Kesselbunte
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Ökosozialismus vor Acht für 18,36:

"Ein Prozent Superreiche, die für ein Stück Käsekuchen nach Paris jetten, verursachen mit ihren Superyachten, Autos und Zweitwohnsitzen soviel CO2 wie die ärmsten zwei Drittel. Milliardäre investieren in CO2-intensive Unternehmen, ihr Hobby sind Weltraumflüge."

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Wenn du alle sechs Sekunden "Faschist, Faschismus" sagen musst, ist das noch eine Meinung oder schon ein medizinischer Befund?

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Susanne Staab (Opfer und Hinterbliebene von Rita Staab; Brief an die OB von #Magdeburg)

Sehr geehrte Frau Borris, sehr geehrte Damen und Herren, es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden für das, was mit uns, unserer Stadt und unserem Land aktuell passiert. Um Ihnen noch einmal kurz zu erläutern, wer seit dem 18. Februar 2025 und abermals seit dem 26. Februar 2025 auf eine Reaktion auf unsere E-Mails von Seiten der Stadt Magdeburg wartet: Wir sind Familie Staab und sind Betroffene und Hinterbliebene des schrecklichen Anschlags auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20.12.24.

An diesem Abend war ich gemeinsam mit meiner Schwester und meiner Mama sowie unseren drei Kindern auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Wir haben dort, wie Hunderte anderer Menschen, einen schönen Abend verbringen wollen – bei Schmalzkuchen, Glühwein und Riesenradfahren, einfach den Abend genießen, gemeinsam als Familie.

Der letzte Schultag war für unsere drei Kinder geschafft, und die Oma freute sich, nun endlich wieder ganz viel Zeit mit ihren drei Enkelkindern und ihren beiden Töchtern zu verbringen. So beschloss sie, mit uns allen gemeinsam auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt zu gehen und uns alle einzuladen. Alles hat sie an diesem Abend für uns bezahlt: die Zuckerwatte für die Kinder, die Schmalzkuchen für die ganze Familie, viele Karussellfahrten, Kettenkarussell, Riesenrad, Entenangeln, Poffertjes und Grünkohl.

Es war ihr schon immer ein großes Bedürfnis, für ihre Familie da zu sein. Sie wollte immer, dass es allen gut geht, dabei dachte sie weniger an sich und gab alles, was sie hatte, immer für ihre beiden Töchter und ihre drei Enkelkinder.

So beschlossen wir nach über zwei Stunden Weihnachtsmarktgetümmel, noch einmal kurz in die nordische Meile zu gehen, um das leckere Käsebrot für den Heimweg zu kaufen. Für meine Mama war es inzwischen eine Tradition geworden, dieses leckere Brot jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt am Ende des Besuches mit nach Hause zu nehmen. Der Stand war der letzte, bevor es zur Ernst-Reuter-Allee rausging nach Hause, zur Straßenbahnhaltestelle. Doch in diesem Jahr sollte alles anders sein. Auf dem Weg zum Käsebrotstand blieb sie kurz mit ihren drei Enkelkindern an einer kleinen Weihnachtsmarktbude, welche Tierfelle und anderes verkaufte, stehen. Die drei Mädchen wollten gerne einmal die Felle streicheln, da sie so schön kuschelig aussahen, doch dazu kam es nicht mehr.

In diesem einen kurzen Moment kam ein schwarzes Auto unglaublich schnell um die Ecke gefahren. Meine Schwester sah die Scheinwerfer noch auf sie zukommen und packte meine Mama am Arm, aber das Auto war so schnell, es hat unsere Mama einfach mitgerissen. Drei, vier Stände weiter lag sie plötzlich auf dem Boden.

Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich gerade in der Hauptgasse des Weihnachtsmarktes auf dem Weg zur Sparkasse. Ich wollte noch rasch Bargeld holen, um für meine beiden Töchter kleine Ketten mit Anhängern an einer Bude zu kaufen, die sie zu Weihnachten geschenkt bekommen sollten.

