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"Nach einer [...] Studie des Pestel-Instituts leben nur noch 43,5 Prozent der Haushalte im Wohneigentum. So wenig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Im europäischen Vergleich ist Deutschland damit Schlusslicht.

Während die Deutschen immer häufiger zur Miete wohnen, gehört Wohneigentum in vielen anderen Ländern Europas zum Normalfall. In Rumänien leben 94 Prozent der Menschen in den eigenen vier Wänden, in der Slowakei 93 Prozent und in Ungarn 92 Prozent. Selbst Österreich, das im europäischen Vergleich auf dem vorletzten Platz liegt, kommt noch auf eine Eigentumsquote von 54 Prozent. Deutschland ist sogar das einzige EU-Land, in dem inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung zur Miete wohnt.
[...]
Besonders hart trifft die Entwicklung die Jüngeren. Fast drei Viertel der 25- bis 45-Jährigen wohnen inzwischen zur Miete, nur noch gut jeder Vierte besitzt eine eigene Immobilie. Der Traum von den eigenen vier Wänden scheitert für viele am Geld: Hohe Baukosten, gestiegene Kreditzinsen und teure Grundstücke haben Kaufen und Bauen deutlich erschwert. Hinzu kommt aus Sicht des Pestel-Instituts eine fehlende staatliche Förderung. Selbst Doppelverdiener mit durchschnittlichem Einkommen stoßen bei der Finanzierung oft an ihre Grenzen. Wer nicht erbt oder finanzielle Hilfe aus der Familie bekommt, hat kaum noch eine Chance auf ein Eigenheim."

https://www.bild.de/politik/inland/studie-immer-weniger-deutsche-besitzen-haus-oder-wohnung-6aa7b480ff39bd7ec1549f89
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Kann man nicht einfach die Sozialleistungen für alle streichen und den ukrainischen Männern die Möglichkeit geben, durch eigene Arbeit ein selbstbestimmtes Leben zu führen und sich so vor dem Fleischwolf an der Front zu bewahren?
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Forwarded from HAINTZ.media 🇩🇪🇦🇹🇨🇭🇪🇸 (Markus Haintz)
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Markus Haintz auf 𝕏:
sic semper tyrannis

Die AfD-Vorsitzende @Alice_Weidel möchte ukrainische Männer in den Tod schicken. Eine Partei, die eine solche Vorsitzende hat, ist nicht wählbar.

Völlig egal, was sie sonst noch so tut oder sagt. Weidel bringt die AfD auf transatlantischen Kriegskurs. Wenn sie das getan hat, darf sie auch regieren, aber nicht im Interesse Deutschlands. Man schickt niemanden an die Front, keinen Russen, keinen Ukrainer, niemanden!

Weidel bei Minute 20 im AUF1-Interview: „Auch diese Ukrainer müssen zurückkehren, vor allem die wehrpflichtigen, jungen ukrainischen Männer im wehrpflichtigen Alter. Da haben wir auch hier im sechsstelligen Bereich junge Männer, die dann doch gerne bitte wieder zurückgehen. Und wir werden auch die Zahlungen an die Ukraine und sämtliche Kriegsunterstützung einstellen. Und wir werden auch erhebliche Rückforderungen stellen an die Ukraine.“
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Sonnige Grüße aus Wien!

Warum ist das Benzin hier günstiger als in Deutschland? 🤔
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Wahnsinn, dass die mehrmals umbenannte Mauerschützenpartei die Wahl in Berlin gewonnen hat 🤯

Jede Wette, dass die Mehrheit der Linkswähler noch nie im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen war.

Während man bei der AfD ständig ideologische Verbindungen zur NSDAP herbeiphantasiert, wird die tatsächliche, juristische Rechtsnachfolge der Linkspartei zum SED-Unrechtsregime komplett totgeschwiegen.

