Forwarded from IMPFOPFERARCHIV
Wissenschaftler zu Corona: Aufruf zur öffentlichen Diskussion
Fünf Professoren fordern die deutschen Forschungseinrichtungen auf, die Rolle des Robert-Koch-Instituts zu diskutieren. Der Aufruf im Wortlaut.
Aufruf zur öffentlichen Diskussion und Bitte um Stellungnahme:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind eine Gruppe von Chemie- und Physik-Universitätsprofessoren, die, wie alle anderen Wissenschaftler auch, den Grundsätzen der guten wissenschaftlichen Praxis verpflichtet sind, vor diesem Hintergrund jedoch die Entwicklungen der letzten Jahre am Robert Koch-Institut (RKI) mit Sorge beobachten.
Auf seiner Homepage fasst das RKI seine Forschungsagenda zusammen: „Das Robert Koch-Institut ist das nationale Public-Health-Institut und trägt wesentlich zum Gesundheitsschutz in Deutschland bei. Seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beobachten und bewerten gesundheitliche Trends und Risiken in der Bevölkerung. Darauf basierend erstellen sie Empfehlungen und Handlungsvorschläge für die Politik und verschiedene Akteure im Gesundheitswesen. Auf diese Weise trägt das Institut dazu bei, gesundheitliche Krisen zu meistern – oder bestenfalls ganz zu verhindern.“ Alle Beschäftigte des RKI sind „verpflichtet, sich im Rahmen ihrer Tätigkeit an die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis zu halten“. Dazu gehört es u.a. „lege artis zu arbeiten“ sowie „Resultate zu dokumentieren und alle Ergebnisse konsequent selbst anzuzweifeln“. Gleichzeitig ist das RKI dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gegenüber weisungsgebunden.
Im Rahmen der Corona-Krise ist es nun tatsächlich zu Weisungen des BMG gekommen, die die veröffentlichte wissenschaftliche Einschätzung und sich daraus ergebende Empfehlungen und Handlungsvorschläge auf unwissenschaftliche Art und Weise (nicht lege artis) beeinflusst haben, wie es in den sogenannten RKI-Protokollen dokumentiert ist und wir es in einem Artikel in der Berliner Zeitung vom 23.09.2024 zum Ausdruck gebracht haben.
Wir haben den Bundesgesundheitsminister gefragt, wie viele Mitarbeiter aufgrund dieses eklatanten Verstoßes gegen die eigenen Regeln des RKI remonstriert haben. Wir haben vom Minister eine Antwort erhalten, die jedoch keine Informationen zu den Remonstrationen am RKI enthalten hat. Zwischenzeitlich wurde allerdings auf eine schriftliche Anfrage aus dem Bundestag vom Parlamentarischen Staatssekretär Prof. Edgar Franke mitgeteilt, dass es in den Jahren 2018 bis zur Anfrage im November 2024 im RKI keine Remonstrationen gegeben hat.
Wir fragen uns nun, was der Grund dafür ist, dass kein Mitarbeiter des RKI remonstriert hat. Könnte es sein, dass sich die Wissenschaftler nicht in der Lage gesehen haben, sich dem Druck aus der Politik zu erwehren, ohne die Arbeitsstelle und damit die eigene Lebensgrundlage zu gefährden? Zugegebenermaßen bleibt uns unklar, ob eine Remonstration durch die Wissenschaftler des RKI überhaupt angezeigt war. Denn was wiegt stärker, die Verpflichtung sich an die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis zu halten oder den Weisungen des Ministeriums nachzugeben? Die rechtliche Klärung dieser Frage wäre sicher interessant, allerdings ist uns wichtiger zu fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, diesen Zwiespalt durch die Trennung der wissenschaftlichen Arbeit des RKI von einer nachgelagerten politischen Einordnung/Berücksichtigung der Ergebnisse aufzulösen.
