W e g g e n o s s e . . .
Es ist so wundersam und fein ...
Kaum kann's die zart'ste Seele fassen ...
Wenn einer mutterseelenallein
Die wirren Wege ist gegangen ...
Und einer kommt mit zagem Schritt
Und fragt mit schüchterweichem Bangen:
O darf ich mit?
Willst du mich mitzieh'n lassen?
Es ist so wundersam und fein ...
Mit lieben Worten kaum zu sagen ...
Erst glücklos auf der Welt zu sein ...
Dann traumhaft an der Hand des andern
Mit einem glückverklärten Herz
Durch das verheißene Land zu wandern
Und Freud und Schmerz ...
Gemeinsam mit dem Einen tragen!
💐 -Friedrich Fischer-Friesenhausen, 16.11.1886 in Detmold – 31.03.1960 in Soltau-
(aus dem Buche: ,,Sehnende Seelen")
@DeutscheDD
Es ist so wundersam und fein ...
Kaum kann's die zart'ste Seele fassen ...
Wenn einer mutterseelenallein
Die wirren Wege ist gegangen ...
Und einer kommt mit zagem Schritt
Und fragt mit schüchterweichem Bangen:
O darf ich mit?
Willst du mich mitzieh'n lassen?
Es ist so wundersam und fein ...
Mit lieben Worten kaum zu sagen ...
Erst glücklos auf der Welt zu sein ...
Dann traumhaft an der Hand des andern
Mit einem glückverklärten Herz
Durch das verheißene Land zu wandern
Und Freud und Schmerz ...
Gemeinsam mit dem Einen tragen!
💐 -Friedrich Fischer-Friesenhausen, 16.11.1886 in Detmold – 31.03.1960 in Soltau-
(aus dem Buche: ,,Sehnende Seelen")
@DeutscheDD
❤58👍12💯3
Die graue Frau...
Die graue Frau geht still und groß durchs Land...
Und hin zum fernen, bleichen Abendrot
hebt sie bedeutend ihre hag`re Hand
und spricht: “Ich scheuche langsam Gram und Not.
Ich helfe dir, du wundes, müdes Herz -
ich richte auf, was hilflos ist und matt -
und meine Wege weisen zukunftswärts,
wenn auch die Zukunft keine Rosen hat.“
Und weiter geht die ernste graue Frau:
„Du einst so stolzes deutsches Volk, du weinst.
So heb den Blick empor zum Himmelsblau,
das ist so blau und tief und treu wie einst.
Ist`s nicht, als ob ein Segen nieder rinnt?
Ein Mahnen tönt: Sei treu! Sei stark! Bleib fest!
Nur seichte, leichte Spreu verweht der Wind!
Verlassen ist nur, wer sich selbst verläßt!
Und wenn ich dich auch harte Pfade führ` -
es sprießt, es grünt, es reift in Feld und Au; -
trag` deine Last – und ich – ich helfe dir - -
ich bin die Arbeit“ - spricht die graue Frau...
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
@DeutscheDD
Die graue Frau geht still und groß durchs Land...
Und hin zum fernen, bleichen Abendrot
hebt sie bedeutend ihre hag`re Hand
und spricht: “Ich scheuche langsam Gram und Not.
Ich helfe dir, du wundes, müdes Herz -
ich richte auf, was hilflos ist und matt -
und meine Wege weisen zukunftswärts,
wenn auch die Zukunft keine Rosen hat.“
Und weiter geht die ernste graue Frau:
„Du einst so stolzes deutsches Volk, du weinst.
So heb den Blick empor zum Himmelsblau,
das ist so blau und tief und treu wie einst.
Ist`s nicht, als ob ein Segen nieder rinnt?
Ein Mahnen tönt: Sei treu! Sei stark! Bleib fest!
Nur seichte, leichte Spreu verweht der Wind!
Verlassen ist nur, wer sich selbst verläßt!
