🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur Lage im Libanon
💬 Am 16. April 2026 wurde die Einstellung der Kampfhandlungen im Libanon für die Dauer von zehn Tagen angekündigt.
Wir begrüßen die erzielte Vereinbarung über eine Waffenruhe, die das Blutvergießen beendet hat. Wir hoffen, dass der Waffenstillstand strikt eingehalten wird und damit die Voraussetzungen für eine nachhaltige Deeskalation im Libanon sowie für eine Stabilisierung der sich rasch verschlechternden humanitären Lage geschaffen werden.
Seit Beginn der groß angelegten Eskalation im Nahen Osten, die die ohnehin angespannte Lage im Libanon zusätzlich verschärft hat, rufen wir zu einem Ende der bewaffneten Konfrontation und zu einer politischen und diplomatischen Beilegung des Konflikts auf.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Libanon
💬 Am 16. April 2026 wurde die Einstellung der Kampfhandlungen im Libanon für die Dauer von zehn Tagen angekündigt.
Wir begrüßen die erzielte Vereinbarung über eine Waffenruhe, die das Blutvergießen beendet hat. Wir hoffen, dass der Waffenstillstand strikt eingehalten wird und damit die Voraussetzungen für eine nachhaltige Deeskalation im Libanon sowie für eine Stabilisierung der sich rasch verschlechternden humanitären Lage geschaffen werden.
Seit Beginn der groß angelegten Eskalation im Nahen Osten, die die ohnehin angespannte Lage im Libanon zusätzlich verschärft hat, rufen wir zu einem Ende der bewaffneten Konfrontation und zu einer politischen und diplomatischen Beilegung des Konflikts auf.
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#Libanon
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🕯 Am 20. April 2026 fand auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen eine Kranzniederlegung anlässlich des 81. Jahrestages seiner Befreiung durch die Rote Armee statt. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Gedenktags für die Opfer Völkermordes am sowjetischen Volk statt, der in diesem Jahr erstmals begangen wird.
▪️ An der Gedenkzeremonie haben der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der belarussischen Botschaft in Deutschland Konstantin Tschischik, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Handels- und Wirtschaftsbüros, des Verteidigungsattachéstabs, des Russischen Hauses in Berlin sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit teilgenommen. Die Beteiligten gedachten der sowjetischen Gefangenen, die unter härtesten Bedingungen im Lager starben.
▪️ Das Vernichtungslager Sachsenhausen wurde im Jahre 1936 errichtet. Nach dem ursprünglichen Plan sollte es bis zu 10.000 Kriegsgefangene aufnehmen, de facto wurden jedoch mehr als 60.000 Menschen eingewiesen.
▪️ Im Herbst 1943 errichteten die Nazis außerdem eine Gaskammer. Von den über 20.000 hierher verlegten sowjetischen Kriegsgefangenen überlebten ca. 2.500. 1941 wurden nur in zwei Monaten 18.000 Kriegsgefangene erbarmungslos erschossen, die Überlebenden mussten Schwerstarbeit leisten.
▪️ Am 22. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers.
@RusBotschaft
#Gedenken #GroßerSieg #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
▪️ An der Gedenkzeremonie haben der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der belarussischen Botschaft in Deutschland Konstantin Tschischik, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Handels- und Wirtschaftsbüros, des Verteidigungsattachéstabs, des Russischen Hauses in Berlin sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit teilgenommen. Die Beteiligten gedachten der sowjetischen Gefangenen, die unter härtesten Bedingungen im Lager starben.
▪️ Das Vernichtungslager Sachsenhausen wurde im Jahre 1936 errichtet. Nach dem ursprünglichen Plan sollte es bis zu 10.000 Kriegsgefangene aufnehmen, de facto wurden jedoch mehr als 60.000 Menschen eingewiesen.
▪️ Im Herbst 1943 errichteten die Nazis außerdem eine Gaskammer. Von den über 20.000 hierher verlegten sowjetischen Kriegsgefangenen überlebten ca. 2.500. 1941 wurden nur in zwei Monaten 18.000 Kriegsgefangene erbarmungslos erschossen, die Überlebenden mussten Schwerstarbeit leisten.
