🎙 Aus den Antworten des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf Fragen des Journalisten Pawel Sarubin (22. Oktober 2026)
💬 Der Donbass ist ein historisches Gebiet Russlands. Die Menschen, die in diesem Gebiet leben, haben für die staatliche Unabhängigkeit und für die Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation gestimmt.
💬 Für alle ist heute offensichtlich geworden, dass Russland auf dem Schlachtfeld nicht besiegt werden kann und dass es unrealistisch ist, ihm eine strategische Niederlage zuzufügen. Diejenigen, die eine strategische Niederlage Russlands angestrebt haben, erkennen die Realitäten des heutigen Lebens und verstehen, dass es besser ist, mit Russland in Frieden zu leben. Das entspricht den Interessen ihrer Völker.
💬 Wenn man sich die politischen Prozesse ansieht, die sich etwa in Europa abspielen, wird deutlich, dass die Völker Europas keinen Krieg mit Russland wollen. Ich möchte, dass man uns hört: Auch wir wollen das nicht, und wir bereiten uns auf keinerlei Krieg mit Europa vor.
💬 Warum die heutige ukrainische Führung beschlossen hat, dass die ganze Welt für sie zahlen, für sie kämpfen und Waffen, Munition, Ausrüstung und so weiter liefern müsse, ist unverständlich. Wer will denn Krieg führen? Wir wollen keinen Krieg mit der Ukraine.
💬 Einige europäische Staaten wollen womöglich gegen Russland Krieg führen, um es zu schwächen. Aber ist das denn die nationale Idee der Ukraine selbst? Sie haben ständig davon gesprochen, bis zum letzten Ukrainer kämpfen zu wollen. Und was sehen wir? Offizielle Zahlen: eine halbe Million Deserteure. Allein offiziell wurden mehr als 300.000 Strafverfahren eingeleitet.
💬 Deshalb haben wir uns vom ersten Tag an stets für eine friedliche Lösung ausgesprochen. Auch heute sind wir bereit, Vereinbarungen zu treffen und nach Auswegen aus dieser schweren, schwierigen Lage zu suchen, zumal es sich um ein Volk handelt, das uns sehr nahesteht. Über alles kann man sich einigen. Wenn jemand es jedoch anders will – gut, dann wird es anders kommen. Aber in jedem Fall werden wir unsere Aufgaben lösen, und alle Ziele der militärischen Sonderoperation werden erreicht.
💬 Was unsere Gespräche mit dem Vertreter der US-Regierung betrifft: Ja, wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere trilateralen Kontakte wieder aufzunehmen. Ziel dieser Gespräche wird es sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit der Ukraine und Russlands nach dem Abschluss von Friedensvereinbarungen zu erörtern, und zwar in ihrer endgültigen Form und nicht infolge einer bloßen Einstellung der Kampfhandlungen für einen kurzen Zeitraum. Wir sind bereit, diese Kontakte wieder aufzunehmen, um dieses Ziel zu erreichen.
💬 Dabei wies der Vertreter der US-Regierung darauf hin, dass wir, wenn wir über Fragen der künftigen Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands sprechen, selbstverständlich auch über die europäische Sicherheitsarchitektur insgesamt sprechen müssen. Dem stimme ich ebenfalls zu.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Der Donbass ist ein historisches Gebiet Russlands. Die Menschen, die in diesem Gebiet leben, haben für die staatliche Unabhängigkeit und für die Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation gestimmt.
💬 Für alle ist heute offensichtlich geworden, dass Russland auf dem Schlachtfeld nicht besiegt werden kann und dass es unrealistisch ist, ihm eine strategische Niederlage zuzufügen. Diejenigen, die eine strategische Niederlage Russlands angestrebt haben, erkennen die Realitäten des heutigen Lebens und verstehen, dass es besser ist, mit Russland in Frieden zu leben. Das entspricht den Interessen ihrer Völker.
💬 Wenn man sich die politischen Prozesse ansieht, die sich etwa in Europa abspielen, wird deutlich, dass die Völker Europas keinen Krieg mit Russland wollen. Ich möchte, dass man uns hört: Auch wir wollen das nicht, und wir bereiten uns auf keinerlei Krieg mit Europa vor.
