Forwarded from AL JAZEERA ENGLISH via @VideoSubsBot
Al Jazeera English: Is this the end of the Middle East's oil rush? | Counting the Cost
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Is this the end of the Middle East's oil rush? | Counting the Cost
Oil revenues in the Middle East and North Africa fell from more than $1 trillion in 2012 to $575bn in 2019, according to the International Monetary Fund.
The pandemic has meant demand for fossil fuels has been decimated and may not return. Have oil-exporting…
The pandemic has meant demand for fossil fuels has been decimated and may not return. Have oil-exporting…
Forwarded from AL JAZEERA ENGLISH via @VideoSubsBot
Al Jazeera English: Pakistan's PM: Our economic future is now linked to China | Talk to Al Jazeera
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Pakistan's PM: Our economic future is now linked to China | Talk to Al Jazeera
Imran Khan was sworn into office as Pakistan's 22nd prime minister in August 2018.
The cricketer-turned-politician promised justice for all and a corruption-free country.
So, two years on, how is the fight against corruption going? How is he coping with…
The cricketer-turned-politician promised justice for all and a corruption-free country.
So, two years on, how is the fight against corruption going? How is he coping with…
Forwarded from AL JAZEERA ENGLISH via @VideoSubsBot
Al Jazeera English: Bangladesh diplomacy: China and India compete for influence
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Bangladesh diplomacy: China and India compete for influence
China is increasing its investments in Bangladesh, pouring billions of dollars into development projects.
That is causing concern in India, a longtime ally of Bangladesh.
Relations between the two countries have been strained by India's controversial citizenship…
That is causing concern in India, a longtime ally of Bangladesh.
Relations between the two countries have been strained by India's controversial citizenship…
Forwarded from MetanoiaMagazin
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Schwangere Australierin mit 3 Kindern wegen Facebookposts und Protest gegen Lockdown festgenommen.
@ExpressZeitung
@ExpressZeitung
Forwarded from norberthaering.de
Ein Gesetzentwurf will Abweisung oder Benachteiligung von Barzahlern in den ganzen USA verbieten. Regional gibt es das schon. https://norberthaering.de/bargeld-widerstand/bargeld-gesetz-usa/
norberthaering.de
Steifer Gegenwind für die Better Than Cash Alliance in ihrem Heimatland – Geld und mehr
Forwarded from Der Waldgang
Wer an diesem Beispiel immer noch nicht merkt, wie kriminell die aktuelle Politik in Bund und Ländern ist, dem ist wohl nicht mehr zu helfen!!!!
„Vor einem Obdachlosenheim in Kreuzberg wurden Bewohner mit 7er BMWs, Audi A8 und Porsches beobachtet. Ein Insider der Heimbranche erklärte dem rbb, das habe System. Manche Bewohner seien nicht bedürftig. Sie bräuchten nur eine Meldeadresse, um Sozialleistungen zu erhalten. Er sagte der Abendschau und Brisant: "Manche zahlen dem Heim bis zu 600 Euro, damit sie aufgenommen werden und damit angemeldet werden. Mit einer Anmeldung gibt es dann auch Sozialleistungen, Hartz IV, Kindergeld." Die Leitung des Obdachlosenheims in Kreuzberg wurde mit diesem Vorwurf konfrontiert und bestreitet solche illegalen Geschäfte.“
https://www.presseportal.de/pm/105280/4703481?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push
„Vor einem Obdachlosenheim in Kreuzberg wurden Bewohner mit 7er BMWs, Audi A8 und Porsches beobachtet. Ein Insider der Heimbranche erklärte dem rbb, das habe System. Manche Bewohner seien nicht bedürftig. Sie bräuchten nur eine Meldeadresse, um Sozialleistungen zu erhalten. Er sagte der Abendschau und Brisant: "Manche zahlen dem Heim bis zu 600 Euro, damit sie aufgenommen werden und damit angemeldet werden. Mit einer Anmeldung gibt es dann auch Sozialleistungen, Hartz IV, Kindergeld." Die Leitung des Obdachlosenheims in Kreuzberg wurde mit diesem Vorwurf konfrontiert und bestreitet solche illegalen Geschäfte.“
https://www.presseportal.de/pm/105280/4703481?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push
Presse Portal
Sozialbetrug in Berliner Obdachlosenheimen
Berlin (ots) - In Berliner Obdachlosenheimen sind offenbar zum Teil nicht-bedürftige EU-Migranten untergebracht. Nach rbb-Recherchen leben in einem Kreuzberger und einem...
