📆 Am 2. August 1945 endete die Potsdamer Konferenz der Siegermächte UdSSR, USA und Großbritannien
Auf der Konferenz der Regierungschefs der UdSSR, der USA und Großbritanniens, die vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 in Potsdam stattfand, wurde eine Bilanz des Zweiten Weltkriegs gezogen und gemeinsame Beschlüsse der alliierten Mächte zu Nachkriegsfragen erarbeitet. Diese spiegelten die Ergebnisse des antifaschistischen Befreiungskampfes der Völker wider. Die auf der Konferenz gefassten Beschlüsse bildeten die Grundlage der Nachkriegsordnung.
Vorrangig wurde die Durchführung wichtiger Maßnahmen zur Entmilitarisierung, Demokratisierung und Entnazifizierung Deutschlands vorgesehen, um Bedingungen zu schaffen, unter denen keine neue Aggression mehr vom deutschen Boden ausgehen konnte. Die Ziele, nach denen sich der Kontrollrat – das oberste Machtorgan der vier Mächte in Deutschland – richten sollte, wurden endgültig festgelegt.
Große Aufmerksamkeit widmeten die Teilnehmer den Vorbereitungen für Friedensverträge mit Italien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Finnland.
Auf der Konferenz wurden auch die Grenzen der europäischen Staaten festgelegt sowie die Perspektiven für das Ende des Krieges im Fernen Osten erörtert. Auf Vorschlag der Alliierten schloss sich Frankreich den in Potsdam getroffenen wichtigsten Vereinbarungen an.
Das Abschlusskommuniqué der Konferenz wurde von Josef Stalin, Harry Truman und Clement Attlee abgestimmt und unterzeichnet.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #Geschiche
Auf der Konferenz der Regierungschefs der UdSSR, der USA und Großbritanniens, die vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 in Potsdam stattfand, wurde eine Bilanz des Zweiten Weltkriegs gezogen und gemeinsame Beschlüsse der alliierten Mächte zu Nachkriegsfragen erarbeitet. Diese spiegelten die Ergebnisse des antifaschistischen Befreiungskampfes der Völker wider. Die auf der Konferenz gefassten Beschlüsse bildeten die Grundlage der Nachkriegsordnung.
Vorrangig wurde die Durchführung wichtiger Maßnahmen zur Entmilitarisierung, Demokratisierung und Entnazifizierung Deutschlands vorgesehen, um Bedingungen zu schaffen, unter denen keine neue Aggression mehr vom deutschen Boden ausgehen konnte. Die Ziele, nach denen sich der Kontrollrat – das oberste Machtorgan der vier Mächte in Deutschland – richten sollte, wurden endgültig festgelegt.
Große Aufmerksamkeit widmeten die Teilnehmer den Vorbereitungen für Friedensverträge mit Italien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Finnland.
Auf der Konferenz wurden auch die Grenzen der europäischen Staaten festgelegt sowie die Perspektiven für das Ende des Krieges im Fernen Osten erörtert. Auf Vorschlag der Alliierten schloss sich Frankreich den in Potsdam getroffenen wichtigsten Vereinbarungen an.
Das Abschlusskommuniqué der Konferenz wurde von Josef Stalin, Harry Truman und Clement Attlee abgestimmt und unterzeichnet.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #Geschiche
👍86🕊33❤13⚡4👎2❤🔥1👏1
🩰 Maja Plissezkaja: Ein Leben für die Kunst
Ihre Grazie war wie ein Naturereignis. Jede Geste – eine poetische Zeile.
Plissezkaja tanzte nicht einfach – sie lebte jede Rolle und verwandelte die Bühne in eine Welt, in der der Körper lauter sprach als Worte.
Wir laden Sie ein, mehr über die herausragende Künstlerin zu erfahren.
📸 INTERNATIONAL MAYA PLISETSKAYA AND RODION SHCHEDRIN FOUNDATION
Ihre Grazie war wie ein Naturereignis. Jede Geste – eine poetische Zeile.
Plissezkaja tanzte nicht einfach – sie lebte jede Rolle und verwandelte die Bühne in eine Welt, in der der Körper lauter sprach als Worte.
Wir laden Sie ein, mehr über die herausragende Künstlerin zu erfahren.
📸 INTERNATIONAL MAYA PLISETSKAYA AND RODION SHCHEDRIN FOUNDATION
❤116👍42❤🔥5😁1👀1
📜 Anna Achmatowa ist eine große russische Dichterin und Vertreterin des Silbernen Zeitalters der russischen Poesie.
Sie hatte ein ereignisreiches und schwieriges Leben, wurde Zeugin eines Zeitenwandels, überlebte zwei Weltkriege, eine Revolution und die Blockade von Leningrad. Ihr erstes Gedicht schrieb Achmatowa mit 11 Jahren – von da an und bis zum Lebensende hörte sie nie auf, sich der Poesie zu widmen.
🎥 Sehen Sie sich hier die neue Sendung von Polyphon an.
Sie hatte ein ereignisreiches und schwieriges Leben, wurde Zeugin eines Zeitenwandels, überlebte zwei Weltkriege, eine Revolution und die Blockade von Leningrad. Ihr erstes Gedicht schrieb Achmatowa mit 11 Jahren – von da an und bis zum Lebensende hörte sie nie auf, sich der Poesie zu widmen.
🎥 Sehen Sie sich hier die neue Sendung von Polyphon an.