Zur Erinnerung: Die Linke hat 2009 vor dem Berliner Landgericht selbst eidesstattlich versichert, rechtsidentisch mit der SED zu sein.
Doppelmoral par excellence!
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„Warum die Linke in Berlin so erfolgreich war
[…]
Die Linke hatte auch im Wahlkampf vor allem auf das Thema Wohnen gesetzt - was großen Anteil daran gehabt haben dürfte, dass sie die Wahl mit so deutlichem Vorsprung vor der CDU gewonnen hat. 37 Prozent der Menschen in Berlin trauen der Linken hier die besten Lösungen zu - weit mehr als jeder anderen Partei. Und das, obwohl die Konzepte der Linken in der Wohnungspolitik äußerst umstritten sind.
[…]
Das Durchschnittsalter der Berliner Bevölkerung ist im Vergleich zu anderen Bundesländern sehr jung - und erstmals durften bei der Abgeordnetenhauswahl auch 16- und 17-Jährige wählen. Und den jungen Wählerinnen und Wählern hat die Linke auch zu verdanken, dass sie ihr Wahlergebnis verdoppeln konnte. Im Vergleich zu 2023 hat sie zwar in allen Altersgruppen zugelegt - besonders deutlich aber in denen unter 35.
 
Die Linke ist ganz klar zur "jungen Großstadtpartei" geworden, das zeigt eindrucksvoll der Vergleich zur parallel abgehaltenen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Dort gewinnt die Linke zwar bei jungen Wählergruppen auch hinzu. Nur ist Mecklenburg-Vorpommern in weiten Teilen sehr ländlich strukturiert - und auf dem Land leben da nur wenige junge Menschen. Während sie in Berlin die Wahl gewinnt, zählt sie in Mecklenburg-Vorpommern zu den Wahlverlierern.“

Quelle: Tagesschau
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Roland Baader hat in seinem 1991 – also kurz nach dem Fall der Mauer – erschienen Buch genau vorhergesagt, wie der vom stalinistischen Terror gereinigte Sozialismus heute im neuen Gewand (der Wolf hat Kreide gefressen) daherkommt:
 
"Der Sozialismus am Ende? Nein, Freunde: Niemand ist weiter von der Realität entfernt als jene, die glauben, durch den Bankrott der östlichen Herrschaftssysteme liege der Sozialismus in Agonie. Ganz im Gegenteil: Im Gewand des Reformators, des Erneuerers, des vom Stalinismus „gereinigten”, in der Schnell-Waschanlage mit Glasnost und Perestroika gewachsten, von den Betonköpfen befreiten Edel-Erlösers taucht er im neuen Cherub-Gewand wieder auf, gewinnt er durch das theatralische Ablegen seiner Stasi- und Kalfaktor-Fratze, durch das Überziehen einer demokratischen, diskussionsfreudigen und pluralistischen Maske erst so richtig an charismatischer Heilsaura. Jetzt, da er die Maschinenpistole, die Spritze des Gehirnwäsche-Psychiaters, die Tretminen und Schießanlagen, die Elektro-Foltergeräte und den Psychoterror der Einheitslüge ablegt – gezwungenermaßen ablegen muß –, jetzt kommt erst seine Stunde: Jetzt kommt das Speichellecken der „Wohlgesinnten”, das ekelhafte Bekenntnis der Neurenegaten, die Beschwichtigungsformel der „Bedächtigen”, die Medien-Seelenmassage der Flagellanten und Erneuerer. Jetzt kommt die Stunde des „wahren”, „edlen”, „unverfälschten”, „humanen” Sozialismus. Es kommt – für alle, die es immer noch nicht kapiert haben – die Stunde des Sozialismus, nicht seiner Niederlage. Nur: wie er faktisch aussehen soll, der gute und echte, das wissen seine Priester und Gläubigen halt nicht zu sagen. Der russische soll’s nicht sein, und nicht der chinesische, nicht der rumänische oder polnische, nicht der bulgarische oder jemenitische, nicht der ugandische oder moçambique’sche, nicht der äthiopische und nicht der afghanische, nicht der kubanische und nicht der nicaraguanische. Aber welcher dann in Dreiteufels Namen?
[…]
Merke: Was am Kapitalismus „kalt” und „unmenschlich” sein soll, das ist die Tatsache, daß er den Menschen keine Illusionen vorgaukelt von einem irdischen Paradies der Edlen, der „solidarischen” und „neuen” Menschen, sondern daß er sie so akzeptiert wie sie sind: egoistisch und hilfsbereit, verschlagen und offen, dumm und gescheit, faul und fleißig, nüchtern und verträumt. Was am Sozialismus „menschlich” sein soll, das ist in Wirklichkeit nur die Illusion, der Irrtum und der Wahn. Diesseits und jenseits des Wahns aber ist stets er es, der Sozialismus, der kalt und unmenschlich die Fratze der Tyrannei, den Stehkragen der Spitzel, die Hungerödeme des Elends und die Stiefel der Gefängniswärter tragen muß.
 
Der Wahn aber lebt fort, durch alle Gitterstäbe hindurch; und auch die fettesten Maden im kapitalistischen Speck haben im tiefsten Herzen nur ein Lied: die Internationale.“
 
Aus: Roland Baader - Kreide für den Wolf. Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus
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Für seinen gefälschten Impfpass wird der Schweizer Nationalmannschafts-Kapitän Granit Xhaka in den Kommentaren der Tagesschau bei Instagram gerade richtig gefeiert 😀
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Der beste Indikator dafür, dass es beim Feminismus nur um die Zerstörung der Gesellschaft geht, ist, dass niemand wirkliche Gleichstellung fordert.

Quelle: Jonna Lowtox
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Ich kann jedem ein ausführliches Bibelstudium nur immer wieder empfehlen:
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Forwarded from GROSSE FREIHEIT TV
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Jahwe – der rachsüchtige und blutrünstige Gott des Alten Testaments

John Piper ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Theologen und Autoren der USA. Für ihn hat der Gott des Alten Testaments immer das Recht, Frauen und Kinder zu ermorden, wenn es ihm gefällt, weil er immer „gerecht, richtig und gut“ ist.

Für MisterQuigley ist in der Bibel die „ungeheuerlichste und unentschuldbarste“ Stelle diese:
JHWH lässt zwei Bären aus dem Wald kommen, die 42 Kinder zerfleischen, weil diese den Propheten Elisa wegen seiner Glatze verspottet haben (2. Kö 2:23–24).

Mein „Favorit“ sind die Kinderopfer, die JHWH an mehreren Stellen fordert. Siehe dazu den ausführlichen Artikel von Howard Tzvi Adelman.

In meinem letzten Video hatte ich ausgeführt, für wen ich Jahwe halte, und wurde dafür direkt in den Kommentaren von dogmatischen Christen angegriffen. Dabei sollte jeder halbwegs kritische Bibelleser bei diesen Bibelstellen stutzig werden.

Quelle
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Forwarded from Oliver Janich & Team
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🔥 Demütigungsritual: FPÖ übernimmt IHRA-Definition von Antisemitismus

Ich sage es lieber jetzt, bevor der Druck auf die AfD zu groß wird, sich ebenso wie die FPÖ demütigen zu lassen.

Ich habe es schon öfter gesagt, das Schicksal Israels wird in den USA entschieden, was deutsche Politker dazu sagen, ist also nicht so wichtig. Jüdische Organisationen sind ein natürlicher Partner konservativer Parteien, weil es nachweislich einen Anstieg von echtem Antisemitismus durch die Einwanderung gibt. Aber hier geht es um viel mehr: Um die Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Die Kerndefinition der IHRA lautet: Antisemitismus sei „eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann“. Was eine „bestimmte Wahrnehmung“ ist, sagt der Text nicht. Die Substanz steckt in den angehängten Beispielen, von denen sich sieben um Israel drehen.