Forwarded from Oliver Janich & Team
„ZUM WOHLE EUROPAS
Wir brauchen eine deutsch-französische Föderation.
Europa braucht einen frischen Wind, sagen der Politiker Daniel Cohn-Bendit und der Professor Claus Leggewie. Frankreich und Deutschland sollten daher den großen Sprung wagen – und sich zusammenschließen.(...)
Statt die europäische Depression zu vertiefen, sollten wir den großen Sprung wagen und die fortgeschrittenen Pläne und tatsächlichen Fortschritte ausarbeiten, die 2019 und 2020 im Umfeld des Vertrags von Aachen und des unter Führung von Angela Merkel und Emmanuel Macron geschnürten EU-Krisenpakets gemacht wurden. Das Ziel ist eine stufenweise deutsch-französische Föderation.
Ein Staatenbund neuer Art.(...)
Eine deutsch-französische Föderation sehen wir als den Schlussstein der seit 1945 entwickelten Freundschaft, aber auch als eine Kur für die Europäische Union, die dringend frischen Wind braucht. Wir gehen die Wette ein, dass die beschriebenen Fliehkräfte durch diese Sammlung der Kräfte gebremst und umgedreht werden. Realisten sind am Ende immer die, die das scheinbar Unmögliche gefordert haben.“
https://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/deutschland-und-frankreich-sollten-zusammengehen-16942230.html?fbclid=IwAR3tohzDvk-bBIa7HPwj1JugeMnH8DZu8JHJTJkr5uZgfkHO69o5W_-NCSY
Wir brauchen eine deutsch-französische Föderation.
Europa braucht einen frischen Wind, sagen der Politiker Daniel Cohn-Bendit und der Professor Claus Leggewie. Frankreich und Deutschland sollten daher den großen Sprung wagen – und sich zusammenschließen.(...)
Statt die europäische Depression zu vertiefen, sollten wir den großen Sprung wagen und die fortgeschrittenen Pläne und tatsächlichen Fortschritte ausarbeiten, die 2019 und 2020 im Umfeld des Vertrags von Aachen und des unter Führung von Angela Merkel und Emmanuel Macron geschnürten EU-Krisenpakets gemacht wurden. Das Ziel ist eine stufenweise deutsch-französische Föderation.
Ein Staatenbund neuer Art.(...)
Eine deutsch-französische Föderation sehen wir als den Schlussstein der seit 1945 entwickelten Freundschaft, aber auch als eine Kur für die Europäische Union, die dringend frischen Wind braucht. Wir gehen die Wette ein, dass die beschriebenen Fliehkräfte durch diese Sammlung der Kräfte gebremst und umgedreht werden. Realisten sind am Ende immer die, die das scheinbar Unmögliche gefordert haben.“
https://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/deutschland-und-frankreich-sollten-zusammengehen-16942230.html?fbclid=IwAR3tohzDvk-bBIa7HPwj1JugeMnH8DZu8JHJTJkr5uZgfkHO69o5W_-NCSY
FAZ.NET
Zum Wohle Europas Wir brauchen eine deutsch-französische Föderation
Europa braucht einen frischen Wind, sagen der Politiker Daniel Cohn-Bendit und der Professor Claus Leggewie. Frankreich und Deutschland sollten daher den großen Sprung wagen – und sich zusammenschließen. Ein Gastbeitrag.
