Forwarded from Russische Botschaft Wien🇷🇺
📆 Vor 130 Jahren, am 25. April (nach altem Stil dem 13. April) 1895, unterzeichnete Nikolaus II. den Allerhöchsten Erlass „Über die Gründung des Russischen Museums des Kaisers Alexander III.“ sowie „Über die Überlassung des zu diesem Zweck für die Staatskasse erworbenen Michailowski-Palastes mit allen dazugehörigen Flügeln, Nebengebäuden und dem Garten“. So entstand eines der meistbesuchten Museen der Welt – das erste staatliche Museum russischer Bildender Kunst in Russland.
Heute umfasst es nicht nur den Michailowski-Palast mit dem Benois- und Rossi-Flügel, sondern auch den Stroganow- und Marmorpalast, das Michailowski-Schloss mit Pavillons, die Sommer- und Michailowski-Gärten sowie das Häuschen von Peter dem Großen auf der Petrograder Seite.
Das heutige Staatliche Russische Museum verfügt über die weltweit größte Sammlung russischer Bildender Kunst sowie über ein einzigartiges Depot von Kunstschätzen, ein professionelles Restaurierungszentrum und ein vielversprechendes wissenschaftliches Forschungsinstitut. Die Museumssammlung ist auf über 400.000 Exponate angewachsen und deckt alle historischen Entwicklungsperioden der russischen Kunst der letzten tausend Jahre ab.
Neben der Malerei erfreut das Russische Museum heute seine Besucher mit einer umfangreichen Sammlung angewandter Kunst (über 35.000 Exponate); einer Skulpturensammlung des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts mit über 2.000 Werken – der größten in Russland; sowie einer Grafiksammlung mit rund 80.000 Druckgrafiken. Die numismatische Abteilung umfasst über 72.000 Objekte: Münzen, Gedenkmedaillen, Papiergeld, Wertpapiere, Orden und Ehrenzeichen, Abzeichen, Marken und Siegel. Die Ikonensammlung zählt über 5.000 russische Ikonen.
🎉 Herzlichen Glückwunsch zu diesem denkwürdigen Jubiläum!
Heute umfasst es nicht nur den Michailowski-Palast mit dem Benois- und Rossi-Flügel, sondern auch den Stroganow- und Marmorpalast, das Michailowski-Schloss mit Pavillons, die Sommer- und Michailowski-Gärten sowie das Häuschen von Peter dem Großen auf der Petrograder Seite.
Das heutige Staatliche Russische Museum verfügt über die weltweit größte Sammlung russischer Bildender Kunst sowie über ein einzigartiges Depot von Kunstschätzen, ein professionelles Restaurierungszentrum und ein vielversprechendes wissenschaftliches Forschungsinstitut. Die Museumssammlung ist auf über 400.000 Exponate angewachsen und deckt alle historischen Entwicklungsperioden der russischen Kunst der letzten tausend Jahre ab.
Neben der Malerei erfreut das Russische Museum heute seine Besucher mit einer umfangreichen Sammlung angewandter Kunst (über 35.000 Exponate); einer Skulpturensammlung des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts mit über 2.000 Werken – der größten in Russland; sowie einer Grafiksammlung mit rund 80.000 Druckgrafiken. Die numismatische Abteilung umfasst über 72.000 Objekte: Münzen, Gedenkmedaillen, Papiergeld, Wertpapiere, Orden und Ehrenzeichen, Abzeichen, Marken und Siegel. Die Ikonensammlung zählt über 5.000 russische Ikonen.
🎉 Herzlichen Glückwunsch zu diesem denkwürdigen Jubiläum!
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🎞 Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Großen Sieges präsentieren wir Ihnen einige Fotos aus Archiven.
Hier sind einige Aufnahmen der Schlacht von Kursk, einer der größten militärischen Auseinandersetzungen der Menschheitsgeschichte. Insgesamt waren über 4 Millionen Menschen, mehr als 69.000 Geschütze und Mörser, über 13.000 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie fast 12.000 Flugzeuge an der Schlacht beteiligt.
Nach dem Ende der Schlacht ging die strategische Initiative schließlich an die Rote Armee über, die bis Kriegsende weiterhin sowjetische Gebiete von den Invasoren befreite und hauptsächlich Offensivoperationen durchführte.
