BERLIN
Wenn die Brücken, wenn die Bogen
von der Steppe aufgesogen
und die Burg im Sand verinnt,
wenn die Häuser leer geworden,
wenn die Heere und die Horden
über unseren Gräbern sind,
Eines kann man nicht vertreiben:
dieser Steine Male bleiben
Löwen noch im Wüstensand,
wenn die Mauern niederbrechen,
werden noch die Trümmer sprechen
von dem großen Abendland.
💐140.💐
-Gottfried Benn, 02.05.1886 in Mansfeld bei Putlitz - 07.07.1956 in Berlin-
@DeutscheDD
Wenn die Brücken, wenn die Bogen
von der Steppe aufgesogen
und die Burg im Sand verinnt,
wenn die Häuser leer geworden,
wenn die Heere und die Horden
über unseren Gräbern sind,
Eines kann man nicht vertreiben:
dieser Steine Male bleiben
Löwen noch im Wüstensand,
wenn die Mauern niederbrechen,
werden noch die Trümmer sprechen
von dem großen Abendland.
💐140.💐
-Gottfried Benn, 02.05.1886 in Mansfeld bei Putlitz - 07.07.1956 in Berlin-
@DeutscheDD
😢51💯19❤8🔥4
Der Kämpfer hat Wahrheit.
Der Kämpfer hat Recht.-
Der Kriecher ist immer des Irrtums Knecht!
-Gustav Arthur Gräser, geboren am 16.02.1879 in Kronstadt / Siebenbürgen – verstorben am 27.10.1958 in München-
@DeutscheDD
Der Kämpfer hat Recht.-
Der Kriecher ist immer des Irrtums Knecht!
-Gustav Arthur Gräser, geboren am 16.02.1879 in Kronstadt / Siebenbürgen – verstorben am 27.10.1958 in München-
@DeutscheDD
❤69👍29👏7🔥5👌5💯3
Weltensturm
Nun rast aus Westen und aus Osten
Auf uns der grimme Sturm heran!
Der wird viel Blut und Tränen kosten,
Der streckt uns manchen guten Mann
Wir Deutschen aber, eng verbunden,
Wie nie zuvor, ziehn in den Strauß,
Und warten unser Tod und Wunden
S c h w e r t e r h e r a u s!
Das ist das erste frohe Grauen,
Das unser glühend Herz durchbebt,
So einig und so groß zu schauen
Das Volk, das brausend sich erhebt!
Wir ahnen fromm den ew'gen Willen,
Der diesen Weltensturm beschwor,
Und beugen ihm das Haupt im Stillen
H e r z e n e m p o r!
Doch dann die Stirn gradaus im Grimme!
Da vorne steht, der uns bedroht!
Den frechen Gegner auf die Kimme!
Wir schleudern Wut, wir säen Tod.
Mit Schützenfeuer ihn bespien,
Fällt Reiter, ihn mit Roßgeschnaub,
Kartätscht ihn nieder, Batterien,
F e i n d i n d e n S t a u b!
-Walter Julius Gustav Bloem, geboren am 20.01.1868 in Elberfeld/Wuppertal – verstorben am 19.08.1951 in Lübeck-
@DeutscheDD
Nun rast aus Westen und aus Osten
Auf uns der grimme Sturm heran!
Der wird viel Blut und Tränen kosten,
Der streckt uns manchen guten Mann
Wir Deutschen aber, eng verbunden,
Wie nie zuvor, ziehn in den Strauß,
Und warten unser Tod und Wunden
S c h w e r t e r h e r a u s!
Das ist das erste frohe Grauen,
Das unser glühend Herz durchbebt,
So einig und so groß zu schauen
Das Volk, das brausend sich erhebt!
Wir ahnen fromm den ew'gen Willen,
Der diesen Weltensturm beschwor,
Und beugen ihm das Haupt im Stillen
H e r z e n e m p o r!
Doch dann die Stirn gradaus im Grimme!
Da vorne steht, der uns bedroht!
