Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Präsident der Russischen Föderation verkündet Waffenruhe anlässlich des 80. Jahrestags des Sieges

Auf Entscheidung des Obersten Befehlshabers der Streitkräfte der Russischen Föderation, Wladimir Putin, verkündet die russische Seite aus humanitären Gründen eine Waffenruhe anlässlich des 80. Jahrestags des Sieges – von 00 Uhr am 7. Mai bis 00 Uhr am 11. Mai. Während dieses Zeitraums werden alle Kampfhandlungen eingestellt.

Russland ist der Ansicht, dass die ukrainische Seite diesem Beispiel folgen sollte.

Falls die ukrainische Seite die Waffenruhe verletzt, werden die Streitkräfte der Russischen Föderation eine angemessene und wirksame Antwort geben.

Die russische Seite bekräftigt erneut ihre Bereitschaft zu friedlichen Verhandlungen ohne Vorbedingungen, die auf die Beseitigung der Ursachen der Ukraine-Krise abzielen, sowie zu konstruktiver Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
#KievRegimeCrimes

🗓 On April 28, Russia's Foreign Ministry Ambassador-at-Large on the crimes committed by the Kiev regime, Rodion Miroshnik, held a briefing at the Ministry's Press Centre. A summary report of the crimes committed by Ukrainian neo-Nazis in the first quarter of 2025 was presented.

👉 Quarterly report on the crimes committed by the Kiev regime (January — March 2025)

Excerpts from the statement by Rodion Miroshnik:

• The data presented [in the report] was collected through our cooperation with the relevant federal agencies and local administrations in regions affected by the conflict. <...> Our conclusions are based on testimonies from victims and witnesses of crimes of Ukrainian neo-Nazis.

• Crimes committed by Ukrainian militants against civilians have been carried out as part of a coordinated state policy by the Kiev regime aimed at attacking civilian population of Russian regions. The criminal strategy of the Zelensky regime is to sow panic among local civilian population and to undermine Russia from within.

• The increase in shelling and casualties among civilians is directly linked to Zelensky's policies and those of his puppeteers. <...> The sharp rise in the number of Ukrainian shellings was recorded in the last weeks of March. It has been in reaction to negotiations between Moscow and Washington. During this period, the number of daily shellings reached 300, or more than 2'000 shellings per week, around 25% higher than the weekly figures for January and February 2025.

• From January 1 to March 31, the actions of the Ukrainian army caused casualties among at least 1'489 civilians. 1'197 were wounded and 292 were killed. 68 minors were harmed, and five were killed.

• After March 18, following the telephone conversation between Presidents Vladimir Putin and Donald Trump, the number of victims from Ukrainian shelling increased by at least 33%. In the last two weeks of March, more than 150 civilians were killed by Ukrainian forces each week.

• Now that the liberation of our territory from Ukrainian punishers and militants has been completed, investigations into the crimes of Ukrainian armed groups will be intensified. In several towns, such as Nikolaev-Daryiny, Plekhova, and Guyeva in the Kursk region, only half of the civilians who were unable to evacuate before the Ukrainian Nazis took over survived.

• Ukrainian militants captured by Russian forces have already confessed, admitting that they were ordered by their commanders not to spare civilians.

• With almost no trust between the parties to the conflict, [the Kiev regime] has completely derailed the agreement regarding the introduction of a 30-day moratorium on strikes against energy infrastructure.

• We are witnessing a dangerous trend that in the context of attempts by the United States and Russia to find peaceful solutions to the situation, the risk of provocations by the Ukrainian side is increasing. As practice shows, Kiev is prone to organising such provocations on its own territory, resulting in the deaths and injuries of its own citizens, especially when independent investigations into these incidents are virtually impossible.
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🎖 Die rote Fahne als Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945

🔸 Am 30. April 1945 wurde die Rote Fahne bzw. das Siegesbanner auf dem Reichstag gehisst. Dieses Bild wurde weltweit als das Symbol des Sieges der sowjetischen Völker über den Nazismus bekannt.

🔸 Die Siegesfahne war das Banner der 150. Schützendivision der 1. Weißrussischen Front. Da sowjetische Militärkommando hat neun Fahnen nach dem Vorbild der sowjetischen Flagge anfertigen lassen.

🔸 Leutnant Koschkarbaew und Schütze Bulatow haben zuerst eine selbst angefertigte rote Fahne an einer Säule vor dem Haupteingang in das Reichstagsgebäude angebracht.

🔸 Die Sergeanten Sagitow, Lisimenko, Bobrow und Minin haben später als erste das Siegesbanner auf dem Dach des Reichstagsgebäudes anbringen können.

🔸 Auf der westlichen Fassade haben die Soldaten des 674. Regiments unter der Führung von Leutnant Sorokin die dritte Flagge befestigt.

