𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔅𝔞𝔯𝔟𝔞𝔯𝔢𝔫
𝔇𝔲 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔢𝔰 𝔎𝔦𝔫𝔡 𝔞𝔲𝔣 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢𝔪 𝔖𝔠𝔥𝔬ß,
𝔚𝔦𝔢 𝔪𝔞𝔥𝔫ſ𝔱 𝔇𝔲 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔩𝔢𝔦ſ𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔪𝔦𝔩𝔡
𝔄𝔫 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔢𝔦𝔤𝔫𝔢𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔞𝔥𝔢𝔦𝔪;
𝔚𝔦𝔢 ſ𝔠𝔥𝔞𝔲’ 𝔦𝔠𝔥 𝔦𝔥𝔯 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔰 𝔅𝔦𝔩𝔡.
𝔖𝔬 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 𝔳𝔬𝔯 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔢𝔫 𝔚𝔬𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔞𝔲𝔠𝔥
𝔐𝔢𝔦𝔫 𝔍ü𝔫𝔤ſ𝔱𝔢𝔰 𝔤𝔢𝔥𝔢𝔯𝔷𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢𝔴𝔦𝔢𝔤𝔱;
𝔖𝔢𝔦𝔱𝔡𝔢𝔪 𝔨𝔞𝔪 𝔡𝔢𝔯 ſ𝔠𝔥𝔴𝔢𝔯𝔢, 𝔡𝔢𝔯 𝔥𝔢𝔦𝔩𝔦𝔤𝔢 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔚𝔦𝔯 𝔥𝔞𝔟𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔨ä𝔪𝔭𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢ſ𝔦𝔢𝔤𝔱.
𝔇𝔢𝔦𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡, 𝔷𝔬𝔤 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔘𝔫𝔰 𝔣ü𝔥𝔯𝔱𝔢 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔩𝔢𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔡𝔦𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔩𝔞𝔠𝔥𝔱
𝔄𝔲𝔣 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔯 𝔚𝔞𝔩ſ𝔱𝔞𝔱𝔱 𝔷𝔲ſ𝔞𝔪𝔪𝔢𝔫 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔠𝔥
ℌ𝔞𝔟’ 𝔡𝔦𝔠𝔥 𝔲𝔪 𝔡𝔢𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯 𝔤𝔢𝔟𝔯𝔞𝔠𝔥𝔱.
𝔖𝔢𝔦 𝔯𝔲𝔥𝔦𝔤, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡; 𝔊𝔬𝔱𝔱 ſ𝔢𝔦 𝔪𝔦𝔱 𝔇𝔦𝔯,
𝔈𝔯 𝔣ü𝔥𝔯𝔢 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔷𝔲𝔯ü𝔠𝔨.
𝔑𝔦𝔢 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 ſ𝔬 𝔱𝔯𝔞𝔲𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔫𝔫𝔦𝔤 𝔤𝔢ſ𝔭ü𝔯𝔱
𝔇𝔢𝔰 ℌ𝔞𝔲ſ𝔢𝔰 ſ𝔬𝔫𝔫𝔦𝔤𝔢𝔰 𝔊𝔩ü𝔠𝔨!
-𝔊. 𝔏𝔞𝔡𝔢𝔫𝔡𝔬𝔯𝔣 1914-
@DeutscheDD
𝔇𝔲 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔢𝔰 𝔎𝔦𝔫𝔡 𝔞𝔲𝔣 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢𝔪 𝔖𝔠𝔥𝔬ß,
𝔚𝔦𝔢 𝔪𝔞𝔥𝔫ſ𝔱 𝔇𝔲 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔩𝔢𝔦ſ𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔪𝔦𝔩𝔡
𝔄𝔫 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔢𝔦𝔤𝔫𝔢𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔞𝔥𝔢𝔦𝔪;
𝔚𝔦𝔢 ſ𝔠𝔥𝔞𝔲’ 𝔦𝔠𝔥 𝔦𝔥𝔯 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔰 𝔅𝔦𝔩𝔡.
