Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📜 Alexander Gortschakow als Botschafter in den Staaten des Deutschen Bundes

📃 Im Jahre 1841 wurde Gortschakow nach Stuttgart entsandt, um die Heirat der Großfürstin Olga Nikolajewna mit dem Kornprinzen Karl Friedrich Alexander von Württemberg zu arrangieren. Danach blieb er 12 Jahre lang als russischer außerordentlicher Gesandter beim Königreich Württemberg. Aus Stuttgart konnte er die Revolutionsbewegung im Süddeutschen Raum und die Ereignisse von 1848-1849 in Frankfurt am Main beobachten.

Ende 1850 ernannte ihn der russische Zar zusätzlich zu seinem Posten in Württemberg zum außerordentlichen Gesandten bei der Frankfurter Nationalversammlung. In dieser Versammlung sah die russische Regierung „des Friedens Gewähr“. In Frankfurt am Main verbrachte Fürst Gortschakow vier Jahre und pflegte besonders enge Beziehungen mit dem preußischen Vertreter Otto von Bismarck.

Bismarck befürwortete damals ein enges Bündnis mit Russland und unterstütze die russische Politik, wofür ihm der Kaiser Nikolai I einen besonderen Dank aussprach. Gortschakow versuchte mit allen Mitteln die Freundschaft mit Preußen und Österreich zu erhalten.
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👩‍🚀 Vor 62 Jahren, am 16. Juni 1963, wurde die sowjetische Kosmonautin Walentina Tereschkowa zur ersten Frau, die einen Raumflug durchführte. 
 
🚀 Tereschkowas Raumschiff »Wostok 6« hob vom Weltraumbahnhof Baikonur ab und machte 48 Runden um die Erde. Vor dem Start sagte sie: »Hey! Himmel, nimm deinen Hut ab!«
 
🪐 Der Flug der »Tschaika« (»Möwe«), wie Tereschkowas Funk-Code lautete, dauerte fast drei Tage. Während dieser Zeit führte sie ein Logbuch und machte Fotos, die später zu wissenschaftlichen Forschungen genutzt wurden.
 
🌌 Für ihre Heldentat wurde Tereschkowa mit dem Lenin-Orden und dem Ehrentitel »Heldin der Sowjetunion« ausgezeichnet.
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📆 Heute vor 80 Jahren – am 16. Juni 1945 – verlor Berlin einen Mann, der in nur wenigen Wochen Hoffnung in die Trümmerstadt brachte: Generaloberst Nikolai Bersarin, erster Stadtkommandant des befreiten Berlins, starb bei einem Motorradunfall in der Schloßstraße Ecke Wilhelmstraße (heute Am Tierpark Ecke Alfred-Kowalke-Straße. Ein tragisches Ende für einen, der als Befreier in die Geschichte einging.

Geboren 1904 in St. Petersburg als Sohn einfacher Arbeiter, wurde Bersarin früh Vollwaise. Mit nur 14 Jahren trat er in die Rote Armee ein – dort fand er nicht nur Essen und Unterkunft, sondern auch Bildung und eine militärische Laufbahn. Im Zweiten Weltkrieg führte er Elitetruppen durch Moldawien, Polen die Südukraine und schließlich bis an die Tore Berlins.

Am 21. April 1945 überschritt seine 5. Stoßarmee bei Marzahn als erste die Berliner Stadtgrenze. Nur wenige Tage später wurde Bersarin Stadtkommandant – und handelte mit Weitblick und Menschlichkeit: Die Sowjettruppen löschten Brände, bargen Leichen, entminten Straßen und organisierten die Lebensmittelversorgung. Am 14. Mai rollte wieder die U-Bahn, kurz darauf nahmen Wasser- und Gaswerke, Polizei, Gerichte und der Berliner Rundfunk den Betrieb auf. Schulen öffneten, Theater probten den Neustart. Mit viel Menschenkenntnis berief Bersarin überparteiliche Fachleute in den Magistrat. Seine Verordnungen regelten Milch für Kinder und ließen antifaschistische Parteien und Gewerkschaften wieder zu.

Seine erste Verordnung wurde zum Symbol des Neubeginns. Der legendäre Befehl Nr. 1 lautete: „Wiederherstellung des zivilen Gesundheitswesens …; Schutz aller Lebensmittelbetriebe und -magazine …; Versorgung der kranken Kinder und der Neugeborenen mit Milch …; Sicherung der sanitär-epidemischen Wohlfahrt“.