❤74👍36❤🔥9🏆4👀1
🎨 Ilja Maschkow – der russische Cézanne, ein Meister der kräftigen Farben
🖼 Am 29. Juli 1881 wurde Ilja Iwanowitsch Maschkow geboren – einer der bedeutendsten Vertreter der russischen Avantgarde und Mitbegründer der Künstlergruppe Bubnovy Walet (Der Karo-Bube). In diesem Sommer widmet ihm die Tretjakow-Galerie eine umfassende Retrospektive: „Ilja Maschkow. Avantgarde. Kitsch. Klassik“. Sie zeigt erstmals in diesem Umfang alle Schaffensphasen des Künstlers – von den frühen 1900er-Jahren bis in die 1940er.
Maschkow stammte aus einfachen Verhältnissen: geboren in der Station Michailowskaja als eines von vielen Kindern einer armen Familie, weit entfernt von den kulturellen Zentren des Landes. Bereits als Jugendlicher verdiente er sich Geld mit dem Bemalen von Schildern. Ein aufmerksamer Zeichenlehrer erkannte sein Talent und riet ihm, nach Moskau zu gehen. Dort schrieb sich Maschkow im Jahr 1900 an der renommierten Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur ein, wo er bei Walentin Serow und Konstantin Korowin studierte.
Prägend für seine spätere Entwicklung wurde die Begegnung mit dem französischen Postimpressionismus – insbesondere mit Cézanne, dessen Einfluss für Maschkows Stil zentral war. Reisen durch Europa und die intensive Auseinandersetzung mit Werken von Giotto, Rembrandt, Tizian, Rubens und Velázquez erweiterten sein künstlerisches Repertoire. Doch es war Cézanne, der ihm den entscheidenden Impuls gab: zur Gestaltung lebendiger, kompakter, beinahe körperlich erfahrbarer Bildkompositionen.
Seine Stillleben – oft mit künstlichen Früchten aus Pappmaché arrangiert – zeugen von einem ausgeprägten Gespür für Farbe und Materialität. Sie wirken sinnlich, schwer, geradezu greifbar. Nicht umsonst wurde Maschkow als „russischer Cézanne“ bezeichnet – nicht nur wegen der Motivwahl, sondern wegen seiner Vorliebe für satte Farben, klare Formen und die malerische Masse. Der Kunsthistoriker Dmitri Sarabjanow schrieb: Maschkow ziehe „das Irdischste, das Gesündeste“ an – in seinen Bildern triumphiere „das Fleisch – sei es in Form von Früchten, Körpern oder Kupfergeschirr“.
1910 sorgte er mit dem Doppelporträt „Selbstporträt und Porträt von Pjotr Konchalowski“ für einen Skandal – eine selbstbewusste Manifestation des Rechts des Künstlers auf Körperlichkeit und sinnliche Präsenz. Aus jener Ausstellung heraus gründete sich die Gruppe Bubnovy Walet (Der Karo-Bube) – eine der prägendsten Avantgarde-Bewegungen ihrer Zeit. Von 1911 bis 1917 verteidigte sie das Recht auf künstlerische Freiheit, Farbenergie und gegenstandsbezogene Malerei. Maschkow war ihr Gesicht und einer ihrer kraftvollsten Vertreter.
Im Mittelpunkt seines Schaffens stand das Stillleben – in dieser Gattung wurde Maschkow zur prägenden Figur. Er malte, wie er fühlte: kraftvoll, körperlich, impulsiv. Malerei, so meinte er, müsse „aus dem Bauch“ kommen – als unmittelbarer Ausdruck der Wahrnehmung, ohne konstruierte Ideen oder symbolische Überhöhung.
Auch nach dem Ende der Avantgarde, im Zeitalter des Sozialistischen Realismus, blieb Maschkow aktiv. Er schuf Porträts von Pionieren und Partisanen, gestaltete Wandbilder – etwa für das Hotel Moskwa –, passte seinen Stil an, ohne sein Wesen zu verlieren. Die Liebe zur Farbe, zum Fleischlichen, zur sinnlich-irdischen Welt blieb der Kern seines Werks – bis zuletzt.
🖼 Am 29. Juli 1881 wurde Ilja Iwanowitsch Maschkow geboren – einer der bedeutendsten Vertreter der russischen Avantgarde und Mitbegründer der Künstlergruppe Bubnovy Walet (Der Karo-Bube). In diesem Sommer widmet ihm die Tretjakow-Galerie eine umfassende Retrospektive: „Ilja Maschkow. Avantgarde. Kitsch. Klassik“. Sie zeigt erstmals in diesem Umfang alle Schaffensphasen des Künstlers – von den frühen 1900er-Jahren bis in die 1940er.
Maschkow stammte aus einfachen Verhältnissen: geboren in der Station Michailowskaja als eines von vielen Kindern einer armen Familie, weit entfernt von den kulturellen Zentren des Landes. Bereits als Jugendlicher verdiente er sich Geld mit dem Bemalen von Schildern. Ein aufmerksamer Zeichenlehrer erkannte sein Talent und riet ihm, nach Moskau zu gehen. Dort schrieb sich Maschkow im Jahr 1900 an der renommierten Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur ein, wo er bei Walentin Serow und Konstantin Korowin studierte.
Prägend für seine spätere Entwicklung wurde die Begegnung mit dem französischen Postimpressionismus – insbesondere mit Cézanne, dessen Einfluss für Maschkows Stil zentral war. Reisen durch Europa und die intensive Auseinandersetzung mit Werken von Giotto, Rembrandt, Tizian, Rubens und Velázquez erweiterten sein künstlerisches Repertoire. Doch es war Cézanne, der ihm den entscheidenden Impuls gab: zur Gestaltung lebendiger, kompakter, beinahe körperlich erfahrbarer Bildkompositionen.