Auch auf mich kamen die Scheinwerfer so unglaublich schnell zu, mich erfasste das Auto im Hauptgang und schleuderte mich an die Seite gegen die Wand einer Weihnachtsmarktbude. Als das Auto vorbei war, stand ich sofort auf und rannte zurück in die Hartstraße, in dem Wissen, dass dort meine Kinder und meine Mama und meine Schwester gerade hingelaufen waren. Ich spürte zu diesem Zeitpunkt nichts von meinen Verletzungen und meinen Schmerzen, da ich völlig unter Schock stand.

Ich wollte einfach nur wissen, ob es meinen Kindern und meiner Familie gut geht. Schreiend „Wo sind meine Kinder!!! Wo sind meine Kinder!!!“, lief ich die Gasse zurück und sah die drei Kinder augenscheinlich unversehrt stehen. Doch meine Schwester und meine Mama konnte ich nicht sehen. In diesem Augenblick kam meine Schwester auf mich zu gerannt und sagte: „Mutti liegt dort vorne, komm schnell!“ Gemeinsam rannten wir zu ihr, und ich beugte mich über sie. Sofort konnte ich sehen, dass es ihr nicht gut geht, und fragte sie, ob sie noch Luft bekomme.
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Sie antwortete sehr keuchend mit dem Wort „schlecht“.

Ich habe ihr gesagt, was gerade passiert ist, und dass ein Auto über den Weihnachtsmarkt gefahren ist, sie sollte doch Bescheid wissen, was hier gerade vor sich ging. Sie schaute mich mit ihren weit aufgerissenen, verängstigten und schmerzerfüllten Augen an. Das Letzte, was ich zu ihr sagte, war: „Mutti, du musst immer schön atmen und immer schön weiter atmen!“ Dann bin ich zu meinen Kindern gegangen. Das war das letzte Mal, dass ich meine Mama lebend gesehen habe, das letzte Mal, dass ich mit ihr gesprochen habe, die letzten Worte, die ich zu ihr gesagt habe, waren, „du musst immer schön weiter atmen“.

Dann bin ich vor meinen Kindern zusammengesackt vor Schmerzen im Becken und Brustkorb und man hat mich sofort auf den Boden gelegt. Ganz schnell kamen Ersthelfer, und auch ein Notarzt war plötzlich da und legte mir einen Zugang an meinem Arm. Man zog mir einiges von meiner Kleidung aus und legte mir eine Beckenschlinge an, weil man den Verdacht hatte, dass mein Becken gebrochen wäre und ich eventuell innere Blutungen haben könnte. Ich lag noch sehr lange auf dem eiskalten Gehweg des Weihnachtsmarktes. Was in der Zeit mit meiner Mama geschah, konnte mir keiner sagen.

Nach etwa einer Stunde wurde ich nach vorne aus der Hartstraße Richtung Ernst-Reuter-Allee auf den Sammelplatz getragen. Dort lag ich noch eine ganze Weile mit vielen anderen Schwerverletzten. Als die Versorgungszelte dann aufgebaut waren, wurde ich mit anderen Personen in ein rotes Zelt getragen. Dort lag ich etwa noch weitere 2 Stunden, bis ein Krankenwagen bereit war und mich in ein Krankenhaus fahren konnte. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Krankenhäuser in Magdeburg schon überlastet, und so hat man mich an diesem Abend ins Krankenhaus nach Gardelegen gefahren.

Zu keinem Zeitpunkt konnte man mir sagen, was mit meiner Mama und meiner Schwester war. Die Nacht verbrachte ich auf der ITS in Gardelegen, ohne ein Auge zu schließen. Der Abend lief immer wieder in meinem Kopf ab, und ich konnte noch gar nicht realisieren, was dort eigentlich gerade geschehen war. Die ganze Nacht haben mein Mann und meine Schwester sowie die Krankenschwestern und Ärzte des Krankenhauses versucht, in Magdeburger Krankenhäusern und bei der Polizei durch eine Vermisstenanzeige in Erfahrung zu bringen, wo meine Mama hingebracht worden sein könnte. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: dass meine Mama um kurz nach 20 Uhr auf dem Gehweg am Magdeburger Weihnachtsmarkt gestorben ist.