💬 Warum die heutige ukrainische Führung beschlossen hat, dass die ganze Welt für sie zahlen, für sie kämpfen und Waffen, Munition, Ausrüstung und so weiter liefern müsse, ist unverständlich. Wer will denn Krieg führen? Wir wollen keinen Krieg mit der Ukraine.
💬 Einige europäische Staaten wollen womöglich gegen Russland Krieg führen, um es zu schwächen. Aber ist das denn die nationale Idee der Ukraine selbst? Sie haben ständig davon gesprochen, bis zum letzten Ukrainer kämpfen zu wollen. Und was sehen wir? Offizielle Zahlen: eine halbe Million Deserteure. Allein offiziell wurden mehr als 300.000 Strafverfahren eingeleitet.
💬 Deshalb haben wir uns vom ersten Tag an stets für eine friedliche Lösung ausgesprochen. Auch heute sind wir bereit, Vereinbarungen zu treffen und nach Auswegen aus dieser schweren, schwierigen Lage zu suchen, zumal es sich um ein Volk handelt, das uns sehr nahesteht. Über alles kann man sich einigen. Wenn jemand es jedoch anders will – gut, dann wird es anders kommen. Aber in jedem Fall werden wir unsere Aufgaben lösen, und alle Ziele der militärischen Sonderoperation werden erreicht.
💬 Was unsere Gespräche mit dem Vertreter der US-Regierung betrifft: Ja, wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere trilateralen Kontakte wieder aufzunehmen. Ziel dieser Gespräche wird es sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit der Ukraine und Russlands nach dem Abschluss von Friedensvereinbarungen zu erörtern, und zwar in ihrer endgültigen Form und nicht infolge einer bloßen Einstellung der Kampfhandlungen für einen kurzen Zeitraum. Wir sind bereit, diese Kontakte wieder aufzunehmen, um dieses Ziel zu erreichen.
💬 Dabei wies der Vertreter der US-Regierung darauf hin, dass wir, wenn wir über Fragen der künftigen Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands sprechen, selbstverständlich auch über die europäische Sicherheitsarchitektur insgesamt sprechen müssen. Dem stimme ich ebenfalls zu.
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🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters Sergej Netschajew mit Christian Frietsch für die Online-Tageszeitung „goodnews4Baden-Baden“
💬 Wir haben im Jahre 1991 die Ukraine als einen selbstständigen Staat anerkannt, entsprechend den Deklarationen der Ukraine, in denen sie als neutral und nicht gebunden proklamiert wurde. Außerdem hat sich die Ukraine verpflichtet, die Rechte und Interessen der nationalen Minderheiten zu respektieren. Wie ist der Stand der Dinge heute? Die russische Sprache ist verboten. Die russische orthodoxe Kirche ist verboten.
💬 Wir haben diesen Krieg nicht angefangen. Das war eine Antwort auf die Antiterror-Operation des Kiewer Regimes gegen die östlichen Regionen der Ukraine, die das neue Neonaziregime in Kiew nicht akzeptiert haben. Dann kam es zu Gewalttaten mit vielen Opfern in diesen Regionen. 2015 wurden die Minsker Vereinbarungen auf höchster Ebene unterschrieben und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet. Die ukrainische Seite wurde verpflichtet, diese Vereinbarungen umzusetzen. Acht Jahre lang gab es Verhandlungen, aber keine einzige Verpflichtung wurde realisiert. Die deutsche und die französische Seite haben später zugegeben, dass es eigentlich nicht das Ziel war, die Vereinbarungen umzusetzen, sondern das Kiewer Regime mit Waffen aufzupumpen, damit es wehrfähig wird.
💬 Im Dezember 2021 haben wir Vorschläge zur Friedensregelung an die USA, die NATO und die OSZE unterbreitet, haben aber ein rigoroses Nein bekommen. Die Situation war schon ziemlich ernst, denn die entsprechenden Standorte in der Ukraine wurden militärisch und technisch erschlossen. Das war für uns eine direkte Gefahr.
💬 Wir waren immer für eine Friedensregelung. Im Frühjahr 2022 gab es einen Entwurf der ukrainischen Seite, den wir sofort als Grundlage für die Friedensverhandlungen akzeptiert haben. Der Entwurf wurde von den Delegationsleitern paraphiert. Aber dann kam nach Kiew ein gewisser britischer Politiker und hat der Ukraine verboten, das zu unterzeichnen.