Seine Stillleben – oft mit künstlichen Früchten aus Pappmaché arrangiert – zeugen von einem ausgeprägten Gespür für Farbe und Materialität. Sie wirken sinnlich, schwer, geradezu greifbar. Nicht umsonst wurde Maschkow als „russischer Cézanne“ bezeichnet – nicht nur wegen der Motivwahl, sondern wegen seiner Vorliebe für satte Farben, klare Formen und die malerische Masse. Der Kunsthistoriker Dmitri Sarabjanow schrieb: Maschkow ziehe „das Irdischste, das Gesündeste“ an – in seinen Bildern triumphiere „das Fleisch – sei es in Form von Früchten, Körpern oder Kupfergeschirr“.
1910 sorgte er mit dem Doppelporträt „Selbstporträt und Porträt von Pjotr Konchalowski“ für einen Skandal – eine selbstbewusste Manifestation des Rechts des Künstlers auf Körperlichkeit und sinnliche Präsenz. Aus jener Ausstellung heraus gründete sich die Gruppe Bubnovy Walet (Der Karo-Bube) – eine der prägendsten Avantgarde-Bewegungen ihrer Zeit. Von 1911 bis 1917 verteidigte sie das Recht auf künstlerische Freiheit, Farbenergie und gegenstandsbezogene Malerei. Maschkow war ihr Gesicht und einer ihrer kraftvollsten Vertreter.
Im Mittelpunkt seines Schaffens stand das Stillleben – in dieser Gattung wurde Maschkow zur prägenden Figur. Er malte, wie er fühlte: kraftvoll, körperlich, impulsiv. Malerei, so meinte er, müsse „aus dem Bauch“ kommen – als unmittelbarer Ausdruck der Wahrnehmung, ohne konstruierte Ideen oder symbolische Überhöhung.
Auch nach dem Ende der Avantgarde, im Zeitalter des Sozialistischen Realismus, blieb Maschkow aktiv. Er schuf Porträts von Pionieren und Partisanen, gestaltete Wandbilder – etwa für das Hotel Moskwa –, passte seinen Stil an, ohne sein Wesen zu verlieren. Die Liebe zur Farbe, zum Fleischlichen, zur sinnlich-irdischen Welt blieb der Kern seines Werks – bis zuletzt.
👍102❤38❤🔥4👀2🤔1
🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland, Sergej Netschajew, für die russische Nachrichtenagentur TASS
• Das historische Gedächtnis wird in Deutschland tatsächlich auf eine harte Probe gestellt – insbesondere durch übermäßige Politisierung. Es gibt Versuche, die zentrale Rolle der Roten Armee beim Sieg über den Nazismus sowie das enorme Leid des sowjetischen Volkes aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verdrängen.
• Symbolisch war auch die Weigerung der früheren Bundesregierung, die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Helfershelfer auf dem Gebiet der UdSSR als Völkermord am sowjetischen Volk anzuerkennen. Unsere Appelle an das neue Kabinett und die Koalitionsparteien zur Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit blieben bislang unbeantwortet.
• Gleichzeitig sei betont: Der schleichende Geschichtsrevisionismus wird nicht von allen unterstützt. Viele Politiker, Abgeordnete, Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, Wissenschaftler, Kulturschaffende und gewöhnliche Bürger in Deutschland erinnern sich an das unvergängliche Heldentum des sowjetischen Soldaten. In vielen Städten – vor allem im Osten – wurden unsere Delegationen mit Brot und Salz sowie mit Liedern aus der Kriegszeit begrüßt – trotz aller Verbote.
@RusBotschaft
#Deutschland #Russland #Geschichte
🔗 Interview im Wortlaut
• Das historische Gedächtnis wird in Deutschland tatsächlich auf eine harte Probe gestellt – insbesondere durch übermäßige Politisierung. Es gibt Versuche, die zentrale Rolle der Roten Armee beim Sieg über den Nazismus sowie das enorme Leid des sowjetischen Volkes aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verdrängen.
• Symbolisch war auch die Weigerung der früheren Bundesregierung, die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Helfershelfer auf dem Gebiet der UdSSR als Völkermord am sowjetischen Volk anzuerkennen. Unsere Appelle an das neue Kabinett und die Koalitionsparteien zur Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit blieben bislang unbeantwortet.
• Gleichzeitig sei betont: Der schleichende Geschichtsrevisionismus wird nicht von allen unterstützt. Viele Politiker, Abgeordnete, Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, Wissenschaftler, Kulturschaffende und gewöhnliche Bürger in Deutschland erinnern sich an das unvergängliche Heldentum des sowjetischen Soldaten. In vielen Städten – vor allem im Osten – wurden unsere Delegationen mit Brot und Salz sowie mit Liedern aus der Kriegszeit begrüßt – trotz aller Verbote.
@RusBotschaft
#Deutschland #Russland #Geschichte
🔗 Interview im Wortlaut
👍128❤44🕊25💯12❤🔥2🤔2👎1👀1
Über die Teilnahme des Staatssekretärs – stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“
🔹31. Juli nahm der Staatssekretär –stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“ teil, die von der Partei “Einiges Russland” organisiert wurde. Bei der per Videokonferenz durchgeführten Veranstaltung unter dem Vorsitz des Parteichefs von “Einiges Russland”, stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrats der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew traten prominente Vertreter der führenden politischen Parteien aus rund 20 Staaten auf.
