Forwarded from ᛉ Hüter der Irminsul S. & B. ᛉ® Das Original
Anarchie – Der vergessene Urgrund der Freiheit
Anarchie ist älter als jedes Königreich, älter als jeder Tempel aus Stein, älter sogar als die ersten Gesetze, die Menschen in Ton und Metall ritzten. Bevor Kronen geschmiedet wurden, bevor Throne errichtet und Grenzen gezogen wurden, lebte der Mensch in einer Ordnung, die keinen Herrscher kannte. Diese ursprüngliche Ordnung war kein Chaos, sondern ein Gleichgewicht. Die Sterne bewegten sich ohne König. Die Flüsse flossen ohne Befehl. Der Wald wuchs ohne Parlament. Die Sonne ging auf, ohne dass ein Imperium ihr den Weg wies.
Das Wort Anarchie stammt aus dem Altgriechischen: an-archos – „ohne Herrscher“. Nicht „ohne Ordnung“, sondern ohne die Herrschaft eines Menschen über den anderen. Die spätere Geschichte verwechselte diese Idee bewusst mit Unordnung, weil jede Macht ihre größte Bedrohung im Gedanken erkennt, dass sie vielleicht gar nicht notwendig ist.
In den ältesten Mythen finden sich Spuren dieser Erinnerung. Das Goldene Zeitalter, von dem Hesiod erzählt, beschreibt eine Welt, in der Menschen weder Könige noch Richter brauchten. Die Erde schenkte ihre Gaben freiwillig, und Gerechtigkeit entstand aus dem natürlichen Maß. Im Norden erzählten die alten Germanen von freien Versammlungen unter offenem Himmel, wo Entscheidungen gemeinsam getroffen wurden. Die Kelten kannten Stammesbünde, deren Autorität aus Anerkennung und nicht aus Zwang erwuchs. Selbst in vielen indigenen Kulturen war Führung zeitlich begrenzt und an Verantwortung gebunden – nicht an dauerhafte Macht.
Die Mythologie beschreibt den Kosmos oft als einen lebendigen Organismus. In der ägyptischen Vorstellung war Ma'at die göttliche Ordnung, nicht geschaffen durch Unterwerfung, sondern durch Harmonie. Im Daoismus ist das Dao der Weg, dem alles folgt, ohne gezwungen zu werden. Wasser ist dort das höchste Symbol: Es herrscht nicht, doch es durchdringt selbst den härtesten Stein. Es zwingt nichts und verändert doch alles.
Vielleicht liegt gerade darin das tiefste Geheimnis der Anarchie. Sie ist nicht die Abwesenheit von Ordnung, sondern die Anwesenheit einer Ordnung, die aus Freiheit entsteht.
Mystiker aller Zeiten beschrieben eine ähnliche Erfahrung. Meister Eckhart sprach vom „göttlichen Funken“ im Inneren jedes Menschen. Die Sufis sahen den Menschen als Spiegel des Unendlichen. In den Upanishaden heißt es, dass das höchste Selbst und das Universum letztlich eins sind. Wenn jeder Mensch Träger derselben göttlichen Wirklichkeit ist, verliert die Vorstellung natürlicher Herrschaft ihre metaphysische Grundlage. Niemand kann Eigentümer des göttlichen Funkens eines anderen sein.
Historisch entstand Herrschaft nicht in einem einzigen Augenblick. Sie wuchs langsam mit Überschüssen, Eigentum, stehenden Heeren und zentralisierten Religionen. Wo einst Älteste berieten, entstanden Fürsten. Wo einst Rituale Gemeinschaft stifteten, entstanden Priesterkasten. Wo einst Schutz organisiert wurde, entstanden Imperien. Macht begann sich selbst zu erhalten und erklärte sich schließlich zur natürlichen Ordnung.
Doch unter der Oberfläche der Geschichte blieb die Erinnerung lebendig. Sie zeigte sich in den freien Städten des Mittelalters, in Dorfgemeinschaften mit gemeinschaftlich genutztem Land, in Genossenschaften, in den Ideen der Aufklärung und später in den Schriften von Denkern wie William Godwin, Pierre-Joseph Proudhon, Michail Bakunin oder Peter Kropotkin. Ihre Vorstellungen unterschieden sich, doch sie verband die Überzeugung, dass Menschen fähig sind, freiwillig zusammenzuarbeiten und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Der Mythos vom Chaos begleitet die Anarchie bis heute. Doch in nahezu allen Schöpfungsmythen ist das ursprüngliche Chaos nicht bloße Zerstörung, sondern der ungeformte Ursprung aller Möglichkeiten. Aus ihm entstehen Himmel und Erde, Zeit und Leben. Chaos ist dort keine Katastrophe, sondern schöpferisches Potenzial. Ordnung, die aus freiem Werden entsteht, unterscheidet sich grundlegend von Ordnung, die durch Zwang erzwungen wird.