Forwarded from Zweite Deutsche Welle
Wie bei den Corona-Protesten: Mehrere Brandenburger Polizisten beschuldigten Reporter "nach ihnen getreten zu haben", dann präsentierte Anwalt Tatort-Video wie Reporter gewürgt wird, nachdem er "nach Name und Dienstnummer gefragt hatte". Hochgefährliche Beamte wurden nur 'versetzt'.
Nichts bedroht die öffentliche Sicherheit und die demokratischen Strukturen aktuell so immens wie deutsche Polizisten. Wie konnte es dazu kommen?
https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/polizei-skandal-in-brandenburg-reporter-gewuergt-und-gericht-belogen
Nichts bedroht die öffentliche Sicherheit und die demokratischen Strukturen aktuell so immens wie deutsche Polizisten. Wie konnte es dazu kommen?
https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/polizei-skandal-in-brandenburg-reporter-gewuergt-und-gericht-belogen
www.bz-berlin.de
Polizei-Skandal in Brandenburg! Reporter gewürgt und Gericht belogen
Riesen-Ärger für Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (60, CDU): Einer Polizist soll einen Fotografen gewürgt, Beamte das Gericht belogen haben. Jetzt ermittelt der Staatsanwalt.
Forwarded from Ken Jebsen - Aufklärung und Information
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Weil ein Säugling keine Maske getragen hat, ist eine Familie aus dem Flugzeug geworfen worden.
1. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Masken nicht vor einem Virus schützen.
2. Sauerstoffmangel kann das Gehirn von kleinen Kindern irreparabel schädigen und damit beispielsweise schwere Behinderungen verursachen.
Wie krank ist diese Welt eigentlich?
Kostenlos abonnieren: t.me/kenjebsen
1. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Masken nicht vor einem Virus schützen.
2. Sauerstoffmangel kann das Gehirn von kleinen Kindern irreparabel schädigen und damit beispielsweise schwere Behinderungen verursachen.
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Forwarded from ExtremNews
• Lambrecht will mit Demokratiefördergesetz mehr Aufklärung über Verschwörungsgläubige am Schulen schaffen
👉🏻 weiter lesen 👀
@eXtremNews
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ExtremNews
Lambrecht will mit Demokratiefördergesetz mehr Aufklärung über Verschwörungsgläubige am Schulen schaffen
Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) will mit einem Demokratiefördergesetz die Aufklärung über Verschwörungstheoretiker verstärken und institutionalisieren. "Ein großes Problem ist, dass viele gesellschaftliche Projekte zur Stärkung der Demokratie nur…
Von Andrea Pfeiffer:
Ich fühle die Risse heute wieder stärker. Es gibt Tage, da wache ich bereits mit diesem Gefühl auf. Mein ganzes Energiesystem fühlt sich dann löcherig an. Wie einen alten, zerschlissenen Pullover trag ich es mit mir rum, kaum Hülle, kaum Schutz um mich herum. Jeder finstere Blick trifft mich dann bis ins Mark, jedes gehässige Wort brennt sich mir tief ins Herzgewebe.
Es ist nicht gut, mich der Aussenwelt auszusetzen, wenn ich so dünnhäutig bin, aber es lässt sich oftmals nicht vermeiden. Heute ist einer dieser Tage. Ich habe schlecht geschlafen, fühle mich ausgelaugt, die Welt zerrt an mir. Immer wieder ertappe ich mich bei düsteren, grüblerischen Gedanken.
Als ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg mache, wird mir beim Gedanken an den proppenvollen Bus bereits schlecht. Ich beschliesse einen Umweg zu machen, um auf den etwas weniger ausgelasteten Zug auszuweichen.
