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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Hitlers Helfer 👈
„Immer schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten. (…) Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“, schrieb einst Bertolt Brecht. Seit mehr als 20 Jahren erforscht Guido Preparata die tatsächlichen Zusammenhänge, Ereignisse und Ursachen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Als im Jahre 2005 sein Buch „Wer Hitler mächtig machte“ erschien, wurde ihm an der Universität Washington die Beförderung zum Professor verweigert. Stattdessen erhielt er eine außerordentliche Professur an der Universität Tacoma. Heute arbeitet er als Hochschuldozent für Kriminologie an der Technischen Universität in Vancouver. Folgend der zweite Teil des Gesprächs, das Mikael Sander für „Das Milieu“ mit dem italoamerikanischen Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Guido Preparata führte.
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Die Demokratie-Krise 👈
In den frühen 1970er Jahren begannen Entwicklungen, die unsere Gesellschaft und Demokratie bis heute entscheidend prägen. Dabei hatten zwei Männer zentrale Rollen inne: Samuel Huntington und Lewis Powell. Zu verstehen, was damals in Gang gesetzt wurde, kann uns helfen, es rückgängig zu machen, ohne dabei von Schwindlern und Scharlatanen auf die falsche Fährte gelockt zu werden. Nur so können wir echte politische Partizipation zurückgewinnen, die notwendig ist, mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen.
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Die Abkanzler 👈
Sagen Medien, was ist? Eindeutig: nein. Der Bruch mit der Wirklichkeit ist im Journalismus längst eine bestimmende Konstante. Immer wieder ist zu beobachten, wie Medien Wirklichkeit ignorieren, verdrehen, frisieren oder gar gleich erfinden. In seinem neuen Buch „Sabotierte Wirklichkeit“ zeigt Marcus B. Klöckner anhand vieler Beispiele auf, wie es aussieht, wenn Medien Scheinwirklichkeiten erzeugen, und verdeutlicht, wie in einem System „freier Medien“ eine spezielle Form von Zensur entsteht. Mit weit reichenden Konsequenzen für unsere Demokratie und uns alle. Ein Buchauszug.
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Die Weltherrschaft des Geldes 👈
Geld regiert die Welt, sagt der Volksmund, aber wer besitzt das meiste Geld? Es ist eine kleine Gruppe von Personen und Familien, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen, wie der Teufel das Weihwasser. Im Licht der Wahrheit gilt es darum, diejenigen sichtbar werden zu lassen, die uns in Wirklichkeit regieren.
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Pflugscharen zu Schwertern 👈
Immer mehr Menschen wird bewusst, dass sie nach neuen Wegen suchen müssen. Die „alternativlose“ Politik der Vergangenheit, die Fixierung auf Wachstum und Rendite muss der Vergangenheit angehören. Die Politiker haben dies allerdings bis heute nicht verstanden. Anstatt die Gesellschaft und den Umweltschutz zu verbessern, verbessern sie ihre Rhetorik, um uns ihre rückwärtsgewandte Politik zu verkaufen. Der folgende Text ist eine Leseprobe aus einem Satire-Buch, das im Dezember 2019 von Harry Popow veröffentlicht wird.
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Gewalt gegen die Umwelt 👈
Am 7. und 8. Dezember 2019 findet in Kassel zum 26. Mal der bundesweite internationale Kongress „Friedensratschlag“ statt. Es ist der größte, regelmäßig stattfindende Friedenskongress in Deutschland, der auf einer gesellschaftswissenschaftlichen Grundlage in Form von Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen geopolitische und ökonomische Interessen im Zusammenhang mit militärischen Konflikten analysiert und einen breiten Raum für kontroverse Diskussionen bietet. In diesem Jahr hat der Kongress unter anderem einen speziellen Fokus: den Zusammenhang von militärischen Aktivitäten und Umweltzerstörung.