1. Kursker Bogen
2. Rotarmisten
3. Sowjetische Soldaten schießen auf gepanzerte Fahrzeuge des Gegners
4. Verleihung von staatlichen Auszeichnungen an Soldaten
5. Zwei sowjetische Panzerfahrer sitzen auf der Panzerung eines Tiger-Panzers, der von ihnen getroffen wurde
6. Sowjetische Piloten in IL-2-Flugzeugen greifen eine feindliche Kolonne an, die Woronescher Front
7. Panzerschlacht
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Hier sind einige Aufnahmen der Schlacht von Kursk, einer der größten militärischen Auseinandersetzungen der Menschheitsgeschichte. Insgesamt waren über 4 Millionen Menschen, mehr als 69.000 Geschütze und Mörser, über 13.000 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie fast 12.000 Flugzeuge an der Schlacht beteiligt.
Nach dem Ende der Schlacht ging die strategische Initiative schließlich an die Rote Armee über, die bis Kriegsende weiterhin sowjetische Gebiete von den Invasoren befreite und hauptsächlich Offensivoperationen durchführte.
1. Kursker Bogen
2. Rotarmisten
3. Sowjetische Soldaten schießen auf gepanzerte Fahrzeuge des Gegners
4. Verleihung von staatlichen Auszeichnungen an Soldaten
5. Zwei sowjetische Panzerfahrer sitzen auf der Panzerung eines Tiger-Panzers, der von ihnen getroffen wurde
6. Sowjetische Piloten in IL-2-Flugzeugen greifen eine feindliche Kolonne an, die Woronescher Front
7. Panzerschlacht
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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📌 Bericht des russischen Außenministeriums: „80 Jahre nach dem Großen Sieg: Der Schatten des Nazismus legt sich erneut über Europa“
🔸 Im Mai 1945 schien der Nazismus für immer besiegt. Die Welt, Europa und insbesondere das sowjetische Volk hatten für den Sieg über die „braune Pest“ einen äußerst hohen Preis gezahlt. Doch wurde in jenem Krieg nur der sichtbare Teil dieses bösartigen Eisbergs zerstört. Heute erhebt der Nazismus erneut sein Haupt.
🔸 Man versucht, die eigene Vergangenheit im heutigen Deutschland zu verdrängen. Die Bundesregierung weigert sich beharrlich, die Blockade Leningrads sowie andere von deutschen Besatzungstruppen und ihren Helfershelfern an den Völkern der UdSSR begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Völkermord anzuerkennen und klassifiziert sie lediglich als Kriegsverbrechen. Berlin scheut sich nicht, in der Frage der Entschädigungszahlungen an die Überlebenden der Leningrader Blockade mit zweierlei Maß zu messen, indem unter vorgeschobenen Gründen die Zahlungen auf jüdische Blockadeüberlebende beschränkt und den übrigen Überlebenden und Verteidigern der Stadt verweigert werden. Gleichzeitig zahlen die deutschen Behörden seit Jahrzehnten Sozialleistungen an ehemalige Militärangehörige des Dritten Reiches sowie an ausländische Kollaborateure des Hitler-Regimes, die direkt an der Blockade Leningrads beteiligt waren.
🔸 In den Streitkräften der Bundesrepublik Deutschland tragen etwa 40 Kasernen die Namen ehemaliger ranghoher Offiziere der Wehrmacht. Selbst heute, 80 Jahre später, verweigern viele deutsche Städte und Kommunen formal die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler und weitere führende Persönlichkeiten des Dritten Reiches.
🔸 Vor diesem Hintergrund überrascht es kaum, dass europäische Länder – selbst ehemalige Mitglieder der Anti-Hitler-Koalition – gegen die jährliche Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen „Bekämpfung der Heroisierung des Nazismus, Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation moderner Formen von Rassismus, rassistischer Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“ stimmen.
🔸 Russland, als das Land, das am schwersten unter den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges gelitten und immense Opfer für die Wiederherstellung des Friedens auf dem Kontinent gebracht hat, wird niemals zulassen, dass die Lehren der Vergangenheit in Vergessenheit geraten. Unser Land wird gemeinsam mit seinen Verbündeten und Gleichgesinnten die gezielte Arbeit fortsetzen, jeglichen Versuchen der Verfälschung der historischen Wahrheit und des Gedenkens an den Großen Vaterländischen Krieg entgegenzuwirken, einschließlich der Befreiung Ost- und Mitteleuropas vom Nazismus, was eine Folge der gemeinsamen Beschlüsse der Anti-Hitler-Koalition gewesen ist.