Und wenn ich dich auch harte Pfade führ` -
es sprießt, es grünt, es reift in Feld und Au; -
trag` deine Last – und ich – ich helfe dir - -
ich bin die Arbeit“ - spricht die graue Frau...
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
@DeutscheDD
❤62💯11👌5
Sachs halte Wacht
Die Väter haben gerungen
sie haben die Feinde bezwungen
Sie haben für Heimat und Blut
vergossen das teure Blut
Sachs halte Wacht
Sachs halte Wacht
Was dir deine Väter erworben
wofür sie gelebt und gestorben
das sei dir ein heiliger Hort
das wahre mit Schwert und mit Wort
Sachs halte Wacht
Sachs halte Wacht
Will man deine Ehre dir rauben
die Sprache, die Sitte, den Glauben
dann reiße das Schwert heraus
dann rücke zum Kampfe hinaus
Sachs halte Wacht!
-Josef Groß-
@DeutscheDD
Die Väter haben gerungen
sie haben die Feinde bezwungen
Sie haben für Heimat und Blut
vergossen das teure Blut
Sachs halte Wacht
Sachs halte Wacht
Was dir deine Väter erworben
wofür sie gelebt und gestorben
das sei dir ein heiliger Hort
das wahre mit Schwert und mit Wort
Sachs halte Wacht
Sachs halte Wacht
Will man deine Ehre dir rauben
die Sprache, die Sitte, den Glauben
dann reiße das Schwert heraus
dann rücke zum Kampfe hinaus
Sachs halte Wacht!
-Josef Groß-
@DeutscheDD
❤81⚡11👍2
Ermuthigung
Getreues Deutschland, zittre nicht,
Mag dir der Feind gleich dräuen!
Schau unverzagt ins Angesicht
Dem wuthentflammten Leuen!
Nicht lenkt der Mensch den Krieg.
Die Götter geben und nehmen den Sieg.
Doch den getrosten Muth,
Den Muth der Wunder thut,
Giebt die gerechte Sache!
Gerecht ist deiner Krieger Kampf,
Gerecht dein Kampf, das glaube!
Nicht lockt uns eiteln Ruhmes Dampf,
Nicht schnöde Lust zum Raube.
Es gilt für Seel' und Leib,
Für Gut, Ehr', Kind und Weib,
Für Freiheit und den Heerd,
Für alles was uns werth,
Was köstlich uns und heilig!
D'rum denke der vergang'nen Zeit,
Gedenk der großen Ahnen,
Und laß der Väter Tüchtigkeit
Zu gleichem Ernst dich mahnen!
Mild war ihr Sinn im Rath,
Ein Wetterstrahl die That.
Es wagten Herr und Knecht
Für Pflicht, Gesetz und Recht
Getrost Gut, Blut und Leben.
Denk, wie zu deinem Untergang
Sich Ost und West verbanden!
Heiß war der Kampf und hart der Drang;
Doch ward der Feind zu Schanden.
Des schnöden Varus Hohn,
Des furchtbar'n Etzel Drohn,
Des stolzen Ludwig Wuth
Brach sich am Heldenmuth,
O Deutschland, deiner Braven!
O Deutschland sey der Väter werth,
Und laß an deinen Wällen,
An deiner Starken gutem Schwert
Des Feindes Grimm zerschellen!
Trotz' seiner Macht und Wuth!
Du stehst in unserer Hut.
Wer freudig wagt, obsiegt!
Der Feige nur erliegt!
Der Tapfre fällt frohlockend!
Getreues Deutschland, zittre nicht,
Wie sehr der Leu auch schnaube!
Es sey dein Hort, das Recht dein Licht,
Dein Schild und Schwert der Glaube
Wohl auf, du stolzer Recke!
Wohl her zu Streit und Tod!
Beschirme Leut' und Land!
Halt' uns in deiner Hand,
Wir siegen oder fallen!
-Ludwig Gotthard Kosegarten, geboren am 01.02.1758 in Grevesmühlen – verstorben am 26.10.1818 in Greifswald-
@DeutscheDD
Getreues Deutschland, zittre nicht,
Mag dir der Feind gleich dräuen!