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Der Öko-Papst 👈
Ein Statement des Papstes zur Umweltdebatte. Braucht es das? Wäre es, anstatt auf diese „ewig gestrige“ Instanz zu hören, nicht vielmehr notwendig, endlich die Warnungen der Wissenschaft ernst zu nehmen, die auf Fakten beruhen, nicht auf Jahrtausende alten Glaubenssätzen? Ja und nein. Auch der betont bescheidene und soziale Papst hat seine blinden Flecken. Und, ja, diese Enzyklika ist ein Weg weisendes Meisterstück. Sie ist notwendig im wahrsten Sinn des Wortes. Wir können die fundamentale Krise dieser Zivilisation nicht mit den Mitteln lösen, die sie herbeizuführen halfen: nicht mit Zynismus und Gefühllosigkeit, nicht mit dem kalten Effizienzdenken unserer Büro- und Technokraten, nicht mit überheblichem „Krone der Schöpfung“-Getue. Denn es ist eine Krise des Geistes, in der wir feststecken, ausgelöst auch durch eine fatale Umwertung aller Werte. Franziskus — hier ein Schüler seines Namensgebers Franz von Assisi — setzt die richtigen Akzente, indem er den Menschen in ein geschwisterliches Verhältnis zur Natur setzt und indem er dieser einen Eigenwert jenseits ihres „Nutzwerts“ für die Menschen zugesteht. Die Papst-Enzyklika setzt Poesie gegen die Prosa vermeintlicher Sachzwänge. Sie setzt Genügsamkeit gegen Konsumrausch und fordert die Politik auf, den „Schrei der Armen“ ebenso wie jenen der misshandelten Erde zu hören. Wir müssen aufhören, uns irgendetwas „untertan zu machen“. Wir müssen wieder lernen, Liebende zu sein, oder wir werden bald nicht mehr sein.
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Die Anatomie der Macht 👈
Wir leiden unter ihnen, wir rebellieren gegen sie — und am Ende bleibt oft die bittere Erkenntnis, dass wir nichts gegen sie ausrichten konnten. Den Mächtigen gelingt es immer wieder, uns am Gängelband zu führen und erfolgreiche Revolten zu verhindern. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir die Macht noch nicht gut genug verstehen — die Motive der Protagonisten, ihre Agenda, ihre Tricks und die Methoden ihrer Vernetzung. Noch immer sind über die „Eliten“ falsche Vorstellungen im Umlauf. Zum Beispiel wird unterschätzt, in welchem Ausmaß sie gemeinsam und systematisch agieren. Zahnlose Gewerkschaften, eine ruhig gestellte Mittelschicht und eine Arbeiterklasse, die die in sie gesetzten Hoffnungen nie erfüllt hat, sind für die Strippenzieher „ganz oben“ ein leichtes Spiel. Aus eben diesen Gründen ist Wissen (Gegen-)Macht. Eine auf Fakten basierende soziologische Analyse tut Not. Auszug aus dem Vorwort des Buchs „Die Machtelite“ von Charles Wright Mills, herausgegeben von Björn Wendt, Michael Walter und Marcus Klöckner.
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Wir Mittäter 👈
Krieg ist — so die Autorin — das schlimmste Übel unserer Welt und gleichzeitig das Fundament, auf dem das US-Imperium beruht. Befürwortet man diese Kriegslogik nicht, dann genügt es bei weitem nicht, einfach nichts zu tun, wie Johnstone klarstellt. Um sich nicht mitschuldig an dem durch Krieg verursachten Leid zu machen, muss man sich stattdessen aktiv gegen die Kriegstreiberei der politischen Eliten stellen.
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Das Ideal als Kraftquelle 👈
„Wer ein Warum im Leben hat, erträgt fast jedes Wie“. Verzagtheit und Passivität angesichts der weltweiten Katastrophen führen lediglich zu Ängsten, Krankheiten und Hilflosigkeit. Doch die innenliegende Fähigkeit des Menschen, mit seiner Schaffenskraft eine Idee zu realisieren, wirkt sowohl auf ihn selbst als auch auf die Umgebung aufbauend und gesundend. Dies fordert allerdings nicht nur höchste Aktivität, sondern auch Weisheit, Übersicht und Liebe zur Welt.