Die Natur liefert dafür zahllose Bilder. Wälder besitzen keinen König. Schwärme kennen keinen Diktator. Pilzgeflechte verbinden ganze Landschaften ohne zentrale Befehlsstelle. Sterne folgen den Gesetzen des Universums, nicht den Gesetzen eines Herrschers. Komplexe Systeme können Stabilität entwickeln, ohne dass eine einzelne Instanz alles kontrolliert.
Die tiefere mystische Bedeutung der Anarchie liegt daher vielleicht nicht in einer politischen Theorie, sondern in einer spirituellen Haltung. Wer keinen äußeren Herrscher über sich anerkennt, muss umso stärker den inneren Maßstab entwickeln: Gewissen, Mitgefühl, Verantwortung und Weisheit. Freiheit ohne Bewusstsein wird zur Willkür. Bewusstsein ohne Freiheit wird zur Gefangenschaft. Erst beide zusammen bilden eine lebendige Ordnung.
Anarchie ist deshalb keine Einladung zur Zerstörung, sondern eine Herausforderung an den Menschen. Sie fragt: Kann eine Gemeinschaft bestehen, wenn ihre Mitglieder aus Einsicht statt aus Furcht handeln? Kann Würde stärker sein als Zwang? Kann Vertrauen mächtiger sein als Gewalt?
Vielleicht ist dies der Grund, warum die Idee der Anarchie seit Jahrtausenden immer wieder auftaucht und ebenso oft bekämpft wird. Sie erinnert daran, dass Herrschaft nicht zwangsläufig Schicksal ist, sondern eine historische Form des Zusammenlebens. Zugleich erinnert sie daran, dass Freiheit Verantwortung voraussetzt.
So erscheint Anarchie – im mythologischen, historischen und mystischen Sinn – weniger als fertiges politisches System denn als uralte Frage an die Menschheit: Ob der Mensch fähig ist, aus eigener Erkenntnis in Harmonie mit anderen zu leben. In dieser Frage begegnen sich Mythos, Geschichte und Spiritualität. Sie bleibt bis heute unbeantwortet – und gerade deshalb lebendig.
📱 t.me/HueterderIrminsul ✅
Anarchie ist älter als jedes Königreich, älter als jeder Tempel aus Stein, älter sogar als die ersten Gesetze, die Menschen in Ton und Metall ritzten. Bevor Kronen geschmiedet wurden, bevor Throne errichtet und Grenzen gezogen wurden, lebte der Mensch in einer Ordnung, die keinen Herrscher kannte. Diese ursprüngliche Ordnung war kein Chaos, sondern ein Gleichgewicht. Die Sterne bewegten sich ohne König. Die Flüsse flossen ohne Befehl. Der Wald wuchs ohne Parlament. Die Sonne ging auf, ohne dass ein Imperium ihr den Weg wies.
Das Wort Anarchie stammt aus dem Altgriechischen: an-archos – „ohne Herrscher“. Nicht „ohne Ordnung“, sondern ohne die Herrschaft eines Menschen über den anderen. Die spätere Geschichte verwechselte diese Idee bewusst mit Unordnung, weil jede Macht ihre größte Bedrohung im Gedanken erkennt, dass sie vielleicht gar nicht notwendig ist.
In den ältesten Mythen finden sich Spuren dieser Erinnerung. Das Goldene Zeitalter, von dem Hesiod erzählt, beschreibt eine Welt, in der Menschen weder Könige noch Richter brauchten. Die Erde schenkte ihre Gaben freiwillig, und Gerechtigkeit entstand aus dem natürlichen Maß. Im Norden erzählten die alten Germanen von freien Versammlungen unter offenem Himmel, wo Entscheidungen gemeinsam getroffen wurden. Die Kelten kannten Stammesbünde, deren Autorität aus Anerkennung und nicht aus Zwang erwuchs. Selbst in vielen indigenen Kulturen war Führung zeitlich begrenzt und an Verantwortung gebunden – nicht an dauerhafte Macht.
Die Mythologie beschreibt den Kosmos oft als einen lebendigen Organismus. In der ägyptischen Vorstellung war Ma'at die göttliche Ordnung, nicht geschaffen durch Unterwerfung, sondern durch Harmonie. Im Daoismus ist das Dao der Weg, dem alles folgt, ohne gezwungen zu werden. Wasser ist dort das höchste Symbol: Es herrscht nicht, doch es durchdringt selbst den härtesten Stein. Es zwingt nichts und verändert doch alles.
Vielleicht liegt gerade darin das tiefste Geheimnis der Anarchie. Sie ist nicht die Abwesenheit von Ordnung, sondern die Anwesenheit einer Ordnung, die aus Freiheit entsteht.
Mystiker aller Zeiten beschrieben eine ähnliche Erfahrung. Meister Eckhart sprach vom „göttlichen Funken“ im Inneren jedes Menschen. Die Sufis sahen den Menschen als Spiegel des Unendlichen. In den Upanishaden heißt es, dass das höchste Selbst und das Universum letztlich eins sind. Wenn jeder Mensch Träger derselben göttlichen Wirklichkeit ist, verliert die Vorstellung natürlicher Herrschaft ihre metaphysische Grundlage. Niemand kann Eigentümer des göttlichen Funkens eines anderen sein.
Historisch entstand Herrschaft nicht in einem einzigen Augenblick. Sie wuchs langsam mit Überschüssen, Eigentum, stehenden Heeren und zentralisierten Religionen. Wo einst Älteste berieten, entstanden Fürsten. Wo einst Rituale Gemeinschaft stifteten, entstanden Priesterkasten. Wo einst Schutz organisiert wurde, entstanden Imperien. Macht begann sich selbst zu erhalten und erklärte sich schließlich zur natürlichen Ordnung.
Doch unter der Oberfläche der Geschichte blieb die Erinnerung lebendig. Sie zeigte sich in den freien Städten des Mittelalters, in Dorfgemeinschaften mit gemeinschaftlich genutztem Land, in Genossenschaften, in den Ideen der Aufklärung und später in den Schriften von Denkern wie William Godwin, Pierre-Joseph Proudhon, Michail Bakunin oder Peter Kropotkin. Ihre Vorstellungen unterschieden sich, doch sie verband die Überzeugung, dass Menschen fähig sind, freiwillig zusammenzuarbeiten und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Der Mythos vom Chaos begleitet die Anarchie bis heute. Doch in nahezu allen Schöpfungsmythen ist das ursprüngliche Chaos nicht bloße Zerstörung, sondern der ungeformte Ursprung aller Möglichkeiten. Aus ihm entstehen Himmel und Erde, Zeit und Leben. Chaos ist dort keine Katastrophe, sondern schöpferisches Potenzial. Ordnung, die aus freiem Werden entsteht, unterscheidet sich grundlegend von Ordnung, die durch Zwang erzwungen wird.
Die Natur liefert dafür zahllose Bilder. Wälder besitzen keinen König. Schwärme kennen keinen Diktator. Pilzgeflechte verbinden ganze Landschaften ohne zentrale Befehlsstelle. Sterne folgen den Gesetzen des Universums, nicht den Gesetzen eines Herrschers. Komplexe Systeme können Stabilität entwickeln, ohne dass eine einzelne Instanz alles kontrolliert.
Die tiefere mystische Bedeutung der Anarchie liegt daher vielleicht nicht in einer politischen Theorie, sondern in einer spirituellen Haltung. Wer keinen äußeren Herrscher über sich anerkennt, muss umso stärker den inneren Maßstab entwickeln: Gewissen, Mitgefühl, Verantwortung und Weisheit. Freiheit ohne Bewusstsein wird zur Willkür. Bewusstsein ohne Freiheit wird zur Gefangenschaft. Erst beide zusammen bilden eine lebendige Ordnung.
Anarchie ist deshalb keine Einladung zur Zerstörung, sondern eine Herausforderung an den Menschen. Sie fragt: Kann eine Gemeinschaft bestehen, wenn ihre Mitglieder aus Einsicht statt aus Furcht handeln? Kann Würde stärker sein als Zwang? Kann Vertrauen mächtiger sein als Gewalt?
Vielleicht ist dies der Grund, warum die Idee der Anarchie seit Jahrtausenden immer wieder auftaucht und ebenso oft bekämpft wird. Sie erinnert daran, dass Herrschaft nicht zwangsläufig Schicksal ist, sondern eine historische Form des Zusammenlebens. Zugleich erinnert sie daran, dass Freiheit Verantwortung voraussetzt.