Alle Reanimationsversuche vor Ort waren erfolglos gewesen. Das Notärzteteam hat alles Erdenkliche versucht, um unsere Mama zu retten. Doch es war vergebens …, ihre inneren Verletzungen waren so schwer und so umfangreich, dass auch die Behandlung in einem Krankenhaus ihr nicht mehr geholfen hätte. Ich muss wohl nicht weiter beschreiben, was unsere drei Kinder an diesem Abend alles gehört, gesehen und erlebt haben.

Dieser Abend hat unser Leben für immer verändert.

Am Samstag, den 21.12., habe ich das erste Mal mit meiner Schwester telefonieren können. Ich fragte immer wieder, ob sie weiß, wo Mutti ist und ob sie sie noch mal gesehen hat. Was sie mir dann erzählte, riss mir den Boden unter den Füßen weg. Als unsere Mama an dem Abend aus der Hartstraße nach vorne auf den Sammelplatz Richtung Ernst-Reuter-Allee getragen wurde, ging es ihr schon sehr schlecht. Meine Schwester war die ganze Zeit an ihrer Seite, hat ihre Hand gehalten, bis sie dort vorne abgelegt wurde, dann sagte meine Schwester mir, dass der Blick unserer Mama plötzlich ganz leer wurde, sie hörte auf zu atmen und reagierte nicht mehr. Meine Schwester fing ganz laut an zu schreien, daher nahm ein Rettungssanitäter sie zur Seite und brachte sie schnell hinter eines der Feuerwehrfahrzeuge. Was danach geschah, durfte auch meine Schwester nicht mehr sehen. Man hat sie nicht noch mal zurück zu unserer Mama gelassen, von daher konnte sie auch nicht wissen, ob Reanimationsversuche erfolgreich waren, oder ob sie sogar noch in einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gefahren wurde.
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Sie wusste gar nichts.

Samstag, den 21. Dezember verbrachten wir damit, unsere Mama zu suchen. Wir hatten sie in der Nacht schon bei der Polizei als vermisst gemeldet, hatten eine Personenbeschreibung abgegeben, ein Foto geschickt und sämtliche Krankenhäuser, Pathologien und Bestattungshäuser abtelefoniert. Keiner konnte uns sagen, wo unsere Mama war, immer wieder wurde im Hintergrund getuschelt, wenn man mit der Polizei telefonierte, und wir hatten das Gefühl, dass sie schon mehr wussten als wir.

Als wir am 22. Dezember beschlossen, einfach in die Rechtsmedizin der Uniklinik Magdeburg zu fahren, um uns zu vergewissern, ob zu den dorthin gebrachten verstorbenen Personen eventuell auch unsere Mama gehört, stand plötzlich die Polizei vor unserer Tür und wollte eine DNA-Probe. Diese sollte der Identifizierung einer noch unbekannten Verstorbenen in der Rechtsmedizin der Uniklinik Magdeburg dienen.

Nun war klar, unsere Mama gehörte zu den bis dahin fünf Todesopfern dieses Abends. Als unsere Kinder erfuhren, was geschehen war, konnten sie einfach nur noch laut schreien und weinen. Dies hielt noch fast weitere zwei Stunden an, Sie können sich nicht vorstellen, wie man in solchen Momenten seine Kinder überhaupt trösten kann, wenn man doch selbst von so viel Schmerz und Leid erfasst ist.

Seit diesem Abend ist unser Leben ein ganz anderes. Es hat gedauert, bis unsere Kinder überhaupt wieder halbwegs regelmäßig zur Schule gehen konnten.