𝔖𝔬 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 𝔳𝔬𝔯 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔢𝔫 𝔚𝔬𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔞𝔲𝔠𝔥
𝔐𝔢𝔦𝔫 𝔍ü𝔫𝔤ſ𝔱𝔢𝔰 𝔤𝔢𝔥𝔢𝔯𝔷𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢𝔴𝔦𝔢𝔤𝔱;
𝔖𝔢𝔦𝔱𝔡𝔢𝔪 𝔨𝔞𝔪 𝔡𝔢𝔯 ſ𝔠𝔥𝔴𝔢𝔯𝔢, 𝔡𝔢𝔯 𝔥𝔢𝔦𝔩𝔦𝔤𝔢 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔚𝔦𝔯 𝔥𝔞𝔟𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔨ä𝔪𝔭𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢ſ𝔦𝔢𝔤𝔱.
𝔇𝔢𝔦𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡, 𝔷𝔬𝔤 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔘𝔫𝔰 𝔣ü𝔥𝔯𝔱𝔢 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔩𝔢𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔡𝔦𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔩𝔞𝔠𝔥𝔱
𝔄𝔲𝔣 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔯 𝔚𝔞𝔩ſ𝔱𝔞𝔱𝔱 𝔷𝔲ſ𝔞𝔪𝔪𝔢𝔫 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔠𝔥
ℌ𝔞𝔟’ 𝔡𝔦𝔠𝔥 𝔲𝔪 𝔡𝔢𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯 𝔤𝔢𝔟𝔯𝔞𝔠𝔥𝔱.
𝔖𝔢𝔦 𝔯𝔲𝔥𝔦𝔤, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡; 𝔊𝔬𝔱𝔱 ſ𝔢𝔦 𝔪𝔦𝔱 𝔇𝔦𝔯,
𝔈𝔯 𝔣ü𝔥𝔯𝔢 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔷𝔲𝔯ü𝔠𝔨.
𝔑𝔦𝔢 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 ſ𝔬 𝔱𝔯𝔞𝔲𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔫𝔫𝔦𝔤 𝔤𝔢ſ𝔭ü𝔯𝔱
𝔇𝔢𝔰 ℌ𝔞𝔲ſ𝔢𝔰 ſ𝔬𝔫𝔫𝔦𝔤𝔢𝔰 𝔊𝔩ü𝔠𝔨!
-𝔊. 𝔏𝔞𝔡𝔢𝔫𝔡𝔬𝔯𝔣 1914-
@DeutscheDD
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𝔚𝔞𝔰 𝔡𝔦𝔢 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔥𝔢𝔦𝔱 𝔧𝔢 𝔦𝔫 𝔎𝔲𝔫ſ𝔱, 𝔚𝔦ſſ𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔞𝔣𝔱, ℌ𝔞𝔫𝔡𝔢𝔩, 𝔊𝔢𝔴𝔢𝔯𝔟𝔢 𝔊𝔲𝔱𝔢𝔰 𝔲𝔫𝔡 𝔗𝔞𝔲𝔤𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔰 𝔢𝔯𝔣𝔞𝔥𝔯𝔢𝔫 𝔥𝔞𝔱, 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔫𝔲𝔯 𝔷𝔲𝔪 ℌ𝔢𝔦𝔩𝔢 𝔞𝔩𝔩𝔢𝔯 𝔣𝔬𝔩𝔤𝔢𝔫𝔡𝔢𝔫 ℨ𝔢𝔦𝔱𝔢𝔫 𝔣𝔞ſ𝔱 𝔲𝔫𝔳𝔢𝔯𝔱𝔦𝔩𝔤𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔞𝔲𝔣𝔟𝔢𝔴𝔞𝔥𝔯𝔱 𝔴𝔢𝔯𝔡𝔢𝔫, 𝔲𝔫𝔡 𝔴𝔞𝔰 𝔡𝔦𝔢 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔗ö𝔯𝔦𝔠𝔥𝔱𝔢𝔰 𝔲𝔫𝔡 𝔖𝔠𝔥𝔩𝔢𝔠𝔥𝔱𝔢𝔰 𝔱𝔞𝔱𝔢𝔫, 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔪𝔞𝔫 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔷𝔲𝔯 𝔚𝔞𝔯𝔫𝔲𝔫𝔤 𝔣ü𝔯 𝔡𝔦𝔢 ℨ𝔲𝔨𝔲𝔫𝔣𝔱 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔯 𝔖𝔠𝔥𝔯𝔦𝔣𝔱 𝔥𝔦𝔫𝔱𝔢𝔯𝔩𝔢𝔤𝔢𝔫!