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Der fehlende Part: RT Deutsch will kein Sprachrohr des Kreml sein, sondern auf Wahrheiten hinweisen, die in anderen Medien keinen Platz finden. Interview mit Chefredakteur Ivan Rodionov.
Man hat es nicht leicht als „Feindsender“. Die deutsche Ausgabe von „Russia Today“ hat seit ihrer Gründung 2014 mit massivem publizistischen Gegenwind zu kämpfen. Die Journalisten wurden als „Lügner“ und Putin-hörig diffamiert; wer sich von RT interviewen lässt, muss sich warm anziehen. Hat der westliche Politikbetrieb derartige Angst vor den Inhalten eines russischen Mediums, dass er dieses auf keinen Fall tolerieren kann? Klar, man möchte sich nicht von einer „fremden Macht“ dreinreden lassen — es sei denn, sie heißt USA, von wo aus Deutschland andauernd mit Propaganda überzogen wird. RT Deutsch ist spezialisiert auf „komplementäre“ Wahrheiten, die anderswo unterdrückt oder ignoriert werden. Schon darin liegt der Wert des von Ivan Rodionov geleiteten Senders. Flo Osrainik sprach mit ihm.

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Die unbequeme Wahrheit 👈
Es ist unfassbar, nahezu grotesk, dass die Menschheit bei Klima und Umweltverschmutzung nicht an einem Strang zieht. Stellen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich doch einmal folgenden Dialog zwischen Krankenschwester und Arzt vor: „Herr Doktor, der Patient stirbt gleich!“ „Aber es ist ganz sicher nicht das Herz.“ „Aber der Patient stirbt gleich!!“„Aber es ist ganz sicher nicht das Herz.“ Und jetzt ersetzen Sie einmal die Worte Patient durch Planet und Herz durch CO2. Wie kann es sein, dass wir bei diesem grundsätzlichen „Überlebensthema“ intensiv über die Details streiten, aber den wirklich wichtigen Blick aufs große Ganze nahezu vollständig ausblenden?
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Die Gespensterdebatte 👈
„Es ist zur Frage des Überlebens geworden, dass wir uns emanzipieren und aus dem Gefängnis der Propaganda der Mächtigen befreien“, erklärt Bestseller-Autor und Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke anlässlich des Erscheinens seines neuen Buches „Die Öko-Katastrophe“. Ein unerbittlicher Informationskrieg ist im Gange. Und wenn das erste Opfer in Kriegen stets die Wahrheit ist — das zweite und finale Opfer wird das Ökosystem unseres Planeten sein. Zu spalten und Unsicherheit zu schüren, um ein abgewirtschaftetes System noch mal über die Runden zu retten — das ist die Strategie heutiger Herrschaftsdiskurse. „Denn indem wir über Greta anstatt über die Planetenzerstörung diskutieren, verharren wir genau in jener Unterdrückungsmatrix. Wir bleiben Spielball der Mächtigen“, sagt Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke, der im Interview mit Flo Osrainik Klartext spricht.
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Die Graswurzel-Revolution 👈
Sich dem Terror journalistischer Alternativlosigkeit entgegen zu stemmen, ist ein hartes Brot. Es erschöpft die Menschen, die sich diesem wichtigen Ziel verschrieben haben, und hungert sie oft auch finanziell bis an die Schmerzgrenze aus. „Und doch besteht Hoffnung, so lange die Gemeinschaft treu ist“, heißt es im Film „Der Herr der Ringe“. Wir haben einen Vorschlag, wie Ihr den Rubikon auf unkomplizierte Art unterstützen könnt. Damit tut Ihr nicht zuletzt auch Euch selbst etwas Gutes.
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Die Zinsfalle: Wer den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft schützen will, muss das Wachstumsdogma infrage stellen — und damit auch das destruktive Zinssystem.
