🕯 Am 28. April 2025 fand auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen eine Kranzniederlegung anlässlich des 80. Jahrestages seiner Befreiung durch die Rote Armee statt.
▪️ An der Gedenkzeremonie haben der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten in Berlin, der Verteidigungsattaché sowie zahlreiche Mitarbeiter der russischen Botschaft teilgenommen. Die Beteiligten gedachten der sowjetischen Gefangenen, die unter härtesten Bedingungen im Lager starben.
▪️ Das Vernichtungslager Sachsenhausen wurde im Jahre 1936 errichtet. Nach dem ursprünglichen Plan sollte es bis zu 10.000 Kriegsgefangene aufnehmen, de facto wurden jedoch mehr als 60.000 Menschen eingewiesen.
▪️ Im Herbst 1943 errichteten die Nazis außerdem eine Gaskammer. Von den über 20.000 hierher verlegten sowjetischen Kriegsgefangenen überlebten ca. 2.500. 1941 wurden nur in zwei Monaten 18.000 Kriegsgefangene erbarmungslos erschossen, die Überlebenden mussten Schwerstarbeit leisten.
▪️ Am 22. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
▪️ An der Gedenkzeremonie haben der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten in Berlin, der Verteidigungsattaché sowie zahlreiche Mitarbeiter der russischen Botschaft teilgenommen. Die Beteiligten gedachten der sowjetischen Gefangenen, die unter härtesten Bedingungen im Lager starben.
▪️ Das Vernichtungslager Sachsenhausen wurde im Jahre 1936 errichtet. Nach dem ursprünglichen Plan sollte es bis zu 10.000 Kriegsgefangene aufnehmen, de facto wurden jedoch mehr als 60.000 Menschen eingewiesen.
▪️ Im Herbst 1943 errichteten die Nazis außerdem eine Gaskammer. Von den über 20.000 hierher verlegten sowjetischen Kriegsgefangenen überlebten ca. 2.500. 1941 wurden nur in zwei Monaten 18.000 Kriegsgefangene erbarmungslos erschossen, die Überlebenden mussten Schwerstarbeit leisten.
▪️ Am 22. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers.
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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🗣 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Interview mit „Iswestija“ (16. April 2025)
💬 Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland erhalten zehntausende ehemalige Angehörige der SS und anderer verbrecherischer Organisationen als sogenannte „Kriegsopfer“ nach wie vor Sozialleistungen aus der Staatskasse.
💬 Die Position Berlins in dieser Frage lässt sich wie folgt zusammenfassen: auch wenn ehemalige SS-Angehörige heute die erwähnten Zahlungen erhalten, dann erfolgt das auf der Grundlage der erlittenen Gesundheitsschäden während des Militärdienstes und nicht aufgrund ihrer Angehörigkeit zu der SS. Die russische Seite greift dieses Thema regelmäßig auf, auch im Zusammenhang mit den Forderungen, deutsche Entschädigungszahlungen an sämtliche noch lebende Überlebende der Blockade Leningrads auszuweiten, ohne sie nach dem Nationalitätsprinzip auszugrenzen. Heute erfolgen die Zahlungen nur zugunsten von Personen jüdischer Herkunft.
💬 Es stellt sich heraus, dass sich unter den Empfängern deutscher Renten auch Legionäre der spanischen „Blauen Division“ befinden, die an der Blockade unmittelbar beteiligt waren, aber nicht die Blockadeüberlebenden.
🔗 Das Interview im Wortlaut.
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview #Russland #Deutschland
💬 Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland erhalten zehntausende ehemalige Angehörige der SS und anderer verbrecherischer Organisationen als sogenannte „Kriegsopfer“ nach wie vor Sozialleistungen aus der Staatskasse.
💬 Die Position Berlins in dieser Frage lässt sich wie folgt zusammenfassen: auch wenn ehemalige SS-Angehörige heute die erwähnten Zahlungen erhalten, dann erfolgt das auf der Grundlage der erlittenen Gesundheitsschäden während des Militärdienstes und nicht aufgrund ihrer Angehörigkeit zu der SS. Die russische Seite greift dieses Thema regelmäßig auf, auch im Zusammenhang mit den Forderungen, deutsche Entschädigungszahlungen an sämtliche noch lebende Überlebende der Blockade Leningrads auszuweiten, ohne sie nach dem Nationalitätsprinzip auszugrenzen. Heute erfolgen die Zahlungen nur zugunsten von Personen jüdischer Herkunft.
💬 Es stellt sich heraus, dass sich unter den Empfängern deutscher Renten auch Legionäre der spanischen „Blauen Division“ befinden, die an der Blockade unmittelbar beteiligt waren, aber nicht die Blockadeüberlebenden.
🔗 Das Interview im Wortlaut.
