Forwarded from Meticulous
🐇 Der Osterhase & seine rätselhafte Herkunft
🪺 Die Vorstellung vom Osterhasen als Überbringer von Eiern & Geschenken hat ihre Wurzeln in alten Fruchtbarkeitsriten & heidnischen Traditionen, die lange vor der Christianisierung Europas existierten. In vielen Kulturen symbolisierte der Hase Fruchtbarkeit, Neuanfang & den Beginn des Frühlings.
🐇 Eine der frühesten Erwähnungen des Osterhasen findet sich im 17. Jahrhundert in deutschen Schriften, wo er als „Osterhase“ oder „Osterlämmchen“ bezeichnet wurde. Zu dieser Zeit war es üblich, dass Kinder Nester aus Gras oder Zweigen im Garten verstecken, um dem Osterhasen zu helfen, seine Eier dort abzulegen. Dieser Brauch verbreitete sich im Laufe der Zeit in ganz Europa & wurde zu einem festen Bestandteil der Osterfeierlichkeiten.
🐇 So geht der Brauch des Osterhasen auf die germanische Göttin Ostara (auch Ostera oder Eostre) zurück, die mit Fruchtbarkeit & dem Frühling assoziiert wurde. Es wird gesagt, dass Ostara einen Hasen als ihren heiligen Begleiter hatte, der die Fähigkeit hatte, Eier zu legen & zu färben. Diese Legende könnte zu der Vorstellung vom Osterhasen als Eierbringer beigetragen haben.
📜 In der Mythologie wird Ostara als eine Göttin dargestellt, die die Macht hatte, den Winter zu vertreiben & den Frühling zu begrüßen. Eines Tages fand sie einen verletzten Vogel im Schnee, & um ihm zu helfen, verwandelte sie ihn in einen Hasen (Transformation & Neugeburt). Als Dankeschön für ihre Güte & Fürsorge legte der Hase bunte Eier (Fruchtbarkeit), um Ostara zu ehren & die Ankunft des Frühlings zu feiern.
🪺 Die Vorstellung vom Osterhasen als Überbringer von Eiern & Geschenken hat ihre Wurzeln in alten Fruchtbarkeitsriten & heidnischen Traditionen, die lange vor der Christianisierung Europas existierten. In vielen Kulturen symbolisierte der Hase Fruchtbarkeit, Neuanfang & den Beginn des Frühlings.
📜 In der Mythologie wird Ostara als eine Göttin dargestellt, die die Macht hatte, den Winter zu vertreiben & den Frühling zu begrüßen. Eines Tages fand sie einen verletzten Vogel im Schnee, & um ihm zu helfen, verwandelte sie ihn in einen Hasen (Transformation & Neugeburt). Als Dankeschön für ihre Güte & Fürsorge legte der Hase bunte Eier (Fruchtbarkeit), um Ostara zu ehren & die Ankunft des Frühlings zu feiern.
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Forwarded from 。༅*ɴᴀᴛᴜʀ☀️ʟɪᴄʜᴛ🌱ʟᴇʙᴇɴ*[ᴷᵃⁿᵃˡ]*༅。 (Susanne M.)
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Ich glaube, dass der einzige Mut, den man jemals braucht, der Mut ist, seinen eigenen Träumen zu folgen. Oprah Winfrey
~𝐿𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐿𝑖𝑒𝑏𝑒 ♡⍣°”ˆ˜
📷: (ᴺᵉᵗᶻᶠᵘⁿᵈ)
#ZITATE 📖
💛𝑫𝒂𝒏𝒌𝒆 𝒇ü𝒓 𝑫𝒆𝒊𝒏 𝑺𝒆𝒊𝒏💛
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。༅*ᴇᴍᴘꜰᴇʜʟᴜɴɢᴇɴ*༅。
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Ein Held ist jemand, der sich der Verantwortung bewusst ist, die mit seiner Freiheit einhergeht. Bob Dylan
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Forwarded from Freunde des Waldes / der Natur
🪶🌳🌲 Ostara fast vergessene Bräuche, Sitten, Rituale 🌲🌳🪶
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Forwarded from Freunde des Waldes / der Natur
🪶🌳🌲 alte Ostara Bräuche 🌲🌳🪶
Vergessene Rituale (7): Ostara: Wenn der Mondhase Ostereier versteckt
Der Korb ist fast gefüllt. Für die Suppe müssen neun Kräuter in der Natur gesammelt werden – darunter Brennnessel, Knoblauch, Löwenzahn oder Scharbockskraut. Die Neun-Kräuter-Suppe soll den Körper von vermeintlichen „Giften“ reinigen: Ein Ritual, das perfekt zum Frühjahresbeginn und zum Jahreskreisfest Ostara passt.