🔸 Das wohl berühmteste Banner – das fünfte der insgesamt neun Fahnen – haben die Sergeanten Egorow und Kantarija auf der Reichstagskuppel angebracht: Sie wurde zum symbolträchtigen Siegesbanner.

🔸 Der damalige russische Präsident hat 1996 diese rote Fahne offiziell zum Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 erklärt.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🎥 We present to your attention a documentary film by Oksana Boychouk and Pavel Burnatov «Immortal Letters»

The events of the bloodiest war in the history of mankind are described in memoirs and historical works. But it is the letters that touch our hearts. They have everything: short stories about the war, poems, old photos, words of love and dreams of post-war happiness. In many families, these letters are carefully kept as relics.

Source: Immortal Letters
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📣 Offener Brief von Autorin Dr. Eva Maleck-Lewy an den Bundespräsidenten im Zusammenhang mit dem Ausschluss von russischen Vertreter bei den Gedenkveranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkrieges

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

vor wenigen Tagen habe ich erfahren, dass das Auswärtige Amt unter Führung der Ministerin Annalena Baerbock Vertreter Russlands vom Gedenken an die Befreiung der deutschen Konzentrationslager auf deutschem Boden ausschließen möchte und zudem unter Verweis auf das Hausrecht Vertreter des russischen Staates von offiziellen Gedenkveranstaltungen zum Ende des verbrecherischen deutschen Angriffskrieges und der Befreiung vom Nazi-Regime des jeweiligen Ortes verweisen möchte.

Ich halte das für eine eklatante Missachtung der Würde der Opfer des Nazismus und der deutschen Gewaltherrschaft in vielen Ländern Europas. Zugleich sendet das ein grundsätzlich falsches Signal an die heute lebenden und künftigen Generation in Deutschland und darüber hinaus.

Meine Mutter, Liselotte Lewy, geborene Robert, wurde im November 1944, nur drei Wochen nachdem sie meine Schwester geboren hatte, von der Gestapo verhaftet und zunächst in einem Notgefängnis in einem Gebäudeteil der Neuen Synagoge Berlins in der Oranienburger Straße eingekerkert und dort brutal gefoltert.

Anschließend wurde sie in ein Deportationslager im Jüdischen Krankenhaus, in der damaligen Schulstraße 78 in Berlin, verbracht. Von dort sollte sie nach Auschwitz deportiert werden. Dank der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 konnte sie nicht mehr in dieses Todeslager geschickt werden. Bis zu ihrer Befreiung musste sie Zwangsarbeit leisten. Die Gefährten ihrer Widerstandsgruppe waren nach ihrer Verhaftung vor den Volksgerichtshof Freislers gestellt und dort zum Tode verurteilt worden.

Das Martyrium meiner Mutter endete am 24. April 1945, als die sowjetischen Truppen der 1. Belorussischen Front unter Marschall Shukow von den Seelower Höhen kommend den Weg nach Berlin freikämpften und über Pankow und den Prenzlauer Berg nach Wedding vorstießen und so auch das Lager im Jüdischen Krankenhaus, in dem noch etwa 800 jüdische Häftlinge und Zwangsarbeiter verblieben waren, befreiten.

Der Entlassungsschein ist von einem sowjetischen Offizier unterschrieben und handschriftlich in kyrillischen Buchstaben verfasst. Er verzeichnet als Datum der Entlassung aus dem Lager den 26. April 1945. Dieser Zettel ist für meine Mutter von besonderer Bedeutung geblieben. Sie hat ihn aufbewahrt und in Ehren gehalten bis zu ihrem Tode am 4. Oktober 2009, als sie im Alter von 100 Jahren starb.

Der Beitrag der sowjetischen, einschließlich der russischen Offiziere und Soldaten zur Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus ist in unserer Familie unvergessen. Ein Ausschluss russischer Vertreter vom Gedenken an den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges halte ich für eine Schande für Deutschland und die gegenwärtige Politik.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Eva Maleck-Lewy
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🎙 Anlässlich des bevorstehenden 80. Jahrestages der Befreiung vom Nazismus fand am 29. April im Theater Ost in Berlin eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Feinde, Freunde – Wieder Feinde?“ statt. Im Fokus standen die historischen Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg sowie die aktuelle Lage in den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland.

Unter der Moderation von Journalist Dietmar Ringel diskutierten:

👤 Sergej Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland;

👤 Dr. Erich Vad, Brigadegeneral a.D. und ehemaliger militärpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel;

👤 Prof. Dr. Natalija Narotschnizkaja, russische Historikerin;

👤 Daniela Dahn, Schriftstellerin und Publizistin;

Die Veranstaltung beleuchtete die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, insbesondere im Lichte des 8. Mai 1945, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Die Diskussionsteilnehmenden erinnerten daran, dass die Sowjetunion die Hauptlast des Krieges trug – mit mehr als 27 Millionen Toten – und dass die militärische Niederlage für Deutschland zugleich eine Befreiung vom NS-Regime bedeutete.

Die Diskussion zeigte eindrücklich, wie notwendig ein differenzierter Dialog in einer Zeit wachsender Spannungen ist. Das Publikum im ausverkauften Theater Ost reagierte mit großem Interesse und intensiven Nachfragen.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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📣 Über die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow an einem Treffen der BRICS-Außenminister in Rio de Janeiro

🔹 Am 28.-29. April 2025 hat der russische Außenminister Sergej Lawrow in Rio de Janeiro an einer Außenministerkonferenz der BRICS-Staaten teilgenommen, die unter dem Vorsitz Brasiliens abgehalten wurde.

🔹 Im Rahmen eines erweiterten Formats trafen die Außenminister während der Konferenz auch Vertreter der Partnerstaaten der BRICS-Länder (Belarus, Bolivien, Kasachstan, Kuba, Malaysia, Nigeria, Thailand, Uganda und Usbekistan). Die Einführung dieser Länderkategorie wurde im Oktober 2024 auf dem BRICS-Gipfel in Kazan beschlossen.

🔹 Es fand ein vertiefter Austausch über eine breite Palette von aktuellen Fragen der internationalen Agenda und der Zusammenarbeit auf den internationalen Plattformen statt. Die Außenminister besprachen zudem die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit der BRICS-Staaten und die Vorbereitung auf den XVII. BRICS-Gipfel am 6.-7. Juli. Die Teilnehmer sprachen sich für die Stärkung der Multipolarität und die Aufrechterhaltung der Rollenhoheit der Vereinten Nationen bei der Gewährleistung des internationalen Friedens und der Sicherheit aus. Es fand eine interessierte Diskussion über den Zustand und die Zukunft einer Reform des Systems der internationalen Beziehungen im Sinne der fairen und gleichen Sicherheit, der nachhaltigen Entwicklung und des langfristigen Wirtschaftswachstums für ausschließlich alle Staaten statt.

@RusBotschaft

#Lawrow #Rio #BRICS
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🕯 Vor 80 Jahren, am 30. April 1945, wurde das Konzentrationslager Ravensbrück durch sowjetische Truppen befreit.

▪️ Ravensbrück wurde 1938 in Deutschland gebaut, um Frauen zu inhaftieren. Die ersten Häftlinge gerieten im Frühjahr 1939 in Ravensbrück. Sie waren Mitglieder der europäischen Widerstandsbewegung, Familienangehörige von Widerstandskämpfern und politische Gegner der Nazis.

▪️ Das Lager war ursprünglich für 6.000 Menschen gedacht. Ende 1944 waren jedoch mindestens 12.000 Menschen ständig in Ravensbrück inhaftiert, und im Januar 1945 befanden sich 36.000 Menschen im Lager. Infolgedessen wurden 800-900 Häftlinge in Baracken untergebracht, wo früher jeweils 120 Personen waren.

▪️ Bereits im Oktober 1941 wurden die ersten Frauen aus der Sowjetunion nach Ravensbrück gebracht. Sie waren Untergrundkämpferinnen, Pilotinnen, Angehörige der Nachrichtentruppen, Autofahrerinnen, Sanitäterinnen und politische Arbeiterinnen. Insgesamt waren während des Krieges etwa 2.000 Frauen aus den Sowjetrepubliken im Lager inhaftiert.

▪️ Die Sterblichkeitsrate in Ravensbrück war sehr hoch. Von 132.000 Häftlingen starben 92.700. Die Nazis töteten Menschen bei medizinischen Experimenten, Erschießungen und in Gaskammern. Die Häftlinge verhungerten und starben an Krankheiten, die sich aufgrund der unhygienischen Bedingungen in den Baracken schnell ausbreiteten.

▪️ Am Morgen des 27. April 1945 begann die Evakuierung der Häftlinge. 20.000 Menschen wurden in Kolonnen aufgeteilt und zu Fuß in Richtung Nordwesten in Marsch gesetzt.

▪️ Am 30. April 1945 näherten sich die Truppen der 2. Weißrussischen Front von Osten her dem Konzentrationslager. Die Wachleute flohen und die verbleibenden Häftlinge begrüßten die Befreier. In Ravensbrück befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 2-3 Tausend Menschen. Sie kamen den Befreiern entgegen. Auch die Insassen, die nach Nordwesten getrieben wurden, wurden bald gerettet. Unter den 20.000 Befreiten befanden sich 700 Sowjetbürger.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung
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🕊 Heldentat von Nikolai Massalow

Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir Ihnen über die Heldentat von dem sowjetischen Sergeanten Nikolai Massalow in der Schlacht um Berlin.