🔹Die Teilnehmer brachten ihre Unterstützung der Aufgaben von der in Moskau im Februar 2024 gegründeten gesellschaftlich-politischen Bewegung „Für die Freiheit der Nationen!“ zum Ausdruck. Die Teilnehmer sprachen sich für eine weitere Konsolidierung der Kräfte zur Bekämpfung hegemonialer Bestrebungen des Westens aus. Sie verurteilten die Politik der Unterwerfung der Staaten des Globalen Südens und Ostens, die unter anderem durch groben Druck, Erpressung und Bedrohungen betrieben wird. Die Teilnehmer riefen auch dazu auf, jegliche Form von Diktat und Diskriminierung in den Bereichen Währungs- und Finanzwesen, Handels- und Wirtschaftspolitik, Information, Umwelt sowie Kultur und Humanitäres zu beseitigen. Es wurde die Verpflichtung zu den Zielen und Grundsätzen bekräftigt, die in der UN-Charta und in der Erklärung über die Gewährung der Unabhängigkeit an koloniale Länder und Völker festgelegt sind. Die Teilnehmer verpflichteten sich, die Aufnahme von Arbeitskontakten zwischen wissenschaftlichen und forschenden Kreisen der Staaten zu fördern, die die Bewegung „Für die Freiheit der Nationen!“ unterstützen.
🔹Aufgrund der Ergebnisse der sachlichen Diskussionen wurde beschlossen, die nächste Präsenzsitzung des Ständigen Ausschusses im November 2025 in Sotschi abzuhalten sowie die Möglichkeit der Durchführung ähnlicher Sitzungen in Afrika und/oder Lateinamerika im Jahr 2026 zu prüfen.
Foto: mid.ru
@RusBotschaft
#Russland #FürdieFreiheitderNationen #Neokolonialismus
🔹31. Juli nahm der Staatssekretär –stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“ teil, die von der Partei “Einiges Russland” organisiert wurde. Bei der per Videokonferenz durchgeführten Veranstaltung unter dem Vorsitz des Parteichefs von “Einiges Russland”, stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrats der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew traten prominente Vertreter der führenden politischen Parteien aus rund 20 Staaten auf.
🔹Die Teilnehmer brachten ihre Unterstützung der Aufgaben von der in Moskau im Februar 2024 gegründeten gesellschaftlich-politischen Bewegung „Für die Freiheit der Nationen!“ zum Ausdruck. Die Teilnehmer sprachen sich für eine weitere Konsolidierung der Kräfte zur Bekämpfung hegemonialer Bestrebungen des Westens aus. Sie verurteilten die Politik der Unterwerfung der Staaten des Globalen Südens und Ostens, die unter anderem durch groben Druck, Erpressung und Bedrohungen betrieben wird. Die Teilnehmer riefen auch dazu auf, jegliche Form von Diktat und Diskriminierung in den Bereichen Währungs- und Finanzwesen, Handels- und Wirtschaftspolitik, Information, Umwelt sowie Kultur und Humanitäres zu beseitigen. Es wurde die Verpflichtung zu den Zielen und Grundsätzen bekräftigt, die in der UN-Charta und in der Erklärung über die Gewährung der Unabhängigkeit an koloniale Länder und Völker festgelegt sind. Die Teilnehmer verpflichteten sich, die Aufnahme von Arbeitskontakten zwischen wissenschaftlichen und forschenden Kreisen der Staaten zu fördern, die die Bewegung „Für die Freiheit der Nationen!“ unterstützen.
🔹Aufgrund der Ergebnisse der sachlichen Diskussionen wurde beschlossen, die nächste Präsenzsitzung des Ständigen Ausschusses im November 2025 in Sotschi abzuhalten sowie die Möglichkeit der Durchführung ähnlicher Sitzungen in Afrika und/oder Lateinamerika im Jahr 2026 zu prüfen.
Foto: mid.ru
@RusBotschaft
#Russland #FürdieFreiheitderNationen #Neokolonialismus
👍90❤16👏4❤🔥1
Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Die Teilnehmer bekommen eine Chance:
📝 die eigenen Sprachkenntnisse in kreativen und spannenden Aufgaben unter Beweis zu stellen
🌏 sich mit talentierten Jugendlichen aus aller Welt auszutauschen
👩🏻🏫 sich in der internationalen akademischen Gesellschaft zu präsentieren
✈️ nach Moskau zum großen Finale zu reisen und neue Freundschaften zu schließen
📌 Wer kann teilnehmen?
– Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren, die Russisch als Fremdsprache lernen
– Schüler, die eine russischsprachige Schule besuchen
🗓️ Ablauf:
🌟 Die Teilnahme bietet nicht nur wertvolle Erfahrungen und Motivation zum weiteren Russischlernen, sondern kann auch ein erster Schritt zu späteren akademischen Erfolgen sein.😉
⏰ Die Anmeldung ist bis zum 17. August möglich – verpasst diese besondere Chance nicht!
🔗 Weitere Informationen auf der offiziellen Website des Wettbewerbs
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍73❤43❤🔥4
🇷🇺 Der russische Präsident Wladimir Putin
🗣 Verhandlungen sind stets notwendig und von großer Bedeutung – insbesondere, wenn es um das Streben nach Frieden geht. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine bewerte ich insgesamt positiv.
🗣 Enttäuschungen entstehen meist durch überzogene Erwartungen. Um zu einer friedlichen Lösung zu gelangen, bedarf es ausführlicher Gespräche – nicht vor laufenden Kameras, sondern in ruhiger Atmosphäre, innerhalb eines strukturierten Verhandlungsprozesses.