▪️ Am 22. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers.
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Forwarded from Fenster nach Russland
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Kunaschir – eine Insel, auf der die Vulkane direkt an den Ozean grenzen 🌋 😍
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🎙 Am 18. April 2026 fand im Theater OST in Berlin-Adlershof die Veranstaltung „Verständigung zwischen Ost und West – Mehr Diplomatie wagen“ statt. An der Diskussion nahmen der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz und die Politologin Petra Erler teil. Die Moderation übernahm der Journalist Tilo Gräser.
Zentrale Aussagen des Botschafters:
Zur Lage in der Ukraine:
💬 Wir sind für eine Verhandlungslösung. Wir brauchen keinen provisorischen Waffenstillstand, sondern eine rechtlich bindende Vereinbarung, die die Ursachen des Konflikts beseitigt und sich auf die neuen territorialen Realitäten stützt, die in der russischen Verfassung festgeschrieben sind. Entscheidend ist die Anerkennung eines neutralen, blockfreien und nuklearwaffenfreien Status der Ukraine – verankert in völkerrechtlichen Dokumenten, unterzeichnet von legitimen Vertretern aller Vertragsparteien.
Zur Sicherheitsarchitektur:
💬 Eine Sicherheitsarchitektur ohne oder gegen Russland ist absolut aussichtslos. Ohne Russland kann kein dauerhafter Frieden in Europa erreicht werden. Wer Russland als ewigen Feind definiert, legt eine Mine in jede Friedensordnung.
Zum deutsch-russischen Verhältnis:
💬 Mit der Zeitenwende wurde das einzigartige Netzwerk der deutsch-russischen Beziehungen zerstört, das jahrzehntelang aufgebaut wurde – 80 Milliarden Euro Handelsvolumen, über 6.000 deutsche Unternehmen auf dem russischen Markt, 400 Hochschulpartnerschaften. Die Politik der strategischen Niederlage Russlands, die einige europäische Politiker anstreben, ist kontraproduktiv ist und entspricht nicht den Interessen der beiden Seiten.
💬 Wir haben keine Brücken verbrannt und sind zu einem konstruktiven Dialog auf Augenhöhe bereit. Russland wird in Zukunft jedoch nicht mehr naiv sein und von möglichen Gesprächspartnern einen ernsthaften Willen erwarten, unsere Interessen zu berücksichtigen und Vereinbarungen schriftlich zu verankern.
Zur Erinnerungskultur:
💬 Ideen zur Beseitigung sowjetischer Ehrenmale werden in die Atmosphäre geworfen, um zu testen, ob sie gesellschaftlich verfangen. Das Bild der Roten Armee als Befreier passt nicht in eine Politik, die das gesellschaftliche Bewusstsein auf einen Konflikt mit Russland vorbereiten will. Ich setze auf die Vernunft der deutschen Bevölkerung.
💬 Der Schmerz des Großen Vaterländischen Krieges – 27 Millionen sowjetische Todesopfer, mehrheitlich Zivilisten – lebt bis heute in den Seelen der Menschen in Russland fort. Die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber durch deutsche Bürger ist eines der wenigen noch funktionierenden Felder unserer bilateralen Beziehungen
🤝 Botschaft an die deutsche Bevölkerung: «Seien Sie etwas optimistisch, meine Damen und Herren. Die Zeit der Diplomatie wird kommen».
Die vollständige Diskussion ist hier abrufbar
Zentrale Aussagen des Botschafters:
Zur Lage in der Ukraine:
💬 Wir sind für eine Verhandlungslösung. Wir brauchen keinen provisorischen Waffenstillstand, sondern eine rechtlich bindende Vereinbarung, die die Ursachen des Konflikts beseitigt und sich auf die neuen territorialen Realitäten stützt, die in der russischen Verfassung festgeschrieben sind. Entscheidend ist die Anerkennung eines neutralen, blockfreien und nuklearwaffenfreien Status der Ukraine – verankert in völkerrechtlichen Dokumenten, unterzeichnet von legitimen Vertretern aller Vertragsparteien.