Es ist der blinde Fleck, die große Lebenslüge unserer Wirtschaftsordnung: Ohne hinterfragt, teilweise sogar ohne bemerkt zu werden, wirkt der Zins als großer Umverteiler und entzieht den Staaten, Gemeinschaften und Privathaushalten ständig wachsende Anteile ihres erwirtschafteten Reichtums. Um das, was der Zins übrig läßt, streiten sich dann die Parteien und Interessengruppen. Für den Schuldendienst, also für die Gier der Wenigen, muss sich die Mehrheit im Hamsterrad abstrampeln. Es entsteht ein Wachstumsdruck, der dreifach schädlich ist: für die menschliche Seele, für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und für unser Ökosystem. Wer etwas dagegen tun will, muss die dahinter stehende zerstörerische Dynamik jedoch zuerst verstehen
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Friday against Future 👈
Es ist wieder soweit: Schnäppchenalarm. Verlockende Angebote muss man in dieser Zeit nicht wirklich suchen, denn sie lauern an jeder Ecke: Es ist mal wieder Black Friday und die Dollarzeichen in den Augen der Unternehmer leuchten spürbar auf. Kaufen bis zum Gehtnichtmehr und das auch noch unfassbar günstig — zumindest auf den ersten Blick und vor allem unter Zeitdruck, denn die Uhr bis zum nächsten Super-Sparangebot tickt weiter. Sieht man sich die Deals jedoch genauer an und nimmt sich dazu vielleicht sogar noch einen Taschenrechner zur Hand, sieht es mit der vermeintlichen Ersparnis meist noch düsterer aus, als dieser schwarze Tag ohnehin schon ist. Denn nur selten, wenn überhaupt, wird wirklich etwas eingespart. Zudem zieht der Konsumrausch einen bösen Kater nach sich — für den Einzelnen wie auch für die Umwelt. Als Kontrastprogramm folgt hier ein Gegenvorschlag.
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MANOVA
#Demokratie bedeutet heute in Wirklichkeit eine Wahloligarchie ökonomischer und politischer Eliten, bei der zentrale Bereiche der Gesellschaft, insbesondere die #Wirtschaft, grundsätzlich jeder demokratischen Kontrolle und Rechenschaftspflicht entzogen sind.…
Die Demokratie-Illusion: „Warum schweigen die Lämmer?“
Geschickte Propaganda und Intellektuelle im Sold der Herrschenden haben den modernen Mensch zum Konsumenten degradiert. Wie schaffen wir es, die hypnotische Wirkung dieser Propaganda abzuschütteln? Wie bringen wir unsere ganz persönlichen Wünsche und die Perspektive gemeinsamer sozialer und ökologischer Interessen zusammen? Mit seinem neuen Buch beflügelt Rainer Mausfeld die Sehnsucht nach Veränderung.
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#Demokratie #Kapitalismus
Die Transformation der Demokratie: Vom autoritären Staat zur Abschaffung des Gewaltmonopols?
In einem Staat, in dem staatliches Unrecht besonders deutlich wird, steigt vielleicht die Einsicht, dass das staatliche Gewaltmonopol selbst infrage zu stellen ist. In den USA ist mit der „Black-Lives-Matter-Bewegung“ die Idee der Abschaffung der Polizei zu einem „ernstzunehmenden realpolitischen Vorschlag“ geworden, meint Daniel Loick.
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Staat und Gewalt: Leben wir wirklich in einer Demokratie? Zweifel sind mehr als angebracht.
Ist oppositionelles Verhalten in „unserer“ Demokratie möglich, wenn diese Opposition eine grundsätzliche Kritik am politischen und wirtschaftlichen System enthält? Wie ist das Verhältnis des Staates zur kritischen Bevölkerung und welche Rolle spielt dabei Gewalt?
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Mehr fundierte Kritik an dieser #Demokratie findet ihr im Buch "Fassaden-Demokratie und tiefer Staat - auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter"