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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Unnötiges Misstrauen 👈
Wie können wir Kraft, Mut und Klarheit bewahren in einer Situation, in der wir ständig von den Machthabern und deren Helfershelfern belogen und desinformiert werden? In einer Zeit, in der alles angezweifelt wird, weil keine Wahrheit mehr Bestand zu haben scheint? Besonders eklatant tritt uns diese Problematik bei der Diskussion um die drohende Klimakatastrophe entgegen. Es ist verständlich, den Mainstream-Medien nicht mehr zu glauben — so oft wie sie die Wahrheit in der Vergangenheit verfälscht haben. Daraus abzuleiten, dass mit unserem Klima alles in Ordnung wäre, ist jedoch die falsche Schlussfolgerung. Um die kommende Katastrophe herannahen zu sehen, genügt es, sich auf seine eigenen Sinne zu verlassen. Sie zeigen uns eine Welt der trockenen Böden und überhitzten Sommer, der schwindenden Insekten und des ausbleibenden Vogelgesangs.
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Ihr wollt die Umwelt retten? 👈
Was verteidigt eigentlich ein Verteidigungsministerum? Vor allem wohl die Machtgelüste der Politiker im eigenen Land und die Bankkonten der Kriegsprofiteure. Forderungen zum Klimaschutz zu stellen und dabei den schlimmsten Umweltsünder zu „vergessen“, ist die blanke Schizophrenie. Keine Einrichtung weltweit verursacht mehr Umweltschäden als das Pentagon. Zum Beispiel durch Sprengstoffe, Schwermetalle und radioaktive Verseuchung, die einer permanenten Kriegsführung gegen Flora und Fauna, ja letztlich gegen den Menschen selbst darstellen. Stellen wir auch die Umweltverbrechen des US-amerikanischen Militärs auf die Tagesordnung! Die Verantwortlichen können schwerlich gegen eine drastische Reduzierung der Mittel für das Pentagon argumentieren, ohne sich selbst dabei zu entlarven.
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Die Macht der Angst 👈
Warum ist ein Mädchen mit Asperger-Sydrom zur Hoffnungsträgerin für den kommenden Umbruch geworden? Ganz einfach: Weil die „Normalen“ und „Erwachsenen“ auf ganzer Linie versagt haben. Wie brachte es George Bernard Shaw einmal so treffend auf den Punkt? „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“ Eine von Greta Thunbergs stärksten Botschaften besteht dabei in ihrer Emotionalität, speziell ihrer Angst. Sie hat bei vielen feinfühligen Menschen etwas aufgebrochen, was unterdrückt und ins Unbewusste abgedrängt worden war: die Panik angesichts des möglicherweise bevorstehenden Untergangs; die Trauer um das, was verloren zu gehen droht; und den Zorn auf die Mächtigen, denen wir all das zum großen Teil zu verdanken haben. Und noch einen positiven Nebeneffekt hat die Fridays-for-Future-Bewegung: der paternalistische Schulzwang, der junge Menschen von eigenständigem Denken abhält, ist obsolet geworden.
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Das innere Ökosystem 👈
Über verschiedene Wege zum Umweltschutz wird gestritten, der Begriff „Umwelt“ selbst wird jedoch nur in den seltensten Fällen angezweifel. Er verortet das, was es zu schützen gilt, außerhalb von uns selbst, stellt den Menschen willkürlich in den Mittelpunkt des Ökoystems und ist somit selbst ein ideologischer Begriff. „Mitwelt“ wäre treffender. Vor allem aber müssen wir unseren Blick zurück richten auf uns selbst: auf unsere Innenwelt. Denn auch sie ist, wenn man so will, verseucht — durch Traumata, mit denen wir uns und andere belasten. Innenweltheilung wäre eine unbedingte Voraussetzung für wirksamen Mitweltschutz. Andernfalls ist der Einsatz für die „Umwelt“ nicht mehr als Symptombekämpfung, um das Überleben traumatisierter, weil konkurrenzfixierter Gesellschaften in die nächste Runde zu bringen und mit dem grundsätzlichen Zerstörungswerk weitermachen zu können.
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Der Trost des Zweifels 👈
Endlich hat Greta Thunberg die angstmachenden Emotionen zur Sprache gebracht, die uns alle bewegen oder bewegen sollten. Unsere Spezies steht kurz vor dem Aussterben, und große Teile des Establishments geben die Parole aus: „Keine Panik auf der Titanic“. Greta zeigte die einzig gesunde Reaktion — vor Wut zitternd, auf dem UN-„Aktionsgipfel“ zur Klimakrise im September 2019. Umso merkwürdiger, dass sich ausgerechnet ein Teil der progressiven Linken in der Rolle gefällt, ihr als Akteurin des Wandels Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Ein Grund dafür kann psychologischer Natur sein: Um nicht in einem Meer von Angst- und Panik zu versinken, klammern sich manche an die vermeintlich rettende Planke des Zweifels — Zweifel daran, ob unsere Situation als Menschheit tatsächlich „so schlimm“ ist.