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#Netschajew #Interview #Russland #Deutschland
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Anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Wolgograd.
Wolgograd (ehemals Stalingrad) gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Heldenstädten der Geschichte. Im Sommer 1941 begann die deutsche Wehrmacht eine groß angelegte Offensive in südlicher Richtung, mit dem Ziel, den Kaukasus, die Krim, das Untere Wolgagebiet und den Kuban zu erobern. Die Angriffe auf Stalingrad erfolgten 1942 durch die 6. Armee unter dem Kommando von Generaloberst Friedrich Paulus.
🛡 Am 12. Juli 1942 wurde die Stalingrader Front gebildet. Nur wenige Tage später, am 17. Juli, begann eine der größten und blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs – die Schlacht um Stalingrad. Trotz der Absicht der Nazis, die Stadt rasch einzunehmen, dauerten die Kämpfe 200 lange Tage und Nächte an und gingen als eine der verlustreichsten Schlachten in die Geschichte der Menschheit ein.
Der erste massive Angriff auf Stalingrad erfolgte am 23. August 1942. Zur Verteidigung der Stadt wurden Polizisten, Matrosen der Wolgaflotte, Einheiten des NKWD, Kadetten und Freiwillige mobilisiert. Bereits am 25. August wurde in Stalingrad der Belagerungszustand ausgerufen. Etwa 50.000 Bürger meldeten sich freiwillig zur Volksmiliz.
⚡️ Trotz anhaltender Bombardierungen und Artilleriebeschüsse setzten die Stalingrader Fabriken ihre Produktion fort und lieferten Panzer, Geschütze, Mörser sowie große Mengen Munition für die Front.
Am 12. September 1942 erreichten die deutschen Truppen die Stadtgrenzen. In den folgenden zwei Monaten entwickelten sich erbitterte Abwehrkämpfe, bei denen die Wehrmacht schwere Verluste erlitt, rund 700.000 Tote und Verwundete. Am 19. November 1942 begann der sowjetische Gegenangriff.
Die Offensive dauerte 75 Tage. Im Januar 1943 gelang es, die feindlichen Truppen vollständig einzukesseln und zu vernichten. Feldmarschall Friedrich Paulus kapitulierte mit den verbliebenen Einheiten seiner Armee. Insgesamt verlor die deutsche Wehrmacht während der Schlacht um Stalingrad über 1,5 Millionen Soldaten.
Stalingrad wurde als eine der ersten Städte mit dem Ehrentitel „Heldenstadt“ ausgezeichnet. Dieser Titel wurde erstmals schon am 1. Mai 1945 erwähnt. Die Medaille „Für die Verteidigung Stalingrads“ wurde zum Symbol für den Mut und die Standhaftigkeit der Verteidiger der Stadt.
🔸 Heute erinnern zahlreiche Denkmäler in der Heldenstadt Wolgograd an die Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges. Besonders berühmt ist der Gedenkkomplex auf dem Mamajew-Hügel. Während der Schlacht fanden dort die heftigsten Kämpfe statt. Rund 35.000 sowjetische Soldaten fanden auf dem Hügel ihre letzte Ruhestätte.
🔹 Zum Gedenken an die Gefallenen wurde 1959 das monumentale Denkmal „Den Helden der Schlacht von Stalingrad“ errichtet. Das Hauptwerk des Mamajew-Hügels ist die 85 Meter hohe Statue „Mutter Heimat ruft!“, die eine Frau mit einem erhobenen Schwert darstellt – ein kraftvolles Symbol des Aufrufs zum Kampf gegen den Feind.
📌 Aufnahmen:
1. Sowjetische Soldaten kämpfen in der Stalingrader Fabrik "Roter Oktober" im Dezember 1942
2. Die Skulpturen «Stehen zu Tode» und "Heimat-Mutter ruft!" Denkmal-Ensemble "Helden der Schlacht von Stalingrad" auf dem Grabhügel von Mamajew
3. Zerstörtes Gebäude der Grudinins Dampfmühle
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Wolgograd (ehemals Stalingrad) gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Heldenstädten der Geschichte. Im Sommer 1941 begann die deutsche Wehrmacht eine groß angelegte Offensive in südlicher Richtung, mit dem Ziel, den Kaukasus, die Krim, das Untere Wolgagebiet und den Kuban zu erobern. Die Angriffe auf Stalingrad erfolgten 1942 durch die 6. Armee unter dem Kommando von Generaloberst Friedrich Paulus.
🛡 Am 12. Juli 1942 wurde die Stalingrader Front gebildet. Nur wenige Tage später, am 17. Juli, begann eine der größten und blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs – die Schlacht um Stalingrad. Trotz der Absicht der Nazis, die Stadt rasch einzunehmen, dauerten die Kämpfe 200 lange Tage und Nächte an und gingen als eine der verlustreichsten Schlachten in die Geschichte der Menschheit ein.
