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Der gemachte Feind 👈
Möchtegern-Dschihadisten werden von Geheimdiensten gezüchtet, von der Polizei verhaftet und von Gerichten verurteilt. So bekommen Leitmedien immer wieder Anlass zur Verbreitung der Fiktion einer terroristischen Bedrohung. Diese kostenlose Werbung der Leitmedien für al-Qaida und den Islamischen Staat wird weitgehend verkannt. Versucht wird damit, die vermeintliche Macht, die Kompetenz und den Ehrgeiz dieser Scheinorganisationen aufzuwerten. Sie sollen als Feind Nummer eins der Zivilisation gelten. In dieser Kampagne spielen auch doppelzüngige Hassprediger, Agents Provocateurs und pro-israelische Einrichtungen eine bedeutende Rolle.
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Die Menschenschinder 👈
Eigentlich sollten Arbeitgeber ein natürliches Interesse daran haben, ihre Mitarbeiter pfleglich zu behandeln. Schließlich werden sie auch in Zukunft noch gebraucht, und zufriedene Angestellte arbeiten besser. Wer so denkt, verkennt aber die destruktive Dynamik des Kapitalismus. So wie bei Produkten muss man auch bei Menschen nicht unbedingt auf langfristige „Haltbarkeit“ achten. Noch profitabler kann es sein, auf Verschleiß zu setzen. Erschöpfte und unbrauchbare Mitarbeiter lassen sich leicht durch neue, frischere ersetzen. Daher agieren viele Chefs nach dem Motto „Was kann ich noch alles draufpacken?“. Kommt dann der Zusammenbruch, wird die Verantwortung dem Arbeitnehmer selbst zugeschoben. Die Zitrone Mitarbeiter wird durch allerlei Psychotricks bis zum letzten Tropfen ausgepresst. Und durch Druck, der entsteht, wenn ein Heer von Leiharbeitern den fest Angestellten drastisch vor Augen führt, dass sie ersetzbar sind.
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Flucht ist unmöglich 👈
Diejenigen, die unseren Planeten unbewohnbar machen, investieren zunehmend in ausgelagerte Lebensräume. Weltraumprogramme und das Erschließen anderer Planeten erfreuen sich bei Menschen, die nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Geld anfangen sollen, wachsender Beliebtheit. Doch sind Erdbewohner überhaupt dazu in der Lage, im Weltraum zu überleben? Yves Rasir, der Herausgeber des belgischen Magazins Néosanté, empfiehlt, mit den Füssen auf dem Erdboden zu bleiben. Eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie das Leben hier weitergehen könnte.
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Glaubenskrieg gegen Globuli 👈
Nach einer Blütezeit der alternativen Medizin Ende des 20. Jahrhunderts hat es in jüngerer Zeit ein schulmedizinisches Rollback gegeben. Schon relativ anerkannte Methoden wie die Homöopathie werden nicht nur in der etablierten Fachpresse, sondern auch im journalistischen Mainstream mit immer härteren Bandagen bekämpft. Das Imperium schlägt zurück, und politisches und medizinisches Establishment ziehen dabei an einem Strang. Was immer mit ins Feld geführt wird, ist die Behauptung, die Homöopathie verstoße gegen die Naturgesetze. In homöpathischen Mitteln sei „nichts drin“. Nicht geschieht jedoch im Widerspruch zu den Naturgesetzen. Allenfalls kann es sein, dass ein Gesetz den Naturwissenschaftlern — noch — nicht bekannt ist, weil sie ein eingeschränktes Bild von „Natur“ pflegen. Die wissenschaflichen Weltbilder verändern sich — die Heilwirkungen der Homöpathie bleiben.
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Snowdens Appell 👈
„Ich habe ja nichts zu verbergen“. Mit diesem biederen Mantra, wehren wir gern das Grauen ab, das uns beschleicht, wenn wir uns die Realität der Massenüberwachung bewusst machen. Erstmals in der Geschichte sind heute die technischen Mittel vorhanden, um eine totale Kontrolle über die Bevölkerung auszuüben. Selbst wenn wir uns wirklich unser ganzes Leben lang lammfromm benehmen – wollen wir das? – genügen mitunter kleine Fehler bei Surfen im Netz, Missverständnisse und Unterstellungen, um uns daraus einen Strick zu drehen. Der Whistleblower Edward Snowden zeigt auf, warum Massenüberwachung ein tragischer Fehler ist. Sie ist nicht im Sinne des Individuums und nicht im Sinne der Demokratie. Und warum sich gerade die Bevölkerung Deutschlands dagegen wehren sollte.