Für eine Neun-Kräuter-Suppe müssen die Kräuter in der Natur gesammelt werden. Die Suppe passt perfekt zum Beginn des Frühjahres und entgiftet den Körper.
Auf den Spuren längst vergessener Rituale nehmen wir die ursprünglich keltischen Jahreskreisfeste, bei denen es vor allem um die Verbundenheit zur Natur geht, genauer unter die Lupe: vier große Sonnenfeste, zwischen denen vier Mondfeste liegen. Diesmal geht es um das Sonnenfest Ostara, auch Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche genannt, welches traditionell am 21. März gefeiert wird.
Die Bedeutung des Gleichgewichts
Der Winter ist die Zeit der Innenorientierung, erklärt unter anderem das Online-Magazin Viversum. Die kalte Jahreszeit ist zum Nachdenken sowie zur inneren Einkehr gedacht. Der Frühling dagegen steht für Außenorientierung: Die germanische Frühlingsgöttin Ostara, die die Menschen früher angebetet haben, versinnbildlicht die Überwindung des Dunklen und das Schaffen von Fülle, weshalb Ostara die beste Zeit ist, um seine Wünsche zu erfüllen – und sich von Altem zu lösen.
Mit einem Feuer des Lebens feiert man den Einzug des Frühlings.
Bei Ostara geht es unter anderem um das Finden des inneren Gleichgewichts. Am 20. März ist der Tag genauso lang wie die Nacht, erklärt dazu die Regensburger Unternehmensberaterin Maria Käser-Aunkofer, die die Jahreskreisfeste stets mit Gleichgesinnten begeht. Die Energie an Ostara sollte man ihr zufolge nutzen, um das Sprießen des Lebens zu feiern – etwa mit dem Entzünden eines Feuers oder mit einer meditativen Reise zu seinem Inneren. Man solle sich selbst fragen: „Was befeuert meine Lebenskraft? Was gibt mir Wärme? Was bedeutet für mich, im Gleichgewicht zu sein oder ins Gleichgewicht zu kommen?“
Es geht um Gleichgewicht und Wachstum, bestätigt auch Heilpraktikerin Catherine Weitzdörfer, die in Regensburg eine Praxis für klassische Homöopathie und Gesprächstherapie führt. Ihrer Erfahrung nach lautet die zentrale Frage an Ostara: „Was will ich in meinem Leben wachsen sehen?“
Ostarabuschen schützen Feld und Heim
Auch das Binden eines Ostarabuschens stellt eine Möglichkeit dar, die wiedererwachende Natur zu begrüßen, wie Weitzdörfer weiß: Der kleine Ostarabuschen wird mit Hasel, Weidenkätzchen, Birkenzweigen sowie immergrünen Zweigen gebunden. Anschließend kann man ihn noch mit bunten Bändern dekorieren. Früher hat man laut Weitzdörfer derlei Buschen auf das Feld gesteckt – zum Schutz der Ernte. Heute kann man ihn im Garten oder in einer Zimmerecke aufstellen – symbolisch zum Schutz des eigenen Heims.
In vielen Haushalten steht an Ostern ein ganz ähnlicher Buschen auf dem Tisch, denn die Kirche hat jene Ostara-Tradition für ihr eigenes Osterfest abgekupfert: der Palmbuschen aus Palmkätzchen, der mit bunten Ostereiern geschmückt wird.
Ostara kämpft gegen Frost und Kälte
Gegenwärtig feiern nur noch wenige Menschen das ursprüngliche Ostara-Fest. Doch in manchen Gegenden Deutschlands pflegen die Bauern noch die Tradition der Feldweihe, die früher von großer Bedeutung für die alten Volksstämme war. Dabei bestreuen die Landwirte die Ecken des Feldes mit Schlüsselblumen, Pfefferminze, Kräutern sowie Weidenbaumästen und stecken eine Kerze in die Mitte des Feldes, um für eine gute Ernte zu beten, wie etwa das Online-Magazin „Questico“ erklärt.