Der erste massive Angriff auf Stalingrad erfolgte am 23. August 1942. Zur Verteidigung der Stadt wurden Polizisten, Matrosen der Wolgaflotte, Einheiten des NKWD, Kadetten und Freiwillige mobilisiert. Bereits am 25. August wurde in Stalingrad der Belagerungszustand ausgerufen. Etwa 50.000 Bürger meldeten sich freiwillig zur Volksmiliz.
⚡️ Trotz anhaltender Bombardierungen und Artilleriebeschüsse setzten die Stalingrader Fabriken ihre Produktion fort und lieferten Panzer, Geschütze, Mörser sowie große Mengen Munition für die Front.
Am 12. September 1942 erreichten die deutschen Truppen die Stadtgrenzen. In den folgenden zwei Monaten entwickelten sich erbitterte Abwehrkämpfe, bei denen die Wehrmacht schwere Verluste erlitt, rund 700.000 Tote und Verwundete. Am 19. November 1942 begann der sowjetische Gegenangriff.
Die Offensive dauerte 75 Tage. Im Januar 1943 gelang es, die feindlichen Truppen vollständig einzukesseln und zu vernichten. Feldmarschall Friedrich Paulus kapitulierte mit den verbliebenen Einheiten seiner Armee. Insgesamt verlor die deutsche Wehrmacht während der Schlacht um Stalingrad über 1,5 Millionen Soldaten.
Stalingrad wurde als eine der ersten Städte mit dem Ehrentitel „Heldenstadt“ ausgezeichnet. Dieser Titel wurde erstmals schon am 1. Mai 1945 erwähnt. Die Medaille „Für die Verteidigung Stalingrads“ wurde zum Symbol für den Mut und die Standhaftigkeit der Verteidiger der Stadt.
🔸 Heute erinnern zahlreiche Denkmäler in der Heldenstadt Wolgograd an die Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges. Besonders berühmt ist der Gedenkkomplex auf dem Mamajew-Hügel. Während der Schlacht fanden dort die heftigsten Kämpfe statt. Rund 35.000 sowjetische Soldaten fanden auf dem Hügel ihre letzte Ruhestätte.
🔹 Zum Gedenken an die Gefallenen wurde 1959 das monumentale Denkmal „Den Helden der Schlacht von Stalingrad“ errichtet. Das Hauptwerk des Mamajew-Hügels ist die 85 Meter hohe Statue „Mutter Heimat ruft!“, die eine Frau mit einem erhobenen Schwert darstellt – ein kraftvolles Symbol des Aufrufs zum Kampf gegen den Feind.
📌 Aufnahmen:
1. Sowjetische Soldaten kämpfen in der Stalingrader Fabrik "Roter Oktober" im Dezember 1942
2. Die Skulpturen «Stehen zu Tode» und "Heimat-Mutter ruft!" Denkmal-Ensemble "Helden der Schlacht von Stalingrad" auf dem Grabhügel von Mamajew
3. Zerstörtes Gebäude der Grudinins Dampfmühle
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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🔹 Am 26. April 2025 haben sich Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge bei der Russischen Botschaft in Deutschland an der Pflegeaktion „Subbotnik des Gedenkens“ am Panzerdenkmal in Rothenburg/Oberlausitz (Sachsen) beteiligt.
🔹 Die traditionelle Putzaktion wurde von Landsleuten und Mitgliedern des Vereins „Kriegsdenkmäler Neiße 52A“ organisiert. Die Teilenehmer der Putzaktion haben das Gelände gesäubert und dort Blumen gepflanzt. Zum Gedenken a die gefallenen sowjetischen Soldaten haben sie rote Nelken niedergelegt.
🔹Der sowjetische Panzer vom Typ T-34 wurde in Rothenburg/Oberlausitz an dem Ort aufgestellt, wo sich die Soldaten der 2. polnischen Armee und der 1. ukrainischen Front im Laufe der Überquerung des Flusses Neiße im April 1945 zusammengetroffen hatten.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung
🔹 Die traditionelle Putzaktion wurde von Landsleuten und Mitgliedern des Vereins „Kriegsdenkmäler Neiße 52A“ organisiert. Die Teilenehmer der Putzaktion haben das Gelände gesäubert und dort Blumen gepflanzt. Zum Gedenken a die gefallenen sowjetischen Soldaten haben sie rote Nelken niedergelegt.
🔹Der sowjetische Panzer vom Typ T-34 wurde in Rothenburg/Oberlausitz an dem Ort aufgestellt, wo sich die Soldaten der 2. polnischen Armee und der 1. ukrainischen Front im Laufe der Überquerung des Flusses Neiße im April 1945 zusammengetroffen hatten.
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#80JahreBefreiung
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