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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Die apokalyptischen Reiter: Für Profit gehen die globalen Eliten über Leichen und besiegeln notfalls auch das Ende der Menschheit.
Sie würden die Brandstifter nicht mit Löscharbeiten betrauen. Genau das geschieht jedoch angesichts der Öko-Katastrophe: Die Verursacher des Problems dienen sich der Gesellschaft als Problemlöser an. Das könnte vielleicht klappen, wenn sich die Mentalität der Täter seither drastisch geändert hätte, wenn wenigstens ein bisschen Einsicht erkennbar wäre. Die Eliten jedoch stellen das Wachstumsdogma sowie die Kriegs- und Profitlogik nicht einmal in jenem historischen Moment infrage, in dem ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder massiv bedroht sind. Stattdessen mahnen Politiker wie Merkel Dialog und Versöhnung zwischen verschiedenen umweltpolitischen Narrativen an: eine Art Kompromiss zwischen dem Überleben unseres gesamten Öko-Systems und dem kurzfristigen Profit der wenigen, ohnehin schon Superreichen. Solche Eliten sind mit dem herrschenden Geld-Macht-Komplex auf das Engste verwoben. Unsere einzige Chance ist daher: sie loszuwerden.
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Frieden beginnt im Gespräch: Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation kann die Welt verändern.
Gewalt beginnt im Kopf. Sie äußert sich nicht nur in Taten, sondern auch in Worten. Im letzten Jahrhundert entwickelte der Psychologe Marshall Rosenberg ein Konzept, nach dem wir lernen können, friedlich miteinander umzugehen: die „Gewaltfreie Kommunikation“. Das ist nicht nur etwas für verzweifelte Eltern und zerstrittene Freunde, Partner, die sich nicht mehr verstehen und Kollegen, die nicht mehr zusammen arbeiten können. Gewaltfreies Kommunizieren ist etwas, womit der Frieden in der Welt wiederhergestellt werden kann. Es braucht dafür nur vier Schritte.
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Die Demokratie stirbt: Die am wenigsten schlechte aller Staatsformen ist am Ende — aus mindestens drei Gründen.
Die Demokratie ist eine vitale Staatsform. Wenn mal etwas nicht klappt, muss man sie nur ein bisschen reformieren und die schlimmsten Angriffe von Extremisten abwehren — so denken jedenfalls die meisten. Leider zeigen sich bei der Art wie Demokratie „konstruiert“ ist, gravierende Mängel, die nicht von Tagespolitik abhängig sind und zu einem schleichenden Verfallsprozess führen. Dazu gehören das Recht auf Selbstverteidigung, das Tempo der Veränderung und die Tatsache, dass diejenigen, die von einer Entscheidung betroffen sind, nicht identisch sind mit denen, die entscheiden. Wie zeitlos gewisse Probleme sind und wie wenig die Reformen schließlich bringen, zeigt dieser Text des Schweizer Autors Christoph Pfluger, den er 1992 in seiner Zeitschrift „Zeitpunkt“ veröffentlichte. Gefunden haben wir ihn in „Was bleibt!? Das Beste aus 27 Jahren Zeitpunkt.“
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Das totale Kapital: Die Furcht vor einer Ökodiktatur ist irreführend.
Seit das Thema Klimawandel in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, werden auch die Warnungen laut. Oft wird eine Ökodiktatur beschworen, die unmittelbar bevorstünde und unter dem Kommando der sich als grün bezeichnenden Partei den Menschen übergestülpt würde. Dies ist jedoch nichts als ein Ablenkungsmanöver und verschleiert die wahre Diktatur, die sich längst etabliert hat.
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Die Angst vor dem Osten: Im kommenden Jahrzehnt könnten sich die USA wegen der Neuen Seidenstraße mit Russland, China und dem Iran anlegen.
Im Unterschied zu vielen seiner Kollegen ordnet der brasilianische Journalist Pepe Escobar, dessen Artikel in alternativen englischsprachigen Medien wie Asia Times, Consortium News, Global Research oder Strategic Culture Foundation erscheinen, die US-amerikanische Politik in Syrien, im Irak und gegen Iran in einen Gesamtzusammenhang ein. Diese Politik ist vom Bemühen der „exceptional nation“ USA geprägt, ihren allmählichen, unvermeidlichen Niedergang als Supermacht aufzuhalten. Dieses Bemühen richtet sich in erster Linie gegen China sowie gegen Russland. Beide Länder treiben die eurasische Integration im Rahmen der Shanghaier Kooperation für Zusammenarbeit und des Projektes „Neue Seidenstraße“ voran. Iran, Syrien und der Irak sind die entscheidenden Bausteine für deren Verbindung zum östlichen Mittelmeer. Die Verhinderungsstrategie der USA besteht in der Chaotisierung dieser Region. Das Hauptmotiv für die US-Politik im Nahen Osten ist die Erhaltung der globalen US-Dominanz, weil China in der Lage ist, durch seine Präsenz und seinen Einfluss in der Region das Petrodollar-System auszuhebeln. Damit entfiele eine wesentliche Finanzierungsgrundlage für den US-Militärapparat. Mit dem Begriff „Herzland“ verweist Pepe Escobar auf ein heute 116 Jahre altes geopolitisches Konzept, das vom englischen Geographen Halford Mackinder entwickelt worden war, und das bis heute die anglo-amerikanischen Strategien bestimmt.
