Digitaler Chronist
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Wir freuen uns auf den Abend mit Euch und unserem Gast Robert Korr.
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Der Jimmy ruht an der Heizung.
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Interessante Aha-Momente im Gespräch mit Robert Korr - Dank an unseren Gesprächspartner und an aktuell knapp 11.000 Zuschauer auf allen Plattformen!
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Forwarded from BLOG-M 🌞
https://www.youtube.com/watch?v=zsS25McIQrU

...ein verspätetes "Guten Morgen" 😀 zum 1.4.

Die VOLITION kommt

01.-04. Mai 2025

4 Tage - 19 Referenten - 1 Erlebnis

🔛Anmeldung und Buchung:
www.volition14.at

🔛Volition Telegram:
https://t.me/EventVolition

🔛Fahrgemeinschaften, Übernachtung, Orga:
https://t.me/+QXREUBtq4oQ1ZDZi

...jetzt erst recht...

Mit dabei diesmal:

Kathrin Meerle Meyer
Diana Meyer
C.H.R.I.S.
Catherine Thurner
Prof. Franz Hörmann
Harald Kautz
Digitaler Chronist
Nancy Mandody
Veikko Stölzer
Jana Iger
Bertrand Stern
Susanne Lohrey
Philip Kunisch
Richard, der weiße Wolf
Astrid Wunderle
Anthony Anhalt
Frank-Robert Belewsky
Dr. Med Ingfried Hobert

und Michael (Blog-M)

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Forwarded from IMPFOPFERARCHIV
Die betreffenden Mauelhuren haben doch fast alle mitgemacht. Also welche Aufklärung kann und will man da ernsthaft erwarten ?

Warum Juristen bei der Aufarbeitung der Corona-Politik versagen


Nicht die Corona-Maßnahmen als solche, sondern das mit diesen verbundene Unrecht hat sich tief in die Seelen der betroffenen Menschen gebrannt. Eine Aufarbeitung der Corona-Zeit braucht daher eine ehrliche Betrachtung auch der juristischen Zustände und Zumutungen.
Die Geschichte ist die Lehrmeisterin des Lebens (Historia Magistra Vitae), meinte der alte Cicero. Und wenn nun allenthalben eine „Aufarbeitung“ der Corona-Zeit gefordert wird, dann geht das sicher nur durch eine ehrliche Betrachtung der politischen, gesellschaftlichen und juristischen Zustände und Zumutungen, deren Beginn mittlerweile fünf Jahre zurückliegt, ohne dass bereits einvernehmlich Lehren aus dieser Zeit gezogen worden wären.
Aus der Geschichte nichts zu lernen, hat im Regelfall zwei Gründe. Der eine Grund liegt im eingeschränkten Erinnerungsvermögen bzw. der strategischen Weigerung, sich mit der Mühsal einer ehrlichen Analyse der Vergangenheit überhaupt zu befassen. Der zweite und wenigstens ebenso häufig anzutreffende Grund liegt in der Hybris, ohnehin schon alles zu wissen: Die Geschichte belehrt nicht, sondern bestätigt, was man ohnehin schon zu wissen vermeint. Alles, was sie nicht bestätigt, hat auch nicht stattgefunden
Lehren der Pandemie
Mit dieser eher eingeschränkten zweiten Perspektive hatte es vor einiger Zeit Hendrik Streeck zu tun, als er in einem ausführlichen Interview mit dem Focus den Fehler beging „Corona-Ungeimpfte mit Juden“ zu vergleichen. Tatsächlich wollte er auf ein sehr wesentliches Problem der Corona-Politik aufmerksam machen. Wörtlich sagte er:

„Da ist man mit einem Anteil der Bevölkerung, rund 20 Prozent, nicht gut umgegangen. Es wurden Schuldige gesucht, wie es bei der Pest mit den Juden gemacht wurde und bei HIV mit den Homosexuellen. Wir haben aus unserer Geschichte nicht gelernt. Der wahre Feind ist doch das Virus, nicht der Mensch.“

Der mediale Aufschrei war erwartbar. Schnell sprach man von einer „antisemitischen Entgleisung“, von „Verharmlosung des Antisemitismus“ und einem „Medienskandal“. Ein Vergleich ist zwar keine Gleichsetzung, aber es gilt ein ungeschriebenes Tabu in Deutschland, das Schicksal der Juden überhaupt zu relativieren (d.h. in irgendeine historische Relation zu setzen). Der Virologe hat sich entschuldigt und dennoch klargestellt:

„Mein Punkt ist: Gerade wir Deutsche müssen uns an unserer Geschichte messen lassen. Wir dürfen nie wieder Gruppen oder Identitäten zu Schuldigen von Pandemien oder Krankheiten stilisieren und ausgrenzen. Die historischen Beispiele des Hasses auf Homosexuelle während der HIV-Epidemie sind Mahnungen, an die wir denken müssen. Grausam und perfide war auch die antisemitische Schuldprojektion auf Juden in Zeiten der Pest. Mein Punkt vergleicht nicht das Leid der Ausgrenzung, sondern den Mechanismus, mit welchem Menschen zu Feindbildern gemacht werden (…) Wir müssen als Gesellschaft auf solche Mechanismen aufmerksam machen, bevor sie vergleichbar werden – nicht erst in der traurigen Rückschau!“

Wenn sich die Lehren der Pandemie nur in dieser Erkenntnis zusammenfassen ließen, wir hätten schon viel gelernt. Freilich bliebe die Ernüchterung, dass wieder nur eine „traurige Rückschau“ erfolgt, weil diese Lehren nicht präsent gewesen sind und mithin die Gefahr besteht, dass die Mechanismen der Ausgrenzung sich immer aufs Neue wiederholen werden. Geschichte selbst wiederholt sich bekanntlich nicht, aber die Struktur dessen, was sie im speziellen Fall antreibt. Und um diese Struktur auf einen allgemeinen Begriff zu bringen, bietet sich der Topos „Epistemisches Unrecht“ an, der im Folgenden genauer erläutert und für die Aufarbeitung der Corona-Politik generell empfohlen werden soll.

https://archive.ph/XE0Dz

🅰️🅱️🅾️ t.me/impfopferarchiv
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