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Die Friedens-Kooperation 👈
Der am 21. September 1981 ausgerufene Weltfriedenstag fällt in die Aktionswoche der Fridays for Future-Bewegung. Die kritischen NuklearwissenschaftlerInnen haben in ihrem Bulletin die Weltuntergangsuhr auf zwei vor zwölf vorgestellt. Ihre Begründung verband die Friedens- und die Ökologiefragen: „Denn die gefährliche Lage durch globale Bedrohungen wie Atomwaffen, Klimawandel und gesellschaftlicher Polarisierung droht zum neuen Normalzustand zu werden. ‚Die Welt, die wir bewohnen, ist unsicher und beunruhigend. Wir sind dabei, eine gefährliche Welt zu normalisieren‘, warnen die Forscher“ (1). Die Gründe für das Erfordernis des Zusammenwirkens der Friedens- und der Ökologiebewegung sind allerdings viel unmittelbarer gegeben als die terminlichen Zufälle und die Formulierungen kritischer WissenschaftlerInnen.
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Raus aus der Opferrolle! 👈
Wir alle neigen dazu, uns vor unserer Verantwortung zu drücken. Macht uns jemand darauf aufmerksam, riskiert er, scharf zurechtgewiesen zu werden. Um von der eigenen Verantwortung abzulenken, werden die großen Opfer des Weltgeschehens hervorbemüht. Sind die Verfolgten und Gemordeten unserer Geschichte denn etwa selbst Schuld an den Ereignissen? In dieser Argumentation werden nicht nur Schuld und Verantwortung miteinander verwechselt. Es wird auch vergessen, dass wir, was immer uns widerfährt, die Möglichkeit haben, uns innerlich frei zu fühlen. Dafür ist es notwendig, sich in seine Innenwelt vorzuwagen.
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„In einer anderen Liga“ 👈
Am 17. September wird in Israel gewählt. Zwischen dem amtierenden Ministerpräsidenten Benjamin „Bibi“ Netanyahu und seinem Herausforderer, dem ehemaligen Chef der israelischen Streitkräfte Benny Gantz findet israelischen Umfragen zufolge ein Kopf-an-Kopf-Rennen statt. In den Medien bestimmt Netanyahu das Geschehen. Er nutzt seine Position als Ministerpräsident, um Fototermine mit anderen wichtigen politischen Führern zu erhaschen, die kurz vor den Wahlen seine internationale Bedeutung unterstreichen sollen.
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Alle Jahre wieder 👈
Zwei Drittel der Deutschen sind gegen eine Ausweitung der Bundeswehr-Einsätze im Ausland (1). Im Prinzip sind diese seit dem hochumstrittenen Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 zwar legal (2). Doch eine Mehrheit der Bürger hält trotzdem längst nicht alle der „Missionen“ auch für legitim (3). Die deutsche Mitwirkung am Syrien-Krieg stößt sogar bei drei Vierteln aller Befragten auf Widerspruch, trotz der provokativen Gestaltung der Untersuchung (4). Der Anteil jener Menschen, die einen Militäreinsatz im Ausland grundsätzlich ablehnen und für den vollständigen Abzug der Bundeswehr stimmen, liegt mittlerweile schon bei 39 Prozent (5). Dennoch wurde auf dem G7-Gipfeltreffen im August auf Betreiben des französischen Präsidenten Macron und der Bundeskanzlerin Merkel beschlossen, die militärischen Anstrengungen in der Sahel-Zone zu verstärken, speziell in Mali (6). Die Tagesschau unterschlug den deutschen Vorstoß gegenüber ihrem Fernseh-Millionenpublikum. Was auch sonst.