Gegen die Definition oder gegen ihre Verrechtlichung haben sich unter anderem Jewish Voice for Peace, Independent Jewish Voices in Kanada, Jewish Voice for Labour in Großbritannien, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Deutschland, die Union juive française pour la paix, IfNotNow, Bend the Arc, Jews Against the Occupation in Australien, Sh’ma Koleinu in Neuseeland und das International Jewish Anti-Zionist Network gestellt. Teile des Progressive Israel Network, darunter J Street, Americans for Peace Now, der New Israel Fund und T’ruah, haben zumindest davor gewarnt, die elf Beispiele ins Gesetz zu schreiben. Bürgerrechtlich haben die ACLU, Liberty in Großbritannien und Human Rights Watch in einem gemeinsamen Brief mit Dutzenden Gruppen die UNO aufgefordert, IHRA nicht als globale Norm zu übernehmen.

Die britischen Menschenrechtsanwälte Geoffrey Robertson und Hugh Tomlinson halten den Text für zu unbestimmt, um Verbote, Disziplinverfahren und Behördenauflagen darauf zu stützen, und sehen die Gefahr, dass geschützte Israelkritik mit Judenhass vermengt wird. Sheldon Richman vom Libertarian Institute hat denselben freiheitsrechtlichen Punkt gesetzt: Eine staatlich durchgesetzte Definition, die bestimmte Thesen über Israel als Hass markiert, verengt den Markt der Meinungen. Kenneth Stern, einer der frühen Verfasser, warnt seit Jahren davor, einen Monitoring-Text in Campusregeln, Förderauflagen und Exekutivordnungen zu verwandeln.

Erstens wäre es ein schwerer strategischer Fehler hier einzuknicken. Selbst in den USA kritisiert nun eine Mehrheit der Bevölkerung das Vorgehen Israels in Gaza. Der Trend ist nicht mehr aufzuhalten.

Zweitens muss es ein Kernanliegen der AfD sein, die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Da gibt es in Deutschland noch eine Menge zu tun.

Beispielsweise gehört der § 130 StGB ersatzlos gestrichen oder auf Gewaltaufrufe beschränkt, wie das ursprünglich der Fall war. Es kann nicht sein, dass der Staat eine bestimmte Interpretation geschichtlicher Ereignisse vorschreibt.

Das ist schon deshalb offenkundig verfassungswidrig, weil eine Straftat genau bestimmt sein muss. Wenn der Staat beispielsweise eine bestimmte Zahl festschreiben will, so muss er diese im Gesetz nennen.

Er müsste im Gesetz auf ein bestimmtes Geschichtsbuch verweisen, dessen Worte niemand anzweifeln darf. Es wäre offenkundig, wie absurd das ist. Nach der heutigen Rechtsprechung, wäre jemand verhaftet worden, der kurz nach den Krieg behauptet hätte, es habe keine Gaskammern in den von den westlichen Allierten eroberten Gebieten gegeben. Geschichtsschreibung ist immer im Fluß.

Jeder Deutsche, der sich zu diesem Thema äußert, steht mit einem Bein im Gefängnis, weil er nicht weiß, was er sagen darf und was nicht. Das sind Merkmale einer Diktatur. Und genau das war auch das Einfallstor für weitere Einschränkungen der Meinungsfreiheit, weil die Deutschen stillschweigend akzeptiert haben, dass sie nicht mal über ihre EIGENE Geschichte diskutieren dürfen.

Einschränkungen der Redefreiheit von Staatswegen sind rundherum abzulehnen. Allenfalls sollte es Privatpersonen erlaubt sein, gegen Verleumdungen, also falsche Tatsachenbehauptungen vorzugehen.

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1994: Justizskandal führt zur Strafverschärfung für Holocaustleugner


Im August 1994 verurteilte das Landgericht Mannheim den "NPD-Vorsitzenden und notorischen Holocaustleugner Günter Deckert" [1] u.a. wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung. Nicht nur das milde Strafmaß, sondern insbesondere die Urteilsbegründung machten den Fall zu einem Justizskandal. Für den ZEIT-Redakteur Hanno Kühnert las sich die Urteilsbegründung „streckenweise wie ein aufmunterndes Signal an die Neonazis.“ [2]