Als Ritual kann man einen Baum oder Busch mit bunten Bändern schmücken, um die wiedererwachende Natur willkommen zu heißen.
Vergessene Rituale (7): Ostara: Wenn der Mondhase Ostereier versteckt
Der Korb ist fast gefüllt. Für die Suppe müssen neun Kräuter in der Natur gesammelt werden – darunter Brennnessel, Knoblauch, Löwenzahn oder Scharbockskraut. Die Neun-Kräuter-Suppe soll den Körper von vermeintlichen „Giften“ reinigen: Ein Ritual, das perfekt zum Frühjahresbeginn und zum Jahreskreisfest Ostara passt.
Für eine Neun-Kräuter-Suppe müssen die Kräuter in der Natur gesammelt werden. Die Suppe passt perfekt zum Beginn des Frühjahres und entgiftet den Körper.
Auf den Spuren längst vergessener Rituale nehmen wir die ursprünglich keltischen Jahreskreisfeste, bei denen es vor allem um die Verbundenheit zur Natur geht, genauer unter die Lupe: vier große Sonnenfeste, zwischen denen vier Mondfeste liegen. Diesmal geht es um das Sonnenfest Ostara, auch Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche genannt, welches traditionell am 21. März gefeiert wird.
Die Bedeutung des Gleichgewichts
Der Winter ist die Zeit der Innenorientierung, erklärt unter anderem das Online-Magazin Viversum. Die kalte Jahreszeit ist zum Nachdenken sowie zur inneren Einkehr gedacht. Der Frühling dagegen steht für Außenorientierung: Die germanische Frühlingsgöttin Ostara, die die Menschen früher angebetet haben, versinnbildlicht die Überwindung des Dunklen und das Schaffen von Fülle, weshalb Ostara die beste Zeit ist, um seine Wünsche zu erfüllen – und sich von Altem zu lösen.
Mit einem Feuer des Lebens feiert man den Einzug des Frühlings.
Bei Ostara geht es unter anderem um das Finden des inneren Gleichgewichts. Am 20. März ist der Tag genauso lang wie die Nacht, erklärt dazu die Regensburger Unternehmensberaterin Maria Käser-Aunkofer, die die Jahreskreisfeste stets mit Gleichgesinnten begeht. Die Energie an Ostara sollte man ihr zufolge nutzen, um das Sprießen des Lebens zu feiern – etwa mit dem Entzünden eines Feuers oder mit einer meditativen Reise zu seinem Inneren. Man solle sich selbst fragen: „Was befeuert meine Lebenskraft? Was gibt mir Wärme? Was bedeutet für mich, im Gleichgewicht zu sein oder ins Gleichgewicht zu kommen?“
Es geht um Gleichgewicht und Wachstum, bestätigt auch Heilpraktikerin Catherine Weitzdörfer, die in Regensburg eine Praxis für klassische Homöopathie und Gesprächstherapie führt. Ihrer Erfahrung nach lautet die zentrale Frage an Ostara: „Was will ich in meinem Leben wachsen sehen?“
Ostarabuschen schützen Feld und Heim
Auch das Binden eines Ostarabuschens stellt eine Möglichkeit dar, die wiedererwachende Natur zu begrüßen, wie Weitzdörfer weiß: Der kleine Ostarabuschen wird mit Hasel, Weidenkätzchen, Birkenzweigen sowie immergrünen Zweigen gebunden. Anschließend kann man ihn noch mit bunten Bändern dekorieren. Früher hat man laut Weitzdörfer derlei Buschen auf das Feld gesteckt – zum Schutz der Ernte. Heute kann man ihn im Garten oder in einer Zimmerecke aufstellen – symbolisch zum Schutz des eigenen Heims.
In vielen Haushalten steht an Ostern ein ganz ähnlicher Buschen auf dem Tisch, denn die Kirche hat jene Ostara-Tradition für ihr eigenes Osterfest abgekupfert: der Palmbuschen aus Palmkätzchen, der mit bunten Ostereiern geschmückt wird.