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Sinnloser Zwist 👈
In der Frühphase der Ökologiebewegung war die Tatsache weit verbreitet, dass die Friedens- und die Ökologiefrage zwei Seiten einer Medaille sind. Das kam auch in Reden auf den großen Hunderttausender-Friedensdemonstrationen der 1980er Jahre zum Ausdruck. Die Herrschenden haben gelernt und versuchen, Keile zwischen die Kräfte zu treiben, die sich für einen Systemwandel engagieren. Sie können sich die Hände reiben, wenn alternative Kräfte ihnen das Handwerk abnehmen. Dem gegenüber arbeiten FreundInnen des Lebens am großen Bündnis, das auch die Gewerkschaften und die Menschenrechtsbewegung umfasst, da all diese Kräfte nur gemeinsam den langen Atem entfalten können, den das Leben braucht.
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Die Stimme des Friedens 👈
Zwei Jahre nach dem überaus erfolgreichen „Alchemisten“-Album, erschien jetzt im September die neue Kileze More-EP „Voice of Peace“. Da davon auszugehen ist, dass auch VoP, wie damals das „Alchemist“-Album – trotz starker Chart-Platzierung –, von den (HipHop)-Medien totgeschwiegen, von Formaten wie RapSlap und Konsorten in Ermangelung genretypischer Skandale unbeachtet und von dem Zappelphilipp mit der bunten Maske unerwähnt bleiben wird, muss sich wohl Rubikon als politisches Magazin der Aufgabe einer Rezension annehmen. Die zu erwartende Arbeitsverweigerung der HipHop-Medien ist bedauernswert. Denn der Österreicher zeigt im Jahr 2019 – frei mit den Worten von PTK –, was HipHop mal war: etwas mit Message!
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Zeichen setzen! 👈
Steine können zerstören und Steine können aufbauen. Wir können sie dazu benutzen, aufeinander loszugehen oder uns miteinander zu verbinden. Wir können sie aufsammeln, ein Wort des Friedens darauf schreiben und dort ablegen, wo sie gebraucht werden. So zeigen wir: Ich bin da. Ich mache mit bei der Gestaltung einer friedlichen Welt.
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Danke, Konstantin! 👈
„Verstand und Gefühl“ ist nicht nur der Titel eines Romans von Jane Austen — es ist ein Begriffspaar, das Konstantin Wecker auszeichnet und das unbedingt zusammengehört. Gelegentlich wird unterstellt, den Wissenschaftler — oder auch den kritischen politischen „Kopf“ — zeichne nur der Intellekt, den Künstler nur die überbordende Emotionalität aus. Tatsächlich aber braucht es beides, damit wir ganz Mensch sein und uns der immer lauter werdenden Zumutungen des Unmenschlichen erwehren können. Umso schöner, dass gerade der Neurobiologe und Sachbuchautor Gerald Hüther die Laudatio anlässlich der Verleihung der Albert Schweitzer-Medaille an Konstantin hielt. „Deshalb ist Konstantin Wecker auch so ein Entwicklungshelfer wie Albert Schweitzer. Einer, der mit wachem Verstand und klaren Worten sagt und besingt, was das Menschliche in uns ausmacht, wie zerbrechlich es ist, wie sehr und von wem es bedroht wird.“
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Das Eigentor 👈
Die Rezession, die die USA angeblich erst seit dem „Handelskrieg“ mit China durchmachen, existiert schon lange und hat ganz andere Ursachen, meint Paul Craig Roberts. Er führt die bereits seit Jahrzehnten stattfindende Wirtschaftskrise auf das Offshoring und die Entkapitalisierung der US-Unternehmen zurück.
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Und es geht doch! 👈
Ein ganz wesentlicher Punkt ist eine gute Vernetzung, die beispielsweise durch das Ins-Leben-Rufen eines Bürgerstammtisches erreicht werden kann. Denn den meisten Mitmenschen fällt es ungemein leichter, gemeinsam mit Gleichgesinnten ins Handeln zu kommen. Quasi in der Art einer Prozessbegleitung. Dieser Artikel berichtet von den ersten Gehversuchen des Bürgertreffs einer Kleinstadt (1). Er möchte ermutigen, sich nicht nur alternativ zu informieren, sondern im Sinne einer positiven Umgestaltung der Gesellschaft von unten her selbst voranzuschreiten.