Der Berichterstatter der Kammer, Richter Rainer Orlet, attestierte Deckert eine „charakterstarke verantwortungsbewußte Persönlichkeit mit klaren Grundsätzen“, der „seine politische Überzeugung, die ihm Herzenssache ist, […] mit großem Engagement“ verficht. Der Angeklagte habe „einen guten Eindruck hinterlassen“ und sei „ein Mann von hoher Intelligenz, wie in der Hauptverhandlung deutlich geworden ist“.
Orlet billigte ihm „ein berechtigtes Interesse“ zu, die „immer noch aus dem Holocaust gegen Deutschland erhobenen Ansprüche“ abwehren zu wollen
. Zudem dürfe nicht außer Acht gelassen werden, „daß Deutschland auch heute noch, rund fünfzig Jahre nach Kriegsende, weitreichenden Ansprüchen politischer, moralischer und finanzieller Art aus der Judenverfolgung ausgesetzt ist“. Deckert halte es für geboten, „auch als gesichert geltende historische Thesen immer wieder mittels der Forschung zu überprüfen.“
Der „unbescholtene Familienvater“ und ehemalige „allseits beliebte[r] und erfolgreiche[r] Lehrer, der sich im Dienst nie einer Verfehlung schuldig gemacht hat“, habe nur eine Auffassung geäußert, für die die „übergroße Mehrheit“ der Bevölkerung Verständnis für die milde Bewährungsstrafe aufbringen werde. In der Wahl seiner Mittel habe er sich aber vergriffen. Um den gleichen Zweck zu erreichen, hätte es auch „völlig ausgereicht, auf die lange seit der nationalsozialistischen Judenverfolgung verstrichene Zeit, den Umfang der bereits erbrachten deutschen Sühneleistungen sowie die ungesühnten und unbereuten Massenverbrechen anderer Völker hinzuweisen“. [3]

Patrick Bahners, der später von 2001 bis 2011 der Feuilletonchef der FAZ war, kommentierte das Urteil wie folgt:
„Der Revisionismus ist eine grausige Travestie wissenschaftlicher Erkenntnis, ein Gespinst aus Lügen und Logik in der Tradition antisemitischer Verschwörungsliteratur.
[…]
Wenn Deckerts "Auffassung zum Holocaust" richtig wäre, wäre die Bundesrepublik auf eine Lüge gegründet. Jede Präsidentenrede, jede Schweigeminute, jedes Geschichtsbuch wäre gelogen. Indem er den Judenmord leugnet, bestreitet er der Bundesrepublik ihre Legitimität. Sein Triumph ist, daß ein Gericht dieser Republik diesem Unternehmen ein "berechtigtes Interesse" bescheinigt.“ [4]

Rückblick:
Deckert war angeklagt, weil er bei einem Vortrag des US-Amerikaners Fred Leuchter als Übersetzer fungierte. Mit seinem sogenannten „Leuchter-Report“ versuchte dieser zu beweisen, „dass in den Gaskammern der nationalsozialistischen Vernichtungslager keine Vergasungen stattgefunden haben könnten“. [5]
Wegen dieser Veranstaltung wurde der NPD-Vorsitzende im November 1992 vom Landgericht Mannheim zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung und einem Bußgeld von 10.000 Mark verurteilt.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil im März 1994 auf: Das „bloße Bestreiten der Gaskammermorde“ sei nicht automatisch Volksverhetzung, wenn keine „Aufstachelung zum Rassenhaß“ [6] vorliege.
Einige Zeitungen berichteten fälschlicherweise über einen Freispruch, worauf es zu Protesten verschiedener Organisationen und amerikanischer Juden kam: „In Karlsruhe landeten tagelang Stapel von Faxen und Telegrammen aufgebrachter amerikanischer Juden.“ [2] Zudem wurde kritisiert, dass „der Gesetzgeber versäumt habe, die Leugnung von Auschwitz als „Sonderstraftatbestand“ einzuführen.“ [7]
Daraufhin verschärfte der Bundestag im Oktober 1994 mit dem „Verbrechensbekämpfungsgesetz“ die Strafbarkeit der Holocaustleugnung. [8]

Im Berufungsprozess sprach eine andere Kammer des LG Mannheim wiederum das gleiche
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(2/2)

Urteil, sie tauschten nur die Begründung aus. Kühnert kritisierte nicht nur die „skandalösen Formeln“, sondern auch „immer wieder subkutane [nicht offen und klar; Anm. GFTV] Distanzierungen der Richter von der historischen Wahrheit, nämlich der Ermordung der europäischen Juden durch die Deutschen […].“

Der ZEIT-Redakteur führte weiter aus: „Statt zu schreiben, wie es der Bundesgerichtshof festgestellt hat: Die Morde an den Juden sind eine historische, nicht mehr beweisbedürftige Tatsache, schlichen diese Richter um die historische Realität herum und rückten sie ins Nebulöse.