🕯Später, am 18. Juni 1945, erschien die ersten Zeitungsausgaben im Trauerrand – Berlin trauerte um einen, der nicht befohlen, sondern geholfen hatte.

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#Berlin #Deutschland #Geschichte
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🎉 Heute jährt sich die Gründung des Internationalen Kinderzentrums Artek zum 100 Mal.

🔹 Das 1925 an der Küste des Schwarzen Meeres als Sanatorium für tuberkulosekranke Kinder eröffnete Artek wurde schließlich zum größten und bekanntesten Kinderzentrum nicht nur in der Sowjetunion, sondern auch weit über deren Grenzen hinaus. Im ersten Jahr seines Bestehens nahm Artek 320 Kinder auf. In den darauffolgenden Jahren wuchs diese Zahl noch weiter an.

🔹 In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges wurde Artek von den deutschen und rumänischen Invasoren besetzt, die die Infrastruktur teilweise zerstörten und auf dem Gelände des Lages ihre Befestigungsanlagen bauten.

🔹 Artek wurde am 15. April 1944 im Laufe der Offensive der 4. Ukrainischen Front durch die Truppen der Selbständigen Küstenarmee befreit. Es wurden sofort umfangreiche Bauarbeiten im Lager begonnen. Für seine Wiederherstellung wurden erhebliche Mittel bereitgestellt. Bald nach Kriegsende konnte Artek wieder Kinder aufnehmen.

🔹 Anlässlich des 40. Jahrestages des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg wurde ein Denkmal für die Befreier von Artek im Mai 1985 errichtet. Im Juli 2016 wurde auf dem Gelände des Internationalen Kinderzentrums die Allee der Helden von Artek zum Gedenken an die während des Krieges gefallenen Kinder des Pionierlagers eröffnet.

🔹 In den 1960er Jahren wurde mit der Umsetzung des Umbauprojekts von Anatolij Poljanskij begonnen. Das Pionierlager entwickelte sich zu einem modernen Komplex mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Am Ende des Jahrzehntes verfügte Artek bereits über 150 Gebäude, drei medizinische Zentren, eine Schule, das Filmstudio ArtekFilm, drei Schwimmbäder, ein Stadion mit 7.000 Plätzen und Spielplätze.

🔹 Nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland erlebte Artek eine zweite Geburt: Das Lager wird kontinuierlich umgebaut und erweitert. Seit 2014 haben fast 360.000 Kinder aus mehr als 80 Ländern das russische internationale Kinderzentrum besucht, und insgesamt waren seit der Eröffnung der ersten Schicht über 1,8 Millionen Kinder dort.

🔹 Heute ist Artek ein multifunktionales Zentrum für Kinder und Jugendliche, das aus neun Kinderlagern besteht (die Gesamtfläche von Artek beträgt 218 Hektar) und Erholung mit Bildung und kreativer Entwicklung verbindet. Artek verfügt über eigene Bildungstechnologien und kulturelle Traditionen, eine moderne Infrastruktur mit Bildungs- und Sportgebäuden, Konzertsälen, wissenschaftlichen Labors und Plätzen für aktive Erholung.

🔹 Das Internationale Kinderzentrum Artek ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch eine der größten Bildungsplattformen in Russland. Hier finden zahlreiche Schülerwettbewerbe, Festivals, Meisterkurse, Konferenzen, Foren, Marathons und Sportveranstaltungen statt.

🔹 Bis heute ist Artek ein Treffpunkt für aktive und wissbegierige Kinder aus der ganzen Welt, wo jeder neue Bekanntschaften, spannende Aktivitäten und unvergessliche Eindrücke findet.
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🕯 Am 16. Juni 2025 – dem 80. Todestag von Nikolai Bersarin – gedachten russische Diplomaten, Schüler und Lehrer der Schule bei der russischen Botschaft in Deutschland, Vertreter deutscher Organisationen sowie zahlreiche russische Landsleute des ersten Stadtkommandanten von Berlin.

Am Gedenkstein in Berlin-Friedrichsfelde – unweit der Stelle, an der Bersarin im Juni 1945 auf tragische Weise ums Leben kam – legten die Anwesenden Blumen nieder.

In bewegten Worten erinnerten sie an Bersarins herausragende Rolle und seine persönlichen Verdienste beim Wiederaufbau des zivilen Lebens in Berlin in den ersten Monaten nach Kriegsende.

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#Botschaft #Russland #Deutschland #Bersarin
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