So erscheint Anarchie – im mythologischen, historischen und mystischen Sinn – weniger als fertiges politisches System denn als uralte Frage an die Menschheit: Ob der Mensch fähig ist, aus eigener Erkenntnis in Harmonie mit anderen zu leben. In dieser Frage begegnen sich Mythos, Geschichte und Spiritualität. Sie bleibt bis heute unbeantwortet – und gerade deshalb lebendig.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
Forwarded from 。༅*ɴᴀᴛᴜʀ☀️ʟɪᴄʜᴛ🌱ʟᴇʙᴇɴ*[ᴷᵃⁿᵃˡ]*༅。 (Channel Help)
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
°༺°⭐ °༻°
¸.✰¨´'*°✬,
( 𝐆𝐮𝐭𝐞 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐭...
❥•♪♫¸¸.☆'
𝐖Ü𝐍𝐒𝐂𝐇𝐄 𝐀𝐋𝐋𝐄𝐍
𝐒𝐞𝐞𝐥𝐞𝐧-❤️ 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧
𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞
⭐ 🌜𝐍𝐀𝐂𝐇𝐓𝐑𝐔𝐇𝐄🌜⭐
────⊱◈🌘 ◈⊰────
~ 𝐿𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐿𝑖𝑒𝑏𝑒 ♡⍣°”ˆ˜
📷: (ᴺᵉᵗᶻᶠᵘⁿᵈ/ᵀᴼᴺ ᴬⁿ❕)
💛 𝑫𝒂𝒏𝒌𝒆 𝒇ü𝒓 𝑫𝒆𝒊𝒏 𝑺𝒆𝒊𝒏💛
ᶰᵃᵗᵘʳ-ˡᶤᶜʰᵗ-ˡᵉᵇᵉᶰ
。༅*ᴇᴍᴘꜰᴇʜʟᴜɴɢᴇɴ*༅。
•~⭐ ~•
¸.✰¨´'*°✬,
( 𝐆𝐮𝐭𝐞 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐭...
❥•♪♫¸¸.☆'
𝐖Ü𝐍𝐒𝐂𝐇𝐄 𝐀𝐋𝐋𝐄𝐍
𝐒𝐞𝐞𝐥𝐞𝐧-
𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞
────⊱◈
~ 𝐿𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐿𝑖𝑒𝑏𝑒 ♡⍣°”ˆ˜
📷: (ᴺᵉᵗᶻᶠᵘⁿᵈ/ᵀᴼᴺ ᴬⁿ❕)
ᶰᵃᵗᵘʳ-ˡᶤᶜʰᵗ-ˡᵉᵇᵉᶰ
。༅*ᴇᴍᴘꜰᴇʜʟᴜɴɢᴇɴ*༅。
•~
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤1
Forwarded from Duo Solunor
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
Manche feiern heute Lughasadh, Schnitterfest - das erste Erntefest im Jahreskreis. Auch wenn es doch seltsam ist, ein Jahreskreisfest, das dem Mond unterstellt ist, zu einem bestimmten Datum zu feiern. Nichts desto trotz möchten wir heute unser Rituallied hierzu mit euch teilen, da wir es dieser Tage ebenso beim Wikingerfest Norddeich gemeinsam mit dem herzlichsten Publikum zelebrieren. Morgen gibt es noch einmal die Gelegenheit um 14:30 Uhr bei unserem Mitmach-Ritualkonzert. Dann ist dieses Herzensfest leider schon wieder vorbei.
Lughnasadh ist quasi die "Midlifecrisis" im Jahreskreis - wir können schon absehen, wie die Ernte ausfallen wird und haben noch bedingt Einfluss darauf. Dies lässt sich auch auf das eigene Leben übertragen.
Wie fällt deine Ernte aus? Was möchtest du noch umsetzen? Was wäre Energieverschwendung und solltest du besser loslassen?
Habt eine wundervolle Zeit dieser Innenschau!
Lughnasadh ist quasi die "Midlifecrisis" im Jahreskreis - wir können schon absehen, wie die Ernte ausfallen wird und haben noch bedingt Einfluss darauf. Dies lässt sich auch auf das eigene Leben übertragen.
Wie fällt deine Ernte aus? Was möchtest du noch umsetzen? Was wäre Energieverschwendung und solltest du besser loslassen?