Deutsche, ihr Staat und ihre Regierung haben vor 1945 sechs Millionen Juden ermordet. Das ist die einfache und schreckliche Wahrheit. […] Der Massenmord ist für die überlebenden Juden eine furchtbare, immer noch blutende Wunde. Aber für uns Deutsche ist er ebenso ein bleibendes Trauma. Die besiegten Deutschen haben Auschwitz lange verdrängt. Sie haben den Massenmord während der Naziherrschaft zwar als Verbrechen, als unvorstellbaren Völkermord eingestuft, aber ihn zugleich tabuisiert.

Es war wie eine ungeheure und traumatische Rückkehr des Verbrechers zum resozialisierten Demokraten, sieht man unser Volk einmal als Person. Dasselbe Volk, von dem die Verbrechen begangen wurden, sollte sie jetzt ächten – und dies mit allen institutionellen und psychischen Mitteln.
[…]
Um sich selbst von der Last zu befreien, macht sich der Mörder die Wirklichkeit und die Erinnerung passend. Eines Tages glaubt er dann, er habe den Mord nie begangen. Er meint sogar, er könne seinen Glauben begründen, und ist davon felsenfest überzeugt. Die Neonazis repräsentieren in unserem Volk diese Tendenz. Deshalb ist auch die Aufregung so groß – und so vernünftig. Die breite Empörung repräsentiert den – weit überwiegenden – Willen zur Realität und gleichzeitig zur als richtig erkannten Abkehr von dem furchtbaren Verbrechen.“ [2]

Das Urteil gelangte in die Schlagzeilen: 40 von 64 Richter einer Richterversammlung am LG Mannheim distanzierten sich von den Aussagen in der Urteilsbegründung, pochten aber auf die "richterliche Unabhängigkeit". Der verantwortliche Berichterstatter des Gerichts, Orlet, schrieb sich krank. Als er im November 1994 ins Gericht zurückkehrte, kam es zu einer neuen Welle von Protesten. Hauptredner einer Kundgebung war Michel Friedman vom Zentralrat der Juden in Deutschland. [1] Auszüge seiner Rede sind hier [9] zu hören.

Bei einer sog. Richteranklage kann ein Richter versetzt oder entlassen werden. Obwohl so eine Regelung bisher noch nie zur Anwendung gefunden hatte, wurde diese mit steigendem öffentlichem Druck gegen Richter Orlet eingeleitet. Genau einen Tag, bevor es zur Verhandlung kam, beantragte Orlet seine vorzeitige Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen, der das Justizministerium noch am selben Tag zustimmte.

Der Hoffnung des ZEIT-Redakteures, dass der BGH das Urteil aufheben werde und rechtsradikale „Propagandisten und Protagonisten härter angefaßt werden müssen“, wurde im Dezember erfüllt: Das oberste Gericht hob im Dezember 1994 das Urteil des LG Mannheim auf und verwies den Fall an das LG Karlsruhe. Dort wurde Deckert im April 1995 zu zwei Jahren Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.
Der damalige Generalsekretär der FDP, Guido Westerwelle, sah die Strafe angesichts des damals „entstandenen Schadens“ nun „in einem vernünftigen Rahmen“ [10]. Als Deckert am Frankfurter Flughafen aus dem Urlaub zurückkam, wurde er verhaftet, um in der JVA Bruchsal seine Haft anzutreten. Wegen weiterer Volksverhetzungsdelikte verlängerte sich seine Haftstrafe auf fast fünf Jahre. Im Oktober 2000 wurde er entlassen. 2013 verbüßte er fünf Monate in der JVA Mannheim.