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Hitlers Helfer 👈
„Immer schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten. (…) Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“, schrieb einst Bertolt Brecht. Seit mehr als 20 Jahren erforscht Guido Preparata die tatsächlichen Zusammenhänge, Ereignisse und Ursachen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Als im Jahre 2005 sein Buch „Wer Hitler mächtig machte“ erschien, wurde ihm an der Universität Washington die Beförderung zum Professor verweigert. Stattdessen erhielt er eine außerordentliche Professur an der Universität Tacoma. Heute arbeitet er als Hochschuldozent für Kriminologie an der Technischen Universität in Vancouver. Folgend der zweite Teil des Gesprächs, das Mikael Sander für „Das Milieu“ mit dem italoamerikanischen Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Guido Preparata führte.
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Die Demokratie-Krise 👈
In den frühen 1970er Jahren begannen Entwicklungen, die unsere Gesellschaft und Demokratie bis heute entscheidend prägen. Dabei hatten zwei Männer zentrale Rollen inne: Samuel Huntington und Lewis Powell. Zu verstehen, was damals in Gang gesetzt wurde, kann uns helfen, es rückgängig zu machen, ohne dabei von Schwindlern und Scharlatanen auf die falsche Fährte gelockt zu werden. Nur so können wir echte politische Partizipation zurückgewinnen, die notwendig ist, mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen.
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Die Abkanzler 👈
Sagen Medien, was ist? Eindeutig: nein. Der Bruch mit der Wirklichkeit ist im Journalismus längst eine bestimmende Konstante. Immer wieder ist zu beobachten, wie Medien Wirklichkeit ignorieren, verdrehen, frisieren oder gar gleich erfinden. In seinem neuen Buch „Sabotierte Wirklichkeit“ zeigt Marcus B. Klöckner anhand vieler Beispiele auf, wie es aussieht, wenn Medien Scheinwirklichkeiten erzeugen, und verdeutlicht, wie in einem System „freier Medien“ eine spezielle Form von Zensur entsteht. Mit weit reichenden Konsequenzen für unsere Demokratie und uns alle. Ein Buchauszug.
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Die Weltherrschaft des Geldes 👈
Geld regiert die Welt, sagt der Volksmund, aber wer besitzt das meiste Geld? Es ist eine kleine Gruppe von Personen und Familien, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen, wie der Teufel das Weihwasser. Im Licht der Wahrheit gilt es darum, diejenigen sichtbar werden zu lassen, die uns in Wirklichkeit regieren.
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Pflugscharen zu Schwertern 👈
Immer mehr Menschen wird bewusst, dass sie nach neuen Wegen suchen müssen. Die „alternativlose“ Politik der Vergangenheit, die Fixierung auf Wachstum und Rendite muss der Vergangenheit angehören. Die Politiker haben dies allerdings bis heute nicht verstanden. Anstatt die Gesellschaft und den Umweltschutz zu verbessern, verbessern sie ihre Rhetorik, um uns ihre rückwärtsgewandte Politik zu verkaufen. Der folgende Text ist eine Leseprobe aus einem Satire-Buch, das im Dezember 2019 von Harry Popow veröffentlicht wird.
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Gewalt gegen die Umwelt 👈
Am 7. und 8. Dezember 2019 findet in Kassel zum 26. Mal der bundesweite internationale Kongress „Friedensratschlag“ statt. Es ist der größte, regelmäßig stattfindende Friedenskongress in Deutschland, der auf einer gesellschaftswissenschaftlichen Grundlage in Form von Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen geopolitische und ökonomische Interessen im Zusammenhang mit militärischen Konflikten analysiert und einen breiten Raum für kontroverse Diskussionen bietet. In diesem Jahr hat der Kongress unter anderem einen speziellen Fokus: den Zusammenhang von militärischen Aktivitäten und Umweltzerstörung.