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Die Umwelt-Schwerverbrecher 👈
Dummheit ist vielleicht verzeihlich — die Fakten zu kennen und sie zu ignorieren ist es nicht. Firmen wie Shell und Exxon gaben in den 80er-Jahren Studien zu den Risiken des Klimawandels in Auftrag. Die Studien sagten voraus, was heute offensichtlich ist: eine kontinuierliche und drastische Erwärmung und katastrophale Folgen für uns alle. Die Vorstände der Energie-Konzerne weigerten sich jedoch, die daraus folgenden Maßnahmen zu ergreifen. Ihnen war das Hemd näher als der Rock, kurzfristige Profite schienen wichtiger als das Überleben der Menschheit. Anstatt sich zu schämen, entsendet die Fraktion der Leugner jedoch bis heute Influencer in die Foren und Talkshows und versucht so, Zweifel zu schüren und wirksame Maßnahmen zu verzögern.
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Die Klimaschutzfeinde 👈
Klimaschutz stellt zahlreiche Geschäftsmodelle infrage. Viele Konzerne sehen sich und ihre Gewinne in Gefahr und versuchen seit Jahrzehnten — mit aller Macht, obskuren „Instituten" und zahllosen Tricks — Zweifel zu sähen und die Transformation aufzuhalten oder zumindest hinauszuschieben.
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Die Öko-Manipulation 👈
Ja, es gab schon in der Amtszeit von George W. Bush ein Klima. Und ja, auch der Begriff „Klimaerwärmung“ war bekannt. Auch kann niemand den damaligen Politikern Untätigkeit vorwerfen. Sie gaben sich alle erdenkliche Mühe — um die Tatsachen zu verschleiern. 2002 verfasste Frank Luntz ein Memorandum für das Weiße Haus, in dem der Berater und Meinungsforscher detaillierte Vorschläge für die Beeinflussung der öffentlichen Meinung machte. Das Papier wurde von Kongressabgeordneten und Regierungsmitgliedern der Republikaner genutzt. Besonders interessant: das Kapitel zur Klimafrage. Hier drohte die rechte Partei, die Meinungsführerschaft an die Demokraten zu verlieren. Umfangreiche Regulierungsmaßnahmen zum Schutz des Klimas wurden vorgeschlagen. Um diese zu verhindern, schlug Luntz den Republikanern bestimmte psychologisch wirksame Argumentationsstrategien zur Volksberuhigung vor. Das Memorandum beweist zweierlei: 1. Angehörige der „Eliten“ kannten schon lange die Gefahren der Klimaerwärmung. 2. Sie bedienen sich ausgefeilter Methoden der Massenbeeinflussung und sind sich auch des manipulativen Charakters dieser Methoden vollkommen bewusst.
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Wir Klimalügner 👈
Meinungen haben? Geht immer. Senden auch. Das jedenfalls können wir hervorragend: Streiten und debattieren, ob die Erderwärmung nun „menschgemacht“ ist oder nicht. Streiten darüber, ob CO2 gut ist oder schlecht. Streiten über CO2-Steuern. Streiten darüber, ob Greta eine Heilige ist oder ferngesteuert. Streiten über Dämmungsmaterialien und Pelletöfen. Oder darüber, ob e-Mobilität eine Alternative zur Benzinmobilität ist. Zielführend ist davon nichts. Und es ist nicht nur ein bisschen armselig, es ist hochgradig infantil. Kinder sind hier ausdrücklich entschuldigt. Man könnte sich genauso gut in einem abstürzenden Flugzeug darüber streiten, ob man vor dem nächsten Start die Maschine hellblau oder dunkelblau umlackiert. Ein letzter Aufruf zu gedanklichem Mut und mehr Aufrichtigkeit.
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Die Klimakriege 👈
Tikal, Rapa Nui und Darfur. Drei geografische Namen, drei Momentaufnahmen der menschlichen Geschichte, die als Menetekel jeweils eine realistische und bedrohliche Vorschau auf unsere denkbare Zukunft ermöglichen. Drei Orte, an denen eine Mischung aus ökologischer Katastrophe, regionaler Klimaveränderung, schwindenden Nahrungsmitteln und versiegenden Wasservorkommen zu Gewalt, Krieg und massenhaftem Tod führte. Im Falle der Mayametropole Tikal und dem polynesischen Rapa Nui sogar zum Verschwinden einer ganzen Kultur und dem Absterben der Bevölkerung.