🗣 Insgesamt war die Reaktion der ukrainischen Seite konstruktiv. Es wurde vereinbart, dass die Gespräche künftig ohne Medienpräsenz und politischen Lärm stattfinden sollen – sachlich, ruhig und auf der Suche nach Kompromissen. Diese Phase hat noch nicht begonnen, aber der erste Eindruck seitens der Ukraine war, unserer Einschätzung nach, positiv. Daher gehen wir davon aus, dass der Verhandlungsprozess demnächst aufgenommen wird.
@RusBotschaft
#Russland #Ukaine #Diplomatie
🗣 Verhandlungen sind stets notwendig und von großer Bedeutung – insbesondere, wenn es um das Streben nach Frieden geht. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine bewerte ich insgesamt positiv.
🗣 Enttäuschungen entstehen meist durch überzogene Erwartungen. Um zu einer friedlichen Lösung zu gelangen, bedarf es ausführlicher Gespräche – nicht vor laufenden Kameras, sondern in ruhiger Atmosphäre, innerhalb eines strukturierten Verhandlungsprozesses.
🗣 Insgesamt war die Reaktion der ukrainischen Seite konstruktiv. Es wurde vereinbart, dass die Gespräche künftig ohne Medienpräsenz und politischen Lärm stattfinden sollen – sachlich, ruhig und auf der Suche nach Kompromissen. Diese Phase hat noch nicht begonnen, aber der erste Eindruck seitens der Ukraine war, unserer Einschätzung nach, positiv. Daher gehen wir davon aus, dass der Verhandlungsprozess demnächst aufgenommen wird.
@RusBotschaft
#Russland #Ukaine #Diplomatie
👍148👏20❤14🙏3❤🔥1
Forwarded from Russische Botschaft Wien🇷🇺
🎶 120 Jahre seit der Geburt von Boris Alexandrow 🎶
Heute, am 4. August 2025, jährt sich der Geburtstag von Boris Alexandrow (1905–1994) zum 120. Mal – einem herausragenden Komponisten, Chorleiter und Volkskünstler der UdSSR.
Als Sohn des Komponisten Alexander Alexandrow, des Schöpfers der sowjetischen Nationalhymne, setzte er das Werk seines Vaters fort und leitete das berühmte Ensemble des Liedes und Tanzes der Sowjetarmee, das unter seiner Führung weltweite Anerkennung erlangte.
🔹 Autor zahlreicher patriotischer Lieder und Chorwerke
🔹 Ein Maestro, der einer ganzen Epoche seine Stimme verlieh
🔹 Ein Künstler, dessen Musik bis heute kraftvoll und würdevoll klingt
Sein Andenken lebt in jedem erklingenden Akkord weiter.
🎵 Wir hören, wir erinnern uns, wir sind stolz.
Heute, am 4. August 2025, jährt sich der Geburtstag von Boris Alexandrow (1905–1994) zum 120. Mal – einem herausragenden Komponisten, Chorleiter und Volkskünstler der UdSSR.
Als Sohn des Komponisten Alexander Alexandrow, des Schöpfers der sowjetischen Nationalhymne, setzte er das Werk seines Vaters fort und leitete das berühmte Ensemble des Liedes und Tanzes der Sowjetarmee, das unter seiner Führung weltweite Anerkennung erlangte.
🔹 Autor zahlreicher patriotischer Lieder und Chorwerke
🔹 Ein Maestro, der einer ganzen Epoche seine Stimme verlieh
🔹 Ein Künstler, dessen Musik bis heute kraftvoll und würdevoll klingt
Sein Andenken lebt in jedem erklingenden Akkord weiter.
🎵 Wir hören, wir erinnern uns, wir sind stolz.
❤100👍39❤🔥3👀2
📆 Vor 120 Jahren wurde der Pionier der sowjetischen Strahlflugzeuge Artyom Mikojan geboren
Am 5. August 1905 wurde Artyom Mikojan geboren, einer der Gründerväter der Strahlflugzeugtechnik der Sowjetunion. Kurz vor dem Großen Vaterländischen Krieg begann er gemeinsam mit dem Ingenieur Michail Gurewitsch mit der Entwicklung eines neuen Jagdflugzeugs, der MiG-1, die den Anfang einer der erfolgreichsten Flugzeugreihen markierte.
Artyom Mikojan wurde auf dem Gebiet des heutigen Armenien in einer armen Bauernfamilie geboren. Nach dem Schulbesuch und dem Militärdienst trat er in die Schukowski-Luftstreitkräfteakademie der Roten Armee ein.
1939 übernahm er die Leitung der experimentellen Konstruktionsabteilung im staatlichen Luftfahrtwerk Nr. 1, und schon am 8. Dezember wurde er zum Leiter des Konstruktionsbüros KB-1 ernannt. Dieses Datum gilt als Gründungstag der russischen Flugzeugbaugesellschaft „MiG“. Bereits Anfang des folgenden Jahres wurde Mikojan Chefkonstrukteur des Unternehmens. Sein Stellvertreter wurde der Ingenieur Michail Gurewitsch.
Das neue Jagdflugzeug, das den Namen MiG-1 – nach den Anfangsbuchstaben der Nachnamen „Mikojan und Gurewitsch“ – erhielt, war 1940 einsatzbereit. Schon im darauffolgenden Jahr wurde das Flugzeug an die Lufteinheiten ausgeliefert. Insgesamt wurden 100 Stück produziert.
Die Konstruktion der MiG-1 wurde überarbeitet, was zur Entwicklung des Abfangjägers MiG-3 führte. Dieses Flugzeug war in Höhen über 5000 Metern allen sowjetischen und deutschen Modellen überlegen, unterhalb dieser Höhe jedoch nicht. Daher wurde es vor allem als Nachtjäger im Luftabwehrsystem eingesetzt. Insgesamt wurden über 3.100 Stück produziert.