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Der Öko-Papst 👈
Ein Statement des Papstes zur Umweltdebatte. Braucht es das? Wäre es, anstatt auf diese „ewig gestrige“ Instanz zu hören, nicht vielmehr notwendig, endlich die Warnungen der Wissenschaft ernst zu nehmen, die auf Fakten beruhen, nicht auf Jahrtausende alten Glaubenssätzen? Ja und nein. Auch der betont bescheidene und soziale Papst hat seine blinden Flecken. Und, ja, diese Enzyklika ist ein Weg weisendes Meisterstück. Sie ist notwendig im wahrsten Sinn des Wortes. Wir können die fundamentale Krise dieser Zivilisation nicht mit den Mitteln lösen, die sie herbeizuführen halfen: nicht mit Zynismus und Gefühllosigkeit, nicht mit dem kalten Effizienzdenken unserer Büro- und Technokraten, nicht mit überheblichem „Krone der Schöpfung“-Getue. Denn es ist eine Krise des Geistes, in der wir feststecken, ausgelöst auch durch eine fatale Umwertung aller Werte. Franziskus — hier ein Schüler seines Namensgebers Franz von Assisi — setzt die richtigen Akzente, indem er den Menschen in ein geschwisterliches Verhältnis zur Natur setzt und indem er dieser einen Eigenwert jenseits ihres „Nutzwerts“ für die Menschen zugesteht. Die Papst-Enzyklika setzt Poesie gegen die Prosa vermeintlicher Sachzwänge. Sie setzt Genügsamkeit gegen Konsumrausch und fordert die Politik auf, den „Schrei der Armen“ ebenso wie jenen der misshandelten Erde zu hören. Wir müssen aufhören, uns irgendetwas „untertan zu machen“. Wir müssen wieder lernen, Liebende zu sein, oder wir werden bald nicht mehr sein.
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Die Anatomie der Macht 👈
Wir leiden unter ihnen, wir rebellieren gegen sie — und am Ende bleibt oft die bittere Erkenntnis, dass wir nichts gegen sie ausrichten konnten. Den Mächtigen gelingt es immer wieder, uns am Gängelband zu führen und erfolgreiche Revolten zu verhindern. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir die Macht noch nicht gut genug verstehen — die Motive der Protagonisten, ihre Agenda, ihre Tricks und die Methoden ihrer Vernetzung. Noch immer sind über die „Eliten“ falsche Vorstellungen im Umlauf. Zum Beispiel wird unterschätzt, in welchem Ausmaß sie gemeinsam und systematisch agieren. Zahnlose Gewerkschaften, eine ruhig gestellte Mittelschicht und eine Arbeiterklasse, die die in sie gesetzten Hoffnungen nie erfüllt hat, sind für die Strippenzieher „ganz oben“ ein leichtes Spiel. Aus eben diesen Gründen ist Wissen (Gegen-)Macht. Eine auf Fakten basierende soziologische Analyse tut Not. Auszug aus dem Vorwort des Buchs „Die Machtelite“ von Charles Wright Mills, herausgegeben von Björn Wendt, Michael Walter und Marcus Klöckner.
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Wir Mittäter 👈
Krieg ist — so die Autorin — das schlimmste Übel unserer Welt und gleichzeitig das Fundament, auf dem das US-Imperium beruht. Befürwortet man diese Kriegslogik nicht, dann genügt es bei weitem nicht, einfach nichts zu tun, wie Johnstone klarstellt. Um sich nicht mitschuldig an dem durch Krieg verursachten Leid zu machen, muss man sich stattdessen aktiv gegen die Kriegstreiberei der politischen Eliten stellen.
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Das Ideal als Kraftquelle 👈
„Wer ein Warum im Leben hat, erträgt fast jedes Wie“. Verzagtheit und Passivität angesichts der weltweiten Katastrophen führen lediglich zu Ängsten, Krankheiten und Hilflosigkeit. Doch die innenliegende Fähigkeit des Menschen, mit seiner Schaffenskraft eine Idee zu realisieren, wirkt sowohl auf ihn selbst als auch auf die Umgebung aufbauend und gesundend. Dies fordert allerdings nicht nur höchste Aktivität, sondern auch Weisheit, Übersicht und Liebe zur Welt.
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Der fehlende Part: RT Deutsch will kein Sprachrohr des Kreml sein, sondern auf Wahrheiten hinweisen, die in anderen Medien keinen Platz finden. Interview mit Chefredakteur Ivan Rodionov.