Quellen:
[1] MARCHIVUM, 07.04.2025
[2] ZEIT, 19.08.1994
[3] Landgericht Mannheim, Urteil vom 22.06.1994
[4] FAZ,15.08.1994 (hinter Bezahlschranke)
[5] Wikipedia zu Fred Leuchter
[6] BGH Urteil vom 15.03.1994
[7] taz vom 17.03.1994
[8] Wikipedia zu Günter Deckert
[9] SWR, 22.01.2025
[10] Focus, 24.04.1995

Bildquelle: Frankfurter Rundschau, 15.08.1994, gefunden in [3]
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Ein Problemimmobilien-Investor hat sich das Wahlprogramm der Berliner Linken angeschaut:

„* ❌ Miete zahlen wird optional (S. 15): Bei landeseigenen Wohnungen sollen Zwangsräumungen wegen Mietschulden komplett verboten werden. Ein fatales Signal für die gesamte Zahlungsmoral der Stadt.

* ❌ Wohnrecht durch Hausbesetzung (S. 21): Wer einbricht und bleibt, soll ein dauerhaftes Wohnrecht bekommen. Jede Wohnung im Leerstand oder in Sanierung wird zum Sicherheitsrisiko.

* ❌ Aus für das Eigenheim (S. 40, 46, 64): Kein neues Baurecht mehr für Ein- und Zweifamilienhäuser. Dein Grundstück verliert seinen Zweck, Neubaupläne sterben.

* ❌ Steuerkeule auf Eigentum (S. 79, 80): Grunderwerbsteuer rauf auf 8 %, Luxusvillensteuer und Vermögensteuer im Berliner Alleingang.

* ❌ Kiez & Sicherheit (S. 145, 288, 305): Staatliche Crack-Räume & Entkriminalisierung von Kleindealern, Abschaffung des Vermummungsverbots und völlige Straffreiheit fürs Schwarzfahren.

Jeder einzelne Punkt wird als „sozial“ verpackt. In Summe entscheidet dieses Programm jedoch darüber, ob Berlin eine lebenswerte Metropole bleibt oder zum wirtschaftlichen Experimentierfeld wird.“ (Quelle)

Sehr spannend ist auch mal wieder die Kommentarspalte, wo man immer wieder von linken Traumtänzern, die nachgeplapperten Parolen von „Wohnen ist ein Grundrecht“ und „Keine Profite mit der Miete!“ liest. Ein DJ und ehemaliger Hausverwalter fragt sich z.B., wie es sein kann, „dass sich jemand daran bereichert, Wohnraum zu besitzen und ihn weiter zu vermieten. Ich finde dieses Konzept von Kapitalisierung eines Grundbedürfnisses komplett verrückt.“ Weil er schlechte Erfahrungen mit Vermietern gemacht hat, beendet er seinen Kommentar mit den Worten: „Sucht euch doch mal einen ehrenwerten Job, statt auf dem Nacken anderer euer Geld zu horten. Das mag nicht für jeden Eigentümer gelten, aber für wirklich viele. Euch sollte man nicht nur die Wohnungen wegnehmen, man sollte solche Eigentümer in den Knast stecken.“

Diese Antwort fasst das linke Weltbild perfekt zusammen:
„Stimmt und der Gemüseverkäufer der sich bereichert an deinem Grundbedürfnis gehört auch in den Knast 😂 Hör ganz gut zu: DAS LEBEN WAR NOCH NIE GRATIS FÜR ERWACHSENE ... Dieser Anspruch ist infantil und nichts anderes als die Forderung dass nach den Eltern jemand anders den Job übernimmt ... Peter Pan Syndrom auf Staatskasse ...“

Das ist die polemisierte Form der Aussage von Roland Baader, der es einmal so treffend auf den Punkt brachte: „Der moderne Wohlfahrtsstaat ist nichts anderes als die Einladung an die Bürger, auf Kosten der Allgemeinheit eine zweite Kindheit zu durchleben.“
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