Ich spaziere durch die sonnengeflutete Stadt, die mir heute besonders zweigeteilt vorkommt. Auf den Strassen und in den Läden drängen sich die Unmaskierten, aus dem vorbeifahrenden Tram gucken halbvermummte Gesichter heraus. Die Willkür und Widersprüchlichkeit der Massnahmen springen einem sofort ins Auge und ich höre von immer mehr Menschen, die nichts davon mehr ernst nehmen können. Trotzdem halten die meisten von ihnen den Mund. Sie treffen sich zu geselligen Abenden, sitzen Seite an Seite und scheren sich einen feuchten Dreck um Hygienemassnahmen - und am nächsten Tag montieren sie alle brav ihre Masken, sobald sie in den Zug steigen, um auch ja keine Angriffsfläche zu bieten. „Ich habe keine Lust auf die Konfrontationen“, höre ich häufig. Und ich kann es verstehen. Wirklich. Nach den vergangenen Wochen komme auch ich besonders an Tagen wie diesen an den Punkt, wo ich einfach nur untertauchen, hinter einer Maske aus Anonymität und Pseudo-Zugehörigkeit verschwinden möchte, anstatt alle Blicke auf mich zu ziehen und jedem mein nacktes, verletzliches Gesicht zu zeigen. Der Mist ist, ich kann keine Maske tragen. Ich hab’s probiert, das könnt ihr mir glauben. Aber aufgrund von gewaltvollen Erfahrungen in meiner Biographie löst alles, was mir Mund und Nase bedeckt, eine schrille Panik in mir aus. Wie ich erfahren habe, bin ich nicht die einzige mit diesem Problem. Das Aufsetzen der Maske wirkt bei manchen retraumatisierend, der Weg zur Arbeit wird zum Psychostress, denn manche Mitmenschen fühlen sich dazu ermächtigt, allen, denen es aus ihrer Sicht an Verantwortung mangelt, das Leben schwer zu machen. Manchmal macht mich das so wütend, dass ich aus der Haut fahren möchte. Diesem Scheiss muss ich mich aussetzen, weil unsere PolitikerInnen nach eigenen Angaben erklärt haben, dass Masken zwar kaum Nutzen, dafür aber umso mehr Signalwirkung haben. Irgendwie muss man die Bevölkerung ja daran erinnern, dass eine Killerseuche herrscht, sonst würden wir - aufgrund des Mangels an tatsächlich Erkrankten und Toten - alle zurückkehren zu unserem normalen, lebensgefährlichen Leben. Nicht auszudenken, sowas.
Ich steige also ohne Maske in den Zug und stelle erleichtert fest, dass er halb leer ist. Neugierige Blicke streifen mich, aber ich fühle keine nennenswerte Dissonanz. Niemand interessiert sich für mich, ich kann mich also entspannen.
Nach einigen Haltestellen steigen weitere Leute dazu und jemand setzt sich schnaufend ins Abteil quer hinter mir. Bald darauf spüre ich dieses seltsame Brennen, welches mich immer dann befällt, wenn mich jemand mit Blicken und Gedanken attackiert. Ich blicke mich um, ein älterer Mann stiert mich böse an. Ich wende mich wieder meinem Fenster zu, versuche den Mann und das Brennen zu ignorieren und mich auf die vorbeiziehende Landschaft zu konzentrieren. Wald, Wiesen, Felder, Strassen, alles in wunderschönes Licht getaucht, alles gut, bald bin ich zu Hause. Trotzdem bleibt mein Körper angespannt, mein Atem bleibt flach. Als ich schliesslich meine Sachen zusammen räume, um bald auszusteigen, scheint der Mann nicht mehr an sich halten zu können. Er beugt sich nach vorne und zischt mir zu, wie eklig er mich findet
Ich fühle die Risse heute wieder stärker. Es gibt Tage, da wache ich bereits mit diesem Gefühl auf. Mein ganzes Energiesystem fühlt sich dann löcherig an. Wie einen alten, zerschlissenen Pullover trag ich es mit mir rum, kaum Hülle, kaum Schutz um mich herum. Jeder finstere Blick trifft mich dann bis ins Mark, jedes gehässige Wort brennt sich mir tief ins Herzgewebe.
Es ist nicht gut, mich der Aussenwelt auszusetzen, wenn ich so dünnhäutig bin, aber es lässt sich oftmals nicht vermeiden. Heute ist einer dieser Tage. Ich habe schlecht geschlafen, fühle mich ausgelaugt, die Welt zerrt an mir. Immer wieder ertappe ich mich bei düsteren, grüblerischen Gedanken.