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Die andere Greta 👈
Während Greta Thunberg vor allem im Westen bekannt ist für ihre Aktionen und Reden, macht auf dem afrikanischen Kontinent ein anderes erstaunliches Kind von sich reden, das sich in den Kopf gesetzt hat, sein Heimatland Kenia wiederaufzuforsten. Offensichtlich mit beachtlichem Erfolg und auch immer mehr tatkräftiger Unterstützung durch Behörden und Privatwirtschaft.
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Berufen, die Welt zu beherrschen 👈
Die Machteliten der Vereinigten Staaten von Amerika vertreten die Ansicht, dass ihr Land dazu berufen sei, die Welt zu beherrschen. Zur Durchsetzung ihres alleinigen Machtanspruchs haben sie seit dem 19. Jahrhundert eine langfristige Taktik entwickelt, für die sie eine übermäßig hochgerüstete Armee aufrecht er- und zahlreiche Militärstützpunkte in aller Welt unterhalten. Dieser Überheblichkeit entsprach auch die Politik des charismatischen Präsidenten Barack Obama.
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Die digitale Gegenrevolution 👈
Heiße Eisen wie den Mord an Seth Rich, dem mutmaßlichen Whistleblower aus Hillary Clintons Hauptquartier, greift Angela Nagle in ihrem provozierenden Buch zwar nicht auf. Doch sie taucht tief im Internet nach traditionell-reaktionären Alt-Right, hipp-rassistischen Alt-Light und anderen Trumpisten. Vor allem hält Nagle den „linken Normalos“ – sprich „Multikultis“ – deren „Tugend-Ökonomie der Beschuldigung“ vor, die den Rechten digitale Möglichkeitsräume eröffnet habe. Leider versäumt Nagles Buch „Kill all Normies“, auch Netzkonzerne und deren Bosse, zum Beispiel den Trump-Förderer Peter Thiel von Palantir ins Visier zu nehmen. Einige von Nagles empörenden „Neuentdeckungen“ im Netz kommen uns außerdem aus der Geschichte des Faschismus nur allzu bekannt vor.
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Das Unwahrscheinliche wahrscheinlicher machen! 👈
Wenn unser gesellschaftliches Engagement an seine Grenzen stößt, der Gegner übermächtig erscheint, wenn sich Krise auf Krise, Konflikt auf Konflikt häuft, dann sagt unser rationaler Verstand: Ein Wandel hin zum Besseren ist unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass Gewalt und Naturzerstörung weiter zunehmen und zum Kollaps unserer Zivilisation führen. Es gibt eine Möglichkeit, den bestehenden Trend umzukehren, und einen Weg einzuschlagen, der das Unwahrscheinliche — den Wandel hin zu einer lebenswerten Welt — wahrscheinlicher werden lässt. Diesen Weg zeigt uns die Quantenphysik. Ihre gute Nachricht lautet: Wir können an der Kreativität teilhaben, die uns selbst und das Universum hervorgebracht hat. Dazu müssen wir eingetretene Pfade verlassen und uns in einen evolutionären Lernprozess begeben. Das schöpferisch Neue zeigt sich erst, wenn wir bereit sind, uns auf Unsicherheiten und Instabilitäten einzulassen.
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Tödlicher Handel 👈
Die Richtlinien für Rüstungsexporte verbieten Waffenlieferungen in Krisenregionen. So weit die offizielle Lesart. Die Logik des Kapitalismus legt jedoch das genaue Gegenteil nahe: Die profitabelsten Märkte für die deutsche Rüstungsindustrie liegen in Konfliktregionen und Schwellenländern, wo die Freiheitsrechte am geringsten sind und die Gewalt am größten. Erklärte Feinde wie der Islamische Staat sind insofern die besten Freunde der Rüstungsindustrie. Allenthalben wird zwar über die Islamistenarmee geschimpft. Waffenlieferungen und sogenannte strategische Partnerschaften wie jene mit Saudi-Arabien haben aber bis jetzt nur wenig dazu beigetragen, das Problem an der Wurzel zu lösen. Der Autor deckt in seinem neuen Buch auf, wer die wahren Profiteure an diesen Konflikten sind.