Zur Sicherheitsarchitektur:
💬 Eine Sicherheitsarchitektur ohne oder gegen Russland ist absolut aussichtslos. Ohne Russland kann kein dauerhafter Frieden in Europa erreicht werden. Wer Russland als ewigen Feind definiert, legt eine Mine in jede Friedensordnung.
Zum deutsch-russischen Verhältnis:
💬 Mit der Zeitenwende wurde das einzigartige Netzwerk der deutsch-russischen Beziehungen zerstört, das jahrzehntelang aufgebaut wurde – 80 Milliarden Euro Handelsvolumen, über 6.000 deutsche Unternehmen auf dem russischen Markt, 400 Hochschulpartnerschaften. Die Politik der strategischen Niederlage Russlands, die einige europäische Politiker anstreben, ist kontraproduktiv ist und entspricht nicht den Interessen der beiden Seiten.
💬 Wir haben keine Brücken verbrannt und sind zu einem konstruktiven Dialog auf Augenhöhe bereit. Russland wird in Zukunft jedoch nicht mehr naiv sein und von möglichen Gesprächspartnern einen ernsthaften Willen erwarten, unsere Interessen zu berücksichtigen und Vereinbarungen schriftlich zu verankern.
Zur Erinnerungskultur:
💬 Ideen zur Beseitigung sowjetischer Ehrenmale werden in die Atmosphäre geworfen, um zu testen, ob sie gesellschaftlich verfangen. Das Bild der Roten Armee als Befreier passt nicht in eine Politik, die das gesellschaftliche Bewusstsein auf einen Konflikt mit Russland vorbereiten will. Ich setze auf die Vernunft der deutschen Bevölkerung.
💬 Der Schmerz des Großen Vaterländischen Krieges – 27 Millionen sowjetische Todesopfer, mehrheitlich Zivilisten – lebt bis heute in den Seelen der Menschen in Russland fort. Die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber durch deutsche Bürger ist eines der wenigen noch funktionierenden Felder unserer bilateralen Beziehungen
🤝 Botschaft an die deutsche Bevölkerung: «Seien Sie etwas optimistisch, meine Damen und Herren. Die Zeit der Diplomatie wird kommen».
Die vollständige Diskussion ist hier abrufbar
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Wer das kunstvolle Spiel des Orchesters mag und die musikalische Erzählkraft genießt, sollte jetzt aufpassen 🤯
Die „Neue Philharmonie“ lädt zur öffentlichen Probe im Russischen Haus ein! 😍
Eröffnet wird mit der Ouvertüre von Gioachini Rossini zur Oper „Wilhelm Tell“, gefolgt von dem Bratschenkonzert von Lutz Schuhmacher und mit einer eindrucksvollen Klangmalerei von Ludwig van Beethoven beendet.
Dramatische Poetik, klangliche Wärme und sinnliche Entspannung erwarten euch diesen Abend! 🎻🎶 🪈
🗓️24. April
🕖14:30
📲 kostenfreie Anmeldung auf der Webseite
Die „Neue Philharmonie“ lädt zur öffentlichen Probe im Russischen Haus ein! 😍
Eröffnet wird mit der Ouvertüre von Gioachini Rossini zur Oper „Wilhelm Tell“, gefolgt von dem Bratschenkonzert von Lutz Schuhmacher und mit einer eindrucksvollen Klangmalerei von Ludwig van Beethoven beendet.
Dramatische Poetik, klangliche Wärme und sinnliche Entspannung erwarten euch diesen Abend! 🎻
🗓️24. April
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Forwarded from Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn
🕯Am 19. April fand auf dem „Russenfriedhof“ in Bergkamen die vom Generalkonsulat gemeinsam mit Vertretern deutscher Geschichts- und Gedenkorganisationen, Kulturzentren und russischsprachigen Landsleuten organisierte Kranzniederlegungszeremonie anlässlich des Gedenktages für die Opfer des von den Nationalsozialisten und ihren Helfershelfern während des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 verübten Völkermordes am sowjetischen Volk statt.