Ostara kämpft gegen Frost und Kälte
Gegenwärtig feiern nur noch wenige Menschen das ursprüngliche Ostara-Fest. Doch in manchen Gegenden Deutschlands pflegen die Bauern noch die Tradition der Feldweihe, die früher von großer Bedeutung für die alten Volksstämme war. Dabei bestreuen die Landwirte die Ecken des Feldes mit Schlüsselblumen, Pfefferminze, Kräutern sowie Weidenbaumästen und stecken eine Kerze in die Mitte des Feldes, um für eine gute Ernte zu beten, wie etwa das Online-Magazin „Questico“ erklärt.
Als Ritual kann man einen Baum oder Busch mit bunten Bändern schmücken, um die wiedererwachende Natur willkommen zu heißen.
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Forwarded from Freunde des Waldes / der Natur
Dereinst waren die Menschen noch extrem auf die warme Jahreszeit angewiesen. Damals gab es keine Zentralheizung, helle Lampen oder Supermärkte mit Regalen voller Lebensmittel. Die Leute waren von gutem Wetter und einer ertragreichen Erntezeit abhängig, um nicht zu verhungern.
Heutzutage sind in den meisten Gegegenden entweder die alten Traditionen des Ostara-Festes aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden – oder andere Religionen haben die alten Bräuche ersetzt oder annektiert. So hat auch das Christentum die Gebräuche des Jahreskreisfestes in abgewandelter Form für die eigene Religion übernommen. Die Kirche machte Ostara zu ihrem eigenen Osterfest, das regulär auf den ersten Vollmond nach Ostara fällt. Die Tradition des Osterhasen stammt ursprünglich von den alten Ostara-Bräuchen. Das heidnische Volk betete damals die germanische Göttin Ostara an, die den Kampf gegen den Frost des Winters gewinnt und somit den Frühling zu den Menschen bringt.
Der heilige Mondhase wird zum Osterhasen
Der Name „Ostara“ stammt „Questico“ zufolge vom lateinischen Wort „Aurora“, was „Morgenröte“ bedeutet. Die Göttin der Morgenröte steht sinnbildlich für das Wiedererwachen der Natur und den Beginn neuen Lebens. Die Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus bringt Licht, Wärme und Energie in die Welt. Es heißt, der heilige „Mondhase“ ist das Tier der Frühlingsgöttin Ostara. Bei Vollmond ist der Mondhase im Sternenbild zu sehen.
Der Hase war für die Menschen früher ein Sinnbild dafür, dass die Göttin der Morgenröte sich bereits auf dem Weg befindet, um den frostigen Winter endlich zu vertreiben. Um Ostara anzukündigen, haben damals die Hasen Eier im Wald vergraben.
Aus dem Ei schlüpfte die Welt
Der keltischen Legende nach hat Ostara zu Anbeginn der Zeit ein Ei gelegt, das sie viele Jahrtausende lang zwischen ihren Brüsten trug, um es zu wärmen und im Anschluss der Dunkelheit zu übergeben. Als das reife Ei schließlich aufbrach, ist aus ihm die ganze Welt geschlüpft: Pflanzen, Gewässer, Menschen und Tiere. Währenddessen ist der Eidotter zur Sonne geworden, die Licht in die Dunkelheit brachte. Die Gabe der Eier – als Sinnbild der Erdenmutter Ostara – stellt demnach ein Ritual dar, das der Geburt der Erde gedenkt.
Das Christentum nahm die Idee des Mondhasen und der gefärbten Eier auf – und machte daraus den Osterhasen.
Übrigens stammen laut „Questico“ die rot gefärbten Eier ursprünglich von der alten Tradition junger Mädchen, die zu Frühlingsbeginn mit ihrer ersten Menstruation das Aufkommen der Fruchtbarkeit feierten.
Das Christentum nahm also die Idee des Mondhasen und der gefärbten Eier auf – und machte daraus den Osterhasen, der seine bunt bemalten Eier versteckt und diese dann suchen lässt. Während beim kirchlichen Osterfest die Wiederauferstehung Jesu im Mittelpunkt steht, feiert das Jahreskreisfest Ostara das Wiedererwachen der Natur nach denWintermonaten.