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Der blinde Fleck 👈
„Gewaltenteilung in Gefahr“, „Gewaltenteilung als Firlefanz“ — so oder so ähnlich titelten zahlreiche deutsche Zeitungen anlässlich einer fragwürdigen Justizreform in Polen. Doch wie ist es um die Gewaltenteilung in Deutschland bestellt? Der Verein „Neue Richtervereinigung e.V.“ (NRV) sowie eine im Jahr 2009 erlassene Resolution der parlamentarischen Versammlung des Europarats (1) fordern die Selbstverwaltung und damit eine unabhängige Justiz in Deutschland. Brauchen wir eine Justizreform?
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Schluß mit lustig! 👈
In den meisten Veröffentlichungen zur Klimakrise wird der Militärsektor als einer der Hauptverursacher der Naturzerstörung nach wie vor nicht erwähnt. Die folgende Rede am Klimaaktionstag von Fridays for Future zeigt einerseits auf, wie dringend das Zusammenwirken der verschiedenen Bewegungen ist. Sie macht zugleich deutlich, wie wichtig es ist, dass die Aktiven bei der Radikalität ihrer Forderungen bleiben. Es kann nicht damit getan sein, hie und da ein paar „marktkonform“ genannte Reformen im Rahmen des Systems Kapitalismus vorzunehmen, das die Menschheit an den Rand des Abgrunds gebracht hat. Sein Wachstumsdogma, die Konkurrenz als Grundprinzip sowie die Jagd nach Profit, auch mithilfe einer katastrophalen Ressourcenvernichtung durch Militär und Krieg — all das sind Felsbrocken auf dem Weg der Menschheit zum Notausgang Richtung Zukunft, Richtung Überleben des Lebens. Unser Nein zum Krieg gegen das Leben entspringt unserem Ja zur Natur, es entspringt unserer Liebe zur Schönheit des Daseins miteinander.
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Wir sind Frieden 👈
„Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst“, heißt ein tibetisches Sprichwort. Unsere Aufmerksamkeit ist meist auf dramatische und negative Ereignisse fokussiert. Auch verleiten uns die Medien, Politik als „Königsdrama“ zu interpretieren, in dem mächtige und prominente Akteure unsere Geschicke lenken. Dabei sehen wir nicht, wie viele „kleine“ Initiativen und engagierte, ganz unprominente Einzelpersonen Tag für Tag Zeichen der Hoffnung setzen. Sie halten das Gemeinwesen „mit ihrem Mut am Leben“, wie Reinhard Mey sang. Andrea Drescher porträtiert einige von ihnen. Heute Malte Klingauf, den Initiator und Geschäftsführer des Friedensfestivals Pax Terra Musika, das der Friedensbewegung seit 2017 einen Raum gibt, sich vorzustellen und zu vernetzen.
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Die Akte 9/11 👈
Am 11. September 2001 fanden in den USA an drei verschiedenen Orten Terrorangriffe statt: in New York, in Arlington und in Shanksville. Sowohl am US-Verteidigungsministerium „Pentagon“ in Arlington als auch auf dem Feld bei Shanksville soll den offiziellen Angaben zufolge jeweils ein großes Verkehrsflugzeug abgestürzt sein. Fotos von den beiden Einschlagstellen zeigen jedoch sehr deutlich, dass hier keine großen Passagierflugzeuge abgestürzt sind. Und schon damit bricht die offizielle Theorie zusammen.
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Das Schweigekartell 👈
Zum 18. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 ereignete sich eine Sensation. Aber nur wenige Menschen haben sie bemerkt. Warum? Weil die Massenmedien wie ein Schweigekartell den Diskurs über diese Sensation verhindert haben.
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