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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Wie eine Dampfwalze: Helmut Kohls politisches Wirken und Erbe.
Nachrufe auf Politiker sind meist überzogene Erfolgsgeschichten. Sie gehen aber in jene Geschichtsschreibung ein, über deren Deutungshoheit die Mächtigen verfügen. Unter all den lobenden Erinnerungen an Helmut Kohl überraschte in den letzten Tagen eine, die auch gleich wieder unterging. Im Deutschlandfunk wurde an ein vertrauliches Gespräch Kohls mit dem Historikers Fritz Stern erinnert, in dem dieser den damaligen Kanzler fragte, ob er im Prozess der Vereinigung Fehler gemacht habe. Kohl habe länger überlegen müssen (was nicht überraschend ist) und dann gesagt, doch, er habe versäumt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, dass nicht alles in der DDR falsch war und nicht alles im Westen richtig. Das mag zunächst wie ein lässliches Versäumnis klingen. Aber Fritz Stern hatte hinzugefügt, dass eine solche Wertung des Kanzlers am dringendsten nötig gewesen wäre und genau das war, was am meisten von allem fehlte. — weiter lesen

@RubikonNews
Zur Pressefreiheit gehört auch die Freiheit zur Kritik an der Presse: „Man kann gar nicht so viel Zeitung lesen, wie man sich empören möchte“, meint Daniela Dahn. Und ruft die Bürger zu Selbstermächtigung auf.
Impulsreferat auf der Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“ am 26. Januar 2018 in Kassel(1) — weiter lesen
@RubikonNews
Kooperation oder Konfrontation mit Russland? Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz fand auch 2017 im alten Rathaus wieder die aus der Bürgerschaft kommende Münchner Friedenskonferenz statt.
Diese darf seit einigen Jahren zwei Beobachter zur Sicherheitskonferenz entsenden. Eine dieser Beobachterinnen war diesmal die Schriftstellerin und Publizistin Daniela Dahn. weiter lesen
@RubikonNews
Journalismus ist kein Verbrechen: Free Deniz und alle anderen.
Unter diesem Titel erschien Oktober 2017 ein von der Kurt Tucholsky-Gesellschaft herausgegebener Solidaritätsband für Deniz Yücel, der vor sechs Jahren mit dem Kurt Tucholsky-Preis geehrt wurde. Der Band dokumentiert die damals Furore machenden Kolumnen, für die Yücel ausgezeichnet wurde, und die in der Türkei jetzt erhobenen juristischen Vorwürfe gegen ihn, wie Unterstützung terroristischer Vereinigungen und Datenmissbrauch. Hinzu kommen Grußworte anderer Tucholsky-Preisträger wie Heribert Prantl, Wolfgang Büscher, Mario Kaiser und Daniela Dahn. weiter lesen
@RubikonNews
Willkommen und Abschiebung: Sind Geflüchtete Schreckgespenst oder neues revolutionäres Subjekt?
Ein Essay über Einreisen, die nicht legal aber legitim sind, über menschliche Kälte, den Kampf der Kulturen zwischen Haben und Sein sowie das Gebot grundlegender Umverteilung. weiter lesen
@RubikonNews
Deutungshoheit wichtiger als Lufthoheit: Warum alternative Medien wie der Rubikon gebraucht werden.
Die alternativen Medien gehen auf Distanz zum Mainstream. Dieser Zeitgeist nimmt für seine Verbreitungsbasis gern die Bezeichnung Qualitätsmedien in Anspruch - eine PR-Behauptung, die einen permanenten Anspruch suggeriert, der vielmehr täglich neu bewiesen werden muss. weiter lesen
@RubikonNews
Die Vordenkerin: Die Ideen Rosa Luxemburgs können uns bei der Suche nach Kapitalismus-Alternativen bis heute inspirieren.
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden vor 100 Jahren am 15. Januar von Mitgliedern eines rechten „Freikorps“ ermordet. Während die passionierte Sozialistin für den „Mainstream“ ohnehin nie akzeptabel war, wird sie von Linken unserer Zeit zu oft zur Internationalheiligen verklärt und in die Geschichte weggelobt. Weitaus fruchtbarer ist die Auseinandersetzung mit ihrem Werk und ihrem politischen Denken. Rosa Luxemburg wollte Demokratie und Sozialismus versöhnen und verfolgte unter anderem das Ziel, die Demokratie auf die Wirtschaft auszudehnen. Sie versuchte, die Profitlogik des Kapitalismus zu brechen und den Menschen aus seiner dienenden Rolle als „Konsummaschine“ zu befreien. Die Fragen, die Luxemburg aufwirft, wirken bis heute aufregend neu — und viele ihrer Antworten auch. weiter lesen
@RubikonNews
Die gekaufte Revolution: Aus Ruinen der DDR hätte etwas ganz Neues auferstehen können — stattdessen siegte das alte BRD-System auf ganzer Linie.
Die Geschichte des Endes der DDR, wie wir es aus Jubiläumsveranstaltungen und TV-Mehrteilern kennen, ist das Ergebnis lupenreiner Sieger-Geschichtsschreibung. Mythen und Legenden haben sich über die Jahrzehnte verfestigt. Etwa jene, die DDR-Bevölkerung habe sich „schon immer“ leidenschaftlich nach einem bedingungslosen Anschluss an die Bundesrepublik gesehnt. In Wahrheit wäre in den Wochen und Monaten der Wende sehr viel möglich gewesen — auch ein „Dritter Weg“, ein demokratischer Sozialismus mit rundumerneuerter Demokratie innerhalb der alten Grenzen der DDR. Die Geschichte der Wiedervereinigung ist die eigentlich traurige Geschichte sich immer weiter verengender Handlungsoptionen, verratener Träume und erstickter Aufbruchsimpulse. Was mit der Sehnsucht nach einem besseren Sozialismus begonnen hatte, mündete in devoten „Helmut“-Rufen und dem Ausverkauf der eroberten Teilrepublik an den kapitalistischen Westen. weiter lesen
@RubikonNews
Die „einfache Welt“ der Leitmedien: Der Spiegel analysiert die Vertrauenskrise der Medien und ignoriert dabei linke Medienkritik.
Isabell Hülsen ist eine nüchterne Analytikerin. Seit über zehn Jahren arbeitet sie im Wirtschaftsressort des SPIEGEL und schreibt dort vor allem zu Medienthemen. Gern interviewt sie die Größen der Branche, von Claus Kleber bis zur Chefredaktion der New York Times. Sie kennt sich aus unter den Alpha-Journalisten des Westens, teilt deren Habitus, versteht sich aber zugleich als kritische Beobachterin der Szene. Nun ist ihr aufgefallen, dass auch die Gebildeten den Leitmedien immer weniger vertrauen. Im SPIEGEL veröffentlichte sie im Februar eine ausführliche Reportage (1), in der sie ihren Befund darlegt. weiter lesen
@RubikonNews
Positive Proben und Häufungen von Lungenentzündungen Ende 2019 – Kommt Corona wirklich aus China?
🗣 DIREKT ANHÖREN 🎙