Den frechen Gegner auf die Kimme!
Wir schleudern Wut, wir säen Tod.
Mit Schützenfeuer ihn bespien,
Fällt Reiter, ihn mit Roßgeschnaub,
Kartätscht ihn nieder, Batterien,
F e i n d i n d e n S t a u b!
-Walter Julius Gustav Bloem, geboren am 20.01.1868 in Elberfeld/Wuppertal – verstorben am 19.08.1951 in Lübeck-
@DeutscheDD
❤50👍13🫡12🤝1
Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
Du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn' Ende wiederkehret.
An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne!
💐 -Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, geboren am 06. 05.1871 in München – verstorben am 31.03.1914 in Untermais-
@DeutscheDD
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
Du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn' Ende wiederkehret.
An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne!
💐 -Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, geboren am 06. 05.1871 in München – verstorben am 31.03.1914 in Untermais-
@DeutscheDD
❤71👏10
Mein Leben!
Ein Senken und Heben
Des Schiffes ohn' Rast und Ruh'
Dem Meere führt's zu
Mit jedem Wellenschlag Zeit
Und das Meer heißt:
Die Ewigkeit!
🪦 -Marie Feesche, geboren am 14.11.1871 in Hannover – verstorben am 07.05.1950 ebenda-
@DeutscheDD
Ein Senken und Heben
Des Schiffes ohn' Rast und Ruh'
Dem Meere führt's zu
Mit jedem Wellenschlag Zeit
Und das Meer heißt:
Die Ewigkeit!
🪦 -Marie Feesche, geboren am 14.11.1871 in Hannover – verstorben am 07.05.1950 ebenda-
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❤48👌8👍6
Dies Barbarentum ist das, was ich starke Rasse nenne, das Ewig-Kriegerische im Typus des Raubtieres Mensch. Es scheint oft nicht mehr da zu sein, aber es liegt sprungbereit in der Seele. Eine starke Herausforderung, und es hat den Feind unter sich. Es ist nur dort erstorben, wo der Pazifismus der späten Städte seinen Schlamm über die Generationen wälzt, den müden Wunsch nach Ruhe um jeden Preis, ausgenommen den des eigenen Lebens. Das ist die seelische Selbstentwaffnung nach der leiblichen durch Unfruchtbarkeit.
🪦90.🪦
-Oswald Spengler, geboren am 29.05.1880 in Blankenburg am Harz - verstorben am 08.05.1936 in München-
@DeutscheDD
🪦90.🪦
-Oswald Spengler, geboren am 29.05.1880 in Blankenburg am Harz - verstorben am 08.05.1936 in München-
@DeutscheDD
👏50🔥15❤10💯7👌5
Bauernart
Unser der Erde. Wir bauen das Feld.
Wir sind uns eigene Herrn.
Und was die harte Faust nicht hält,
Das mißt sie ebenso gern.
Eine Kate ist unser stolzes Haus,
Bücke dich, willst du hinein!
Doch auch kein Fremder treibt uns aus,
Steht wie aus Felsenstein.
Ein kernhaftes Weib und eine Schar
Halbflügge, kirschenrot,
Kühn, hart, mit windzerzaustem Haar,
Ums Künftige hat's nicht Not.
Wir sind uns Herrn und so ist's recht,
Wir haben Nacken von Stahl.
Ein rauh Geschlecht und keines Knecht,
Gesegnet tausendmal!
-Gustav Schüler, geboren am 27.01.1868 in Neureetz/Brandenburg – verstorben am 20.08.1938 in Bad Freienwalde/Oder-
@DeutscheDD
Unser der Erde. Wir bauen das Feld.
Wir sind uns eigene Herrn.
Und was die harte Faust nicht hält,
Das mißt sie ebenso gern.
Eine Kate ist unser stolzes Haus,
Bücke dich, willst du hinein!
Doch auch kein Fremder treibt uns aus,
Steht wie aus Felsenstein.