Schau unverzagt ins Angesicht
Dem wuthentflammten Leuen!
Nicht lenkt der Mensch den Krieg.
Die Götter geben und nehmen den Sieg.
Doch den getrosten Muth,
Den Muth der Wunder thut,
Giebt die gerechte Sache!
Gerecht ist deiner Krieger Kampf,
Gerecht dein Kampf, das glaube!
Nicht lockt uns eiteln Ruhmes Dampf,
Nicht schnöde Lust zum Raube.
Es gilt für Seel' und Leib,
Für Gut, Ehr', Kind und Weib,
Für Freiheit und den Heerd,
Für alles was uns werth,
Was köstlich uns und heilig!
D'rum denke der vergang'nen Zeit,
Gedenk der großen Ahnen,
Und laß der Väter Tüchtigkeit
Zu gleichem Ernst dich mahnen!
Mild war ihr Sinn im Rath,
Ein Wetterstrahl die That.
Es wagten Herr und Knecht
Für Pflicht, Gesetz und Recht
Getrost Gut, Blut und Leben.
Denk, wie zu deinem Untergang
Sich Ost und West verbanden!
Heiß war der Kampf und hart der Drang;
Doch ward der Feind zu Schanden.
Des schnöden Varus Hohn,
Des furchtbar'n Etzel Drohn,
Des stolzen Ludwig Wuth
Brach sich am Heldenmuth,
O Deutschland, deiner Braven!
O Deutschland sey der Väter werth,
Und laß an deinen Wällen,
An deiner Starken gutem Schwert
Des Feindes Grimm zerschellen!
Trotz' seiner Macht und Wuth!
Du stehst in unserer Hut.
Wer freudig wagt, obsiegt!
Der Feige nur erliegt!
Der Tapfre fällt frohlockend!
Getreues Deutschland, zittre nicht,
Wie sehr der Leu auch schnaube!
Es sey dein Hort, das Recht dein Licht,
Dein Schild und Schwert der Glaube
Wohl auf, du stolzer Recke!
Wohl her zu Streit und Tod!
Beschirme Leut' und Land!
Halt' uns in deiner Hand,
Wir siegen oder fallen!
-Ludwig Gotthard Kosegarten, geboren am 01.02.1758 in Grevesmühlen – verstorben am 26.10.1818 in Greifswald-
@DeutscheDD
👍54❤26🔥2
Es ist leichter zu glauben
als zu zweifeln;
der Märtyrer des Zweifels ist großartiger,
als der Märtyrer des Glaubens!
-Georg Herwegh, 31.05.1817 in Stuttgart - 07.04.1875 in Lichtental-
@DeutscheDD
als zu zweifeln;
der Märtyrer des Zweifels ist großartiger,
als der Märtyrer des Glaubens!
-Georg Herwegh, 31.05.1817 in Stuttgart - 07.04.1875 in Lichtental-
@DeutscheDD
❤80👍23💯10🤔5⚡4
Das deutsche Volk hat seine große Stunde zu bestehen, es hat die Bürgschaft für Sittlichkeit und Kultur der abendländischen Menschheit übernommen, sein Siegesspruch lautet:
Dass Du ein Deutscher bist,
Sei deine Ehre und Pflicht,
Wahre dir Herz und Geist
Treuer als Ruf und Gesicht.
Daß Du ein Deutscher bist,
Bleibe dein Glück, deine Not;
Meide den leichten Gewinn,
Diene dem harten Gebot!
Stähle im Glauben dein Schwert,
Pflüge in Demut dein Feld,
Weil Du ein Deutscher bist,
Bürge der weißen Welt!
-Erwin Guido Kolbenheyer, geboren am 30.12.1878 in Budapest – verstorben am 12.04.1962 in München-
@DeutscheDD
Dass Du ein Deutscher bist,
Sei deine Ehre und Pflicht,
Wahre dir Herz und Geist
Treuer als Ruf und Gesicht.
