei froh!
Gib dem Glück dich voll und innig,
Trag es, wenn der Schmerz dich preßt,
Aber nimmer eigensinnig
Ihren Schatten halte fest.
Heiter senke, was vergangen,
In den Abgrund jeder Nacht!
Soll der Tag dich frisch empfangen,
Sei getreu, doch neu, erwacht.
Frei dich wandelnd und entfaltend,
Wie die Lilie wächst im Feld,
Wachse fort, und nie veraltend
Blüht und klingt für dich die Welt!
💐 -Franz Emanuel August Geibel, 17.10.1815 in Lübeck - 06.04.1884 ebenda-
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S t o l z
Wir haben verlernt, in Ketten zu gehn,
seit wir die Freiheit ermessen.
Wir haben den Mut, in Stürmen zu stehn,
wie ihn die Väter besessen.
Wir haben verlernt, demütig zu sein,
seit wir das Maß uns erworben,
die Heuchler zu sehn im Heiligenschein
und Brüder, die sie verdorben.
Wir haben gelernt, im harten Gebot
das Sein der Freiheit zu schenken.
Da mag sich verschleiern grausame Not.
Wir wollen die Nacken nicht senken!
-Hans Bahrs, geboren am 25.05.1917 in Hamburg – verstorben am 18.07.1983 ebenda-
@DeutscheDD
Wir haben verlernt, in Ketten zu gehn,
seit wir die Freiheit ermessen.
Wir haben den Mut, in Stürmen zu stehn,
wie ihn die Väter besessen.
Wir haben verlernt, demütig zu sein,
seit wir das Maß uns erworben,
die Heuchler zu sehn im Heiligenschein
und Brüder, die sie verdorben.
Wir haben gelernt, im harten Gebot
das Sein der Freiheit zu schenken.
Da mag sich verschleiern grausame Not.
Wir wollen die Nacken nicht senken!
-Hans Bahrs, geboren am 25.05.1917 in Hamburg – verstorben am 18.07.1983 ebenda-
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Vaterland 🍀
Vaterland, mit Herz und Munde
Weih ich Dir mein ganzes Sein;
Vaterland, zu jeder Stunde
Will ich preisen Dich allein!
Mögen dunkle Wolken ziehen
Über deine Fluren hin,
Mag das Glück Dich neidisch fliehen,
Nach Dir steht mein Herz und Sinn.
Was die Mutter mir gesungen,
Was der Vater mich gelehrt,
Was des Mannes Herz bezwungen:
Vaterland, so hoch und wert,
Vaterland, des Wortes Klingen
Tönt mir wie aus bessrer Welt,
Wünsche und Gebete dringen
Heiß für Dich zum Sternenzelt.
Vaterland, des Himmels Segen
Mög Dir neu beschieden sein;
Geh der Zukunft kühn entgegen,
Gott wird Mut und Kraft verleihn!
Vaterland, und sollt ich lassen,
Was ich bin und hab für Dich,
Vaterland, noch im Erblassen
Dir mein Alles weihe ich!
-Johannes Redlin-
@DeutscheDD
Vaterland, mit Herz und Munde
Weih ich Dir mein ganzes Sein;
Vaterland, zu jeder Stunde
Will ich preisen Dich allein!
Mögen dunkle Wolken ziehen
Über deine Fluren hin,
Mag das Glück Dich neidisch fliehen,
Nach Dir steht mein Herz und Sinn.
Was die Mutter mir gesungen,
Was der Vater mich gelehrt,
Was des Mannes Herz bezwungen:
Vaterland, so hoch und wert,
Vaterland, des Wortes Klingen
Tönt mir wie aus bessrer Welt,
Wünsche und Gebete dringen
Heiß für Dich zum Sternenzelt.
Vaterland, des Himmels Segen
Mög Dir neu beschieden sein;
Geh der Zukunft kühn entgegen,
Gott wird Mut und Kraft verleihn!
Vaterland, und sollt ich lassen,
Was ich bin und hab für Dich,
Vaterland, noch im Erblassen
Dir mein Alles weihe ich!
-Johannes Redlin-
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Wir möchten als Deutsche Dichter und Denker auf den Jahrweiser des Künstlers Ralph Oertel hinweisen, der letzten Monat mit 43 Jahren zu früh aus dem Leben gerissen wurde und Familie hinterläßt. Wir haben seine Bilder und Kompositionen vereinzelt hier im Kanal gebracht und freuen uns über jeden verkauften Kalender, der mit zum Unterhalt der vaterlosen Familie beiträgt.
wor-arts.myshopify.com
@DeutscheDD
wor-arts.myshopify.com
@DeutscheDD
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S o s p r i c h t d i e F r a u
Ich will mein Herz in deine Hände legen;
Ich will dir still mein ganzes Leben weih'n,
Mein Leitstern du auf allen meinen Wegen
In dir beschlossen sei mein ganzes Sein.