Ein kernhaftes Weib und eine Schar
Halbflügge, kirschenrot,
Kühn, hart, mit windzerzaustem Haar,
Ums Künftige hat's nicht Not.
Wir sind uns Herrn und so ist's recht,
Wir haben Nacken von Stahl.
Ein rauh Geschlecht und keines Knecht,
Gesegnet tausendmal!
-Gustav Schüler, geboren am 27.01.1868 in Neureetz/Brandenburg – verstorben am 20.08.1938 in Bad Freienwalde/Oder-
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❤56👏7👌4
Eine Mutter sein,
das ist ein schwer Ding,
es ist wohl die höchste Aufgabe im Menschenleben!
@DeutscheDD
das ist ein schwer Ding,
es ist wohl die höchste Aufgabe im Menschenleben!
@DeutscheDD
❤91💯29👏11⚡4🤝3
Ein Volk in Dankbarkeit vergißt den Namen nicht
So lang ein Held genannt ein deutsches Wort man spricht!
-Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg, geboren am 02.10.1847 in Posen – verstorben am 02.08.1934 auf Gut Neudeck in Ostpreußen-
@DeutscheDD
So lang ein Held genannt ein deutsches Wort man spricht!
-Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg, geboren am 02.10.1847 in Posen – verstorben am 02.08.1934 auf Gut Neudeck in Ostpreußen-
@DeutscheDD
❤68🫡16👏3👍2⚡1
Handle
besonnen,
meide
den Krieg
Ist er
begonnen,
stirb oder
sieg!
🪦 -Karl Wilhelm „Will“ Vesper, geboren am 11.10.1882 in Barmen – verstorben am 11.05.1962 auf Gut Triangel bei Gifhorn-
@DeutscheDD
besonnen,
meide
den Krieg
Ist er
begonnen,
stirb oder
sieg!
🪦 -Karl Wilhelm „Will“ Vesper, geboren am 11.10.1882 in Barmen – verstorben am 11.05.1962 auf Gut Triangel bei Gifhorn-
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🔥46💯38🫡17❤9⚡5
War die Henne zuerst? oder war das Ei vor der Henne?
Wer dies Rätsel erlöst, schlichtet den Streit um den Gott!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD
Wer dies Rätsel erlöst, schlichtet den Streit um den Gott!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD
👌36👏14❤11👍8🤣5🔥2
Die Heimat
Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom,
Von Inseln fernher, wenn er geerntet hat;
So käm auch ich zur Heimat, hätt ich
Güter so viele, wie Leid, geerntet.
Ihr teuren Ufer, die mich erzogen einst,
Stillt ihr der Liebe Leiden, versprecht ihr mir,
Ihr Wälder meiner Jugend, wenn ich
Komme, die Ruhe noch einmal wieder?
Am kühlen Bache, wo ich der Wellen Spiel,
Am Strome, wo ich gleiten die Schiffe sah,
Dort bin ich bald; euch, traute Berge,
Die mich behüteten einst, der Heimat
Verehrte sichre Grenzen, der Mutter Haus
Und liebender Geschwister Umarmungen
Begrüß ich bald und ihr umschließt mich,
Daß, wie in Banden, das Herz mir heile,
Ihr Treugebliebnen! aber ich weiß, ich weiß,
Der Liebe Leid, dies heilet so bald mir nicht,
Dies singt kein Wiegensang, den tröstend
Sterbliche singen, mir aus dem Busen.
Denn sie, die uns das himmlische Feuer leihn,
Die Götter schenken heiliges Leid uns auch,
Drum bleibe dies. Ein Sohn der Erde
Schein ich; zu lieben gemacht, zu leiden!
-Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren am 20.03.1770 in Lauffen am Neckar – verstorben am 07.06.1843 in Tübingen-
@DeutscheDD
Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom,
Von Inseln fernher, wenn er geerntet hat;
So käm auch ich zur Heimat, hätt ich
Güter so viele, wie Leid, geerntet.