Kann es also überhaupt zielführend sein, eine Einrichtung, die den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet ist, die Aufgabe zu geben, Empfehlungen und Handlungsvorschläge für die Politik zu erarbeiten und zu publizieren, wenn diese Empfehlungen und Handlungsvorschläge vor der Veröffentlichung durch Weisungen der Regierung manipuliert werden können?
https://archive.ph/JOAsm
🅰️🅱️🅾️ https://t.me/impfopferarchiv
Fünf Professoren fordern die deutschen Forschungseinrichtungen auf, die Rolle des Robert-Koch-Instituts zu diskutieren. Der Aufruf im Wortlaut.
Aufruf zur öffentlichen Diskussion und Bitte um Stellungnahme:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind eine Gruppe von Chemie- und Physik-Universitätsprofessoren, die, wie alle anderen Wissenschaftler auch, den Grundsätzen der guten wissenschaftlichen Praxis verpflichtet sind, vor diesem Hintergrund jedoch die Entwicklungen der letzten Jahre am Robert Koch-Institut (RKI) mit Sorge beobachten.
Auf seiner Homepage fasst das RKI seine Forschungsagenda zusammen: „Das Robert Koch-Institut ist das nationale Public-Health-Institut und trägt wesentlich zum Gesundheitsschutz in Deutschland bei. Seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beobachten und bewerten gesundheitliche Trends und Risiken in der Bevölkerung. Darauf basierend erstellen sie Empfehlungen und Handlungsvorschläge für die Politik und verschiedene Akteure im Gesundheitswesen. Auf diese Weise trägt das Institut dazu bei, gesundheitliche Krisen zu meistern – oder bestenfalls ganz zu verhindern.“ Alle Beschäftigte des RKI sind „verpflichtet, sich im Rahmen ihrer Tätigkeit an die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis zu halten“. Dazu gehört es u.a. „lege artis zu arbeiten“ sowie „Resultate zu dokumentieren und alle Ergebnisse konsequent selbst anzuzweifeln“. Gleichzeitig ist das RKI dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gegenüber weisungsgebunden.
Im Rahmen der Corona-Krise ist es nun tatsächlich zu Weisungen des BMG gekommen, die die veröffentlichte wissenschaftliche Einschätzung und sich daraus ergebende Empfehlungen und Handlungsvorschläge auf unwissenschaftliche Art und Weise (nicht lege artis) beeinflusst haben, wie es in den sogenannten RKI-Protokollen dokumentiert ist und wir es in einem Artikel in der Berliner Zeitung vom 23.09.2024 zum Ausdruck gebracht haben.
Wir haben den Bundesgesundheitsminister gefragt, wie viele Mitarbeiter aufgrund dieses eklatanten Verstoßes gegen die eigenen Regeln des RKI remonstriert haben. Wir haben vom Minister eine Antwort erhalten, die jedoch keine Informationen zu den Remonstrationen am RKI enthalten hat. Zwischenzeitlich wurde allerdings auf eine schriftliche Anfrage aus dem Bundestag vom Parlamentarischen Staatssekretär Prof. Edgar Franke mitgeteilt, dass es in den Jahren 2018 bis zur Anfrage im November 2024 im RKI keine Remonstrationen gegeben hat.
Wir fragen uns nun, was der Grund dafür ist, dass kein Mitarbeiter des RKI remonstriert hat. Könnte es sein, dass sich die Wissenschaftler nicht in der Lage gesehen haben, sich dem Druck aus der Politik zu erwehren, ohne die Arbeitsstelle und damit die eigene Lebensgrundlage zu gefährden? Zugegebenermaßen bleibt uns unklar, ob eine Remonstration durch die Wissenschaftler des RKI überhaupt angezeigt war. Denn was wiegt stärker, die Verpflichtung sich an die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis zu halten oder den Weisungen des Ministeriums nachzugeben? Die rechtliche Klärung dieser Frage wäre sicher interessant, allerdings ist uns wichtiger zu fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, diesen Zwiespalt durch die Trennung der wissenschaftlichen Arbeit des RKI von einer nachgelagerten politischen Einordnung/Berücksichtigung der Ergebnisse aufzulösen.
Kann es also überhaupt zielführend sein, eine Einrichtung, die den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet ist, die Aufgabe zu geben, Empfehlungen und Handlungsvorschläge für die Politik zu erarbeiten und zu publizieren, wenn diese Empfehlungen und Handlungsvorschläge vor der Veröffentlichung durch Weisungen der Regierung manipuliert werden können?