Habt eine wundervolle Zeit dieser Innenschau!
❤3
Forwarded from ⚜️Akademie für ganzheitliche Lebensberatung e.V.
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
⚜️ #TAGESIMPULS ⚜️
2. August 2026
Sei wie das Wasser:
Fließend und gleichzeitig kraftvoll.
Anpassungsfähig aber auch ausbrechend.
Tragend und ausspülend.
Weich und hart in einem.
Immer seinen Weg findend.
Folge Deiner eigenen Strömung. Vielleicht kreuzt sich Dein Fluss mit dem eines anderen Menschen. Das Leben spült Dir das zu, was Du brauchst. ;)
—⚜️—
IMPULSBRIEF
Unsere Impulse gibt es auch als E-Mail 1-3 x im Monat, inkl. praktischer Tipps für den Alltag:
➥ https://tinyurl.com/AfgL-Newsletter
—⚜️—
@Akademie_Lebensberatung
⚜️
2. August 2026
Sei wie das Wasser:
Fließend und gleichzeitig kraftvoll.
Anpassungsfähig aber auch ausbrechend.
Tragend und ausspülend.
Weich und hart in einem.
Immer seinen Weg findend.
Folge Deiner eigenen Strömung. Vielleicht kreuzt sich Dein Fluss mit dem eines anderen Menschen. Das Leben spült Dir das zu, was Du brauchst. ;)
—⚜️—
IMPULSBRIEF
Unsere Impulse gibt es auch als E-Mail 1-3 x im Monat, inkl. praktischer Tipps für den Alltag:
➥ https://tinyurl.com/AfgL-Newsletter
—⚜️—
@Akademie_Lebensberatung
⚜️
❤2👍1
Forwarded from Matrix of Destiny & Matrix of Fate * Schicksalsmatrix
YouTube
Schattencode 11-4-15 | Ahnenfluch, sexuelle Blockaden & Befreiung
Spiegeln sich in deinem Leben ständig Aggression, Ungerechtigkeit oder Wut? Suchst du unbewusst nach Fehlern bei anderen, um deine eigene Laune kurzzustreitig zu legitimieren?
Hinter diesen Mustern steckt oft der numerologische Code 11-4-15 (sowie die karmischen…
Hinter diesen Mustern steckt oft der numerologische Code 11-4-15 (sowie die karmischen…
Forwarded from SEIN & WIRKEN
Der Zauberstab 🧙
– es ging in der Geschichte und im Einsatz dessen nie um den Zauber selbst. – Er kann unserem Verstand dabei helfen, die Magie geschehen zu lassen.
Ein Zauberstab war immer nur das, was einem klaren Gedanken oder einer Absicht Form und Halt gab. Ein Stück Holz, das die Absicht trägt, während das Herz voll und ganz vertraut.
Genau solche kraftvollen Begleiter entstehen in den Händen einer lieben Schwester von mir. Sie zeigte mir ihre wunderbaren Einzelstücke… und bevor mein Verstand hinterher kommen konnte, spürte ich das sanfte Vibrieren in meiner Brust als mein Blick auf den Zauberstab fiel, der für mich bestimmt war. Ich nahm ihn in meine Hände und das Gefühl verstärkte sich deutlicher.
Dann schaute ich genauer hin und sag den kleinen goldfarbenen Anhänger auf dem eine kleine Feder aufgezeichnet war.
Die Feder hat für mich eine besodere Bedeutung.
An der Spitze oben ein Bergkristall, dann weitere kleinere Verzierungen mit Tiegerauge und Malachit am Kopf und am Fuß noch ein grüner asiatischer Jade. Er trägt einen besonderen Namen mit einer besonderen Botschaft, die ebenfalls perfekt zu mir und meinem Wirken passt 💚
Bea geht hinaus in die Wälder und sammelt das Holz selbst – mit offenen Sinnen und einem Herzen, das spürt, welches Stück bereits leise ruft. Dann feilt und veredelt sie dieses Holz und verbindet sie es mit ausgesuchten Heil- und Edelsteinen, die sie mit großer Sorgfalt auswählt. Jeder Stab wächst unter ihren Händen, getragen von Aufmerksamkeit, von Liebe und von einem stillen Bewusstsein, das man den fertigen Stücken förmlich anfühlen kann. Auf Wunsch fertigt sie sie auch ganz persönlich – für genau die Intention, die in jemandem gerade reifen möchte.
Jedes Stück ist einzigartig. Keines gleicht dem anderen.