Ihr teuren Ufer, die mich erzogen einst,
Stillt ihr der Liebe Leiden, versprecht ihr mir,
Ihr Wälder meiner Jugend, wenn ich
Komme, die Ruhe noch einmal wieder?
Am kühlen Bache, wo ich der Wellen Spiel,
Am Strome, wo ich gleiten die Schiffe sah,
Dort bin ich bald; euch, traute Berge,
Die mich behüteten einst, der Heimat
Verehrte sichre Grenzen, der Mutter Haus
Und liebender Geschwister Umarmungen
Begrüß ich bald und ihr umschließt mich,
Daß, wie in Banden, das Herz mir heile,
Ihr Treugebliebnen! aber ich weiß, ich weiß,
Der Liebe Leid, dies heilet so bald mir nicht,
Dies singt kein Wiegensang, den tröstend
Sterbliche singen, mir aus dem Busen.
Denn sie, die uns das himmlische Feuer leihn,
Die Götter schenken heiliges Leid uns auch,
Drum bleibe dies. Ein Sohn der Erde
Schein ich; zu lieben gemacht, zu leiden!
-Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren am 20.03.1770 in Lauffen am Neckar – verstorben am 07.06.1843 in Tübingen-
@DeutscheDD
❤53👍9⚡1🔥1🤝1
Antibarbarus
Sie schicken in die Lande
Der Wanderredner viel,
Zu künden uns’re Schande
Und unser frevles Spiel.
Wie wir den Bund zerrissen
Aus Lust der Teufelei –
Wir kennen’s längst und wissen
Die ganze Litanei!
Wir haben Haß gestiftet,
Auf daß die Eintracht sprießt,
Wir haben Brunnen vergiftet
Und Säuglinge gespießt.
Wir haben Wiegen begossen
Mit Öl und angesteckt,
Wir haben Frauen erschossen
Und Kirchen mit Blut befleckt.
Wir haben hilflose Knaben
Gewürgt, wo wir gekonnt,
Wir haben Wunden begraben,
Lebendig, hinter der Front.
Wir rissen die goldenen Tressen
Dem Sterbenden vom Leib,
Und trieben bei Teufelsmessen
Verbuhlten Zeitvertreib.
Wir spielten mit Qual und Jammer,
Mit Marterpfahl und Flamm’,
Der Teufel im Hexenhammer
War neben uns ein Lamm.
Nie hat die Höllenkohorte
So roh die Welt bekriegt –
Kürzer, mit einem Worte,
Ihr Herren: wir haben gesiegt!
Und wenn wir weiter siegen –
So tönt der Schreckensschrei –
Dann wird die Welt erliegen
Stinkender Barbarei.
Dann fällt dem blutigen Hasse
Zum Opfer, todesbereit,
Die britische Edelrasse,
Die Hellas jetzt „befreit“.
Dann werden gemeine Verführer
Der unterjochten Welt,
Wie Goethe, Kant und Dürer,
Als Götzen aufgestellt.
Dann zieh’n wir aus dummer Marotte
Selbst Russen zur Arbeit heran,
Dann zieh’n die Pariser Kokotte
Nicht mehr die Moden an.
Dann spielt man in Monte Kegel
In der einstigen Gaunerschul’,
Dann nimmt der englische Flegel
Im Gasthof die Beine vom Stuhl.
Dann räumt man Müll und Fäkalien
Von serbischen Straßen fort,
Dann lernt man sogar in Italien
Vielleicht zu halten sein Wort!
Das darf nicht sein! Als Nabel
Fühlt London sich der Welt;
Es hat das Maul und die Kabel,
Der Yankee gibt Waffen und Geld.
Und Gurkhas und Hottentotten
Peitscht’s in die Schlacht – juchhei,
Um endlich auszurotten
Die deutsche Barbarei.
-Ludwig Ehrenberger, geboren am 14.03.1878 in Graz, - verstorben am 30.11.1950 in Saalfelden-
@DeutscheDD
Sie schicken in die Lande
Der Wanderredner viel,
Zu künden uns’re Schande
Und unser frevles Spiel.
Wie wir den Bund zerrissen
Aus Lust der Teufelei –
Wir kennen’s längst und wissen
Die ganze Litanei!
Wir haben Haß gestiftet,
Auf daß die Eintracht sprießt,
Wir haben Brunnen vergiftet
Und Säuglinge gespießt.
Wir haben Wiegen begossen
Mit Öl und angesteckt,
Wir haben Frauen erschossen
Und Kirchen mit Blut befleckt.
Wir haben hilflose Knaben
Gewürgt, wo wir gekonnt,
Wir haben Wunden begraben,
Lebendig, hinter der Front.
Wir rissen die goldenen Tressen
Dem Sterbenden vom Leib,
Und trieben bei Teufelsmessen
Verbuhlten Zeitvertreib.
Wir spielten mit Qual und Jammer,
Mit Marterpfahl und Flamm’,
Der Teufel im Hexenhammer
War neben uns ein Lamm.
Nie hat die Höllenkohorte
So roh die Welt bekriegt –
Kürzer, mit einem Worte,
Ihr Herren: wir haben gesiegt!
Und wenn wir weiter siegen –
So tönt der Schreckensschrei –
Dann wird die Welt erliegen
Stinkender Barbarei.
Dann fällt dem blutigen Hasse
Zum Opfer, todesbereit,
Die britische Edelrasse,
Die Hellas jetzt „befreit“.
Dann werden gemeine Verführer
Der unterjochten Welt,
Wie Goethe, Kant und Dürer,
Als Götzen aufgestellt.
Dann zieh’n wir aus dummer Marotte
Selbst Russen zur Arbeit heran,
Dann zieh’n die Pariser Kokotte
Nicht mehr die Moden an.
Dann spielt man in Monte Kegel
In der einstigen Gaunerschul’,
Dann nimmt der englische Flegel
Im Gasthof die Beine vom Stuhl.
Dann räumt man Müll und Fäkalien
Von serbischen Straßen fort,
Dann lernt man sogar in Italien
Vielleicht zu halten sein Wort!
Das darf nicht sein! Als Nabel
Fühlt London sich der Welt;
Es hat das Maul und die Kabel,
Der Yankee gibt Waffen und Geld.
Und Gurkhas und Hottentotten
Peitscht’s in die Schlacht – juchhei,
Um endlich auszurotten
Die deutsche Barbarei.
-Ludwig Ehrenberger, geboren am 14.03.1878 in Graz, - verstorben am 30.11.1950 in Saalfelden-
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❤47🔥15🤗4😱3💯1
Unsern Kindern
Um euch ist's licht in dieser dunklen Zeit!
Ihr spielt den Krieg, den wir erleben müssen,
Und fragt verwundert, wie man weinen kann.
Ihr nehmt das Holzschwert und die alte Trommel
Und macht mobil und werdet General
Und bringt die Russen und die andern alle
An jedem neuen Tag von neuem um.
- Daß eure Väter und die großen Brüder
Fern auf der fremden Erde sich verbluten,
Das macht euch stolz und froh, gibt euch ein Recht,
Und euren Anteil an der großen Zeit.
- Und wenn in schweren Wettern Garben reifen,
Wenn eure Väter und die großen Brüder
Die harte Arbeit harten Muts getan,
Wird die Erinnerung an den großen Krieg
Und sein Erleben wie ein lichter Segen
In eures Friedens Alltag mit euch gehen
Und mahnend, stärkend euch zur Seite stehn,
Daß euren Kindern rein ihr weitergebt,
Was ihr in jungen Tagen stolz erlebt!
-Clara Prieß, geboren am 11.01.1865 in Solingen – verstorben am 16.01.1942 in Lübeck-
@DeutscheDD
Um euch ist's licht in dieser dunklen Zeit!
Ihr spielt den Krieg, den wir erleben müssen,
Und fragt verwundert, wie man weinen kann.