Daß Du ein Deutscher bist,
Bleibe dein Glück, deine Not;
Meide den leichten Gewinn,
Diene dem harten Gebot!
Stähle im Glauben dein Schwert,
Pflüge in Demut dein Feld,
Weil Du ein Deutscher bist,
Bürge der weißen Welt!
-Erwin Guido Kolbenheyer, geboren am 30.12.1878 in Budapest – verstorben am 12.04.1962 in München-
@DeutscheDD
❤93👏16🔥10👍2👌2
Nenn' ich dich, so kenn' ich dich!
💐 Andreas Hofer, geboren am 22.11.1767 am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier – erschossen von französischen Besatzungstruppen am 20.02.1810 in Mantua-
@DeutscheDD
💐 Andreas Hofer, geboren am 22.11.1767 am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier – erschossen von französischen Besatzungstruppen am 20.02.1810 in Mantua-
@DeutscheDD
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"Alles Notwendige ist erträglich!"
-Michel Seiferth-
(Gemälde: „Der letzte Mann“ von Hans Borth. Das Bild zeigt einen Ausschnitt der Seeschlacht bei den Falklandinseln am 08.12.1914 und gilt seit 1916 als verschollen.)
@DeutscheDD
-Michel Seiferth-
(Gemälde: „Der letzte Mann“ von Hans Borth. Das Bild zeigt einen Ausschnitt der Seeschlacht bei den Falklandinseln am 08.12.1914 und gilt seit 1916 als verschollen.)
@DeutscheDD
❤68🫡26🔥16💯6👌5
Vergebliches Hoffen
Die Weltgeschichte spottet allem Wahne,
Wonach dereinst auf diese wilde Erde
Der Friede sinkt mit heiterer Gebärde,
Glücktrunken schwingend seine weiße Fahne.
Solange noch die dunklen Nornen weben
In alles, was da ist, des Schicksals Faden,
Solange noch das Meer an den Gestaden
Das Land bestürmt, bestimmt der Kampf das Leben.
Der Mensch ist nur ein Rädchen im Getriebe.
Nie wird er seine Fesseln sprengen können.
Das Schwert wird jeden festen Knoten trennen,
Denn nur im Vaterland herrscht Vernunft und Liebe!
-Martin Machule, geboren am 10.04.1899 in Berlin – verstorben am 08.08.1981 in München-
@DeutscheDD
Die Weltgeschichte spottet allem Wahne,
Wonach dereinst auf diese wilde Erde
Der Friede sinkt mit heiterer Gebärde,
Glücktrunken schwingend seine weiße Fahne.
Solange noch die dunklen Nornen weben
In alles, was da ist, des Schicksals Faden,
Solange noch das Meer an den Gestaden
Das Land bestürmt, bestimmt der Kampf das Leben.
Der Mensch ist nur ein Rädchen im Getriebe.
Nie wird er seine Fesseln sprengen können.
Das Schwert wird jeden festen Knoten trennen,
Denn nur im Vaterland herrscht Vernunft und Liebe!
-Martin Machule, geboren am 10.04.1899 in Berlin – verstorben am 08.08.1981 in München-
@DeutscheDD
❤48👏18👍10🥴1
Das Bundeslied vor der Schlacht
Ahnungsgrauend, todesmutig
Bricht der große Morgen an,
Und die Sonne, kalt und blutig,
Leuchtet unsrer blut'gen Bahn.
In der nächsten Stunden Schoße
Liegt das Schicksal einer Welt,
Und es zittern schon die Lose
Und der eh'rne Würfel fällt.
Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde,
Mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde,
Treu, so zum Tod, als zum Leben gesellt!
Hinter uns, im Graun der Nächte,
Liegt die Schande, liegt die Schmach,
Liegt der Frevel fremder Knechte,
Der die deutsche Eiche brach.
Unsre Sprache ward geschändet,
Unsre Tempel stürzten ein;
Unsre Ehre ist verpfändet.
Deutsche Brüder, löst sie ein!
Brüder, die Rache flammt! Reicht euch die Hände,
Daß sich der Fluch der Himmlischen wende!
Löst das verlorne Palladium ein!
Vor uns liegt ein glücklich Hoffen,
Liegt der Zukunft goldne Zeit,
Steht ein ganzer Himmel offen,
Blüht der Freiheit Seligkeit.
Deutsche Kunst und deutsche Lieder,
Frauenhuld und Liebesglück,
Alles Große kommt uns wieder,
Alles Schöne kehrt zurück.
Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen,
Leben und Blut in die Schanze zu schlagen.
Nur in dem Opfertod reift uns das Glück.
Nun, mit Gott! wir wollen's wagen,
Fest vereint dem Schicksal stehn,
Unser Herz zum Altar tragen
Und dem Tod entgegen gehn.
Vaterland, dir woll'n wir sterben,
Wie dein großes Wort gebeut!
Unsre Lieben mögen's erben,
Was wir mit dem Blut befreit!
Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen,
Wachse empor über unsere Leichen!
Vaterland, höre den heiligen Eid!
Und nun wendet eure Blicke
Noch einmal der Liebe nach;
Scheidet von dem Blütenglücke,
Das der gift'ge Süden brach!
Wird euch auch das Auge trüber;
Keine Träne bringt euch Spott.
Werft den letzten Kuß hinüber!
Dann befehlt sie eurem Gott!
Alle die Lippen, die für uns beten,
Alle die Herzen, die wir zertreten,
Tröste und schütze sie, ewiger Gott!
Und nun frisch zur Schlacht gewendet,
Aug' und Herz zum Licht hinauf!
Alles Ird'sche ist vollendet,
Und das Himmlische geht auf.
Faßt euch an, ihr deutschen Brüder!
Jede Nerve sei ein Held!
Treue Herzen sehn sich wieder.
Lebewohl für diese Welt!
Hört ihr's? Schon jauchzt es uns donnernd entgegen.
Brüder, hinein in den blitzenden Regen!
Wiedersehn in der besseren Welt!
-Carl Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow-
@DeutscheDD
Ahnungsgrauend, todesmutig
Bricht der große Morgen an,
Und die Sonne, kalt und blutig,
Leuchtet unsrer blut'gen Bahn.
In der nächsten Stunden Schoße
Liegt das Schicksal einer Welt,
Und es zittern schon die Lose
Und der eh'rne Würfel fällt.
Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde,
Mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde,
Treu, so zum Tod, als zum Leben gesellt!
Hinter uns, im Graun der Nächte,
Liegt die Schande, liegt die Schmach,
Liegt der Frevel fremder Knechte,
Der die deutsche Eiche brach.
Unsre Sprache ward geschändet,
Unsre Tempel stürzten ein;
Unsre Ehre ist verpfändet.
Deutsche Brüder, löst sie ein!
Brüder, die Rache flammt! Reicht euch die Hände,
Daß sich der Fluch der Himmlischen wende!
Löst das verlorne Palladium ein!
Vor uns liegt ein glücklich Hoffen,
Liegt der Zukunft goldne Zeit,
Steht ein ganzer Himmel offen,
Blüht der Freiheit Seligkeit.
Deutsche Kunst und deutsche Lieder,
Frauenhuld und Liebesglück,
Alles Große kommt uns wieder,
Alles Schöne kehrt zurück.
Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen,
Leben und Blut in die Schanze zu schlagen.
Nur in dem Opfertod reift uns das Glück.
Nun, mit Gott! wir wollen's wagen,
Fest vereint dem Schicksal stehn,
Unser Herz zum Altar tragen
Und dem Tod entgegen gehn.
Vaterland, dir woll'n wir sterben,
Wie dein großes Wort gebeut!
Unsre Lieben mögen's erben,
Was wir mit dem Blut befreit!
Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen,
Wachse empor über unsere Leichen!