📆 An diesem Tag vor 80 Jahren, am 30. April 1945, hat der sowjetische Soldat kurz vor dem Beginn des Artilleriebeschusses aus dem verminten Raum ein deutsches nach der Mutter rufendes Mädchen gerettet. Die Szene spielte sich im Hauptstadtzentrum unweit des Tiergartens am Südufer des Landwehrkanals ab.

📝Die Heldentat von Nikolai Massalow wurde in den Kriegserinnerungen von dem Marschall der Sowjetunion Wassili Tschuikow beschrieben. Als Sergeant Massalow ein klägliches Geschrei des deutschen Mädchens hörte, kam er zu seinem unmittelbaren Vorgesetzten und bat:

„Erlauben Sie mir, ein Kind zu retten“

👨🏼‍🍼Trotz des gegnerischen Maschinengewehrfeuers und mit großem Risiko für sein eigenes Leben hat der tapfere Soldat das dreijährige deutsche Mädchen gerettet. Nach dem Kriegsende kehrte Massalow in seine Heimat zurück, wohnte in einem Haus in Sibirien und arbeitete in einem Kindergarten. Erst in den 1960er erfuhr Nikolai Massalow, dass seine Heldentat den berühmten sowjetischen Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch tief beeindruckt hat und dass er als Prototyp für die Figur des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park gilt.

🎖Im Jahre 1965 wurde Nikolai Massalow die Ehrenbürgerschaft von Ostberlin verliehen. Im Jahre 2022 zum 100-jährigen Jubiläum von dem sowjetischen Helden wurde ein Denkmal für Nikolai Massalow in Kemerowo errichtet, das eine Kopie des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park ist.

✨Bis zu seinem Tod rühmte sich Nikolai Massalow seiner Heldentat nicht. Auf die Frage, warum er in der Schlacht um Berlin sein Leben aufs Spiel für die Rettung eines deutschen Mädchens gesetzt hat, antwortete er immer kurz:

„Ich bin ein russischer Soldat, jeder an meiner Stelle würde das Gleiche tun“
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#80JahreBefreiung
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren

Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Noworossijsk.

🎖 Heldenstadt ist die höchste Auszeichnung, die Städten der UdSSR verliehen wurde, deren Einwohner im Großen Vaterländischen Krieg massenhaften Heldenmut und Tapferkeit bei der Verteidigung des Landes gezeigt hat. Der Titel wurde offiziell 1965 eingeführt, um den 20. Jahrestag des Sieges zu feiern, und wurde insgesamt 12 Städten sowie der Festung Brest verliehen.

🔸 Noworossijsk ist eine Hafenstadt in der Region Krasnodar am Schwarzen Meer.

🔸 Im Großen Vaterländischen Krieg versorgte der Seehafen von Noworossijsk die Front mit Munition, Granaten und der notwendigen Ausrüstung. Von hier aus wurden Betriebe und Werke ins Landesinnere evakuiert, die Hafendocks schlugen Millionen von Tonnen Fracht um.

🔸 Von 1942 bis 1943 war die Stadt Schauplatz heftiger Kämpfe. Noworossijsk war der östlichste Punkt an der Schwarzmeerküste, bis zu dem die deutsche Wehrmacht in der Offensive im Sommer 1942 vordrang. Die Schlacht um Noworossijsk dauerte 225 Tage lang und endete mit der Niederlage der Wehrmacht am 16. September 1943.

🔸 Eines der legendären Ereignisse im Kampf um die Befreiung von Noworossijsk war die Landung eines Marinelandungstrupps unter der Führung von Major Cäsar Kunikow. Sie erfolgte in der Nacht des 4. Februar 1943 an der südlichen Grenze der Heldenstadt. Dort wurde eine Art Brückenkopf mit einer Fläche von 30 Quadratkilometern errichtet, der unter dem Namen Malaja Semlja (kleines Land) in die Annalen des Großen Vaterländischen Krieges einging. Die Kämpfe auf Malaja Semlja markierten den Beginn der Niederlage von Faschisten in der Stadt und im Hafen.

🔸 1973 wurde Noworossijsk zur Heldenstadt erklärt.

📌 Aufnahmen:

1️. Das Mahnmal „Malaja Semlja“
2️. Seelandungstruppe werden für die Landung bei Noworossijsk auf Boote verladen
3️. Amerikanische M3A1 „Stewart“-Leichtpanzer, die im Rahmen von Lend Lease geliefert wurden, stehen auf einem Lastkahn vor der Landung der Seelandungstruppe in Osereika
4️. Noworossijsk nach der Bombardierung. Die Familie wurde obdachlos
5️. Noworossijsk nach der Befreiung

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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