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Manche mögen‘s heißer! 👈
Sie ist auch 2019 die Weltrekordhalterin in puncto Medienpräsenz, ob beim UN-Klimagipfel in New York, beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz oder weltweit auf ihren großen Fridays for Future Demos: Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg ist auf der ganzen Welt ein Teeniestar, die Taylor Swift unter den Umweltaktivistinnen. Doch mit zunehmender medialer Präsenz wird auch die Kritik an der jungen Schwedin immer lauter, sie sei nur eine billige PR-Marionette, um den heimlichen Strippenziehern hinter der Fassadendemokratie dabei zu helfen, weit mehr als nur eine Öko-Diktatur zu errichten. Deswegen freuen wir uns vom Rubikon Satire Quickie, Greta Thunberg in Shanghai, zu einem exklusiven Interview getroffen zu haben. Dort entwirft die junge Schwedin gerade ihre Bio-vegane Fairtrade Greta Thunberg Puppenkollektion und lässt sie auch vor Ort produzieren.
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Das Opfer der Freiheit 👈
Die Begegnung mit dem Begriff Ökodiktatur ist für ihn mehr als ein Déjà-vu, sie ist gespenstisch. Vor 26 Jahren, als sein Roman „GO! — Die Ökodiktatur“ erschien, mochten die Kritiker das „böse“ Wort nicht einmal mit der Kneifzange anfassen. Der Spiegel riet sogar dazu, das Buch mitsamt seinem Autor Dirk C. Fleck in die gelbe Tonne des Dualen Systems zu treten. Heute ist die Öko-Diktatur in aller Munde — vom Stern, über den Freitag, die taz bis hin zum besagten Spiegel wird die Frage aufgeworfen, ob wir angesichts des drohenden Ökozids nicht radikal gegensteuern müssten, was aber letztlich die Gefahr in sich berge, dass wir uns in einer Öko-Diktatur wiederfinden könnten.
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Hausgemachtes Klima 👈
„So lang der Profit euer einziger Gott ist, erübrigt sich jedes Gespräch“. sang Werner Schneyder. In der Tat ist das eigene Überleben — und das unserer Kinder — nach wie vor für viele Entscheider nicht Grund genug, von der erlernten ökonomistischen Logik Abstand zu nehmen. Fakten, die nicht ins Bild passen, werden konsequent ausgeblendet und überschreiten gar nicht die Wahrnehmungsschwelle der meisten Konsumenten. Zum Beispiel die Bodenversiegelung, die die Verdunstung und Kühlung des Bodens behindert. Immer wieder werden — im Kleinen wie im Großen — Entscheidungen pro Beton und Asphalt, kontra Wiese und Wald getroffen, weil zum Beispiel der Bau von Umgehungsstraßen alternativlos scheint. Auch auf regionaler Ebene entscheidet sich also das Wohl und Wehe unseres Klima. Deshalb sollten wir, anstatt „die Umwelt“ lediglich abstrakt zu betrachten, die Probleme vor unserer eigenen Haustür betrachten — und vor selbiger kehren.
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Wie könnt ihr es wagen?! 👈
Über die Zukunft entscheiden vor allem Menschen, die nur noch relativ wenig davon vor sich haben: die älteren Menschen. Nun da der „Zwergenaufstand“ der Jugend den Globus aufrüttelt, sind nicht wenige Altvordere pickiert. Wie können die es wagen, über ihre Zukunft selbst bestimmen zu wollen, anstatt brav hinzunehmen, was wir über sie verhängt haben? Früher hieß es mal: „Meine Kinder sollen es besser haben!“ Heute legen wir ihnen schon Steine in den Weg, wenn sie das absolute Minimum fordern: ihr nacktes Überleben. Gretas rhetorischer Geniestreich war insofern mehr als berechtigt. Was sich graumelierte Machthaber gegenüber den künftigen Generationen herausnehmen, ist eine absolute Frechheit. Wer von der älteren Generation einsichtig ist, sollte der Jugend jetzt Respekt zollen und sie ihr ihrem Anliegen — unser aller Anliegen! — unter stützen.
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Vor dem Kipppunkt 👈
Die Katastrophe schreitet rasant voran; die Gegenmaßnahmen, die wir Menschen uns dazu einfallen lassen, stolpern ihr eher hilflos hinterher. Wie kommt es, dass offenbar nicht einmal unser eigener drohender Untergang genügend Kräfte mobilisieren kann? Es ist uns in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir das Wohl der Vielen stets gegen die kurzfristigen Profitinteressen der Wenigen abzuwägen haben. Und dass unser „Volksvertreter“ sich eher den letzteren verpflichtet fühlen. „Die Menschheitsgeschichte begann mit einem Akt des Ungehorsams, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie mit einem Akt des Gehorsams ein Ende findet“, schrieb Erich Fromm. Schütteln wir unsere Lähmung in Anbetracht der Übermacht der Wirtschaft endlich ab und kommen wir in die Gänge!