— 𝔄𝔡𝔞𝔩𝔟𝔢𝔯𝔱 𝔖𝔱𝔦𝔣𝔱𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔞𝔪 23.10.1805 𝔦𝔫 𝔒𝔟𝔢𝔯𝔭𝔩𝔞𝔫 (𝔅ö𝔥𝔪𝔢𝔫) – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 28.01.1868 𝔦𝔫 𝔏𝔦𝔫𝔷 —
@DeutscheDD
— 𝔄𝔡𝔞𝔩𝔟𝔢𝔯𝔱 𝔖𝔱𝔦𝔣𝔱𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔞𝔪 23.10.1805 𝔦𝔫 𝔒𝔟𝔢𝔯𝔭𝔩𝔞𝔫 (𝔅ö𝔥𝔪𝔢𝔫) – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 28.01.1868 𝔦𝔫 𝔏𝔦𝔫𝔷 —
@DeutscheDD
👍50❤24👌5✍2
Klage um Deutschland
Ich klage um Deutschland, nicht weil es besiegt, zerstückt, entmachtet ist –
Ich klage, weil es sein Wesen preisgibt, weil es seine Seele verrät.
Ich klage um Deutschland, weil es seine Herkunft vergißt, um jenes Deutschland, wo ein Wort noch ein Wort, Recht Recht, Treue Treue, Verrat Verrat war, wo Korruption fremd und Opportunismus verächtlich war.
Wo Pflicht höher stand als Genuß.
Ich klage nicht um ein erträumtes, nie dagewesenes Land, sondern ein miterlebtes, was im Kaiserreich, der Weimarer Republik und trotz allem im Dritten Reich und danach noch vorhanden war und erst jetzt,
Jahr um Jahr entschwindet!
💐 -Friedrich Franz von Unruh, 16.04.1893 in Berlin – 16.05.1986 in Merzhausen bei Freiburg im Breisgau-
@DeutscheDD
Ich klage um Deutschland, nicht weil es besiegt, zerstückt, entmachtet ist –
Ich klage, weil es sein Wesen preisgibt, weil es seine Seele verrät.
Ich klage um Deutschland, weil es seine Herkunft vergißt, um jenes Deutschland, wo ein Wort noch ein Wort, Recht Recht, Treue Treue, Verrat Verrat war, wo Korruption fremd und Opportunismus verächtlich war.
Wo Pflicht höher stand als Genuß.
Ich klage nicht um ein erträumtes, nie dagewesenes Land, sondern ein miterlebtes, was im Kaiserreich, der Weimarer Republik und trotz allem im Dritten Reich und danach noch vorhanden war und erst jetzt,
Jahr um Jahr entschwindet!
💐 -Friedrich Franz von Unruh, 16.04.1893 in Berlin – 16.05.1986 in Merzhausen bei Freiburg im Breisgau-
@DeutscheDD
❤99👏20😢14
Ebenso wie ein Baum verdorren muß, wenn man ihm die Wurzeln nimmt, geht ein Volk zugrunde, das nicht seine Ahnen ehrt.
Es gilt, den deutschen Menschen wieder hineinzustellen in den ewigen göttlichen Kreislauf von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, von Vergehen, Sein und Werden, von Ahnen, Lebenden und Enkeln!
@DeutscheDD
Es gilt, den deutschen Menschen wieder hineinzustellen in den ewigen göttlichen Kreislauf von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, von Vergehen, Sein und Werden, von Ahnen, Lebenden und Enkeln!
@DeutscheDD
❤73💯33👏14⚡2👍1
Ihr wilden Gänse habt es gut,
Ihr ziehet frei und wohlgemuth
Von einem Strand zum andern Strand
Durch’s ganze liebe deutsche Land.
Uns zahmen Menschen geht’s nicht so,
Wir reisten gern’ auch frei und froh
Ununtersucht und unbekannt
Durch’s ganze liebe deutsche Land.
Kaum sind wir aber fort von Haus,
So muß auch schon der Paß heraus.
Wir werden niemals sorgenfrei
Vor lauter Mauth und Polizei.
O daß doch einer es erdenkt,
Wie man den Luftball sicher lenkt!
Hier hört nicht auf die Hudelei –
Nur in den Lüften sind wir frei!
-August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 02.04.1798 in Fallersleben,- 19.01.1874 in Corvey-
(Gemälde - „Einfallende Gänse“ von Rud. Schramm-Zittau)
@DeutscheDD
Ihr ziehet frei und wohlgemuth
Von einem Strand zum andern Strand
Durch’s ganze liebe deutsche Land.
Uns zahmen Menschen geht’s nicht so,
Wir reisten gern’ auch frei und froh
Ununtersucht und unbekannt
Durch’s ganze liebe deutsche Land.
Kaum sind wir aber fort von Haus,
So muß auch schon der Paß heraus.
Wir werden niemals sorgenfrei
Vor lauter Mauth und Polizei.
O daß doch einer es erdenkt,
Wie man den Luftball sicher lenkt!
Hier hört nicht auf die Hudelei –
Nur in den Lüften sind wir frei!
-August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 02.04.1798 in Fallersleben,- 19.01.1874 in Corvey-
(Gemälde - „Einfallende Gänse“ von Rud. Schramm-Zittau)
@DeutscheDD
❤63👍16💯6👏5🔥1
Spottet ja nicht des Kinds, wenn es mit Peitsch' und Sporn
Auf dem Rosse von Holz mutig und groß sich dünkt,
Denn, ihr Deutschen, auch ihr seid
Tatenarm und gedankenvoll.
Oder kommt, wie der Strahl aus dem Gewölke kommt,
Aus Gedanken die Tat? Leben die Bücher bald?
O ihr Lieben, so nehmt mich,
Daß ich büße die Lästerung!
-Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren am 20.03.1770 in Lauffen am Neckar – verstorben am 07.06.1843 in Tübingen-
@DeutscheDD
Auf dem Rosse von Holz mutig und groß sich dünkt,
Denn, ihr Deutschen, auch ihr seid
Tatenarm und gedankenvoll.
Oder kommt, wie der Strahl aus dem Gewölke kommt,
Aus Gedanken die Tat? Leben die Bücher bald?
O ihr Lieben, so nehmt mich,
Daß ich büße die Lästerung!
-Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren am 20.03.1770 in Lauffen am Neckar – verstorben am 07.06.1843 in Tübingen-
@DeutscheDD
❤32👏14💯13
Für des Volkes Gedeihen im Schutz des Reiches
für Freiheit und Frieden in Haus und Hof!
(Gemälde von Wolfgang Willrich)
@DeutscheDD
für Freiheit und Frieden in Haus und Hof!
(Gemälde von Wolfgang Willrich)
@DeutscheDD
❤89👍10🔥2🥰2👌2🤔1
Du bist wie Schill mit heiß entrücktem Mute,
Du lodernd Herz, dem Ziele zugeflogen,
Zu früh dem schweren kalten deutschen Blute,
Das deine Flammen noch nicht aufgesogen.
Was ausgereift und groß in dir schon ruhte,
Das trieb im Volk noch gärend-trübe Wogen;
Du aber maßest nach dem eignen Gute,-
So hat dein Siegfriedsglaube dich betrogen!
Doch wie einst Schill uns Ketten zu zerreißen
Und Freiheit mit dem Tod zu zahlen lehrte,
Ob kühle Weisheit auch sein Tun verdammte,
So schweißt das Feuer, das dein Werk entflammte,
Jetzt unser Wollen zum Befreiungsschwerte!
Einst sollst Du stolz uns deine Jünger heißen… 💐
-Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland-
@DeutscheDD
Du lodernd Herz, dem Ziele zugeflogen,
Zu früh dem schweren kalten deutschen Blute,
Das deine Flammen noch nicht aufgesogen.
Was ausgereift und groß in dir schon ruhte,
Das trieb im Volk noch gärend-trübe Wogen;
Du aber maßest nach dem eignen Gute,-
So hat dein Siegfriedsglaube dich betrogen!
Doch wie einst Schill uns Ketten zu zerreißen
Und Freiheit mit dem Tod zu zahlen lehrte,
Ob kühle Weisheit auch sein Tun verdammte,
So schweißt das Feuer, das dein Werk entflammte,
Jetzt unser Wollen zum Befreiungsschwerte!
Einst sollst Du stolz uns deine Jünger heißen… 💐
-Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland-
@DeutscheDD
❤63💯6🔥4👏3👌3🫡2
Un wat hadden wi denn dahn?
Nicks, gor nicks.
Blot in uns’ Versammlungen un unner vir Ogen hadden wi von Ding’ redt, de jetzt up apne Strat fri utschrigt warden, von Dütschlands Friheit und Einigkeit.
Äwer taum Handeln wiren wi tau swack, taum Schriwen tau dumm, dorum folgten wi de olle dütsche Mod’: wi redten blot doräwer!
Und was hatten wir denn getan?
Nichts, gar nichts.
Nur in unseren Versammlungen und unter vier Augen hatten wir von Dingen geredet, die jetzt auf offener Straße frei heraus geschrien werden, von Deutschlands Freiheit und Einigkeit.
Aber zum Handeln waren wir zu schwach, zum Schreiben zu dumm, darum folgten wir der alten deutschen Mode: wir redeten nur darüber!
-Fritz Reuter (Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter), geboren am 07.11.1810 in Stavenhagen - verstorben am 12.07.1874 in Eisenach-
@DeutscheDD
Nicks, gor nicks.
Blot in uns’ Versammlungen un unner vir Ogen hadden wi von Ding’ redt, de jetzt up apne Strat fri utschrigt warden, von Dütschlands Friheit und Einigkeit.
Äwer taum Handeln wiren wi tau swack, taum Schriwen tau dumm, dorum folgten wi de olle dütsche Mod’: wi redten blot doräwer!
Und was hatten wir denn getan?
Nichts, gar nichts.
Nur in unseren Versammlungen und unter vier Augen hatten wir von Dingen geredet, die jetzt auf offener Straße frei heraus geschrien werden, von Deutschlands Freiheit und Einigkeit.
Aber zum Handeln waren wir zu schwach, zum Schreiben zu dumm, darum folgten wir der alten deutschen Mode: wir redeten nur darüber!
-Fritz Reuter (Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter), geboren am 07.11.1810 in Stavenhagen - verstorben am 12.07.1874 in Eisenach-
@DeutscheDD
💯54❤16👏10🔥3😢3👍1
Verfluchtes Volk! kaum bist du frei,
So brichst du dich in dir selbst entzwei.
War nicht der Not, des Glücks genug?
Deutsch oder teutsch, du wirst nicht klug!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD
So brichst du dich in dir selbst entzwei.
War nicht der Not, des Glücks genug?
Deutsch oder teutsch, du wirst nicht klug!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD
💯63❤37😢27👍8✍6🥴1
Es kommt der deutsche Süden
Wir haben es oft gesungen
Dir, Deutschland, bleiben wir treu!
Nun sind die Schmerzen bezwungen,
die Tat erst macht uns frei.
Und bleibt auch Haus und Hof zurück
Auf unsrer Väter Scholle,
Grad aus nach Deutschland unser Blick
Mag kommen, was da wolle!
So reicht uns Eure Bruderhand
Wir sind ja deutsch geblieben.
Macht auf das Tor zum Vaterland
Es kommt der deutsche Süden!
-Karl Felderer, geboren am 17.05.1895 in Margreid - verstorben am 03.03.1989 in Bozen-
@DeutscheDD
Wir haben es oft gesungen
Dir, Deutschland, bleiben wir treu!
Nun sind die Schmerzen bezwungen,
die Tat erst macht uns frei.
Und bleibt auch Haus und Hof zurück
Auf unsrer Väter Scholle,
Grad aus nach Deutschland unser Blick
Mag kommen, was da wolle!
So reicht uns Eure Bruderhand
Wir sind ja deutsch geblieben.
Macht auf das Tor zum Vaterland
Es kommt der deutsche Süden!
-Karl Felderer, geboren am 17.05.1895 in Margreid - verstorben am 03.03.1989 in Bozen-
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🤝39❤35🥰10👍6⚡3🫡2
Bald ruft der Frühling fein: Werde!
Er ruft es hinaus in die Zeit.
Da blühet die wartende Erde
Und keimet in Fröhlichkeit.
Ihr könnt es immer verdrehen,
Durch die Welt hin schallt`s wie Gesang:
Eines Volkes Wollen und Flehen,
Seines Rechtes gewaltiger Drang.
Und wenn selbst die Toten auch schweigen,
Und lügt ihr die Lebenden tot,
Wir wollen die Farben euch zeigen,
Wir sind es: Schwarz, Weiß und Rot!