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Das Ende der Demokratie: Demokratisch nicht legitimierte Machtstrukturen kontrollieren den Staat.
Demokratie ist derzeit nichts anderes als die sorgsam verschleierte Herrschaft einer Minderheit. Diese verfügt über Macht, Geld, Netzwerke und mediale Blendraketen, die uns Bürger daran hindern, die Verhältnisse klar zu sehen. Die eigentlichen Zentren der politischen Macht liegen bei Akteuren, die sich weitgehend der öffentlichen Sichtbarkeit entziehen, die sich nicht zur Wahl stellen und demzufolge auch nicht abgewählt werden können. Dies verstanden zu haben, ist noch nicht gleichbedeutend mit einer Veränderung der Verhältnisse; aber ohne ein klares Verständnis der Wahrheit kann es keine Gegenwehr geben.
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#DeepState #Demokratie #TieferStaat
Leitmedien schützen Tiefen Staat: In den USA ist ein im Windschatten staatlicher Strukturen agierendes Machtzentrum aktiv, das gegen den neuen Präsidenten mobil macht.
Was ist ein „Tiefer Staat“? Dies ist eine der Fragen, die Mathias Bröckers im Interview mit Rubikon beantwortet. Der Beststeller-Autor, der gerade im Westend Verlag das Buch "König Donald, die unsichtbaren Meister und der Kampf um den Thron" veröffentlicht hat, geht davon aus, dass in den USA ein im Windschatten staatlicher Strukturen agierendes Machtzentrum aktiv ist, das gegen den neuen Präsidenten mobil macht. Ein Interview über ein Buch, in dem die fiktionalisierte Geschichte eines „exzeptionalistischen Königreiches“ dazu dient, die politische Realität um Donald Trump und den „tiefen des Staates“ zu betrachten.
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#medien #DeepState #TieferStaat #Manipulation
Rub|kondas Magazin für die kritische Masse belebt die demokratische Meinungsbildung: t.me/s/RubikonNews
Wir sind Frieden 👈
„Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst“, heißt ein tibetisches Sprichwort. Unsere Aufmerksamkeit ist meist auf dramatische und negative Ereignisse fokussiert. Auch verleiten uns die Medien, Politik als „Königsdrama“ zu interpretieren, in dem mächtige und prominente Akteure unsere Geschicke lenken. Dabei sehen wir nicht, wie viele „kleine“ Initiativen und engagierte, ganz unprominente Einzelpersonen Tag für Tag Zeichen der Hoffnung setzen. Sie halten das Gemeinwesen „mit ihrem Mut am Leben“, wie Reinhard Mey sang. Andrea Drescher porträtiert einige von ihnen. Heute den (Lebens-)Künstler und Unternehmer Christian Frantal.
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Alt gegen Jung 👈
Mit dem Erfolg von Fridays for Future wuchs auch in der Friedensbewegung die Hoffnung, dass sich etwas bewegen könnte. Doch nun scheint der vielbeschworene Aufbruch schon zu verpuffen. Viel zu einseitig ließen sich Forderungen der Aktivisten nach einer CO2-Steuer in den Medien vernehmen, und viel zu leicht lässt sich die Bewegung entlang der Generationen spalten. Doch die richtige Antwort auf Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung durch neokapitalistische Machtinteressen, auf Massentierhaltung und Kunststoffproduktion sowie die drohende Kriegsgefahr ist kein Klimahype, sondern ein gemeinsames „Dagegen“.
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Zwischen allen Stühlen: Rudi Dutschke legte sich mit der Sowjetmacht genauso an wie mit dem Establishment der BRD. Vielleicht musste er deshalb vor 40 Jahren sterben.
An Heiligabend im Jahr 1979 ertrank Rudi Dutschke während eines epileptischen Anfalls in der Badewanne. Eine Spätfolge des auf ihn über zehn Jahre zuvor verübten Attentats. In einem Brief an seine Frau, der erst im „Fall der Fälle“ geöffnet werden sollte, hatte Dutschke geschrieben: „Wenn es einen ‚Abgang‘ von mir gibt, dann ist das in der gegenwärtigen Phase eher durchgeführt durch SU-DDR-Geheimdienst als durch westlichen. Was das Interesse für den ersten wäre? Ganz einfach, und ohne Überheblichkeit, ich bin für sie leider die einzige wirkliche theoretische und politische Herausforderung.“ Diese Befürchtungen waren nicht aus der Luft gegriffen. Seit seiner Wehrdienstverweigerung noch in der DDR stand Rudi Dutschke unter permanenter Beobachtung der verschiedensten Geheimdienste. Doch wie kam er auf die, dem ersten Anschein nach, so größenwahnsinnige Idee, seine Person würde die einzig wirkliche Herausforderung für den sogenannten „realen Sozialismus“ darstellen?