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Liebe Zuschauer, heute, 05.12.24 20:00 DÜ! "DC am Abend"
odysee
https://odysee.com/@Digitaler.Chronist:8/05.12.24_DC_am_Abend:5
YouTube DC-TV
https://www.youtube.com/live/lea5rNRbF88
Netzseite
https://www.digitaler-chronist.com/direktuebertragung/direktuebertragung-jetzt/
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https://rumble.com/user/DigitalerChronist/live
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Odysee
Aufzeichnung vom 05.12.24 DC am Abend
Liebe Zuschauer, auf einen lockeren Abend.
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Forwarded from Rehrüde 🦌♂️
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Der Meister der gepflegten und sachlichen Medienanalyse, rezitiert einen Beitrag des RND im ,,Taiwan Style,,. 🤣
Auszug aus der DÜ vom 05.12.24
,,DC am Abend,,
Auszug aus der DÜ vom 05.12.24
,,DC am Abend,,
😁134🤣40🤡8🆒3
Liebe Zuschauer, die Aufzeichnung der Direktübertragung vom 05.12.24 20:00 DÜ! "DC am Abend" ist auf unserer Netzseite und auf unseren Kanälen abrufbar!
Odysee braucht heute ein bisschen, deshalb kein Verweis.
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https://youtube.com/live/lea5rNRbF88
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https://odysee.com/@Digitaler.Chronist:8/03.12.24_Twitter-Raum_mit_Ganesha_Anzeigenflut_Ist_die_Schere_im_Kopf_da:c
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https://www.digitaler-chronist.com/direktuebertragung/die-aufzeichnungen-der-direktuebertragungen
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Aufzeichnung vom 05.12.24 DC am Abend
Liebe Zuschauer, auf einen lockeren Abend.
Euer Thomas
Netzseite:
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Bitte abonniert unsere Alternativ-Kanäle odysee, Bitchute, rumble:
https://odysee.com/@Digitaler.Chronist:8
https://www.bitchute.com/channel/TIIWbiMf6vvT/…
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Liebe Zuschauer, die neueste Ausgabe des Salongesprächs ist auf unseren Kanälen und auf unserer Netzseite abrufbar.
Salongespräch 214 - Kein Erlöser, nur deine eigene geistige Souveränität wird dich befreien!
https://youtu.be/6vkCHydAmM8
https://t.me/DC_Mediathek/1570
https://x.com/digitalerc/status/1865078751798640695?s=46&t=-nrPolAOArubyg5SYERRsQ
https://www.digitaler-chronist.com/salongespraech/
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Salongespräch 214 - Kein Erlöser, nur deine eigene geistige Souveränität wird dich befreien!
Liebe Zuschauer, willkommen zur Ausgabe 214 unseres Salongesprächs.
Illusion Spielzeug der Wahrheit (Deutsch) Taschenbuch von Mike Michaels (Autor)
https://www.amazon.de/Illusion-Spielzeug-Wahrheit-Mike-Michaels/dp/B08JVKGQ14
Unsere Videos als Hörbeitrag…
Illusion Spielzeug der Wahrheit (Deutsch) Taschenbuch von Mike Michaels (Autor)
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Forwarded from IMPFOPFERARCHIV
Sie können die Wahrheit nicht ertragen.
In aller Öffentlichkeit der Lüge überführt. Auch wenn es gedauert hat, kommt es ans Licht.
P.S. ( was wurde übrigens aus dem Doktor-Titel des Herren ? Man hört gar nichts mehr ? )
Drosten platzt der Kragen
"Ihr Verhalten ist hinterhältig": Virologen-Streit eskaliert
Der Umgang mit dem Coronavirus ist ein hochumstrittenes Thema. Zwist herrscht dabei auch zwischen manchen Virologen. Ein Streit auf X ist jetzt eskaliert.