Am 24. April 1946 startete das erste sowjetische Strahljagdflugzeug, die MiG-9, zu seinem Jungfernflug. Seine Triebwerke waren im Rumpf untergebracht, was den Luftwiderstand verringerte und Geschwindigkeiten von über 900 km/h ermöglichte.
Die erfolgreichste Entwicklung war die MiG-15 – das am häufigsten gebaute Strahljagdflugzeug der Luftfahrtgeschichte. Es flog erstmals 1947 und wurde 1949 in die Luftstreitkräfte integriert. Das Flugzeug wurde nicht nur in der UdSSR, sondern auch in China, Polen und der Tschechoslowakei in Lizenz gebaut (insgesamt über 15.000 Stück). Es war das Hauptjagdflugzeug Nordkoreas im Koreakrieg und wurde von den Luftstreitkräften von etwa 40 Ländern eingesetzt.
1955 wurde die MiG-19 in Dienst gestellt – das erste serienmäßig produzierte Überschalljagdflugzeug. Später wurde unter der Leitung Mikojans das erste leichte Jagdflugzeug mit variablen Flügelgeometrie, die MiG-23, sowie das schnellste Flugzeug der Luftfahrtgeschichte, die MiG-25, entwickelt.
Artyom Mikojan starb am 9. Dezember 1970 während einer Herzoperation. Nach seinem Tod wurde das Werk nach ihm benannt. Insgesamt wurden auf Flugzeugen, die unter der Leitung des herausragenden Flugzeugkonstrukteurs entwickelt wurden, 55 Weltrekorde aufgestellt.
@RusBotschaft
📸 Wladimir Sawostjanow / TASS
Am 5. August 1905 wurde Artyom Mikojan geboren, einer der Gründerväter der Strahlflugzeugtechnik der Sowjetunion. Kurz vor dem Großen Vaterländischen Krieg begann er gemeinsam mit dem Ingenieur Michail Gurewitsch mit der Entwicklung eines neuen Jagdflugzeugs, der MiG-1, die den Anfang einer der erfolgreichsten Flugzeugreihen markierte.
Artyom Mikojan wurde auf dem Gebiet des heutigen Armenien in einer armen Bauernfamilie geboren. Nach dem Schulbesuch und dem Militärdienst trat er in die Schukowski-Luftstreitkräfteakademie der Roten Armee ein.
1939 übernahm er die Leitung der experimentellen Konstruktionsabteilung im staatlichen Luftfahrtwerk Nr. 1, und schon am 8. Dezember wurde er zum Leiter des Konstruktionsbüros KB-1 ernannt. Dieses Datum gilt als Gründungstag der russischen Flugzeugbaugesellschaft „MiG“. Bereits Anfang des folgenden Jahres wurde Mikojan Chefkonstrukteur des Unternehmens. Sein Stellvertreter wurde der Ingenieur Michail Gurewitsch.
Das neue Jagdflugzeug, das den Namen MiG-1 – nach den Anfangsbuchstaben der Nachnamen „Mikojan und Gurewitsch“ – erhielt, war 1940 einsatzbereit. Schon im darauffolgenden Jahr wurde das Flugzeug an die Lufteinheiten ausgeliefert. Insgesamt wurden 100 Stück produziert.
Die Konstruktion der MiG-1 wurde überarbeitet, was zur Entwicklung des Abfangjägers MiG-3 führte. Dieses Flugzeug war in Höhen über 5000 Metern allen sowjetischen und deutschen Modellen überlegen, unterhalb dieser Höhe jedoch nicht. Daher wurde es vor allem als Nachtjäger im Luftabwehrsystem eingesetzt. Insgesamt wurden über 3.100 Stück produziert.
Am 24. April 1946 startete das erste sowjetische Strahljagdflugzeug, die MiG-9, zu seinem Jungfernflug. Seine Triebwerke waren im Rumpf untergebracht, was den Luftwiderstand verringerte und Geschwindigkeiten von über 900 km/h ermöglichte.
Die erfolgreichste Entwicklung war die MiG-15 – das am häufigsten gebaute Strahljagdflugzeug der Luftfahrtgeschichte. Es flog erstmals 1947 und wurde 1949 in die Luftstreitkräfte integriert. Das Flugzeug wurde nicht nur in der UdSSR, sondern auch in China, Polen und der Tschechoslowakei in Lizenz gebaut (insgesamt über 15.000 Stück). Es war das Hauptjagdflugzeug Nordkoreas im Koreakrieg und wurde von den Luftstreitkräften von etwa 40 Ländern eingesetzt.
1955 wurde die MiG-19 in Dienst gestellt – das erste serienmäßig produzierte Überschalljagdflugzeug. Später wurde unter der Leitung Mikojans das erste leichte Jagdflugzeug mit variablen Flügelgeometrie, die MiG-23, sowie das schnellste Flugzeug der Luftfahrtgeschichte, die MiG-25, entwickelt.
Artyom Mikojan starb am 9. Dezember 1970 während einer Herzoperation. Nach seinem Tod wurde das Werk nach ihm benannt. Insgesamt wurden auf Flugzeugen, die unter der Leitung des herausragenden Flugzeugkonstrukteurs entwickelt wurden, 55 Weltrekorde aufgestellt.