🔸 Ein vorrangiges Ziel Russlands bleibt die Bewahrung der Erinnerung an den Völkermord am sowjetischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges. In den Jahren 2022 bis 2025 haben russische Gerichte die von den Nazis und ihren Helfershelfern an der sowjetischen Zivilbevölkerung und an sowjetischen Kriegsgefangenen begangenen Verbrechen als Völkermord eingestuft, bezogen auf Gebiete, die heute zu 33 Subjekten der Russischen Föderation gehören. Das Jahr 2025 wurde in den GUS-Staaten zum Jahr des Friedens und der Einheit im Kampf gegen den Nazismus ausgerufen.
🔗 Link zum Bericht im Wortlaut (Englisch)
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
🔸 Im Mai 1945 schien der Nazismus für immer besiegt. Die Welt, Europa und insbesondere das sowjetische Volk hatten für den Sieg über die „braune Pest“ einen äußerst hohen Preis gezahlt. Doch wurde in jenem Krieg nur der sichtbare Teil dieses bösartigen Eisbergs zerstört. Heute erhebt der Nazismus erneut sein Haupt.
🔸 Man versucht, die eigene Vergangenheit im heutigen Deutschland zu verdrängen. Die Bundesregierung weigert sich beharrlich, die Blockade Leningrads sowie andere von deutschen Besatzungstruppen und ihren Helfershelfern an den Völkern der UdSSR begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Völkermord anzuerkennen und klassifiziert sie lediglich als Kriegsverbrechen. Berlin scheut sich nicht, in der Frage der Entschädigungszahlungen an die Überlebenden der Leningrader Blockade mit zweierlei Maß zu messen, indem unter vorgeschobenen Gründen die Zahlungen auf jüdische Blockadeüberlebende beschränkt und den übrigen Überlebenden und Verteidigern der Stadt verweigert werden. Gleichzeitig zahlen die deutschen Behörden seit Jahrzehnten Sozialleistungen an ehemalige Militärangehörige des Dritten Reiches sowie an ausländische Kollaborateure des Hitler-Regimes, die direkt an der Blockade Leningrads beteiligt waren.
🔸 In den Streitkräften der Bundesrepublik Deutschland tragen etwa 40 Kasernen die Namen ehemaliger ranghoher Offiziere der Wehrmacht. Selbst heute, 80 Jahre später, verweigern viele deutsche Städte und Kommunen formal die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler und weitere führende Persönlichkeiten des Dritten Reiches.
🔸 Vor diesem Hintergrund überrascht es kaum, dass europäische Länder – selbst ehemalige Mitglieder der Anti-Hitler-Koalition – gegen die jährliche Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen „Bekämpfung der Heroisierung des Nazismus, Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation moderner Formen von Rassismus, rassistischer Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“ stimmen.
🔸 Russland, als das Land, das am schwersten unter den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges gelitten und immense Opfer für die Wiederherstellung des Friedens auf dem Kontinent gebracht hat, wird niemals zulassen, dass die Lehren der Vergangenheit in Vergessenheit geraten. Unser Land wird gemeinsam mit seinen Verbündeten und Gleichgesinnten die gezielte Arbeit fortsetzen, jeglichen Versuchen der Verfälschung der historischen Wahrheit und des Gedenkens an den Großen Vaterländischen Krieg entgegenzuwirken, einschließlich der Befreiung Ost- und Mitteleuropas vom Nazismus, was eine Folge der gemeinsamen Beschlüsse der Anti-Hitler-Koalition gewesen ist.
🔸 Ein vorrangiges Ziel Russlands bleibt die Bewahrung der Erinnerung an den Völkermord am sowjetischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges. In den Jahren 2022 bis 2025 haben russische Gerichte die von den Nazis und ihren Helfershelfern an der sowjetischen Zivilbevölkerung und an sowjetischen Kriegsgefangenen begangenen Verbrechen als Völkermord eingestuft, bezogen auf Gebiete, die heute zu 33 Subjekten der Russischen Föderation gehören. Das Jahr 2025 wurde in den GUS-Staaten zum Jahr des Friedens und der Einheit im Kampf gegen den Nazismus ausgerufen.
🔗 Link zum Bericht im Wortlaut (Englisch)
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🕯 Am 28. April 2025 fand auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen eine Kranzniederlegung anlässlich des 80. Jahrestages seiner Befreiung durch die Rote Armee statt.
▪️ An der Gedenkzeremonie haben der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten in Berlin, der Verteidigungsattaché sowie zahlreiche Mitarbeiter der russischen Botschaft teilgenommen. Die Beteiligten gedachten der sowjetischen Gefangenen, die unter härtesten Bedingungen im Lager starben.