Seit dem 20.12.2024 spielt sich ihr Alltag nur noch zwischen Schule und unserem Zuhause ab, es gibt keine anderen Aktivitäten, die wir wahrnehmen, weil keiner von uns sich in die große Öffentlichkeit traut oder sich in irgendeiner Form sicher fühlt in dieser Stadt.

Und wenn man dann versucht, mit dieser Stadt in Form von E-Mails in Kontakt zu treten und über mehrere Wochen einfach ignoriert wird, keine Antworten erhält, da man die Nachrichten vermutlich abgetan hat als frustrierte, verärgerte Hinterbliebenenfamilie, die ihrer Wut nur mal Platz machen musste, dann übermittelt es das Gefühl, dass keinerlei Interesse an den Familien der Todesopfer besteht. Das macht die ganze Situation nicht besser. Ach nein, so ganz stimmt es ja nicht. Mit einer Familie haben Sie, Frau Borris, sich am 06.03.2025 ja sogar persönlich im „Flair“ am Alten Markt getroffen.

Wir fühlen uns einfach von Ihnen, Frau Bürgermeisterin der Stadt Magdeburg, im Stich gelassen. Sie haben zu keinem Zeitpunkt seit dem 20.12.2024 versucht, auch nur in irgendeiner Form mit uns persönlich Kontakt aufzunehmen und zu fragen, wie es uns geht, uns zu fragen, was wir vielleicht brauchen oder was die Stadt tun kann.

Über Dritte zu erfragen, ob Sie an der Beisetzung unserer Mutter teilnehmen dürfen, ist wohl nicht der richtige Ort und Zeitpunkt gewesen, um seine Anteilnahme zu übermitteln. Ohne Presse wären Sie auch gar nicht erschienen.

Bei fünf Todesopfern im Raum Sachsen-Anhalt wäre das keine Mammutaufgabe gewesen, nach etwas Abstand zum Ereignis den Kontakt zu suchen. Das wäre doch das Mindeste, was wir von der Stadt hätten erwarten können, nach dem, was uns an diesem Abend genommen wurde.

Meine Mama war über 40 Jahre lang überzeugte Magdeburgerin, sie lebte sehr gerne in dieser Stadt und war täglich auf deren Straßen mit ihrem geliebten Fahrrad unterwegs. Sie lebte in dieser Stadt und arbeitete ihr ganzes Leben für diese Stadt, auch über ihren Renteneintritt hinaus war sie noch jahrelang ehrenamtlich für diese Stadt tätig. Sie hat sich nie etwas zuschulden kommen lassen und war eine ordentliche, zuverlässige, empathische, freundliche, herzensgute und offene Frau.

Sie hatte immer ein freundliches Wort für jeden, sei es die Bäckerfrau oder die Kassiererin an der Edeka-Kasse oder einfach eine fremde Frau in der Straßenbahn, die einen Platz suchte …, meine Mama hatte für jeden ein liebes Wort übrig.
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Doch am allermeisten liebte sie ihre drei Enkelkinder, die sie jede Woche so gerne ins Konservatorium zum Flöten brachte oder zum Tanzen in die Tanzschule oder einfach nur Ausflüge unternahm in den Elbauenpark, Fahrradtouren in die Stadt oder Eis essen am Springbrunnen. Sie war eine coole Oma, mit der man auch ins Freibad ging und in den Pool sprang, jeden Quatsch machte sie mit. All das ist nun nicht mehr möglich mit ihrer Oma.

Sie können sich gar nicht vorstellen, in welchem Maße wir all das vermissen, wie sehr sie ihre Oma vermissen, die ihnen jedes Jahr zum Geburtstag, zu Ostern, zum Kindertag, zu Nikolaus, Weihnachten viele kleine, süße selbst gehäkelte Tiere und Figuren geschenkt hat, für uns gekocht und gebacken hat, damit die Familie am Wochenende zusammenkommt.