Man hat es nicht leicht als „Feindsender“. Die deutsche Ausgabe von „Russia Today“ hat seit ihrer Gründung 2014 mit massivem publizistischen Gegenwind zu kämpfen. Die Journalisten wurden als „Lügner“ und Putin-hörig diffamiert; wer sich von RT interviewen lässt, muss sich warm anziehen. Hat der westliche Politikbetrieb derartige Angst vor den Inhalten eines russischen Mediums, dass er dieses auf keinen Fall tolerieren kann? Klar, man möchte sich nicht von einer „fremden Macht“ dreinreden lassen — es sei denn, sie heißt USA, von wo aus Deutschland andauernd mit Propaganda überzogen wird. RT Deutsch ist spezialisiert auf „komplementäre“ Wahrheiten, die anderswo unterdrückt oder ignoriert werden. Schon darin liegt der Wert des von Ivan Rodionov geleiteten Senders. Flo Osrainik sprach mit ihm.

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Die unbequeme Wahrheit 👈
Es ist unfassbar, nahezu grotesk, dass die Menschheit bei Klima und Umweltverschmutzung nicht an einem Strang zieht. Stellen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich doch einmal folgenden Dialog zwischen Krankenschwester und Arzt vor: „Herr Doktor, der Patient stirbt gleich!“ „Aber es ist ganz sicher nicht das Herz.“ „Aber der Patient stirbt gleich!!“„Aber es ist ganz sicher nicht das Herz.“ Und jetzt ersetzen Sie einmal die Worte Patient durch Planet und Herz durch CO2. Wie kann es sein, dass wir bei diesem grundsätzlichen „Überlebensthema“ intensiv über die Details streiten, aber den wirklich wichtigen Blick aufs große Ganze nahezu vollständig ausblenden?
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Die Gespensterdebatte 👈
„Es ist zur Frage des Überlebens geworden, dass wir uns emanzipieren und aus dem Gefängnis der Propaganda der Mächtigen befreien“, erklärt Bestseller-Autor und Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke anlässlich des Erscheinens seines neuen Buches „Die Öko-Katastrophe“. Ein unerbittlicher Informationskrieg ist im Gange. Und wenn das erste Opfer in Kriegen stets die Wahrheit ist — das zweite und finale Opfer wird das Ökosystem unseres Planeten sein. Zu spalten und Unsicherheit zu schüren, um ein abgewirtschaftetes System noch mal über die Runden zu retten — das ist die Strategie heutiger Herrschaftsdiskurse. „Denn indem wir über Greta anstatt über die Planetenzerstörung diskutieren, verharren wir genau in jener Unterdrückungsmatrix. Wir bleiben Spielball der Mächtigen“, sagt Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke, der im Interview mit Flo Osrainik Klartext spricht.
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Die Graswurzel-Revolution 👈
Sich dem Terror journalistischer Alternativlosigkeit entgegen zu stemmen, ist ein hartes Brot. Es erschöpft die Menschen, die sich diesem wichtigen Ziel verschrieben haben, und hungert sie oft auch finanziell bis an die Schmerzgrenze aus. „Und doch besteht Hoffnung, so lange die Gemeinschaft treu ist“, heißt es im Film „Der Herr der Ringe“. Wir haben einen Vorschlag, wie Ihr den Rubikon auf unkomplizierte Art unterstützen könnt. Damit tut Ihr nicht zuletzt auch Euch selbst etwas Gutes.
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Die Zinsfalle: Wer den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft schützen will, muss das Wachstumsdogma infrage stellen — und damit auch das destruktive Zinssystem.
Es ist der blinde Fleck, die große Lebenslüge unserer Wirtschaftsordnung: Ohne hinterfragt, teilweise sogar ohne bemerkt zu werden, wirkt der Zins als großer Umverteiler und entzieht den Staaten, Gemeinschaften und Privathaushalten ständig wachsende Anteile ihres erwirtschafteten Reichtums. Um das, was der Zins übrig läßt, streiten sich dann die Parteien und Interessengruppen. Für den Schuldendienst, also für die Gier der Wenigen, muss sich die Mehrheit im Hamsterrad abstrampeln. Es entsteht ein Wachstumsdruck, der dreifach schädlich ist: für die menschliche Seele, für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und für unser Ökosystem. Wer etwas dagegen tun will, muss die dahinter stehende zerstörerische Dynamik jedoch zuerst verstehen
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