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Kreuzzug gegen die Aufklärung: Quotendiktatur und anonyme Zensur durch Medien-Intellektuelle sind zur Selbstverständlichkeit geworden.
Der Schlachtruf des Neoliberalismus „Alle Macht den Märkten!” bedeutet auch für die Multimedia-Industrie Markterweiterung um jeden Preis. Infolgedessen wird heute die Programmpolitik der großen Multimedia-Konzerne gnadenlos dem Diktat der Quote unterworfen. Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch „Krieg nach innen, Krieg nach außen — und die Intellektuellen als ‚Stützen der Gesellschaft‘?“, herausgegeben von Klaus-Jürgen Bruder, Christoph Bialluch, Jürgen Günther.
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#Kapitalismus #MedienKritik #Ideologiekritik
Forwarded from Buchkomplizen
Krieg nach innen, Krieg nach außen und die Intellektuellen als "Stützen der Gesellschaft"?
Tragen die Intellektuellen eine Verantwortung für die immer mehr ausgeweiteten Kriege? Was ist ihre politische Rechtfertigung? Dieses Buch thematisiert die zunehmende und stärkere Beteiligung Deutschlands an Kriegseinsätzen, die ausgeweitete deutsche Waffenproduktion und bieten Ansätze, diese in ihren Zusammenhängen, ihren Ursachen und Auswirkungen zu verstehen.
#Krieg #Propaganda #GesellschaftLeseprobe im #Rubikon-Magazin: Die anonyme Zensur durch Medien-Intellektuelle sind zur Selbstverständlichkeit geworden... weiter lesen?
Die Seele sprechen lassen 👈
Rund 650.000 Menschen in Deutschland haben keine eigene Wohnung, 48.000 von ihnen leben auf der Straße, Tendenz steigend. Im Dezember 2019 traf Jens Lehrich in Berlin einen Menschen, der freiwillig auf der Straße lebt, der sich dem Wirtschaftssystem völlig entzogen hat, weil er die darin herrschende Empathielosigkeit und Kälte nicht mehr ertragen konnte. Er führte ein spontanes Videointerview (1) mit Carsten K., das auf viel Resonanz stieß. Also suchte der Rubikon-Redakteur den Obdachlosen erneut auf, um das Gespräch fortzusetzen. Der außergewöhnliche Mann spricht dieses Mal über die Ereignisse, die zu seinem heutigen Weltbild führten und berührt ein wichtiges Thema, das so gut wie nie im öffentlichen Diskurs auftaucht, obwohl es das Verhalten unserer Machthaber wie auch der „Untertanen“ maßgeblich bestimmt: das tief in vielen von uns verankerte Gefühl der Minderwertigkeit.
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Der Preis des Palmöls 👈
Palmöl steckt in nahezu allen Fertigprodukten, Süßigkeiten und Kosmetikartikeln, die wir tagtäglich nutzen. Von Tütensuppen, über Aufbackbrötchen bis hin zu Schokolade und Duschgel. Fast 90 Prozent des weltweit gehandelten Palmöls kommt aus Indonesien oder Malaysia. Indonesien exportiert 60 Millionen Tonnen Palmöl jedes Jahr, Wert steigend. Allein Indonesiens Urwälder beherbergen circa 15 Prozent aller bekannten Tier- und Pflanzenarten. Heutzutage wird dort, wo einmal Urwald war, Palmöl angebaut. Auf einer Fläche, die dreimal so groß ist wie die Schweiz, und Indonesien möchte die Fläche gerne noch verdoppeln. Der Bedarf ist schier unermesslich und wächst immer weiter. Besonders Deutschland tut sich hervor und ist der größte Palmöl-Importeur der Welt.
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Karge Zukunft 👈
Wir erleben gegenwärtig eine hektische Diskussion darüber, wie vielen Erwerbstätigen im Alter der Antrag auf Grundsicherung erspart werden könnte. Alle bürgerlichen Parteien — CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP — machen dazu neue Vorschläge. Die Zeit der absoluten Verleugnung des Problems scheint bei ihnen vorbei. Sie entdecken ihr Herz für Alte. Darauf können vor allem die Sozialverbände und sozialen Initiativen stolz sein, die schon viele Jahre lang darauf hinweisen, dass sich in unserem Land sukzessiv eine massive Altersarmut aufbaut, die zum schwerwiegendsten sozialpolitischen Problem unseres Landes zu werden droht.
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