💐 -Klaus Johannes Groth, geboren am 24.04.1819 in Heide – verstorben am 01.06.1899 in Kiel-
@DeutscheDD
Er ruft es hinaus in die Zeit.
Da blühet die wartende Erde
Und keimet in Fröhlichkeit.
Ihr könnt es immer verdrehen,
Durch die Welt hin schallt`s wie Gesang:
Eines Volkes Wollen und Flehen,
Seines Rechtes gewaltiger Drang.
Und wenn selbst die Toten auch schweigen,
Und lügt ihr die Lebenden tot,
Wir wollen die Farben euch zeigen,
Wir sind es: Schwarz, Weiß und Rot!
💐 -Klaus Johannes Groth, geboren am 24.04.1819 in Heide – verstorben am 01.06.1899 in Kiel-
@DeutscheDD
❤76👏14💯9
HYMNE AN DEUTSCHLAND
Land des Glaubens, deutsches Land,
Land der Väter und der Erben,
Uns im Leben und im Sterben
Haus und Herberg’, Trost und Pfand,
Sei den Toten zum Gedächtnis,
Den Lebend’gen zum Vermächtnis,
Freudig vor der Welt bekannt,
Land des Glaubens, deutsches Land!
Land der Hoffnung, Heimatland,
Ob die Wetter, ob die Wogen
Über dich hinweggezogen,
Ob die Feuer dich verbrannt,
Du hast Hände, die da bauen,
Du hast Herzen, die vertrauen,
Lieb’ und Treue halten stand,
Land der Hoffnung, Heimatland!
Land der Liebe, Vaterland,
Heil’ger Grund, auf den sich gründet,
Was in Lieb’ und Leid verbündet
Herz mit Herzen, Hand mit Hand.
Frei, wie wir dir angehören
Und uns dir zu eigen schwören,
Schling’ um uns dein Friedensband,
Land der Liebe, Vaterland!
-Rudolf Alexander Schröder, 26.01.1878 in Bremen - 22.08.1962 in Bad Wiessee-
@DeutscheDD
vom Bundespräsidenten Heuss 1950 als neue Nationalhymne in Auftrag gegeben, zur Sylvesteransprache 50/51 uraufgeführt - am Widerstand des Deutschen Volkes und des Bundeskanzlers Adenauers gescheitert
Land des Glaubens, deutsches Land,
Land der Väter und der Erben,
Uns im Leben und im Sterben
Haus und Herberg’, Trost und Pfand,
Sei den Toten zum Gedächtnis,
Den Lebend’gen zum Vermächtnis,
Freudig vor der Welt bekannt,
Land des Glaubens, deutsches Land!
Land der Hoffnung, Heimatland,
Ob die Wetter, ob die Wogen
Über dich hinweggezogen,
Ob die Feuer dich verbrannt,
Du hast Hände, die da bauen,
Du hast Herzen, die vertrauen,
Lieb’ und Treue halten stand,
Land der Hoffnung, Heimatland!
Land der Liebe, Vaterland,
Heil’ger Grund, auf den sich gründet,
Was in Lieb’ und Leid verbündet
Herz mit Herzen, Hand mit Hand.
Frei, wie wir dir angehören
Und uns dir zu eigen schwören,
Schling’ um uns dein Friedensband,
Land der Liebe, Vaterland!
-Rudolf Alexander Schröder, 26.01.1878 in Bremen - 22.08.1962 in Bad Wiessee-
@DeutscheDD
vom Bundespräsidenten Heuss 1950 als neue Nationalhymne in Auftrag gegeben, zur Sylvesteransprache 50/51 uraufgeführt - am Widerstand des Deutschen Volkes und des Bundeskanzlers Adenauers gescheitert
❤58✍11👌7👏4
Meinem gefallenen Sohn
Mein Junge fiel in der Schlacht
In seiner Jugend Reinheit und Pracht.
Die Kugel hat ihm die Stirn zerschnitten,
Dann hat er noch drei Minuten gelitten,
Bis sie ihn haben
In fremder Erde begraben.