Ich lege euch ein paar Fotos dazu. Lasst eure Augen eine Weile darauf ruhen. Spürt vielleicht, ob und wie etwas in euch leise antwortet.
Wenn einer dieser Stäbe euer eigener stiller Begleiter für klare Gedanken und kraftvolle Absichten werden möchte – schreibt mir einfach. Ich verbinde euch sehr gerne (auch für weitere Fragen).💞
Ansonsten schaut gern HIER
Anmerkung: Beim Wünschen, Manifestieren, Schöpfen und Zaubern macht es aus meiner Sicht Sinn, immer einen Satz anzufügen: „Sofern es mit dem allerhöchsten göttlichen Wohle im Einklang ist.“ - So bewegen wir uns immer im Bereich der weißen Magie 💫
Mit HerzLICHTen und ZAUBERhaften Grüßen
Deine Dia
PS: Wenn Dich unsere Beiträge und unser Wirken erfreut oder weiter bringen, freuen wir uns über ein Zeichen Deiner Wertschätzung.
__
Sein und Wirken
– Akademie und Forschungsverein für ganzheitliches Leben
www.seinundwirken.com
🗞 Newsletter
__
📙 Buch bestellen
👦 Filmprojekt MENSCHenKIND
📱 t.me/seinundwirken
🪶🧘🏻🌳 🪶🧘🏻🌳 🪶🧘🏻🌳
🪶🧘🏻🌳 🪶🧘🏻 🌳
🪶🧘🏻🌳
– es ging in der Geschichte und im Einsatz dessen nie um den Zauber selbst. – Er kann unserem Verstand dabei helfen, die Magie geschehen zu lassen.
Ein Zauberstab war immer nur das, was einem klaren Gedanken oder einer Absicht Form und Halt gab. Ein Stück Holz, das die Absicht trägt, während das Herz voll und ganz vertraut.
Genau solche kraftvollen Begleiter entstehen in den Händen einer lieben Schwester von mir. Sie zeigte mir ihre wunderbaren Einzelstücke… und bevor mein Verstand hinterher kommen konnte, spürte ich das sanfte Vibrieren in meiner Brust als mein Blick auf den Zauberstab fiel, der für mich bestimmt war. Ich nahm ihn in meine Hände und das Gefühl verstärkte sich deutlicher.
Dann schaute ich genauer hin und sag den kleinen goldfarbenen Anhänger auf dem eine kleine Feder aufgezeichnet war.
Die Feder hat für mich eine besodere Bedeutung.
An der Spitze oben ein Bergkristall, dann weitere kleinere Verzierungen mit Tiegerauge und Malachit am Kopf und am Fuß noch ein grüner asiatischer Jade. Er trägt einen besonderen Namen mit einer besonderen Botschaft, die ebenfalls perfekt zu mir und meinem Wirken passt 💚
Bea geht hinaus in die Wälder und sammelt das Holz selbst – mit offenen Sinnen und einem Herzen, das spürt, welches Stück bereits leise ruft. Dann feilt und veredelt sie dieses Holz und verbindet sie es mit ausgesuchten Heil- und Edelsteinen, die sie mit großer Sorgfalt auswählt. Jeder Stab wächst unter ihren Händen, getragen von Aufmerksamkeit, von Liebe und von einem stillen Bewusstsein, das man den fertigen Stücken förmlich anfühlen kann. Auf Wunsch fertigt sie sie auch ganz persönlich – für genau die Intention, die in jemandem gerade reifen möchte.
Jedes Stück ist einzigartig. Keines gleicht dem anderen.
Ich lege euch ein paar Fotos dazu. Lasst eure Augen eine Weile darauf ruhen. Spürt vielleicht, ob und wie etwas in euch leise antwortet.
Wenn einer dieser Stäbe euer eigener stiller Begleiter für klare Gedanken und kraftvolle Absichten werden möchte – schreibt mir einfach. Ich verbinde euch sehr gerne (auch für weitere Fragen).
Ansonsten schaut gern HIER
Anmerkung: Beim Wünschen, Manifestieren, Schöpfen und Zaubern macht es aus meiner Sicht Sinn, immer einen Satz anzufügen: „Sofern es mit dem allerhöchsten göttlichen Wohle im Einklang ist.“ - So bewegen wir uns immer im Bereich der weißen Magie 💫
Mit HerzLICHTen und ZAUBERhaften Grüßen
Deine Dia
PS: Wenn Dich unsere Beiträge und unser Wirken erfreut oder weiter bringen, freuen wir uns über ein Zeichen Deiner Wertschätzung.