▪️ Das Vernichtungslager Sachsenhausen wurde im Jahre 1936 errichtet. Nach dem ursprünglichen Plan sollte es bis zu 10.000 Kriegsgefangene aufnehmen, de facto wurden jedoch mehr als 60.000 Menschen eingewiesen.
▪️ Im Herbst 1943 errichteten die Nazis außerdem eine Gaskammer. Von den über 20.000 hierher verlegten sowjetischen Kriegsgefangenen überlebten ca. 2.500. 1941 wurden nur in zwei Monaten 18.000 Kriegsgefangene erbarmungslos erschossen, die Überlebenden mussten Schwerstarbeit leisten.
▪️ Am 22. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
▪️ An der Gedenkzeremonie haben der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten in Berlin, der Verteidigungsattaché sowie zahlreiche Mitarbeiter der russischen Botschaft teilgenommen. Die Beteiligten gedachten der sowjetischen Gefangenen, die unter härtesten Bedingungen im Lager starben.
▪️ Das Vernichtungslager Sachsenhausen wurde im Jahre 1936 errichtet. Nach dem ursprünglichen Plan sollte es bis zu 10.000 Kriegsgefangene aufnehmen, de facto wurden jedoch mehr als 60.000 Menschen eingewiesen.
▪️ Im Herbst 1943 errichteten die Nazis außerdem eine Gaskammer. Von den über 20.000 hierher verlegten sowjetischen Kriegsgefangenen überlebten ca. 2.500. 1941 wurden nur in zwei Monaten 18.000 Kriegsgefangene erbarmungslos erschossen, die Überlebenden mussten Schwerstarbeit leisten.
▪️ Am 22. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🗣 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Interview mit „Iswestija“ (16. April 2025)
💬 Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland erhalten zehntausende ehemalige Angehörige der SS und anderer verbrecherischer Organisationen als sogenannte „Kriegsopfer“ nach wie vor Sozialleistungen aus der Staatskasse.
💬 Die Position Berlins in dieser Frage lässt sich wie folgt zusammenfassen: auch wenn ehemalige SS-Angehörige heute die erwähnten Zahlungen erhalten, dann erfolgt das auf der Grundlage der erlittenen Gesundheitsschäden während des Militärdienstes und nicht aufgrund ihrer Angehörigkeit zu der SS. Die russische Seite greift dieses Thema regelmäßig auf, auch im Zusammenhang mit den Forderungen, deutsche Entschädigungszahlungen an sämtliche noch lebende Überlebende der Blockade Leningrads auszuweiten, ohne sie nach dem Nationalitätsprinzip auszugrenzen. Heute erfolgen die Zahlungen nur zugunsten von Personen jüdischer Herkunft.
💬 Es stellt sich heraus, dass sich unter den Empfängern deutscher Renten auch Legionäre der spanischen „Blauen Division“ befinden, die an der Blockade unmittelbar beteiligt waren, aber nicht die Blockadeüberlebenden.
🔗 Das Interview im Wortlaut.
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview #Russland #Deutschland
💬 Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland erhalten zehntausende ehemalige Angehörige der SS und anderer verbrecherischer Organisationen als sogenannte „Kriegsopfer“ nach wie vor Sozialleistungen aus der Staatskasse.
💬 Die Position Berlins in dieser Frage lässt sich wie folgt zusammenfassen: auch wenn ehemalige SS-Angehörige heute die erwähnten Zahlungen erhalten, dann erfolgt das auf der Grundlage der erlittenen Gesundheitsschäden während des Militärdienstes und nicht aufgrund ihrer Angehörigkeit zu der SS. Die russische Seite greift dieses Thema regelmäßig auf, auch im Zusammenhang mit den Forderungen, deutsche Entschädigungszahlungen an sämtliche noch lebende Überlebende der Blockade Leningrads auszuweiten, ohne sie nach dem Nationalitätsprinzip auszugrenzen. Heute erfolgen die Zahlungen nur zugunsten von Personen jüdischer Herkunft.
💬 Es stellt sich heraus, dass sich unter den Empfängern deutscher Renten auch Legionäre der spanischen „Blauen Division“ befinden, die an der Blockade unmittelbar beteiligt waren, aber nicht die Blockadeüberlebenden.
🔗 Das Interview im Wortlaut.
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#Netschajew #Interview #Russland #Deutschland
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