Knapp vier Jahre sind nun vergangen, seitdem Deutschland am 16. Dezember 2020 in den zweiten Lockdown der Corona-Pandemie gegangen ist. Das öffentliche Leben lag über Weihnachten und Neujahr weitgehend still. Auch Kitas und Schulen wurden bis zum 10. Januar 2021 geschlossen.
Die Aufarbeitung der Corona-Politik und einzelner Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie sind noch immer ein großer Streitpunkt in der Politik und unter Fachleuten. Die Debatte ist nun um ein Kapitel reicher: Die beiden Virologen Christian Drosten und Jonas Schmidt-Chanasit haben sich auf X ein hitziges Wortgefecht über die Rolle Drostens während der Pandemie geliefert.
Schmidt-Chanasit fordert Drosten heraus
"'Wir meinten, es besser als andere zu wissen, lagen aber dramatisch falsch.' Die Frage ist: Warum wurden diejenigen Stimmen, die richtig lagen, nicht gehört?", schrieb Schmidt-Chanasit am vergangenen Montag auf der Plattform und setzte dazu das Schlagwort "#Drosten".
Schmidt-Chanasit zitierte in dem Beitrag offenbar aus einer Stellungnahme, die der FDP-Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki am selben Tag auf seiner Website veröffentlicht hatte. Kubicki hatte sich darin zu einem Streit geäußert, den er zuvor mit dem ehemaligen Vorsitzenden des deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, zum Wirken des Gremiums während der Corona-Pandemie geführt hatte. "Das 'Wir wussten es nicht besser' (oder: 'unterschiedliche Governance-Einschätzungen in unterschiedlichen Pandemie-Phasen'), muss daher eigentlich lauten: 'Wir meinten, es besser als andere zu wissen, lagen aber dramatisch falsch'", schrieb Kubicki darin
"Gerne, lieber Christian"
Christian Drosten fühlte sich von Schmidt-Chanasits Beitrag offenbar herausgefordert und fragte ihn am vergangenen Mittwoch, wo er konkret glaube, richtig gelegen zu haben, und wo er meine, nicht gehört worden zu sein.
"Gerne, lieber Christian", schrieb Schmidt-Chanasit daraufhin an Drosten, der ihn zuvor gesiezt hatte. "Während Du z. B. 2020 in einem Preprint vor der Öffnung der Schulen gewarnt hast und später für Impfungen bei gesunden Kindern unter 12 Jahren gegen die STIKO-Empfehlung (Ständige Impf-Kommission, Anm. der Red.) plädiert hast, habe ich von Anfang an für offene Schulen, besseren Schutz der Vulnerablen & gegen gesellschaftliche Spaltung plädiert." Dafür aber habe er "massive Kritik" einstecken müssen. Heute hingegen würden seine Vorschläge als richtig gelten – "leider zu spät"
Schmidt-Chanasit kritisiert Drosten für TV-Beitrag
Drosten aber ließ das nicht auf sich sitzen. "Herr Schmidt-Chanasit hatte also zum Schulthema eine unterdrückte Meinung", antwortete der Virologe und verlinkte dazu eine Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie aus dem August 2020. Diese hatte auch Schmidt-Chanasit unterzeichnet. Darin sprachen sich die Experten für eine Offenhaltung der Schulen im kommenden Winter aus. Die Argumentation: Eine Covid-Erkrankung bei Kindern verlaufe zumeist glimpflicher als bei Erwachsenen. Zudem sei es wichtiger, Neuinfektionen im privaten Umfeld zu verhindern, um die Eintragung des Virus in Schulen zu stoppen.
Ferner forderte Drosten einen Beleg dafür, dass er "gegen eine bestehende Stiko-Empfehlung zur Impfung gesunder Kinder unter 12 Jahren geraten" habe. Den lieferte Schmidt-Chanasit seiner Ansicht nach direkt
https://archive.ph/6HyFD
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In aller Öffentlichkeit der Lüge überführt. Auch wenn es gedauert hat, kommt es ans Licht.
P.S. ( was wurde übrigens aus dem Doktor-Titel des Herren ? Man hört gar nichts mehr ? )
Drosten platzt der Kragen
"Ihr Verhalten ist hinterhältig": Virologen-Streit eskaliert
Der Umgang mit dem Coronavirus ist ein hochumstrittenes Thema. Zwist herrscht dabei auch zwischen manchen Virologen. Ein Streit auf X ist jetzt eskaliert.