Vaterland, höre den heiligen Eid!
Und nun wendet eure Blicke
Noch einmal der Liebe nach;
Scheidet von dem Blütenglücke,
Das der gift'ge Süden brach!
Wird euch auch das Auge trüber;
Keine Träne bringt euch Spott.
Werft den letzten Kuß hinüber!
Dann befehlt sie eurem Gott!
Alle die Lippen, die für uns beten,
Alle die Herzen, die wir zertreten,
Tröste und schütze sie, ewiger Gott!
Und nun frisch zur Schlacht gewendet,
Aug' und Herz zum Licht hinauf!
Alles Ird'sche ist vollendet,
Und das Himmlische geht auf.
Faßt euch an, ihr deutschen Brüder!
Jede Nerve sei ein Held!
Treue Herzen sehn sich wieder.
Lebewohl für diese Welt!
Hört ihr's? Schon jauchzt es uns donnernd entgegen.
Brüder, hinein in den blitzenden Regen!
Wiedersehn in der besseren Welt!
-Carl Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow-
@DeutscheDD
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-Josef Hieß, 03.04.1904 in Wolfsthal in Niederösterreich - 11.06.1973 in Wels in Oberösterreich-
@DeutscheDD
@DeutscheDD
👍49🔥14💯6👌2⚡1👏1
Willst Du ernten, mußt du selbstlos säen,
soll dein Feld dereinst voll Ähren stehen.
Säe,- sorg nicht, wie dein Körnlein fällt!
Wachstum steht in deines Volkes Rat!
Saat und Ernte braucht die ganze Welt
und sie setzt auch auf deine Tat!
- Emilie–Charlotte Leich -
@DeutscheDD
soll dein Feld dereinst voll Ähren stehen.
Säe,- sorg nicht, wie dein Körnlein fällt!
Wachstum steht in deines Volkes Rat!
Saat und Ernte braucht die ganze Welt
und sie setzt auch auf deine Tat!
- Emilie–Charlotte Leich -
@DeutscheDD
❤68👍30🥰6✍1🤔1
„Aber die Rechtsauffassung hat sich geändert…!“
- Höchstrichterlich vorgetragen am 11.09.2025 -
(Hier wurde die Beugung der „BRD Rechtsstaatlichkeit“ wieder einmal öffentlich vorgeführt und untermauert)
@DeutscheDD
- Höchstrichterlich vorgetragen am 11.09.2025 -
(Hier wurde die Beugung der „BRD Rechtsstaatlichkeit“ wieder einmal öffentlich vorgeführt und untermauert)
@DeutscheDD
👍52❤9⚡8😱6🤣3🥴1
Geduld! Es kommt der Tag, da wird gespannt
Ein einig Zelt ob allem deutschen Land!
Geduld! Wir stehen einst um ein Panier;
Und wer uns scheiden will, den morden wir!
Geduld! ich kenne meines Volkes Mark!
Was langsam wächst, das wird gedoppelt stark.
Geduld! Was langsam reift, das altert spat!
Wenn andere welken, werden wir ein Staat!
🪦 -Conrad Ferdinand Meyer, geboren am 11.10.1825 in Zürich – verstorben am 28.11.1898 in Kilchberg bei Zürich-
@DeutscheDD
Ein einig Zelt ob allem deutschen Land!
Geduld! Wir stehen einst um ein Panier;
Und wer uns scheiden will, den morden wir!
Geduld! ich kenne meines Volkes Mark!
Was langsam wächst, das wird gedoppelt stark.
Geduld! Was langsam reift, das altert spat!
Wenn andere welken, werden wir ein Staat!
🪦 -Conrad Ferdinand Meyer, geboren am 11.10.1825 in Zürich – verstorben am 28.11.1898 in Kilchberg bei Zürich-
@DeutscheDD
❤68👌14👍10🔥2🤝2✍1
Du Kornblum‘ und Du Eichenlaub,
Du Schmuck auf unsern Hüten!