Dieses unbeschwerte Leben, was wir bis zum 20.12.2024 geführt haben, ist seit diesem Tag vorbei.

Als ich am Heiligabend das erste Mal ihre Wohnung betrat, um die Weihnachtsgeschenke für die Enkelkinder zu holen, denn die sollten sie auf jeden Fall noch erhalten als letzte Erinnerung an ihre Oma, das hätte unsere Mama so gewollt, da trat ich in eine leere Wohnung, in der alles noch nach ihr roch. In der Küche waren die Zutaten für Plätzchen schon aufgestellt, das Mehl war abgemessen, die Butter und die Eier lagen bereit, und das Rezeptbuch war aufgeschlagen. Sie wollte am Samstag früh mit einem der Enkelkinder Plätzchen backen und hatte sich für Freitagabend nach dem Weihnachtsmarktbesuch schon vorgenommen, den Teig vorzubereiten, damit er am nächsten Tag auch gut fest ist.

Auf dem Küchentisch standen schon ein Teller und eine Tasse für das Frühstück am Samstag bereit. Unsere Mama war immer sehr gut vorbereitet, alles hatte seine Ordnung, und alles war immer sortiert und aufgeräumt.

Nun müssen wir damit beginnen, alles einzupacken und die Wohnung leerzuräumen. Es tut so schmerzlich weh, all das zu tun, obwohl man jeden Tag wieder hofft, dass sie doch gleich zur Tür reinkommt und sagt, ich habe euch eine Kleinigkeit zu Essen mitgebracht oder ein paar Plätzchen gebacken. Aber sie wird nie wieder zur Tür reinkommen, sie wird nie wieder mit dem Fahrrad um die Ecke in den Garten kommen und freudestrahlend anfangen, Unkraut zu zupfen. Sie wird all das nie wieder tun können, und wir werden nie wieder ihre Stimme hören oder ihr freundliches Lächeln sehen können.

Das Einzige, was mir bleibt, ist, sie jeden Tag auf dem Friedhof zu besuchen. Und nun frage ich Sie, Frau Borris, Bürgermeisterin von Magdeburg, wie es nur sein kann, dass sie so wenig Interesse an diesen Menschen haben und an diesen Familien, die an diesem Abend ihren lieben Menschen, diese glückliche Magdeburgerin verloren haben?!

Wäre es nicht einmal das Mindeste gewesen, dass man in irgendeiner Form auf unsere vielen E-Mails reagiert? Ist das zu viel verlangt, wenigstens so zu tun, als hätte man Interesse an diesen Familien? In den Medien beteuern Sie immer wieder, wie wichtig jetzt der Zusammenhalt unserer Stadt nach diesem tragischen Ereignis ist, aber Sie, als höchste Instanz der Stadt, setzen Ihre eigenen Worte des Zusammenhaltens kein Stück um! Aber natürlich ist es jetzt viel wichtiger für unsere Stadt, den nächsten Weihnachtsmarkt dringend und ganz schnell zu planen, da die Finanzen der Stadt ja nicht aus den Augen verloren werden dürfen ... Aber die Menschen dieser Stadt, denen so großes Leid an diesem Abend widerfahren ist, die wurden gefühlt aus den Augen verloren. Dabei ist der Weihnachtsmarkt vom vergangenen Jahr noch nicht einmal richtig aufgearbeitet worden.

Wir sind einfach nur entsetzt, was hier gerade in dieser Stadt passiert. Wenn das der Weg ist, den Sie als Bürgermeisterin der Stadt Magdeburg in Zukunft einschlagen wollen, wird das kein vertrauensvoller Weg werden für die Mitbürger dieser Stadt.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Staab (Opfer und Hinterbliebene von Rita Staab)

Quelle: DIEWELT 21. 3. 25
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Forwarded from Mischpoker
IN 🇩🇪 DEUTSCHLAND!

Mann nach "halbem Mord" auf Bahngleise gelegt. Zugführerin musste ungewollt den "Rest" machen.
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