Als ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg mache, wird mir beim Gedanken an den proppenvollen Bus bereits schlecht. Ich beschliesse einen Umweg zu machen, um auf den etwas weniger ausgelasteten Zug auszuweichen.
Ich spaziere durch die sonnengeflutete Stadt, die mir heute besonders zweigeteilt vorkommt. Auf den Strassen und in den Läden drängen sich die Unmaskierten, aus dem vorbeifahrenden Tram gucken halbvermummte Gesichter heraus. Die Willkür und Widersprüchlichkeit der Massnahmen springen einem sofort ins Auge und ich höre von immer mehr Menschen, die nichts davon mehr ernst nehmen können. Trotzdem halten die meisten von ihnen den Mund. Sie treffen sich zu geselligen Abenden, sitzen Seite an Seite und scheren sich einen feuchten Dreck um Hygienemassnahmen - und am nächsten Tag montieren sie alle brav ihre Masken, sobald sie in den Zug steigen, um auch ja keine Angriffsfläche zu bieten. „Ich habe keine Lust auf die Konfrontationen“, höre ich häufig. Und ich kann es verstehen. Wirklich. Nach den vergangenen Wochen komme auch ich besonders an Tagen wie diesen an den Punkt, wo ich einfach nur untertauchen, hinter einer Maske aus Anonymität und Pseudo-Zugehörigkeit verschwinden möchte, anstatt alle Blicke auf mich zu ziehen und jedem mein nacktes, verletzliches Gesicht zu zeigen. Der Mist ist, ich kann keine Maske tragen. Ich hab’s probiert, das könnt ihr mir glauben. Aber aufgrund von gewaltvollen Erfahrungen in meiner Biographie löst alles, was mir Mund und Nase bedeckt, eine schrille Panik in mir aus. Wie ich erfahren habe, bin ich nicht die einzige mit diesem Problem. Das Aufsetzen der Maske wirkt bei manchen retraumatisierend, der Weg zur Arbeit wird zum Psychostress, denn manche Mitmenschen fühlen sich dazu ermächtigt, allen, denen es aus ihrer Sicht an Verantwortung mangelt, das Leben schwer zu machen. Manchmal macht mich das so wütend, dass ich aus der Haut fahren möchte. Diesem Scheiss muss ich mich aussetzen, weil unsere PolitikerInnen nach eigenen Angaben erklärt haben, dass Masken zwar kaum Nutzen, dafür aber umso mehr Signalwirkung haben. Irgendwie muss man die Bevölkerung ja daran erinnern, dass eine Killerseuche herrscht, sonst würden wir - aufgrund des Mangels an tatsächlich Erkrankten und Toten - alle zurückkehren zu unserem normalen, lebensgefährlichen Leben. Nicht auszudenken, sowas.
Ich steige also ohne Maske in den Zug und stelle erleichtert fest, dass er halb leer ist. Neugierige Blicke streifen mich, aber ich fühle keine nennenswerte Dissonanz. Niemand interessiert sich für mich, ich kann mich also entspannen.
Nach einigen Haltestellen steigen weitere Leute dazu und jemand setzt sich schnaufend ins Abteil quer hinter mir. Bald darauf spüre ich dieses seltsame Brennen, welches mich immer dann befällt, wenn mich jemand mit Blicken und Gedanken attackiert. Ich blicke mich um, ein älterer Mann stiert mich böse an. Ich wende mich wieder meinem Fenster zu, versuche den Mann und das Brennen zu ignorieren und mich auf die vorbeiziehende Landschaft zu konzentrieren. Wald, Wiesen, Felder, Strassen, alles in wunderschönes Licht getaucht, alles gut, bald bin ich zu Hause. Trotzdem bleibt mein Körper angespannt, mein Atem bleibt flach. Als ich schliesslich meine Sachen zusammen räume, um bald auszusteigen, scheint der Mann nicht mehr an sich halten zu können. Er beugt sich nach vorne und zischt mir zu, wie eklig er mich findet