Knapp vier Jahre sind nun vergangen, seitdem Deutschland am 16. Dezember 2020 in den zweiten Lockdown der Corona-Pandemie gegangen ist. Das öffentliche Leben lag über Weihnachten und Neujahr weitgehend still. Auch Kitas und Schulen wurden bis zum 10. Januar 2021 geschlossen.
Die Aufarbeitung der Corona-Politik und einzelner Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie sind noch immer ein großer Streitpunkt in der Politik und unter Fachleuten. Die Debatte ist nun um ein Kapitel reicher: Die beiden Virologen Christian Drosten und Jonas Schmidt-Chanasit haben sich auf X ein hitziges Wortgefecht über die Rolle Drostens während der Pandemie geliefert.
Schmidt-Chanasit fordert Drosten heraus
"'Wir meinten, es besser als andere zu wissen, lagen aber dramatisch falsch.' Die Frage ist: Warum wurden diejenigen Stimmen, die richtig lagen, nicht gehört?", schrieb Schmidt-Chanasit am vergangenen Montag auf der Plattform und setzte dazu das Schlagwort "#Drosten".
Schmidt-Chanasit zitierte in dem Beitrag offenbar aus einer Stellungnahme, die der FDP-Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki am selben Tag auf seiner Website veröffentlicht hatte. Kubicki hatte sich darin zu einem Streit geäußert, den er zuvor mit dem ehemaligen Vorsitzenden des deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, zum Wirken des Gremiums während der Corona-Pandemie geführt hatte. "Das 'Wir wussten es nicht besser' (oder: 'unterschiedliche Governance-Einschätzungen in unterschiedlichen Pandemie-Phasen'), muss daher eigentlich lauten: 'Wir meinten, es besser als andere zu wissen, lagen aber dramatisch falsch'", schrieb Kubicki darin
"Gerne, lieber Christian"
Christian Drosten fühlte sich von Schmidt-Chanasits Beitrag offenbar herausgefordert und fragte ihn am vergangenen Mittwoch, wo er konkret glaube, richtig gelegen zu haben, und wo er meine, nicht gehört worden zu sein.
"Gerne, lieber Christian", schrieb Schmidt-Chanasit daraufhin an Drosten, der ihn zuvor gesiezt hatte. "Während Du z. B. 2020 in einem Preprint vor der Öffnung der Schulen gewarnt hast und später für Impfungen bei gesunden Kindern unter 12 Jahren gegen die STIKO-Empfehlung (Ständige Impf-Kommission, Anm. der Red.) plädiert hast, habe ich von Anfang an für offene Schulen, besseren Schutz der Vulnerablen & gegen gesellschaftliche Spaltung plädiert." Dafür aber habe er "massive Kritik" einstecken müssen. Heute hingegen würden seine Vorschläge als richtig gelten – "leider zu spät"
Schmidt-Chanasit kritisiert Drosten für TV-Beitrag
Drosten aber ließ das nicht auf sich sitzen. "Herr Schmidt-Chanasit hatte also zum Schulthema eine unterdrückte Meinung", antwortete der Virologe und verlinkte dazu eine Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie aus dem August 2020. Diese hatte auch Schmidt-Chanasit unterzeichnet. Darin sprachen sich die Experten für eine Offenhaltung der Schulen im kommenden Winter aus. Die Argumentation: Eine Covid-Erkrankung bei Kindern verlaufe zumeist glimpflicher als bei Erwachsenen. Zudem sei es wichtiger, Neuinfektionen im privaten Umfeld zu verhindern, um die Eintragung des Virus in Schulen zu stoppen.
Ferner forderte Drosten einen Beleg dafür, dass er "gegen eine bestehende Stiko-Empfehlung zur Impfung gesunder Kinder unter 12 Jahren geraten" habe. Den lieferte Schmidt-Chanasit seiner Ansicht nach direkt
https://archive.ph/6HyFD
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