💬 Seit dieser Zeit gab es folgende Zielsetzung unserer europäischen Kolleginnen und Kollegen: „Russland muss eine strategische Niederlage bekommen, die russische Wirtschaft muss zersetzt werden.“ Ich zitiere, das ist nicht meine Fantasie. „Russland ist unser Gegner, auch nach der Sonderoperation, nach dem Krieg mit der Ukraine.“
💬 Wir sind für die richtigen Friedensverhandlungen bereit. Das haben wir immer gesagt, und das hat Präsident Putin öfters wiederholt. Für einen dauerhaften, langfristigen Frieden, nicht für eine Waffenruhe, denn wir wurden damit schon mehrmals betrogen. Man muss die russischen Sicherheitsinteressen respektieren. Die ukrainischen Truppen müssen die östlichen Regionen verlassen, die entsprechend der Willensbekundung bei den freien Referenden und dem Selbstbestimmungsrecht verfassungsmäßig ein Teil der Russischen Föderation sind.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Wir haben im Jahre 1991 die Ukraine als einen selbstständigen Staat anerkannt, entsprechend den Deklarationen der Ukraine, in denen sie als neutral und nicht gebunden proklamiert wurde. Außerdem hat sich die Ukraine verpflichtet, die Rechte und Interessen der nationalen Minderheiten zu respektieren. Wie ist der Stand der Dinge heute? Die russische Sprache ist verboten. Die russische orthodoxe Kirche ist verboten.
💬 Wir haben diesen Krieg nicht angefangen. Das war eine Antwort auf die Antiterror-Operation des Kiewer Regimes gegen die östlichen Regionen der Ukraine, die das neue Neonaziregime in Kiew nicht akzeptiert haben. Dann kam es zu Gewalttaten mit vielen Opfern in diesen Regionen. 2015 wurden die Minsker Vereinbarungen auf höchster Ebene unterschrieben und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet. Die ukrainische Seite wurde verpflichtet, diese Vereinbarungen umzusetzen. Acht Jahre lang gab es Verhandlungen, aber keine einzige Verpflichtung wurde realisiert. Die deutsche und die französische Seite haben später zugegeben, dass es eigentlich nicht das Ziel war, die Vereinbarungen umzusetzen, sondern das Kiewer Regime mit Waffen aufzupumpen, damit es wehrfähig wird.
💬 Im Dezember 2021 haben wir Vorschläge zur Friedensregelung an die USA, die NATO und die OSZE unterbreitet, haben aber ein rigoroses Nein bekommen. Die Situation war schon ziemlich ernst, denn die entsprechenden Standorte in der Ukraine wurden militärisch und technisch erschlossen. Das war für uns eine direkte Gefahr.
💬 Wir waren immer für eine Friedensregelung. Im Frühjahr 2022 gab es einen Entwurf der ukrainischen Seite, den wir sofort als Grundlage für die Friedensverhandlungen akzeptiert haben. Der Entwurf wurde von den Delegationsleitern paraphiert. Aber dann kam nach Kiew ein gewisser britischer Politiker und hat der Ukraine verboten, das zu unterzeichnen.
💬 Seit dieser Zeit gab es folgende Zielsetzung unserer europäischen Kolleginnen und Kollegen: „Russland muss eine strategische Niederlage bekommen, die russische Wirtschaft muss zersetzt werden.“ Ich zitiere, das ist nicht meine Fantasie. „Russland ist unser Gegner, auch nach der Sonderoperation, nach dem Krieg mit der Ukraine.“
💬 Wir sind für die richtigen Friedensverhandlungen bereit. Das haben wir immer gesagt, und das hat Präsident Putin öfters wiederholt. Für einen dauerhaften, langfristigen Frieden, nicht für eine Waffenruhe, denn wir wurden damit schon mehrmals betrogen. Man muss die russischen Sicherheitsinteressen respektieren. Die ukrainischen Truppen müssen die östlichen Regionen verlassen, die entsprechend der Willensbekundung bei den freien Referenden und dem Selbstbestimmungsrecht verfassungsmäßig ein Teil der Russischen Föderation sind.
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