Ich will zur Nacht für dich die Hände falten,
In dir fand meine Seele Heim und Ruh,
An jedem Tage will ich Andacht halten,
Mein Gott auf Erden aber - das bist du!
Und kommen Tage, tiefverhüllt von Schatten,
Und kämpfst auch du mit Widerpart und Pein,
Dann ist die Frau der Kamerad des Gatten,
Ich möchte deines Dunkels Lichtschein sein!
Dir leise von der Stirn die Sorgen streichen...
Und dann mit liebevoller Zärtlichkeit
Den Tisch dir decken, Trank und Stärkung reichen.
Sei lieb! - Sei froh! - Uns hat das Glück gefeit!
In dir gestillt ruht all mein Wunsch und Sehnen!
Machtlos für mich sind Ränkesucht und List!
Ich will mein Haupt an deine Schulter lehnen,
Was kann geschehen, wenn du bei mir bist?
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
@DeutscheDD
Ich will mein Herz in deine Hände legen;
Ich will dir still mein ganzes Leben weih'n,
Mein Leitstern du auf allen meinen Wegen
In dir beschlossen sei mein ganzes Sein.
Ich will zur Nacht für dich die Hände falten,
In dir fand meine Seele Heim und Ruh,
An jedem Tage will ich Andacht halten,
Mein Gott auf Erden aber - das bist du!
Und kommen Tage, tiefverhüllt von Schatten,
Und kämpfst auch du mit Widerpart und Pein,
Dann ist die Frau der Kamerad des Gatten,
Ich möchte deines Dunkels Lichtschein sein!
Dir leise von der Stirn die Sorgen streichen...
Und dann mit liebevoller Zärtlichkeit
Den Tisch dir decken, Trank und Stärkung reichen.
Sei lieb! - Sei froh! - Uns hat das Glück gefeit!
In dir gestillt ruht all mein Wunsch und Sehnen!
Machtlos für mich sind Ränkesucht und List!
Ich will mein Haupt an deine Schulter lehnen,
Was kann geschehen, wenn du bei mir bist?
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
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„Tod oder Leben“ – „Untergang oder Sieg“
heißt das Losungswort, das das Schicksal willig macht!
-Wilhelm Vogel, geboren 1885 in Berlin, verstorben am 29.08.1939 ebenda-
@DeutscheDD
heißt das Losungswort, das das Schicksal willig macht!
-Wilhelm Vogel, geboren 1885 in Berlin, verstorben am 29.08.1939 ebenda-
@DeutscheDD
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10 Männertugenden
1. Aufrichtig sei der Mann, denn Wahrheit ist Treue und Treue Wahrheit;
2. Tatliebend sei der Mann, denn Worte sind billig, doch die Tat ist alles;
3. Ehrfürchtig vor dem Weibe sei der Mann, denn seine Mutter war ein Weib;
4. Strebsam sei der Mann, denn Segen ist der Mühe Preis, und jedes Werk braucht Fleiß;
5. Furchtlos sei der Mann, denn das gibt ihm Adel, und schafft ihm den Sieg.
6. Tapfer im Lebenskampfe sei der Mann, Schirmer seines Weibes und des heimischen Herdes;
7. Gütig sei der Mann, denn Güte ist beherrschte Kraft, nicht aber Schwäche;
8. Einsichtig sei der Mann, denn sinnloses Beharren ist Eigensinn, und Eigensinn ist Schwäche;
9. Weise sei der Mann, denn Weisheit gepaart mit Kraft gibt Selbstbeherrschung, und
10. Herrscher sei der Mann, nur dann, wenn er sich selbst beherrschen kann!
-Friedrich Voege-
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1. Aufrichtig sei der Mann, denn Wahrheit ist Treue und Treue Wahrheit;
2. Tatliebend sei der Mann, denn Worte sind billig, doch die Tat ist alles;
3. Ehrfürchtig vor dem Weibe sei der Mann, denn seine Mutter war ein Weib;
4. Strebsam sei der Mann, denn Segen ist der Mühe Preis, und jedes Werk braucht Fleiß;
5. Furchtlos sei der Mann, denn das gibt ihm Adel, und schafft ihm den Sieg.
6. Tapfer im Lebenskampfe sei der Mann, Schirmer seines Weibes und des heimischen Herdes;
7. Gütig sei der Mann, denn Güte ist beherrschte Kraft, nicht aber Schwäche;
8. Einsichtig sei der Mann, denn sinnloses Beharren ist Eigensinn, und Eigensinn ist Schwäche;
9. Weise sei der Mann, denn Weisheit gepaart mit Kraft gibt Selbstbeherrschung, und
10. Herrscher sei der Mann, nur dann, wenn er sich selbst beherrschen kann!
-Friedrich Voege-
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