Sein Blut ist so kostbar, so gut und treu,
Das macht gewiß Deutschland von Feinden frei,
Das muß dem Siege zugute kommen,
Aber mir hat's meinen einzigen Jungen genommen,
Warte, mein Junge, ich komme bald
Zu dir in den heiligen Todeswald,
Wo Winde und Fahnentüchter wehn,
Wo Eichen zu euren Häuptern stehn.
Dort leg' ich mich hin,
Weil ich, mein Kind, deine Mutter bin.
Dann erzählst du leise von deiner Schlacht
Und wie tapfer du deine Sache gemacht!
🪦 -Martha Margarethe Martius, geboren am 11.05.1861 in Ratibor – verstorben am 26.04.1946 in Göttingen-
@DeutscheDD
Mein Junge fiel in der Schlacht
In seiner Jugend Reinheit und Pracht.
Die Kugel hat ihm die Stirn zerschnitten,
Dann hat er noch drei Minuten gelitten,
Bis sie ihn haben
In fremder Erde begraben.
Sein Blut ist so kostbar, so gut und treu,
Das macht gewiß Deutschland von Feinden frei,
Das muß dem Siege zugute kommen,
Aber mir hat's meinen einzigen Jungen genommen,
Warte, mein Junge, ich komme bald
Zu dir in den heiligen Todeswald,
Wo Winde und Fahnentüchter wehn,
Wo Eichen zu euren Häuptern stehn.
Dort leg' ich mich hin,
Weil ich, mein Kind, deine Mutter bin.
Dann erzählst du leise von deiner Schlacht
Und wie tapfer du deine Sache gemacht!
🪦 -Martha Margarethe Martius, geboren am 11.05.1861 in Ratibor – verstorben am 26.04.1946 in Göttingen-
@DeutscheDD
😢92❤37🫡7✍2🤨2
Man kann unter Heiden, wie bei Frommen,
schnell ins Gerede der Leute kommen.
Passiert dir das mal, dann sei nicht faul -
und stopfe diesen mit Gleichmut das Maul! 😉
-Peer-
@DeutscheDD
schnell ins Gerede der Leute kommen.
Passiert dir das mal, dann sei nicht faul -
und stopfe diesen mit Gleichmut das Maul! 😉
-Peer-
@DeutscheDD
👏73😁14👌12❤11💯11👍7
Es ist eine uralte List der Despotie, ihre Opfer zu schmähen und zu erniedrigen und ihre Unterdrückung zu rechtferigen!
-Marianne Adelaide Hedwig Dohm, geboren am 20.09.1831 in Berlin – 01.07.1919 ebenda-
@DeutscheDD
-Marianne Adelaide Hedwig Dohm, geboren am 20.09.1831 in Berlin – 01.07.1919 ebenda-
@DeutscheDD
❤65👍18💯12⚡4👏4
Krieg als Heilmittel. —
Matt und erbärmlich werdenden Völkern mag der Krieg als Heilmittel anzurathen sein:
falls sie nämlich durchaus noch fortleben wollen:
denn es giebt für die Völker-Schwindsucht auch eine Brutalitäts-Cur.
Das ewige Leben-wollen und Nicht-sterben-können ist aber selber schon ein Zeichen von Greisenhaftigkeit der Empfindung:
je voller und tüchtiger man lebt, um so schneller ist man bereit, das Leben für eine einzige gute Empfindung dahin zu geben.
Ein Volk, das so lebt und empfindet, hat die Kriege nicht nötig!
-Friedrich Wilhelm Nietzsche, geboren am 15.10.1844 in Röcken - verstorben am 25.08.1900 in Weimar-
@DeutscheDD
Matt und erbärmlich werdenden Völkern mag der Krieg als Heilmittel anzurathen sein:
falls sie nämlich durchaus noch fortleben wollen:
denn es giebt für die Völker-Schwindsucht auch eine Brutalitäts-Cur.
Das ewige Leben-wollen und Nicht-sterben-können ist aber selber schon ein Zeichen von Greisenhaftigkeit der Empfindung:
je voller und tüchtiger man lebt, um so schneller ist man bereit, das Leben für eine einzige gute Empfindung dahin zu geben.
Ein Volk, das so lebt und empfindet, hat die Kriege nicht nötig!
-Friedrich Wilhelm Nietzsche, geboren am 15.10.1844 in Röcken - verstorben am 25.08.1900 in Weimar-
@DeutscheDD
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