Forwarded from Lebensmut Kanal - Hol Dir Dein Lächeln zurück 🌺
Nimm keine Kritik von Menschen an, die du nicht von dir aus um Rat fragen würdest.
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Forwarded from Rasselwesen
Mobile 💫 Baum des Lebens 🌳
Fest verwurzelt stehe ich da, tief verbunden mit Erda. Gehalten und getragen, egal was kommt. Mein Krone verbunden mit dem Himmel. Wachstum, Lebenskraft, Verbundenheit.
Rassel aus Ziegenfell gefüllt mit Steinchen und Muschelstückchen, verschiedene Bänder, Holzperlen, Anhänger Baum des Lebens, Fundholz, Gesamtlänge ca. 40 cm (ohne Aufhänger).
Für 49 Euro zzgl. Versandkosten darf dieses Mobile zu dir reisen.
#verfügbar
@t.me/rasselwesen
Kontakt: @Nanett_Rasselwesen
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Forwarded from 🔮•PARADOXON•🔮
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Ich hab´s selbst kaum erkannt, als ich die Lösung bereits präsentiert bekam.😅
Auflösung:4 Gabeln auf einem Handtuch.
Mehr davon auf👇🏻
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Forwarded from Lebensmut Kanal - Hol Dir Dein Lächeln zurück 🌺
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🍿
Ho'oponopono ist ein Vergebungsritual aus Haiti.
Jemandem vergeben zu können, bedeutet nicht, zu vergessen was passiert ist. Es bedeutet, durch das Loslassen des Problems in Ruhe zu kommen und aus einer möglichen Denkspirale zu kommen.
🙏❤️🙏❤️🙏❤️🙏❤️🙏❤️🙏❤️🙏
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Ho‘oponopono – 432Hz - Das Lied für innere Heilung & Vergebung | RitualmusikHo'oponopono ist ein Vergebungsritual aus Haiti.
Jemandem vergeben zu können, bedeutet nicht, zu vergessen was passiert ist. Es bedeutet, durch das Loslassen des Problems in Ruhe zu kommen und aus einer möglichen Denkspirale zu kommen.
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Forwarded from Lost Local History - Bergisches Land & Beyond
Das Portal der Linnefe
EINE GÖTTIN ODER DER BÜRGERMEISTER!?
Das noch bestehende östliche Steintor des in Steinhausen liegenden Gutsbezirkes 'Haus Haniel' bei Maria in der Aue ist ebenso das Portal der Linnefe, denn das Bächlein, das unterhalb der Brücke hinter dem Tor verläuft, mündet hier in die Dhünn.
Der Flurname 'Maria in der Aue' könnte nach Hilmar Selbach daher rühren, dass der 'Maire', der erste Dabringhausener Bürgermeister Peter Clarenbach dort ansässig war [1808-1812]. Der Bürgermeister in der Aue also...
Oder die weiße Jungfrau, die Göttin, die den Sagen nach dort wandelt und in ihrer weißen Erscheinung ebenfalls auch im Tal der Dhünn haust.
Diese wurde im Altenberger und Wermelskirchener Raum auch als 'Ränmöhn', als 'Regentante' bezeichnet und ist somit unsere Bergische Frau Holle.
Ich hörte neulich von einem kleinen Brauch einer Dabringhausener Freundin, dass man Dinge loslassen oder sich wünschen darf, wenn man das Portal durchschreitet.
EINE GÖTTIN ODER DER BÜRGERMEISTER!?
Das noch bestehende östliche Steintor des in Steinhausen liegenden Gutsbezirkes 'Haus Haniel' bei Maria in der Aue ist ebenso das Portal der Linnefe, denn das Bächlein, das unterhalb der Brücke hinter dem Tor verläuft, mündet hier in die Dhünn.
Der Flurname 'Maria in der Aue' könnte nach Hilmar Selbach daher rühren, dass der 'Maire', der erste Dabringhausener Bürgermeister Peter Clarenbach dort ansässig war [1808-1812]. Der Bürgermeister in der Aue also...
Oder die weiße Jungfrau, die Göttin, die den Sagen nach dort wandelt und in ihrer weißen Erscheinung ebenfalls auch im Tal der Dhünn haust.
Diese wurde im Altenberger und Wermelskirchener Raum auch als 'Ränmöhn', als 'Regentante' bezeichnet und ist somit unsere Bergische Frau Holle.
Ich hörte neulich von einem kleinen Brauch einer Dabringhausener Freundin, dass man Dinge loslassen oder sich wünschen darf, wenn man das Portal durchschreitet.
Forwarded from LERNEND lehren und LEHREND lernen (Steffi nibchi 💚)
„Mira und die Farben des Frühlings“ – eine kleine Ostergeschichte
🌈🍃🌷🌷🌷🍃🌈
Es war einmal ein kleines Mädchen namens Mira, das den Winter sehr geliebt hatte, weil er eine Zeit der Stille war, in der alles langsamer wurde und die Welt sich wie in einen schützenden Mantel hüllte, in dem man einfach sein konnte.
Doch eines Morgens, noch bevor die Sonne ganz aufgegangen war, spürte Mira, dass sich etwas verändert hatte, als würde ein leises Flüstern durch die Luft ziehen, das sie rief, hinauszugehen.
Als sie barfuß vor die Tür trat, fühlte sie die kühle Erde unter ihren Füßen, und doch war da gleichzeitig etwas Neues, etwas Sanftes und Lebendiges, das sich seinen Weg bahnte.
„Was geschieht hier?“, flüsterte Mira leise, als sie bemerkte, dass kleine grüne Spitzen aus der Erde hervorlugten.
„Die Erde erwacht“, antwortete eine Stimme, die sich anfühlte, als würde sie aus der Tiefe kommen.
Mira suchte und entdeckte schließlich eine kleine Knospe, die sich behutsam aus der Erde schob.
„Ich war lange verborgen“, sagte sie ruhig, „doch ich wusste, dass meine Zeit kommen würde.“
Diese Worte legten sich wie ein warmer Klang in Miras Herz, und während sie weiterging, entdeckte sie im Gras ein Ei.
Ganz still und doch besonders.
Als sie es in ihre Hände nahm, spürte sie eine sanfte Wärme.
„So wie die Erde neues Leben trägt“, klang es leise in ihr, „so trägst auch du etwas in dir, das sich entfalten möchte.“
Mira setzte sich ins Gras und begann, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Sie erinnerte sich an die Worte ihrer Großmutter, dass der Frühling nicht nur draußen geschieht, sondern auch in uns.
Sie sammelte Blüten, Zweige und Beeren und begann achtsam, das Ei zu bemalen.
Gelb für die Sonne.
Grün für die Erde.
Rot für das Leben.
Während sie malte, spürte sie, dass auch in ihr etwas in Bewegung war.
Als sie fertig war, legte sie das Ei in ein kleines Nest aus Gras.
Da war sie wieder, die leise Stimme:
„So beginnt alles – mit einem Samen, einem Gefühl, einem kleinen Schritt.“
Mira schloss die Augen.
Und als sie sie wieder öffnete, wusste sie:
Dass der Frühling nicht nur um sie herum geschah,
sondern auch in ihr.
(Eine Geschichte von Veronika Mitena, bald in einem neuen Buch zu finden 💛)
🌙@weilwirgoettinnensind🌙
🌈🍃🌷🌷🌷🍃🌈
Es war einmal ein kleines Mädchen namens Mira, das den Winter sehr geliebt hatte, weil er eine Zeit der Stille war, in der alles langsamer wurde und die Welt sich wie in einen schützenden Mantel hüllte, in dem man einfach sein konnte.
Doch eines Morgens, noch bevor die Sonne ganz aufgegangen war, spürte Mira, dass sich etwas verändert hatte, als würde ein leises Flüstern durch die Luft ziehen, das sie rief, hinauszugehen.
Als sie barfuß vor die Tür trat, fühlte sie die kühle Erde unter ihren Füßen, und doch war da gleichzeitig etwas Neues, etwas Sanftes und Lebendiges, das sich seinen Weg bahnte.
„Was geschieht hier?“, flüsterte Mira leise, als sie bemerkte, dass kleine grüne Spitzen aus der Erde hervorlugten.
„Die Erde erwacht“, antwortete eine Stimme, die sich anfühlte, als würde sie aus der Tiefe kommen.
Mira suchte und entdeckte schließlich eine kleine Knospe, die sich behutsam aus der Erde schob.
„Ich war lange verborgen“, sagte sie ruhig, „doch ich wusste, dass meine Zeit kommen würde.“
Diese Worte legten sich wie ein warmer Klang in Miras Herz, und während sie weiterging, entdeckte sie im Gras ein Ei.
Ganz still und doch besonders.
Als sie es in ihre Hände nahm, spürte sie eine sanfte Wärme.
„So wie die Erde neues Leben trägt“, klang es leise in ihr, „so trägst auch du etwas in dir, das sich entfalten möchte.“
Mira setzte sich ins Gras und begann, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Sie erinnerte sich an die Worte ihrer Großmutter, dass der Frühling nicht nur draußen geschieht, sondern auch in uns.
Sie sammelte Blüten, Zweige und Beeren und begann achtsam, das Ei zu bemalen.
Gelb für die Sonne.
Grün für die Erde.
Rot für das Leben.
Während sie malte, spürte sie, dass auch in ihr etwas in Bewegung war.
Als sie fertig war, legte sie das Ei in ein kleines Nest aus Gras.
Da war sie wieder, die leise Stimme:
„So beginnt alles – mit einem Samen, einem Gefühl, einem kleinen Schritt.“
Mira schloss die Augen.
Und als sie sie wieder öffnete, wusste sie:
Dass der Frühling nicht nur um sie herum geschah,
sondern auch in ihr.
(Eine Geschichte von Veronika Mitena, bald in einem neuen Buch zu finden 💛)
🌙@weilwirgoettinnensind🌙
Forwarded from ⚜️Akademie für ganzheitliche Lebensberatung e.V.
⚜️7 GESETZE DER HERMETIK⚜️
1: Das Gesetz der Geistigkeit
—⚜️—
»Das All ist Geist, das Universum ist geistig.«
~ Hermes Trismegistos ~
—⚜️—
Alles im Universum ist geistig, alles ist Bewusstsein. Bewusstsein ist die Grundlage von allem und erschafft die Realität.
Geist herrscht über Materie⚜️
Alles besteht aus Energie. Alles Grobstoffliche (Materie) ist nur verdichtete Energie, welche sich durch die Grundlage eines feinstofflichen Gedankens (Bewusstsein) geformt hat.
Auch wir als Schöpfer kreieren ununterbrochen unsere eigene Erfahrungswelt, allerdings meist unbewusst. Was in uns steckt, also unser Glaube - begrenzt durch Programmierungen und Ängste und ausgedrückt durch Gedanken, Worte und Taten - erschafft automatisch die äußeren Umstände. Die Kunst ist, zu lernen diese Macht bewusst einzusetzen.
⚜️»Deine Gedanken erschaffen Deine Realität.« (Joe Dispenza)
⚜️»Einem Jedem geschieht nach seinem Glauben.« (Bibel)
⚜️»Stehen Dein Wille und Dein Glaube im Widerspruch, gewinnt immer Dein Glaube.« (hier gefunden)
All Deine Überzeugungen und Gedanken, positive wie negative, erschaffen Deine persönliche Realität. DU allein hast es in der Hand, nichts und niemand anderes ist dafür verantwortlich. Willst Du Veränderungen in Deinem Leben, dann ändere Dein Bewusstsein - und nicht die äußeren Umstände. Denn diese werden sich entsprechend Deines Bewusstseins einfach wieder so formen, bis Du etwas IN DIR änderst.
Also SEI das, was Du in Deiner äußeren Welt als Resultat sehen und erleben möchtest.
—
➥ Zurück zur Übersicht
〰️〰️〰️〰️⚜️〰️〰️〰️〰️
Akademie f. g. Lebensberatung
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1: Das Gesetz der Geistigkeit
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»Das All ist Geist, das Universum ist geistig.«
~ Hermes Trismegistos ~
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Alles im Universum ist geistig, alles ist Bewusstsein. Bewusstsein ist die Grundlage von allem und erschafft die Realität.
Geist herrscht über Materie⚜️
Alles besteht aus Energie. Alles Grobstoffliche (Materie) ist nur verdichtete Energie, welche sich durch die Grundlage eines feinstofflichen Gedankens (Bewusstsein) geformt hat.
Auch wir als Schöpfer kreieren ununterbrochen unsere eigene Erfahrungswelt, allerdings meist unbewusst. Was in uns steckt, also unser Glaube - begrenzt durch Programmierungen und Ängste und ausgedrückt durch Gedanken, Worte und Taten - erschafft automatisch die äußeren Umstände. Die Kunst ist, zu lernen diese Macht bewusst einzusetzen.
⚜️»Deine Gedanken erschaffen Deine Realität.« (Joe Dispenza)
⚜️»Einem Jedem geschieht nach seinem Glauben.« (Bibel)
⚜️»Stehen Dein Wille und Dein Glaube im Widerspruch, gewinnt immer Dein Glaube.« (hier gefunden)
All Deine Überzeugungen und Gedanken, positive wie negative, erschaffen Deine persönliche Realität. DU allein hast es in der Hand, nichts und niemand anderes ist dafür verantwortlich. Willst Du Veränderungen in Deinem Leben, dann ändere Dein Bewusstsein - und nicht die äußeren Umstände. Denn diese werden sich entsprechend Deines Bewusstseins einfach wieder so formen, bis Du etwas IN DIR änderst.
Also SEI das, was Du in Deiner äußeren Welt als Resultat sehen und erleben möchtest.
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Forwarded from Freude, Natur und sonstiges Schönes
Das Ei im Nebel
In einer Zeit, als die Welt noch nicht wusste, dass sie eine Welt war, lag ein Ei im Nebel. Es war weder groß noch klein. Weder hell noch dunkel. Es lag einfach da – inmitten einer weiten, stillen Landschaft aus Grau.
Niemand wusste, woher es kam. Niemand wusste, was in ihm war. Doch tief im Inneren pulsierte etwas. Nicht laut. Nicht ungeduldig. Sondern wie ein Herz, das sich seiner eigenen Kraft noch nicht bewusst ist.
Der Nebel war dicht in jenen Tagen. Er legte sich auf Bäume, auf Wasser, auf Gedanken. Er machte alles gleich. Und die Menschen, die damals über die Erde gingen, hatten verlernt zu hoffen. Sie sahen nur das Grau. Sie glaubten, das Grau sei die Wahrheit.
Nur ein altes Kind – denn es war jung an Jahren, aber alt an Seele – bemerkte das Ei. Es trat näher. Es legte die Hand darauf. „Du bist warm“, flüsterte es erstaunt. In diesem Moment vibrierte etwas unter der Schale. Ein kaum hörbares Klingen, als würde Licht versuchen, eine Sprache zu finden.
Das Kind setzte sich daneben. Tag für Tag. Es erzählte dem Ei Geschichten von Sonne, die es nie gesehen hatte, und von Blumen, die vielleicht einmal wachsen könnten. Mit jedem Wort wurde das Ei ein wenig heller. Nicht außen – sondern innen.
Denn das Ei war kein gewöhnliches Ei. Es war das Gedächtnis der Welt. Es trug in sich alles, was jemals werden wollte. Doch es wartete. Es wartete nicht auf Kraft. Die war längst da. Es wartete auf Wärme. Auf Vertrauen. Auf jemanden, der glaubte, dass im Unsichtbaren etwas wächst.
Eines Morgens geschah es. Der Nebel war noch da. Doch er begann zu schimmern. Ein feiner Riss zog sich über die Schale. Kein Knall. Kein Sturm.
Nur ein leises Aufbrechen. Und aus dem Inneren strömte kein fertiger Himmel. Keine fertige Welt. Sondern Licht. Roh. Weich. Suchend.
Es berührte die Erde, und dort, wo es sie berührte, wurde der Boden warm. Aus der Wärme stiegen Gräser. Aus den Gräsern wuchsen Blüten. Aus den Blüten kam Duft.
Der Nebel wich nicht sofort. Aber er verlor seine Macht. Die Menschen hielten inne. Sie atmeten tiefer. Sie sahen zum ersten Mal, dass unter allem Grau etwas geglüht hatte.
Das Kind lächelte. „Es war immer da“, sagte es leise. „Wir mussten nur bleiben.“
Seit jener Zeit liegt in jedem Frühling ein Ei im Nebel. Nicht sichtbar für alle. Doch spürbar für jene, die bereit sind zu warten, zu wärmen und zu vertrauen. Denn das größte Wunder geschieht nicht, wenn die Schale zerbricht. Es geschieht lange davor – im stillen Pulsieren des Unsichtbaren. Und jedes Herz, das glaubt, trägt sein eigenes Ei in sich.
(Angela Rayma)
In einer Zeit, als die Welt noch nicht wusste, dass sie eine Welt war, lag ein Ei im Nebel. Es war weder groß noch klein. Weder hell noch dunkel. Es lag einfach da – inmitten einer weiten, stillen Landschaft aus Grau.
Niemand wusste, woher es kam. Niemand wusste, was in ihm war. Doch tief im Inneren pulsierte etwas. Nicht laut. Nicht ungeduldig. Sondern wie ein Herz, das sich seiner eigenen Kraft noch nicht bewusst ist.
Der Nebel war dicht in jenen Tagen. Er legte sich auf Bäume, auf Wasser, auf Gedanken. Er machte alles gleich. Und die Menschen, die damals über die Erde gingen, hatten verlernt zu hoffen. Sie sahen nur das Grau. Sie glaubten, das Grau sei die Wahrheit.
Nur ein altes Kind – denn es war jung an Jahren, aber alt an Seele – bemerkte das Ei. Es trat näher. Es legte die Hand darauf. „Du bist warm“, flüsterte es erstaunt. In diesem Moment vibrierte etwas unter der Schale. Ein kaum hörbares Klingen, als würde Licht versuchen, eine Sprache zu finden.
Das Kind setzte sich daneben. Tag für Tag. Es erzählte dem Ei Geschichten von Sonne, die es nie gesehen hatte, und von Blumen, die vielleicht einmal wachsen könnten. Mit jedem Wort wurde das Ei ein wenig heller. Nicht außen – sondern innen.
Denn das Ei war kein gewöhnliches Ei. Es war das Gedächtnis der Welt. Es trug in sich alles, was jemals werden wollte. Doch es wartete. Es wartete nicht auf Kraft. Die war längst da. Es wartete auf Wärme. Auf Vertrauen. Auf jemanden, der glaubte, dass im Unsichtbaren etwas wächst.
Eines Morgens geschah es. Der Nebel war noch da. Doch er begann zu schimmern. Ein feiner Riss zog sich über die Schale. Kein Knall. Kein Sturm.
Nur ein leises Aufbrechen. Und aus dem Inneren strömte kein fertiger Himmel. Keine fertige Welt. Sondern Licht. Roh. Weich. Suchend.
Es berührte die Erde, und dort, wo es sie berührte, wurde der Boden warm. Aus der Wärme stiegen Gräser. Aus den Gräsern wuchsen Blüten. Aus den Blüten kam Duft.
Der Nebel wich nicht sofort. Aber er verlor seine Macht. Die Menschen hielten inne. Sie atmeten tiefer. Sie sahen zum ersten Mal, dass unter allem Grau etwas geglüht hatte.
Das Kind lächelte. „Es war immer da“, sagte es leise. „Wir mussten nur bleiben.“
Seit jener Zeit liegt in jedem Frühling ein Ei im Nebel. Nicht sichtbar für alle. Doch spürbar für jene, die bereit sind zu warten, zu wärmen und zu vertrauen. Denn das größte Wunder geschieht nicht, wenn die Schale zerbricht. Es geschieht lange davor – im stillen Pulsieren des Unsichtbaren. Und jedes Herz, das glaubt, trägt sein eigenes Ei in sich.
(Angela Rayma)
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