Ihr nehmt das Holzschwert und die alte Trommel
Und macht mobil und werdet General
Und bringt die Russen und die andern alle
An jedem neuen Tag von neuem um.
- Daß eure Väter und die großen Brüder
Fern auf der fremden Erde sich verbluten,
Das macht euch stolz und froh, gibt euch ein Recht,
Und euren Anteil an der großen Zeit.
- Und wenn in schweren Wettern Garben reifen,
Wenn eure Väter und die großen Brüder
Die harte Arbeit harten Muts getan,
Wird die Erinnerung an den großen Krieg
Und sein Erleben wie ein lichter Segen
In eures Friedens Alltag mit euch gehen
Und mahnend, stärkend euch zur Seite stehn,
Daß euren Kindern rein ihr weitergebt,
Was ihr in jungen Tagen stolz erlebt!
-Clara Prieß, geboren am 11.01.1865 in Solingen – verstorben am 16.01.1942 in Lübeck-
@DeutscheDD
❤48🫡13😢5🤝5⚡1
Deutscher Spruch auf den deutschen Stein
Das ist der deutsche Stein,
Von Trug und Falsch entblößt;
Wer an den Stein sich stößt,
Der kann kein Deutscher sein.
Das ist der deutsche Stein,
Mit Treu' und Mut betraut;
Wer auf den Stein nicht baut,
Das muß kein Deutscher sein.
Das ist der deutsche Stein,
In Not und Tod erprobt;
Und wer den Stein nicht lobt,
Das muß ein Welscher sein!
💐 -Friedrich Rückert, geboren am 16.05.1788 in Schweinfurt – verstorben am 31.01.1866 in Neuses-
@DeutscheDD
Das ist der deutsche Stein,
Von Trug und Falsch entblößt;
Wer an den Stein sich stößt,
Der kann kein Deutscher sein.
Das ist der deutsche Stein,
Mit Treu' und Mut betraut;
Wer auf den Stein nicht baut,
Das muß kein Deutscher sein.
Das ist der deutsche Stein,
In Not und Tod erprobt;
Und wer den Stein nicht lobt,
Das muß ein Welscher sein!
💐 -Friedrich Rückert, geboren am 16.05.1788 in Schweinfurt – verstorben am 31.01.1866 in Neuses-
@DeutscheDD
❤79🔥12💯3😍2👍1👌1
Die Germanische Heilkunde wird in dieser geistigen Mondlandschaft den Weg zurückweisen zu unseren intuitiven, individuellen Fähigkeiten, zu dem natürlich-biologischen Miteinander aller Lebewesen, das wir verloren haben!
💐 -Ryke Geerd Hamer, geboren am 17.05.1935 in Mettmann – verstorben am 02.07.2017 in Sandefjord, Norwegen-
@DeutscheDD
💐 -Ryke Geerd Hamer, geboren am 17.05.1935 in Mettmann – verstorben am 02.07.2017 in Sandefjord, Norwegen-
@DeutscheDD
❤82👍13⚡5👏3🥰2😡1
Die Frauen von Borgo
Die Frauen von Borgo sind nicht wie die andern;
Wenn die Männer im Sommer auf Arbeit auswandern,
Dann gehn sie allein mit Sense und Spaten
Und machen die Ernte des Dorfes geraten.
Sie schleppen die Hucken voll Erde zu Berge,
Zimmern sich selbst ihre Wiegen und Särge,
Gebären Kinder beim Schaffen der Hände
Und steigen im türmigen Felsengewände
Großschrittig verstiegenen Tieren nach;
Sie haben den Tag an die Arbeit gebunden
Und ruhn in den Nächten nur wenige Stunden
Unter dem strohenen Hüttendach.
Sie lieben viel mehr als die Männer die Erde
Und tragen für sie all und jede Beschwerde.
Im Fluch und Gebete nur immer ein Denken:
Was kann ich der Heimat an Liebe schenken.
In ihren Gesichtern ist es geschnitten
Was sie für den heiligen Boden gelitten.
Darum, als der Welsche vom Teufel besessen
Sich will in den Frieden der Berge einfressen,
Den Almen und Hütten des Dorfes nah,
Umgürtet es schon eine fleischerne Mauer;
Es stehn, eine jede ein eiserner Bauer
Im Kittel, die Frauen von Borgo da.
Sie schießen aus Felsengerölle und Spalten
Und haben zwei Tage die Gründe gehalten
Im feurigen Spucktanz der stürmenden Reihen,
Im stählernen Anprall und Kugelspeien;
Brach wo der Feind durch die Enge der Leiber,
Da sausten die Sensen und Äxte der Weiber
Herab auf die stürmenden Köpfe und Rücken
Und schlugen dem Tod eine blutige Brücken.
Zwei Tag, zwei Nächte stand alles in Glut,
Dann schlug eine Kugel durchs letzte der Mieder
Und es rauschte und brauste zum Tale hernieder
Der Frauen von Borgo heiliges Blut!
-Alfons Maria Petzold, geboren am 24.09.1882 in Fünfhaus – verstorben am 25.01.1923 in Kitzbühel-
@DeutscheDD
Die Frauen von Borgo sind nicht wie die andern;
Wenn die Männer im Sommer auf Arbeit auswandern,
Dann gehn sie allein mit Sense und Spaten
Und machen die Ernte des Dorfes geraten.
Sie schleppen die Hucken voll Erde zu Berge,
Zimmern sich selbst ihre Wiegen und Särge,
Gebären Kinder beim Schaffen der Hände
Und steigen im türmigen Felsengewände
Großschrittig verstiegenen Tieren nach;
Sie haben den Tag an die Arbeit gebunden
Und ruhn in den Nächten nur wenige Stunden
Unter dem strohenen Hüttendach.
Sie lieben viel mehr als die Männer die Erde
Und tragen für sie all und jede Beschwerde.
Im Fluch und Gebete nur immer ein Denken:
Was kann ich der Heimat an Liebe schenken.
In ihren Gesichtern ist es geschnitten
Was sie für den heiligen Boden gelitten.
Darum, als der Welsche vom Teufel besessen
Sich will in den Frieden der Berge einfressen,
Den Almen und Hütten des Dorfes nah,
Umgürtet es schon eine fleischerne Mauer;
Es stehn, eine jede ein eiserner Bauer
Im Kittel, die Frauen von Borgo da.
Sie schießen aus Felsengerölle und Spalten
Und haben zwei Tage die Gründe gehalten
Im feurigen Spucktanz der stürmenden Reihen,
Im stählernen Anprall und Kugelspeien;
Brach wo der Feind durch die Enge der Leiber,
Da sausten die Sensen und Äxte der Weiber
Herab auf die stürmenden Köpfe und Rücken
Und schlugen dem Tod eine blutige Brücken.
Zwei Tag, zwei Nächte stand alles in Glut,
Dann schlug eine Kugel durchs letzte der Mieder
Und es rauschte und brauste zum Tale hernieder
Der Frauen von Borgo heiliges Blut!
-Alfons Maria Petzold, geboren am 24.09.1882 in Fünfhaus – verstorben am 25.01.1923 in Kitzbühel-
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Die Wurzel aller Sittlichkeit ist die Selbstbeherrschung,
die Selbstüberwindung,
die Unterordnung seiner selbstsüchtigen Triebe unter den Begriff des Ganzen!
💐 -Johann Gottlieb Fichte, geboren am 19.05.1762 in Rammenau – verstorben am 29.01.1814 in Berlin-
@DeutscheDD
die Selbstüberwindung,
die Unterordnung seiner selbstsüchtigen Triebe unter den Begriff des Ganzen!
💐 -Johann Gottlieb Fichte, geboren am 19.05.1762 in Rammenau – verstorben am 29.01.1814 in Berlin-
@DeutscheDD
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