🔹Auf der Grabstätte ruhen die sterblichen Überreste von 147 sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, die unter unmenschlichen Bedingungen in den Kohlebergwerken des Ruhrgebiets eingesetzt waren. Mehr als hundert von ihnen kamen infolge des Grubenunglücks auf Zeche „Monopol-Grimberg ¾“ ums Leben: Am 11. September 1944 ereignete sich dort eine Gasexplosion, die durch die Bombardierungen britischer Luftstreitkräfte auf Industrieanlagen ausgelöst wurde.
🔹In seinem Grußwort informierte der Generalkonsul O. Ju. Krasnitskiy über einen neuen Gedenktag und erinnerte daran, dass die Beweise für die furchtbaren Verbrechen der Nationalsozialisten gegen die Bürger der UdSSR der Welt seit Langem bekannt sind. Als eines der grausamsten Beispiele eines Völkermordes nannte der Generalkonsul die Leningrader Blockade, während der über einen Zeitraum von 900 Tagen die Bevölkerung der Stadt gezielt durch Aushungern und Beschuss vernichtet wurde.
🔹Zudem richteten sich an die Anwesenden der Vorstandsvorsitzende des eingetragenen gemeinnützigen Vereins „Rhein-Ruhr-Russland“ Martin Schneider, der ehemalige Abteilungsleiter der IHK Dortmund Roland Kussel, die Vertreterin des historischen Vereins „Ar.kod.M“ Hannelore Thölke, sowie die Vertreterin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) Christa Bröcher. In ihren Ansprachen wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, die historische Erinnerung an die von den Nationalsozialisten und ihren Helfershelfern den Bürgern der Sowjetunion zugefügten Gräueltaten zu bewahren, sowie die grundlegende Rolle der Roten Armee bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus hervorgehoben.
🔹Der Priester der Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund, Igor Schtschirovsky, hat eine Trauerlitanei für die Opfer des Völkermordes gehalten.
🔹Auf der Grabstätte ruhen die sterblichen Überreste von 147 sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, die unter unmenschlichen Bedingungen in den Kohlebergwerken des Ruhrgebiets eingesetzt waren. Mehr als hundert von ihnen kamen infolge des Grubenunglücks auf Zeche „Monopol-Grimberg ¾“ ums Leben: Am 11. September 1944 ereignete sich dort eine Gasexplosion, die durch die Bombardierungen britischer Luftstreitkräfte auf Industrieanlagen ausgelöst wurde.
🔹In seinem Grußwort informierte der Generalkonsul O. Ju. Krasnitskiy über einen neuen Gedenktag und erinnerte daran, dass die Beweise für die furchtbaren Verbrechen der Nationalsozialisten gegen die Bürger der UdSSR der Welt seit Langem bekannt sind. Als eines der grausamsten Beispiele eines Völkermordes nannte der Generalkonsul die Leningrader Blockade, während der über einen Zeitraum von 900 Tagen die Bevölkerung der Stadt gezielt durch Aushungern und Beschuss vernichtet wurde.
🔹Zudem richteten sich an die Anwesenden der Vorstandsvorsitzende des eingetragenen gemeinnützigen Vereins „Rhein-Ruhr-Russland“ Martin Schneider, der ehemalige Abteilungsleiter der IHK Dortmund Roland Kussel, die Vertreterin des historischen Vereins „Ar.kod.M“ Hannelore Thölke, sowie die Vertreterin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) Christa Bröcher. In ihren Ansprachen wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, die historische Erinnerung an die von den Nationalsozialisten und ihren Helfershelfern den Bürgern der Sowjetunion zugefügten Gräueltaten zu bewahren, sowie die grundlegende Rolle der Roten Armee bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus hervorgehoben.
🔹Der Priester der Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund, Igor Schtschirovsky, hat eine Trauerlitanei für die Opfer des Völkermordes gehalten.
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