Ostaras „Comeback“
Die erste schriftliche Erwähnung der „Göttin Eostrae“ stammt aus dem Werk des englischen Kirchenhistorikers Beda Venerabilis, einem Mönch des achten Jahrhunderts. Demnach ist der Name des Ostermonats auf jene Göttin zurückzuführen. Damals hatte die Kirche mit aller Macht versucht, heidnische Bräuche aus Europa zu vertreiben, so dass man sich oftmals nur auf Überlieferungen christlicher Gelehrter stützen kann. Doch der Historiker Beda gilt bis heute als zuverlässige Quelle, weshalb eine Erfindung der Göttin Eostrae auszuschließen ist. Jacob Grimm hatte sich in seinem Buch „Deutsche Mythologie“, erschienen 1835, auf Beda bezogen und die moderne Schreibweise des Namens geprägt: Ostara.
Neuere religiöse sowie philosophische Strömungen haben begonnen, das Fest der Göttin Ostara zu feiern. Mit neu-philosophischen Bewegungen wie dem Neuheidentum oder dem Wicca erlebt die Frühlingsgöttin ihr „Comeback“: Neuheiden zelebrieren die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche als das Ostara-Fest, ebenso die Wiccan. Hierbei löst sich das Licht in die Dunkelheit ab und die Göttin Ostara erwacht aus ihrem langen Schlaf, um Fruchtbarkeit über die Erde zu bringen.
Heutzutage sind in den meisten Gegegenden entweder die alten Traditionen des Ostara-Festes aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden – oder andere Religionen haben die alten Bräuche ersetzt oder annektiert. So hat auch das Christentum die Gebräuche des Jahreskreisfestes in abgewandelter Form für die eigene Religion übernommen. Die Kirche machte Ostara zu ihrem eigenen Osterfest, das regulär auf den ersten Vollmond nach Ostara fällt. Die Tradition des Osterhasen stammt ursprünglich von den alten Ostara-Bräuchen. Das heidnische Volk betete damals die germanische Göttin Ostara an, die den Kampf gegen den Frost des Winters gewinnt und somit den Frühling zu den Menschen bringt.
Der heilige Mondhase wird zum Osterhasen
Der Name „Ostara“ stammt „Questico“ zufolge vom lateinischen Wort „Aurora“, was „Morgenröte“ bedeutet. Die Göttin der Morgenröte steht sinnbildlich für das Wiedererwachen der Natur und den Beginn neuen Lebens. Die Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus bringt Licht, Wärme und Energie in die Welt. Es heißt, der heilige „Mondhase“ ist das Tier der Frühlingsgöttin Ostara. Bei Vollmond ist der Mondhase im Sternenbild zu sehen.
Der Hase war für die Menschen früher ein Sinnbild dafür, dass die Göttin der Morgenröte sich bereits auf dem Weg befindet, um den frostigen Winter endlich zu vertreiben. Um Ostara anzukündigen, haben damals die Hasen Eier im Wald vergraben.
Aus dem Ei schlüpfte die Welt
Der keltischen Legende nach hat Ostara zu Anbeginn der Zeit ein Ei gelegt, das sie viele Jahrtausende lang zwischen ihren Brüsten trug, um es zu wärmen und im Anschluss der Dunkelheit zu übergeben. Als das reife Ei schließlich aufbrach, ist aus ihm die ganze Welt geschlüpft: Pflanzen, Gewässer, Menschen und Tiere. Währenddessen ist der Eidotter zur Sonne geworden, die Licht in die Dunkelheit brachte. Die Gabe der Eier – als Sinnbild der Erdenmutter Ostara – stellt demnach ein Ritual dar, das der Geburt der Erde gedenkt.
Das Christentum nahm die Idee des Mondhasen und der gefärbten Eier auf – und machte daraus den Osterhasen.
Übrigens stammen laut „Questico“ die rot gefärbten Eier ursprünglich von der alten Tradition junger Mädchen, die zu Frühlingsbeginn mit ihrer ersten Menstruation das Aufkommen der Fruchtbarkeit feierten.
Das Christentum nahm also die Idee des Mondhasen und der gefärbten Eier auf – und machte daraus den Osterhasen, der seine bunt bemalten Eier versteckt und diese dann suchen lässt. Während beim kirchlichen Osterfest die Wiederauferstehung Jesu im Mittelpunkt steht, feiert das Jahreskreisfest Ostara das Wiedererwachen der Natur nach denWintermonaten.