#Podcast für @AntiSpiegel via @NuoViso 🙏🏻
Forwarded from Multipolar Magazin
• Das Schweigen der Viren
Im Rahmen einer wenig bekannten, seit Jahren etablierten, repräsentativen Viren-Überwachung des Robert Koch-Instituts wurden selbst zum Höhepunkt der Krise kaum Corona-Fälle registriert. Bis heute stehen diese Daten in krassem Widerspruch zur behaupteten „rasanten Verbreitung“ und „hohen Gefährdung“. Inzwischen spricht auch Jens Spahn von einer Gefahr durch zu viele falschpositiv Getestete. Der Kaiser ist nackt – und antwortet nicht auf Multipolar-Anfragen. — weiter lesen

#CoronaKrise @multipolar_magazin
• Maskenball der Egozentrik — Dank Corona mutieren viele Zeitgenossen zu Seuchenschutz-Polizisten und Maskenpflicht-Blockwarten.
Schützen Sie Ihre Mitmenschen: So rief die Bundesregierung, riefen die Behörden von Anfang an auf. Denn das Anlegen einer Maske, so hieß es mit Einführung der Maskenpflicht, sei keine Schutzmaßnahme für einen selbst. Man tue es für die Anderen. Wer Maske trägt, sei deshalb ein Held, ein selbstloser Aktivist der Volkshygiene. Damit fühlten sich viele angesprochen, motiviert und deshalb schlicht gut. Diese uneigennützige Haltung scheint verflogen und sich ins Gegenteil verkehrt zu haben. — weiter lesen

🧻 #CoronaKrise @RubikonNews
• Die Wahrheitsfälscher — Das wichtigste Menschenrecht, das in der Corona-Krise verletzt wird, ist das Recht auf wahrheitsgemäße Information.
Im Krieg ist das erste Opfer immer die Wahrheit, sagt eine bekannte Redensart. Vielleicht haben etliche Politiker auch deshalb den „Krieg gegen das Virus“ ausgerufen. Sie meinen dann, sich ebensowenig an die Wahrheit halten zu müssen, wie dies Kriegstreiber schon immer taten. Im Zusammenhang mit Corona erleben wir eine beispiellose Ansammlung von Falschinformationen. Denn auch mit Fakten kann man die Wahrheit verdrehen — wenn etwa Todeszahlen für 2020 genannt werden, ohne, dass die Zahlen der Vorjahre zum Vergleich herangezogen werden, was für eine seriöse Einschätzung der Gefährlichkeit einer Epidemie unerlässlich wäre. — weiter lesen