@RusBotschaft
📸 Wladimir Sawostjanow / TASS
👍102🏆25❤17❤🔥2🤔1
⚡️ Das russische Außenministerium zum Moratorium für die Stationierung landgestützter Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite
Vor dem Hintergrund gezielter Schritte der USA, die 2019 zur Beendigung und Auflösung des Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) führten, hat die Russische Föderation in den folgenden Jahren sich auf eigene Initiative bemüht, Zurückhaltung in diesem Bereich zu wahren. Dies spiegelte sich insbesondere in Erklärungen auf höchster Ebene in den Jahren 2019 und 2020 wider, in denen Russland freiwillig einseitige Selbstbeschränkungen bei der Stationierung landgestützter INF-Systeme zusicherte – solange solche amerikanischen Waffensysteme nicht in den entsprechenden Teilen der Welt auftauchten. Gleichzeitig richtete Russland einen direkten Appell an die NATO-Staaten, ein entsprechendes Gegenmoratorium für die Stationierung von Waffensystemen zu erklären, die zuvor durch den INF-Vertrag verboten waren, und forderte die US-Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum auf, sich den russischen Bemühungen anzuschließen, um einen Rüstungswettlauf in dieser Region zu verhindern.
Leider muss festgestellt werden, dass diese russischen Initiativen keine Erwiderung fanden. Die USA und ihre Verbündeten haben nicht nur offen ihre Absicht erklärt, amerikanische landgestützte INF-Systeme in verschiedenen Regionen zu stationieren, sondern auch bereits erhebliche Fortschritte bei der praktischen Umsetzung dieser Pläne gemacht.
In ihrer Gesamtheit führen diese Schritte des kollektiven Westens zur Schaffung und zum Ausbau destabilisierender Raketenkapazitäten in Regionen, die an die Russische Föderation angrenzen, und stellen eine direkte, strategische Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes dar. Insgesamt birgt diese Entwicklung schwerwiegende negative Folgen für die regionale und globale Stabilität und heizt die Spannungen zwischen Nuklearmächten gefährlich an.
Wie von russischer Seite stets betont wurde, wird ein derartiges Szenario von unserer Seite kompensierende militärisch-technische Maßnahmen erforderlich machen, um neuen Bedrohungen zu begegnen und das strategische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Da unsere wiederholten Warnungen in dieser Hinsicht ignoriert wurden und die Situation nun de facto auf die Stationierung von US-amerikanischen INF-Systemen in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum hinausläuft, stellt das russische Außenministerium fest, dass die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung des einseitigen Moratoriums nicht mehr gegeben sind. Die Russische Föderation sieht sich daher nicht länger an die zuvor angenommenen Selbstbeschränkungen gebunden.
Konkrete Entscheidungen über Art und Umfang der Reaktionsmaßnahmen werden von der Führung der Russischen Föderation auf Grundlage einer ressortübergreifenden Analyse des Ausmaßes der Stationierung von US-amerikanischen und anderen westlichen landgestützten INF-Systemen sowie der allgemeinen Entwicklung der internationalen Sicherheitslage und der strategischen Stabilität getroffen.
🔗 Die Erklärung im Wortlaut hier.
@RusBotschaft
#INF #USA #Russland
Vor dem Hintergrund gezielter Schritte der USA, die 2019 zur Beendigung und Auflösung des Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) führten, hat die Russische Föderation in den folgenden Jahren sich auf eigene Initiative bemüht, Zurückhaltung in diesem Bereich zu wahren. Dies spiegelte sich insbesondere in Erklärungen auf höchster Ebene in den Jahren 2019 und 2020 wider, in denen Russland freiwillig einseitige Selbstbeschränkungen bei der Stationierung landgestützter INF-Systeme zusicherte – solange solche amerikanischen Waffensysteme nicht in den entsprechenden Teilen der Welt auftauchten. Gleichzeitig richtete Russland einen direkten Appell an die NATO-Staaten, ein entsprechendes Gegenmoratorium für die Stationierung von Waffensystemen zu erklären, die zuvor durch den INF-Vertrag verboten waren, und forderte die US-Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum auf, sich den russischen Bemühungen anzuschließen, um einen Rüstungswettlauf in dieser Region zu verhindern.
Leider muss festgestellt werden, dass diese russischen Initiativen keine Erwiderung fanden. Die USA und ihre Verbündeten haben nicht nur offen ihre Absicht erklärt, amerikanische landgestützte INF-Systeme in verschiedenen Regionen zu stationieren, sondern auch bereits erhebliche Fortschritte bei der praktischen Umsetzung dieser Pläne gemacht.
In ihrer Gesamtheit führen diese Schritte des kollektiven Westens zur Schaffung und zum Ausbau destabilisierender Raketenkapazitäten in Regionen, die an die Russische Föderation angrenzen, und stellen eine direkte, strategische Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes dar. Insgesamt birgt diese Entwicklung schwerwiegende negative Folgen für die regionale und globale Stabilität und heizt die Spannungen zwischen Nuklearmächten gefährlich an.
Wie von russischer Seite stets betont wurde, wird ein derartiges Szenario von unserer Seite kompensierende militärisch-technische Maßnahmen erforderlich machen, um neuen Bedrohungen zu begegnen und das strategische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Da unsere wiederholten Warnungen in dieser Hinsicht ignoriert wurden und die Situation nun de facto auf die Stationierung von US-amerikanischen INF-Systemen in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum hinausläuft, stellt das russische Außenministerium fest, dass die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung des einseitigen Moratoriums nicht mehr gegeben sind. Die Russische Föderation sieht sich daher nicht länger an die zuvor angenommenen Selbstbeschränkungen gebunden.