Ostaras „Comeback“
Die erste schriftliche Erwähnung der „Göttin Eostrae“ stammt aus dem Werk des englischen Kirchenhistorikers Beda Venerabilis, einem Mönch des achten Jahrhunderts. Demnach ist der Name des Ostermonats auf jene Göttin zurückzuführen. Damals hatte die Kirche mit aller Macht versucht, heidnische Bräuche aus Europa zu vertreiben, so dass man sich oftmals nur auf Überlieferungen christlicher Gelehrter stützen kann. Doch der Historiker Beda gilt bis heute als zuverlässige Quelle, weshalb eine Erfindung der Göttin Eostrae auszuschließen ist. Jacob Grimm hatte sich in seinem Buch „Deutsche Mythologie“, erschienen 1835, auf Beda bezogen und die moderne Schreibweise des Namens geprägt: Ostara.
Neuere religiöse sowie philosophische Strömungen haben begonnen, das Fest der Göttin Ostara zu feiern. Mit neu-philosophischen Bewegungen wie dem Neuheidentum oder dem Wicca erlebt die Frühlingsgöttin ihr „Comeback“: Neuheiden zelebrieren die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche als das Ostara-Fest, ebenso die Wiccan. Hierbei löst sich das Licht in die Dunkelheit ab und die Göttin Ostara erwacht aus ihrem langen Schlaf, um Fruchtbarkeit über die Erde zu bringen.
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Forwarded from Freunde des Waldes / der Natur
Ob man nun das kirchliche Osterfest oder das Jahreskreisfest Ostara feiert: Es ist Zeit, die wiederbelebte Natur zu würdigen. Die dunklen Wintermonate sind nun vorbei, die Tage werden wieder länger – und der Frühling zieht endlich ins Land.
https://www.hogn.de/2020/03/21/1-da-hogn-geht-um/nachrichten-niederbayern/vergessene-rituale-ostara-wenn-der-mondhase-ostereier-versteckt-sonnenfest-jahreskreis-ostern-fruehling/133562 🪶
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Onlinemagazin da Hogn – Onlinemagazin ausm Woid
Vergessene Rituale (7): Ostara: Wenn der Mondhase Ostereier versteckt – Onlinemagazin da Hogn
Am 21. März ist Frühlingsbeginn, dann auch das Sonnenfest Ostara, auch Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche genannt, statt. Im Jahreskreis...
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Forwarded from Odin ❤️
Da es ja erraten wurde, hat Herrchen erlaubt zu zeigen, wie weit wir heute in der Sächsischen Schweiz gelaufen sind. Das hat Spaß gemacht, aber es waren viele Touristen da. Wir haben 3 nette Menschen kennengelernt, die aus der Nähe von Herrchens Heimat kommen. Die kommen morgen wieder, da freu ich mich. Auch auf ihren Hund - Bambi - die is grad so groß wie Herrchens Hand. Naja etwas über den Unterarm reicht sie schon. Aber sie ist mir gegenüber etwas launisch. Vielleicht muss sie mich einfach besser kennenlernen. Egal, ich freue mich auf morgen.
Grüße und frohe Ostern an euch alle, euer Odin!
Für Odin:
Leckerli haben will 🦴 *Wuff*
Odin's Reich🐶🏡
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Forwarded from Lebensmut Kanal
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( 𝐆𝐮𝐭𝐞 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐭...
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𝐖Ü𝐍𝐒𝐂𝐇𝐄 𝐀𝐋𝐋𝐄𝐍
𝐒𝐞𝐞𝐥𝐞𝐧- ❤️𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧
𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞
🌜𝐍𝐀𝐂𝐇𝐓𝐑𝐔𝐇𝐄🌜
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💛𝑫𝒂𝒏𝒌𝒆 𝒇ü𝒓 𝑫𝒆𝒊𝒏 𝑺𝒆𝒊𝒏💛
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𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐓𝐚𝐠 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐜𝐡, 𝐝𝐞𝐫 𝐓𝐚𝐠
𝐟𝐫𝐞𝐮𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐢𝐜𝐡❕
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