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Die Tiefen-Ökologie 👈
Öko- und Klimadebatten bleiben oft in hohem Maße abstrakt. Sie sprechen die Gefühle der Menschen nicht an, ihre Liebe zu Tieren, Pflanzen, Erde und Wasser und die Trauer über ihr absehbares Sterben. Ökologisches Denken und Fühlen verändert sich grundlegend, wenn wir zu erkennen beginnen, dass wir von den Naturphänomenen „da draußen“ nicht getrennt sind. Dass die Natur vielmehr etwas wie unser erweitertes Selbst ist. Uns selbst würden wir nicht willentlich verletzen, würden wir vielmehr als schützenswert betrachten. Ein mystische Welthaltung könnte so auf direktem Weg zum Widerstand gegen jene Kräfte führen, die die Harmonie des Ganzen aufgrund einer verqueren Profitlogik zerstören wollen. Eine solche Philosophie vertrat Ende des 20. Jahrhunderts die Tiefenökologie. Sie betrachtet — mit ihrer Pionierin Joanna Macy — „die Welt als Geliebte“. Eine liebevolle Rückbesinnung auf die grundlegende Einheit allen Lebens könnte der Ökobewegung neuen Schwung verleihen.
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Die Co-Evolution 👈
Der Vulgärdawinismus hat unsere Ökosystem in eine Wettbewerbsarena umgedeutet, in der jeder gegen jeden einen „Kampf uns Dasein“ ausficht. Nicht nur im Faschismus, auch im neoliberalen Kapitalismus griff man diese einseitige Art der Naturbetrachtung begierig auf — konnte man sich menschliche Arbeitskraft doch so besser nutzbar machen. Wer natürliche Prozesse — gerade auch in ihren Mikrostrukturen — genauer betrachtet, erkennt aber: Symbiosen machen das Geheimnis des Lebens aus: das Zusammenwirken mehrerer Einheiten zum gegenseitigen Nutzen. Dies gilt nicht nur für Kooperation innerhalb einer Art und zwischen verschiedenen Tierarten; das Schauspiel der Symbiogenese vollzieht sich schon auf der Molekular- und Zellebene. Lernen wir daraus für unser eigenes Überleben!
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Der größere Zusammehang 👈
Bedenken sind nicht überall beliebt. Und differenziertes Denken wird häufig nach dem Motto „Wer nicht für mich, ist gegen mich“ abgekanzelt. Der Universalgelehrte Charles Eisenstein wagt es dennoch, in der aktuellen Klimadebatte unbequeme Fragen zu stellen: Könnte das Heraufbeschwören einer Apokalypse dazu führen, dass wir uns um andere brennende Probleme — etwa Krieg, Menschenhandel und Obdachlosigkeit — nicht mehr kümmern? Gehen wir fehl, wenn wir alles, was gegenwärtig und menschlich ist, dem fernen Ziel der „Klimarettung“ opfern? Verkennen wir dabei nicht womöglich grundlegend, dass die Katastrophe im Außen nur der Spiegel eines fatalen Ungleichgewichts in unserem eigenen Inneren ist?
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Elitärer Klimaschutz 👈
Bei „normalen“ Menschen ist mittlerweile das Phänomen der Flugscham verbreitet. Wer einmal im Jahr in den Urlaub fliegt, ringt mit seinem Gewissen — um des Klimas willen. Für Politiker und Wirtschaftslenker ist Scham jedoch offenbar eine unbekannte Gefühlsregung. Sie halten sich für so wichtig, dass sie hemmungslos um die Welt jetten dürfen. Zunehmend auch in Privatjets. Und absurderweise auch zu Klimakonferenzen.
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Mörderische Ideologie 👈
„Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze“ — so lautet das Mantra der Halbherzigen und derer, die die Aufrechterhaltung des Status Quo wünschen. In Wahrheit können wir nicht beides beschützen: den Kapitalismus und unser aller Überleben. Eines von beiden muss geopfert werden. Eine wachstums- und profitgetriebe Warenproduktion ist auf schnellen Materialverschleiß und Ressourcen-Raubbau gepolt. Sie ist inkompatibel mit den Notwendigkeiten der Nachhaltigkeit. Auch der schwarz-grüne Traum von einem „grünen Kapitalismus“, der die Besitzverhältnisse im Kern unangetastet lässt, ist ausgeträumt. Um die sozialen und ökologischen Krisen ohne großen Krieg zu lösen, muss auf Güterwirtschaft umgestellt, Arbeitszeit verkürzt und Industrie vergemeinschaftet werden.
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