🧻 #CoronaKrise @RubikonNews
• Panischer Schnellschuss — Der Covid-19-Lockdown war übereilt, überzogen und verfassungswidrig.
Bund und Länder halten an ihrem rigiden Corona-Kurs fest, wie die Beschlüsse vom Mittwoch zeigen. Dabei ist ihr Vorgehen anscheinend nicht nur verfassungswidrig, es wird auch nicht durch Fakten und Daten gestützt. Darauf weisen fünf Wissenschaftler hin, die bei der Bundesregierung nachgefragt haben. Einer von ihnen hat die Antworten kommentiert. — weiter lesen

🧻 #CoronaKrise @RubikonNews
12. Juni 1999 — Wie knapp die Welt an dem Tag am 3. Weltkrieg vorbeigeschrammt ist
#NATO @AntiSpiegel
Vor zwanzig Jahren hat ein Ereignis Geschichte geschrieben, dessen Wichtigkeit und Dramatik kaum bekannt, obwohl es damals fast zu einem Zusammenstoß russischer und amerikanischer Soldaten mit sehr bösen Folgen gekommen wäre. Die Rede ist vom „Vorstoß auf Pristina“. Über diese russische Militäroperation sind nun geheime Dokumente veröffentlicht worden und die Beteiligten haben Interviews gegeben. Was damals geschah und warum das Thema bis heute wichtig ist, lesen Sie hier.
• Verschwört Euch! — Sven Böttcher sinniert im Rubikon-Interview über den gegenaufklärerischen Trend, eigenständiges Denken zu pathologisieren.
2020 werden alle Abweichler, alle, die sich nach Kant ihres Verstandes bedienen, unter einen Hut, genau genommen einen Aluhut gebracht. Vor rund 200 Jahren wurde den Wissenschaften im Zuge der Aufklärung der Rücken gestärkt, um dem Menschen zu helfen, sich von der absoluten Deutungshoheit eines Herrschers oder eines Gottes zu emanzipieren. Doch nun wurde die Wissenschaft ihrerseits pervertiert und auf den Sockel einer Religion erhoben. In Zeiten von Corona kommt der George-Bush-Imperativ zum Tragen: Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Respektive, wer über Corona nicht denkt wie wir, ist ein Verschwörungstheoretiker, ein Coronaleugner und ein Gefährder für die Gesellschaft. Was eigentlich die Grundlage des erkenntnistheoretischen Herantasten an die Wahrheit wäre, wird pathlogisiert: das Bemühen um ein eigenes Verständnis der Welt auf der Grundlage stabiler Fakten oder auch das Wagnis, Zweifel zu äußern. Wo steuert eine Gesellschaft hin, die es ihren Mitgliedern nicht mehr zutraut, sich eigene Gedanken zu machen und diese „Sittenwidrikeit“ sogar bestraft. — weiter lesen

@RubikonNews
• Verletzte Menschenwürde — Angela Merkel und Konsorten haben mit ihrer selbstgerechten Lebensschützer-Attitüde unsägliches Leid verursacht.
Hauptsache, die Hygieneregeln wurden akribisch eingehalten! Alles andere scheint nicht zu zählen in Corona-Deutschland. Zerstörte Existenzen, auseinandergerissene Familien, gedemütigte und eingesperrte alte Menschen — egal! Menschenwürde — war da mal was? Die Politiker*innen sonnen sich im Glanz ihrer vermeintlichen Verantwortung für das Leben und die Gesundheit ihrer Schäflein. Dass das körperliche und seelische Leid in der Folge der Corona-Maßnahmen mittlerweile ebenfalls lebensgefährliche Ausmaße angenommen hat, wird von den Tätern mit aller Macht verdrängt. Die Autorin musste beim Versuch, ihre Mutter zu besuchen, drastische Erfahrungen machen... — weiter lesen

🧻 #CoronaKrise @RubikonNews
• Propagandistische Selbstbeweihräucherung — Die Meldung, der Corona-Lockdown hätte über 3 Millionen Leben gerettet, hält keiner Überprüfung stand.
Der Kampf um die Deutung des Coronageschehens geht in die nächste Runde. Verzweifelt versuchen die Politiker und ihre Helfer aus Medien und Wissenschaft den Vorwurf abzuwenden, sie hätten wegen einer nur geringen Gefahr Menschen ins Elend gestürzt und die Demokratie schwer beschädigt. Obwohl „Was-wäre-wenn“-Aussagen naturgemäß schwer zu treffen sind, sind plötzlich alle felsenfest davon überzeugt, dass der Lockdown in elf europäischen Ländern 3,1 Millionen Menschenleben gerettet habe. Dies haben Wissenschaftler des Imperial College in London ausgerechnet. Aber ist es wirklich Wissenschaft, was in dieser Studie steckt? Oder doch eher Propagandahilfe, um das gewünschte Narrativ in der Öffentlichkeit zu stützen? — weiter lesen

🧻 #CoronaKrise @RubikonNews