__
Sein und Wirken
– Akademie und Forschungsverein für ganzheitliches Leben
www.seinundwirken.com
🗞 Newsletter
__
📙 Buch bestellen
👦 Filmprojekt MENSCHenKIND
📱 t.me/seinundwirken
🪶🧘🏻🌳 🪶🧘🏻🌳 🪶🧘🏻🌳
🪶🧘🏻🌳 🪶🧘🏻 🌳
🪶🧘🏻🌳
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤1
Forwarded from RODOWESTA - AHNENWEISHEIT
Alte Feiertage im August 🌻
Für die alten Slawen war der August ein ganz besonderer Monat – eine Zeit der Erntebilanz, der fleißigen Feldarbeit und einer Reihe farbenfroher Feste.
In der Volkstradition trug der Monat mehrere einprägsame Namen, die jeweils das Wesen dieser Jahreszeit widerspiegelten:
„Serpen“ – in Verbindung mit der Sichel (Serp/серп), dem wichtigsten Werkzeug zur Getreideernte.
„Zhniwen“ – was direkt die Erntezeit (Zhniwa/жнива) bezeichnet.
„Zarew“ – aufgrund der hellen Morgenstunden (zarja/заря) und der Blitze, die in diesem Monat häufig vorkommen.
Die alten Slawen beobachteten im August aufmerksam die Natur, um das Wetter für Herbst und Winter vorherzusagen. Zum Beispiel:
🔸 Viel Morgentau verheißt ein reiches nächstes Jahr.
🔸 Gewitter im August kündigt einen langen und warmen Herbst an.
🔸 Spinnweben im Gras deuten auf einen klaren und trockenen Herbst hin.
🔸 Bauen Ameisen hohe Nester, ist ein strenger Winter zu erwarten.
🔸 Das Erscheinen von Kranichschwärmen kündigt einen frühen und kühlen Herbst an.
🔸 Verfärben sich Birkenblätter von unten nach oben gelb, beginnt der Herbst früh; verfärben sie sich von oben nach unten, wird er spät und warm.
Im Allgemeinen gilt der August in der slawischen Tradition als Monat des Gleichgewichts: eine Zeit harter Arbeit während der Ernte, der Dankbarkeit gegenüber der Natur sowie der Reflexion über die Errungenschaften des Jahres.
1. bis 8. August: Begrüßung von Gott Perun
Herbstbeginn. Männer wurden zu dieser Zeit geehrt, und der wichtigste Feiertag der Woche ist der Tag von Perun.
2. August: Tag von Perun
Die Zeit der tapferen Spiele und des Spaßes, in der jeder Mann, auch wenn er normalerweise mit anderen Arbeiten beschäftigt ist, für eine Weile daran teilnimmt.
8. August: Sommertag von Gott Stribog
Sommerwinde weichen den Herbstwinden, die nächtliche Kühle und Augustmorgennebel bringen.
14. August: Honig Ernte
Von diesem Tag an konnte man Honig sammeln und essen, Kuchen mit Honig wurde gebacken. Die Imker brachten den Honig als Geschenk für den Wassergeist, man sagte, dass es in der Nähe des Flusses mehr Honig gibt.
Vom 15. bis 28. August: Altweibersommer der Göttin Lada (Poletje)
Eine freudige, ruhige Zeit, in der man versuchte, alle Streitigkeiten beizulegen, alles zu vergeben. Junge Frauen trafen sich abends nach der Arbeit mit Freundinnen zu Feierlichkeiten.
15. August: Erntezeit (Spozhinki)
Ab diesem Tag beginnen die Tage der gemeinsamen Ernte. Man einigte sich auf „Hilfe“ und kam, um die Ernte gemeinsam auf den Feldern jener Familien zu ernten, die alleine nicht zurechtkamen.
19. August: Apfelernte
Von diesem Tag an konnte man Äpfel essen, aber davor wurden die gesammelten Äpfel nicht gegessen, sondern nur für den Winter geerntet.
22. August: Tag des Waldgeistes, letzte Ernte (Dozhinki)
Die Feldarbeit neigt sich dem Ende zu. Wenn jemand noch nicht geerntet hat, versucht er es so schnell wie möglich nachzuholen. Nach Abschluss der Arbeiten werden Geschenke für den Waldgeist an der Grenze zwischen Feld und Wald hinterlassen.