Zeig‘ unsern Feinden allezeit,
Daß jedem Trotz wir bieten:
Der frevelnd schmälert unser Recht,
Den freien Deutschen macht zum Knecht.
Treu zueinander stehen wir
Im Unglück stark, drum sei’s Panier
Kornblum‘ im Eichenlaube
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
Du Schmuck auf unsern Hüten!
Zeig‘ unsern Feinden allezeit,
Daß jedem Trotz wir bieten:
Der frevelnd schmälert unser Recht,
Den freien Deutschen macht zum Knecht.
Treu zueinander stehen wir
Im Unglück stark, drum sei’s Panier
Kornblum‘ im Eichenlaube
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD
❤84😍12⚡2
Bereit zum letzten Hieb
Sprecht nicht vom Frieden, da noch Niedertracht
Und Neid und Gier nach euern Gurgeln lauern.
Solang ihr einer Bestie Hoffnung macht,
Wird auch ihr Blutdurst ungebändigt dauern.
Sprecht von Versöhnung nicht zum tiefsten Haß,
Sprecht nicht von Liebe zum Vernichtungswillen.
Und macht das Mitleid euch die Augen naß --
Der Sieg wird alle, alle Schmerzen stillen!
Sie horchen fiebernd euerm Klagelaut
Und starren heiß nach euern Bettlerlippen.
Und wer von uns nach euerm Jammer schaut,
Dem fährt ihr Dolch von hinten in die Rippen.
Weh euch, wenn ihr an unsern Arm euch hängt:
Ihr rettet sie aus ihren schwersten Bangen!
Weh euch, wenn auch das Herz hinüber drängt,
Denn der Genickstoß wird euch dort empfangen!
Ermannt euch aus dem weinerlichen Krampf!
Nicht feig sein wegen kleinlicher Beschwerden!
Es gilt den Kampf ums Leben! Dieser Kampf
Muß durchgekämpft und durchgelitten werden!
Wir stehn bereit. Bereit zum letzten Hieb.
Den soll kein Locken und kein Winseln hemmen!
Drum, gute Hinterländler, seid so lieb:
Benehmt euch männlich! Nicht wie ekle Memmen!
-Karl Paumgartten (eigentlich Karl Huffnagl), geboren am 18.12.1872 in Wien – verstorben am 05.03.1927 ebenda-
@DeutscheDD
Sprecht nicht vom Frieden, da noch Niedertracht
Und Neid und Gier nach euern Gurgeln lauern.
Solang ihr einer Bestie Hoffnung macht,
Wird auch ihr Blutdurst ungebändigt dauern.
Sprecht von Versöhnung nicht zum tiefsten Haß,
Sprecht nicht von Liebe zum Vernichtungswillen.
Und macht das Mitleid euch die Augen naß --
Der Sieg wird alle, alle Schmerzen stillen!
Sie horchen fiebernd euerm Klagelaut
Und starren heiß nach euern Bettlerlippen.
Und wer von uns nach euerm Jammer schaut,
Dem fährt ihr Dolch von hinten in die Rippen.
Weh euch, wenn ihr an unsern Arm euch hängt:
Ihr rettet sie aus ihren schwersten Bangen!
Weh euch, wenn auch das Herz hinüber drängt,
Denn der Genickstoß wird euch dort empfangen!
Ermannt euch aus dem weinerlichen Krampf!
Nicht feig sein wegen kleinlicher Beschwerden!
Es gilt den Kampf ums Leben! Dieser Kampf
Muß durchgekämpft und durchgelitten werden!
Wir stehn bereit. Bereit zum letzten Hieb.
Den soll kein Locken und kein Winseln hemmen!
Drum, gute Hinterländler, seid so lieb:
Benehmt euch männlich! Nicht wie ekle Memmen!
-Karl Paumgartten (eigentlich Karl Huffnagl), geboren am 18.12.1872 in Wien – verstorben am 05.03.1927 ebenda-
@DeutscheDD
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