Konkrete Entscheidungen über Art und Umfang der Reaktionsmaßnahmen werden von der Führung der Russischen Föderation auf Grundlage einer ressortübergreifenden Analyse des Ausmaßes der Stationierung von US-amerikanischen und anderen westlichen landgestützten INF-Systemen sowie der allgemeinen Entwicklung der internationalen Sicherheitslage und der strategischen Stabilität getroffen.
🔗 Die Erklärung im Wortlaut hier.
@RusBotschaft
#INF #USA #Russland
👍93🕊33💯15❤4❤🔥1
80 Jahre Atomindustrie Russlands (Teil 2)
Gründerväter der Atomindustrie Russlands
⚛️Heute setzen wir das Thema Atomenergie Russlands im Vorfeld des 80. Jubiläums dieser Branche fort. Die russischen und sowjetischen Physiker sind gerechterweise weltweit bekannt: Igor Kurtschatow, Juli Chariton, Witali Chlopin, Jefim Slawski, Boris Wannikow, Andrej Botschwar und viele andere Wissenschaftler haben ihre Namen nicht nur in die Geschichte Russlands, sondern auch in die Weltgeschichte eingeschrieben.
⚛️Dank unserer Physiker wurde Russland zum Vorreiter in der friedlichen Nutzung von Atomtechnologien und bleibt bis heute globaler Marktführer in diesem Bereich. Unsere Fachleute nahmen das weltweit erste Kernkraftwerk in Obninsk in Betrieb und eröffneten der Menschheit damit den Zugang zu einer neuen, leistungsstarken Quelle sauberer Energie. Der erste Atomeisbrecher „Lenin“ und der erste Tokamak entstanden ebenfalls in unserem Land.
Diese Erfolge sind den Gründerväter der Industrie zu verdanken, darunter Igor Kurtschatow, einem sowjetischen Physiker und dem Leiter des sowjetischen Atomarer Schutzschirm Projekts.
⚛️Im Jahr 1937 nahm eine Gruppe von sowjetischen Wissenschaftlern unter der Leitung von Witali Chlopin, Georgij Gamow, Igor Kurtschatow und Ljew Mysowskij am Radium-Institut den ersten Zyklotron Europas in Betrieb. Die Kernforschung, die von Kurtschatow und anderen Physiker unter seiner Leitung mithilfe des Zyklotrons betrieben wurde, legte den Grundstein für das sowjetische Atomprojekt.
⚛️1946 wurde in Moskau unter der Leitung von Kurtschatow der erste Kernreaktor Europas und Asiens montiert.
Kurz nach Beginn der Arbeiten am Atomprojekt wurde in der UdSSR die erste Atombombe „RDS-1“ entwickelt und im Sommer 1949 in der Stadt Semipalatinsk getestet. Damit war das Monopol der USA auf Atomwaffen beendet. Dank Igor Kurtschatow und anderer Physiker erhielt unser Land einen nuklearen Schutzschild, der die Sowjetunion und später Russland bis heute vor nuklearer Erpressung und einem möglichen Atomangriff schützt.
Foto: Rosatom
@RusBotschaft
#Russland #Atom #Atomenergie #Kernkraftwerk
Gründerväter der Atomindustrie Russlands
⚛️Heute setzen wir das Thema Atomenergie Russlands im Vorfeld des 80. Jubiläums dieser Branche fort. Die russischen und sowjetischen Physiker sind gerechterweise weltweit bekannt: Igor Kurtschatow, Juli Chariton, Witali Chlopin, Jefim Slawski, Boris Wannikow, Andrej Botschwar und viele andere Wissenschaftler haben ihre Namen nicht nur in die Geschichte Russlands, sondern auch in die Weltgeschichte eingeschrieben.
⚛️Dank unserer Physiker wurde Russland zum Vorreiter in der friedlichen Nutzung von Atomtechnologien und bleibt bis heute globaler Marktführer in diesem Bereich. Unsere Fachleute nahmen das weltweit erste Kernkraftwerk in Obninsk in Betrieb und eröffneten der Menschheit damit den Zugang zu einer neuen, leistungsstarken Quelle sauberer Energie. Der erste Atomeisbrecher „Lenin“ und der erste Tokamak entstanden ebenfalls in unserem Land.
Diese Erfolge sind den Gründerväter der Industrie zu verdanken, darunter Igor Kurtschatow, einem sowjetischen Physiker und dem Leiter des sowjetischen Atomarer Schutzschirm Projekts.
⚛️Im Jahr 1937 nahm eine Gruppe von sowjetischen Wissenschaftlern unter der Leitung von Witali Chlopin, Georgij Gamow, Igor Kurtschatow und Ljew Mysowskij am Radium-Institut den ersten Zyklotron Europas in Betrieb. Die Kernforschung, die von Kurtschatow und anderen Physiker unter seiner Leitung mithilfe des Zyklotrons betrieben wurde, legte den Grundstein für das sowjetische Atomprojekt.
⚛️1946 wurde in Moskau unter der Leitung von Kurtschatow der erste Kernreaktor Europas und Asiens montiert.
Kurz nach Beginn der Arbeiten am Atomprojekt wurde in der UdSSR die erste Atombombe „RDS-1“ entwickelt und im Sommer 1949 in der Stadt Semipalatinsk getestet. Damit war das Monopol der USA auf Atomwaffen beendet. Dank Igor Kurtschatow und anderer Physiker erhielt unser Land einen nuklearen Schutzschild, der die Sowjetunion und später Russland bis heute vor nuklearer Erpressung und einem möglichen Atomangriff schützt.
Foto: Rosatom
@RusBotschaft
#Russland #Atom #Atomenergie #Kernkraftwerk
👍90🕊20❤11🏆7👏3❤🔥1