21. August: Makosch-Freitag gewidmet den Kindern
An diesem Tag können Frauen das Universum um den Erfolg der Kinder bei ihren Aktivitäten bitten. Diejenigen, die keine Kinder haben, können ihre Vorfahren bitten, in Form eines Kindes zur Inkarnation zu kommen.
29. August: Nussernte
Zeit, Nüsse zu pflücken.
Ich wünsche dir eine reiche Ernte: Möge deine innere Ernte greifbar sein und aus der Fülle deiner Erfahrungen wachsen.
Und die Erde selbst hilft dir auf diesem Weg.❤️
https://t.me/rodowesta
Für die alten Slawen war der August ein ganz besonderer Monat – eine Zeit der Erntebilanz, der fleißigen Feldarbeit und einer Reihe farbenfroher Feste.
In der Volkstradition trug der Monat mehrere einprägsame Namen, die jeweils das Wesen dieser Jahreszeit widerspiegelten:
„Serpen“ – in Verbindung mit der Sichel (Serp/серп), dem wichtigsten Werkzeug zur Getreideernte.
„Zhniwen“ – was direkt die Erntezeit (Zhniwa/жнива) bezeichnet.
„Zarew“ – aufgrund der hellen Morgenstunden (zarja/заря) und der Blitze, die in diesem Monat häufig vorkommen.
Die alten Slawen beobachteten im August aufmerksam die Natur, um das Wetter für Herbst und Winter vorherzusagen. Zum Beispiel:
Im Allgemeinen gilt der August in der slawischen Tradition als Monat des Gleichgewichts: eine Zeit harter Arbeit während der Ernte, der Dankbarkeit gegenüber der Natur sowie der Reflexion über die Errungenschaften des Jahres.
1. bis 8. August: Begrüßung von Gott Perun
Herbstbeginn. Männer wurden zu dieser Zeit geehrt, und der wichtigste Feiertag der Woche ist der Tag von Perun.
2. August: Tag von Perun
Die Zeit der tapferen Spiele und des Spaßes, in der jeder Mann, auch wenn er normalerweise mit anderen Arbeiten beschäftigt ist, für eine Weile daran teilnimmt.
8. August: Sommertag von Gott Stribog
Sommerwinde weichen den Herbstwinden, die nächtliche Kühle und Augustmorgennebel bringen.
14. August: Honig Ernte
Von diesem Tag an konnte man Honig sammeln und essen, Kuchen mit Honig wurde gebacken. Die Imker brachten den Honig als Geschenk für den Wassergeist, man sagte, dass es in der Nähe des Flusses mehr Honig gibt.
Vom 15. bis 28. August: Altweibersommer der Göttin Lada (Poletje)
Eine freudige, ruhige Zeit, in der man versuchte, alle Streitigkeiten beizulegen, alles zu vergeben. Junge Frauen trafen sich abends nach der Arbeit mit Freundinnen zu Feierlichkeiten.
15. August: Erntezeit (Spozhinki)
Ab diesem Tag beginnen die Tage der gemeinsamen Ernte. Man einigte sich auf „Hilfe“ und kam, um die Ernte gemeinsam auf den Feldern jener Familien zu ernten, die alleine nicht zurechtkamen.
19. August: Apfelernte
Von diesem Tag an konnte man Äpfel essen, aber davor wurden die gesammelten Äpfel nicht gegessen, sondern nur für den Winter geerntet.
22. August: Tag des Waldgeistes, letzte Ernte (Dozhinki)
Die Feldarbeit neigt sich dem Ende zu. Wenn jemand noch nicht geerntet hat, versucht er es so schnell wie möglich nachzuholen. Nach Abschluss der Arbeiten werden Geschenke für den Waldgeist an der Grenze zwischen Feld und Wald hinterlassen.
21. August: Makosch-Freitag gewidmet den Kindern
An diesem Tag können Frauen das Universum um den Erfolg der Kinder bei ihren Aktivitäten bitten. Diejenigen, die keine Kinder haben, können ihre Vorfahren bitten, in Form eines Kindes zur Inkarnation zu kommen.
29. August: Nussernte
Zeit, Nüsse zu pflücken.
Ich wünsche dir eine reiche Ernte: Möge deine innere Ernte greifbar sein und aus der Fülle deiner Erfahrungen wachsen.
Und die Erde selbst hilft dir auf diesem Weg.
https://t.me/rodowesta
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM